Da staunte ich nicht schlecht, als ich heut beim Einkaufen war: Es weihnachtet!

Und? Weihnachtsgeschenke schon gekauft?
Diesen Termin sollte man sich schon heute im Kalender dunkelrot anstreichen: Am 26. März 2008 gibt es voraussichtlich in Basel ein Testspiel der Superlative. Der bereits als Gruppenerster gepunkteter Nachbar Deutschland gegen einen der Veranstalter der Fussball-Europameisterschaft 2008: Die Schweiz! Nun fehlt nur noch, dass der Schiedsrichter aus Österreich kommt 🙂
Heute – am 15.10.2007 – findet der Blog Action Day 2007 statt. Hierbei sind Blogger aufgerufen ihre Meinung zum Thema „Umweltschutz und Energiereduzierung“ zu verbreiten. Hierbei gibt die Community mehr oder weniger sinnvolle Tipps, wie Energie eingespart, besser Recycling/Mülltrennung betrieben, oder sonst die Umwelt geschont werden könnte.
Ich konzentriere mich in meinem Beitrag auf den kleinen Anteil dessen, was wir Privatleute tun könnten. Die Politik und Medien sprechen eh nur dieses Segment an. Den Hauptanteil der Energie benötigen Wirtschaft und Kommunen. Übrigens: Energie wird nicht verbraucht, sondern umgewandelt. Aber das ist ein anderes Thema.
Die steigenden Strom- und Energiepreise treffen eh nur den kleinen Bürger. Grossabnehmer wie Unternehmen und Kommunen beziehen ihre Energie über Pauschalabnahme. Bei Kommunen bezahlt dann der Bürger die Kosten wieder indirekt.
Die Inflationsrate September 2007 ist auf 2,5% gestiegen. So hoch wie schon seit 3 Jahren nicht mehr. Lebensmittel, Strom und Gas und Benzin – das sind die Preistreiber. In Deutschland besteht zumindest bei Strom und Gas den Anbieter zu wechseln. Das sollte man auch dringend in Betracht ziehen. Denn die allerwenigsten denken an diese erste Sparmassnahme, welche sich direkt beim Geldbeutel auswirkt. Die Kilowattstunde Strom kostet momentan im Durchschnitt 20 ct. – der Kubikmeter Gas um die 6 ct.
„Preise vergleichen“ heisst der erste Schritt und „Anbieter wechseln“ der zweite. Das ist nichts neues, das erledigt man ja eigentlich beim täglichen Bedarf an Lebensmittel ja eh.
Widmen mir uns aber nun dem Thema: Wo macht es Sinn in meinen eigenen vier Wänden weniger Energie zu beziehen?
Sehen wir uns die obige Grafik an. Sorry, es ist eine Grafik aus „Deutschland“. Aber wenn ich mir meine 4 Wände ansehe. So kann dies durchaus zutreffen. Warum? Ich schätze das so ein. „Einschätzen“ ist aber eine schlechte Basis in der Wirtschaft. Hier ist es erforderlich erst einmal die Grunddaten ganz genau zu erfassen. Das heisst, Zahlenmaterial sammeln. Welcher Betrag wurde im letzten Jahr für folgende Bereiche aufgewendet?
Das Problem ist nämlich ein rein mentales: Die Kosten für Benzin sind greifbar; nämlich jedes Mal, wenn man an der Tankstelle den Geldbeutel zückt und einen Schein auf den Tresen legt. Die Kosten für Strom, Gas und Heizöl bekommt man aber erst am Ende des Jahrs mit. Und dann schmerzt es richtig. Es fehlt hier schlicht die „Visualisierung“ der Beträge pro Monat. Man könnte sich nun die Mühe machen und monatlich die Zählerstände für Gas und Strom ablesen und notieren. Das wäre ein kleiner Tipp.
Nun stellen wir uns vor sie hätten entdeckt, dass Sie
Wo setzen wir nun den Hebel zuerst an? Wenn Sie ein „neues Haus“ oder eine „moderne Wohnung“ mit Minergie-/Niedrigenergie-Standard besitzen, dann widmen Sie sich allein den Benzinkosten. Für alle anderen gilt jetzt erst einmal: Wie bekomme ich einen Überblick über die Heizkosten und wie bringe ich diese in den Griff? Schauen Sie sich die Ventilköpfe an.
