Nichtraucherschutzgesetz oder „Wo der Spass aufhört“ – ein Leserbrief

1. Februar 2008

In Deutschland gilt ab 01.01.2008 ein totales Rauchverbot in gastronomisch genutzten Räumlichkeiten. Das betrifft sämtliche Bars, Restaurants, Discos, Clubs, Cafes etc. pepe. Seit dem riecht es z.B. in einer unserer Stammdisco in Regensburg nicht mehr nach kaltem Rauch – nein, es riecht nach Methan. Geraucht werden darf nur noch vor der Tür. Aber nicht direkt vor der Tür auf dem Platz, weil sich die Anwohner schon beschwert haben, sondern ein paar Meter weiter in einer Querstrasse. Die Strassen Regensburg sind Nachts am Wochenende gefüllt von Rauchern, die vor den Lokalen stehen, um die „Zigarette danach“ sich einzuverleiben. In Bayern gilt es sogar für Festzelte. Welche Auswirkungen dies auf das Oktoberfest in München haben wird, ist noch offen.

Heute erreichte mich folgende Mail von Fred: 

„Als überzeugter Raucher bin ich der Meinung, dass der Spass (der Politiker) dort aufhört, wo meine persönliche Freiheit angegriffen wird (und das wird sie nicht nur durch das Nichtraucherschutzgesetz). Natürlich bin auch ich dafür, dass überzeugte Nichtraucher ebenso das Recht haben, Lokalitäten aufzusuchen, in denen nicht geraucht wird. Aber sind wir mittlerweile ein derart ignorantes Volk geworden, dass wir die Unternehmer (Wirte) nicht mehr selbst entscheiden lassen, für welches Klientel, also Gäste, sie die Pforten ihres Lokals öffnen? In der soviel gepriesenen freien Marktwirtschaft bestimmt normalerweise immer noch Kunde den Bedarf und nicht der Gesetzgeber.Das Rauchverbot in Bayern hat mit Nichtraucherschutz nicht das geringste am Hut. Wirksamen NR-Schutz kann man durch kurzzeitiges Einschalten des Verstandes wesentlich intelligenter, effizienter und vor allem liberaler gestalten. Doch dieses Rauchverbot ist aus Ideologie, Fanatismus, Machtgier und Selbstherrlichkeit entstanden. Es gibt kein einziges schlüssiges Argument für diese Diskriminierung.
Wegen Wegfalls bisheriger Feindbilder braucht man in der Politik offensichtlich neue Minderheiten an denen man demagogische Gelüste ausleben kann. Ausgehend von Amerika entstand das Feindbild „Raucher“ und viele europäische Staaten laufen dem hinterher.

Wann kommt der Stern für Raucher?!?

Es gibt keine medizinisch- wissenschaftliche Studie, die diese Rauchverbote rechtfertigen würde. Die angeblichen Passivrauchtoten sind aus einer Statistik hochgerechnet worden und mit enormen Fehlerpotential behaftet (1/3 älter als 85 Jahre, 2/3 älter als 75 Jahre). Wie man sich Statistiken für die jeweilige Sache zurechtbiegt dürfte jedem bekannt sein.

Das Feindbild „Raucher“ entspricht einfach dem Zeitgeist! Übersehen wurde dabei, dass man das Rad auch überdrehen kann. Es ist eine Tatsache, dass man einen Staat oder Staaten (EU) auch von innen her zersetzen kann. Dazu braucht es keine äußeren Feinde.

Ein Bericht in Deutschlands Bildungszeitung Nr.1 zeigt eigentlich erst bei näherer Betrachtung die ganze Ironie dieses unsinnigen Gesetzes!

Ich zitiere: „Kinder leiden am meisten unter dem sog. Passivrauchen. 8,4 Mio. Kinder müssen in der elterlichen Wohnung das Rauchen ihrer Eltern ertragen.“

Jetzt einfach mal Verstand eingeschaltet und kurz nachgedacht!

Wie viel Kinder besuchen im Normalfall eine Kneipe, Bar etc.? Wahrscheinlich eine Quote unter 0,01 %, aber dem erwachsenen mündigen Bürger und Gast erklärt unsere ach so glorreiche Regierung das er eigentlich zu blöd ist, um für sich selbst zu entscheiden was er tut. Rauchen zu Hause oder im Auto, was nachweislich wesentlich schädlicher ist als jede Zigarette im Wirtshaus ist ein Tabuthema. Sollte man doch besser das Rauchen nur noch in Gaststätten erlauben und sofort würden Millionen von Menschen in Deutschland wesentlich gesünder leben….

Wobei ich allen Rauchern und ganz dringend auch den Nichtrauchern folgendes zu bedenken geben möchte, wo der eigentliche Sinn diese „Nichtraucherschutzgesetz “ steckt:

Ein Staat hat üblicherweise für das Wohl seiner Bürger zu sorgen; soll heißen, Arbeitsplätze schaffen, Kranken- und Altersversorgung sicherstellen, bestmögliche Ausbildung gewährleisten usw. usw.. Aber was passiert tatsächlich in Deutschland? Trotz steigender Unternehmensgewinne, welche nicht zuletzt aufgrund der gewaltigen Subventionen (finanziert durch unsere Steuergelder) seitens der Regierung an die Großkonzerne, erzielt werden, wandern immer mehr Unternehmen ins Ausland ab oder zerpflücken alteingesessene Firmen und hinterlassen ein weiteres Heer von Arbeitslosen. Bestes und jüngstes Beispiel: Nokia. Der nächste Hammer wird wohl BMW sein, welche mit der Produktion ins Ausland gehen wollen oder müssen, wie sie selbst sagen.

