04.08.2010 – Fussball-Saison 2010/11: Jahn Regensburg in der 3. Liga nach 3 Siegen auf dem 3. Platz

4. August 2010

Man kann es ja fast nicht glauben. Zuerst kaufen die Regensburger Tobias Schweinsteiger ablösefrei ein (Ja! Er ist der Bruder von Bastian) und nun versucht das Team nach dem 3. Spieltag an der Tabellenspitze zu rütteln; denn man besiegte im heutigen Auswärtsspiel Babelsberg mit 1:0. Gut, etwas Glück war dabei; denn der Babelsberger Paul verwandelte per Kopf ins eigene Tor. Was soll’s. Nun hat es nur noch 3 Vereine mit der Maximalpunktzahl: Kickers Offenbach, Braunschweig und eben den Jahn. Schon werden Aufstiegsträume wach, wie dereinst 2003/04.

Nur leider darf der Jahn Regensburg (Neudeutsch „SSV Jahn 2000“) nicht aufsteigen. Warum? Das „Städtische Jahnstadion“ – so heisst es nämlich – wurde dereinst in grauer Vorzeit im Jahr 1926 gebaut, fasst gerade einmal 11.600 Zuschauer, die überdachte Tribüne fasst lächerliche 1200 Zuschauer, besitzt keine Rasenheizung und ist somit schlichtweg nicht 2. Liga tauglich. Aber zumindest kostet eine Halbe Bier genauso viel, wie eine Halbe Mineralwasser und genauso viel eine Bratwurst. Was nicht nur das Rechnen erleichtert, sondern auch beweist, dass eine Halbe Bier so wertvoll wie eine Bratwurst ist. Oder auf Bayerisch: „Des wo i is, des kon i dringa a! Wossa hamma gnua in da Doana!“

Was ich bisher nicht wusste: Sogar in der Schweiz hat der Jahn Regensburg Anhänger! Den „Red-White-Angels“ Fanclub in Arbon.


03.08.2010 – Musikvideo von Peter Luts „The Rain“ made in Bangkok

3. August 2010

Der belgische DJ und Produzent Peter Luts ist mit einem Smash Hit zurück in den Charts „The Rain“ entstand als Eigenproduktion nach der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Barbara Tucker (One) und Basto! (On My Own) und die Dreharbeiten für das Musikvideo fanden in Bangkok statt. Die aktuelle Projekte zusammen mit Lasgo und Anna Grace haben grossen Erfolg in Belgien, Holland und Nord Amerika. „The Rain“ sprang nach nur wenigen Wochen nach der Veröffentlichung direkt auf Platz 1 der Belgischen Dance Charts. (via Jokkel)


02.08.2010 – Only in Thailand: Mit dem Gepard beim Imbiss

2. August 2010

Fährt man längere Strecken in Thailand, so hält man ab und zu an einer der Raststätten mit angeschlossener Tankstelle und integriertem 7/11. Der Vorteil der Angelegenheit: Während man im 7/11 zum Beispiel das Mobiltelefon nachladen kann und anschliessend im Imbiss nebenan ein kühles Getränk nebst Zigarette zu sich nimmt, wird das Auto wieder vollgetankt. Manche Reisende lassen ihre Hunde „mal kurz raus“ – andere wiederum binden ihren Gepard an einen Tisch und geben dem Nachwuchs die Flasche. Why not? Alles easy.

Für eine „Savannah„-Katze ist mir das liebe Tierchen auf dem Tisch zu klein. Und ein „Serval“ hat einen deutlich kleineren Kopf. Auch die Zeichnung passt nicht. Von der Zeichnung und der Grösse her, vermute ich fast, dass es sich um einen „Amurleopard“ handelt. Wenn das zutrifft, so handelt es sich dabei um eine fast gänzlich ausgestorbene Rasse, von welchen nur noch wenige in Russland, China und Nordkorea in freier Natur vorkommen. Man schätzt den Gesamtbestand auf weniger als 100 Tiere.


01.08.2010 – Gleich zwei Lacher des Tages! Millionen für Haider und Blocher’s Comeback

2. August 2010

„Hahahaaa-Teil 1“:
Der bei einem Verkehrsunfall gestorbene Rechtspopulist Jörg Haider scheint ein paar Millionen Euro in Liechtenstein versteckt zu haben. Seine Frau und die Partei wussten von nichts, klar.

