Gabriele Pauli – Austritt aus der CSU?

23. November 2007

Nach der Arbeit fuhr ich gegen 20 Uhr ins Lokal „In der Ey“. Vorher hatte ich Mike angerufen und ihn daran erinnert, dass wir uns heute mit Tom ein Sperlix-Treffen vereinbart hatten. Das Lokal war gut gefüllt. Im Restaurationsbereich war jeder Tisch besetzt. Ich setzte mich an die Bar und nahm die Zeitung „Tagesanzeiger“ neben mir aus dem Regal, um etwas darin zu blättern.

„Es flimmert wieder an der Bahnhofstrasse„. Die kultige Weihnachtsbeleuchtung brennt seit 16 Uhr über den Köpfen der Weihnachtshopper. „Weihnachtshopper“ ein neues Modewort für gestresste Shopper auf der Suche nach dem perfekten Geschenk für die Lieben. „Heisst es Weihnacht-Shopper oder Weihnachts-Hopper?“ grüble ich kurz.

Wie jedes Jahr werde ich sicherlich am letzten Tag auf die Suche gehen. Weihnachten? Traditionell steht das Abendessen bei Mam (Schlesischer Kartoffelsalat und Bratwürstl mit Zwiebel und Senf) auf dem Terminplan. Anschliessend ein absolutes Muss: Weihnachtsparty im Zap. 

„England-Trainer muss gehen“  Das war zu erwarten. Nach dem verdienten Sieg der Kroatier gestern ist „Football not coming home“, sondern „Ohne England fahr’n wir zur EM“ angesagt.

„Hagelsturm Kolumbiens Hauptstadt Bogotá versinkt im Eis.“ Das wird Fernando G. de la Catastrophos sicher interessieren. Und: Hoffentlich streuen die jetzt dort nicht mit „Schnee“.

„Grosser Ansturm auf Radar-Internetseite“ Zwei Informatikstudenten zeigen auf einer Realtime-Landkarte sämtlich Flugbewegungen rund um Zürich. Durch den hohen Zuspruch der Internetnutzer musste die Anwendung auf einen leistungsfähigeren Server umziehen und ist wieder online.

Im Politikteil ein Bild von Gabriele Pauli. (Leider finde ich den Artikel nicht online). „Gabriele Pauli verlässt die CSU“. Das war zu erwarten. Nachdem Beckstein Huber nicht auf sie zugegangen seien, um ein Gespräch zu suchen kündigt sie im Lifestyle-Magazin „Vanity Fair“ ihren Austritt an. Ihre Zukunft lässt sie noch offen. Entweder tritt sie einer anderen Partei bei oder gründet gleich selbst eine. „Wie mag die dann heissen? CPU (Christliche Pauli Union)? ESP (Ehe-Sharing-Partei)?“ Schade ist der Austritt alle mal. Denn die Frau brachte etwas Farbe in die CSU. Nicht nur wegen der roten Haare und de Töff-Hobby, sondern wegen ihrer für bayerische Verhältnisse revolutionären Gedanken. Welche sie auch noch offen im Wahlprogramm aussprach.

Tja, Querdenker haben es schwer. Die Erde ist eine Scheibe. Und die Sonne kreist darum herum. Nun geht es für Pauli ab in die Bedeutungslosigkeit? Ein rotes Sternchen fällt über den Tellerrand. Der Dollar verfällt auch zusehens. Um über 35% seit dem Antritt von George. Die Immobilienkriese trägt zusätzlich zu den Ängsten auf dem Börsenmarkt bei. Der Goldpreis steigt dafür stetig. Wie auch der Ölpreis. Wenn das Weihnachtsgeschäft in den USA zusammen mit den Arbeitsmarktzahlen auch noch schlecht ausfällt, dann (ich schaue in die Glaskugel) kommt eine Wirtschaftsrezession. Ganz langsam. 2008 wird ein interessantes Jahr. Auch für Gabriele Pauli.

