17.01.2009 – Thailand/Khaolak: Küste der Ruhe im Land des Lächelns

17. Januar 2009

Jajaja! Yippiiiiee! Ich bin drin! Ich hab‘ wieder Internet! Und das unlimitiert und kostenfrei. Nur den Netzwerkschlüssel benötigte ich und schon war ich drin. Eine Steckdose habe ich im Restaurant am Strand auch gefunden! Genial!

Gerade sind wir umgezogen. Für zwei Nächte logierten Nanee und ich im „Nangthon Bay Resort (No. 1)„. Ein ganz netter Resort mit kleinen Pavillons und einem zweistöckigen Hotelhaus an der Strasse. Die Räume sind grosszügig und modern eingerichtet. Es fehlte an nichts. Pool, Strand, Sand, Meer, Palmen, blauer Himmel, und gutes Essen üppiges im Restaurant. Die Übernachtung kostet geradeaus 2000 Baht für ein Appartement.

Nun sind wir also gerade umgezogen in den „Nangthon Beach Resort 2“, welcher gerade mal 300 Meter die Strasse entlang liegt. Auch diese Anlage ist modern und mit allen angenehmen Dingen ausgestattet, was der nach Ruhe suchende Urlauber benötigt. Im Grunde eignen sich die Resorts speziell für Familien und der Hektik von Phuket oder Krabi entflohenen Reisenden. So finden sich auch grösstenteils eben Familien und Langzeiturlauber bzw. Rentner ein. Junge vergnügungssüchtige Partygänger sind hier komplett fehl am Platz.

Warum wir umgezogen sind? Ich möchte einen Freund und Kollegen überraschen. Er traf heute hier mit seiner Frau und Freunden ein. Schon gestern haben wir mit der Rezeptionistin vereinbart, dass wir einen Pavillon direkt neben Rudie (so heisst er) haben möchten. Und das klappte natürlich, weil es eben momentan nicht viele Thailandurlauber gibt und die Resorts nicht ausgebucht sind. So bekommt man auch ohne langfristige Reservierung jederzeit in jedem Resort hier einen Platz.

Rudie ist ein (Noch-)Arbeitskollege und guter Freund von mir. Vor dem Urlaub plauderten wir über die Weihnachtsferien und er erzählte, dass er vom 17. Januar an in Khao Lak sein wird. Er gab mir die Flugdaten und den Namen des Resorts. Aber ob Nanee und ich dann tatsächlich auch dort sein würden zum gleichen Zeitpunkt stand ja überhaupt noch nicht fest. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt im Dezember lediglich ein paar Tage das „Le Fenix“ in Bangkok geplant. Heute gegen 10 Uhr kam also Rudie hier im Resort an. Sicherlich ruhen sie sich noch aus von der anstrengenden Reise und ich bin mal auf seine Reaktion gespannt beim ersten Zusammentreffen.

Ja, es ist sehr ruhig hier und entspannt. Das komplette Gegenteil zum lebhaften Samui rund um Chaweng oder Lamai. Auch haben sich die Unruhen durch die Sperrung des Flughafens vor Weihnachten auf die Buchungszahlen ausgewirkt. Langzweiturlauber bzw. regelmässige Thailandreisende stört das wenig. Sie kommen trotzdem und erbringen so die Grundauslastung der Resorts. Jedoch seien die Buchungszahlen um glatte 40% zurück gegangen. Somit ist es in Khao Lak noch ruhiger und entspannter.

So, und jetzt lade ich mal die Bilder von gestern aus der Kamera. Eventuell kann ich ja sogar noch welche auf den Server laden. Wenn nur das Sortieren nicht wäre. Es sind sooo viele schöne Bilder geworden – Sonnenuntergang – feuerrot.

Nangthon Bay Resort 1
Khaolak, Takuapana, Phangnga, Thailand
Tel: +66 (0)76 485088-9
Fax: +66 (0)76 485090
Mail: nangthon1@hotmail.com
www.nangthong.com

Nangthon Beach Resort
13/8 Moo 7, T. Khukkhak, A. Takuapa, Phang-Nga
82190 Thailand
Tel: +66 (0)76 485911
Fax: +66 (0)76 485912
Mail: nangthon2@hotmail.com


