Top Blogs Blogverzeichnis.ch 12.01.2008

12. Januar 2008

Top Blogs Blogverzeichnis.ch 12.01.2008 Ursprünglich hochgeladen von PeterPanCH

Soeben stellte ich über die Statistik bei Referrers fest, dass einige Besucher mehr über blogverzeichnis.ch auf meiner Website eingeschlagen sind.
Als ich dann die Website http://www.blogverzeichnis.ch/top-blogs.html selbst ansah, erkannte ich, dass „PeterPan’s Blick in die Welt“ es auf Platz 10 gebracht hat. Und zwar mit über 120 000 Besuchern im Monat. Herzlichen Dank an dieser Stelle.


Jürgen Klinsmann neuer Trainer des FC Bayern München

11. Januar 2008

„Klinsi“ wird neuer Bayerntrainer. Mit der News kam heute Vormittag Carmen bei mir vorbei. Carmen ist eine der absoluten Bayern München Fans in meiner Abteilung. Die Ladies Uschi, Mäggi und Carmen reisen zu fast jedem Spiel der Münchner und haben sich in der Südkurve etabliert – als Schweizer-Mädels wohlgemerkt.

Aber zurück zu Klinsman – den langen Blonden mit den schnellen Beinen. Er zieht diesmal von California nach München. Er führte die Deutsche Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2006 auf den dritten Platz. Wenn da nicht das dämliche Spiel gegen Italien gewesen wäre, hätte man es ins sogar ins Finale geschafft.

Und nun trainiert Klinsi demnächst den erfolgreichsten Deutschen Bundesliga-Club Bayern München. Ottmar Hitzfeld wird dadurch frei für den Posten des Trainers der Schweizer-Nati. Endlich kann Hitzfeld zurück in die Heimat und sich gemütlicheren Dingen zuwenden. Ich denke er wird als Erstes Elfmeter trainieren. Dann die Spieler so ziemlich auf jeden Bergpass jagen. Sex vor den Spielen wird verboten. Denn nur so kommt es nie mehr zu „Ermüdungserscheinungen“ oder „Konditionsschwächen“ wie zuletzt.


Weibliche Strategie

11. Januar 2008

Ein Polizist stoppt eine junge Frau, die in einer 30km/h-Zone mit 80km/h erwischt wird, und es kommt zu folgender Unterhaltung:
 
P: Kann ich bitte Ihren Führerschein sehen?
F: Ich habe keinen mehr. Der wurde mir vor ein paar Wochen entzogen, da ich zum dritten Mal betrunken Auto gefahren bin.
P: Aha! Kann ich dann bitte den Fahrzeugschein sehen?
F: Das ist nicht mein Auto, ich habe es gestohlen.
P: Der Wagen ist geklaut??
F: Ja – aber lassen Sie mich kurz überlegen… Ich glaube die Papiere habe ich im Handschuhfach gesehen, als ich meine Pistole reingelegt habe.
P: Sie haben eine Pistole im Handschuhfach??
F: Stimmt. Ich habe sie dort schnell reingeworfen, nachdem ich die Fahrerin des Wagens erschossen habe und die Leiche dann hinten in den Kofferraum gelegt habe.
P: Waaaaas? Eine Leiche im Kofferraum????
F: Ja!
 
Nachdem der Polizist das gehört hat, ruft er über Funk sofort den diensthöheren Kollegen an, damit er von ihm Unterstützung bekommt.
 
Das Auto wird umstellt. Der Vorgesetzte trifft ein, geht langsam auf die Fahrerin zu und fragt nochmals:
 
P: Kann ich bitte Ihren Führerschein sehen?
F: Sicher, hier bitte.
(Fahrerin zeigt gültigen Führerschein
 
P: Wessen Auto ist das?
F: Meins, hier sind die Papiere.
P: Können Sie bitte noch das Handschuhfach öffnen, ich möchte kurz prüfen, ob Sie eine Pistole dort deponiert haben.
F: Natürlich gern, aber ich habe keine Pistole.
(Natürlich war dort auch keine Pistole)
P: Kann ich dann noch einen Blick in Ihren Kofferraum werfen? Mein Mitarbeiter sagte mir, Sie haben darin eine Leiche.
(Kofferraum auf: keine Leiche drin)
Das verstehe ich jetzt überhaupt nicht. Der Polizist, der Sie angehalten hat, sagte mir, dass Sie keinen Führerschein, das Auto gestohlen, eine Pistole im Handschuhfach und eine Leiche im
Kofferraum hätten…
 
F: Na suuper! Und ich wette, er hat auch noch behauptet, dass ich zu schnell gefahren bin!!

