22.12.2009 – Microsoft: No more Word in the Office?

22. Dezember 2009

Grade lese ich bei der NZZ:

Nach der Niederlage in einem Berufungsverfahren um Patentrechte droht Microsoft ein Verkaufsverbot seines Textverarbeitungsprogramms Word. Ein US-Berufungsgericht bestätigte am Dienstag ein Urteil, wonach der weltgrösste Software-Konzern patentgeschützte Anwendungen des kanadischen Unternehmens i4i in den Word-Versionen von 2003 und 2007 integriert hat. Im August war Microsoft deshalb zu einer Strafzahlung von 290 Millionen Dollar an seinen Rivalen verdonnert worden. Dem Urteil vom Dienstag zufolge darf Microsoft ab dem 11. Januar die betroffenen Versionen des Schreibprogramms nicht mehr verkaufen.

Wie wäre es mit OpenOffice?


16.12.2009 – Drei Heilige Könige bei Einreise in die Schweiz festgenommen – Verdacht auf Drogenhandel

16. Dezember 2009

Basel – Eine ungewöhnliche Festnahme erfolgte heute in den frühen Morgenstunden am Grenzübergang Basel. Auf drei Kamelen trabten gemächlich sitzend drei arabisch aussehende Ausländer in seltsamen Gewänder und verhüllten Gesichtern auf die Grenzbeamten zu. Im Gefolge eine ganze Schar (etwa 80 Personen) ebenso berittene Begleiter mit eine noch nicht bekannten Anzahl von Kisten und Säcken im Gepäck. Da die Ausländer keine Zollpapiere vorweisen konnten und auch nicht im Besitz eines gültigen Schengenvisums waren, wurde ihnen die Einreise versagt.

Heilige Drei Könige

Heilige Drei Könige

Auf Befragung gaben die drei Araber an seit Wochen unterwegs zu sein, sie hätten vom Irak her kommend Wüsten und Meere überquert. Sie hätten vor ein paar Monaten zuerst einen Engel gesehen und wären dann einem hellen Stern bis in die Schweiz gefolgt. Die folgenden Aussagen widersprachen sich. Einmal war von einer Suche nach der Erlösung der Menschheit die Rede, dann von einem Besuch bei einem gewissen jüdischen Ehepaar mit den Namen „Maria und Josef“, welche ein uneheliches Kind – einem angeblichen Messias – auf die Welt bringen soll. Dies legte die Vermutung nahe, dass die Verdächtigen unter Drogeneinfluss stehen und führte zu einem sofortigen Drogentest, sowie zu Ganzkörperdurchsuchungen sämtlicher beteiligten Personen. Die Reittiere und die mitgebrachte Ware wurde umgehend beschlagnahmt und eingehend untersucht.

Man fand grössere Mengen von rauschgiftähnlichen Substanzen bzw. Grundstoffe für Arzneimitteln (Weihrauch, Myrrhe), sowie eine noch nicht bezifferte grössere Menge an Wertgegenständen (Gold, Edelsteine), welche die gesetzlichen Limite für die Einfuhr in die Schweiz ohne Deklaration bei Weitem übersteigen und wohl kaum für den Eigenbedarf gedacht waren. Auch eine grössere Anzahl von Säbeln, Hieb- und Stichwaffen verschiedener Grösse, sowie Lanzen und Dolche wurden sichergestellt.

Die drei Hauptverdächtigen bezeichnen sich selbst als Könige aus dem Morgenland (Persien, Iran), welche nach ersten Untersuchungen Caspar Lavandad, Melchior Hormisdas und Balthasar Gushnasaph heissen sollen, wurden in Handschellen abgeführt und sitzen seit dem in Untersuchungshaft. Ihnen droht ein Verfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise, unerlaubtem Einführen von Wertgegenständen, Verstoss gegen das Arzneimittelgesetz, versuchter Drogenhandel, sowie gegen die Waffeneinfuhrbestimmungen. Ob auch gegen Tierquälerei wegen des Mitführens von tropischen Reittieren bei winterlichen Verhältnissen ermittelt wird, ist noch nicht entschieden. Sicher ist, dass die Untersuchungen erst nach Weihnachten abgeschlossen sein werden und am Ende eine Abschiebung in das Ursprungsland Persien/Iran steht.

