29.03.2026 – Club-Konzert in der Rock-City Winterthur – Bony Moronie

29. März 2026

Es ist kalt! An diesem Wochenende zieht ein Tiefdruck Gebiet über die Nordostschweiz mit Schnee und Regen bis zu uns runter. Hier bleibt der Schnee zwar nicht liegen, aber das kalte und nasse Wetter ist nichts für mich. Mein Körper ist inkompatibel mit kaltem Wetter.

Somit befinde ich mich unter der Woche meist im Büro und in der Wohnung. Neben meiner täglichen Arbeit versuche ich alles loszuwerden, was sich über Jahre angesammelt hat und ich nicht mehr brauche. Alot!!

Bonnie Marony äh, „Bony Moronie“ (Quelle Website)

Kai hatte mir unter der Woche mitgeteilt, dass er mit seiner Band „Bony Moronie“ einen Gig im „Nelson Pub“ hätte. Und zwar am Freitag. Ich fand heraus, dass sich das „Nelson“ beim Physik-Gebäude in der Technikumstrasse in Winterthur befindet. Also war ich da in den letzten Jahren 200x vorbeigefahren ohne es zu bemerken.

Zu „Bony Moronie“ existieren zwei „Running Gags“. Der erste Gag ist, dass ich in den Namen der Band sonst nie richtig schreibe. Mein Liebling ist „Bonnie Marony“. Bonnie wegen Bonnie&Clyde. Und Marony wegen der Esskastanie. Ich muss mittlerweile jedesmal überprüfen, ob ich den Bandname korrekt geschrieben habe, weil ich alle Möglichkeiten bereits durch habe und mich Kai oder Simone dann wieder korrigieren.

„Bony Moronie“ im Nelson Pub Winterthur

Der zweite Running Gag bezieht sich auf meine Gewohnheit Videos von Band-Gigs aufzunehmen und diese auf meinen YouTube-Account zu laden. Als ich dereinst die Videos von „Bony Moronie“ nach einem Gig im letzten Jahr in Rorbas hochlud, schrieb ich danach einen kleinen Bericht in Facebook mit dem Hinweis, dass ich die Videos „wie üblich auf Youporn“ hochgeladen hätte. Das fanden nicht alle in der Band lustig. Aber es blieb eben hängen. Und es ist lustig 😉

Kai Bachmann in „Action“

Also wickelte ich mich am Freitag end gegen 20 Uhr widerwillig aus der warmen Decke, quälte mich vom Sofa, sah aus dem Fenster, dunkel, kalt und Regen, zog mich passend an und fuhr zur Tiefgarage Technikum. Das „Nelson“ war freundlich gefüllt. Auch ein paar Hardcore-Fans und bekannte Gesichter feuerten die Band an.

Auf einem Fernseher lief das Freundschaftsspiel „Schweiz gegen Deutschland„. Wie immer pünktlich zur 60. Minute gab die Schweiz endgültig die Führung ab. Daran hat sich seit der EM im eigenen Land nichts geändert. Man erinnere sich an die legendär verschlossenen 5 Elfmeter.

Kai ist eine echte absolut fröhliche Rampensau. Er steigt schon mal samt Mikrophon und Gitarre auf Bänke und Tische oder wandert durch das Publikum. Auch diesmal wieder, was die Fans begeisterte.

Die Gitarre führt Rolf „Tscäppät“ filigran in ungeahnte Höhen. Den Bass bearbeitet Betzgi Hintermann mal zärtlich mal zupft er ihn kraftvoll. Für den korrekten Takt sorgt Roman Bochsler an den Toms, Becken und Cymbals.

Seine Liebe Simone hat viele Fotos und Videos geschossen. Diese findet man auf Facebook.

Wer die Band „Bony Moronie“ erleben, sehen und hören möchte, findet die up coming Gigs hier.

Zum nächsten Gig ziehe ich mein Youporn-T-shirt an. 😎👍


01.01.2009 – Thailand/Bangkok: 60 Tote bei Brand in Santika Pub Night Club

1. Januar 2009

„Good Bye Santika (Trailer)“ hiess die Neujahresparty im bekannten und luxuriösen „Santika Pub“ in Bangkok, in welchem regelmässig bekannte Musikgrössen (z.B. Juni 2008 Global-DJs) auftraten. „Good Bye“ deshalb, weil der Besitzer die Location im neuen Jahr wechseln wollte und sozusagen eine Abschiedsparty gab. Über 800 Gäste versammelten sich gegen Mitternacht, als gerade eine Tanzgruppe die Bühne betrat.

Den Auftritt begleitete ein Feuerwerk und dieses setzte nach bisherigen Zeugenaussagen die Deckendekoration in Brand. Das Feuer breitete sich rasant aus und liess brennende Dekorationselemente auf die Partygäste fallen. Sofort entstand eine unkontrollierte Panik, weil die Menschen versuchten den einzigen bekannten Ausweg zu erreichen: Den Hauptausgang.

Das Feuer forderte so kurz nach Mitternacht 60 Tote und über 250 Verletzte. Von den Toten konnten bisher 25 nicht identifiziert werden, da sie durch das Feuer bis zur Unkenntlichkeit verbrannten. 54 der Verletzten befinden sich nach Aussage des Thailändischen Gesundheitsministeriums in kritischem Zustand und davon befinden sich 13 in kritischem Zustand. Das Gesundheitsministerium sicherte den Verletzten bestmögliche Krankenversorgung und Hilfe zu und wird auch für die entstehenden Kosten aufkommen.

Der Gesundheitsminister Witthaya Kaewparadai kümmerte sich noch in der selben Nacht persönlich um die Verlegung Verletzter in hierfür speziell geeignete staatliche Hospitäler. Zu den häufigsten Verletzungen zählen Rauchvergiftungen, Schnittwunden durch gesplittertes Glas und Brandverletzungen verschiedener Grade. Die Verletzten werden in insgesamt 19 privaten und öffentlichen Hospitälern in der Hauptstadt versorgt.

Die gesamte Gegend um das auch bei Ausländern beliebte Nachtschwärmerviertel entlang der Soi Ekamai 9 ist zum Katastrophengebiet erklärt worden und weiträumig abgesperrt. Es dauerte knappe zwei Stunden um das Feuer einzudämmen. Laut aktuellen Informationen befindet sich auch ein Schweizer Staatsbürger unter den Toten. China bot Thailand mittlerweile an Spezialisten für die Behandlung von Hautverbrennungen zu entsenden.

Quellen: The Nation (Video); MCOT.net (Article 2); SF-Tagesschau; (Video)


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