Der Film „Ein Münchner im Himmel“ in der überarbeiteten Form von Adolf Gondrell ist ein Klassiker. Frei nach dem Engel Aloisius: Luja sog i! Zefixhalleluja!
Link: sevenload.com
Der Film „Ein Münchner im Himmel“ in der überarbeiteten Form von Adolf Gondrell ist ein Klassiker. Frei nach dem Engel Aloisius: Luja sog i! Zefixhalleluja!
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Passend zur „Wiesn“ in München – von den Flachländern und Saupreissn auch „Oktoberfest“ genannt – hat sich ein Schelm was ausgedacht: Ein Video von Rammstein mit einem Song von Haindling:
Rammstein – „Bayern des samma mia“
Ich plädiere für einen Liveauftritt von Rammstein im Festzelt Schichtl!
„Die CSU-Landrätin Gabriele Pauli hat eingeräumt, ihren provokanten Vorschlag zur Ehe auf Zeit von einem Kabarettisten übernommen zu haben. Zuvor hatte der fränkische Kabarettist Frank-Markus Barwasser, bekannt unter dem Künstlernamen Erwin Pelzig, Anspruch auf Urheberschaft des Vorstoßes der Bewerberin um den CSU-Vorsitz erhoben. „Frau Pauli hat bei mir geklaut“, sagte er der Münchner „Abendzeitung“. Er habe sein Ehemodell bereits 2004 erstmals vorgestellt.
Pauli bestätigte am Freitag im ARD-Morgenmagazin, dass ihr Vorschlag, Ehen zunächst auf sieben Jahre zu befristen, tatsächlich auf einen Radio-Sketch des Kabarettisten zurückgeht: „Das ist seine Idee gewesen“, sagte die CSU-Politikerin. Sie schätze Pelzigs fortschrittliche Gedanken auf dessen bayerische Art, fügte sie hinzu. Der Kabarettist erklärte, er sei von Paulis Vorgehen
begeistert: „Eine Politikerin lässt sich von einem Kabarettisten inspirieren“, sagte Barwasser. Normalerweise laufe es umgekehrt.“
(Mehr dazu auch hier.)
Die Medien stehen Kopf und die Konkurrenten/Mitbewerber auf das Amt des CDU-Vorsitzenden stehen verwirrt vor der Kamera, während Reporter die Frage beantwortet haben möchten, was diese von der „Ehe auf Zeit“ halten. In Bayern ist „der Teufel los“. Edmund Stoibers graues Haar wird noch weisser – und das eine Woche vor seiner offiziellen Verabschiedung. Die Erbprinzen Wirtschaftsminister Erwin Huber und Bundesagrarminister Horst Seehofer fordern den Austritt von Frau Pauli aus der CDU.
Um was geht es liebe Leser? Gabriele Pauli hat ihr Programm für die Kandidatur als CDU-Vorsitzende in München der Öffentlichkeit vorgestellt – Im berüchtigten Löwenbräukeller. Und Punkt 5 enthält für die Presse natürlich viel Zündstoff:
5. Familie: überall, wo Kinder sind
Viele Ehen werden in unserem Staat nur zum Schein geführt. Jede zweite Ehe wird geschieden, die Tendenz ist steigend. Viel mehr Ehen sind jedoch in Wirklichkeit keine liebevollen Beziehungen mehr, sondern werden nur nach außen aufrecht erhalten. Die Frage der finanziellen Abhängigkeit der Partner, Steuervorteile oder auch Angst vor einer Trennung sind keine schützenswerten Grundlagen. Überlegenswert wäre, die Ehe auf Zeit einzuführen (z.B. für 7 Jahre), die dann aktiv erneuert und jeweils für einen bestimmten Zeitraum verlängert werden kann. Fragen des Unterhalts müssen somit gleich zu Beginn einer Ehe geregelt werden. Auch so ist eine lebenslange Bindung möglich. Paare, die sich jedoch trennen wollen, können dies ohne großen Scheidungsaufwand nach Ablauf der Ehezeit. Die Möglichkeit der kirchlichen, lebenslangen Trauung ist dadurch nicht berührt. (Quelle: Wahlprogramm Gabriele Pauli)
Tja, was soll ich sagen. Die Argumentation finde ich ehrlich und die Aufnahme in ein Wahlprogramm mutig. Warum? Ich bin da etwas vorbelastet. Allein 4 Scheidungen in einer Familie mit 4 Personen ist leicht über dem Durchschnitt. Wobei ich der Einzige bin, der nicht zwei Mal „Ja“ gesagt hat. (1x zur Hochzeit und 1x bei der Scheidung). Rechnen wir kurz durch: (Ehe-1-Jahr) plus (Ehe-1-Jahr) plus (Ehe-5-Jahre) plus (Ehe-38-Jahre) geteilt durch 4 ergibt eine durchschnittliche Ehedauer von 11 Jahren und 3 Monaten. Mit „z.B. 7 Jahren“ liegt Gabriele Pauli also gar nicht so daneben. Nur marketingtechnisch das Thema gerade in Bayern nicht von Vorteil.
