24.08.2009 – Wenn Songs auf die Nerven gehen

24. August 2009

Werte Leser/-in! Kennen Sie das auch? Sie hören Radio, aber möchten am Liebsten aus der Haut fahren, fahren aber Auto, drücken reflexartig auf den SKIP-Knopf am Radio und suchen den nächsten Sender. Aber dort kommt nach einem „Jingle“ der gleiche nervige Song schon wieder! Sie kramen unter lebensbedrohlichen Fahrfehlern im Handschuhfach und ziehen eine CD heraus, legen diese ein und endlich ist Ruhe! Zumindest hören sie nun den Song nicht mehr.

Oder im „werbefinanzierten Fernsehen“ kommt in einer der zahlreichen Werbeunterbrechungen schon wieder Marit Larsen mit „If a Song can get me you“! Wer möchte kann auf der Website von Marit auf den Banner rechts drücken und sich die Endlosschleife bis zum Tinnitus zu Gemüte führen.

Tja, die Debüt-Single von Marit hat es nach kurzer Zeit geschafft! Keine Ahnung, ob es die die Dame in die Top 10 schafft – höchstens, wenn sich jemand findet, der sämtliche CDs aufkauft, um die Allgemeinheit vor dem Song zu schützen. Aber die Marketingstrategen schaffen es bereits vor Erscheinen der CD die Gehörgänge dermassen abneigend reagieren zu lassen, dass bei mir sofort der Zeigefinger juckt und der Sender gewechselt wird.

Somit reiht sich Marit in die Hitliste von Berühmtheiten wie Robbie Williams, Anton aus Tirol „DJ Ötzi“, sämtliche Songs von der Kelly Family, die fast 100 Luftballons von Nena, Pop-Schranze1) Dani Küblböck, Modern Talking „You can win if you switch of„, Guildo NasHorn „hat Euch lieb„, Jürgen Drews mit „einen Korn im Feldbett„, Dave Hasselhoff’s „I am looking for Stimme„, Wolfgang Petry’s „Absoluter Wahnsinn„, Peter Maffay „Über sieben Krücken musst Du geh’n“ und damit die Schweizer Interpreten nicht zu kurz kommen: Bäckergeselle „DJ Bobbele“ – wer erinnert sich nicht gern an den Kläffer „Chihuahua„. Ach, einen hamma noch: „Klavier muss ma Naidoo“.

Aber eigentlich fing meine Abneigung gegen zu oft gewaschene Songs bzw. leicht durchlässige Ohrenkost schon viel früher an. Übelste Erinnerungen an dauerhafte Magenverstimmungen in meine Jugend bringen Songs von „Heintje’s Mama„, „Nicole’s bisschen UnFrieden„, Udo Jürgens Assugrin-gesüsster „Griechischer Wein“ und sämtlich Songs von Heino. Aber zum absoluten Gehörsturz kommt es regelmässig zum Karneval oder Fasching – alle Jahre wieder – wenn Karel oh Gott von der dicken „Biene Maja“ singt oder sich keiner findet, der Gottlieb bei der „Polonäse Blankenese“ den Hals wendet!

Ja, es hat noch mehr so Brechreiz fördernde Songs mit schwersten Nebenwirkungen: Saragossen-Band „Sabadak“ oder „Ruckizucki„, Die Dorfbewohner vom „YMCA„, die dicken Dinger von der Wetter Front „It’s Raining Men“ und der Partybrüller „Ententanz“ von Electronica. Am Ende „Killen mich softly“ die Refugees und am liebsten würde „ich den DJ erschiessen„, was dann den „Final Countdown“ bedeutet. Aber dann denke ich mir „Don’t worry – be happy“ (Bobby McFerrin) und pfeiffe „Always look on the bright side of Life„.

Pop-Schranze1) Eigene Wortkreation aus den Begriffen „Pop“ und „Schranz„. Siehe auch „Hofschranze„.


12:34 Uhr und 56 Minuten am 07.08.2009 – Time’s up!

7. August 2009

Ein historisches Datum 1-2-3-4-5-6-7-8-9 als kleine Anmerkung zum heutigen Tag.