 Mike Fashion VictimTom und Peter

Mike kommt kurze Zeit später zur Tür herein. Um halb Neun trifft Tom ein. Wir plaudern, lachen und blödeln. Essen „Schnipo“ und trinken „Turbinenbräu-Bier“. Mike flirtet nebenbei mit einer Lady am Nebentisch. Bis er feststellt, dass sie schwanger ist. Tom erzählt von seinen Zug-Reise-Abenteuern nach München und zurück, Zugabteilen ohne Licht, quängelnden Kindern und verspäteten Zügen. Begutachten Mike’s Outfit und outen ihn als Fashion-Victim. Wir lachen über Stangenglasböden-Brillengläser und Tatoos am Ende des Rückens, sowie Anzugträger ohne Socken, aber mit Kindersärgen am Fuss. Noch ein Monat, dann kommt das Christkind.


Schiffeversenken am Regensburger Westhafen

16. November 2007

Schiffsunfall 14[1].11.2007 009

Ursprünglich hochgeladen von PeterPanCH

Wie bereits berichtet, brach am Mittwoch Morgen ein ungarischer Frachter beim Beladen von 400 Tonnen Erz in der Mitte auseinander. Hier das Foto eines Augenzeugen.


Westhafen Regensburg – Frachter bricht in der Mitte auseinander

16. November 2007

Es ist schon interessant, was Google-News mir so alles in den Postkorb spült. Eigentlich habe ich dort das Wort „Schlieren“ im Newssucher und lasse mich täglich informieren. Heute kam eine andere Headline bei mir an:

Frachtschiff im Hafen von Regensburg
Ad-Hoc-News (Pressemitteilung) – Germany
Das Eisenerz habe auf dem Wasser Schlieren gebildet, die irrtümlicher Weise für Öl gehalten worden seien. Regensburg (ddp). …

Erzfrachter im Hafen Regensburg
Ad-Hoc-News (Pressemitteilung) – Germany
Einem Polizeisprecher zufolge hatte das Eisenerz auf dem Wasser Schlieren gebildet, die irrtümlicherweise für Öl gehalten wurden. Ein Schaden für die Umwelt …

Ups! Das ist ja direkt das Hafenbecken vor Mike’s ehemaliger Wohnung in Regensburg und seiner ehemaligen beruflichen Wirkungsstätte! Ob es da Bilder im Netz gibt?

Auch hier hilft die Google-Suche unter News „Westhafen Regensburg“

Vielleicht treibt Mike am kommenden Wochenende bessere Foto’s auf. Einer seiner ehemaligen Kollegen hat das sicher dokumentiert.


Ein WE in Regensburg im November

13. November 2007

Ja, letztes WE war es wieder soweit. Mike und ich machten uns auf die Räder und fuhren nach Regensburg. Und wie es der liebe Wettergott so wollte, regnete es in Strömen – und zwar ab St. Gallen. Aber es kann noch schlimmer kommen: Es schneite ohne Ende im Allgäu. Gut, dass Mike nagelneue Winterreifen aufgezogen hat – auf das Auto.

Wir starteten gegen 21:30 Uhr in Zürich. Es hatte verhältnismässig wenig Verkehr bis zur Grenze in St. Margreten. Nur der Regen störte die Sicht. Die „Mühle“ von Mike hatte nämlich ein Leck in der Scheibenwaschanlage, aber neue Wischerblätter. Was zuerst aber wenig half. Erst als es so richtig zu schütten begann, verschwanden die Schlieren auf der Scheibe. Als es dann bei Memmingen so richtig schneite, brauchte es eigentlich keine Wischer mehr. Nur dann, wenn wir einen LKW überholten. Aber die neuen Wischer arbeiteten gut. Ab und zu musste bei offenem Fenster bei gemässigter Geschwindigkeit mit einem Sprutz aus der Scheibenreinigerflasche nachgeholfen werden. Es wird Zeit für ein anderes Auto. Aber noch braucht Mike die Mühle noch für den „allfälligen“ Umzugskram, der scheibchenweise aus Regensburg im Opel Omega antransportiert wird und langsam die freien Flächen in unserer Wohnung in Zürich füllt.

