16.12.2008 – „Kassensturz testet Energiesparlampen – Nur Longlife-Lampen leben länger

16. Dezember 2008

«Kassensturz», «K-Tipp» und WWF haben zwölf der meistverkauften Energiesparlampen untersuchen lassen. Seit Juni 2007 brennen in einem Labor über Hundert Stück, darunter günstige Eco-Modelle, teure Longlife-Lampen und die Sparlampen in der klassischen Glühbirnenform. Stefan Gasser von der Schweizerischen Agentur für Energieeffizienz (S.A.F.E.) simulierte den Alltagsgebrauch der Lampen.

und weiter:

18 Monate später, nach mehr als 12’000 Stunden Brenndauer und über 120’000 Ein- und Ausschaltungen, leuchten praktisch nur noch die Longlife-Modelle – Classic und Economy sind erloschen. Das sind die Sieger:

1. Philips PLT Stic 15 W, Longlife
(Nachfolgemodell: Philips 16 W, Longlife)
gekauft bei Coop, 12.90 CHF

2. IKEA Sparsam 15W, Longlife
gekauft bei IKEA, 7.95 CHF

3. Sunlux elite 15W, Longlife
(nicht mehr im Sortiment)
gekauft bei Migros, 16.50 CHF

3. Osram Longlife dulux EL 15W, Longlife
(baugleich wie Sunlux auf Platz 3)
gekauft bei Migros, 16.50 CHF

Standard- und Classic-Birnen (Glühlampenform) fallen fast alle zwischen 5000 und 10000 Schaltungen durch.

Mehrwert:


01.12.2008 – Zürich: CLICK – der Standbykiller oder „Das EKZ auf Standbyverbraucherjagd“

1. Dezember 2008

Das ist wieder eindeutig zweideutig: Definieren wir kurz „Standbyverbraucherjagd“ bzw. „Standbykiller“

„Standbyverbraucherjagd“ aus Sicht des umweltbewussten Züricher Bürgers:
Medien, Wissenschaft, Politik und Umweltverbände leisten blendende Arbeit, wenn es darum geht den Bürger über sein Fehlverhalten in seinen eigenen vier Wanden oder in seiner Fortbewegungsart ein schlechtes Gewissen einzureden. Er kauft somit Energiesparlampen und kurbelt so die Wirtschaft – speziell die Leuchtmittelindustrie – an. Nun wird zur „Jagd“ auf den „Standbyverbrauch“ geblasen. Mit pfiffigen Produkten direkt vom Energieanbieter, wie zum Beispiel „CLICK – der Standbykiller“

Moment mal? Der Energieanbieter fördert das Energiesparen?

„Standbyverbraucherjagd“ aus Sicht des umweltbewussten Energieversorgers:
Wenn man den Dingen auf den Grund gehen möchte, so sollte man sich die einzelnen Begriffe/Wörter in dem Kunstbegriff „Standbyverbraucherjagd“ noch einmal einzeln ansehen. 1. Standby 2. Verbraucher 3. Jagd. Ein Marketingmann würde daraus eindeutig erkennen, dass hier auf Verbraucher Jagd gemacht werden, die momentan noch keine Kunden des Energieversorgers sind, also noch auf „Standby“ stehen. Und wenn schon Standby-Energie gekillt werden soll, dann sollte das Energieversorgungsunternehmen wenigstens noch ein wenig daran verdienen.

„Click“ kostet für jeden Verbraucher (Steckdosenleiste oder Kunde, je nach relativem Standpunkt) momentan nur 49 Franken. Ab 01.01.2009 dann noch teurere 89 Franken. Und das Teil geht weg wie warme Semmeln:

„Aufgrund der grossen Nachfrage muss mit einer Lieferfrist von bis zu zwei Monaten gerechnet werden.“

Mehr Infos zu CLICK dem Standbykiller (bei jedem Kauf bitte ich um eine Spende an mein Liechtensteiner Konto!)