Gute Nacht München, Regensburg und Niederbayern…

In der Nachkriegszeit haben die Unternehmer weit weniger Gewinne erzielt als heute, trotzdem war die soziale Grundsicherung für alle gewährleistet und zwar mit weitaus besseren Leistungen als heute.

All das lässt einen natürlich an der Zuverlässigkeit und Kompetenz unserer politischen Führungskraft zweifeln und das mit steigender Tendenz. Nicht zuletzt die unübersehbare „Amerika-Hörigkeit“ (oder vielleicht besser: Amerikanismus) mit welcher alles was von drüber rüber kommt, unverzüglich bei uns Fuß fasst und mit einer Begeisterung umgesetzt wird, dass einem schon fast schlecht wird. MacDonalds und Burger King lassen grüßen (übrigens sind das auch Gewinner des Nichtraucher- Schutzgesetzes, wie man sich vorstellen kann) Statt gemütlich in einem Restaurant der guten alten Zeit zu sitzen, stopft man sich eben mal schnell unterm Gehen einen Hamburger oder rein. (Fragt doch einfach mal bei Eurer Krankenversicherung nach, wie viele Milliarden Euro, verursacht durch falsche Ernährung, jährlich für die dadurch entstehenden Krankheiten ausgegeben werden müssen.)

Langsam wächst natürlich hier mit Recht die Gefahr, dass des Volkes Unwille Überhand nimmt und es irgendwann zu einer gewaltigen Demonstration, Generalstreik oder sonst einer Explosion kommt. Um dies jedoch zu verhindern, bedient man sich eines seit Urzeiten erfolgreichen Mittels. „Spalte das Volk, auf dass es sich nicht einig ist“. Im Klartext: Autofahrer gegen Fußgänger – Junge gegen Alte (noch nie hat man von so viel von sog. Jugendkriminalität gelesen wie momentan) und siehe da: Raucher gegen Nichtraucher! Schon wieder hat man einen Weg gefunden, einen Keil in die Bevölkerung zu treiben. Ein uneinig Volk ist schließlich leichter zu führen, zu bevormunden und selbstverständlich zu überwachen (siehe Vorratsdatenspeicherung, Onlineüberwachung etc.), als 80 Millionen Menschen, die, natürlich nicht immer, aber im Wesentlichen einer Meinung sind.

Was kommt als nächstes?

Ganz klar, das Alkoholverbot! (Es wird bereits über ein Verbot für Alkoholwerbung von unseren sogenannten „Volksvertretern“ nachgedacht). Genauso begann es auch mit dem Rauch! Erst die Werbung, und dann sind die Tankstellen dran die mit einem Verkaufsverbot belegt werden. O-Ton aus dem Gesundheitsministerium: „Frustsaufen beginnt abends um zehn an den Tankstellen!“

Wo das Ganze dann endet kann sich wohl mittlerweile jeder selbst ausmalen! Vermutlich in einer kaum besuchten Kneipe mit wunderbarer Luft und Holunderblütenschorle.

In diesem Sinne appelliere ich an alle Fraktionen unseres Volkes – ob Raucher oder Nichtraucher, Pizzabäcker oder Gourmetkoch, ob Autofahrer oder Fußgänger, Jugendliche oder Rentner usw.:

Steht endlich auf und wehrt Euch gegen diesen zynisch dilettantischen politischen Führungsstil – wir sind das Volk und wir sind nicht dumm!!! (in Abwandlung von Westerwelles Ansprache)

Bevor mich der Herr Beckstein nun in den Kerker sperren lässt:
Dies ist kein Aufruf und kein Putschversuch, sondern lediglich meine Meinung (Meinungsfreiheit), in der Hoffnung, dass sich weitere Mitmenschen ebenfalls Gedanken um unser „freies“ Land machen…

Fred

Übrigens, der schlimmste politische Führer den dieses Land je gesehen hat, war militanter Vegetarier, und hat trotzdem nie den Versuch unternommen das deutsche Volk zu vegetarisieren!!!

P.S: Ich fordere ein Gesetz, dass das Niesen und Husten in der Öffentlichkeit bei der Androhung öffentlichen Auspeitschens strengstens verbietet und dieses Gesetz muss rücksichtslos und unnachsichtig „exekutiert“ werden. Schliesslich werde ich durch diese Bazillenschleudern schwer in meiner Gesundheit gefährdet – wie (ausnahmsweise) wissenschaftlich erwiesen ist, sterben jährlich tausende, ach was hunderttausende, an den Folgen einer Tröpfcheninfektion. Extrem gefährlich! Und es ist eine unzumutbare Beeinträchtigung meiner Bewegungsfreiheit.. ich will immer und überall mich an jedem Ort aufhalten können, der mir beliebt, ohne mich der Gefahr passiver Ansteckung aussetzen zu müssen – nur weil diese renitenten Schwerstbazilliker überall herum schnäuzen und ihre ekligen Rotzfahnen liegen lassen müssen. Ich werde nach erfolgter Verabschiedung durch „Schüttelschorsch Schmid“ (Erfinder des dümmstem bayrischen Gesetztes aller Zeiten) umgehend eine mit Flammenwerfern und ABC-Schutzanzügen ausgerüstete Anti-Bazillen-Miliz gründen und für Ordnung in meinem Viertel sorgen.