Trotz der miesen Wettersituation kamen wir flüssig voran und erreichten Regensburg nach nur 4 Stunden – also gegen 0:30 Uhr. Wir überlegten kurz, ob wir zuerst in die Wohnung von Mam fahren sollten, entschlossen uns aber zuerst anzurufen. Mam war eben nicht zu Hause, sondern auf der Jahninsel beim dortigen traditionellen Bauerntheater. Ergo entschlossen wir uns in die Regensburger Innenstadt zu fahren. Ich hatte nämlich mit Andrea abgemacht – und zwar im Scala. Dort fand am Freitag eine „80ies-Party“ statt.

Somit parkten wir in der Bismarckplatz-Tiefgarage und wanderten die Gesandtenstrasse zur Pustet-Passage. Beim „Gaffel“ kondensierte die feuchte alkoholschwangere Luft an den kalten Glasscheiben, was auf eine miese Klimaanlage schliessen lässt. Nachdem vor dem „Scala“-Eingang eine Menschentraube in laut diskutierender Runde stand, entschlossen wir uns zuerst ins „Paletti“ zu gehen. Erstens um nicht in der Reihe zu stehen, zweitens um uns aufzuwärmen und drittens um uns ein wohlverdientes Regensburger Bier zu genehmigen.

Leider stellte ich im „Paletti“ fest, dass ich meine Digicam im Auto vergessen hatte. Somit gibt es von diesem Abend keine Fotos, weil es mir einfach zu kalt war, wieder zum Parkhaus zurück zu gehen. Pech! Nach dem Bier hatte sich die Schlange vor dem „Scala“ gelichtet. Vor uns standen lediglich vier Frauen mit leichtem Kalorienabbaudefizit – händchenhaltend – und direkt vor der Tür liess sich der Türsteher den Ausweis von einer offensichtlich noch nicht ganz 18-Jährigen zeigen. Sie hatte nur einen Schülerausweis, den er nicht akzeptierte. Dafür erklärten gleich zwei Damen davor auf das Mädchen aufzupassen – Erziehungsberechtigte? Der Türsteher wies die vier mittlerweile eng umschlungenen Damen ab und wir schlängelten uns zwischen Tür und Türsteher durch. Wir sind in Regensburg, odrrr?

Wir stiegen ungehindert die Treppe hinauf, aber dann: Vor der Garderobe standen bereits die Leute an. Ein Blick über das Steingeländer Richtung Discothekenbereich bestätigte unsere Befürchtungen. Das „Scala“ ist proppevoll. Ein Durchkommen unmöglich. Die Menge waberte unkontrolliert – Hineindrängende und Hinausdrängende verstopften die letzten freien Poren zwischen den stehenden oder wankenden Discogängern. Aussichtslos hier Andrea zu finden. Hoppla! Wer winkt da? An der rechten Säule gelehnt und zwischen ihrer Freundin und zwei Unbeteiligten eingeklemmt. Wir begrüssten uns kurz und versuchten uns zu unterhalten. No Chance. Immer drängte Jemand von hinten oder von der Seite vorbei. Ende! Mike besorgte an der Bar neben der Garderobe zwei Bier. Aber sogar das Trinken war ein Akt für sich. Man musste sich vor dem Anheben der Flasche vergewissern, dass einem Niemand in den Ellbogen läuft oder man sich mit dem Flaschenhals die eigene Lippe blau schlägt.

Nix wie raus hier! Wir verabschiedeten uns von Andrea und – vielleicht kommen wir wieder so gegen 3 Uhr. Wir verliessen das proppevolle „Scala“ und wanderten durch das nächtliche feucht-kalte Regensburg die Gesandtenstrasse entlang an der frisch renovierten Schnupftabakfabrik. Dann bogen wir in die Obere Bachgasse ein und schlenderten am Bäcker „Schwarz“ zum Augustinerplatz. Dort stand die Tür vom „Zap“ halb offen. Wir begrüssten die Tür-Runde – wo ist Michi? Michi sei krank, hätte eine Sehnerventzündung, seit der „Grauer Panther“-Party am 12.10.2007. Na, denn gute Besserung!

