15.09.2013 – Mehr Grün! Projekt „GrasTable“ – Fertiggestellt!! (Project Gras Table)

19. September 2013

Es war ein langer Weg von der Idee bis zur Umsetzung des Projektes „GrasTable„. Berufliche Aktivitäten – wie der Bau des Messestandes auf der ineltec2013 – sorgten für volle Auslastung in den letzten Wochen.

Die Inspiration kam von „Heiko Cornelissen Architecten“ und der Idee ein Picnic zu Hause zu arrangieren. Hierzu bauten sie einen „GreenTable“ aus Aluminium, bepflanzten diesen mit Rollrasen und dekorierten diesen entsprechend.

Mir war der Aluminiumtisch allerdings zu globig und zu „maschinell“ mit all den Schrauben und ich suchte nach einer anderen Lösung. Ein Tisch mit den Massen 150cm/75cm diente schon seit dem Einzug als Esstisch. Das Gestell besteht aus Chrom und die Tischplatte aus schwarzem Holz.

Nun überlegte ich mir eine Art „Wanne“ bauen zu lassen aus Edelstahl oder aus Aluminiumblech. Das Problem bei so einer Wanne sind dann aber die Kanten. Diese sind für die Arme durch die geringe Wandung nicht unbedingt bequem. Somit dachte ich an eine einfachere Umsetzungsmöglichkeit; nämlich einen Rahmen aus Eckleisten zu bauen. In den Rahmen wird dann eine Kunststoffplatte geklebt oder mit Silikon befestigt. Schliesslich muss der Rahmen ja dicht sein, damit das Wasser beim Giessen nicht überall herausläuft.

Zuerst suchte ich in den örtlichen Baumärkten nach dem geeigneten Material  für den Rahmen. Fand aber lediglich Aluminium-Eckleisten wieder mit geringer Wandung – also „scharfen“ Kanten. Das richtige Material fand ich dann im Zusammenhang mit einer ganz anderen Anwendung. Für Kabelrinnen gibt es sog. Trennsteg. Diese Trennstege bestehen aus verzinktem Stahl und haben eine runde Bördelkante. Zudem ist die Höhe der Trennstege im Zielkorridor meiner Wünsche; nämlich 45 mm.

Die Höhe von 45mm braucht es nämlich, weil nicht nur der Rasen samt Erde auf den Tisch von der Höhe her Platz haben muss, sondern ebenso eine Drainage. Die Drainage braucht es, damit das Wasser im Rahmen nicht stehen bleibt und die Rasenwurzeln verfaulen. Ich rechnete somit mit etwa 25mm Drainage und 20mm Rasenerde.

Als Drainage besorgte ich zwei Säcke mit 25 Liter handelsüblichen Blähton (8-16mm) aus dem Baumarkt. Diesen Blähton kennt man aus sog. „Hydrokulturen„. Blähton hat den Vorteil, dass er einerseits Wasser speichert und andererseits auch Wurzeln halten kann. Da geplant ist Rollrasen auf den Blähton zu geben, handelt es sich bei meiner Anwendung ja nicht um reine Hydrokultur, sondern der Blähton dient als Wasserspeicher und Drainage.

Zur Umsetzung:

GrasTable Gras Table Rahmen

Zuerst ging es daran den Rahmen zu bauen. Hierzu verwendete ich die bereits oben verwendeten Trennstege, welche bei Kabelrinnen zur Trennung von Kabeln auf der Trasse verwendet werden. Der Tisch besitzt die Masse 150cm auf 75cm. Somit flexte ich die Trennstege auf Gehrung auf die entsprechenden Masse.

GrasTable Gras Table Rahmen

Dann schraubte ich den Rahmen bestehend aus auf Mass geschnittenen Trennstegen auf die Holzplatte des Tisches. Damit der Rahmen nicht „vom Tisch fällt“ und seine Form behält, nutzte ich Klebestreifen an den Ecken und der Lochseite.