Zündstoff: Bayern ist derzeit eh wieder in aller Munde. Das Paradeklischee des Bayern mit Lederhose, Mass in der Hand und Filzhut auf dem Kopf wird aktuell ja extrem strapaziert; denn das Oktoberfest in München naht. Bayern ist laut Klischeevorstellungen klar „schwarz und katholisch“. (Schwarz ist die Farbe der CDU und katholisch muss ich nicht erklären). Das Oberhaupt der Katholiken – der Papst – kommt aus Bayern. Wie kann eine rothaarige schwarze Ducati-fahrende Könige-stürzende CDUlerin, welche für das Amt des Oberhäuptlings der Bayern kandidiert, nur an den Urfesten der Zweisamkeit rütteln? Und das noch im offiziellen Wahlprogramm? Und das 10 Tage vor dem entscheidenden Parteitag, an dem sich 1200 Delegierte zwischen den 3 Kandidaten entscheiden werden.
Dabei gehen die anderen wichtigen und in weiten Teilen von der breiten Masse der Bürger in Bayern meiner Meinung nach ohne schlechtes (katholisches) Gewissen unterstützungswerten Punkte des Wahlprogramms von Gabriele Pauli im Medienstimmen-Gewirr grösstenteils unter:
Pauli betont, dass sie in weiten Teilen mit der CSU-Programmatik übereinstimme und deshalb auch nicht aus der Partei austreten wolle. Sie habe heute nur jene Punkte deutlich machen wollen, an denen sie sich unterscheide. Etwa die Frage eines EU-Beitritts der Türkei, den sie „nicht kategorisch für alle Zeiten“ ablehnen will. Oder den Beamtenstatus, den sie insbesondere bei Lehrern überdenken möchte. Den in München geplanten Transrapid bezeichnet sie als „Prestigeprojekt, das für weite Teile Bayerns wenig bewirkt“. (Quelle Spiegel.de)
Das Wahlprogramm von Gabriele Pauli findet sich auf ihrer Website.
Zwei Ereignisse trafen am Wochenende vom 01.09. bis 02.09.2007 zusammen: Erstens war unsere Cousine Elke samt Ehemann Nummer 2 Frank und Nachwuchs Nummer 3 bei Mama in Regensburg zu Besuch und die erste Ü30er-Party an der Unimensa Regensburg fand nach der Sommerpause statt. Also starteten Mike und ich am Samstag nach Regensburg durch.
Cousine Elke trafen wir vor über 10 Jahren das letzte Mal. Mama umsorgte den Besuch nach gewohnten Leibeskräften kulinarisch und kulturell. Am Samstag stand dann die Ü30er-Party an der Uni an. Während Mama auf den Nachwuchs aufpasste in bester Nanny-Manier, verständigte ich die „Mädels“ Regina, Karina, Bettina und Annette. Mike kontaktierte Willy. Alle sagten zu und somit konnte schon mal ausgeschlossen werden, dass wir alleine in der Mensa standen.
Nein, die Wahrscheinlichkeit des „Alleinseins“ besteht bei den Ü30er-Parties eigentlich nicht. Schon am Eingang trafen wir Tom, welcher durch die Mensen streifte. Er teilte uns mit, dass Chris mit Beat im grossen Saal sitzen würden – am Stammplatz. Ergo besorgten wir uns je ein Radler und trafen uns mit ihnen. Wenig später tauchte Annette auf, welche auf der Suche nach den restlichen „Mädels“ war.
Nach ausgiebigen Ratschrunden steuerten wir die Tanzfläche an. Dort hielt sich das Gedränge in Grenzen. Nur die Musik war so „wie immer“. Das hiess, dass man die Titel mittlerweile locker vorhersagen konnte der Reihe nach. Eventuell sollte mal der DJ gewechselt werden – oder die Titelauswahl etwas variieren.