Im Gegensatz zum „Scala“ führt hier die Treppe in das Kellergewölbe. Direkt hinter der Glastür traf ich auf einen guten Bekannten und wurde gleich auf meinen Blog angesprochen. Er würde regelmässig lesen, aber hätte noch nicht kommentiert. Zeit wird’s! Er wäre mit weiteren Vätern einer Kindergarten-Runde unterwegs. Die Frauen würden schon länger regelmässig in den Ausgang gehen. Dann hätten die Männer sich zusammen getan und wären heute das erste Mal unterwegs.

Mike war schon an die mittlere Bar gegangen und hatte zwei Radler besorgt. Das „Zap“ war locker gefüllt. Was sich hier hoffentlich nie ändert, ist die Musik. Egal welcher DJ auflegt. Das Portfolio bleibt das gleiche. Auch so mancher Gast verändert sich offensichtlich nie. Die Atmosphäre ist gemütlich. Wo waren wir eigentlich am 12.10.2007? Da war doch der „Graue Panther„? Nach der traditionellen Weihnachtsparty am 24.12. das eigentliche Hauptevent im „Zap„. Auch nach längerer Überlegung konnten wir nur feststellen „Da war irgendwas“. Den Termin hätten wir nie vergessen, oder? Keine Ahnung.

Wir setzten  uns auf die Bank bei der mittleren Bar und plauderten mit den Stammgästen. Rainer war auch da, schien aber keine Zeit zu haben. Nach der erwähnten Radler und zwei „Tex“ verliessen wir das „Zap“ wieder und schauten noch einmal im „Scala“ vorbei. Die Reihen hatten sich zwar einigermassen gelichtet. Wir bezogen unseren Platz zur guten Aussicht. Andy legte gute Songs aus den 80ern und danach auf. Es war aber immer noch gut voll. Mike hatte ein nettes Erlebnis. Ein Lady verwechselte ihn offensichtlich nach einem WC-Besuch mit ihrem Begleiter und plauderte über intime Dinge aus dem Leben ihrer Freundin. Schliesslich machte Mike sie darauf aufmerksam, dass ihr Begleiter direkt auf anderen Seite rechts neben ihr stehen würde. Erst dann bemerkte die Lady das Missverständnis. Sachen gibt’s in Regensburg. Ist da irgendwas im Wasser (oder Red Bull?) drin? Was rauchen manche Mädels hier?

Wir blieben bis Badeschluss – bis das Licht anging und verabschiedeten uns dann schnell, schlenderten zurück zur Tiefgarage und fuhren zur Wohnung von Mam. Mam war noch wach – natürlich. Sie hatte noch Kaffee gemacht und wir plauderten noch ein Weilchen. Dann bezogen wir die Schlafgelegenheiten, während Draussen immer noch der Wind blies und Schneeregen zusammen mit der Kälte den Winter nach Regensburg brachte.

Am Samstag wurde zuerst ausgeschlafen. Dann Nachmittags gefrühstückt. Und anschliessend fuhren Mike und ich zum Einkaufen. Natürlich kurz vor Ladenschluss – zwei Stunden davor um 18 Uhr trafen wir im „Arcaden“ ein. Mein Haar verlangte nach einer Verkürzung. Ich eigentlich nicht. Mit den kurzen Mecki-Haaren fühle ich mich einfach nicht wohl. Aber es musste wieder einmal sein. Mike wollte zwar ebenfalls seine kurzen Haare noch kürzer schneiden lassen, jedoch zog sich sein Einkauf durch eine Nichtakzeptanz der Schweizer-Post-Scheckkarte und der dadurch erzeugte Gang zum Geldautomaten etwas in die Länge. Wir entschlossen uns dann „Schöppelen“ zu gehen. Mike besorgte sich neue schwarze Turnschuhe mit drei weissen Streifen und ich besorgte mir ein weisses Hemd mit dünnen schwarzen Streifen. Dazu ein „Longhornteeschört“.