(Danke Manu!)


The Odd Couple – Ein seltsames Paar – Männerwirtschaft

9. Januar 2008

 Wenn das Fernsehprogramm mal wieder so richtig nervt, bin ich richtig froh eine frisch selbst geschenkte DVD in den Player zu stecken. Nein, die DVD hat Mike gekauft. Vor Weihnachten. Auf EBAY. Mike und ich leben ja bekanntlich seit August in einer Wohnung. Und wir haben so eine richtige Brüderwirtschaft. Das erinnerte uns schon von Beginn an an die Serie „Männerwirtschaft“. Mike startete sogar einen Blog mit diesem Namen. Leider schreibt er viel zu wenig.

Die Serie „Männerwirtschaft“ startete im Jahr 1970 und entstand aus der Filmkomödie „Ein seltsames Paar“ (1968). Also genau vor 40 Jahren! Sowohl der Film, wie auch die Serie, hiess im Original „The Odd Couple“. Auf jeden Fall sind die Episoden in der englischen Fassung genial. Habe z.B. gar nicht gewusst, dass Felix sehr gut Deutsch spricht „die Macht des Schicksals“ (in „The new Car“).

Auf jeden Fall ist es fantastisch sich die erste Staffel von Klamaukgeschichten der beiden Hauptdarsteller anzusehen. Wer erinnert sich noch an den Sportreporter Oscar Madison (Jack Klugman), der jeden Raum innerhalb kürzester Zeit in ein komplettes Chaos verwandelt? Und an Felix Unger (Tony Randall)? Er ist professioneller Fotograf und das genaue Gegenteil von Oscar. Absolut penibel und genau. Ausserdem etwas hypochondrisch. Während Oscar für den Moment lebt, hängt das Herz von Felix an der Oper. Oscar liebt hingegen das von Felix gekochte essen, während Felix es liebt das immer unordentliche Zimmer von Oscar aufzuräumen. Oscar liebt dicke Zigarren – Felix ist allergisch gegen Zigarrenrauch. Oscar liebt Pokerrunden – Felix liebt belegte Brötchen für die Pokerrunde herzurichten.

Ob es hier Parallelen zu unserer „Männerwirtschaft“ gibt? Nein, nicht wirklich. Mike und ich sind beide chaotisch. Jedoch wenn es sein muss, können wir extrem penibel sein. Wir lieben beide gutes Essen, allerdings auswärts. Wir räumen beide nicht so gern auf. Auf unserer Hitliste steht die Oper auch nicht ganz oben. Wir leben je länger je mehr für den Moment.

Ausserdem ist fantastisch, dass das Gelächter echt ist und nicht vom Band kommt; denn die Serie „The Odd Couple“ wurde vor „live audience“ aufgezeichnet – also vor echtem Publikum. Die Serie schrieb Filmgeschichte und darf als Urmutter aller Fernseh-Sitcoms bezeichnet werden. Meine Meinung.

Leider scheint es die DVDs zu „The Odd Couple“ nicht mehr in Europa zu geben, sondern nur noch in den USA. Also, wenn mal jemand in das (Noch-)Bush-Land fliegt, an den PeterPan denken und eine der DVD-Sets kaufen und mitbringen.


Events in Zürich – 11.01.08 „80sforever“ im Club BBQ

9. Januar 2008

eine der monatlichen Stammaktivitäten ist der Pflichtbesuch im „Club BBQ“ in der Förlibuckstrasse, wenn Freitags die Party „80iesforever“ steigt.

Gemütliche Leute, guter Sound und angemessene Preise.

Noch dazu: Die Party feiert 1-jähriges Bestehen. Dazu sind 10 DJs eingeladen.