12.01.2008 – Thailand: Gruesse aus einem Dorf im Nordosten

12. Januar 2009

Nur mal kurz eine Rueckmeldung: Also von wegen kein Strom und kein Telefon. Bin grad im Dorf von Nanee. Ihre Nichte hat einen kleinen Internet-Laden mit Internetverbindung natuerlich. Wir waren heute zusammen mit Kom (Schulfreund von Nanee) einen Wat (Tempel) in den Bergen ansehen. Anschliessend gemuetlich im Nachbardorf in einer Dorfkneipe gesessen und typisch Thai-maessig gegessen. Also uns gehts hier gut. Die Sonne scheint, es hat am Tag um die gefuehlten 25 Grad, aber in der Nacht wirds kalt – etwas um die 10 Grad. Nanee friert sofort nach Sonnenuntergang ohne Ende. Aber es liegt ja nicht am Wetter, wenn man friert, sondern an der Kleidung. 🙂
Zur Sonne: Einen Sonnenuntergang gibt es eigentlich nicht. Die Sonne scheint hier den Horizont durchschlagen zu wollen. Mir kommt es zumindest so vor. Nur manchmal, wenn die Sonne meint wirklich einmal ganz schoen und feuerrot untergehen zu wollen, dann verharrt sie kurz fuer die Fotografen und zeigt sich in den schoensten Rottoenen.
Was faellt mir sonst noch (fuer ein Schmarrn) ein (wo ist hier auf der Tastatur das Fragezeichen). Ah, eine kleine Anektode zur Belustigung: Nanee steht vor einer grossen Landkarte beim Tempel. Ich frage: Wo sind wir. Sie meint You are here. Und zeigt auf das Legendensymbol am Rand der Karte. Wir kringeln uns beide vor lachen. Ja, wir haben es lustig hier und es gibt fuer mich viel zu entdecken. Das wirklich schoene hier im Nordosten von Thailand: Es hat wirklich ueberhaupt keine Touristen. Die Saison faengt erst im April an um das Songkran-Fest. Dann wird es hier lebhafter. Und viel viel heisser. Nanee meinte um die 40 Grad. Das ist mir dann doch etwas zu warm. Aber fuer sie genau richtig.
Zum Essen: Gut, ich bin vorsichtig, aber bisher habe ich aus jeder Kueche – egal ob vom Restaurant oder vom Wegesrand im Dorf – alles gut vertragen. Es wird durchwegs koestlich gekocht, tja, und halt auch scharf. Uebrigens: Auch fuer Schilli-erprobte Thais ist das Essen scharf und die schwitzen und blasen dann auch wirklich richtig, wenn es sein muss. Wer es mag, kann ja noch nachwuerzen. So, jetzt aber erst einmal Schluss. Es gibt Essen. Prost.


07.01.2009 – Thailand/Bangkok: Kurze Rückmeldung

7. Januar 2009

So, ich hab nur noch wenige Minuten meines Onlinezugriffs, welcher auf 2 Stunden begrenzt ist. Der Rest ging für den Upload der Bilder und für die Flugbuchung nach Udon Thani im Norden Thailands drauf.

Die Anreise war ziemlich spannend. Der Flieger hatte ein „Klappenproblem“. Die Gepäckladetür ging zuerst nicht zu, was für schlappe 2 Stunden Verspätung bei der Abreise in München sorgte und dann nicht mehr auf, was dann auch noch 1 Stunde Wartezeit auf das Gepäck verursachte. Somit verliess ich erst um 17 Uhr den Airport Bangkok – am 05.01.2009. Nanee holte mich mit ihrem Freund den Taxifahrer vom Airport ab und wir fuhren sofort zum Hotel Le Fenix im Sukhumvit.

Abends gingen wir zuerst in den „Bed and Supper Club“. Wir wollten was essen, waren aber nicht begeistert von der Auswahl (nur 3 Menüs), wechselten dann in eine neue Pizzeria gleich nebenan. Dort war die Auswahl grösser und das Essen wirklich lecker.

Am 06.01.2009 fuhren wir zum Einkaufen. Nanee benötigte Tischdecken für ihr Restaurant. Der Taxifahrer geleitete uns zu einem Viertel in Bangkok, das rein aus Stoffgeschäften bestand. Ein ganzer Strassenzug nur Stoffrollen und auf der Strasse Stände mit allerlei Endprodukten. Danach ging es ins „Central World Plaza“ und wir besuchten das „Fuji“, um ein paar Sushi-Leckereien zu schlemmen. Was folgte, war ein reihenweiser Besuch von Schuhgeschäften – klar, Mädels stehen auf Schuhe – im wahrsten Sinne.