Nein, ich rate Ihnen jetzt nicht diese um eine Stufe herunter zu drehen. Handelt es sich um Thermostatköpfe? Oder einfach um Heizventil mit „Flügeln“? Beides darf mittlerweile als „altertümliche“ Heizungsregelmethode bezeichnet werden. Wobei letztere mittels Heizventil nur eine Steuerung ist. Beim Thermostatkopf besteht der Nachteil darin, dass die Temperaturmessung für die Regelung direkt am Heizkörper geschieht. Die Raumtemperatur selbst wird gar nicht erfasst.
Moderne Heizungsregelungsanlagen für den privaten Wohnbau setzen genau hier an: Visualisieren, Kontrollieren, Beeinflussen und nutzungsabhängig Regeln – und Nachrüstbar. Ein Beispiel hier – SyncoLiving:

Im Gegensatz zu anderen Hausautomationssystemen bietet das modular aufgebaute Synco living-Konzept eine ganzheitliche Lösung für alle Haustechnikbereiche. Alle Funktionen werden nur noch von einer Bedienzentrale aus konfiguriert, überwacht und bedient. Zum Beispiel kann unter anderem die Temperatur für jeden Raum individuell mit verschiedenen Komfortstufen und Zeitprogramm eingestellt werden.
Die Vorteile eines solchen Systems: Es wird nur dann geheizt, wenn tatsächlich jemand zu Hause ist. Wird ein Fenster geöffnet, so regelt das entsprechende Stellventil nicht mehr höher. Und: Der Temperatursensor ist zwar gerätemässig getrennt vom Stellventil – wirkt aber tatsächlich als Einzelraumtemperaturregelung auf dieses ein. So spart man tatsächlich dort, wo es finanziell „wehtut“ – bei den Heizkosten.
In Dänemark kämpft ein Verein gegen die normalen Arbeitszeiten. Mit Erfolg. Es gibt bereits die ersten Verträge ab zehn Uhr.«Am Anfang dachten einige Leute wohl, das sei ein guter Witz», sagt Camilla Kring, Gründerin der B-Society. Doch die Dänin meint es ernst. Sie will mit ihrem Verein Nachteulen und Langschläfern Respekt verschaffen. «Jeder sollte gemäss seinem individuellen Rhythmus arbeiten dürfen», sie überzeugt. «Wir leben nicht mehr in einer industriellen Gesellschaft, in der man mit den Kühen aufstehen muss.»
… und ich hab‘ Ferien!
Jens-Rainer Wiese (blogwiese.ch) schreibt täglich über interessante Themen und Kuriositäten aus der Schweiz. Heute fiel mir ein Betrag in die Hände auf den Monitor: Flup ist Schweizer — Der Deutsche Ulrich Kring muss erst einen Test machen. Darin geht es um einen Deutschen. Er heisst Ulrich Kring, ist in der Schweiz geboren und lebt seit 70 Jahren in der Schweiz. Er möchte sich einbürgern lassen. Doch der zuständige Gemeinderat von Dielsdorf fordert von ihm einen sog. „Deutschtest“ zu absolvieren. Es gibt tatsächlich noch „Schweizermacher“! Um was geht es in diesem „Deutschtest“?
Während eineinhalb Stunden wird unter anderem anhand von Haus- und Waschküchenordnungen das Sprachverständnis nach Kriterien des Europäischen Sprachenportfolios (ESP) eingestuft. Beim zweiten Termin wird während einer Stunde das staatskundliche Wissen getestet. Wer weniger als 60 Prozent der Fragen richtig beantwortet, muss entsprechende Kurse besuchen und anschliessend beim jeweiligen Gemeinderat wieder vorstellig werden.
Eineinhalb Stunden lang wird die Haus- und Waschküchenordnung zerlegt und hinterfragt? Ich fasse es nicht! 🙂 Bei der Vorbereitung für den zweiten Teil „Staatskundliches Wissen“ kann ich durchaus helfen. Gestern fand ich zufällig auf der Informationsseite für Auslandsschweizer (swissinfo.org) die hierfür nötigen Informationen.
Dort findet man Erklärungen für „Panaschieren„, das nur indirekt etwas mit einem Getränk zu tun hat. Streichen kann man auch ohne Pinsel. Was „Konkordanz“ mit Gewichten und Ausgleich zu tun hat. Dass auch nicht militärischen Einrichtung Tätige die Majorzwahl haben. Und sogar eine eine „Zauberformel“ gibt es im politischen System der Schweiz! Warum steht das eigentlich auf der Website für Auslandsschweizer?