1 Jahr 80’s forever

Zum einjährigen Bestehen der 80’s forever Party sind 10 DJs aus verschiedenen Musikrichtungen am Start und jeder wird seine persönliche Top 10 aus den 80’s zum Besten geben. Ob der Gothic DJ auch auf Disco steht? Ob in der Brust des Electro DJs eigentlich ein Rocker Herz schlägt? Wir werden es am 11. Januar 2008 erfahren, bis dann bleibt die Songauswahl das gutbehütete Geheimnis der DJs.

Mit dabei: DJ DZ, JHG Shark, Beda, Edlouis, Honey Ryder, Chilihead, Hawk, Hoodel, Pete G und Spidi.

Eintritt: CHF 20.-

Mehr Infos unter Wann und Wo: http://www.80sforever.ch/index.php?section=wannwo

Termin: Freitag 11.01.2008 ab 22 Uhr.

BBQ, Förrlibuckstrasse 151, 8005 Zürich

Man sieht sich!


Rundherum-Webcam – Roundshots

9. Januar 2008

Wer den Überblick behalten möchte, dem gefällt diese Website mit Webcams mit 360° Objektiv:


31.12.2007 – Sylvester auf Mallorca – Fiesta Grande

1. Januar 2008

Sylvester auf Mallorca – immer wieder schön. Eine reine Fresserei? *grübel* Nein, eher geniessen unter Freunden – besser ist das. Schönstes Wetter und blauer Himmel. So war das Wetter seit dem Morgen. Während Thom und Mike im vollkommen überfüllten Mercadona die Lebensmittel einkauften, ging ich mit den Jungs Felix und Max auf den Spielplatz auf der gegenüberliegenden Seite des Parkplatzes. Zu Hause angekommen, traf auch die Schwester von Thom – Gaby – mit ihrer Freundin Gitty ein. Beide wurden sofort von Felix und Max in Beschlag genommen.

Gegen Abend trafen die weiteren Gäste mit Anhang ein. Domingo machte sich sofort an das Herrichten der fischigen Lebensmittel. Er zeigte uns, wie man Kalamare herrichtet. Anna und Gaby bereiteten die Boquerones vor. Mam beschäftigte sich zuerst mit den Zwergen und Zwerginnen und anschliessend kochte sie echt bayerische „Saure Zipfel„. Philip und Wolfgang arbeiteten für die Langostinos ein Abendprogramm aus. Meine Wenigkeit half Kalamares zu putzen. Kurz: Alle taten ihr Bestes, um das Sylvestermahl zum Gelingen zu bringen. Natürlich nicht ohne ab und zu einen guten Tropfen Roten zu geniessen. Denn so machte das erst recht so richtig Spass.

Als ersten Gang reichte Mam die bayerischen „Sauren Zipfel“ mit Kartoffelsalat und süssem Senf. Anna servierte anschliessend „Boquerones„, welche vorzüglich schmeckten. Die „Langostinos“ fügten sich nahtlos in die Komposition mit ein. Allen schmeckte es gnadenlos gut, obwohl es für den ein oder anderen das „erste Mal“ war.

Kurz vor Mitternacht reichten Helga und Thom den Gästen die Getränke (Champagner und Kindersekt) auf der Dachterasse des Anwesens und pünktlich zum letzten Glockenschlag stiess die fröhliche Runde auf das neue Jahr an.

Traditionell gibt es anschliessend heisse Schokolade und Ensaemades. Welche nicht nur den Kindern schmeckt, sondern auch den anderen mundete. Natürlich durfte diesmal auch nicht die rote Unterwäsche fehlen! Und die telefonischen Neujahrswünsche auch nicht.


Feliz Ano Nuevo! Happy New Year!

1. Januar 2008

Schon wieder ein Jahr rum. Ich wünsche allen Lesern ein glückliches, zufriedenes, gesundes Jahr 2008

Sylvester

Auf dass alle Wünsche in Erfüllung gehen!


Sylvester auf Mallorca – Zusammenfassung der letzten vier Tage

31. Dezember 2007

 Da ich schon „Beschwerden“ bekam, dass ich über die letzten Tage nichts geschrieben habe, kommt nun hier eine kurze textliche Zusammenfassung. Auch die bisherigen Bilder habe ich jeweils pro Tag in ein Webalbum verpackt.