Die Festnahme sorgte nur wenige Stunden später bereits für diplomatische und politische Spannungen zwischen der Schweiz und dem Iran. Seit dem Abstimmungsergebnis rund um das Minarett-Verbot ist die Situation zwischen beiden Ländern angespannt. Iran hat nach dem Volksentscheid die Schweizer Botschafterin in Teheran, Silvia Leu Agosti, ins Aussenministerium zitiert und scharfe Kritik am Minarettverbot geübt. In einem Telefongespräch mit der schweizerischen Aussenministerin Calmy-Rey kritisierte zudem der iranische Aussenminister Manuchehr Mottaki die Vorlage. Der Iran und die Schweiz pflegen gute bilaterale Beziehungen. Es bestehen Abkommen zum Luftverkehr (1954, 1972 und 2004), zum Landverkehr (1977), zur Exportrisikogarantie (1966), zum Investitionsschutz (1998) und zur Doppelbesteuerung (2002). Die Schweiz vertritt nicht nur etliche Länder diplomatisch, sonder der Iran ist einer der wichtigsten Handelspartner im Mittleren Osten.  Seit 2003 führen die beiden Länder einen Menschenrechtsdialog, seit 2005 einen Migrationsdialog.

Die Festnahme der drei offensichtlich hoch stehenden Persönlichkeiten samt Begleitung wird nicht zur Enspannung der Beziehungen beitragen.


22.11.2009 – Meine Lieblingssprüche in Flugzeugen

23. November 2009

Weil ich grad das Foto wieder auf der Festplatte gesehen habe und über neue Sprüche für meine T-Shirt-Kollektion nachdenke, fällt mir gerade ein, was ich so gerne in Flugzeugen denke oder sage. Hier also meine Lieblingssprüche im Flugzeug:

  1. Beim Platznehmen zu meinem Nachbarn:
    „Fliegen Sie auch nach Zürich?“ (nicht den Zielort nennen)
  2. Während der Sicherheitsunterweisung:
    „The Emergency Exits are Everywhere!“
  3. Mit Blick auf das Mobiltelefon beim Start:
    „Ich hab’s nicht ausgeschaltet! Wir werden alle sterben!“
  4. Nach dem Essen zu meinem Nachbarn:
    „Ich geh‘ mal kurz raus eine Rauchen!“
  5. Nach der Landung zu Mike:
    „Wer klatscht, wird erschossen!“

Ausserdem haben wir eingeführt bei Langstreckenflügen zum Zeitvertreib eine Kissenschlacht durchzuführen. Probiert es mal aus. Ist echt lustig. 🙂


21.11.2009 – Die spinnen die Preissn: TheBerg – 1000 Meter hohen Berg in Berlin

21. November 2009

Grad stolpere ich bei „Inhabitant – Design will save the World“ über eine News: Der Architekt Jakob Tigges enthüllte einen Plan, nachdem auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof den höchsten jemals von Menschen gebauten Berg (!) zu bauen. Die Meinung teile ich übrigens (von Yuka Yoneda), dass es wohl der grösste Schwachsinn ist, wenn die absolut oberverschuldete Stadt Berlin ihr nicht vorhandenes Geld in einen künstlichen 1000 Meter hohen Berg investiert! Es sei denn mn findet mehr Sponsoren. Almdudler ist ja schon dabei.  www.the-berg.de und weitere Videos.