WEr REchtschriebveler und Ironie findet, kann sie behalten oder bei Ebay versteigern!

Nachtrag für den Blog:

  1. Seit den ersten Studien über Passivrauch 1981 in Kalifornien ist es bis heute niemandem gelungen, die angebliche Schädlichkeit des Passivrauchens zu beweisen. Die Polit-Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) hält einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand, ebensowenig wie deren „Wissenschaftler“ keiner wissenschaftlichen Dikussion gewachsen sind.
  2. Alle von mir angeschriebenen Politiker sind bislang nicht in der Lage gewesen, Auskunft über die wissenschaftliche Basis ihrer politischen Entscheidung beim Rauchverbot zu geben (z.B. in Bayern: Georg Schmid/CSU, Barbara Rütting/Grüne). Kathrin Sonnenholzner/Bayern-SPD verweist auf die fehlerhafte DKFZ-Studie. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung ist überhaupt nicht auskunftsfähig.

Gruß und schönes WE aus dem totalitären Bayern in die liberale Schweiz
Fred Feslbeck“


Nachtrag: 06.01.2008 – Schnee, Eis und Babel in Regensburg

22. Januar 2008

Gerade habe ich kuriose Fotos gefunden. Diese und ein Anruf animierten mich noch eine kurze Story von Anfang Januar zu schreiben:

Am Freitag 5. Januar trafen wir nach unserem kleinen Sylvesterurlaub gegen Mittag in Regensburg ein. In München hatte es noch Sonnenschein und trockene Strassen. Je näher wir Regensburg kamen, umso schlechter wurde das Wetter. In Regensburg selbst war es neblich, feucht – und glatt? Die Grünflächen und Bäume waren mit Raureif überzogen. Industrieschnee? In der Nacht hatte es Minustemperaturen und: Es regnete! Dementsprechend sahen die Strassen aus. Also war am Freitag Abend nicht an Ausgang zu denken. Das machte Mike, Mam und mir aber gar nix aus. Wir mussten uns eh erst vom Urlaub erholen.

Für den Samstag-Abend verabredete ich mich mit Astrid. Wir hatten uns am Weichnachtsabend bei der traditionellen Party im „Zap“ kennen gelernt. Und wir vereinbarten uns nach dem Urlaub zu treffen. Astrid organisierte zwei Tickets für das Kino im Andreasstadl in Stadt am Hof. Ich schlitterte also zur verabredeten Uhrzeit über spiegelglatte Strassen hinüber zum Wehr und parkte Nähe Dultplatz. Es hatte wenig Verkehr – wen wundert es. Man musste zu Fuss schon kleine Schritte machen. Eigentlich wäre das passende Verkehrsmittel „Schlittschuhe“ gewesen. Aber was tut man nicht alles für eine Lady.

Schnee und EisEisregen

Wir vereinbarten uns in der Kneipe „Klappe“ in Stadtamhof zu treffen. Während ich mir einen Kaffee bestellte, rief Astrid an. Sie würde etwas später kommen, was mir sofort sympathisch war. Sie hätte die Karten reserviert und käme in die „Klappe“ nach. Es nieselte immer noch leicht. Das Wasser gefror aber sofort auf dem Gehweg, auf den Autos, an den Verkehrsschildern bildeten sich Eiszapfen. Tolles Wetter – typisch Regensburg. Ich besorgte mir etwas zum Lesen und beobachtete nebenbei das Duo am Kickerkasten. Dann winkte ich der Bedienung und bezahlte den Kaffee. In Regensburg ist es seit 1. Januar 2008 verboten innerhalb von Kneipen, Lokalen, Restaurant und Discos zu rauchen. Also nahm ich die Dosis Nikotin draussen im Durchgang zur Kneipe mit Blick auf die Strasse zu mir.

Da schlitterte auch schon Astrid vorbei. Ich ging zum Wagen und wir begrüssten uns. Dann kratzte sie noch kurz die Frontscheibe frei und wir fuhren zum Andreasstadl.