Wie bereits erwähnt, flogen wir (Mam, Mike und ich) am 27.12.07 früh morgens von München ab nach Palma. Nicht nur blauer Himmel, Sonne und 10 Grad empfingen uns – Tom holte uns noch etwas verschlafen vom Flughafen ab. Er war am Tag zuvor schon einmal am Flughafen gewesen, um uns abzuholen. Eigentlich hätte er ausschlafen können, denn er hatte sich im Datum um einen Tag vertan. Während Tom mit Mam zur Finka fuhren, setzten Mike und ich uns in den Shuttle zur Mietwagen-Firma. Dort erledigten wir die Formalitäten und setzten uns in einen nagelneuen BMW X3. Gerade das richtige Gefährt für die allfälligen Ausflüge rund um und quer durch die Insel.

In Sa Cabaneta angekommen, bekam Mam eine Gartenbesichtigung und stellte sofort fest, dass es den Orangenbäumen an Eisen mangelt. Auch die Rosen müssten geschnitten werden, sowie das ein oder andere Unkraut entfernt und der Rasen gedüngt werden. Sie erntete sofort ein paar der prallen Orangen und Zitronen.

Anschliessend tischten Helga und Tom ein riesiges Frühstück auf. Aber selbst mehrere Tassen Kaffee aus der neuen Maschine konnten nicht mehr helfen. Mike und Mam schnappten sich ein paar Gartenstühle und rüsselten erst einmal in der Sonne. Als letztere unterging, stand der Einkauf diverser Lebensmittel im nahen Mercadonna an. Mam wunderte sich mehrmals, dass sie sich sofort zurechtfand. Alles wie zu Hause, nur die riesige Fischtheke würde es sonst nicht geben.

Abends richteten Helga und Tom einen Teil der eingekauften Ware schmackhaft her. Langostinos, Oliven, Kartoffeln, Schafskäse, scharfe Peperoni – und Wolfgang brachte einen ganzen Topf mit Schnecken! Mam zögerte zuerst und meinte, dass sie eigentlich nicht so auf Fisch stehen würde, griff aber gemeinsam mit uns kräftig zu und liess es sich schmecken. Zur Verdauung gab es den ein oder anderen Fettlöser, Wein und natürlich Weissbier. Genauso ausgiebig diskutierten wir und so zog sich das Mahl bis weit über Mitternacht hin.

Am folgenden Tag (28.12.07) schliefen wir erst einmal aus. Gegen Mittag gab es dann Frühstück. Klaus und Sabina trafen ein. Klaus baut gerade eine Finca im Nordosten von Mallorca Nähe Sta. Magalida. Vorher verabredeten wir uns mit Domingo in seinem neuen Shop in Inca. Dieser befindet sich noch im Ausbau und soll Ende Januar eröffnet werden. Hier wurden diverse Fragen zur Ausleuchtung diskutiert. Danach ging es in rasanter Fahrt zum Häuschen von Klaus über kurvige Strässchen. Klaus ist ebenso mit dem KNX-Virus infiziert. Ergo wird das Häuschen mit KNX ausgestattet.

Der Hauptgrund ist jedoch, dass die Finca mindestens 2 Jahre über keinen Stromanschluss verfügt und so energiesparend arbeiten muss. Klaus zapft die Sonne an. Eine Solaranlage auf dem Dach und eine Batterieanlage in der Garage sorgen zusammen mit KNX und energiesparenden Geräten für ausreichend Strom. Das Häuschen ist noch im Rohbau und soll in etwa einem halben Jahr bezugsfertig sein.

In Port de Son Serra stillten wir dann gemeinsam unseren Hunger in einem (erfolgreich deutschgeführten) Restaurant direkt am Meer. Wieder in Sa Cabaneta angekommen, köpften wir noch die ein oder andere Flasche Wein oder Weissbier und liessen es uns gut gehen.

Auch am 29.12.07 kamen wir erst gegen Mittag aus den Federn. Sicher liegt das an der gesunden Meeresluft, welche für den gesunden tiefen Schlaf verantwortlich ist. Der Plan für den heutigen Tag sah eine Fahrt über den Coll de Soller vor – empfohlen von Wolfgang, der als Rennexperte jede kurvige Bergstrecke wie seine Westentasche kennt. Wir packten Mam mit dem Glauben ins Auto eine gemütliche kleine Ausfahrt ans Meer zu machen. Allerdings schien ihr eine der über 50 Haarnadelkurven nicht gut bekommen zu sein. So hielten wir nur kurz in Port de Soller, um ein paar Fotos von der Tram und vom Hafenort zu schiessen und fuhren wieder durch den Tunnel zurück. Der Pass ist einfach nur für harte Kurvenheizer.