GrasTable Gras Table Rahmen

Dann legte ich die Kunststoffplatte in den Rahmen. Die Kunststoffplatte ist 3mm dick und passend etwa 5mm kleiner geschnitten als die Masse der Tischplatte. Somit bleibt etwas Spiel für die Silikonabdichtung und die Platte passt perfekt in den Rahmen. In der Mitte der Platte wird mit dem Rundbohrer ein Loch für den Siphon gebohrt. Bei mir war der Rundbohrer grösser, als der Durchmesser des Siphons. Deshalb bohrte ich nur den Tisch mit dem Rundbohrer. Die Kunststoffplatte bohrte ich extra und feilte den Durchmesser genau passend zum Siphon.

Dann ging es ans Silikonieren. Ich nahm transparentes Silikon, was aber letztendlich egal sein dürfte. Die Verarbeitungszeit liegt bei 10 Minuten. Somit sollte man sich etwas sputen, wenn man die gesamten Innenkanten auf ein Mal silikoniert und dann anschliessend die Klebenaht noch anpassen möchte. Dazu verwendete ich mit Spülmittel versetztes Leitungswasser. Einfach den Finger anfeuchten und dann das Silikon an den Kanten verstreichen und gleichmässig verteilen. Es reichte übrigens eine Kartusche für den gesamten Rahmen exakt aus. Das Durchhärten des Silikons dauert etwa 3 Tage bei 20 Grad Raumtemperatur und mittlerer Luftfeuchtigkeit. Somit ging es nach 3 Tagen weiter mit der Arbeit am „Grastable“.

GrasTable Gras Table Rollrasen

Der Tisch samt befestigtem Rahmen wanderte für die weiteren Tätigkeiten auf die Terrasse. Im Hintergrund sieht man den Rollrasen, den mir ein Kollege dankenswerter Weise aus seiner Gärtnerei besorgte. Es liegen dort etwa drei Quadratmeter Rollrasen. Für den Tisch benötige ich berechneter Weise allerdings nur etwas mehr als einen Quadratmeter. Somit kann ich mir die schönsten Stücke aussuchen.

Aber zuerst legte ich ein Stück Gitter auf den Siphon; denn der Blähton soll ja nicht langsam aus dem Siphon rieseln. Dann schüttete ich einen Sack mit 25 Liter Blähton auf den Rahmen und verteilte diesen gleichmässig. Anschliessend schnitt ich etwa 90 cm breite Stücke Rollrasen zurecht, legte diese zusammen und brachte sie auf dem Rahmen aus. Das „Zuviel“ an Rollrasen wird einfach abgerissen und die Kanten schön fest angedrückt. Es funktioniert ähnlich wie man Tortenboden in die Tortenform einbringt. Nur dass der Rollrasen nicht ganz so flexibel ist.

GrasTable Gras Table Rollrasen

Am Ende sieht der „GrasTable“ dann so aus. Der Rollrasen hat in der letzten Woche während meiner Abwesenheit etwas an Trockenheit gelitten. Das sieht man an den braunen Stellen. Deshalb habe ich mit frischen Grassamen nachgesäht und anschliessend den Rasen gewässert. Wie erwartet floss das „Zuviel“ an Wasser durch den Siphon ab, unter den ich einen Eimer stellte. Zum Schluss deckte ich den Tisch noch mit einer durchsichtigen Folie ab. Die Bambusstäbe auf dem Tisch dienen dazu, den Abstand zwischen Rollrasen und Folie herzustellen. Die Stäbe wurden leicht gebogen an den Stirnseiten eingespannt. Nun werde ich in den nächsten Tagen noch etwas frische Gartenerde aufbringen, damit die Schnittkanten verschwinden.

Nach etwa 2-3 Tagen sollte die Frische Rasensaat austreiben und nach etwa 2-3 Wochen kann der Tisch dann ins Esszimmer umziehen. Der Tisch wiegt nun etwas um die 30 Kilogramm. Da bleibt die Frage „Wie bewegt man den Tisch“. Da bei mir immer ein paar Möbelroller (Möbelhunde) übrig sind, ist der Transport von der Terrasse ins Esszimmer und umgekehrt kein Problem. Zwei Beine kommen auf einen Möbelhund und auf der anderen Seite wird gezogen. Kein Problem.