Pan Hook und Katze

Diese anstrengende Einkaufstour von doch fast zwei Stunden schrie förmlich nach Entspannung, welche wir in Mam’s Wohnzimmer bei Kaffee, Katze, Buch und Sofa liegend verbrachten. Mam hatte mir zum Geburtstag ein Buch von Dieter Nuhr geschenkt mit dem Titel „Gibt es intelligentes Leben?“ und amüsierten uns köstlich.

Zum Beispiel über die oft gestellte Frage nach den Dingen, welche man auf eine einsame Insel mitnehmen würde. Dieter Nuhr empfiehlt: 1. Einen Apache-Hubschrauber mit Pilot, welcher einen bei Gefahr sofort von der Insel evakuieren und vor Komodowarane rettet. Ausgewachsen über drei Meter gross könnten diese Überbleibsel aus der Urzeit einen Menschen mit nur einem Schwanzhieb töten, was umgekehrt unmöglich wäre. 2. Eine Brücke zu einer voll funktionsfähigen Grossstadt mit Nachtleben und Gesundheitswesen 3. Damen. Voll überzeugend, logisch und intelligent logisch urteilten wir lachend.

So verstrich der Abend und auch die Nacht in trauter Viersamkeit. Mam regte sich nur riesig auf, dass der Kater Felix nur bei Mike rumlag und ihr untreu war. Wir ratschten und blödelten bis in die frühen Morgenstunden.

Temporäre Dauerwelle

Der Sonntag war kalt und kurz in Regensburg. Trotzdem kam nie Langeweile auf. Mike fuhr mit dem Opel Omega zu seiner Wohnung und besuchte das andere Geburtstagskind Claudia. Mam richtete sich für ihren Besuch her: Mit einer temporären Dauerwelle – auch „Donauwelle“ genannt. Ich durfte das erste Mal Mam’s Opel Corsa fahren und begab mich zu Mane und Tina nach Neutraubling, um die T-Shirts für Adrian abzuholen. Zwischenzeitlich hörte es auf etwas weniger stark zu regnen. Es war saukalt für die Jahreszeit. Die Wolkenformationen hatte ich sonst nur im Fernsehen gesehen bei Filmen über Tornados in Florida. Trotzdem kam ich ohne Komplikationen mit einer Spitzengeschwindigkeit von 90 Stundenkilometern auf der Autobahn voran. Mane, Tina und Sabinchen hatten sich vor Kurzem ein Häuschen mit Gaststätte gekauft. Die Gaststätte wird momentan entkernt und umgebaut. Im März soll die Wirtschaft als Wohnung im neuen Glanz erstrahlen und bezugsfertig sein. Mit schwedischen Kanonenofen samt neuem Kamin, neuer Küche und viel Freiraum im Wohn-Ess-Zimmer. Unter der Wohnung ist eine Kellerbar. Eigentlich direkt unter dem Schlafzimmer. Eigentlich genial, odrrr? Wenn der eine Kopfweh hat, kann der andere derweil ein Weissbier trinken.

Es gibt KuchenTee und Rum

Nach der Besichtigung der Baustelle und einem ausgiebigen Ratsch sattelte ich den Corsa und fuhr durch das Novembersturmwetter zurück nach Regensburg – die T-Shirts im Kofferraum zusammen mit Mam’s Sommerreifen und diversen Sträuchern aus Mam’s Gärten. Ich traf bei Mam ein, als diese grad nach allen Regeln der Kunst ihren Besuch aus der Nachbarschaft bewirtete. Es gab (mitbrachten) Kuchen und Tee? Ich besorgte mir einen Kaffee und setzte mich dazu. Der Tee wurde allerdings mit Zucker und Rum gewürzt. Teekultur inspirativ – aber bitte mit Sahne.