Dann trafen wir uns Abends mit Silvio. Mit ihm weilte ich 2005 in Dubai für ein paar Tage. Er holte uns vom Hotel ab und wir fuhren die paar Meter zu einer angesagten Pizzeria ums Eck. Es kamen noch ein paar Freunde von Silvio dazu und wir blieben bis spät in der Nacht dort. Abschliessend ging es noch zu einem Absacker ins „Nest“. Das ist die Open-Air-Bar auf dem Rooftop vom Hotel „Le Fenix“.

Hier also die Bilder von den letzten Tagen. Es sind nicht viele. Tja, kommt noch 🙂


02.01.2009 – Mallorca: Auf einen Spaziergang nach Palma

3. Januar 2009

Morgens um 13 Uhr ist die Welt noch in Ordnung. 🙂 Michi, Myri und Tina kamen auf einen Kaffee vorbei und kurze Zeit später setzten wir uns ins Auto: Ziel Palma die Mallora. Während der eine Teil der Gang noch auf den Sofa’s lümmelte…

.. freute ich mich, dass ich endlich die Bilder im Fotoalbum und anschliessend auf dem Server hatte.

Wir parkten in der Tiefgarage bei der Kathedrale und schossen ein Gruppenbild.

Dann wanderten wir Richtung Avenida durch den Park. An den Bäumen hingen Mandarinen und Orangen.

Dann ging es die Avenida entlang. Oben angekommen platzierten wir uns vor einem Kaffee und bestellten uns die Getränke. Es war nicht kalt und nicht warm. Angenehm, wenn kein Wind ging.

Anschliessend gingen wir ein wenig durch die verwinkelten engen Gassen spazieren und schauten uns die Fensterauslagen an. Kaum verlässt man die pulsierenden Hauptverkehrsstrassen ist es angenehm ruhig und gemütlich.

Zum Schluss kamen wir gerade noch rechzeitig, um den Sonnenuntergang zu bewundern. Aber langsam müssen wir uns an den Abschied von der Insel gewöhnen. Die drei Schweizer fliegen am 03.01. nach Hause und einen Tag später geht es für uns zurück.

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01.01.2008 – Mallorca: Sylvester-Impressionen von der Party des Jahres

2. Januar 2009

Nun bekam ich auch die Bilder von Wolfgang auf Memorystick. Natürlich darf ich Euch diese nicht vorenthalten. Hier einige Impressionen der Bilder der Sylvesterparty.





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01.01.2009 – Thailand/Bangkok: 60 Tote bei Brand in Santika Pub Night Club

1. Januar 2009

„Good Bye Santika (Trailer)“ hiess die Neujahresparty im bekannten und luxuriösen „Santika Pub“ in Bangkok, in welchem regelmässig bekannte Musikgrössen (z.B. Juni 2008 Global-DJs) auftraten. „Good Bye“ deshalb, weil der Besitzer die Location im neuen Jahr wechseln wollte und sozusagen eine Abschiedsparty gab. Über 800 Gäste versammelten sich gegen Mitternacht, als gerade eine Tanzgruppe die Bühne betrat.

Den Auftritt begleitete ein Feuerwerk und dieses setzte nach bisherigen Zeugenaussagen die Deckendekoration in Brand. Das Feuer breitete sich rasant aus und liess brennende Dekorationselemente auf die Partygäste fallen. Sofort entstand eine unkontrollierte Panik, weil die Menschen versuchten den einzigen bekannten Ausweg zu erreichen: Den Hauptausgang.

Das Feuer forderte so kurz nach Mitternacht 60 Tote und über 250 Verletzte. Von den Toten konnten bisher 25 nicht identifiziert werden, da sie durch das Feuer bis zur Unkenntlichkeit verbrannten. 54 der Verletzten befinden sich nach Aussage des Thailändischen Gesundheitsministeriums in kritischem Zustand und davon befinden sich 13 in kritischem Zustand. Das Gesundheitsministerium sicherte den Verletzten bestmögliche Krankenversorgung und Hilfe zu und wird auch für die entstehenden Kosten aufkommen.

Der Gesundheitsminister Witthaya Kaewparadai kümmerte sich noch in der selben Nacht persönlich um die Verlegung Verletzter in hierfür speziell geeignete staatliche Hospitäler. Zu den häufigsten Verletzungen zählen Rauchvergiftungen, Schnittwunden durch gesplittertes Glas und Brandverletzungen verschiedener Grade. Die Verletzten werden in insgesamt 19 privaten und öffentlichen Hospitälern in der Hauptstadt versorgt.

