Einfach unfassbar. Nach Ende einer Raveparty werden Besucher einer Party wahllos durch Schüsse niedergestreckt. Dies geschah etwa gegen 2 Uhr 30 am frühen Sonntag.
Die Fahndung nach dem Täter lief sofort National und international an.
Ich spreche mein tiefstes Beileid zum Tod von Maria Spinelli aus, der jungen Italienerin, die bei der tragischen Schießerei in Aarau (Schweiz) getötet wurde.
Meine Gedanken sind auch bei den anderen Verletzten und allen Menschen, die von diesem dramatischen Vorfall betroffen sind.
Bericht über die Verhaftung
Ein 22jähriges junges Mädchen stirbt sofort an den Schussverletzungen. 5 weitere junge Personen werden teils schwer verletzt. Darunter ein Deutscher und vier Schweizer.
Gestern konnte nun ein Fahndungerfolg verzeichnet werden. Ein 43-jähriger Schweizer wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag in seiner Wohnung verhaftet.
Der medizinisch korrekte Ausdruck dafür ist mir eigentlich total egal. Die Auswirkungen der Kontaktdermitis ausgelöst durch „Chlor“ sind für mich schrecklich! Warum (zum Teufel) wäscht man heute noch Bettwäsche mit chlorhaltigen Waschmitteln?!?
Kontaktallergie auf Chlor im Bett ist übelst! (kostenloses Photostock Bild) Einschmieren hilft übrigens gar nicht.
Schlecht für die Umwelt: Chlor im Wasser (z. B. aus Poolreinigern) tötet Mikroorganismen, Fische und Wasserpflanzen. Es zerstört die biologische Balance in Ökosystemen.
Schlecht für die Gesundheit: Wenn Chlor mit organischem Material (wie Blättern oder Hautschuppen) reagiert, entstehen giftige Nebenprodukte. Diese nennt man AOX (adsorbierbare organisch gebundene Halogene) oder Trihalomethane (THM). Einige davon sind krebserregend.
In Stresa buchte ich eine wunderschöne Ferienwohnung mit 3 Schlafzimmer für Mike/Nataliiiiie, Günther und mich. Oben am Hügel. Mit toller Aussicht über den Lago Maggiore. Für einen fairen Preis.
Dann kommt das grosse „ABER!“, denn sofort in der ersten Nacht von Freitag auf Samstag merkte ich, dass die Bettwäsche und die Handtücher mit Chlor gewaschen wurden. Ich „merkte“ es sofort auf zwei Arten: Geruch in der Nase. Starker Juckreiz, Hautrötung, Pusteln, juckende Bläschen, rote geschwollene Haut. Und zwar am ganzen Körper. Nicht nur an Armen und Beinen. Mein Gesicht schwoll an, wie ein Luftballon.
Im Bettzeug sind Chlor Rückstände äußerst hinterhältig. Man schwitzt beim Schlafen. Auch wenn man nur leicht schwitzt, löst man mit dem salzhaltigen Schweiß das Chlor aus den Textilien. Dieses Gemisch dringt nun in flüssiger Form tief in die Haut ein, reizt diese und die Entzündung lässt die Haut anschwellen und jucken.
Wenn ich mit dem Auto reise, habe ich sonst mein eigenes Bettzeug dabei. So auch dieses Mal. So packte mich das Chlor im Bett auch nur eine Nacht! Aber das reichte vollkommen aus meine Haut „implodieren“ zu lassen. Das mit dem „eigenen Bett mitnehmen“ funktioniert aber nur bei Autoreisen.
Bei Flügen bin ich am Ars..! Komme ich dann in ein Hotel, welches das Bettzeug von einem Waschdienst mit Chlorwaschmitteln reinigen lässt. Und dieser Waschdienst dann mit Chlor bei der Fleckenbekämpfung von weisser Bettwäsche auf Nummer sicher gehen möchte. Und setzt auf die Chemiekeule mit Chlorbleiche. Dann ist das quasi mein Tod.
So geschehen zuletzt bei der KNX Training Center Konferenz in Helsinki oder letztes Weihnachten im Hotel Monopol in Puerto de la Cruz auf Teneriffa. In Helsinki kam noch kaltes Wetter und trockene Luft im Hotelzimmer dazu. Obwohl ich diesen gesundheitlichen Missstand jeweils an der Rezeption ansprach, blieb es bei beiden Fällen ohne Ergebnis. Vom Hotel Monopol bin ich dann ausgezogen.