Trotzdem wurde freudig das Tanzbein geschwungen bis in die frühen Morgenstunden.
Nach „Badeschluss“ um halb fünf überkam uns der Hunger. Da ist der „Würstltoni“ in Regensburg die beste Adresse. Wir begaben uns zu einem Taxi und fuhren in die Innenstadt. Willy machte währenddessen Bekanntschaft mit einer Baldverheirateten, welche auf der Suche nach einer Jungfrau war. Tja, das ist schwierig um diese Uhrzeit.
Als der erste Schwall von hungrigen Partygästen abgefüttert war, konnten wir unseren Stammtisch beziehen. Noch bevor die hessischen Gäste irgendwas ekliges wie „Pommes rot/weiss“ bestellen konnten, orderte ich für alle „Zwei Braune mit allem, ein Stangerl und einen Kaffee“.
Wie man sieht, war die Braut immer noch auf der Suche nach einer Jungfrau. Und: Den hessischen Gästen schmeckten die „langen Braunen“ vorzüglich.
Kaum ist der „Sommer“ vorbei (es regnet momentan wieder über 50 Liter pro Quadratmeter), schon ist die Sommerpause für die Events in der Regensburger Universität auch schon wieder rum. Die nächste Ü30er-Session wird viele über den Winter bringen. Zumindest immer am ersten Samstag im jeweiligen Monat. Natürlich berichte ich wieder mit aussagefähigen Fotos von „allfälligen Gegebenheiten und Begegnungen“. 🙂
So wie es bis jetzt aussieht werden Brüderchen Mike und ich am Samstag anwesend sein. Mal sehen wer sich sonst noch einfindet. Hossa!
Für die Party in den Uni-Mensen in Regensburg können Karten im Vorverkauf an den üblichen Vorverkaufsstellen gekauft werden.
Die nächste Party findet ab 21 h am Samstag den 01.09.07 statt.
Diesmal mit DJ Thorsten alias rewerb (das Beste von Heute und die Hits von Damals) und DJ Sommi (Rock) (E-Werk Erlangen, Kammerspiele Ansbach || FSK30), sowie unserer neuen Paartanzarea (Classic Dance Area) mit DJ Stefan.
Die MZ 30plus Party wird von der Mittelbayrischen Zeitung präsentiert.
Schon wird es Herbst. Zumindest in Regensburg. Dort startet an diesem Wochenende die Herbstdult.
Im Glöcklzelt sticht der OB Schaidinger am Freitag um 19 Uhr das erste Fass an – es gibt Bier der Brauerei Bischofshof, im Hahn-Zelt Kneitinger. Die Maß kostet wieder 6,40 Euro. Das Eröffnungsfeuerwerk ist am Freitag um 22 Uhr zu bestaunen.
Da werd‘ ich doch am Sonntag glatt mal vorbeischauen 😉
Mehr Infos auf der Website (wenn man richtig sucht)
So, nach „Missverständnissen“ in der MZ-Anzeigenannahme kommt die Zeitungsanzeige erst am Samstag den 28.07.07 in die Presse. Aber ab sofort stehen die Bilder der Möbel im Web! Wer also in der Nähe von Regensburg wohnt und was von der Ware brauchen kann, kontaktiert einfach Mike. Es ist eigentlich für jeden was dabei:
Fangen wir im Allerheiligsten an: Dem Schlafzimmer. Formschönes Futonbett mit Holzrahmen samt Beistelltischchen. Der erste der sich meldet bekommt zum Tisch die „Herzerllampe“ dazu. Dazu hat es noch eine Kommode in der selben Farbe, samt Kerzenständer für romantische Stunden und einem „Butler“.
Dann kommt die Küche dran. Beiges Ledersofa zusammen mit Holztisch auf Geflechtfüssen und bayerische Holzstühle.
„Selberwaschen macht glücklich“ ist unser Motto. Da in der neuen Wohngemeinschaft bereits eine Gemeinschaftswaschmaschine vorhanden ist, können wir glücklich verkünden den Toplader und den 2 Jahre alte Kondenstrockner abgeben zu können.
Im Gäste-WC hängt ein selten benutzter Spiegelschrank und im Schlafzimmer ein schöner Kristallspiegel mit hölzernem Rahmen. Gerüchten zufolge soll er magische Kräfte haben „Spieglein, Spieglein an der Wand…“ usw.