Dafür hielten wir auf dem Rückweg bei einer Gärtnerei und Mam bewunderte die Pflanzenpracht des Mittelmeerregion. Da Mam bei den Orangenbäumen Eisenmangel diagnostiziert hatte, suchten und fanden wir sofort den richtigen Dünger. Auch die ein oder andere Blumenpflanze und eine Minipalme fand ihren Weg in den Einkaufswagen.

Auf der Fahrt nach Sa Cabaneta kamen wir am „Festival Park“ vorbei. Der „Festival Park“ besitzt auf einer Fläche von 35 000 qm haben sich rund 40 Restaurants, ein Kunsthandwerksmarkt mit rund 30 Ständen, ein Megakino mit 20 Sälen, ein Bowlingcenter mit 22 Bahnen, eine Eislaufhalle, Discotheken, sowie zahlreiche Marken-Outletstores angesiedelt. Von letzteren besichtigten wir den ein oder anderen und kauften günstig Turnschuhe und Sportbekleidung, sowie Jeans und eine Hose für den Ausgang (Mam) ein.

Direkt im Anschluss ging es nach Palma zum „Japaner“. Dort trafen wir uns mit Tom, Wolfgang und Philip. Helga flog zwischenzeitlich nach Stuttgart, um die Jungs Felix und Max abzuholen. Mam war das erste Mal beim Sushi-Essen vom Fliessband. Abends in Sa Cabaneta angekommen, klopfte noch Domingo an die Tür und wir genossen den ausklingenden Tag bei einer guten Flasche Rotwein.

Heute (30.12.07): Nach dem Frühstück trafen wir Wolfgang und Philip, welche uns vorschlugen eine kleine Ausfahrt zu unternehmen. Wie erwähnt kennt Wolfgang jede Kurve auf Mallorca’s Strassen und so setzten wir zur Fahrt zu diversen Bergrennstrecken und Sonderprüfungsrouten an. Zuerst ging es auf der Autobahn nach Inca. Von dort weiter nach Lluc – Escorca – Coll de Puig Major (Bilder vom Bergrennen 2007)- Nus de Sa Corbata („Kravattenknoten“) – Sa Calobra – Coll de Soller – Port de Soller – Bunyola. Nein, nicht mit dem Fahrrad, sondern im BMW X3.

Bis Sa Corbata fuhr ich die Mühle und den Rest der Strecke Wolfgang. Er kennt jeden Fixpunkt, um perfekt im richtigen Gang auf der Ideallinie die Kurven und Kehren zu durchfahren. Soviel darf gesagt werden: Es überholte uns kein einziges Fahrzeug auf den engen sich durch Wälder und Täler schlängelnden Strassen – aber umgekehrt. Wie sagte der gute Bekannte von Wolfgang – Walter Röhrl – neulich bei der Präsentation des neuen GT3? „Jeder normal denkende Mensch kann dieses Auto fahren.“ Er meinte den GT3. Leider waren auf den Bergstrassen hauptsächlich Sonntagsfahrer oder Touris unterwegs. Tja, und die Gesichtsausdrücke bei Begegnungen oder beim Überholen sind immer wieder interessant („Wo kommen die denn auf einmal her?“).

Aber es hatte nicht viel Verkehr. Schliesslich ist ja Winterzeit. Nicht auszudenken, was auf den Bergstrassen los ist, wenn hier Hochsaison ist. Zusätzlich kommen dann noch die „beliebten“ Ausflugsbusse dazu. Und dann wird es wirklich eng!

Wer Lust hat kann sich die Route von heute und die Bilder dazu in „Picasa-Google“ auf der Map ansehen. Oder gleich in Google-Earth laden. Ganz nah ranzoomen! Dann sieht man die feinen Kehren erst richtig!

So, jetzt hat mir Wolfgang noch Fotos geschickt: Udo Schwarz lässt den Porsche 911 bei der dritten Rally Clasico Isla Mallorca so richtig durch den Kravattenknoten driften – so wie es sein soll. Die nächste Rally Clasico findet vom 05.03. bis 08.03.2008 statt.