„Im Zuge der Ermittlungen wurden insgesamt 46 Briefkastenfirmen in Vaduz und Schaan geöffnet. Wie das österreichische Magazin «profil» am Samstag berichtete, sollen bei 12 solcher Firmen auch Konten von Haider gefunden worden sein, in denen dieser fünf Millionen Euro deponiert habe. Vor Spekulationsverlusten solle der Wert dieser Konten gar rund 45 Millionen Euro betragen haben.“ (Quelle Tagesanzeiger.ch)

„Hahahaaa-Teil 2“:
Christoph Blocher plant offensichtlich die Rückkehr in den Nationalrat. War ja klar! Er war ja auch bei der Bilderberger 2009 dabei. Zuerst Nationalrat und dann Bundesrat. Die Richter unter sich bekommen und die Armee übernehmen. Dann folgt ein Putsch. Die Rache des Enterbten! Und dann gibt es ein komplettes Verhüllungsverbot für ALLE Frauen. Runter mit den Klamotten!

„Alt Bundesrat und SVP-Vizepräsident Christoph Blocher hat zum Nationalfeiertag für eine unabhängige und freie Schweiz plädiert. Er stellt sich vehement gegen einen EU-Beitritt – und überlegt für dafür ernsthaft, nochmals für den Nationalrat anzutreten.“ (Quelle NZZ Online)


01.08.2010 – Only in Thailand: Führerscheinprüfung in Bangkok – Galileo recherchiert

2. August 2010

Galileo-Reporterin Elena Bruhn macht den Test: Bekommt sie den Führerschein in Thailand? Wie funktioniert das Verkehrssystem dort? Und wie schwer ist die Führerscheinprüfung?

Es hat keine Fahrstunden in Thailand, die Führerscheinprüfung kostet 5 Euro, der Praxistest erfolgt auf einem abgesperrten Platz, man muss Einparken können und der Thai-Führerschein ist in Deutschland akzeptiert. Wer Bangkok’s Strassen überlebt? (via Jokkel)

Galileo – Führerscheintest in Bangkok (Video)


31.07.2010 – Vanessa Mae startet 2014 für Olympia auf Ski für Thailand

1. August 2010

Die Star-Violistin Vanessa Mae kündigte nun an 2014 für Thailand an den Winterspielen 2014 in Sochi (Russland) teilnehmen zu wollen.

Die Violinistin, die mit vollständigem Namen Vanessa-Mae Vanakorn Nicholson heißt, ist britische Staatsbürgerin, hat aber einen thailändischen Pass, weil ihr Vater Vorapong Vanakorn thailändischer Staatsbürger ist. Dafür muss Vanessa Mae jetzt natürlich fleissig üben. Den geeigneten Trainingsplatz muss sie aber nicht mehr suchen. Schliesslich wohnt sie seit fast einem Jahr im Schweizer Skiparadies Zermatt. «Hier kann ich das ganze Jahr auf dem Gletscher trainieren.»

Quelle GlanzundGloria.sf.tv


31.07.2010 – „TellsBells“ Music Festival 2010 in Flüelen – Die Bilder vom Samstag

1. August 2010

In Flüelen wird das Nationalfeiertagfeuerwerk bereits am Tag vor dem 1. August auf dem See abgefeuert. Dort waren wir schon einmal zusammen mit Mam. Am Freitag zuvor vereinbarten wir mit ein paar Kollegen, dass wir auch in Flüelen auftauchen werden. Und es gab nicht nur ein Feuerwerk auf dem See! Das ganze Wochenende fand das „TellsBells“ Music Festival 2010 in Flüelen statt. Das mussten wir uns ansehen bzw. anhören.

Wir kamen gegen 21 Uhr in Flüelen an und bekamen sogar einen Parkplatz in der Nähe. Zufällig entdeckten wir das Hinweisschild „Konzerte“ auf dem Weg und fanden dann sogar noch den Eingang zum Gelände. Noch verteilten sich die Anwesenden locker über das Konzertgelände.

Es standen zwei Bühnen zur Verfügung: Die grosse Seebühne und die kleinere Flossbühne – auf einem Floss auf dem See. Wir besorgten uns Getränke und hörten ein paar Takte der Band „SheepHeadMonkeys“. Klassischer Western garniert mit Ska und einer Priese Rock, sauber dargeboten mit Bläsern, Keyboard, Gitarre und Schlagzeug.

Witzige Musik und lustige Jungs auf der Bühne mit Potential. SheepHeadMonkeys

Eine wirkliche Offenbarung war die Band „Female Music“, welche ab 23:30 Uhr auf der Flossbühne auftrat. Sängerin Cécile Lüön brachte innerhalb kürzester Zeit mit Bühnenperformance und ihrer tadellosen klaren Stimme zusammen mit ihren Bandkollegen das Floos zum Wanken.