Für kommende Kraftmeier und Machos steht eine absolut selten benutzte, aber vollständig vorhandene Muskelaufbaumaschine für den Workout zum Verkauf. Daneben ein Aktenschrank – ohne Dekoration.
Zum Verstauen von alltäglichen Beinkleidern, wie wäre es mit einem 6-türigen Schrank ohne Tieferlegung und Alufelgen? Für die kleinere Aktenablage hätten wir noch ein Schränkchen anzubieten.
Im Wohnzimmer wartet auf Euch eine weitere Überraschung: Ein schöner gepflegter Schrank für dies und das. Ausserdem ein „Audio-Möbel“ für die Stereoanlage samt Staufächer für CDs.
Und zu guter Letzt wäre da noch Felix. Ein selten benutzter Kater ohne Fortpflanzungsmöglichkeit. Anfangs etwas scheu, hört aber aufs Wort, wenn es ums Fressen geht. Nein, Felix kommt mit nach Zürich. Schliesslich macht sich ja so ein Katzenfell gut bei Rheuma 🙂
So, wer etwas von Mike’s Wohnungsausstattung haben möchte, der meldet sich bitte einfach bei ihm.
Am Sonntag-Morgen verpassten Mike und ich (wie üblich) das Frühstück. Willi war nach wenigen Stunden Schlaf bereits topmunter. Er hatte gleich zwei Mal gefrühstückt. Ja, der Buddha-Bauch braucht Brennstoff. Claudia sah gegen 11 Uhr immer noch etwas müde aus. Die ganze Nacht hatte es gestürmt und geregnet. Scheinbar beeinträchtigte dies den Schlaf von Claudia. Bei Mike und mir kann in der Nacht die Welt untergehen – wir merken das erst hinterher.
Nachdem Willi buddha-mässig nett die Bedienung gefragt hatte, bekamen Mike und ich noch ein ausgiebiges Frühstück. Nur mit dem Kaffee stimmte etwas nicht. Schon am Vortag hatten wir gedacht, dass das Pulver oder die Bohnen ausgegangen zu sein schienen. Nein, es war ein Dauerthema: Bodensee-Kaffee! Oder wie bei „Asterix in Britannien“ üblich: „Etwas Milch in das heisse Wasser?“
Egal, auf jeden Fall hörte es gegen Mittag auf zu regnen und der Himmel wurde bayerisch: Weiss und blau! Wir bezahlten die Übernachtung, verliessen „Den Oberen Wirt zum Queri“ und steuerten Dank Navi zielgerichtet Kaltenberg an. Wir fuhren am Ammersee vorbei und erreichten nach 30 Minuten Fahrt den riesigen Parkplatz unterhalb des zum Schloss Kaltenberg gehörenden Festgeländes.
Wir durchschritten die Kontrollen am Tor und wurden sofort mit den ersten Rittern konfrontiert. Vollkommen planlos versuchten wir uns zuerst ein Gesamtbild der Situation zu schaffen. Irgendwie äusserte sich das Festgelände als Mischung aus bayerischem Disney-World und Robin-Hood-Film-Set. Von Ferne hörten wir Trommelwirbel. zwischen typische Touristen mit Sandalen, kurzen Hosen, weissen Socken und Baseball-Kapi erkannte man viele verschiedene liebevoll bekleidete Mittelalter-Darsteller. Sogar ein Drache war mit von der Partie!
Verschiedenste Fress-Stände mit original zubereiteten Speisen sorgten für das leibliche Wohl der Gäste. Met und original königlich bayerisches Kaltenberger-Bier aus der schlosseigenen Brauerei (König Ludwig Schlossbrauerei) rundete das Mahl ab. Auf mindestens 5 Bühnen sangen die Spielleute, jonglierten Gaukler oder tanzten bunt bekleidete Gruppen. Auf dem Weg zum Schloss Kaltenburg kamen wir an verschiedensten Standerl vorbei, die von Schwertern bis zu Holzschnitzereien alles anboten, was es im Mittelalter auch schon gab. Das Schloss ist heute Wohnsitz von Luitpold Prinz von Bayern (Urenkel des letzten bayerischen Königs, Ludwig III..), und dessen Familie. Im Schlossinnenhof warfen sich Fahnenschwinger (und -innen) aus Italien eben die Fahnen zu. Das hatte ich in Sienna schon einmal gesehen und bewundert.
