Bilder und Bericht – Denner Superdiscount Party vom 19.01.2008

21. Januar 2008

 Nachdem schon einige via Suchmaschinen auf der Suche nach Party-Bildern über meine Event-Ankündigung von der „Denner Superdiscount Party“ gestolpert sind, hier eine kleine Auswahl meiner Pix.

So, und nun zum Bericht: Schon das letzte Mal war die „Denner Superdiscount Party“ etwas Aussergewöhnliches. Nur dieses Mal war es noch verrückter. Eines als Tipp für das nächste Event: Lasst das Auto stehen! Es kann nur bitter enden, wenn man nichts trinkt und miterleben muss, wie sämtliche Deca-Dance-Besucher nach dem Motto „von 0 auf 100 in 2.8 Promille“ abheben. Für die zuletzt genannten Partygänger mag es die günstigste Party Zürich sein – für andere gibt es noch eine weitere Motivation. Nur dann muss man ganz dringend schon um 22 Uhr an der Kasse anstehen: Es gibt Dennerware umsonst!

„Dekadenz (v. frz.: décadence; < lat.: de- ab, cadere fallen) beschreibt einen kulturellen Niedergang. Der Begriff setzt voraus, dass es objektiv bessere oder wünschenswertere gesellschaftlich-kulturelle Zustände gebe.
….
Im modernen Sprachgebrauch wird der Begriff Dekadenz oder dekadentes Verhalten überwiegend gleichgesetzt mit Verschwendung oder Übermaß im Sinne eines sozial schädlichen Abweichens von einer natürlichen und allgemein üblichen Lebensform. Oft wird der Begriff kritisch angewandt auf das Verhalten von Personen mit Vorbildfunktion, also Personen des öffentlichen Lebens, Medienstars u.ä.“

Nach dem Motto „In der Regel wissen wir was billig ist“ bringt Denner zum Beispiel Damenbinden unter das weibliche Volk. In einer extra eingerichteten roten corporate design Regalecke findet der Früh-Party-Gänger von der Zahnpasta bis zum 10 Kilo Waschmittel und von der Papierrolle bis zur Packung Kartoffelchips alles was das Herz begehrt – kostenlos! Auch die erwähnten Damenbinden liegen zwischen der Familienpackung Babywindeln und der Grosspackung Salzstangerl. Dementsprechend packen die Leute zu und füllen die bereit liegenden Papiertragetaschen bis zum Grenzbereich der Tragekraft des Oberarmknochens – oder bis die Trageriemen feine Schnitte in die Handballen ziehen. Egal, geiz ist geil und für 8,95 CHF Eintritt muss ja schliesslich etwas „rausspringen“ – und wenn es das Ellbogengelenk ist.

Wir – Mike und ich – verabredeten uns mit Steve kurz nach Mitternacht, schlenderten zum Eingang und standen erst einmal an. Dort kamen uns die letzten schwer bepackten Schnäppchenjäger mit der oben erwähnten Fülle an Dennerware entgegen. Ähnlich beladen wie die Packesel Richtung Himalaja schlurften sie Richtung Hardbrücke. Die Schlange mit Wartenden wanderte zügig auf die beiden Kassen zu – stilechte Dennerkassen hinter welchen je eine Dame sass. Steve lud uns ein und die Dame kam fachmännisch ins Grübeln. „Was ergibt 3 Personen mal 8,95 CHF?“. Ein kurzer Blick auf den bereit gelegten Spickzettel ergab 26,85 CHF. Strichcodes oder ein Etikett am Handgelenk hätte man leichter über den Laserscanner ziehen können, aber man kann ja nicht alles im Kopf haben. Dafür wurden wir am Unterarm mit einem riesigen Denner-Stempel abgestempelt. Gut, dass ich nur schwarze Klamotten trug – Stempelfarbe ist der Tod für Weiss! Was mich wieder an das Waschmittel denken lässt. Hätte ich vielleicht doch … ? Egal.