Zur „Haus- und Waschküchenordnung“ und wie wichtig dem Schweizer (Vermieter) das Vermitteln der darin enthaltenen Informationen sind:
Im interkulturellen Kontext gehören Lärmemissionen durch Kinder und Besuche, intensive Kochgerüche, Waschküchenbenutzung und Belegung von Abstellplätzen und Podesten sowie Abfallentsorgung zu den häufigsten Ursachen von Reklamationen. Um der ausländischen Mieterschaft die in der Hausordnung enthaltenen Bestimmungen zu verdeutlichen, wurden vom Hauseigentümerverband Hausordnungen in mehreren Sprachen produziert. Konflikte und Kündigungen in Folge des Nicht-Einhaltens von Haus- und Waschküchenordnungen scheinen aber nicht ausgerottet zu sein.
Quelle: Dossier „Integration im Treppenhaus“ aus „Immobilia Mai 2005“ (Seite 12 ff.)
Wissenswertes vermittelt hingegen die „Eidgenössische Ausländerkommission“ zu Einbürgerungsfragen:
Die EKA unterhält zwei Websites: www.eka-cfe.ch und www.terra-cognita.ch. Die Website zu «terra cognita» bietet alle Artikel aus der Zeitschrift in PDF-Form und enthält bei der Online-Version der Infothek viele interessante Links. Die Site «eka-cfe» bietet einen umfassenden Service an: Sämtliche Publikationen der Kommission können bestellt, am Bildschirm gelesen oder heruntergeladen werden. Zu wichtigen Themen der Integration und Migration werden Dossiers zusammengestellt.
Und hier etwas, was mich absolut überrascht hat, weil ich das bisher nirgends gelesen, gehört oder sonst irgendwie mitbekommen habe. Unter „Politisches Recht für Ausländerinnen und Ausländer“ steht im Jahresbericht 2006 der „Eidgenössischen Ausländerkommission“:
Mit einer bemerkenswerten Initiative geht die Stadt Bern voran. Sie stellt allen niedergelassenen Ausländerinnen und Ausländern auf Wunsch die Abstimmungsunterlagen zu. Davon machen rund 2400 Personen regelmässig Gebrauch.
Auch der Zürcher Regierungsrat begrüsst das Ausländerstimmrecht. Er stimmte im Juni 2 006 einer Einzelinitiative zu, welche es den Gemeinden frei stellen würde, den Niedergelassenen aktives und passives Wahlrecht und Stimmrecht zu erteilen.
Der Kanton Neuenburg ist der Pionierkanton in Sachen Ausländerstimmrecht. Seit dem 19. Jahrhundert dürfen sie in der Gemeinde abstimmen. Aber gewählt werden können sie nicht. Das möchte eine im Dezember 2 004 eingereichte Initiative ändern: Wählbarkeit für alle, auf gemeindlicher und kantonaler Ebene. Der Neuenburger Staatsrat beantragte im Oktober 2 006, die Wählbarkeit auf kommunaler Ebene einzuführen.
Im Kanton Waadt fanden die Gemeindewahlen 2 006 erstmals mit Beteiligung der rund 85’000 ausländischen Mitbürger statt. 2 7 Prozent machten von der neuen Möglichkeit Gebrauch, 310 wurden gewählt. Die Stimmbeteiligung war höher als erwartet, tendenziell auch höher als in anderen Kantonen. In Epalinges gaben sogar 49 Prozent der stimmberechtigten Ausländerinnen und Ausländer ihre Stimme ab.
Im Kanton Glarus wandte sich eine überparteiliche Gruppe mit einer «Erklärung für ein Stimm- und Wahlrecht für Ausländerinnen und Ausländer im Kanton Glarus» an die Öffentlichkeit. Falls genügend Unterstützung zusammen kommt, soll das Thema auf die offizielle politische Agenda des Kantons gesetzt werden.
Quelle: Eidgenössische Ausländerkommission Jahresbericht 2006 Seite 20, welche komplett absolut lesenswert ist.
Weitere Informationen zum Thema:
Moment bitte noch. Ich bin noch am Fakten-Sammeln. Bisher weiss ich, dass 22-jährige Katrin Wilde bei Radio NRJ (Energy) in Zürich als Moderatorin seit einigen Monaten arbeitet. Dieses hatte zu regem Medienrummel nicht nur in Zürich geführt.