Die Gitarristen Steph Annen und Martin Arnold spielte ihre Riffs und Solis derart traumhaft sicher und locker, dass man fast glauben könnte, dass Studiomusiker auf der Bühne standen.

Schlagzeuger Benni Mauri und Bassist Irino de Vettor bearbeiteten die Becken respektive die Bassguitar im perfekten Style, dass es eine reine Freude war. Lässig, aber fehlerlos.

Songs von Alanis Morisette und Guano Apes gehören ebenso zum Repertoire, wie aktuelle Titel von Pink oder Lady Gaga. Female Music aus Flüelen

Wir blieben bis etwa 1:30 Uhr. Dann assen wir noch etwas Thailändisches – ja richtig gelesen – und machten uns gemütlich auf den Weg zurück nach Hause.

Im Bilderalbum vom „TellsBells“ hat es noch viel mehr Bilder vom Event. Viel Spass!


31.07.2010 – Koh Samui: Demonstration gegen geplante Öl- und Gasexploration nahe der Ferieninsel „Kill the Drill“

31. Juli 2010

Nur 42 Kilometer von Koh Samui sind nach Angaben der Bangkok Post und der Regierung Bohrungen nach Öl und Gas geplant. Die Bohrungen und Exploration soll die Thailandische Firma „NuCoastal“ übernehmen. Hiermit soll geprüft werden, ob das Öl- und Gasfeld im Golf von Thailand an dieser Stelle für eine Exploration lohnt.

Picture by Bangkok Post

Picture by Bangkok Post

Daraufhin fanden heute zwischen 10 und 12 Uhr die grössten Demonstrationen, die Koh Samui je gesehen hat statt. Rund um die Ring Road demonstrierten Einwohner auf einer Länge von 52 Kilometern. Die Veranstaltung endete mit einer Grossdemonstration im Süden der Insel bei Ang Thong.

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31.07.2010 – Koh Samui: Demonstration gegen gep…, posted with vodpod

30.10.2010 – Only in Thailand: Call a Gasbottle – Der etwas andere Transportservice

30. Juli 2010

Wer auf Thailands Strassen unterwegs ist, entdeckt die unterschiedlichsten Kuriositäten beim Vorüberfahren. Dass mehr als 2 Personen auf einem Roller fahrenm gehört zum Dorf-/Stadtbild. Auch sperrige Möbel oder andere Dinge des täglichen Lebens werden mit dem Roller transportiert. Darunter auch Gefahrgüter. Gelten in anderen Ländern ausgefeilte Richtlinien für den Transport von Gefahrgütern, dienen diese Verordnungen in Thailand eher als Leitplanken, die es einfach zu umgehen gilt. Hier ein Beispiel für einen Service der anderen Art: Call a Gasbottle.


01.08.2010 – Bundesfeier, Schweizer Nationalfeiertag, 1. August-Feier – Wie alt ist die Schweiz eigentlich?

29. Juli 2010

Am 1. August knallen die Korken und die Feuerwerksraketen steigen gen Himmel. Die Schweiz feiert Geburtstag. In allen Städten und in allen Dörfern. Sogar auf der Wiese. „Das Rütli“ gilt als die Gründungsstätte der Schweiz. Hier am Urnersee zu Füssen des Seelisberges sollen sich 1291 Vertreter der Urkantone (Die Täler Uri, Schwyz, Unterwalden/Untere Talschaft/Nidwalden – siehe Bundesbrief) getroffen, um den „Rütlischwur“ geleistet haben. Somit ist die Schweiz begründet auf einen Mythos exakt 719 Jahre alt?

„Entsteht Streit unter Eidgenossen, so sollen die Einsichtigsten unter ihnen vermitteln und dem Teil, der den Spruch zurückweist, die anderen entgegentreten.„. (Zitat aus dem Text des Bundesbriefes).