Der Film „Babel“ hatte bereits angefangen und der Kassier brachte uns im Dunkeln zu unseren Plätzen. Wir verpassten allerdings nur wenige Minuten. Der Film behandelt 4 eigentlich zuerst verschiedene Geschichten, welche zum Ende immer mehr zusammenlaufen. Brad Pitt und Cate Blanchett spielten ein Ehepaar, welches den Tod des jüngsten Sprösslings bei einem Urlaub in Marokko verarbeiten wollten. Cate wird im Bus von einer Kugel getroffen. Zuerst geht man bei der Polizei von einem terroristischen Akt aus. Zwei Hirtenjungen – Brüder – passen auf Ziegen auf und probieren das neue Gewehr aus, welches der Vater von einem Nachbarn erworben hatte. Dieser bekam es dereinst von einem Japaner als Dank für seine Dienste auf der Grosswildjagd geschenkt. Das mexikanische Kindermädchen Armelia passt derweil in San Diego auf das Geschwisterpaar – die Kinder von Brad und Cate auf. Sucht aber nach einer Aufpasserin für die Zwei, weil der Sohn in Mexico heiratet und sie dorthin möchte. Nachdem sie niemanden findet, beschliesst sie die beiden mitzunehmen. Bei der Rückreise durchbricht der betrunkene zweite Sohn Santiago allerdings die Grenzkontrollen, weil er nicht betrunken erwischt werden möchte. In Tokio versucht derweil die taubstumme Tochter des japanischen Grosswildjägers den Tod der Mutter zu verarbeiten. Am Ende laufen wie erwähnt die Geschichten zusammen. Der Film ist wirklich sehenswert.

Sauwetter

Anschliessend suchten wir nochmals das „Klappe“ auf und plauderten bei einem Glas Wein über den Film. Und testeten den Kicker. Ein wirklich schöner Abend bei Schnee, Eis und Babel.

Die Website des Films „Babel“


Claus von Wagner – Das Tagebuch des täglichen Wahnsinns

16. Januar 2008

Mittlerweile bekomme ich regelmässig von guten Freunden per Mail Vorschläge für meinen Blog zugesendet. Heute erhielt ich z.B. eine Mail von Klaus. Hierbei handelt es sich um Hörbeiträge von Claus von Wagner – einem Moderator des Radiosenders „Bayern 3“. Hierbei kommentiert er kurz auf lustig/ironische Weise die Themen in seinem „Tagebuch des täglichen Wahnsinns“.

Hier einige Hörbeispiele:

Und hier geht’s zur Seite:

http://www.br-online.de/bayern3/comedy/artikel/tagebuch-des-taeglichen-wahnsinns/

Danke Klaus!


Katrin Wilde ab Mitte Januar bei Antenne Bayern

14. Januar 2008

„Geht eine Tür zu, dann gehen zwei Türen auf“ heisst ein Sprichwort. Nachdem Katrin Wilde im Oktober 2007 nach persönlichen Bedrohungen gegen ihre Person beim Miniradiosender „Energy Zürich“ auszog, erfreut mich die Meldung vom presseverein.ch „Wilde wieder onair“. Dort ist zu lesen, dass die 22-jährige Saarländerin ab Mitte Januar beim erfolgreichsten Radiosender Deutschland’s „Antenne Bayern“ arbeiten wird. Und „Mitte Januar“ dürfte doch morgen sein? Sicherlich wird sie dort mehr machen dürfen, als nur das Wetter ablesen.

Ich bin mir sicher, dass sich die junge Lady in München/Ismaning sofort auf Anhieb wohlfühlen wird. Berge hat’s da. Seen hat’s da. Ein sauberes Nachtleben! Münchner Weisswürst! Knackige Bretzn! Ein echtes Oktoberfest! Und Bayern hat’s da erst recht 🙂 Auf diesem Weg wünsch‘ ich der Katrin viel Spass und Erfolg!

Alle, die Katrin auch in der Schweiz hören möchten, sei der Livestream von Antenne Bayern empfohlen.


Jürgen Klinsmann neuer Trainer des FC Bayern München

11. Januar 2008

„Klinsi“ wird neuer Bayerntrainer. Mit der News kam heute Vormittag Carmen bei mir vorbei. Carmen ist eine der absoluten Bayern München Fans in meiner Abteilung. Die Ladies Uschi, Mäggi und Carmen reisen zu fast jedem Spiel der Münchner und haben sich in der Südkurve etabliert – als Schweizer-Mädels wohlgemerkt.

Aber zurück zu Klinsman – den langen Blonden mit den schnellen Beinen. Er zieht diesmal von California nach München. Er führte die Deutsche Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2006 auf den dritten Platz. Wenn da nicht das dämliche Spiel gegen Italien gewesen wäre, hätte man es ins sogar ins Finale geschafft.

Und nun trainiert Klinsi demnächst den erfolgreichsten Deutschen Bundesliga-Club Bayern München. Ottmar Hitzfeld wird dadurch frei für den Posten des Trainers der Schweizer-Nati. Endlich kann Hitzfeld zurück in die Heimat und sich gemütlicheren Dingen zuwenden. Ich denke er wird als Erstes Elfmeter trainieren. Dann die Spieler so ziemlich auf jeden Bergpass jagen. Sex vor den Spielen wird verboten. Denn nur so kommt es nie mehr zu „Ermüdungserscheinungen“ oder „Konditionsschwächen“ wie zuletzt.


Weihnachtsvorbereitungen und -Planung (fast) abgeschlossen

19. Dezember 2007

So, ich fühle mich extrem erleichtert. Noch zwei Tage (gut: noch ein Tag) Hammerstress in der Arbeit und dann können wir beruhigt Weihnachten ganz langsam kommen lassen. Sämtliche Weihnachts- und sogar die Sylvestervorbereitungen sind erledigt und ausgeplant. Die Geschenke sind organisiert. Sogar der nächste Urlaub bereits gebucht. Aber der Reihe nach.