Und nun hatte ich am Wochenende in Stresa wieder diese „irritative Kontaktdermitis“ auf Chlorhaltige Waschmittel in Stresa: Neue oder intensiv weiße Bettwäsche wird bei der Herstellung häufig mit chlorhaltigen Verbindungen gebleicht. Werden diese Rückstände vor der Wiederverwendung nicht ausreichend ausgewaschen, lösen sie bei Hautkontakt und Schwitzen Reizungen aus.
Das Schweiss/Chlor-Gemisch schädigt nämlich ausserdem die Hautbarriere! Durch diese Schädigung können nämlich die sonst friedlich die Haut besiedelnden Bakterien tiefere Hautschichten erreichen und dort eine „Unterhautentzündung“ verursachen. Was ziemlich „blöd“ sein kann, weil sich in seltenen Fällen die Bakterien im Körper ausbreiten.
So eine „tolle“ Unterhautentzündung ist also eine Komplikation zur durch Chlor Waschmittel verursachten „irritativen Dermatitis“. So eine Entzündung habe ich am rechten Oberschenkel. Und diese äußert sich bei Bewegung durch Schmerzen und optisch durch einen Hautbuckel mit etwa 3 Zentimeter Durchmesser. Deshalb war ich heute gleich mal beim Arzt. Für Dienstag morgens bekam ich gleich einen Termin.
Dabei wäre so einfach weisse Wäsche umweltfreundlich und gesundheitlich unbedenklich von Flecken zu befreien. Man spüle die Wäsche ordentlich einfach mit Wasser oder noch besser gebe man einen Schuss Zitronensaft in das Spülfach!
Zur Reinigung: Essig, Zitronensäure, Soda oder Sauerstoffbleiche.
Ich nutze zum Spülen der Wäsche ausschliesslich selbstgemachten Zitronensaft! Auch Orangenschalen sind sehr wirksam! Dieser Saft aus Zitronen/Orangen-Schalen desinfiziert die Wäsche nicht nur. Sondern bleicht diese auch, entkalkt die Maschine, macht die Wäsche weich und die Wäsche riecht auch noch supergut. Keine Chemie! Kein Risiko!
Übrigens: Die Haut bessert sich sofort nachdem der Reiz – die Chlorhaltige Bettwäsche – nicht mehr einwirken kann. Die Entzündung verschwindet innerhalb von zwei Tagen. Das komplette Abheilen der Haut dauert länger: Etwa eine Woche. Für die Unterhautentzündung braucht es Medikamente. Kortison und Antibiotika.
Nachtrag: Mit dem Vermieter der Ferienwohnung hatte ich noch eine recht seltsame Diskussion auf dem Messenger. Zuerst hatte er mir mitgeteilt, dass er sich mit dem Wäschereinigungsdienst in Verbindung setzen würde. Dann stellte sich heraus, dass er handelsübliche und frei käufliche Chlorwaschmittel kaufen würde. Und selbst wäscht.
Er meinte auch, dass ich ihm vorher mitteilen müsste, dass ich eine Allergie auf Chlor hätte. In einem Restaurant müsse man ja auch mit der Bedienung reden, wenn man ein Lebensmittel nicht verträgt.
Daraufhin schrieb ich, dass ich nur nett sein wollte und ihn auf die Risiken von Chlorbleiche aufmerksam machen will. Auch ist es durch Auflagen für Umwelt und Arbeitsplatzschutzbesimmungen in Europa für Wäscheservicefirmen finanziell unrentabel mit Chlorbleiche zu waschen. Es gäbe zudem umweltfreundliche und gesundheitlich unbedenkliche Alternativen.
Ausserdem hätte ich in einem Restaurant die Wahl etwas Anderes aus der Karte zu nehmen, wenn ich zum Beispiel auf Scampi allergisch wäre. Bei einem Hotelzimmer muss ich das Chlorbett schlafen. Alternativlos. Dämliches Argument.
Seit Tagen trage ich meine Fitbit Uhr nicht mehr. Über Monate hätte das mit dem Wechseln von links nach rechts wunderbar geklappt. Immer wenn es drunter juckte, wechselte ich auf die rechte Seite. Dann konnte sich die Dermitis (rote Haut) am linken Unterarm erholen
.
