Der letzte Vulkanausbruch auf Teneriffa ist fast 127 Jahre her. Wegen der anhaltenden Schwarmbeben und der zunehmenden Besorgnis der Bevölkerung, sowie Falschmeldungen mancher Medien informierte der Insel Rat in einer Sitzung mit den 31 Gemeinden umfassend über die Situation, sowie über die Massnahmen, welche getroffen werden, um die Aktivitäten zu koordinieren.
Einen Grund zur Besorgnis sehen die Fachleute aktuell nicht. Die Beobachtungen und Messeinrichtungen wurden über die Jahrzehnte laufend ausgebaut. Die Beben sind zu gering und zu tief, um einen drohenden Ausbruch auch nur ansatzweise anzudeuten.
Am Montag, dem 18. November, jährt sich der letzte Ausbruch des Vulkans auf Teneriffa zum 115. Mal. Er ereignete sich am selben Tag im Jahr 1909 in der Region Chinyero westlich des Teide-Nationalparks, wie auf dem beigefügten Bild zu sehen ist. Der Ausbruch dauerte zehn Tage.
Aktuell gerät der Teide in den letzten Tagen aufgrund mehrerer seismischer Aktivitäten in der Region um Spaniens höchsten Berg in die regionalen, nationalen und internationalen Schlagzeilen.
Der Karneval auf Teneriffa ist legendär! Der zweitgrösste Karneval der Welt findet in Santa Cruz de Tenerife statt. In allen Gemeinden geht die Post ab. Auch in Puerto de la Cruz.
In uns’rer Hektometik-Welt Dreht si‘ alles nur um Macht und Geld Finanzamt und Banken steig’n mir drauf Die Rechnung, die geht sowieso nie auf Und irgendwann fragst di‘ wieso Quael I mich da so schrecklich o Und bin net laengst schon was Gott wo
Aber noch is‘ net so weit Noch was zu tun befiehlt die Eitelkeit Doch bevor der Herzinfarkt Mich mit vierzig in die Windeln prackt Lieg I schon irgendwo am Strand A Bottle Rotwein in der Hand Und steck die Fuess in‘ weissen Sand
Und irgendwann bleib I dann durt Lass‘ alles lieg’n und steh’n Geh‘ von daheim fuer immer fort Darauf gib‘ I dir mei Wort Wieviel Jahr‘ a noch vergeh’n Irgendwann bleib I dann durt
In stiller Trauer und ohne jegliche Motivation zog ich um 9 Uhr die Bettdecke weg und stellte mich unter die Dusche. Das Wasser liess die Tränen nicht auffallen. Dann packte ich die letzten Dinge in den Koffer und ging Frühstücken. 16 Grad. Sonnenschein. Angenehm zum Draussen sitzen und den Café con Leche geniessen. Ich werde es so vermissen.
Ich hatte gestern nach dem La Guapa und dem Sheriff noch dankenswerterweise einen Parkplatz in meiner Appartment Nähe gefunden. So musste ich meinen Koffer, der ungewöhnlich schwer war, nicht bis zur Muelle ziehen quer durch die Altstadt.
Getankt hatte ich auch noch am Tag zuvor. Also warf ich die beiden Koffer ins Auto und fuhr gegen 10:15 Uhr los. Ankunft am Airport 11:30 Uhr. Also kein Stau und keine Probleme.
Als ich zur Autobahn Norte hochfuhr zeigte sich der Teide endlich so, wie man es eigentlich gewohnt ist. Als würde er sagen: „Servus Peter! Jetzt, wo Du weg bist, wird das Wetter noch besser!“ Blauer Himmel, wolkenlos, der Teide in strahlend weissem Schneekleid, im Kontrast zur grünen Vegetation darunter und dem Blauen Meer in der Ferne. Fotografiert habe ich das dann bei El Sauzal bei einem kurzen Stopp. Musste sein.
Dann ging es in den Süden der Insel. Ganz gemütlich und locker erreichte ich den Airport und kurvte zur Autorückgabe. Keine Beanstandungen, Geschäftsaccount, Rechnung per Mail. Koffer auf den Trailer geladen und zum „Letzten Café vor der Grenze“ gelaufen. Entspannt in der Sonne noch einen Leche getrunken und jetzt stehe ich beim Baggage Drop an.
Einst ein stiller, dunkler Vulkanstrand, wirkte Las Teresitas in den 1970er-Jahren fast unberührt. Keine palmengesäumte Promenade, keine Menschenmassen – nur der Atlantik, die Berge und das gemächliche Leben der Einheimischen.
Anfang der 1970er-Jahre änderte sich alles, als goldener Sand aus der Sahara herangetragen wurde und der Strand zu dem umgestaltet wurde, was wir heute kennen. Palmen, ruhiges Wasser und neue Infrastruktur verwandelten die Gegend in einen der bekanntesten Küstenorte Teneriffas.
Heute ist Las Teresitas ein Symbol für das Inselleben – lebendig, gesellig und bei Einheimischen wie Besuchern gleichermaßen beliebt. Dieselben Berge. Derselbe Horizont. Eine völlig andere Geschichte, geschrieben im Sand.
Das Neue Jahr begrüßt Teneriffa mit 21 Grad und Regenschauer. Wie erwähnt, streift uns das Sturmtief Francis mit einem Ausläufer.
Egal, nach einem Frühstück in der Panaderia nebenan „bestieg“ ich im wahrsten Sinne des Wortes den Stadtteil „La Paz“. Dort oben wohnt Holger mit seiner Liebe.
Mirador La Paz
Ich hatte am Ende 29 Etagen (in Worten: „Neunundzwanzig“) auf der Fitbit Uhr. Die angepeilten 10.000 Schritte schaffte ich nicht ganz. Der frischgepresste Orangensaft schmeckte dann im Roots extrem gut.
29 Etagen nach La Paz, Café Letche un Laranja im „Roots“
Der warme Regen (21 Grad) hat gefühlt heftige Auswirkungen auf die Pflanzenwelt des eh schon viel grünerem Norden der Insel. Hebiskus blüht in allen Farben (im Winter wohlgemerkt). Auch der Papageienbaum trägt die charakteristischen roten Blüten. Und die rot/gelben Kerzen? Das ist eine Aloe! „Aloe mutabilis“ (die Wandelbare) ist mit den hohen Blütenständen eine für Teneriffa charakteristische Pflanze.
Papageienbaum, Hibiskus und Aloe mutabilis (die Wandelbare)
Die legendäre erste Tankstelle „Estrella“ ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Sämtliche Strahlen sind abgestürtzt und der Shop im Zentrum ist entkernt.
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