Ich weiss ja nicht, wie es in anderen Firmen abgeht. Aber momentan ist die Hölle los. Wie jedes Jahr stellten viele Kunden am letzten Sonntag fest „Hoppla! Jetzt kommt die letzte Woche vor Weihnachten! Argh! Das ist ja die letzte Woche im Jahr; denn dann sind Weihnachtsferien! Und gleich die Woche drauf fängt 2008 an! Ich muss noch schnell dies und das und überhaupt irgendwas bestellen und abklären! Ach was, das lass ich den Lieferanten machen!“

„Jo! Da ruaf ich doch glatt den Peter an!“ – „Sads Ihr naaarrisch!“ Und so stehen die Telefone gar nicht mehr still. Abwechselnd und teils parallel klingeln Bürotelefon und Natel, die Combox schlägt Kapriolen, die Logistikdamen stehen Schlange am Schreibtisch „Ich hätt‘ da noch eine ganz dringende Bestellklärung. Kannst die mal schnell machen?“, die Kollegen hätten da noch eine Marketingaktion zu vereinbaren und in den Terminkalender einzutragen. „Kann mir bitte mal jemand einen Nummerziehautomaten samt Display an den Schreibtisch montieren?“. In Outlook läuft das Mailpostfach jeden morgen über. Das Ziehen der Messages vom Mailserver legt regelmässig den Laptop lahm! „Geht’s noch?“ Mittlerweile verabreiche ich mir das täglich Nikotin durch Kauen der Zigaretten samt Papier und Filter – oft vermeide ich sogar die Schachtel überhaupt zu öffen!

Am liebsten sind mir Kunden, die noch schnell bis zum Freitag die Ware geliefert haben möchten, aber noch nicht wissen, was zu bestellen ist. Kunde am Telefon mit glühweingetränkter Stimme: „Auf dem defekten Endschalter steht VDE, das Gehäuse ist blau und hinten hängt ein schwarzes Kabel raus. Können Sie mir die Bestellnummer sagen, ich brauch das Teil heut Nachmittag!“ Peter fragt: „Am Endschalter ist ein Typenschild. Da steht die Artikelnummer.“ Kunde entgegnet: „Das kann ich nicht lesen. Aber der Endschalter ist etwa sooo gross!“ Peterle mit typische ironieunterlegtem bayerischen Akzent: „Koa Problem, i fax earna uns’re g’samte Produktpalett’n samt Verpackung zu! Legen’s ma bloss gnua Plastikpulva in’s Faxg’rät!“ Nach hinten gewandt „Scotty, schalt‘ schon mal den Teleporter ein! Ich muss was beamen!“ Kunde: „Was kostet das?“ Peterle: „230 Euro-Netto ohne Strom.“ Der Kunde „Euro?“ Peter mittermeiert: „Chanieuronäh??“

So endet jeder Tag ziemlich spät. Man zieht sich den Telefonhörer aus dem mittlerweile ergonomisch angepassten rechten Ohrwaschl, wundert sich warum die vom Monitor abgewendeten Augen nach Minuten immer noch nur quadratische Dinge wahrnehmen können und spürt jeden Wirbel beim Versuch die Rücken aufzurichten. Ganz schlau machen es diejenigen Arbeitskollegen, welche die Woche vor Weihnachten bereits Urlaub genommen haben. Am Montag wunderte ich mich noch, warum der Firmenparkplatz nur zu 3/4-tel beparkt ist. Jetzt weiss ich warum! Das kommt auf meinen Merkzettel für nächstes Jahr!

Aber es sei vermeldet: Am Freitag geht gar nichts mehr! Da steht der erste Tagesordnungspunkt der vorweihnachtlichen Aktivitäten an: Die Abteilungsweihnachtsfeier! Das Auto wird vorsorglich in der Garage belassen. Und anschliessend geht es in den Ausgang. Im BBQ steigt nämlich die letzte 80iesforever-Party in diesem Jahr.

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Mike fährt am Freitag schon gegen Mittag nach Regensburg ab. Er nimmt an der Weihnachtsfeier in seiner alten Firma teil. Ich komme dann am Samstag im Laufe des Tages nach. Mam ist schon jetzt ganz aufgeregt. Als ich heute anrief, war die erste Frage „Wann kommt ihr?“ und die zweite „Was wollte ihr essen?“. Bei Letzterem schwebten mir sofort „Fleischpflanzerl“ abwechselnd mit „Sauren Zipfel“ vor dem virtuellen Auge hin und her. Für Samstag-Abend ist noch nichts geplant, aber das ergibt sich sicherlich. Ich nehme an, dass es die Reihenfolge „Regensburger Christkindl-Markt und Zap“ sein wird. Am Sonntag ist dann „Tag des Herren“ und wir entspannen.

Dann ist nicht nur Montag sondern auch Weihnachten! Traditionell gibt es Abends die schon erwähnten bayerischen „Sauren Zipfel“ von Mam zusammen mit schlesischem Kartoffelsalat. Dann wird entspannt und ein wenig am Glühwein genippt. Anschliessend geht es ebenso traditionell ins „Zap“ zum Weihnachten-Feiern bis der Arzt das Christkind kommt.