Nur mal so nebenbei:

Das EWZ verlangt im Hochtarif (tagsüber bis 20 Uhr) um die 10 Rappen pro Kilowatt-Stunde.
Bis sich die Investition von 49 Franken für den „Killer“ amortisiert, müssen somit 490 Kilowattstunden eingespart werden.
Das bedeutet, dass man z.B. einen Standbyverbraucher mit 60 Watt 8166,7 Stunden lang ausschalten muss – ohne Unterbrechung – für 340 Tage. Aber welches Gerät heizt zu Hause im Standby wie eine Glühbirne? Doch! Ich weiss eines: Die Espressomaschine!

Wie meinte ein Kollege von mir letzte Woche:

„Energiesparen ist im Winter eigentlich ganz einfach: Man schaltet die Heizung und den Strom komplett aus, zieht drei Pullover und einen Skianzug an, setzt sich zu seiner Frau und dann unterhält man sich. Aber nach drei Tagen wird man feststellen, das dies saulangweilig ist“.

Ich hätte da einen anderen Tipp:

„Wie man Geld spart und gleichzeitig langsam reich wird: Gib es einfach nicht für Unsinn aus!“


18.09.1601 – Schweiz: Erdbeben und Tsunami am Vierwaldstättersee – Luzern überschwemmt

29. November 2008

Nein, ich habe mich nicht im Datum geirrt. Fast genau vor 407 Jahren ereignete sich das wohl grösste nachweislich dokumentierte Erdbeben in der Schweiz – inklusive Tsunami.

18. September 1601: Ein Erdbeben mit Zentrum in Unterwalden in der Zentralschweiz fordert angeblich acht Tote. Erschütterungen sind in der ganzen damaligen Schweiz zu spüren. Die durch das Erdbeben ausgelösten Erdrutsche führen zu einer vermutlich bis zu 4 Meter hohen Flutwelle im Vierwaldstättersee, die in der Stadt Luzern beträchtliche Schäden anrichtet. Das Ereignis wird vom damaligen Stadtschreiber Renward Cysat ausführlich beschrieben. Es handelt sich um einen der ersten durch einen Augenzeugen gut dokumentierten Tsunami.

Zum Zeitpunkt des Erdbebens (nach 1 Uhr nachts) hielt sich Cysat in Arth auf. Er hörte «ein wild gethümmel und wäsen mitt rumplen und boldern nitt anderst dann alls ob ein halb dotzet starcker männern uff- und aneinandren mit streichen, schlägen, ringen und fechten gewachsen wärent und allso durch das gemach hin und wider mitt einandern umbher wutschtend».

Auch Basel litt dereinst schwer an einem Erdbeben:

Am Abend des 18. Oktober 1356 legte ein gewaltiger Erdstoss Basel in Trümmer. Das Münster und weitere Kirchen stürzten ein, ebenso zahlreiche Häuser sowie Abschnitte der Stadtmauer. Im Umkreis von vier Meilen wurden um die 40 Schlösser, Burgen und Dörfer zerstört. Selbst in dem gut 100 Kilometer entfernten Strassburg stürzten Schornsteine ein. Was die mittelalterlichen Chronisten mit Entsetzen registrierten, war das stärkste Erdbeben nördlich der Alpen seit Menschengedenken – und auch heute eine latente Gefahr.

Heute noch werden in der Schweiz jedes Jahr etwa 500 Erdbeben gemessen.

Mehrwert:

Update: Link zum Stadtschreiber (Staatsarchiv Luzern) un Datum korregiert.


22.10.2008 – Regensburg: Schnee und Suzi’s 40. Geburtstag

23. November 2008

Dieses Wochenende ging es noch einmal nach Regensburg. Wir starteten am Freitag gegen 21:30 Uhr. Schon seit über eine Woche wurde von den Meteorologen ein Kälteeinbruch vorher gesagt. Allerdings liess dieser – zumindest in Zürich – noch auf sich warten. Bei Abfahrt herrschte eine Temperatur von um die 6 Grad und es regnete ein wenig. Wir packten unsere sieben Sachen in den Blauen Benz mit Winterreifen und starteten in die Nacht.

