Am Morgen des 2. Oktober beiben in London zwei Swissair-Maschinen am Boden, weil die Airline die Landegebühren nicht bezahlt hat. Dann geht der Swissair das Benzin aus. Um 16.15 Uhr werden alle Flüge suspendiert, die Flugzeuge reihen sich auf dem Boden des Flughafens Zürich, 38’000 Passagiere stranden weltweit.
Den Satz, der am 2. Oktober 2001 um 15.35 Uhr aus den Flughafen-Lautsprechern ertönte, haben viele noch im Hinterkopf: „Meine Damen und Herren, liebe Fluggäste, aus finanziellen Gründen ist die Swissair nicht mehr in der Lage, ihre Flüge durchzuführen.“ Die Bilder zur Lautsprecher-Stimme sind nicht weniger dramatisch: Die Swissair-Flotte gegroundet, die einst stolze Fluggesellschaft buchstäblich am Boden. Der Film von Hansjürg Zumstein beleuchtet die Hintergründe des nationalen Dramas.
Die Mutter aller Techno-Umzüge feiert Geburtstag: 20 Jahre Streetparade in Zürich. Der Wettergott meinte es besonders gut und schickte weder Regen noch übermässig heisses Sommerwetter – strahlender Sonnenschein und 27 Grad im Schatten. So startete ich gegen 14:30 Uhr und liess mich bei der Reithalle absetzen. Den Rest konnte man gut zu Fuss laufen. Ziel: Utoquai; denn dort starten die etwa 30 Wagen ihre Route rund um das Seebecken. Je näher man dem Bürkliplatz kam, umso mehr Raver und bunt geschmückte oder ausgefallen angezogene Partygäste liefen herum.
Während sich die einen auf dem See mit ihren Motorbooten gemütlich machten, kühlten sich andere mit einem kühnen Sprung in die Limmat ab. Die Stimmung war ausgelassen und ich schoss ein paar Bilder im Vorbeigehen. Am meisten Gedränge hatte es jedoch am Bellevue. Dort wich ich dann auf die Seeseite aus und kam etwa bei der Pumpstation wieder zum Utoquai.
Die ersten Wagen hatten sich schon in Bewegung gesetzt. Wobei „Bewegung“ kann man das nicht nennen. Dafür bewegte sich die bunte Ladung der Raver auf den Ladeflächen zur guten Trance- und Housemusik. Gut fand ich zudem, dass die DJs auf den Wagen offensichtlich ein komplettes Repertoire aus 20 Jahren Rave auflegten. Man hörte gute alte Songs und auch Neueres.
So richtig kreativ waren die „Pirates“ – und sie liessen es krachen. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn die „Pirates“ hatten neben Erfrischungskanonen, aus denen feiner Wasserdampf auf die Zuschauer verteilt wurde, auch Pistolenschützen dabei. Aber auch auf der Mehrzahl der anderen Wagen war die Stimmung extrem gut und man tanzte ohne Ende.
Aber auch ansonsten waren dieses Jahr durchaus wieder mehr „Verkleidete“ zu sehen und die Stimmung hielt bis weit in die Nacht hinein.
Gegen Abend traf ich mich mit Steve im „N8tflug“. Ich hatte eine Pause eingelegt und benötigte einen Kaffee und etwas Ruhe. Von dort aus schlenderten wir durch das Partyvolk Richtung Bürkliplatz zur dortigen grossen Bühne. Allerdings war dort kein Durchkommen. So wanderten wir gegen Mitternacht zur Langstrasse und trafen uns dort mit Freunden vor dem Kino „Xenix“. Anschliessend genehmigten wir uns noch ein Nachtessen beim nahen „Chinesen“ und machten uns danach auf den Heimweg.