Mike traf gegen 19 Uhr wieder ein. Das Auto mit den letzten Kleinigkeiten beladen. Wir verabschiedeten uns eine Stunde später und machten uns auf den Weg zurück nach Zürich. Es regnete fast durchgängig. Bei Lindau stand dann der traditionelle Boxenstopp (Wasser ablassen und Kaffee nachtanken) an – ja, im McDonald. Sorry, aber um die späte Uhrzeit bekommt man nirgends sonst was. Die Fahrt durch autoleere Strassen durch Bregenz verlief vollkommen problemlos. Es schüttete nur wie aus Eimern. Wir schlossen eine Wette ab, ob bei dem Sauwetter ein Zöllner an der Grenze stehen würde. Ja, er stand dort warm bekleidet – nur direkt bei der Tür zum Zollhaus gut überdacht im Windschatten – und winkte uns durch. Bei St. Margreten ging der Schnürdlregen in Schneeregen über. Die Temperatur sank auf 1 Grad Celsius. Erst bei Winterthur liess der Regen nach. Um ein Uhr Morgens trafen wir zu Hause ein. Tja, es wird wirklich Zeit, dass es Sommer wird.


Edelweiss aus der Dose – Für Schweizer und Bayern

10. November 2007

Warum noch in den Bergen kraxeln? Edelweiß gibt es jetzt aus der Dose!Ein solches Geschenk kommt bestimmt super an. Ein Tipp: Schenken Sie dazu eine Flasche Enzian. Die Aufzucht ist ganz einfach: Dose öffnen, Wasser auffüllen ….. der Rest wird in einer jeder Dose beiliegenden Anleitung genauestens beschrieben.Die Dose gibt es in der Bayerischen und in der Schweizer Variante

Mit geklautem Laptop im Laden CD kopiert

9. November 2007

Sie glauben nicht, dass die Headline stimmt? Ich hab mich grad gekringelt vor lachen! Es ist wahr! Beides! Bei princo fand ich grad seine nette Umschreibung des Tatsachenberichtes des Tatherganges, der dann schliesslich zur Ergreifung des Übeltäters führte. War es Dummheit? Dreistigkeit? Oder einfach nur Pech?

Einen Laptop zu klauen, gehört sich einfach nicht. Auch wenn er in einem unverschlossenen Auto gelegen hat. Das ist Böse.
Sich mit dem Teil dann in der Öffentlichkeit zu bewegen, ist zwar ziemlich frech, aber auch des Diebes Berufsrisiko.
Mit dem Gerät in (einen) Elektronikmarkt rein zu spazieren, ist immer noch frech.
Sich dort dann eine Musik-CD zu greifen, um sie gleich vor Ort zu rippen, gibt Megapunkte für guten Stil und die ausgefallene Idee. 
Diese werden dann wieder abgezogen, weil er sich dabei hat erwischen lassen.

Polizeibericht „Dreister Dieb„


Po-WM in Bayern – and the winner is

1. November 2007

.. ein bulgarischer Hintern mit „Arschgeweih“ (siehe unten der Link zum Bild). Ich fasse es nicht. In München wurde am Mittwoch 31.10.2007 der weltweit attraktivste und knackigste weibliche Popo gewählt: Die Po-WM gewann die Bulgarin Kristina Dimitrowa und nahm das Preisgeld in Höhe von 10 000 Euro mit. Zusammen mit einer Po-Versicherung, die sicher sinnvoll ist.

Die deutschen Hintern fielen schon in der ersten Runde auf die hinteren Plätze. Ebenso wie die schweizer Vertreterin Jessica Matzig. Lediglich der Züricher Jean-Dominique Placy kam bei den Männern immerhin unter die ersten 10.


25.10.2007 – Aufgemerkt! Pelzig unterhält sich: Den CSU Bikini gibt es wirklich!

26. Oktober 2007

Soeben lief bei Erwin Pelzig in der gleichnamigen Sendung ein Modell mit einem blau/weissen bayerischen Bikini über die Bühne. Erwin Pelzig erwähnte dabei, dass dieser im Online-Shop der CSU erhältlich wäre. Das musste natürlich sofort überprüft werden!