Erst als wir in St. Margreten die Grenze zu Österreich passierten fing es leicht zu schneien an. Direkt bei der Auffahrt auf die Autobahn A96 Lindau-München kamen dann ganz dicke Flocken und schliesslich bedeckte dann der Schnee das letzte im Umbau befindliche Teilstück, welches wir nur mit um die 50 km/h befahren konnten.

Nach Memmingen klarte der Himmel aber wieder auf und liess die Sterne durch. Die Strassenverhältnisse besserten sich und bei München war nur noch der Grünstreifen rechts der Autobahn leicht bepudert, die Strasse selbst trocken. Erst ab Holledau Richtung Regensburg lag wieder etwas mehr Schnee auf der Fahrbahn, beeinträchtigte aber die Fahrt nicht. So kamen wir nach 4 Stunden 30 Minuten wohl behalten in Regensburg an.

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Die ganze Nacht schneite es, was der Räumdienst in Regensburg nicht ganz mitbekommen zu haben schien; denn Schnee bedeckte die Strassen am nächsten Tag durchgängig und die Fahrt zum Restaurant „Shah’s Garden“ am Sallerner Berg gestaltete sich eher zu einer langsamen Rutschpartie. Dort fand ab 19 Uhr die gemütliche Geburtstagsparty von Suzi statt.

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Während wir den Empfangssekt schlürften betrachteten wir die von Suzi’s Mann Gerd digitalisierten Bilder auf einem Flatpanel-TV. Es ist schon ganz witzig zu sehen, was so in den letzten 25 Jahren für Momentaufnahmen gemacht wurden.

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Am Freitag nach der Arbeit durchstreifte ich noch in Zürich das Einkaufszentrum Letzipark auf der Suche nach Schweizer Delikatessen – und da kam einiges zusammen. Mam verpackte dann mit gewohnter Sorgfalt die Ware bayerisch-schweizerisch. Diesen schönen Geschenkkorb übergaben wir dann an Suzi. Sie und Gerd werden sicherlich ihre Freude zusammen mit den Kindern an den Schleckereien haben.

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Wir schoben uns zwei Tische zurecht und setzten uns mit Sandra, Frank, Anette und Markus an einen Tisch. Normalerweise trifft man sich eher selten – eher zufällig. Aber so eine Gelegenheit mit guten „alten“ Freunden aus frühesten Tagen in dieser Konzentration wieder zusammen zu treffen ist ganz selten. So gab es zwischen dem vorzüglichen Mahl und der professionellen Bauchtanzeinlage von Niki viel zu erzählen und zu plaudern. Tja, wir blieben bis zum Ende gegen 3 Uhr morgens und tauschten noch die neuen Adressen aus. Es wird sicherlich bald ein Wiedersehen geben.


26.05.2008 – Energy Watch Group veröffentlicht Studie „Zukunft der weltweiten Erdölversorgung Mai 2008“ (Erdöl Report 2008)

27. Mai 2008

Ich vermute schon länger, dass es nicht gut aussieht mit der Erdölversorgung. Die steigenden Benzinpreise/Rohölpreise sind ein Fingerzeig dafür. Die Bauaktivitäten der letzte 10 Jahre in den Emiraten sind ebenso (für mich) ein sicheres Zeichen dafür, dass es einen „Masterplan nach dem Erdöl“ dort gibt – und zwar schon längst geplant und mitten in der Umsetzung. Noch dazu besitzt z.B. Dubai gar keine eigenen Ölfelder – nur einen der grössten Häfen.

Warum meint Bush unbedingt die zweitgrössten Erdölvorkommen „für sich“ kontrollieren zu müssen (Irak)? Putin mischt den Privatisierungsbestrebungen ordentlich auf und schafft Gegner bei Seite. China kauft (angeblich) alles auf, was nur nach Erdöl aussieht? Hmm. Was kann sich denn da anbahnen? Liegt der „Oil Peak“ bereits hinter uns? Und jeder der „Grossen“ versucht noch zu scheffeln, was geht? „Eins und Eins macht zwei“. Kurz mal drüber nachdenken.