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14.11.2009 – Smart Living: Wie von Geisterhand mit dem Zauberstab – Kymera Magic Wand Remote Control

14. November 2009

Wer mich kennt, der weiss, dass ich mich seit fast zwei Jahrzehnten mit dem Thema „Intelligent Wohnen“ bzw. mit „Gebäudeautomation“ beschäftige – beruflich, wie auch privat. Für innovative Lösungen bin ich immer offen und aufgeschlossen und probiere diese auch nach allen Richtungen aus. „Schalter“ sind mir ein Gräuel im Zusammenhang mit Gebäudeautomation. Das Haus oder „Der Raum“ soll sich gefälligst komplett automatisch steuern lassen, sonst ist das Thema „Automation“ verfehlt. Manchmal geht es aber nicht ganz „ohne Schalter. Per Zufall bin ich heute auf eine absolut aussergewöhnliche Bedienungsmöglichkeit gestossen.

Kymera-Magic-Wand-Universal-Remote_11

Heute fand ich eine absolut granatenmässige Art der Steuerung von Multimedia-Devices, welche sich auch für die Gebäudeautomation zu Hause eignen könnte: „Kymera Magic Wand“. Dabei handelt es sich um einen „intelligenten Zauberstab“ – al a Harry Potter. Einen Zauberstab als Fernbedienung. Das ist so aussergewöhnlich, dass ich mir die Angelegenheit näher ansehen musste. Via Webrecherche fand ich dazu einige Videos und Informationen.

Wie es funktioniert? Man nimmt den Zauberstab in die Hand und ähnlich wie mit der Spielkonsolenfernbedienung der Wii löst man per Handbewegungen durch Kippen und Schwenken in die Richtung des zu bedienenden Gerätes (z.B. Fernseher, Verstärker, SAT-Receiver, IR-Empfänger von Laptops, IR-Taster) vorher eingelernte Befehle aus.

„The Wand Company“ vertreibt die „Zauberstab-Fernbedienung“ in England. Und man kann dort dieses Teil bestellen. Eine andere Quelle fand ich nicht. Also orderte ich kurzerhand die Universalfernbedienung dort für schlappe 60 Pfund.


21.09.2009 – Facebook, Twitter, TweetUp, Pix, Flickr, Bonzenblogger, TrashGolf – Oder: „Abschlag auf der Alm“?

22. September 2009

Oder sagen wir es anders: Via Facebook las ich bei Leumund, dass sich ein paar „Bonzenblogger“ (Zitat Pixelfreund) zu einem TweetUp via Twitter in die Bündner Berge zum TrashGolfen trafen. Alles klar? Ok, wer nicht alles verstanden hat, lese es selbst nach, schaue sich die Pix und den Film1 und Film2 zur Story an. Tolle Idee und erste Sahne in der Ausführung!

Da kann ich mit meinen CrossGolfing-Versuchen nicht mehr mithalten 🙂 Ball liegt – Schläger fliegt 🙂


20.09.2009 – POD – Picture of the Day „Schiff auf der Wiese“

20. September 2009

Heute Nachmittag starteten Bernhard und ich zu einer kleinen Ausfahrt bei schönem herbstlichen Sonnenschein.

Schon seit Jahren beobachte ich etwas Kurioses in der Nähe von Stallikon. In unregelmässigen Abstand befahre ich bei schönem Wetter die Strecke „Waldegg“ Richtung Türlersee. Das wachsame Auge erblickt direkt an der Bushaltestelle „Bleiki“ auf der rechten Seite neben einem Gehöft den ausgewachsenen Rumpf eines Segelschiffes. Das Schiff ist sogar auf map.search.ch und Google Earth zu erkennen. Schauen wir mal, wie lange das Schiff noch dort steht; denn es scheinen nur noch der Mast und die Segeln zu fehlen.


15.09.2009 – Kassensturz enthüllt: Rindsbraten vom Fisch aus Luzern

16. September 2009

Die Werbung eines Luzerner „Perry Marktes“ versetzte nicht nur die Kassensturz-Redaktion in Staunen. Zuerst vermutete man natürlich einen Druckfehler. Doch eine Mail nach der Sendung klärte auf. Man fuhr zur Metzgerei und liess es sich erklären: Der Fisch ist ein Stück Fleisch vom „Hinterteil“ eines Rindes („as Föddle“ = Füdli = Gesäss), welches der Form nach als „Fisch“ bezeichnet wird. Wieder was gelernt. Übrigens: Aus dem Rindsstück vom Fisch kann man einen Vogel machen – einen Fleischvogel!