Auf der Website der CSU ist nichts zu finden. Auch über die Suchfunktion mittels „Bikini“ geht gar nix. War ja eh klar. Erst über die Bildersuche bei Google fand ich die blau/weissen Bikinis:

CSU Badehose Bayern Flagge Fahne Bikini Blau Weiss bayerisch bayrische

Die Bayerischen CSU Bikinis sind von Grösse 36 bis 42 erhältlich. Der Originaltext lautet: „Modisch gestylter Bayern-Bikini in weiß-blauem Rauten-Design. Damit rückt Bayern noch näher ans Meer!“

Auch für Männer gibt es sommerlichen Beinkleider in den entsprechenden Farben:

CSU Badehose Bayern Flagge Fahne Bikini Blau Weiss bayerisch bayrische

Hier geht es zum CSU-Online-Shop Kategorie „Sommer, Sonne, Bayern – Bademode und mehr…“

Wer sich von Edmund Stoiber nicht trennen möchte, der kann sich einen Aufsteller von ihm in Lebensgrösse kaufen (wahrscheinlich solange Vorrat reicht – hat es nicht mehr – ausverkauft)

Übrigens: Gibt es auch einen „Bikini – Swiss Edition“? Nach über einer halben Stunde Suche im Web habe ich nichts finden können.

Links korrigiert:


Woidboyz on TV – Andi, Bastian, Tom und Uli moderieren „Südwild“ im BR3

11. Oktober 2007

Gerade eben bei „Quer“ erfahren. Die Woidboyz kommen ins Fernsehen. Und zwar als Moderatoren der neuen Sendung „Südwild„.  „Südwild“ sieht sich als junges Fernsehen für junge Leute. Die Woidboyz moderieren den Countdown bis zum tatsächlichen Start der Sendung im Januar 2008.

Aber ab sofort wird das neue Gesicht der Sendung – ein Moderator oder eine Moderatorin „gecastet“ – typischerweise steigt auch BR3 auf diese Methode ein:

In der ersten Castingrunde müssen sich die Bewerber im Regensburger „Café Gloria“, im Nürnberger „Parkcafé“ und der Münchner „Badeanstalt“ vor der Südwild-Jury und dem Saalpublikum beweisen.


Events in Zürich – Original bayerisches Oktoberfest am Bauschänzli vom 11.10. bis 11.11.2007

3. Oktober 2007

Während in München das absolute Original sämtlicher auf der Welt momentan gefeierten Oktoberfeste jeden Tage einem weiteren Höhepunkt zuwabert, bereitet man sich mitten in Zürich an idyllischer Lage direkt an der Limmat mit herrlichem Blick auf den Zürisee auf ein spezielles Spektaktel vor. Zum 12. Mal findet auf dem Halbinselchen namens „Bauschänzli“ das original Zürcher Oktoberfest statt. Und das einen ganzen Monat lang.

Schon seit Mai 2007 sind Gerüchten zufolge die verfügbaren Sitzplätze praktisch ausgebucht. Seit Mai? Ja, 5 Monate vor der offiziellen Eröffnung des Oktoberfestes am Bauschänzli muss reserviert werden. Sonst schaut’s angeblich schlecht aus mit dem Festl-Feiern. Leider findet man auf der Website dieses Jahr keine Informationen zum Programm, zur sicherlich bayerischen Speisekarte oder zum Umfang der musikalischen Untermalung.

Aber ich denke, dass es sicherlich genauso wie das letzte Mal abgehen wird. Mit exklusiven Speisen, zünftiger Musik und ausreichend Bier in Masskrügen.

Dirndl für das Oktoberfest am Bauschänzli 2007

Wenn der Dame noch die original bayerische Tracht – das Dirndl – fehlt, so besteht auch in der Schweiz die Möglichkeit sich damit einzukleiden. Zum Beispiel beim Schweizer Online-Auktionshaus „Ricardo.ch„. Dann sollte „Frau“ sich aber beeilen; denn das Oktoberfest auf dem Bauschänzli in Zürich beginnt am 11.10.2007. Und dann heisst es genau einen Monat „Ozapftis!“ bis zum 11.11.2007.

Website: http://www.bauschaenzli.ch/