Meine Vermutung sehe ich in der soeben frisch veröffentlichten Studie der „Energy Watch Group“ bestätigt, welche mir heute zufällig in die Hände fiel: „Zukunft der weltweiten Erdölversorgung in der überarbeiteten, deutschsprachigen Ausgabe, Mai 2008„.

Zitat:

Allerdings unterscheidet sich das in der vorliegenden Studie entworfene Szenario hinsichtlich seiner Ergebnisse erheblich von den Szenarien, die von der IEA in ihrem regelmäßig veröffentlichten Weltenergieausblick präsentiert werden und in denen ein kontinuierliches Wachstum der Ölversorgung und infolgedessen ein störungsfreier Verlauf der Weltwirtschaft in den nächsten Jahrzehnten als möglich angesehen wird.

Erdoelfoerderung pro Tag

Schlussfolgerungen (Seite 73):

Das wichtigste Ergebnis der vorliegenden Analyse ist die Erkenntnis, dass die weltweite Ölförderung im Jahr 2006 ihren Höchststand erreicht hat.
Die Ölförderung wird künftig um einige Prozentpunkte jährlich zurückgehen. Bis 2020 und erst recht bis 2030 ist ein dramatischer Rückgang der weltweiten Ölförderung zu erwarten. Dadurch wird eine Versorgungslücke entstehen, die innerhalb dieses Zeitrahmens kaum durch die wachsenden Beiträge anderer fossiler, nuklearer oder alternativer Energiequellen geschlossen werden kann.
Die Weltwirtschaft steht am Anfang eines tiefen Strukturwandels. Dieser Wandel wird durch den Rückgang der Versorgung mit fossilen Brennstoffen ausgelöst, und er wird beinahe jeden Aspekt unseres Alltagslebens beeinflussen. Ebenso wird der Klimawandel die Menschheit zwingen, ihre Energieverbrauchsmuster durch eine drastische Reduzierung der Verbrennung von fossilen Brennstoffen zu ändern. Die globale Erwärmung ist ein sehr ernstes Problem.
Der Schwerpunkt der vorliegenden Studie liegt allerdings auf der Erschöpfung der Rohstoffvorräte mit allen zugehörigen Aspekten, da diese für die Öffentlichkeit wesentlich weniger einsehbar sind.
Die jetzt beginnende Übergangsphase besitzt wahrscheinlich ihre eigenen Regeln, die auch nur während diesem Zeitraum gelten. Es könnten Dinge geschehen, die wir nie zuvor erlebt haben und die wir wahrscheinlich nie wieder erleben werden, wenn diese Übergangsphase abgeschlossen ist. Möglicherweise wird sich unsere Art, mit Energieproblemen umzugehen, grundsätzlich und vollständig ändern müssen.
Obwohl sich hier neuerdings ein leichter Umschwung abzeichnet, bestreitet die Internationale Energieagentur, dass ein derart fundamentaler Wandel unserer Energieversorgung kurz- oder mittelfristig bevorsteht. Mit dieser Haltung und insbesondere mit der Botschaft, „Business-As-Usual“ sei auch in Zukunft möglich, sendet die IEA ein falsches Signal an Politik, Wirtschaft, Verbraucher – und nicht zuletzt auch an die Medien.

Ich will ja nicht den sprichwörtlichen Teufel an die Wand malen, aber ich sehe es bis auf das Thema „Klimaerwärmung“ genauso. Wenn das Erdöl ausgeht, wird es tief schneidende Veränderungen in unserem täglichen Leben geben. Alles um uns herum hat direkt oder indirekt mit Erdöl zu tun. Sicher, unsere Generation wird es eventuell nicht mehr erleben, dass kein Erdöl mehr vorhanden ist. Aber wir werden die Auswirkungen spüren – bald.

Und kommt mir jetzt nicht mit Windenergie oder Solaranlagen. Sucht mal kurz im Netz wie hoch der Anteil dieser „regenerativen“ Energien momentan ist und wie ausbaufähig die Möglichkeit die Lücke zu schliessen heute ist. Wenn ab heute sämtliche Verbrennungsmotor betriebenen Fahrzeuge mit „Strom“ (woher der auch immer kommen mag) fahren sollten… das hatte ich doch schon einmal berechnet?