Energy Zürich gibt den vielen Deutschen in der Limmatstadt eine Stimme: Ab sofort moderiert die Deutsche Katrin Wilde die Morgenshow des Senders gemeinsam mit den Moderatoren Roman Kilchsperger und Reto Peritz. Wie 20 Minuten schreibt, wird sie beispielsweise das Wetter verlesen und bei tagesaktuellen Themen mitmoderieren. Zudem berichtet sie über ihre Erfahrungen als neu in die Schweiz gezogene Deutsche.
(Quelle: werbewoche.ch)
Auch in der Blog-Welt rauscht es. Beispielhaft die Diskussion bei 3rdfloor. Blogger und Moderator von Radio Zürisee Gerry Reinhard äussert sich mit der Überschrift „Der einzige Job, den kein Deutscher wegnehmen kann“ folgendermassen:
Ich finde es toll, ausländische Arbeitskräfte bei Jobs einzusetzen, wo man keine Schweizer findet. … Jetzt hat doch das Energieradio aus Zürich diese Deutsche als Moderatorin eingesetzt. Und sie schafft es innerhalb von einer Woche in fast alle Zeitungen: “Heute”, “20minuten” , in den Tagesanzeiger und in den “Talk Täglich” von Tele Züri (wie verzweifelt müssen denn die sein?). Dies, weil ihr Auto beschädigt wurde. Angeblich weil sie eine Deutsche ist.
Ich kann den Ärger über Deutsche schon verstehen, wenn sie Schweizern etwas wegnehmen, was sie gerne hätten: Parkplätze in der Innenstadt (gut, da regt man sich auch über fremde Autos aus anderen Kantonen auf) oder Krippenplätze. Doch zurück zum Thema: Mein Job scheint nicht mehr sicher zu sein. Falls sich diese deutsche Moderatorin im Energieradio behauptet, könnten schon bald nur noch deutsche Moderatoren bei uns eingesetzt werden. Viele kleinere Lokalradios würden damit einen Haufen Geld sparen. Da man Praktikanten noch nicht gleich moderieren lassen kann (eingestellt für ca. 500 Franken im Monat), holt man sich einen relativ guten Deutschen, der zum Minimallohn sein Bestes gibt. Mir kommt das Grauen…
Höre ich da etwa Neid, weil die Lady schon nach 3 Wochen in so jeder Tageszeitung und sogar im Fernsehen war? Woher weiss er die Entlohnung bei Radio NRJ (für Saarländerinnen)? Hat er sich selbst beworben? 🙂
Interessant finde ich die Äusserung des Chefredakteurs von „Radio Zürichsee“:
Tony Immer, Chefredaktor von Radio Zürisee, wird in absehbarer Zeit ebenfalls keine deutschen Moderatoren einstellen: «Das würde von den Hörern nicht geschätzt. Wir legen Wert darauf, dass unsere Moderationsleute aus dem Sendegebiet stammen.» Die lokale Verankerung sei für seinen Sender sehr wichtig, so Immer weiter. Bei Moderatoren mit anderen Schweizer Dialekten achte man darauf, dass sie von der Radio-Zürisee-Hörerschaft als angenehm wahrgenommen werden, wie beispielsweise der Berner Dialekt. Weniger goutiert werden Baseldeutsch und starke Ostschweizer Dialekte. «Ausserdem kanns auch mal zu praktischen Problemen kommen: Wenn ein Berner eine Meldung auf Mundart schreibt, versteht es der Zürcher kaum», erklärte Immer.
(Quelle: werbwoche.ch)
Also bei den Dialektproblemen swissmade scheint Energy-Zürich-Geschäftsführer Dani Büchi der Saarländer Dialekt als angenehm zu empfinden?
Also Leute, macht mal halblang. Sooo billig sind die „Dütschen“ nun auch wieder nicht. Es soll auch schon vorgekommen sein, dass Headhunter gezielt auf Mitarbeiterjagd sind/waren. Auch Abwerbungen hat es schon gegeben. Komisch, bei Schweizern, die in Deutschland arbeiten gibt es nicht so ein Aufheben. („Nik Niethammer wird neuer Sat.1-Chefredakteur“ Quelle tvmatrix.ch vom 05.10.2007, siehe auch ProSiebenSat.1 Medien AG)
Und lasst Euch mal nicht von der Masse an Mediengewalt ala „Mein neuer Job“ und sonstige Serien mit dem Motto „Deutschland wandert aus“ beeinflussen. Das ist eine selbst gemachte Medienwelle mit Kalkül. Abwarten, vielleicht kommt so eine Serie auch bald unter dem Titel „Schwiizer im Uusland“ auf einem Schweizer Kanal.