Während Mike und ich die Jacken vorsorglich in dieser lauen End-Januar-Nacht im Auto beliessen, trug Steve seinen warmen Mantel zur Garderobe. Aber nicht nur dort staute sich bereits das Partyvolk. Mike dachte, er könnte währenddessen 3 Bier für sage und schreibe je 1,95 CHF organisieren. Kam aber nach wenigen Minuten unverrichteter Dinge mit den Worten „Die stehen dreireihig an der Bar an – Kai Schanze!“ wieder zurück. Auch Steve’s Versuch den Mantel abzugeben endete glücklos. Die Kapazitätsgrenze der Garderobe war erreicht. Kein Bier – aber dafür einen Mantel zuviel. OK, Spurwechsel! Wir wanderten durch die wabernde Masse auf die andere Seite der grossen Halle. Schätzungsweise 4000 Leute bewegten sich Züri-typisch mit Drink in der einen und oft mit Ziggi in der anderen Hand mehr oder weniger zum Sound aus der Anlage – und wir mittendrin. Zeitweise verloren wir uns aus den Augen, fanden uns aber vor den komplett leer geräumten Umsonst-Regalen ein.

Hier überblickten wir die Masse am besten. Mike startete einen zweiten Besuch bei der Bar. Die Bar ging über die gesamte Hallenlänge. Etwa ein Dutzend mehr oder weniger geübte Serviertöchter und -Söhne versuchten dem Andrang Herr zu werden. Ohne Erfolg. Mike erwischte, wie ich später feststellte, einen ganz speziellen Barman – den direkt an der Ecke. Für zwei Fronten zuständig (eben am Eck) arbeitete dieser stoisch von rechts nach links die in der ersten Reihe stehenden Personen ab. Und die Bestellungen sind teilweise abenteuerlich. Anstatt einfach 6 Bier zu bestellen (für 3 Leute), gab es da folgendes: 2 Whisky-Cola, aber ohne Eis, 1 Gin-Tonic, 1 Wodka-Energy, 4 Chübli (Prosecco) und ein Wasser. Klar, die Dame war blond. Und der Barman bei 89 Dezibel einfach überfordert.

So dauerte es geschlagene 20 Minuten, bis Mike mit 6 Bier vollkommen entnervt zurück kam – mit ein Paar Flaschen in der Hand. Es gab „Denner-Spezial-Bier“ – Ein „Kopfwehbier“, wie sich später herausstellte. Steve packte seine Jacke in eine Denner-Papiertüte und legte diese ins Regal. Kurz darauf trafen sich neben uns am gemütlichen Regal 4 Damen. Drei der Ladies trugen mit zwei Händen vier Wodka-Lemmon. Die Letzte der vier zitterte vier Chübli zum Regalfach. Dann vernichteten die Ladies je vier Drinks in insgesamt 30 Minuten – handgestoppt! Ob es an der ausgeprägte Saugfähigkeit der Denner-Damenbinden lag? Wir werden es wohl nie erfahren. Hossa die Waldfee!

Während ich als Fahrer an meinem Denner-Spezial-Bierchen zuzelte, verdrängten Steve und Mike mit rollenden Augen ob der weiblichen Saugkraft den Hopfensaft aus dem kleinen grünen niedlichen Glasfläschchen. Dann probierte ich mein Glück an der Bar – in der dritten Reihe. Ich versuchte es eher in der Mitte. Musste mich aber dafür durch die am Rand Tanzenden vorsichtig bewegen. Was gar nicht so einfach ist; denn man weiss nie, ob sich derjenige, welcher gerade versucht seiner Tanzpartnerin das Ohr abzukauen, plötzlich von John Travolta inspiriert umdreht, mit mir zusammenstösst und den Inhalt seines Plastikbechers entleert.

Ich stehe also an. Vor mir noch ein „Auf seinen ganz einfachen Drink“-Wartender. Und ich hab den besten aller Barman erwischt. Aus der „Wirtschaft“ schien dieser nicht zu kommen. Er nimmt einen „Longdrink“-Becher vom Stapel, schaufelt mit einer Kelle einen Eiswürfel nach dem anderen in den Becher, zählt dabei scheinbar mit aller Kraft bis 4 (kein Spickzettel in der Nähe), stellt den Becher vor sich auf ein dünnes aber vollkommen durchnässtes Tuch, sucht die Wodka-Flasche, findet diese bei der Kollegin neben ihm (es ist ihre), schenkt mit zusammengekniffenen nivellierenden Augen 4,2549 Zentiliter ein, stellt die Flasche ab, sucht die Lemmonflasche, findet keine, überlegt kurz, nimmt sein eigenes Proseccoglas, leert dieses, dreht sich um, holt eine neue Flasche aus dem grossen Kühlschrank hinter sich, öffnet diese, kneift die Augen wieder zusammen und schenkt den Becher voll. Dann nimmt er den Becher und stellt diesen auf die Theke vor den Typen direkt vor mir. Dieser schaut den Becher an, dann den Barman und meint „Ich han an Whiskchy-Chola wolle!“. Der Barman schaut in die Runde und schiebt den Becher dem Nächsten hin. Dem ist es mittlerweile egal, was er bekommt, Hauptsache etwas Flüssiges und er zahlt den mit viel Liebe zubereiteten Wodka-Lemmon.