So, „Was nun sprach Zeus“? Was ist zu tun? Vor ein paar Wochen nahm ich an einem Vortrag der Organisation „Peak Oil Switzerland“ teil. Nicht nur der Vortrag war sehr informativ und lebendig vorgetragen, es steckt auch in der Website viel praktische Information – anschaulich aufbereitet. Ergo: Initiative Nummer 1 – Lesen.

Links und Adressen:

Energy Watch Group
Zinnowitzer Straße 1
10115 Berlin
Telefon +49 (0)30 3988 9664
office@energywatchgroup.org
www.energywatchgroup.org

Peak Oil Switzerland
Manuela Kilchsperger
ASPO Sekretariat
Postfach 817
Goetzstrasse 3
8044 Zürich
Tel. 044 262 68 09
Fax 044 262 68 10
aspo@aspo.ch
www.peakoil.ch

PS: „Oil Peak“ ist das Maximum an Öl, dass jemals an einem Tag gefördert werden kann/konnte.

AGEB Arbeitsgruppe Energiebilanzen e.V.
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)  
Mohrenstraße 58,
10117 Berlin,
Telefon: (030) 89789-666
Telefon: (030) 89789-677
Telefax: (030) 89789-113
MHorn@diw.de
iwernicke@diw.de
www.ag-energiebilanzen.de


22.05.2008 – Also doch: Klimaerwärmung fällt aus!!

22. Mai 2008

Was ich schon lange vermute, wird nun endlich öffentlich diskutiert und bestätigt: Die globale Klimaerwärmung fällt aus – macht zumindest erst mal „Pause“ – vermutlich bis 2020.

Somit zitiere ich hiermit lediglich den heutigen Artikel auf wetter.de mit dem Titel „Keine Erderwärmung“ auszugsweise:

„Bis 2015 oder 2020“ soll sich laut einer deutschen Forschergruppe die Erde nun nicht weiter erwärmen. Kieler und Hamburger Klimaforscher haben dies mit neuen, verfeinerten Modellen nachgewiesen. Woher kommen diese Erkenntnisse und wie zuverlässig sind sie? Kritiker sehen in dieser Studie eine Einsicht und ein Rückrudern.

Entwicklung der Globaltemperatur

Stattdessen werde die erdumfassende Durchschnittstemperatur in etwa konstant bleiben, und könnte für Mittel- und Nordeuropa sogar für einige Zehntelgrad sinken. In der Tat ist bereits zu beobachten, dass die Globaltemperatur sich eher seitwärts bewegt, also weder nach oben noch nach unten (siehe Abbildung).

Und weiter:

Für den Stillstand der globalen Erwärmung soll nun ein 70 bis 80-jähriger Zyklus des Atlantik verantwortlich sein, der die Temperatur der Wasseroberfläche abwechselnd steigen und fallen lässt, genannt die Atlantische Multidekadische Oszillation (AMO). Diese wird auch für den Rückgang der Globaltemperatur zwischen den 40er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts verantwortlich gemacht. Innerhalb dieser Zirkulation transportieren nordwärts gerichtete Meeresströmungen das warme Wasser der Tropen mal stärker, mal schwächer bis nach Südskandinavien, wobei wir uns momentan in der stagnierenden Phase befinden sollen.

Nun bin ich mal auf die Reaktionen von Politik, Wirtschaft und Medien gespannt. Meiner Meinung nach wird sich die „CO2-Diskussion zum Thema Autofahren“, sowie „CO2 verursacht durch das Heizen mit fossilen Brennstoffen“ in den nächsten zwei Jahren auch erledigt haben; denn dann liegt nach meiner Einschätzung der Rohölpreis bei weit über 200 Dollar – wenn nicht schon früher. Heute stand das Barrel bei 134 Dollar – Tendenz weiter steigend. Goldmann Sachs versteht darunter den „Super Spike„.
PS: In 10 Jahren hat sich somit der Ölpreis ver14facht!