25.07.2013 – Neulich im „Bauhaus Schlieren“

25. Juli 2013

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06.07.2013 – Kurioser Snapshot auf der Hochzeit von Sybille&Claude

7. Juli 2013

„Taube an Tower! Taube an Tower!! Was macht der Fotograf auf der Startbahn??? Befinde mich auf direktem Kollisionskurs!!! Kann nicht mehr ausweichen!! Wir werden alle sterben!!!!“

Taube auf Kollisionskurs mit Fotografen (mir)

Taube auf Kollisionskurs mit Fotografen (mir)

Durch ein riskantes Ausweichmanöver konnte jedoch Schlimmeres verhindert werden. Das nächste Mal nehme ich einen Vollintegralhelm zum Fotografieren mit. Location: Schloss Wildegg


10.06.2013 – Kinder-Alarm-Set: Ein Must-Have!!!

11. Juni 2013

Kinder-Alarm-Set

Kinder-Alarm-Set

Gefunden im Aldi Wohlen


25.05.2013 – Don’t Panic! International Towel Day 2013

25. Mai 2013

Anne hat mich daran erinnert: Die Story ist legendär und der Film hammermässig. Das Buch habe ich neben Perry-Rhodan-Romanen bereits als 15-jähriger verschlungen. Wovon ich rede? Eingeweihte wissen es bereits: „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams! Die Hauptfigur – Arthur Dent – erwacht eines Morgens, als sein Haus abgerissen werden soll. Zuerst muss er feststellen, dass sein bester Freund Ford Prefect kein Erdling ist und sich nur zu Recherchezwecken auf der Erde befindet; denn er ist einer der Verfasser des allumfassenden galaktischen Nachschlagewerkes „Encyclopaedia Galactica“ ist. Zum Thema „Liebe“ meint die Encyclopaedia Galactica übrigens: „Möglichst vermeiden“!

Ford Prefect hat seinen Namen übrigens daher, weil er dachte die intelligentesten Wesen auf der Erde seien Autos. Er wäre beim „Erstkontakt-Begrüssungsversuch“ fast überfahren worden, hätte Arthur Dent ihn nicht im letzten Moment gerettet. So wurden beide Freunde. Ford Prefect revanchiert sich dann bei Arthur Dent und rettet ihm das Leben; denn die Erde wird von den beamtenmässigen Vogonen gesprengt, weil sie einer Transgalaktischen Expressroute weichen muss.

Die beiden erleben nach der Sprengung der Erde etliche phantastische Abenteuer, landen auf dem Raumschiff „Herz aus Gold“, wo Ford Prefect auf seinen Cousin Zaphod Beeblebrox, den Präsident der Galaxis, treffen. Auf dem Raumschiff mit seufzenden automatischen Türen und ausgestattet mit dem neuen Unwahrscheinlichkeitsantrieb trifft Arthur Dent seine heimliche Liebe Trillian, welche er Tage zuvor auf einer Kostümparty kennenlernte, und den depressiven Roboter mit menschlichen Gefühlen (daher depressiv) Marvin.

Zusammen begeben sie sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Planeten Magrathea und stellen schliesslich fest, dass die Erde von Mäusen nur aus dem einen Grund gebaut wurde: Die Erde war ein Supercomputer, dessen einzige Zweck darin bestand, die Frage nach dem Sinn des Lebens, dem Universum und dem ganzen Rest zu finden. Jedoch zerstörten die Vogonen ja die Erde und das genau 5 Minuten vor Ablauf der benötigten 10 Millionen Jahre, um die Antwort auf die allumfassende Frage zu finden.

Wie einem solche Geschichten einfallen: Man betrinke sich in Innsbruck und lege sich in einen Acker, betrachte die Sterne und fantasiere. Dann braucht’s nur noch „etwas“ Zeit, um die ausgefallenen Phantasien niederzuschreiben.

Arthur Dent und das lebensrettende Handtuch

Arthur Dent im hässlich grünen Morgenmantel und mit dem unvermeintlichen Handtuch, welches er immer und überall dabei haben sollte. (Quelle: KeithZoomba)

Heute – am 25.05.2013 ist nun der „Internationale Handtuch Tag“. Überall auf der Welt finden hierzu Veranstaltungen statt.