Die gesamte Gegend um das auch bei Ausländern beliebte Nachtschwärmerviertel entlang der Soi Ekamai 9 ist zum Katastrophengebiet erklärt worden und weiträumig abgesperrt. Es dauerte knappe zwei Stunden um das Feuer einzudämmen. Laut aktuellen Informationen befindet sich auch ein Schweizer Staatsbürger unter den Toten. China bot Thailand mittlerweile an Spezialisten für die Behandlung von Hautverbrennungen zu entsenden.

Quellen: The Nation (Video); MCOT.net (Article 2); SF-Tagesschau; (Video)


31.12.2008 – Mallorca: Sylvesterparty auf der Insel oder „Brauchtum brauchen tun“

31. Dezember 2008

Sylvester auf Mallorca bei Helga und Tom birgt nur eine einzige Gefahr: Das Gewicht nicht halten zu können. Da dieses Problem jedes Jahr auftritt, gewöhnt man sich daran. Eigentlich besteht die Sylvesterparty aus „Jemand kocht, alles essen, goto nächsten Jemand“. Insgesamt 33 Freunde trafen sich in „Tom’s Hütte“ und belagerten freudig auf die nächste Delikatesse wartend die Kochinsel. Jeder durfte probieren und die Vielfalt an kulinarischen Variationen erlangte durch die Kochkünste der geladenen Sterneköche eine neue Dimension für Nase und Gaumen.

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Kurz vor Mitternacht versammelte sich die gesamte Partygemeinde auf der Dachterrasse und zählte die Schläge der nahen Kirche mit. Es ist Brauch bei jedem Schlag eine Weintraube zu essen und sich gleichzeitig etwas zu wünschen. Pünktlich um Mitternacht schossen dann die ersten Raketen in den nächtlichen Himmel – das Feuerwerk über der gesamten Stadt Palma gibt es jedes Jahr als kleine Zugabe. Eigentlich sieht es eher so aus, als ob Palma sich selbst in die Luft sprengt. Allerdings in kleinen Stücken.

Dann wird mit Sekt auf das Neue Jahr angestossen und allen Anwesenden Glück gewünscht. Dann geht es weiter mit dem kalorienträchtigen Reigen: Wolfgang ist an der Reihe an den Kochtopf zu treten und heisse Schokolade zuzubereiten. Diese gibt es traditionell mit Ensaimada – eine Freude für Gross und speziell für Klein. Somit begannen wir das neue Jahr genauso, wie wir das alte verabschiedeten hatten.

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Am Ende gab es zum Verdauen einen leckeren Schlehenschnapps – für den Magen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Freunden und Leseren ein glückliches Neues Jahr! Und hoffentlich erfüllen sich zumindest einige der Wünsche!

 
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30.12.2008 – Mallorca: Palma de Mallorca – Some Pix

30. Dezember 2008

Eigentlich meinte der Wetterbericht, dass es die ganze Woche bedeckt und regnerisch sein sollte. Aber auch Wetterfrösche können irren. Auf jeden Fall strahlte die Sonne auf uns herab und blauer Himmel empfing uns. Somit entschlossen wir uns nach Palma de Mallorca zu fahren und etwas die Innenstadt zu besichtigen. Wir parkten bei der Marina in Palma und nahmen zuerst einen Kaffee – im Freien wohlgemerkt.

Anschliessend wanderten Mike, Michi, Myri und Tina zum Sightseeing und ich verabschiedete mich. Ich fuhr zurück nach Sa Cabaneta; denn mit Oliver war vereinbart, dass Mam sich eine Zahnmedizinischen Untersuchung zu unterziehen hatte. Gegen 17 Uhr stand der Termin an – in Palma direkt am Meer befindet sich die Praxis von Oliver. Dort lieferte ich Mam ab und traf mich mit den anderen in der Stadt.

Ich schoss eine ganze Anzahl Fotos vom weihnachtlich dekorierten Palma. Die Palmenallee war wieder mit blauen Lämpchen dekoriert.

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Den Rest der Gang traf ich dann am Ende der Avenida vor einem Kaffee sitzend – es ist Winter wohlgemerkt.