Nach diesem mitreissenden Beispiel fachmännischer Handwerkskunst wechsle ich nach rechts direkt in die erste Reihe an die Theke. Dort befindet sich der Einzugsbereich der wirklich flinken Kollegin des Hardcore-Barman’s. Ratzfatz bekomme ich 5 Bier und schlängle mich zurück zu Mike und Steve, die schon mit trockener Kehle und am Gaumen klebender Zunge halb besinnungslos sehnsüchtig am Rande der Austrocknung auf meine Rückkehr von der Tränke warten.

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Waschmittel und die Familienpackung Damenbinden

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 Es kommen bestimmt mal harte zeiten  Dennerwerbung kann so schön sein

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Die Notreserve  Volle Halle

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Ewigi Liebi  Steve mit Jacke, Bier und Ziggi

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Maag-Hall Denner-Party  Let’s dance!

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Mike mit Becher  Deca-Dance

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 Mülltrennung: Bierflaschen im Einkaufswagen und Plastikbecher im Container. Sauba sag i!  Isch dasch es Cheidi?

Wir entschlossen uns frisch nachgetankt und mit ausreichend Reserven versehen erneut gestärkt (durch den ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt) die Stellung zu wechseln. Die Ladies neben uns befanden sich gleichwohl in erheiterter Stimmung bereits leicht angezählt in der zweiten Vierer-Drink-Runde. Aber gut, dass man (Frau) einen Becher (oder mehrere) Wodka-Lemmon zum Festhalten hat. Ob die Damen Runde 3 erreichten oder mit Dennertüten bepackt das Weite suchten und fanden, konnten wir nicht mehr in Erfahrung bringen. Wir suchten ein weiteres ruhigeres Plätzchen, um etwas das Tanzbein zu schwingen.

Was einfacher gesagt war, wie getan; denn der Bodenbelag der Tanzfläche hatte sich auf wundersame Weise in ein Gemisch aus Cornflakes-Waschpulver-Energydrink-Wodka-Whisky-Cola-Flaschen-Becher-Gemisch verwandelt. Wegwerfgesellschaft par excellence. Tja, die vom Veranstalter bereit gestellten „Mülltrennungsbehältnisse“ quollen über. Ob es im alten Rom bei Gelagen auch so ausgesehen hat? Nein, dort gab es sicher mehr Tonscherben auf dem Boden. Plötzlich setzte die Musik aus. Zuerst kurz, dann länger. Der Menge machte das aber nichts aus; denn man konnte noch leise im Hintergrund den Song hören. Und so sangen die Leute einfach selbst mit – und tanzten weiter.

Gegen 4 Uhr morgens verliessen wir die heiligen Tempel der „etwas anderen Party“ und schlenderten zurück zum Parkhaus. Nicht ohne dass Mike und Steve noch die „Heidi“ fanden – direkt neben dem Matterhorn – im Treppenhaus der Tiefgarage. Sachen gibt’s…

Weiter Bilder von der Denner Superdiscount Disco Party gibt’s auf der Website www.sddp.ch


Events in Zürich – 18.01.08 „Denner Hammer Superdiscount Party“ im Maag-Areal

19. Januar 2008

Ladenöffnungszeiten? „Einkaufen“ am Samstag in der Nacht? Dabei noch etwas Musik und saugünstigte Drinks geniessen? Na denn ab zur „Denner Superdiscount Disco Luxus Party“ ins Maag-Areal. Unter diesem Motto rocken DJ Ujo und Lama die 11. Superdiscount Party. Eintritt 8.95, ab 26 Jahren. Drinks kosten 6.95, Bier 1.95.