Bei Friedrich Schiller’s „Wilhelm Tell“ lautet der Rütlischwur:

„Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern, in keiner Not uns trennen und Gefahr. Wir wollen frei sein, wie die Väter waren, eher den Tod, als in der Knechtschaft leben. Wir wollen trauen auf den höchsten Gott und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen. (2. Aufzug, am Schluss der 2. Szene)

Interessant dabei ist, dass Friedrich Schiller das Drama „Wilhelm Tell“ als literarischen Notnagel ansah. (Doch erst 1803, als er mit anderen Projekten ins Stocken kam, wandte er sich endgültig dem Wilhelm Tell zu. (Quelle)) Er bekam den Hinweis auf die Sage um Wilhelm Tell von seinem Freund und Dichterkollegen Johann Wolfgang von Goethe, der bei seiner dritten Schweizreise auf die Urgeschichte stiess. Auch anmerkenswert ist, dass das Werk „Wilhelm Tell“ in der damaligen Schweiz kaum Beachtung fand. Ganz im Gegenteil zur Euphorie während der Aufführungen in Deutschland! Dort wurde das Werk von Schiller während der Napoleonischen Besatzungszeit ausgiebig gefeiert. Übrigens: Gioacchino Rossini’s letzte Oper in Paris hiess: Guillaume Tell! und basierte auf den Text von Friedrich Schiller.

Das Interessante daran ist allerdings, dass der Begriff „Schweiz“ bis um 1500 gänzlich unbekannt war. Die „Schweizer“ wurden gar im 14. und 15. Jahrhundert mit dem Begriff „Schweizer/Schwiizer“ verunglimpft. Man munkelte, dass Karl der Grosse die Eidgenossen in den unwirtlichen Landstrich der Alpen geschickt hätte, um seine Alpenpässe zu schützen. Sie mussten also für ihren Herren „schwitzen“. Hieraus entstand der Name „Schweizer“. (kein Scherz – Quelle hier). Erst der von Napoleon sanktionierte Staat von 1803 nannte sich „Schweizer Eidgenossenschaft“. Vorher nannten ihn nur die Gelehrten beim lateinischen Namen „Helvetia“. Ergo nennt sich die Schweiz erst seit 207 Jahren „Schweiz“. Und das ist viel eher der wahre Gründungstermin?

Nach dem Sturz von Napoleon Bonaparte wurde der Staatenbund 1813 allerdings wieder aufgelöst. Die 13 alten und die neun seit 1798 neu gegründeten Kantone schlossen sich darauf im Bundesvertrag vom 7. August 1815 zu einem neuen Staatenbund zusammen. Vom Wiener Kongress 1814/15 wurde die Struktur der Schweizerischen Eidgenossenschaft, ihre territoriale Integrität sowie die «immerwährende Neutralität» anerkannt. Somit ist die Schweiz also 195 Jahre alt!

Nein, denn die Geschichte der Schweiz als Bundesstaat in der heutigen Form beginnt mit der Annahme der Bundesverfassung der Schweizer Eidgenossenschaft am 12. September 1848. Vorläufer der modernen Schweiz waren die seit dem Ende des 13. Jahrhunderts als lockerer Staatenbund organisierte Alte Eidgenossenschaft. Der erste Bundesrat der Schweiz wurde am 16. November 1848 gewählt. Somit ist die Schweiz als bald 162 Jahre alt?

Erst seit 1891 – also seit der 600 Jahrfeier des Rütlischwur’s – wird alljährlich der Nationalfeiertag der Schweiz begangen. Der Schweizer Nationalfeiertag ist aber erst seit 1994 arbeitsfrei! Begründet auf die von Volk und Ständen angenommene Initiative „für einen arbeitsfreien Bundesfeiertag“ konnte die Bundesverfassung geändert werden. Artikel 110 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft lautet: «Der 1. August ist Bundesfeiertag. Er ist arbeitsrechtlich den Sonntagen gleichgestellt und bezahlt.»

Am Bundesfeiertag wehen über allen Dächern und von vielen Fenstern die Schweizer Fahne: Das weisse Kreuz auf rotem Grund. Gab es die Flagge eigentlich schon immer? Nein! Die Flagge der „Helvetischen Republik“ 1798–1803 sah so ähnlich aus wie die Deutsche Flagge heute – nur dass ganz oben anstatt Schwarz eben Grün gewählt wurde. Erstmals tauchte das Symbol des weissen Kreuzes auf rotem Grund anno 1339 in den Geschichtsbüchern auf. Damals trugen die Berner Bürger zwei weiße, über Kreuz genähte Bänder auf ihren Kleidern und zogen wild entschlossen in ihre Schlachten. Aber erst im Bundesvertrag von 1815 kürten Politiker das weiße Kreuz auf rotem Grund zum Schweizer Wappen. Das weisse Kreuz auf rotem Grund wurde aber erst am 12.12.1889 zur offiziellen Schweizer Flagge.

In Zürich startet der Festakt zum Nationalfeiertag mit einem Umzug um 10:30 Uhr vom Werdmühleplatz über die Bahnhofstrasse zum Bürkliplatz. Nach der Festrede ist das Volksfest eröffnet. Offizielles Ende 16:30 Uhr.

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