Update – Weihnachten ist vorbei!

27. Dezember 2007

Fast möchte man sagen „endlich!“. Während Mam und Mike auf der Terrasse beim Pool schlafen, komme ich endlich dazu etwas über die letzten Tage zu schreiben. Ja, die Zwei sind fix und fertig. Teils sind es die Nachwehen von den Weihnachtsaktivitäten, aber hauptsächlich liegt die Ursache am Schlafdefizit. Unser Flug ging heute in der Früh um 6 Uhr!

Aber eins nach dem anderen:

Am letzten Freitag fuhr Brüderchen Mike gegen Mittag in Zürich ab. Er wollte noch an der Weihnachtsfeier in seiner Ex-Firma teilnehmen. Allerdings verlängerte sich die Anreisedauer verkehrsbedingt von den sonst üblichen 4 Stunden auf geschlagene 7 Stunden Fahrt. Dadurch traf er nur noch auf den „harten Kern“. Anschliessend feierte man dann im „PfannPfak“ (Funpark) in Regensburg bis in die frühen Morgenstunden. Hingegen zog ich es vor, mich erst am Samstag gemütlich auf den Weg nach Regensburg zu machen; denn am Freitag war auch bei uns Weihnachtsfeier in der Firma und danach ging ich noch auf die „80iesforever-Party“ ins BBQ. Die Stimmung dort war einmalig; denn so viele Bekannte hatte ich schon lange nicht mehr getroffen.

Am Samstag packte ich wie geplant meinen Koffer fertig, als ich einen Anruf erhielt. Tatjana erinnerte mich, dass sie in Zürich weilen würde – sie hätte mir gemailt. Stimmt! Aber zu meiner Schande hatte ich vergessen zu antworten. Also verabredeten wir uns gegen Nachmittag in einem Kaffee in Kloten. Da Tatjana und ihre Freundin Steffi von Zürich eigentlich nicht viel gesehen hatten, beschlossen wir kurzerhand eine kleine Urbi et Orbi Stadtführung zu unternehmen. Wir fuhren durch die Innenstadt, zum See und weiter nach Horgen. Mittels Fähre setzten wir über nach Meilen und hielten beim Zürichhorn auf einen Glühwein.

Danach fuhr ich die beiden noch zum Ausgangspunkt der Runde nach Kloten und startete gegen 19 Uhr auf der Autobahn durch. In Regensburg kam ich kurz vor 23 Uhr an. Im Gegensatz zu Zürich lag in Regensburg etwas Schnee. Aber dies ist der für Regensburg typische „Industrieschnee“. Regensburg ist ein Nebelloch. Und so gefriert der Nebel und fällt als winzige Schneekristalle herab oder setzt sich an Halmen und Ästen als Raureif ab.

Als ich bei Mam eintraf, warteten schon Mike und zwei Freundinnen von Mam – Ilona und Uschi – auf mich. Gleich im Anschluss sah die Planung vor in den „Club Qu“ zu fahren. Willi stiess noch hinzu und so starteten wir in den besagten Club im Regensburger Westen. Hierbei zeigte die eine etwas Haut, die andere flirtete, und die ganz anderen bewegten die müden Beine. Spassig war es allemal und so blieben wir bis das Licht anging, die Security im halben Dutzend um uns herumstand und uns freundlich zum Gehen aufforderte.

Am Sonntag – vor Weihnachten – stand dann ein Treffen Freunden und Kollegen an. Zuerst am frühen Nachmittag bei Brigitte und Bernhard, um dann kurz vor 17 Uhr Andrea abzuholen. Denn dann ging es weiter zum Christkindlmarkt den letzten Glühwein zu geniessen. Klaus und Markus stiessen dort dazu. Nachdem auch der Glühwein nicht mehr gegen die Kälte ankam, wechselten wir in die „Bodega Vino y Tapas“ in den Gemäuern des ehemaligen „Club Sudhaus“ hinter’m Hotel Orpheé, um eine Kleinigkeit zu essen. Den Abschluss machten wir dann bei der traditionellen Weihnachtsfeier in der „Oma Plüsch“. Das Gedränge dort drängte uns jedoch bald die Zelte wieder abzubrechen und den Abend auf Mam’s Sofa ausklingen zu lassen.