Samstag 22:00 Maag (Eingang Härterei)

Hier ein Bericht und Fotos vom letzten Mal


Schweiz: Kein Yahoo-Center wegen Stromverbrauch?

19. Januar 2008

Der Suchdienst Yahoo plant in der Schweiz ein Data Center für ganz Europa bauen. Und zwar in er Waadtländer Gemeinde Avenches. Fertigstellung 2009 und Investitionssumme 100 Mio. CHF. Dieses Vorhaben könnte nun aber an den Einsprüchen der zwei Kommunen Villarepos (FR) und Misery-Courtion (FR) scheitern. Grund: Der jährlichen Verbrauch an elektrischer Endergie des Datenzentrums liegt schätzungsweise bei zwanzig Gigawattstunden. In etwa viermal soviel wie der ganze Ort Avenches mit 4000 Haushalten im Jahr verbraucht. Daher befürchten die beiden Kommunen Villarepos (FR) und Misery-Courtion (FR) eine Erweiterung des Hochspannungsnetzes. Doch durch die beiden Gemeinden laufen bereits 5 Hochspannungsleitungen. Nun hofft der Gemeindepräsident von Avenches sich mit den beiden Gemeinden gütlich einigen zu können.

(Quelle heise.de über Tom Sperlich)


Events in Zürich – Pure80’s in der Tonimolkerei am Freitag 18.01.2008

18. Januar 2008

Die 80er! Zeiten, wo man noch für Recht und Ordnung kämpfte: KnightRider, Mc Gyver, A-Team und Magnum waren die Helden, die die Welt retteten. Netz-T-Shirt, Neonfarben, zerrissene Jeans, breite Nietengürtel und geometrische Figuren waren IN!
Was für uns der IPod ist war damals der Walkman von Sony. Auf der selbst zusammengestellten Kassette gab es Michael Jackson, Madonna, Prince, Nena oder Roxette. Unter dem Fernseher lagen die pechschwarzen VHS Videokassetten mit Dirty Dancing und Flashdance. Lets Dance! Pure80’s! The neverending story!
www.pure80s.ch

Wo? Tonimolkerei Zürich
Wann? Freitag 18.01.08 ab 23 Uhr


POD – Peg und Al Bundy

18. Januar 2008



Peg und Al Bundy

Ursprünglich hochgeladen von PeterPanCH

Ich konnte es kaum glauben. Als ich spät Abends nach Hause kam, lief in der Flimmerkiste eine meiner Lieblingssendungen: „Eine schrecklich nette Familie“.


Euro08: Schweiz – Österreich

18. Januar 2008



Schweiz – Österreich

Ursprünglich hochgeladen von PeterPanCH

Gestern Abend trafen die beiden Nationalmannschaften der Schweiz und Österreich in Zürich aufeinander. Im Rahmen eines Vorbereitungsspiels auf die demnächst beginnende Euro 2008 prüften beide Mannschaften in Bestbesetzung die aktuelle Kondition. Während die Schweizer Nationalmannschaft unter Köbi Kuhn 60 Minuten ohne Gnade besten Angriffsfussball zeigte, igelten sich die Österreicher Nachbarn förmlich im 16-Meter-Raum ein und setzten auf Konter. Zwar sahen die Spieler noch etwas steif aus – was an den herrschenden niedrigen Temperaturen lag – aber die eckige Kugel fand ihren Weg relativ häufig in das jeweilige Tor; denn das Spiel endete 6 zu 4 – für die Schweizer Nati.


Claus von Wagner – Das Tagebuch des täglichen Wahnsinns

16. Januar 2008

Mittlerweile bekomme ich regelmässig von guten Freunden per Mail Vorschläge für meinen Blog zugesendet. Heute erhielt ich z.B. eine Mail von Klaus. Hierbei handelt es sich um Hörbeiträge von Claus von Wagner – einem Moderator des Radiosenders „Bayern 3“. Hierbei kommentiert er kurz auf lustig/ironische Weise die Themen in seinem „Tagebuch des täglichen Wahnsinns“.

Hier einige Hörbeispiele:

Und hier geht’s zur Seite:

http://www.br-online.de/bayern3/comedy/artikel/tagebuch-des-taeglichen-wahnsinns/

Danke Klaus!