Vodpod videos no longer available.

more about „Saga – Time’s Up„, posted with vodpod


13.07.2009 – Blog of the Day durch „Katze auf Staubsauger“

14. Juli 2009

Das Netzfundstück „Katze auf Staubsauger“ scheint der Brüller des Jahres zu werden. Gestern schon staunte ich, als ich die Statistik ansah; denn über 1100 Klicks schlugen beim Video auf. Heute stiegen nicht nur die Besucherzahlen (1752) erneut, sondern es wurde auch der Allzeit-Besucher-Rekord (2738 am 10.09.2007) seit Bestehen des Blogs geknackt – nein nicht ganz (2511).

Zudem landete ich heute unter den deutschsprachigen WordPress-Blogs auf Platz 1. Alles nur wegen einer Katze 🙂 Jaja.. der „Jööööö-so-hääärzig-Effekt“.


11.07.2009 – KNX Gruselkabinett – Neulich in Eisenach

12. Juli 2009

Neulich – letzte Woche Montag-Dienstag – befand ich mich in Eisenach in einem recht schönen und trendigen KNX ausgestatteten Hotel mit sehr guter Küche. ABER: Im Seminarraum fand ich das hier:


Ich wusste bis dahin nicht mal mehr, dass es diese Plastikstreifen-Prägebeschrifter überhaupt noch gibt! Was sagt uns diese Art der Nötigung zur Beschriftung?


01.07.2009 – Winterthur: Nötigung und gefährlicher Eingriff in den Strassenverkehr in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung, Diebstahl und versuchter Datenveränderung?

1. Juli 2009

Heute las ich beim Mittagessen folgenden Artikel im „Tagesanzeiger“:

„Treibjagd auf Automobilisten
….
Begonnen hatte die Verfolgung auf der Autobahn bei Winterthur. Der Mann habe aus seinem Auto heraus gefilmt, wie die jungen Männer ihn mit ihren beiden Autos massiv belästigten. Als die jungen Männer dies bemerkten, hätten sie ihn verfolgt. An seinem Wohnort angekommen, habe sich der Verfolgte in der Tiefgarage in Sicherheit gebracht.

Als jedoch eine bis dahin unbeteiligte Nachbarin des Verfolgten nach Hause gekommen sei und das Tor der Garage geöffnet habe, seien die jungen Männer sofort auf den Verfolgten losgestürmt. Sie hätten ihn zu Boden geworfen und massiv traktiert. Erst als die Nachbarin laut um Hilfe geschrien habe, hätten die jungen Männer von ihm abgelassen. Die Täter entrissen dem Mann das Mobiltelefon sowie seine Digitalkamera und verliessen die Tiefgarage wieder, wie die Polizei weiter schreibt.
…. „

Inzwischen sind zwei der 6 bis 8 mutmasslichen Täter gefasst; denn eine Nachbarin merkte sich die Fahrzeugkennzeichen. Aber die Angelegenheit kommt mir bekannt vor. So etwas Ähnliches ist mir nämlich auch schon einmal passiert.

Nateldiebstahl auf der Überholspur der A96 bei Landsberg am Lech

Originalartikel im Tagesanzeiger: Treibjagd auf einen Automobilisten
Weiterer Artikel: Bis in die Garage gehetzt und verprügelt
Weiterer Artikel: Treibjagd bis in die eigene Garage – Eine neue Eskalationsstufe

Aus dem Schweizer Strafgesetzbuch:

„Körperverletzung“ Artikel 122:
„1.  Wer vorsätzlich einen Menschen in anderer Weise an Körper oder Gesundheit schädigt oder gegen ihn tätlich wird, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.“

„Raufhandel“ Artikel 133:
„Wer sich an einem Raufhandel beteiligt, der den Tod oder die Körperverletzung eines Menschen zur Folge hat, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.“

„Angriff“ Artikel 134:
„Wer sich an einem Angriff auf einen oder mehrere Menschen beteiligt, der den Tod oder die Körperverletzung eines Angegriffenen oder eines Dritten zur Folge hat, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.“