16.05.2008 – Hagelunwetter in Toulouse im Mai

17. Mai 2008

In Südfrankreich ging am Abend des 16.05.2008 ein heftiges Hagelgewitter nieder. Die Hagelkörner und der Regen verwandelten die Strassen in Toulouse in reissende Flüsse und verursachten ein absolutes Verkehrs-Chaos. Die Hagelkörner schlugen die Blätter von den Bäumen und die Menschen flüchteten sich Schutz suchend in Hauseingänge, Restaurants und Lokale. Die Feuerwehr befand sich im Dauereinsatz um vollgelaufene Keller in der gesamten Stadt auszupumpen.

Hier ein eindrückliches Video vom Abend in Toulouse von voltmuche

Auf Dailymotion befinde sich noch weitere Videos aus Toulouse, das u.A. die reissenden Wassermassen auf der Strasse zeigt.


Urlaub Koh Samui 25.02.2008 – Sandstrand, Palmen, Meer und Regen?

25. Februar 2008

Nachdem schon eine besorgte Anfrage aus Regensburg bei uns ankam: „Regnet es wirklich pausenlos? Ist das Wetter wirklich so mies?“ hier nun ein kleiner Update zum Thema „Wetter auf Koh Samui“:

Also, das letzte Mal so richtig Sonne gesehen haben wir a) in Zürich b) in Regensburg c) in München und d) in Bangkok. Wie bereits berichtet, hängen tagsüber Wolken über Koh Samui. Aber, es bleibt zu erwähnen, dass es uns nicht schlecht geht. Mike und ich ärgern uns überhaupt nicht, kein Blödsinn, ehrlich. Wie ich der Fragestellerin (keine Namen nennen, ratet, beginnt mit „A“ und hört mit „A“ auf) bereits am Freitag mitteilte, geht es uns Dreien um „Erholung“! Das ist doch langweilig? Nein, mit Nichten! Wir schlafen lange, Frühstücken gemütlich, wandern bei weniger oder keinem Regen durch Lamai, sitzen irgendwo bei einem Kaffee, oder Abends in einer der vielen Bars, wenn es regnet und gehen unserer Lieblingsbeschäftigung dabei nach: Beobachten und Kommentieren!

Nun aber zur aktuellen Wetterlage in Koh Samui, dem Ausblick und wie ist es denn eigentlich statistisch gesehen? Hierzu bemühe wir die aktuelle Satellitenkarte.


Source kohsamui-spas.com

So, sieht es momentan aus. Schwere Regenfälle ziehen von links unten nach rechts oben. Offensichtlich regnet das Meiste davon bei Thailand ab. Hinter Thailand – der kleine winzige schwarze Fleck rechts neben Thailand – das ist Koh Samui. Ich glaub ich male noch einen roten Kreis drum herum. Es kommt kein Wind zu uns herüber. Nur der Rest der Regenwolken. Deshalb regnet es bei uns nicht so stark (siehe linke Seite von Thailand die violetten Flecken). Nur ab und zu erwischt es uns halt zeitweise.

Nun sehen wir uns den Forecast – die Vorhersage für die nächsten 24 bzw. 48 Stunden an:


Source samuixl.com

Heute hat es also leicht geregnet. Stimmt! Es hat am Abend sogar richtig tropisch geschüttet – ganze 20 Minuten lang. Bilder gibt es morgen. Bei „kühlen“ 25 Grad Luft- und „saukalten“ 27 Grad Wassertemperatur. Also, falls es uns an der Luft zu kalt ist, dann wärmen wir uns im Wasser auf :-). Für morgen – Dienstag – sieht es folgendermassen gut lesbar aus: „allgemein sonnig, vereinzelt Gewitter möglich“. Wir sind also guter Hoffnung, dass morgen doch mal die Sonne zumindest zeitweise zwischen den Wolken herauskommt. Wie auch jetzt um 3 Uhr Nachts die Sterne bei voller Windstille durchscheinen. (siehe auch Bilder vom Mond – ich glaube gestern?). Und genauso soll das Wetter auch in den nächsten Tagen sein: sonnig, gewittrig, bei Lufttemperaturen um die 27 Grad.

Zuletzt noch ein Blick in die Wetterstatistik für Koh Samui.