Katrin Wilde ab Mitte Januar bei Antenne Bayern

14. Januar 2008

„Geht eine Tür zu, dann gehen zwei Türen auf“ heisst ein Sprichwort. Nachdem Katrin Wilde im Oktober 2007 nach persönlichen Bedrohungen gegen ihre Person beim Miniradiosender „Energy Zürich“ auszog, erfreut mich die Meldung vom presseverein.ch „Wilde wieder onair“. Dort ist zu lesen, dass die 22-jährige Saarländerin ab Mitte Januar beim erfolgreichsten Radiosender Deutschland’s „Antenne Bayern“ arbeiten wird. Und „Mitte Januar“ dürfte doch morgen sein? Sicherlich wird sie dort mehr machen dürfen, als nur das Wetter ablesen.

Ich bin mir sicher, dass sich die junge Lady in München/Ismaning sofort auf Anhieb wohlfühlen wird. Berge hat’s da. Seen hat’s da. Ein sauberes Nachtleben! Münchner Weisswürst! Knackige Bretzn! Ein echtes Oktoberfest! Und Bayern hat’s da erst recht 🙂 Auf diesem Weg wünsch‘ ich der Katrin viel Spass und Erfolg!

Alle, die Katrin auch in der Schweiz hören möchten, sei der Livestream von Antenne Bayern empfohlen.


1 Year „80iesforever“ im Club BBQ

13. Januar 2008

Schon Tage vorher kursierte der „Party-Mailer“ bei Freunden und Kollegen und es stand schon lange fest, dass Mike und ich zusammen mit Gleichgesinnten an diese Geburtstagsparty gehen würden: 1 Year 80iesforever im Club BBQ.

Um meine von Mallorca mitgebrachte Erkältung etwas einzudämmen, pflegte ich mich mit „Vorschlafen“ und einem heissen Vollbad. Während ich gegen 21 Uhr noch in der Wanne sass, traf Mike mit zwei Kollegen ein. Steve und Mario wollten sich die Party ebenfalls nicht entgehen lassen. Gegen halb Zehn rief ich Moni wie versprochen Moni an, um sie zu wecken. Tja, in der Winterzeit schlägt der Winterschlaf zu. Sie meinte 40 Minuten für’s Herrichten und ca. 30 Minuten für die Anfahrt zu benötigen. Aber es dauert sicher länger 🙂

Während Mike und ich uns „uusgangsfertig“ machten, sahen wir uns noch die ein oder andere Folge von „The Odd Couple“ an. Kurz vor 23 Uhr sattelten wir die Hühner und fuhren mit zwei Autos in die Stadt. Mike und ich stellten das Auto im fast leeren Parkhaus „Förlibuckstrasse“ ab und betraten den Club BBQ. Das bekannte von mir liebevoll genannte „grössere Wohnzimmer“ war schon gut, aber locker, gefüllt.

Zuerst traf ich auf meinen Arbeitskollegen Marc, der mit zwei Freunden ebenfalls die Geburtstagsparty besuchte. Natürlich war Huggi anwesend. Sogar mit „DJ Label“ um den Hals. Ist er heut einer der 10 DJs welche jeweils 10 Titel auflegen dürfen? Na mal sehen und hören. Nach ein wenig Plauderei besorgten wir uns das erste Bier. Kurze Zeit später traf Deniz ein. Caroline hat eine Grippe erwischt und sagte am Freitag Abend leider ab. Wir verlagerten unseren Stand- und Aussichtspunkt Richtung DJ-Pult. Dort laufen zwar ab und zu WC-Gänger vorbei, aber trotzdem bleibt noch genug Platz zum Tanzen.

Was für die Zürcher und Zürcherinnen typisch ist: Tanzen mit Drink oder Bierflasche in der Hand. Wie das funktioniert ohne etwas zu verschütten? Keine Ahnung. Vielleicht bewegt man sich einfach weniger oder nur gaaanz laaangsam. Ach ja! Und man darf noch im Gegensatz zu „Dütschland“ in der Disco rauchen! Aber das nur nebenbei.

Erst nach Mitternacht trafen dann Steve und Mario lachend ein. Sie hatten sich tatsächlich verfahren. Sie meinten zuerst ins Palais X-TRA zu fahren, denn da wäre ja die 80er-Party „Circus-Circus“. Nein, wir sprachen immer nur vom BBQ. Und dieses mussten die beiden erst finden 🙂  was etwas Zeit benötigte. Mario und Steve besorgten sich begründet durch die schweisstreibende Verirrung erst mal je ein Bier und tanzten dann aber sofort mit. Schliesslich trafen auch Moni, Anne und P@ ein. Auch Tania kam mit ihren Freundinnen Nicole und Evilin zusammen mit Markus.