29.12.2008 – Mallorca: Die Schweizer kommen oder „Wii schafft man Bewegung“

29. Dezember 2008

An diesem Tag gönnten wir uns zuerst etwas Entspannung. Das Wetter passte dazu: Sonnenschein und um die 14 Grad. Dann fuhr ich gegen 13 Uhr zum Airport Palma. Wartete dort allerdings vergebens auf die Ankunft von Myri, Michi und Tina. Als ich dann gegen 15 Uhr wieder in Sa Cabaneta ankam, erreichte mich die SMS von Tina „Wir kommen um 19 Uhr an“. Spannend, denn am Tag zuvor war der Abflug auf „kurz vor 12“ angesetzt. Fliegen die eine kleine Rundreise über Westeuropa?

Das klärte sich dann aber nach der Ankunft um 19 Uhr auf. Die drei hatten einen 1-Stop-Flug via Madrid gebucht und den ganzen Nachmittag in Madrid verbracht – am Airport – das Essen sei nicht so gut. Naja, dem konnte abgeholfen werden. Tom und Helga kochten erst einmal anständig auf. So eine Anreise macht ja schliesslich hungrig.

Nach dem ausgiebigen Mahl drängte sich förmlich eine sportliche Betätigung auf: Felix und Max bekamen zu Weihnachten eine Spielkonsole geschenkt und diese durften „die Grossen“ nun ausprobieren.


Und die „Grossen“ hatten ihren Heidenspass mit der „Wiiiiiii“!


28.12.2008 – Mallorca: POD – Picture of the Day „Port de Pollença“ oder „Schiffe, Felsen, Meer, und Löcher“

29. Dezember 2008

Auf der Rückfahrt von Alcudia entschlossen wir uns spontan den Hafen ganz im Norden von Mallorca bei Pollença anzusehen. Danach ging es noch ein paar Serpentinen hinauf zu einem Aussichtspunkt. Dabei testete ich das Objektiv, das mir Wolfgang für die Nikon Tags zuvor gegeben hatte. Hier eine Auswahl der PODs – Picture of the Day.

Im Vordergrund die Marina von Pollença und im Hintergrund hinter dem Bergsattel der Aussichtspunkt auf dem Pass. Dort schoss ich die Bilder weiter unten.

Ein Bild von einem kleinen Segelboot in der Bucht bei Pollença. Der knorrige Baum gefiel mir und das Schild kam mir etwas kurios vor. Mir war sofort klar, dass man von dieser Seite nicht zum Strand hinunter fahren darf. Ob es von der anderen Seite wohl funktioniert hätte, das bleibt offen.

Hier sind wir schon die wenigen Serpentinen hinauf gefahren. Die Küste fällt aber direkt senkrecht ungefähr 400 Meter steil ab. Das Meer scheint bei der Berührung mit den schroffen Felsen zu kochen.

Nein, da runterfallen möchte man nicht unbedingt. Schaut man direkt hinunter, so scheint es, dass sich der Fels bewegt. Nein, runterfallen möchte man trotzdem nicht.

Tja, was soll ich bei diesem Bild kommentieren? Mir fällt nichts ein. 12 Grad Aussentemperatur und leichter Wind etwa?

Bei diesem Bild finde ich nur schade, dass man das Rauschen der Brandung nicht hört. Aber man kann es sich leicht vorstellen. Haltet einfach eine grosse Muschel ans Ohr, falls das Vorstellungsvermögen nicht ausreicht. Ach ja, das Bild entstand bei einem Kamerawinkel gen Erdkern.

Was bewegt sich hier? Der Fels von links nach rechts und das Wasser weicht zurück oder das Meer von rechts nach links und der Fels weicht zurück?

Dieses Bild und das folgende Bild möchte ich „Zoom in and Zoom out“ nennen. Ich schoss dieses Foto zuerst und dann fuhr die Scharfeinstellung automatisch innerhalb Zentelsekunden nach dem Auslösen auf „Scharstellen des nahen Felsens“.

Also ist diese Foto ein Zufallsprodukt. Bildet aber den direkten Kontrast zum erste Foto – in eigentlich allem.

Mam fragte uns: „Wer bohrt eigentlich die ganzen Löcher in den Fels?“. Ich antwortete: „Das ist genauso ein Geheimnis, wie beim Schweizer Emmentaler!“ Logisch, wenn keine Löcher im Fels drin sind, können auch keine Pflanzen durchwachsen, oder?

Ein „Loch“ ganz besonderer Art fand ich auf der weiten gegenüber liegenden Seite. Dort liegt ein Fels in einer Senke und bildet darunter einen Durchblick. Sieht irgendwie instabil aus.