(Draufklicken zum Vergrössern)
Source samuixl.com

Das rötliche ist die Lufttemperatur und das blaue (erraten!) die Niederschlagsmenge im Durchschnitt der letzten Jahre. Wir sind im Februar. Da steht in der Statistik „9 mm“! Also so gut wie nix! Temperatur so um die 26 Grad. Stimmt! Nur die 9 mm Regenmenge hatten wir heute am frühen Abend in 2 Minuten. Aber: Wir sassen in einem Lokal in Lamai, welches sich sinnigerweise „Club Bauhaus“ nennt und zwar trockenen Fusses mit Blick auf die Strasse bei einem gemütlichen Singa-Bier vor uns auf dem Tresen. Ich fotografierte vorbeifahrende Roller-Fahrer und -Fahrerinnen im strömenden Regen 🙂 Also, keine Sorge – uns geht’s gut. Aber trotzdem besten Dank der Nachfrage. Und: Andrea, es wird alles gut, wenn Du hier demnächst Urlaub machst 😉 Wir sind die Regenmacher, wenn Engel reisen, dann scheint die Sonne, odrrr?

PS: Übrigens: Mam ist endlich erfolgreich online! *jubel* Per extreme Fernwartung bekamen wir das Problem irgendwie in den Griff!

UPDATE 26.02.2008: Nach einer heftigen Beschwerde bei der Reiseleitung und dem Hotelmanagement, welche dann die örtliche Regierung spät nachts aufweckte, um die aktuelle Wetterlage in einer Eilsitzung zusammen mit den obersten religiösen Führern zu besprechen, versprach man uns direkten Kontakt mit Petrus aufzunehmen. Das Ergebnis: Heute scheint die Sonne!

Koh-Samui-2008-Tag03-147

Weitere Links:

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Rekord: Schweiz exportiert 59 000 Tonnen Käse

5. Februar 2008

Alles Käse oder was? Die Schweizer Käseorganisation (KOS) meldet, dass im vergangenen Jahr so viel Schweizer Käse exportiert wurde, wie noch nie! Genau 59 303 Tonnen gingen über die Grenze. Spitzenreiter bleibt der „Emmentaler“ – der mit den gebohrten Löchern.

Weitere Infos zum Presseartikel bei baz.ch und switzerland-cheese.ch

PS: Wie viel CO2 wird bei der Käseproduktion eigentlich freigesetzt? Bezogen auf die reine Produktion?

Lochung

Lochung ist der Fachbegriff für die berühmten Löcher im Käse. Der Reifevorgang, der die Löcher entstehen lässt, nennt sich Propionsäuregärung. Der Milch werden bestimmte Propionsäurebakterien zugeführt. Diese bauen die bei der Vergärung des Milchzuckers durch Milchsäurebakterien entstehende Milchsäure weiter ab zu Propionsäure, Essigsäure und CO2. Zu Beginn des Milchsäureabbaus bindet sich das CO2 mit Wasser. Ist das im Käse vorhandene Wasser mit Co2 gesättigt, wird das Co2 in Gasform frei. Durch die Rindenbildung beim Käse kann das Gas nicht mehr entweichen. Es sammelt sich an schlecht verwachsenen Stellen im Käseteig und bildet Hohlräume – die Löcher im Käse.

(Quelle http://www.bewusst-leben-mit-globus.de/kaese_abc.html )


Nachtrag: 06.01.2008 – Schnee, Eis und Babel in Regensburg

22. Januar 2008

Gerade habe ich kuriose Fotos gefunden. Diese und ein Anruf animierten mich noch eine kurze Story von Anfang Januar zu schreiben:

Am Freitag 5. Januar trafen wir nach unserem kleinen Sylvesterurlaub gegen Mittag in Regensburg ein. In München hatte es noch Sonnenschein und trockene Strassen. Je näher wir Regensburg kamen, umso schlechter wurde das Wetter. In Regensburg selbst war es neblich, feucht – und glatt? Die Grünflächen und Bäume waren mit Raureif überzogen. Industrieschnee? In der Nacht hatte es Minustemperaturen und: Es regnete! Dementsprechend sahen die Strassen aus. Also war am Freitag Abend nicht an Ausgang zu denken. Das machte Mike, Mam und mir aber gar nix aus. Wir mussten uns eh erst vom Urlaub erholen.