„Raub“ Artikel 140:
„1.  Wer mit Gewalt gegen eine Person oder unter Androhung gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben oder nachdem er den Betroffenen zum Widerstand unfähig gemacht hat, einen Diebstahl begeht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren oder Geldstrafe nicht unter 180 Tagessätzen bestraft.
Wer, bei einem Diebstahl auf frischer Tat ertappt, Nötigungshandlungen nach Absatz 1 begeht, um die gestohlene Sache zu behalten, wird mit der gleichen Strafe belegt.
2.  Der Räuber wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr1 bestraft, wenn er zum Zweck des Raubes eine Schusswaffe oder eine andere gefährliche Waffe mit sich führt.
3.  Der Räuber wird mit Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren bestraft,
wenn er den Raub als Mitglied einer Bande ausführt, die sich zur fortgesetzten Verübung von Raub oder Diebstahl zusammengefunden hat,
wenn er sonst wie durch die Art, wie er den Raub begeht, seine besondere Gefährlichkeit offenbart.
4.  Die Strafe ist Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren, wenn der Täter das Opfer in Lebensgefahr bringt, ihm eine schwere Körperverletzung zufügt oder es grausam behandelt.“

„Nötigung“ Artikel 181:
„Wer jemanden durch Gewalt oder Androhung ernstlicher Nachteile oder durch andere Beschränkung seiner Handlungsfreiheit nötigt, etwas zu tun, zu unterlassen oder zu dulden, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.“

„Störung des öffentlichen Verkehrs“ Artikel 237:
„1.  Wer vorsätzlich den öffentlichen Verkehr, namentlich den Verkehr auf der Strasse, auf dem Wasser oder in der Luft hindert, stört oder gefährdet und dadurch wissentlich Leib und Leben von Menschen in Gefahr bringt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.
Bringt der Täter dadurch wissentlich Leib und Leben vieler Menschen in Gefahr, so kann auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren erkannt werden.
2.  Handelt der Täter fahrlässig, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.“

Die Tatbestände „Datenveränderung“ oder „Beweismittelvernichtung“ oder „Beweismittelunterdrückung“ habe ich nicht im Schweizer Strafgesetzbuch gefunden.


11.06.2009 – BambusBecken: Katzenfutter für die Zwerggarnele oder „Wired Shrimps“

11. Juni 2009

Schon vor ein paar Monaten schrieb ich schon einmal über das Thema „Katzenfutter für Zwerggarnelen„. Heute Abend warf ich „Bist-Du-A-Scho-Wieda-Do“’s Futter in das „BambusBecken“ – nur ein Stück. Minuten später war am Boden die Hölle los. Der gesamte Garnelenschwarm balgte sich um das Katzenleckerli.

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Die Zwerggarnelen rollen im Rudel durch das Aquarium und streiten sich um das sonderbare, aber leckere Futterstückchen. Nein, der Endlerguppy hat wirklich nichts damit zu tun. Auch wenn er etwas skeptisch schaut. Er schwamm mir im „AquaEl“ direkt vor die scharfe Linse. Beim Katzentrockenfutter handelt es sich übrigens um absolut handelsübliches Trockenfutter im 2 Kilo-Beutel – Geschmacksrichtung „Fisch“ 🙂


01.06.2009 – Kurioses: „Spatzen vor dem Aquarium“ oder „Guckst Du! Da schwimmt ein Diskus!“

1. Juni 2009

Normalerweise spielen Spatzen – auch „der gemeine Haussperling“ genannt – eher an der frischen Luft. Aber wie das Leben so spielt, fällt halt auch mal einer aus dem Nest. In diesem Fall waren es zwei Nestlinge und diese fielen nicht nur aus dem Nest, sie fielen von einem der Klappläden, welche sich bei Uta zur Schattenspende am Haus befinden. Fürsorglich und tierlieb, wie Uta nun mal ist, nahm sie sich der beiden Zöglingen an und fütterte diese bis sie flügge waren.

Während der „Aufzucht“ besichtigten die beiden Racker die Wohnung von Uta und kamen auch am Aquarium vorbei. So entstanden die folgenden Bilder, welche mir Uta freundlicherweise zur Verfügung stellte.