In der Schweiz findet u.A. ein Event auf der Polyterrasse der ETH-Zürich um 14 Uhr statt. Handtuch nicht vergessen! Infos dazu auf www.towelday.ch

In Deutschland finden Events in Backnang, Berlin, Bochum, Hamburg, Köln und Saarbrücken statt. Mehr Infos dazu findet man hier: http://towelday.org

Auch was sonst um den Planeten rum um das Handtuch los ist, steht zusammengefasst auf der Website http://towelday.org

Also „No Panic!“ Alles wird gut!

 


23.05.2013: Der Winter ist zurück in der Schweiz – Ende Mai 2013

23. Mai 2013

Schon am Montag kündigte der Wetterdienst sinkende Temperaturen an. Bis Ende Woche sollte sogar der Frost wieder zurück kommen und das Mitten im Mai. Soeben erreicht mich die Info einer guten Freundin, dass es bei ihnen in Unteriberg (925 Meter) gerade zum Schneien angefangen hätte. Also suchte ich im Internet einen Webcam und sicherte das Bild:

2013-05-23_Schneefall_Golfclub_Ybrig_Sihlsee

2013-05-23_Schneefall_Golfclub_Ybrig_Sihlsee

Wer es nicht glaubt, schaut selber nach: Webcam Golfclub Ybrig

Soeben kam auch noch ein Wetteralarm für das „Freiamt“ herein! Es wird kalt – saukalt!

Wetteralarm Freiamt

Wetteralarm Freiamt

Es wird doch wohl nicht auch noch bei uns hier „unten“ schneien? Schneeglätte unteres Freiamt? Das ist hier!


23.05.2013: Rasenmäher für Apple-Geeks und für Alternative

23. Mai 2013

Rasenmähen ist ja wirklich lästig. Auch wenn es nur um ein paar Quadratmeter geht. Das Wetter muss passen, es darf keine Ruhezeit gestört sein usw. Nun kommen die „Roboter-Rasenmäher“ immer mehr in Mode. Man muss sich nicht mehr um das Mähen kümmern und es gibt auch keinen Grünabfall mehr; denn der Mäher fährt möglichst jeden 2. Tag und „mulcht“ so das Gras gleich wieder unter. Wie lange die Roboter dann aber auch funktionieren ist noch unklar.

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Rasenmäher für Apple-Geeks

So sieht also die heile Welt der Robomow-Enthusiasten aus. Der erfolgreiche Geschäftsmann lümmelt mit seinem Mac-Book auf dem Schoss im Liegestuhl und der Roboter-Rasenmäher kurvt nach Verfahren der Chaos-Theorie über die Blumen und Sträucher.

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Rasenmäher für Alternative

Da die Robomow-Mäher noch recht teuer sind, haben sich findige Erfinder aus dem Schwabenländle eine kostengünstige Alternative ausgedacht. Dieser selbsmähende Hasenkäfig auf Rollen hat die gleichen Vorteile des Roboter-Mähers. Nur ist diese Variante deutlich praktischer; denn es hat keine Verschleissteile, man benötigt keinen Strom zum Laden, das Gerät samt Karnickel ist komplett wetterfest und kann auch im strömenden Regen mähen. Der grösste Vorteil ist jedoch neben dem Anschaffungspreis die eingebaute Düngewirkung! Ab und zu ein wenig Wasser in den Behälter als Treibstoff geben und fertig.

Ein direkte Verbesserung wären noch Räder, die in alle Richtungen lenken könnten, so könnte der Hase nicht nur vorwärts und rückwärts navigieren, sondern sich nach Lust und Laune die saftigsten Plätzchen suchen und „abmähen“.


18.05.2013: Zwergen-Mix – Der neue Schlager unter Sterneköchen

18. Mai 2013

Nach Kinderteller, Jägerschnitzel, Seniorenschlachtplatte kommt nun die näachste Zielgruppe dran: Zwergen-Mix!