Ob Peter Strassberger dieses Jahr ebenso traditionell seinen Geburtstag am 1. Weihnachtsfeiertag feiert ist noch nicht bekannt. Aber wir nehmen es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an.

Da es zu Weihnachten weder in Zürich noch in Regensburg schneien wird, entfliehen wir zum Sylvester-Feiern der Kälte und fliegen am 27.12. um 6:05 Uhr (Argh!) dorthin, wo am Mittelmeer Schnee liegt! Ja, richtig gelesen: Auf Mallorca liegt Schnee! (etwa 20 Webcams online)

Aber denkt Euch nix. Wir nehmen trotzdem die Badehose mit. Man weiss ja nie! Vielleicht heizt Thom ja den Pool an. Wir bleiben bis zum 04.01.2008. Und feiern mit den Insulanern in Sa Cabaneta hoch über Palma Sylvester. Und darin steckt schon ein Geburtstagsgeschenk. Mehr wird aber noch nicht verraten.

Hab ich was vergessen? Ach, ja! Mike’s Weihnachtsgeschenk: Wir waren bei der Premiere von Michael Mittermeier’s neuen Show „Safari“ zum 20. Bühnenjubiläum in Sursee. Zusammen mit weiteren 2398 Gästen! Michel war wieder weltklasse! (Frage ins Publikum: „Wer kommt aus Italien?“ „Ich!“ Und wo genau bist Du geboren?“ „In Aargau!“ Ja, ist wirklich passiert!)

Und wohin es in den nächsten Urlaub geht? Das verrate ich (noch) nicht. Aber es handelt sich auch um eine Insel. Nur verdammt weit weg!

PS: Für Michael Mittermeier und Safari gibt es übrigens noch ein paar wenige Tickets


Michael Mittermeier – SAFARI
Ab 28.Juli 2008
Bis 31.Juli 2008
Kongresshaus
Zürich

Aufgemerkt! Pelzig unterhält sich – Pelzig nackt!

14. Dezember 2007

Soeben verkündete Erwin Pelzig während seiner Sendung „Pelzig unterhält sich“ in einem Streitgespräch mit Christine Haderthauer (erste Generalsekretärin der CSU),  „Falls das 2 Milliarden-Projekt Transrapid von München zum Airport gebaut wird, dann ziehe ich mich aus und mache einen Kalender – aus Protest„!

Das muss vermerkt werden – aufgemerkt!


Das weihnachtliche Wellness-Wochenende in Regensburg

7. Dezember 2007

Am Letzten Freitag – 30.11.2007 – gegen 14 Uhr fuhr ich zum vereinbarten Treffpunkt. Winterthur. Doch mein Benz spürte scheinbar, dass ich ihn allein lassen möchte; denn als ich den Benz bei der Ausfahrt Töss ausrollen liess, bekam ich einfach keinen Gang mehr rein – und raus?? Also liess ich an der Ampel die Kupplung schleifen und fuhr mit dem 5. Gang rechts ab in die Bushaltestelle. Kein Rütteln am Schaltknüppel half. Ich rief Juraj an und informierte über die passende Panne. Dann schaute ich auf das Navi: Noch 5 Kilometer bis zur Wohnung von Juraj. Das schafft ich mit dem 5. Gang nicht. Die Ampeln und die kleinste Steigung würden die Kupplung töten.

Trotzdem versuchte ich es noch einmal und tuckerte durch ein Wohngebiet zum Sulzerareal. In der Zürcherstrasse rollte ich auf einem Parkplatz aus und telefonierte erneut. Am anderen Ende meldete sich Chrigel. Er schlug vor mich abzuholen und eine befreundete Werkstatt zu benachrichtigen. Nach weniger als 10 Minuten traf Chrigel ein und nach weiteren 5 Minuten der Mechaniker. Der diagnostizierte eine stinkende Kupplung und das ausgehängte Schaltgestänge. Auf dem Rücken liegend fummelte er das Gestänge wieder zusammen. Schalten ging wieder, aber der Sicherungsring fehlte. Der Mechaniker setzte sich in mein Auto, ich mich in seinen und Chrigel führte mich in seine Stamm-Auto-Werkstatt „Radhof Garage„, welche wir nach weiteren 15 Minuten erreichten.

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Sofort kam mein Benz auf den Operationstisch. Mit fachkundiger Hilfe versuchte man den Sicherungsring wieder anzubringen. Aber es fehlte das Orignalteil und der Auspuff war zu heiss. Somit beschlossen wir den Wagen über das WE in der Werkstatt zu belassen, am Montag den Ring zu besorgen und das gute Stück abends fertig zu machen. Olé! Abgemacht! Auf ging es mit dem Turbo-Audi-RS von Chrigel in die Wohnung von Juraj. Dort wartete neben Juraj auch der Bruder von Chrigel – Martin – schon gespannt auf uns. Die beiden assen allerdings vollkommen entspannt heisse Maroni. Wir tranken noch einen Kaffee, packten unsere Klamotten in den RS und nahmen anschliessend den Asphalt nach Regensburg unter die Räder.