Rote Hautreizung von der Fitbit Uhr
Aber jetzt in Stresa kamen zwei Effekte zusammen. Erstens meine Chlorallergie und zweitens die Empfindlichkeit auf die Fitbit-Uhr-Unterseite.
Es kam mir somit logisch vor, dass ich nicht der Einzige auf diesem Planeten mit diesen Symptomen bin. Deshalb gurgelte ich mal kurz und fand viele Ergebnisse.
Meine Haut erholt sich übrigens seit Sonntag sehr schnell wieder von der Kontaktallergie hervorgerufen durch Bettwäsche, die mit Chlorhaltigen Waschmitteln gebleicht werden.
Auf der Rückfahrt von Stresa nach Winterthur, machten wir vom Endpunkt Autoverlad Kandersteg aus kommend einen kurzen Umweg, Bogen bei Interlaken ab und fuhren nach Lauterbrunnen.
Der berühmte Lauterbrunnen Wasserfall, der eigentlich Staubbachfall heisst.
In Spietz am Thunder See hielten wir vorher am Coop beim Einkaufszentrum (Beocenter) direkt an der Autobahn-Auffahrt und versorgten uns mit Kaffee, Brezen und Gebäck. Es war massiv viel los dort, weil es gleich daneben einen MC Donald hat. Brezen sind aber viel besser, als Burger.
Durch den Simplon per Autoverlad von Brig nach Iselle. Durch den Lötschberg per Autoverlad von Iselle nach Kandersteg
In vollkommen überfüllten Lauterbrunnen angekommen, verzichteten wir uns in die Parkplatzsuchenden einzureichen. Wir hielten nur zum Fotografieren an. Lauterbrunnen selbst war am sonnigen Sonntag gestopft voll mit Touristen aus allen Herren-Ländern.
Der berühmte StaubbachfallIseltwald. Parkplatz überfüllt. Der Lungernsee nach dem Brünig Pass Die tollen Fotos schoss Günther von Lauterbrunnen, vom Brienzer See und nach dem Brüning Pass der Lungernsee
Kein Parkplatz verfügbar. Das Marketing für den Ort funktioniert perfekt. Und was hätten wir uns angetan, wenn wir (wie ursprünglich geplant) von dort aus zum Jungfraujoh hochgefahren wären. Stresa war die absolut bessere Entscheidung.
Disneyland Lauterbrunnen
Das Tal der 100 Wasserfälle zeigte sich wegen der Trockenheit in einem traurigen Zustand. Nur die durch die Gletscher gespeisten Wasserfälle hatten ein wenig Wasser. So auch der berühmte Staubbachfall bei Lauterbrunnen Die vielen anderen Wasserfälle, die das Tal sonst links und rechts säumen, waren entweder ausgetrocknet oder nur traurige Rinnsale.
Der touristische Andrang war aber trotzdem gewaltig. Der Parkplatz bei den Trümmelbachfällen war ausgelastet. Genauso der Parkplatz Stechelberg, der zur steilsten Bergbahn der Welt gehört. Der Schilthornbahn.
Wir fuhren also am ursprünglichen Ziel (der Jungfrau) vorbei bist zum Talende beim Restaurant Stechelberg, fotografierten fleißig und drehten um. Bei 28 Grad um Schatten und wechselnder Bewölkung.
Auf dem Rückweg ging es nach Interlaken und am türkisfarbenen Brienzer See vorbei. Wir fuhren auf den mittlerweile gut ausgebauten und meist durch Tunnel führenden Schnellstraße Richtung Luzern.
Uns fehlte die Zeit auf der jeweilig viel malerischen und ursprünglicheren Seite der Seen zu fahren. Das wäre viel besser und schöner gewesen. Sowohl am Thunder See, wie auch am Brienzer See.
Es ging nach dem Brünig Pass weiter nach Sarnen und Luzern. Dort staute es etwas, aber nicht kritisch. Dann an Luzern vorbei weiter an Zug, Affoltern am Albis und dann Richtung Zürich und Winterthur.
In Rickenbach angekommen, begutachten wir die Hagelschäden am Auto von Günther. Am Freitag zog ein schweres Hagel Gewitter an uns vorbei.
Hier der Abschnitt auf Maps vom Autoverlad Kandersteg bis zum Endpunkt Rickenbach.