Für den Samstag-Abend verabredete ich mich mit Astrid. Wir hatten uns am Weichnachtsabend bei der traditionellen Party im „Zap“ kennen gelernt. Und wir vereinbarten uns nach dem Urlaub zu treffen. Astrid organisierte zwei Tickets für das Kino im Andreasstadl in Stadt am Hof. Ich schlitterte also zur verabredeten Uhrzeit über spiegelglatte Strassen hinüber zum Wehr und parkte Nähe Dultplatz. Es hatte wenig Verkehr – wen wundert es. Man musste zu Fuss schon kleine Schritte machen. Eigentlich wäre das passende Verkehrsmittel „Schlittschuhe“ gewesen. Aber was tut man nicht alles für eine Lady.

Schnee und EisEisregen

Wir vereinbarten uns in der Kneipe „Klappe“ in Stadtamhof zu treffen. Während ich mir einen Kaffee bestellte, rief Astrid an. Sie würde etwas später kommen, was mir sofort sympathisch war. Sie hätte die Karten reserviert und käme in die „Klappe“ nach. Es nieselte immer noch leicht. Das Wasser gefror aber sofort auf dem Gehweg, auf den Autos, an den Verkehrsschildern bildeten sich Eiszapfen. Tolles Wetter – typisch Regensburg. Ich besorgte mir etwas zum Lesen und beobachtete nebenbei das Duo am Kickerkasten. Dann winkte ich der Bedienung und bezahlte den Kaffee. In Regensburg ist es seit 1. Januar 2008 verboten innerhalb von Kneipen, Lokalen, Restaurant und Discos zu rauchen. Also nahm ich die Dosis Nikotin draussen im Durchgang zur Kneipe mit Blick auf die Strasse zu mir.

Da schlitterte auch schon Astrid vorbei. Ich ging zum Wagen und wir begrüssten uns. Dann kratzte sie noch kurz die Frontscheibe frei und wir fuhren zum Andreasstadl.

Der Film „Babel“ hatte bereits angefangen und der Kassier brachte uns im Dunkeln zu unseren Plätzen. Wir verpassten allerdings nur wenige Minuten. Der Film behandelt 4 eigentlich zuerst verschiedene Geschichten, welche zum Ende immer mehr zusammenlaufen. Brad Pitt und Cate Blanchett spielten ein Ehepaar, welches den Tod des jüngsten Sprösslings bei einem Urlaub in Marokko verarbeiten wollten. Cate wird im Bus von einer Kugel getroffen. Zuerst geht man bei der Polizei von einem terroristischen Akt aus. Zwei Hirtenjungen – Brüder – passen auf Ziegen auf und probieren das neue Gewehr aus, welches der Vater von einem Nachbarn erworben hatte. Dieser bekam es dereinst von einem Japaner als Dank für seine Dienste auf der Grosswildjagd geschenkt. Das mexikanische Kindermädchen Armelia passt derweil in San Diego auf das Geschwisterpaar – die Kinder von Brad und Cate auf. Sucht aber nach einer Aufpasserin für die Zwei, weil der Sohn in Mexico heiratet und sie dorthin möchte. Nachdem sie niemanden findet, beschliesst sie die beiden mitzunehmen. Bei der Rückreise durchbricht der betrunkene zweite Sohn Santiago allerdings die Grenzkontrollen, weil er nicht betrunken erwischt werden möchte. In Tokio versucht derweil die taubstumme Tochter des japanischen Grosswildjägers den Tod der Mutter zu verarbeiten. Am Ende laufen wie erwähnt die Geschichten zusammen. Der Film ist wirklich sehenswert.

Sauwetter

Anschliessend suchten wir nochmals das „Klappe“ auf und plauderten bei einem Glas Wein über den Film. Und testeten den Kicker. Ein wirklich schöner Abend bei Schnee, Eis und Babel.

Die Website des Films „Babel“