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16.05.2013 – Pizzeria „PeterPan“ Zürich

16. Mai 2013

Die letzten beiden Tage unterstützte ich meine Kollegen von Basalte.be – Mark und Koen – auf der erstmalig durchgeführten Messe „Architect@Work“ in Messe Zürich.  Schon am Dienstag vor der Messe trafen wir uns und wir fuhren gemütlich in die Innenstadt von Zürich. Dabei fragten mich die beiden, ob ich die Pizzeria „PeterPan“ kennen würde. Diese befände sich genau gegenüber von der Messe. Nein, leider kannte ich diese Pizzeria nicht. „PeterPan“ ist in der KNX-Welt mein Spitzname. Zu diesem kam ich allerdings schon im Kindergarten, weil es in unserer Gruppe etwa 5 „Peter“ gab. Ich war der kleinste und frechste Junge (scheinbar/offensichtlich) und erhielt so von den Kindergärtnerinnen meinen Spitznamen. Dieser blieb an mir kleben – bis heute – und ich denke, dass er immer noch recht gut passt.
PeterPan vor der Pizzeria Peter Pan

PeterPan vor der Pizzeria „Peter Pan“

Natürlich wissen die beiden Kollegen aus Belgien davon. Mark und Koen meinten dann, ob ich etwa mit meiner Firma nicht ganz ausgelastet sei?! Denn ich hätte ja eine Pizzeria eröffnet und ihnen nie etwas davon erzählt. Oder ob ich denn nun schon das 3. Geschäft eröffnet hätte? Warum ich die Pizzeria dann nicht gleich „Smart Pizza Design“ genannt hätte; denn die erste Firma nennt sich „Smart Building Design GmbH„, die zweite heisst „Smart Building Services GmbH“ und „Smart Pizza Design“ wäre doch dann der passende Name. Schlussendlich könnte ich ja noch einen Pizza-Lieferservice gründen. Der würde dann sicherlich „Smart Pizza Service“ heissen. Man könnte die Pizza’s dann online kaufen im Shop namens „PizzaShop4u.ch“. Sie würden sich auch gerne als Teilhaber oder Geschäftsführer bewerben. Schliesslich lieben die beiden Pizza und Nudeln – mit möglichst viel Käse. So, in diesem Stil, verliefen die Diskussionen am Dienstag Abend in der Züricher Innenstadt bei dem ein oder anderen Bier.
Pizza "Peter Pan" in der Pizzeria "Peter Pan"

Pizza „Peter Pan“ in der Pizzeria „Peter Pan“

Menükarte in der Pizzeria "Peter Pan"

Menükarte in der Pizzeria „Peter Pan“

Marc und Koen von Basalte.be

Marc und Koen von Basalte.be

Heute nun – nachdem wir den Messe-Stand abgebaut hatten – mussten Mark, Koen und ich natürlich zwangsläufig den Abschluss der Messe in der Pizzeria „Peter Pan“ feiern. Und natürlich bestellten sich die beiden die Pizza „Peter Pan“. Nachdem ich allerdings am Nachbartisch sah, wie gross die Pizzen waren, bestellte ich eher etwas „nudligeres“. Aber auch die Nudelportion kann sich sehen lassen. Die Preise sind übrigens für Zürcher Verhältnisse mehr als angemessen und im Grossen und Ganzen ist die Pizzeria „Peter Pan“ wirklich empfehlenswert. Es wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass „PeterPan“ dem „Peter Pan“ einen Besuch abstattet.
Pizzeria „Peter Pan“
Adresse: Thurgauerstrasse 23, 8050 Zürich
Telefon:044 310 10 22
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag und Sonntag 08:00 bis 00:00 Uhr / Samstag 08:00 bis 02:00 Uhr
Weitere Links:

13.05.2013 – Die Dauerkapsel für Nespresso-Maschinen – Das musste ja so kommen!