Um dem Weihnachtseinkaufwahnsinn nur gedämpft mitzubekommen, fuhren wir erst gegen 12 Uhr ins Donau-Einkaufszentrum. Und wir hatten Glück – anders als dieser Hase. Zwei Stunden vor Ladenschluss tummelten sich nur noch wenige Geschenksuchende in der Shoppingmeile. Wir besorgten noch etwas Elektronik im Saturn, genossen einen Kaffee im „Central“ und Brüderchen Mike schenkte mir neue Business Shoes. Anschliessend kredenzte Mam traditionell die weihnachtlichen bayerischen „Sauren Zipfel“ mit schlesischem Kartoffelsalat und süssem Senf zusammen mit einem sauberen Hefeweissbier. Das üppige Mahl verlangte nach Entspannung und so bereiteten wir uns gemütlich auf den nächsten Tagesordnungspunkt im Sinne der Tradition vor: Weihnachten im Zap.

Von der Weihnachtsfeier im Zap habe ich leider keine Fotos. Die wenigen, welche von mir und anderen geschossen wurden, sind nicht unbedingt zeigenswert – farblich und von der Schärfe versteht sich – und irgendwie habe ich vor lauter Ratschen vergessen auf den Auslöser zu drücken. So blieb so manche Momentaufnahme dieses Mal leider nur (teilweise) im Gedächtnis. Aber die Zeit verging gnadenlos schnell. Und es bleibt die Hoffnung, dass Rainer einige Bilder von der Weihnachtsfeier veröffentlicht. Und mir bleibt nur die Hoffnung, dass ich dann nicht allzu oft abgebildet bin. Der Abend endete übrigens am Morgen beim Würstltoni – gegen 8 Uhr! Ganz tragisch 🙂

Am 1. Weihnachtsfeiertag stand dann ein Treffen mit Chris zwecks weiterer grosser Urlaubsplanung an. Wir verabredeten uns im „Boston Coffee Community“ gegen 15 Uhr, tauschten Infos und Neuigkeiten aus und tranken den ein oder anderen „Latte“, um den Blutdruck wieder in Wallung zu bringen. Anschliessend erholten wir uns auf dem Sofa in Mam’s kuscheligem Wohnzimmer in der horizontalen und liessen alle Viere gerade sein. Bis wir uns gegen 23 Uhr wieder aufrafften. Es stand ein weiterer traditioneller Termin an: Eine Geburtstags-Weihnachts-Party bei Peter beim Verladehof. Vor dem Eingang stand man dort mit Glühwein in der Hand um zwei Kaminfeuer. Die eigentliche Festarena war allerdings eine festlich dekorierte Garagenhalle. Darin tanzten die Gäste zu russischer Musik; denn das Festthema war dieses Jahr „Russia Party„.

Gegen 2 Uhr verliessen wir die grandiose Party und zielten nochmals Richtung „Club Qu“. Ausnahmsweise fand die „Rock-Party“ statt und die wollten wir uns nicht entgehen lassen. Mike traf dort auf Christina und ich auf Renate und Sabine. Es gab viel zu Plaudern und zu Ratschen und am Ende schwang ich noch kurz das kurze Haar und das Tanzbein – bis die Lichter wieder angingen und wir den Rückzug antraten.

Der zweite Weihnachtsfeiertag gehörte ganz der Erholung und Vorbereitung. Erholung von den weihnachtlich-traditionellen Verpflichtungen und zu den Vorbereitungen gehörte das Packen des Reisekoffers. Wie letztes Jahr sind wir bei Thom und Helga auf Mallorca in deren Hazienda eingeladen. Und diesmal ist Mam mit dabei! Erraten: Das ist unser Weihnachtsgeschenk. Zwar sahen wir heute Morgen noch nicht ganz so frisch aus, aber gleich nach der Ankunft inspizierte Mam fachmännisch den mediterranen Garten und befand den Orangen- und Zitronenbewuchs als zu wenig eisenhaltig. Und so sitzen/liegen nun Mam und Mike leise vor sich hinrüsselnd auf der Terrasse und ich tippe den Text – in der Sonne. Sorry 🙂