„Rücksturz“, wie es bei Raumschiff Orion hiess. Es geht zurück von Stresa nach Hause nach Winterthur. Günther möchte noch unbedingt den berühmten Wasserfall bei Lauterbrunnen sehen. Das ist mir ganz recht, weil der Gotthard-Pass bzw. der Tunnel ist langweilig.
Also suchten wir uns eine Route aus Richtung Lauterbrunnen. Es ging auf der italienischen Seite zuerst nach Domodossola und dann zum Autoverlad Simplon (27 CHF). Bei Brig geht es vom Autozug wieder runter. Und wir gaben uns eine Zwischenlandung. Allerdings war der Kaffee im 2050 oder wie das hiess, sehr schrecklich.
Anschliessend ging es weiter hinauf Richtung Lötschberg zum nächsten Autoverlad, wo uns der Autozug nach Kandersteg brachte. (31 CHF) von Kandersteg ging es weiter nach Frutingen, Spietz am Thunder See vorbei, nach Interlaken und dann rechts ab ins Lauterbrunnen.
In der Früh nach dem Frühstück und den ersten Mails betreffend IF26 ging es mit Günther ab nach Stresa. Blauer Himmel Ende August. Kaiser Wetter. Das soll sich am Freitag leider kurz ändern.
Von Winterthur ging es um Zürich herum und dann in alte heimische Gefilde an Affoltern am Albis und Zug vorbei. Zur ersten Kaffeepause landeten wir an traditioneller Stelle: „Lüüchttürmli Weggis“ am Vierwaldstättersee.
In Weggis hatte ich vor 14 Jahren mal ein schönes Projekt. Ausserdem schoss ich am 1. August mal Fahnenschwinger mit eben dem schönen Raddampfer. Die Fotos konnte ich an eine Redaktion verkaufen.
Eigentlich wollte ich gleich ins Wasser springen. Aber es gab keine Leiter, um wieder rauszukommen! Also blieb es beim Kaffee.
Wir führen am Vierwaldstättersee entlang nach Brunnen und dann über die Axenstrasse an Altdorf vorbei Richtung Gotthard-Strassentunnel.
Es hatte 5 Kilometer Stau vor dem Tunnel wegen Blockabfertigung. Also leitete uns das Navi über den Gotthard-Pass. Oben windet es uns zu fest und es hatte nur 13 Grad. Deshalb ging es auf der Tessin-Seite gleich wieder runter. Zweiter Stopp nur zum Fotografieren am Gotthard Pass.
Dann in Locarno ein Foto mit einem tollen Kontrast am Lago Maggiore. Es ist schön warm bei 28 Grad. Das Foto täuscht.
Direkt am Lago gab es zur Belohnung je ein leckeres Tiramisu.
Von Locarno nach Stresa zogen sich die Kilometer etwas. Aber es hat sich extrem gelohnt.
Angekommen. So mog i des!
Und eine der Meerjungfrauen aus Nimmerland habe ich auch wieder gefunden!!
Zuerst gingen wir am Lido spazieren und bewunderten die grossen Hotels.
Wir setzten uns an den Lido und genossen die Aussicht über „Das Meer“!
Alkoholfreier Aperol. Sausüss. Günther gefällt es. „Das Meer“ hat sehr viel weniger Wasser.
Dann gab es was Leckeres zu Essen und am Schluss einen Grappa! Und zwar direkt an der Piazza Luigi Cadorna.
Günther bestellte für uns eine Pizza und einen Pulpo-Salat. Dazu gab es (Alkoholfreies) Bier und Aperol.
Das Wort „Razzia“ stammt tatsächlich aus dem Arabischen und geht über das Französische in unsere Sprache über. Es leitet sich von dem nordafrikanisch-arabischen Wort ġāzia bzw. ġazwa (Kriegszug, Raubzug) ab.
Razzia war ursprünglich eine Bezeichnung für die Raubzüge der nordafrikanischen Korsaren in Südeuropa. Bei diesen Überfällen erbeuteten die Seeräuber neben Gütern und Vieh vor allem christliche Sklaven, die auf den Sklavenmärkten der Barbareskenstaaten verkauft wurden.
Französische Truppen übernahmen den Begriff im 19. Jahrhundert während der Kolonialkriege in Algerien. Von dort aus verbreitete sich das Wort im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert im europäischen Raum.
Heute versteht man darunter eine planmäßig vorbereitete, überraschende Durchsuchung oder Fahndung durch die Polizei an einem bestimmten Ort.