Wir genossen die gute Musik und tanzten viel. Wie immer blieben wir bis Badeschluss auf der gelungenen Geburtstagsparty. Die nächste Party ist übrigens am 08.02.2008


12.01.2008 – Ivo bei Swissdate – der Singleshow auf Tele Züri

12. Januar 2008

Per Mail hatte mich Ivo informiert, ich solle am Samstag den 12.01.2008 unbedingt „Tele Züri“ einschalten und die Sendung „Swissdate“ anschauen. Da wir heute eh einen Ruhetag einlegen und uns vom gestrigen Party-Feiern erholen, schalteten wir heute rüber auf den Sender. Und wer sitzt da im zweiten Teil der Sendung auf einem der drei Stühle? Ivo!

„Swissdate“ ist das Schweizer Plagiat von „Herzblatt“ – der Single-Vermittlungs-Fernsehshow. Leider fasst keine Susi mit sanft-erotischer Stimme die Antworten auf die Fragen des suchenden Singles zusammen. Auch eine Trennwand fehlt. Dafür gibt es eine blonde Bardame die erotisch bunte Flaschen durch die Luft wirbelt und dem Single zum Einleitungsgespräch einen Cocktail mixt. Die drei Kandidaten sitzen offen und frontal vor dem Single-Wähler.

Franziska – 25 jährige Dütsche – setzt sich und erzählt aus ihrem Leben in Zürich. Sie verstünde schon recht gut Schwiiizerdütsch, könne aber das noch nicht selbst sprechen. Sie hätte gerne einen südländischen Typ, keinen Macho, vielseitig interessiert und intelligent für Diskussionen und er sollte „sie im Griff haben“. Franziska liebt das Reisen und hatte schon längere Zeit in USA gelebt. In Cancun hätte sie nach einem Hilfsprogramm nach einem Erdbeben gearbeitet. Ausserdem arbeitet Sie bei einem internationalen Kosmetikunternehmen. Lesen würde sie auch recht gerne und sich mit Freunden treffen.

Hans-Peter ist Single-Mann Nummer 1, gutmütig und Morgenmuffel. Ivo ist Nummer 2 und mag coole Parties, ist ehrlich und aufmerksam und sucht eine Frau die zu ihm passt. Andi ist der dritte Wahlkandidat.

Swissdate Tele Züri SingleSwissdate Tele Züri SingleSwissdate Tele Züri Single

Franziska geht lieber zum Essen als ins Fitness-Studio. Wie würde Ivo sie davon überzeugen eher ins Fitness zu gehen. Ivo antwortet, dass er sie gerne ins Bett tragen würde, aber das schafft er nicht mehr 🙂 (eindeutig zweideutig)

Der Lieblingssatz von Franziska wäre „Das geht ja gar nicht“. Wann würde Ivo diesen Satz erwarten? Ivo meint, dass dieser Satz dann kommen könnte, wenn er in der Nacht einmal den Staubsauger herausholen würde. (Ivo, der alte Saubermann *chichi*)

Alle vier Wochen fährt Franziska zu ihren Freunden nach Dütschland. Was würde Ivo machen, wenn er nicht mitfahren dürfte? Ganz einfach. Er erwartet dann an diesem Wochenende seine Brieffreundinnen aus Oslo, Stockholm und Paris. (Lad‘ mich bitte dann auch ein!)

Franziska wählt dann Hans-Peter. Und sie hat keine Ahnung was für einen netten Kerl sie da jetzt mit Ivo verpasst. Leider Pech gehabt, Ivo. Aber was soll’s! Auf coolen Parties findet man viel eher ein nettes Mädel, odrrr? Vielleicht auch eines, das von sich aus ins Fitness-Center geht und Du locker ins Bett tragen kannst 🙂

Mich würde zusätzlich interessieren, wer die hübsche Lady hinter Franziska ist. Weiss jemand, ob die Lady auch Single ist?

Swissdate Tele Züri Single

Ach und nochwas: Wer Sehnsucht nach der Susi von Herzblatt hat, hier gibt es ein paar Hörproben.