Wir schlenderten an der grossen Arena vorbei und sahen uns den Königssaal an. Anschliessend ruhten wir uns im Rittercamp aus und beobachteten die Vorbereitungen der Hauptakteure, wie „Schwertklinge schleifen“ oder „Wamps am Feuer trocknen“. Ja, am Abend zuvor hatte es ja massiv geregnet und gehagelt. Die Kleidung musste nun in der Sonne getrocknet werden. Um 15 Uhr trat die uns unbekannte, aber offensichtlich sehr berühmte Band „Corvus Corax“ auf der Hauptbühne auf.
Anschliessend bezogen wir unsere Plätze in Block C genau gegenüber der Haupttribüne. Der Himmel zeigte sich bayerisch in blau und die Sonne brannte auf den Pelz. Nur Mike riskierte eine dicke Lippe: Und schon stach ihn eine Wespe in eben diese. Aber mit einer Mass (Radler) konnte eine erste Linderung herbei geführt werden. Dann liefen und ritten die Kontrahenten in die Arena ein. Ein BR3-Moderator moderierte moderat das Treiben und das Schauspiel konnte beginnen. Nur der Schwarze Ritter musste natürlich wieder einmal die mittelalterliche Geschichte stören. Mit seiner Lanze stiess er einen nach dem anderen aus dem Sattel.
Bis der Bayerische Oberritter die Hufe seines Pferdes in den Sand setzte und den Schwarzen Unhold herausforderte. Wie es so ist: Das Gute besiegt das Böse (zumindest im Märchen) und der Bayer gewinnt demokratisch nach Abstimmung des Publikums, obwohl die zwei Dreikäsehoch neben uns sich die Kehle heiser plärrten, um den Schwarzen Ritter zumindest kehlkopfstimmliches Übergewicht zu verleihen. Aber es half nix. Der Bayer wurde zum König gekrönt und die Mittelalterlichen Massen feierten. Der Auszug aus dem Stadion dauerte etwas. Ich wollte mir gar nicht ausmalen, wie es am Samstag bei dem Unwetter zugegangen sein muss. Aber wir hatten Zeit – Nur kein Stress – Es ist Sonntag – Tag des Herren – Und die Herren haben Zeit.
Wir schlenderten zurück zum Rittercamp und hielten an einem Knödelstand. Ja, richtig gelesen. Es gab dort gefüllte Semmelknödel mit Sauerkraut oder süsse Knödel mit Fruchtmarmelade (oder ähnlich). Aber das Wichtigste: Es gab Kaffee! Naja, das was man hier in der Umgebung zumindest dafür hält. Ich schüttete etwas Milch in das heisse Wasser und etwas Zucker. Dann ging es schon.
Nachdem der erste Abwanderungsschwall abgeebbt war, wanderten auch wir gemächlich durch die Standerl zurück zum Parkplatz. Willi organisierte sich noch eine „Regensburger-Knacker-Semmel“ für den kleinen Hunger zwischendurch – also einen „McRegensburger“ – und dann bestiegen wir die Fahrzeuge.
Zum Abschluss fuhren wir noch nach Schondorf am Ammersee und genehmigten uns im Restaurant „See Post“ ein gemütliches Abendessen (Obatzda mit Brezn) mit Blick auf eben den abendlichen Ammersee. Dann starteten Claudia, Mike und Willi gen Nordosten und ich entgegengesetzt nach Südwesten. Ein spannendes und erlebnisreiches Wochenende neigte sich dem Ende.
Ausgewählte Bilder von den „Kaltenberger Ritterspielen“ findet Ihr auf meinem PICASA-Account.
Heute habe ich via Internet eine Anzeige schalten lassen. Mike’s Wohnung in Regensburg wird total geräumt. Wer sich ein Schnäppchen sichern möchte kontaktiert ihn oder kommt einfach in der Linzerstrasse vorbei. „Esch hätt solangsch hätt!“

Die Anzeige kommt am Mittwoch in der Rundschau Regensburg und am Samstag in der Mittelbayerischen Zeitung.
Erwähnte ich schon, dass Mike und ich einen Blog eröffnet haben, um den Umzug und das zukünftige Zusammenleben der „Sperlix-Brothers“ zu dokumentieren und kommentieren? Guckt ihr „Männerwirtschaft„!