Ein Fleischvogel ist übrigens die Schweizer Version einer Rindsroulade. Und nach näherer Betrachtung der Videobilder scheint es eher ein Stück des Oberschenkelgewebes zu sein. Also nicht „Füdli“, sondern „Pfödli“.


05.09.2009 – Schweiz erklärt Libyen den Krieg! Wenn es nach der Lega dei Ticinesi geht!

6. September 2009

Wer war „Hannibal“ nochmal? „Hannibal Lecter„? Das war doch der Serienmörder aus dem (dämlichen) Horrorschocker „Das Schweigen der Lämmer“ – welch ein Filmtitel! „Hannibal“ und die „Schweiz“. Da war doch was? Geschichte! „Hannibal Bakas“ Der berühmteste Feldherr der Antike stammte aus Karthago, erzogen von einem Spartaner, überquerte mit geschätzten 50000 Kriegern, 9000 Reitern und (genau!) 37 Kriegselefanten die Alpen, um in einem taktischen Manöver die Römer zu besiegen. „Hannibal“? Seit einem Jahr bringt man in der Schweiz diesen Namen jedoch eher mit „Libyen“ und „Gaddafi“ in Verbindung. „Hannibal“ ist nämlich der Spitzname für einen der Söhne von „Gaddafi“, wie Muammar al-Gaddafi kurz genannt wird.

Saif al-Islam al-Gaddafi (übersetzt: „Schwert des Islam“) verprügelte letztes Jahr in Genf in einem Hotel zwei seiner Leibeigenen. Dies blieb den Hotelangestellten nicht verborgen und sie alarmierten die Polizei, welche auch umgehend vorstellig wurde. Nach zwei freundlichen Abweisungen durch Hannibal stürmte ein „Sondereinsatzkommando“ die Hotelsuite und setzte Hannibal fest. Man schleppte ihn in Handschellen zur Vernehmung, hielt ihn zwei Tage fest und liess ihn schliesslich für eine Kaution von 200 000 CHF frei.

Schon während der Verhaftung schwor die hochschwangere Gattin von Hannibal „Rache“! Tja, den Sohn eines arabischen Diktators verhaftet man nicht einfach. Das hat schwerwiegende diplomatische Konsequenzen. Gaddafi Senior zog schlagartig 5 Milliarden Dollar Sparguthaben aus der Schweiz ab, liess Schweizer Firmen im Land dicht machen, stoppte sämtliche Importe aus der Schweiz, veranlasste, dass keine Einreisevisa mehr für Schweizer ausgestellt wurden, drehte den Ölhahn für die Schweiz ab und zog sämtliche Diplomaten ab, liess die Swiss nicht mehr landen, ausserdem verhaftete er zwei Schweizer, welche sich seit dem in Haft befinden. Da versteht man keinen Spass. Papa Gaddhafi verkündete schon vor einem Jahr, dass wenn er eine Atombombe hätte, er nun einen Verwendungszweck für die Waffe gefunden hätte.

Aber da er offensichtlich keine Atombombe übrig hat, soll die Schweiz aufgelöst und unter den angrenzenden Staaten verteilt werden. Das wünscht sich Papa Gaddafi und stellt einen Antrag vor der UN-Vollversammlung deren Vorsitz Libyen am 15. September diesen Jahres übernimmt. Ausserdem stellt er die zwei Schweizer, welche er seit über einem Jahr festhält, wegen „Verletzung der Einreisebestimmungen“ vor Gericht. Währenddessen veröffentlichte heute die Zeitung „Tribune de Geneve“ Polizeifotos von „Hannibal“, welche sie seit Monaten in Besitz hatte. Eine weitere Provokation und Demütigung der Familie Gaddafi.