13. Mai 2013

Das ich kein Freund der Aluminium-Tintenfässchen-Kaffee-Kapsel-Maschinen bin, dürfte sich unter Freunden herumgesprochen haben. Diese exorbitale Gewinnmaximierung nach Vorbild der Tintenstrahldrucker im Sektor „Kaffeemaschinen“ ist mir ein absolutes Greuel. Die formschönen Wegwerf-Kaffeemaschinen werden verschenkt und die Aluminium-Kaffee-Kapseln dann teuer beworben und noch teuerer verkauft. Was da Aluminiummüll zusammenkommt, geht auf keine Kuhhaut.

Filterkaffee ist in der Schweiz verpönt. Somit blieb dem Kaffeegeniesser eigentlich nichts anderes übrig, als siche eine der stromfressenden Vollautomaten auf die Küchentheke zu stellen. Stromfressend deshalb, weil das verkalkte Wasser ja irgendwie dauerhaft und schnell erhitzt werden muss. Somit laufen mal schnell bis zu 2 kW/h durch den Zähler, bis diese Ungetümer vorheizen. Die Vorheizung wird dann entweder als „Kaffeetassenerwärmer“ auf der Maschine oder in neuesten Maschinen gleich mit „Kaffeetassenvorwärm-Schublade“ verkauft.

Diese Vorwärmer schalteten sich bei älteren Maschinen auch partout nicht selbst ab. Passt man nicht auf beim morgentlichen Verlassen der Wohnung, so heizte so ein Vollautomat doch mal gleich die ganze Wohnung mit über den Tag. Dem schob die EU und auch die Schweiz mit einer Energiesparverordnung – EU: Ökodesign-Richtlinie (2009/125/EG) / Schweiz: SR 730.01 Energieverordnung Anhang 2.8  –  einen Riegel vor. Demnäch dürfen neu auf den Markt gebrachte elektronische und elektrische Geräte nur mehr einen Standby-Verbrauch von 1 Watt (seit 2010) und ab 7. Januar 2013 nur noch 0,5 Watt haben. Ergo liessen sich die Kaffeemaschinen-Entwickler dann doch einfallen, dass es sowas wie eine „Zeitabschaltung“ seit über einem Jahrhundert (damals ein motorisch betriebenes Quecksilberröhrchen) gibt. Das musste sein; denn wer stellt sich in der heutigen „ÖKO-Zeit“ schon eine Stromfresser-Kaffeemaschine in die noble Küche.

Aber zurück zu den Kaffee-Töpfchen-Maschinen: Nestlé bewirbt die Aluminium-Kaffee-Suppe  nach eigenem Bekunden mit dem „Convenience-Argument“. Es sei ja so bequem sich eines der vielen farbigen Kapseln in die Maschine zu hebeln und einfach nur auf einen Knopf zu drücken. Schon kommt das aromatisierte Gebräu fertig in die Tasse. Und das ohne das lästige Kaffeebohnen-Nachfüllen, Kaffee-Rest-Entsorgen, Kaffeetrester-Reinigen, Wasser-Nachfüllen. Nein halt! Wasser braucht es ja trotzdem zum Verdünnen. „Convenience“ ist neudeutsch für „bequem“. Ich persönlich bin immer irritiert von der gourmet-haften Intelligenz der Kapsel-Kaffee-Gastgeber, wenn ich auf die Frage antworten muss: „Welchen der 16 Grands Crus hätten sie denn gerne? Ristretto, Fortissio Lungo oder Indriya?“ In Wirklichkeit macht sich keiner etwas aus der Geschmacksnote, sondern greift nach den letzten noch vorhandenen Döschen in den fast leeren Pappschachteln.

Nun hat sich eine findige Firma etwas einfallen lassen: Warum die Kapseln wegwerfen? Mit einer „Dauer-Kapsel“ zum Selbst-Nachfüllen wäre doch das Müllproblem gelöst? Das musste ja so kommen. Als nächstes kommt die Wegwerf-Kaffeemaschine mit 0,2-Liter-Mineralwassertank. Einfach zwei Tassen rauslassen und dann wegwerfen. Ist das dann auch wirklich so bequem?

Kassensturz vom 28.09.2004: Nespresso und Co. –  Zuerst anlocken, dann absahnen

Kassensturz vom 12.06.2012: Der Kapsel-Test – Nespresso unter Druck