Nach 3 Stunden 45 Minuten – also in einer erstklassigen Zeit – erreichten wir Regensburg. Da uns der Hunger quälte, steuerten wir sofort die erste Station auf unserer Wellness-Reise an: Den Auer-Bräu in Steinweg. Dort gibt es nicht nur original bayerische Schmankerl, sondern auch Kneitinger Bier. Zur Starkbierzeit muss natürlich der Kneitinger-Bock angetestet werden. Wir liessen uns das Mahl und das Bier schmecken. Zwischenzeitlich traf auch Mam ein und begeisterte die Schweizer Gäste mit kernigen Sprüchen und Geschichten aus Regensburg.

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Frisch gestärkt für weitere Sehenswürdigkeiten checkten wir in unsere grosszügige Bleibe fürs Wochenende ein: Mike’s Ex-Wohnung am Hafen. Sofort danach ging es an die Erkundung der Regensburger Altstadt. Nach einem kurzen Rundgang steuerten wir eine weitere Regensburger Kultinstitution an: Das Zap.

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Die Jungs fühlten sich sofort wohl in den Katakomben und setzten sich an der mittleren Bar fest. Dort entspannten wir bei gediegener Musik und nahmen den vergorenen Hopfensaft in halben Massen zu uns. Und wir blieben bis Badeschluss. Dann fuhren wir mit dem Taxi zurück und legten wir uns auf’s Ohr.

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Der nächste Tag begann mit Frühstücken und ging nahtlos in „Schöppelen“ über. Wir steuerten gegen Mittag das Einkaufszentrum Arcaden an. Trotz Weihnachtszeit tummelten sich nur verhältnismässig wenige Kaufwütige dort. Juraj checkte den ersten Schuhladen und besorgte sich eine passende Winterbesohlung. Anschliessend wanderten wir bei leichtem Nieselregen zum Christkindlmarkt am Neupfarrplatz. Es machte aber keinen Spass im Regen Glühwein zu trinken. Deshalb gingen wir auf Herbergssuche. Besser gesagt: Wir entschieden uns zuerst eine gute Unterlage im Magen zu besorgen. Nachdem der Münchner Hof vollkommen besetzt und der Salzstadl verschlossen war, schlenderten wir über die historische Steinerne Brücke zum Restaurant „Alte Linde„. Im schönen Gastraum mit Blick auf Donau und Dom bestellten wir „Saure Zipfl“ und genossen das Ambiente.

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Dann rief Mam an und bat um Unterstützung von „starken Männern“ bei den letzten Auszugsaktivitäten bei Mike’s Wohnung. Wir riefen ein Taxi, fuhren damit zu den Arcaden zurück und anschliessend zu Mikes Wohnung. Nach dem Essen tat etwas Bewegung und Anstrengung ganz gut. Direkt im Anschluss an die Räumungsaktivität ging es mit dem Taxi in die Innenstadt zum nächsten Wellness-Tagesordnungspunkt. Es regnete nicht mehr. Somit stand dem traditionellen Besuch des Christkindlmarktes nichts im Wege.

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So liessen wir uns am Dom absetzen und wanderten zum „brennend heissen Glühweinstand“ auf dem Neupfarrplatz, an welcher wir uns aufwärmten. Original Regensburger Christkindlglühwein schmeckt am besten, wenn man dazu eine original „Knackersemmel mit allem“ geniesst. „Mit allem“ bedeutet: Essiggurkerl, süsser Senf und Kren. Das ist Wellness pur!

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Wie auf den Bildern zu erkennen, schmeckte es den Schweizer Gästen hervorragend! Dazu gab es auf der Bühne noch original Weihnachtsmusik. Zum Beispiel gecoverte Songs von U2. Was will man mehr?

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Auf dem Weg zur Gesandtenstrasse fiel uns die weihnachtliche Dekoration im Torbogen der Dresdner Bank auf. Dort hatte der „Lions Club“ einen Stand aufgebaut. Dort wärmten wir uns kurzerhand mit einem Tee plus Rum etwas auf. Die nächste Etappe war ein kurzer Gang durch die Altstadt inklusive historischer Erklärungen aus der Geschichte der Stadt. Am Haidplatz orderten wir eine „Grossraumknacker“, wie wir die die mehrsitzigen Taxis nannten. Nächstes Etappenziel: Ü30er-Party an der Unimensa. Das traf sich ja prächtig!

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Dort angekommen, trafen wir alsbald auf „die Mädels“ Karina  und Anette. Regina und Bettina weilten ja noch fernab der Heimat im wohlverdienten Urlaub. Wir übernahmen kurzerhand unseren Stammplatz und weihten Chris, Martin und Juraj in die Regensburger Gepflogenheiten ein. Man stösst zum Beispiel öfter mit der Bierflasche an. Und man kommt schneller ins Gespräch. Allerdings drängten die Jungs ab 2 Uhr in die Lokalität vom Vortag zurück zu kehren. Das „Zap“ ist einfach Kult.

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Das heilige Gewölbe war gut gefüllt. Bei einigen Gästen liessen sich leichte Ausfallerscheinungen durch die Christkindlmarkt-Glühwein-Vorabfüllung nicht mehr verheimlichen. Wir hatten eine gesunde Konstitution und ausserdem durch die vorher zu uns genommene gesunde Unterlage ausreichend vorgesorgt. Und so hielten wir wacker durch bis das Licht ausging.