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Doch die Frage ist, wer beobachtet nun wen? Ob der Diskus mal kurz überprüft, ob sich das junge Federvieh ausserhalb des Beckens zur Vorspeise eignet? Wir werden es wohl nie erfahren.


01.05.2009 – Netzfundstücke: LMGTFY = Let me Google that for You! oder „Für all die Leute, die lieber dich mit ihren Fragen nerven, statt selbst mal mit Google zu suchen“

31. Mai 2009

Wir schreiben das Jahr 2009. Blättern wir kurz gedanklich 25 Jahre zurück. Wohin ging man damals, als man etwas wissen wollte? Man kaufte sich das Buch in einem Bücherladen oder ging in eine Bücherei oder man fragte jemanden, der jemanden kennt, der sich auskennt. In einer Bücherei lieh man sich die Bücher zum Thema aus und las diese auf echtem Papier durch. Man notierte sich die wichtigen Informationen mit einem Stift auf einem Blog und tippte sich den eigenen Text als Zusammenfassung mit einer Schreibmaschine „ins Reine“. Der einzige Monitor befand sich in modernen Büchereien hinter der Empfangstheke. Dort sah die Bibliothekarin nach, ob das Buch im Regal stand oder gerade ausgeliehen war.

Zappen wir zurück ins Jahr 2009. Heute stöbere ich zwar immer noch gerne in einem Bücherladen und kaufe dort das ein oder andere Fundstück, aber überwiegend kaufe ich in Online-Buchläden. Es ist viel bequemer im Internet das entsprechende Buch zu bestellen und es sich dann direkt nach Hause liefern zu lassen. In einer Bücherei war ich schon lange nicht mehr. Aber ich frage immer noch Leute, die jemanden kennen, der sich auskennt. 🙂

ABER: Seit Suchmaschinen existieren, durchforste ich das immer grösser werdende Internet nach den von mir gewünschten Informationen. Mit der entsprechenden Syntax (logischen Eingabe der entsprechenden Suchworte) findet man ALLES!

Deshalb wundert es nicht nur mich, dass in den von mir besuchten Foren manchmal „User“ Fragen stellen, welche durch die einfache Eingabe von nur zwei oder drei Wörtern zum Ergebnis führen würden. Entweder im Forum selbst über die Suche oder in einer der beliebten Suchmaschinen hilft das sofort. Klar, die Ergebnisse muss der „User“ dann noch selbst anklicken, lesen und auswerten, aber man arbeitet bereits mit Hochdruck daran diese Arbeit dem „User“ auch noch abzunehmen. Man denke z.B. an manchmal angebotenen „Tagwolken„.

Aber dem „User“ kann heute schon geholfen werden. Wer sich zum Beispiel die URL meines Blogs nicht merken kann, der müsste eigentlich nur „PeterPan“ und „Blog“ in eine der Suchmaschinen eingeben. Wer es jedoch einfacher haben möchte, der klicke einfach auf das Bild unten. Der Webdienst „LMGTFY“ übernimmt dann sogar die Eingabe der beiden Suchwörter „PeterPan“ und „Blog“. Klick auf das Bild!

Such doch mal mit Google

Das Ergebnis? Der erste Link im Suchfeld ist mein Blog! Das Gleiche funktioniert übrigens auch mit „PeterPan“ und „Schweiz“!

Wenn der Werte Leser auch einmal einem „User“ zeigen möchte, wie einfach er an die gewünschte Information kommt, der gehe auf die Website „LMGTFY„, gebe die angefragten Suchwörter ein. Anschliessend erscheint ein Link, welcher direkt an den „User“ gemailt werden kann. Klickt der „User“ dann auf den Link, so wird ihm Schritt für Schritt interaktiv gezeigt, wie er eventuell selbst das nächste Mal an weiterführende Informationen gelangt.