Immerhin leben rund 600.000 Schweizer im Ausland und werden „Die Fünfte Schweiz“ genannt. (Quelle EDA „Eidgenössisches Department für auswärtige Angelegenheiten„) Da könnte eine Produktionsfirma schon Mal auf eine gute Idee kommen. Es gibt sogar eine spezielle Zeitung für Auslandsschweizer: „Schweizer Revue„. Die spezielle Website für Auslandsschweizer: „Swissinfo.ch„. Und sogar einen eigenen Musikkanal im Internet für die im Ausland lebenden Schweizer (Swissmusic). Empfehlenswert hierbei :
Hat schon mal jemand gefragt, warum Katrin Wilde sich entschlossen hat den Job anzunehmen? Antworten darauf wären wichtig, würd‘ ich meinen. Ausserdem entscheidet in diesem Fall das Hörer-Publikum durch die Quoten, odrrr?
Latest News 08.10.2007 (20min.ch): Katrin Wilde krankgeschrieben?
Hoffentlich lässt sich weder der Chefredakteur noch Katrin von dem Trouble beeinflussen.
Sammlung aktueller News über Katrin Wilde
Wer sich wirtschaftlich und politisch informieren möchte:
Mehr als 4.000 deutsche Wissenschaftler sind an Schweizer Hochschulen tätig. Der Anteil ausländischer Professoren an Schweizer Universitäten beträgt insgesamt rund 1/3. Daran haben deutsche Professoren in der Deutschschweiz mit rund 2/3 den weitaus größten Anteil. Deutsche Studenten stellen den größten Teil ausländischer Studierender an schweizerischen Universitäten vor Frankreich und Italien.
Mit 33% der Einfuhren und 20% der Ausfuhren war die BRD für die Schweiz auch 2005 der weltweit wichtigste Handelspartner.
Gerade eben bei „Quer“ erfahren. Die Woidboyz kommen ins Fernsehen. Und zwar als Moderatoren der neuen Sendung „Südwild„. „Südwild“ sieht sich als junges Fernsehen für junge Leute. Die Woidboyz moderieren den Countdown bis zum tatsächlichen Start der Sendung im Januar 2008.
Aber ab sofort wird das neue Gesicht der Sendung – ein Moderator oder eine Moderatorin „gecastet“ – typischerweise steigt auch BR3 auf diese Methode ein:
In der ersten Castingrunde müssen sich die Bewerber im Regensburger „Café Gloria“, im Nürnberger „Parkcafé“ und der Münchner „Badeanstalt“ vor der Südwild-Jury und dem Saalpublikum beweisen.
Irgendwie gibt es in diesem Video merkwürdige Parallelen zur aktuellen politischen Entwicklung in der Schweiz, wie ich finde.
Besonders, wenn man sich den Text zum Song durchliest. Das kommt mir bekannt vor:
Counting bodies like sheep
To the rhythm of the war drumsGo back to sleep
Go back to sleepI’ll be the one to protect you from
Your enemies and all your demons
I’ll be the one to protect you from
A will to survive and a voice of reason
I’ll be the one to protect you from
Your enemies and your choices son
One in the same,
I must isolate you
Isolate and save you from yourself
Chino69 kommentiert den Text folgendermassen:
This is how the government blinds people from what is really going on, hiding things behind a curtain of nationalism or patriotism.
Maynard talks a lot about „sheep“ and that refers to basically people following blindly, without thinking for themselves and forming their own opinion.
That you’ll be protected by the government in your country yet it is really your own choices and voice of reason they are blocking out. That for the price of being guarded by enemies and „demons,“ you lose the very own values within your self. You lose your humanity.
Many people in this country and perhaps even the world (I’m not sure) are asleep. They are turned off from their dreams, hopes, and wishes.
Und hierbei gebe ich ihm vollumfänglich Recht und stimme absolut zu! Besonders die Rolle der Medien in diesem Zusammenhang zur Beeinflussung der entsprechenden Bevölkerung ist sehr gut dargestellt. (Ablenkung von den tatsächlichen Geschehnissen, „von der Welt draussen“, Blind „dem Führer folgend“, ebnen den Weg zum eigentlichen Ziel)
Im englischen Wikipedia existiert ein kompletter Artikel zum Video mit vielen Informationen.