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Um den Abend vollkommen abzurunden, steuerten wir nach dem Zap eine weitere Regensburger Institution an. Beim „Würstltoni“ frühstückten wir „original rengschburgerisch“. Allerdings warteten wir gewohnheitsmässig, bis das Partyvolk „abgefüttert“ war. Denn dann hat man Ruhe und kann gemütlich „Zwoa lange Braune mit allem, a Breznstangerl und an Kaffee“ am Tisch geniessen. Das weckt die Lebensgeister und bringt renkt den Magen wieder ein. Wie man morgens um 5 „Pommes weiss-rot“ essen kann, bleibt uns für immer verschlossen. *bäääh*

Wohl genährt bestiegen wir wieder eine „Grossraumknacker“ und fuhren zurück zum Hafen, um uns „auf’s Ohr zu hauen“ – nicht ohne vorher noch in der Küche bei einem Kaffee das Erlebte zu analysieren und zu diskutieren.

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Leider ging war die Liegezeit recht kurz. Schon um 10 Uhr packten wir unsere Habseeligkeiten wieder in den Turbo-Audi-RS und düsten zur letzten Station auf unserer Regensburger Wellness-Tour. Mam hatte uns zum „Weisswurst-Essen“ eingeladen.

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Mam zog zur Bewirtung der Schweizer Gäste sämtliche Register samt weihnachtlicher Dekoration und kredenzte Weisswürste und Brezn samt Händelmaier-Senf. Darauf hatten sich Chrigel, Martin, Juraj, Mike und ich schon das ganze Wochenende gefreut. Der Würstltopf war schnell geleert und der Vitamin- und Nährstoffhaushalt vollends ins Gleichgewicht gebracht. Nach einem abschliessenden Tässchen Kaffee begaben wir uns auf die Fahrt zurück ins die Schweizer Heimat. Teils ermattet und teils diskutierend erreichten wir Winterthur trotz Boxenstop in Lindau nach 3 Stunden und 45 Minuten. Aber das wird sicher nicht unser letztes „Wellness-Wochenende“ in Regensburg gewesen sein.


Events in Regenburg- 01.09.2007 Ü30er-Party an der Regensburger Universität

28. November 2007

So, das „Wellness-Wochenende“ in Regensburg steht an. „Wellness-Wochenende“? Ok, ich erkläre das kurz: Eines schönen Abends sassen wir gemütlich bei einer Megaportion Tartar im Restaurant Ochsen in Matzingen. Dort gibt es den besten Tartar der Schweiz auf Basis von original US Rindsfilets. „Wir“ das waren Chrigel, René, Martin, Juraj, Michel und Mike. Während wir das vorzügliche Tartar genossen, diskutierten wir über die Möglichkeit ein Wochenende in Regensburg zu verbringen. Am besten zur Christkindlmarkt-Zeit. Diese Idee formt sich nun zur Realität. Also: Nächstes Wochenende ist es soweit.

Einer der Tagespunkte wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Besuch der legendären Ü30er-Party in der Uni-Mensa sein.

Ü30er Party Uni Mensa Regensburg

Für die Party in den Uni-Mensen in Regensburg können Karten im Vorverkauf an den üblichen Vorverkaufsstellen gekauft werden. Die nächste Party findet ab 21 h am Samstag den 01.12.07 statt. Diesmal mit DJ Thorsten alias rewerb (das Beste von Heute und die Hits von Damals) und DJ Sommi (Rock) (E-Werk Erlangen, Kammerspiele Ansbach || FSK30), sowie in der Paartanzarea (Classic Dance Area) mit DJ Stefan und DJ Bernd.

Das wird sicher wieder lustig.


Nicht in Bayern: Reden Sie negativ über den Papst? Hausdurchsuchung!

28. November 2007

Ich pack’s echt nicht mehr. Weil Herr Lindner im Wartezimmer einer Arztpraxis verlauten liess „Die 40 Millionen, die der Papstbesuch kostet, hätten besser verwendet werden können“, stürmte ein 15 köpfiges Sondereinsatzkommando am 11. September 2006 seine 90 Quadratmeter-Wohnung in einem Gehöft bei Burghausen.

Petra Lindner, Mutter:
„Und zwar hat er eine schusssichere Weste angehabt, eine Maschinenpistole und riss jede Türe auf. ‚Toilette gesichert!‘, dann nach vorne durch den Gang, die nächste Tür ‚Bad gesichert!‘ und immer im Anschlag seine Maschinenpistole, weiter in die Küche ‚Küche gesichert!‘.“

Dann ginge es weiter mit der Hausdurchsuchung. Und zwar ins Kinderzimmer von Florian (6) und Christoph (10).

„Dann ist der Polizist ins Kinderzimmer reingegangen, ‚Habt ihr einen Laptop?‘. Dann habe ich gesagt ‚ja’und habe dem Polizisten die Schachtel gebracht.“
Der kleine Junge zeigt seinen Spielzeuglaptop. Statt Mails von Al Qaida nur heimisches Liedgut.

Sachen gibt’s da fehlen mir echt die Buchstaben…

Quelle: Beitrag aus der MDR Sendung „Fakt“