Einziger Wehrmutstropfen ist der plötzliche Tod von Roger Beglinger alias „DJ Energy“ – er prägte die Schweizer Trance-Scene. Noch um 17 Uhr hatte er auf der Jubiläums-Bühne aufgelegt und sollte abends auf der Afterparty „Energy“ auftreten. Dort legte er immer auf. Da es ihm nicht gut ging, schickte er einen Ersatzmann und wollte sich ins Krankenhaus begeben. Dazu scheint es nicht mehr gekommen zu sein. Er wurde am Sonntag leblos in seiner Wohnung gefunden. Er starb im Alter von gerade 37 Jahren.
Hier eine kleine Auswahl von über 140 Bildern nach dem Aussortieren. Es war ein genialer Abend mit „The Sweet“ und „Transit“. Letztere begannen vor exakt 17 Jahren ihre Karriere genau auf der selben Bühne. Mit „Special Guests“ wurde dann dementsprechend gefeiert. René Baiker und Marcel Gisel rockte ebenso wie die Amriswiler Guggenmusik. Ich stand in der ersten Reihe und schoss, was die Nikon hergab; denn es hat noch viel mehr Pix. Viel Spass beim „Luage“! Hier gibt es noch mehr Videos.
Dieses Jahr kam ich eher zufällig dazu den Fasnachtsumzug in Altdorf zu sehen. 22 Themenwagen und Musikgruppen fuhren durch Altdorf. Da ich immer meine Digicam dabei habe, konnte ich ein paar Bilder schiessen und ein Video drehen.
Fleisch vom Schwein? Oder vom Kalb? Oder vom Wild? Weit gefehlt! Dabei ist es so einfach: Aus Jäger!
Auf diesem Video wurde erstmals überhaupt festgehalten, wie ein hungriger Hirsch einen Jäger in seinem natürlichen Lebensraum aufspürt, überrascht und erlegt. Ich frag mich grad: Aus was bestehen eigenlich „Kinder-“ bzw. „Seniorenteller“?
Wer sagt, dass Schweizer Politik nicht auch mal lustig sein kann? Auf eine Frage aus dem Parlament zum Zolltarif beantwortet Finanzminister Hans-Rudolf Merz diese korrekt sachlich und kompetent – allerdings um Fassung ringend. Speziell drehte sich die Frage um den Import von gewürztem und ungewürztem Fleisch von Tieren der Gattung Rindvieh.
Fährt man längere Strecken in Thailand, so hält man ab und zu an einer der Raststätten mit angeschlossener Tankstelle und integriertem 7/11. Der Vorteil der Angelegenheit: Während man im 7/11 zum Beispiel das Mobiltelefon nachladen kann und anschliessend im Imbiss nebenan ein kühles Getränk nebst Zigarette zu sich nimmt, wird das Auto wieder vollgetankt. Manche Reisende lassen ihre Hunde „mal kurz raus“ – andere wiederum binden ihren Gepard an einen Tisch und geben dem Nachwuchs die Flasche. Why not? Alles easy.
Für eine „Savannah„-Katze ist mir das liebe Tierchen auf dem Tisch zu klein. Und ein „Serval“ hat einen deutlich kleineren Kopf. Auch die Zeichnung passt nicht. Von der Zeichnung und der Grösse her, vermute ich fast, dass es sich um einen „Amurleopard“ handelt. Wenn das zutrifft, so handelt es sich dabei um eine fast gänzlich ausgestorbene Rasse, von welchen nur noch wenige in Russland, China und Nordkorea in freier Natur vorkommen. Man schätzt den Gesamtbestand auf weniger als 100 Tiere.
Wer auf Thailands Strassen unterwegs ist, entdeckt die unterschiedlichsten Kuriositäten beim Vorüberfahren. Dass mehr als 2 Personen auf einem Roller fahrenm gehört zum Dorf-/Stadtbild. Auch sperrige Möbel oder andere Dinge des täglichen Lebens werden mit dem Roller transportiert. Darunter auch Gefahrgüter. Gelten in anderen Ländern ausgefeilte Richtlinien für den Transport von Gefahrgütern, dienen diese Verordnungen in Thailand eher als Leitplanken, die es einfach zu umgehen gilt. Hier ein Beispiel für einen Service der anderen Art: Call a Gasbottle.
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.