LMGTFY = Let me Google that for You! oder „Für all die Leute, die lieber dich mit ihren Fragen nerven, statt selbst mal mit Google zu suchen“

Via Gerhard alias GLT


14.05.2009 – Projekte: „Do it yourself“ oder „Spicy Thai Chilly Oil“

14. Mai 2009

Aus Samui habe ich zwei Päckchen Chillies mitgebracht. Einmal rote und einmal grüne. Sofort nach der Ankunft gab ich diese in das Gefrierfach. Um die Schärfe zu testen, warf ich vor ein paar Wochen ein paar rote Chillies in die Sosse für die „Sweet and Sour Chicken„-Mahlzeit. Und es war wirklich extrem spicy!

Heute kam mir eine andere Idee: Nachdem die Thai-Chillies wirklich extrem spicy sind – zumindest nach meiner geringen Vergleichserfahrung – dachte ich daran ein „Spicy Thai Chilly Oil“ herzustellen. Das könnte man dann ganz vorsichtig zum Würzen verwenden; z.B. für die Pizza zum darauf tröpfeln oder für meinen „famous Nudelsalat ala Sperlix„.

Gesagt – getan. Mittags besorgte ich mit Mike Sonnenblumenöl (3,15 CHF) und fand im Coop auch gleich die passenden Behältnisse (vier Gläser mit Schraubdeckel für 8,40 CHF). Abends zu Hause angekommen, packte ich dann Testweise etwa 14 Chillies aus der Tiefkühlpackung, taute diese in warmen Wasser auf, trocknete diese ab und gab sie in einen Plastikbehälter mit Messskala. Dann gab ich etwa 200 ml Sonnenblumenöl dazu, steckte den Mixer an und gab etwa 4-5 kräftige Rührstösse Vollgas. Ergebnis: Eine gefährlich rötlich-warnende zähflüssige Masse, welche ich sogleich in eines der Gläser umfüllte.

Ich konnte nicht widerstehen und probierte mit dem Zeigefinger ein wenig vom Chilly-Oil aus dem Plastikbehältnis. Zuerst passte gar nix, aber dann fing es langsam aber sicher im Gaumen höllisch zu brennen an. Ok, es reicht zum Würzen eine Messerspitze. Aber wer mehr aushält darf gerne auch einen Teelöffel voll nehmen.

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Beflügelt vom positiven Ergebnis meines Tests ging ich nun zur doppelten Menge über – Chillies und Öl – aber diesmal grüne Chillies. Wieder im warmen Wasser auftauen lassen und anschliessend in den Plastikbehälter. Rührstab kurz 5-8 Mal zucken lassen und fertig ist die diesmal giftig hellgrün rauchende Chilly-Öl-Masse. Flugs füllte ich diese in zwei bereit stehende Gläser um.

Schliesslich kam die letzte Ladung – wieder rote Chillies – dran. Und fertig waren die Spicy-Thai-Bomben für heisse Stunden. Ach übrigens: So ein Päckchen prall gefüllt mit Spicy Chillies kostete mich doch glatte 20 Baht. Es reicht sicher noch für ein paar weitere Gläser 🙂


28.04.2009 – Mercer-Studie 2009: Wien überholt Zürich oder „Haberer vor Eidgenossen“

27. April 2009

Ohoh. Das gibt ein Rauschen im Blätterwald. Und eventuell Verstimmungen in den Nachbarschaftlichen diplomatischen Beziehungen. Zuerst der Steuerstreit und nun das: Nach der weltweit anerkannten und von Mercer alljährlich durchgeführten Studie „Global – Quality of Living Survey“ überholte die Österreichische Stadt Wien unser aller Zürich, welches X Jahre die Hitliste der lebenswertesten Städte unangefochten anführte.

  1. Wien
  2. Zürich
  3. Genf
  4. Vancouver
  5. Auckland

Zwar folgt sofort nach Zürich die Schweizer Stadt Genf, aber den goldenen Lorbeer erhält dieses Jahr eben Wien. So wie ich das aus dem Pressetext heraus lese, kam der Sieg von Wien durch die erstmalige Bewertung der Infrastruktur der jeweiligen Stadt zustande. Und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Die absolute Häufung von Baustellen und die allgegenwärtigen Blitzkästen in Zürich müssen den negativen Ausschlag gegeben haben! Das schreckt Urlauber und Besucher sicherlich am meisten ab.