Aber nun soll die Schweiz gegen Libyen in den Krieg ziehen – Generalmobilmachung – wenn es nach der „Lega dei Ticinesi“ geht. Was? Wer ist das denn? „Lega dei Ticinesi“ ist eine etwas weit rechts stehende Schweizer Partei – und auf einen Schlag nicht nur in der Schweiz bekannt; denn heute liess man schriftlich und mündlich verlauten, dass die Bundesversammlung sich zu dieser aussergewöhnlichen „Initiative“ durchzuringen. Man schlägt vor, mit einem weiteren, allerdings vom Militär stammenden, Sondereinsatzkommando aus der neutralen Schweiz flugs nach Libyen zu fliegen, die gefangenen Schweizer zu in einer Blitzaktion nach Vorbild so mancher US-Filme zu befreien. Geht’s noch? Aber zuerst hält man im Bundesrat eine Sondersitzung im Herbst ab. Thema: „Rolle des Bundespräsidenten in der (zukünftigen) Aussenpolitik„

Mal sehen, wie sich das Thema weiter entwickelt!?


25.08.2009 – „Ich verstehe Schweizerdeutsch“ oder „Ja, klar!“

25. August 2009

Ab und zu trifft man Landsmänner aus dem „grossen Kanton“ in Zürich. Entweder kommen Freunde zu Besuch, man geht mit ihnen in den „Uusgang“ zusammen mit Schweizer Freunden oder man trifft sich bei einem Meeting mit Kollegen aus dem Deutschen Nachbarland. Die Kollegen freuen sich dann immer, dass sie das „Schwiizerdütsch“ so toll verstehen und ja eigentlich überhaupt kein Problem mit der Sprache der Eidgenossen haben.

Tja, das freut mich auch immer und mit einem Lächeln nehme ich das zur Kenntnis. Dann kläre ich die Kollegen auf und diese hören ungläubig mit offenen Mündern zu und können es nicht fassen. Zuerst einmal: Es gibt kein „Schwiizerdütsch“; denn der Dialekt ändert sich von Kanton zu Kanton – ja sogar oft von Dorf zu Dorf bzw. Stadt zu Stadt. Dann hätten wir da die vier Landessprachen, die sich überhaupt nicht zu einem „Schwiizerdütsch“ vereinigen lassen würden.

Aber die Krönung des Ganzen: Der „Deutsch-Schweizer“ kann vollkommen automatisch und schwerelos vom ursprünglichen „Dialekt“ in das „Hochdeutsch“ umschalten. Und DAS versteht der temporäre Grenzgänger aus dem Norden als „ach, so einfach zu verstehendes Schwiizerdütsch“. Man „merkt“ das als langjähriger Aufenthalter in der Schweiz immer dann, wenn man selbst betroffen ist.

Es hat bei mir recht lang gedauert, bis ich überhaupt gemerkt haben, dass man mit mir anders spricht, als mit den Schweizer Kollegen. Aber nach über 7 Jahren bitte ich immer höflich darum doch im Dialekt zu bleiben; denn es hört ab und zu so an, als ob es recht anstrengend sein kann „Hochdütsch“ zu sprechen.

Aber die Welt ist nicht sooo einfach. Daher ein Beispiel für das Züritüütsch – also dem Dialekt in der Stadt und im Kanton Zürich. Wobei ich bei der Aussage schon wieder vorsichtig wäre; denn schon im Kanton hat es wieder manigfaltige Unterschiede im Dialekt.

Und nun habe ich endlich nach langem Suchen einen passenden Videobeitrag als Beispiel gefunden, um zu verdeutlichen, dass nichts so ist, wie es scheint. Nein, Züritüütsch ist unvergleichlich und eine eigene Sprache. Im philosophischen Autorenfilm «Was ist erlaubt, was stört?» interviewt Rebekka Wyler (SP 3) Stadtratskandidatin Claudia Nielsen (auch SP 3). Beide Darstellerinnen wurden für ihre ins Mark fahrende Aussprache schon mehrfach ausgezeichnet. Eine Lautschrift zumindest von einem Teil davon gibt es hier bei der Quelle.

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