10.11.2024 – Don Juan de Austria und Kaiser Karl V.

10. November 2024

Während Regensburg im Allgemeinen mit dem Erbe von Don Juan de Austria eher stiefmütterlich umgeht (Ausser einer Tafel an der Wand der Geburtshauses und einer Kopie der Statue von Messina gibt es keine Informationen) ging und geht man in Spanien ganz anders mit der Beziehung von Don Juan zu Karl V. um. Auch heute noch im Geschichtsunterricht.

Anekdote: Don Juan’s Geburt fiel exakt auf den Geburtstag von Karl V. am 24.02.1500. Nur 47 Jahre später.

Presentación de don Juan de Austria al emperador Carlos V, en Yuste

Zeugnis dessen ist ein Ölgemälde aus 1869, welches die Vorstellung von Don Juan zeigt. Bis dahin lebte er als „Geronimo“ bei einer „Pflegefamilie“ – einer vertrauten Familie von Karl: Luis de Quijada in Leganes.

Tatsächlich sah Karl V. seinen Sohn von Klein auf aufwachsen. Bei Festen und Audienzen war die Pflegefamilie samt Don Juan anwesend. Nur Don Juan/Geronimo wusste bis zur Testamentseröffnung nach dem Tod von Karl V. nichts davon.

Karl V. liess sich auch sonst über die Situation und Lernerfolge seines Sohnes informieren. In schriftlichen Aufzeichnungen wird seine Begeisterung für die stattliche Figur, die Lebhaftigkeit, Zielstebigkei, Lernbereitschaft und für das gutes Benehmen von Don Juan bezeugt.

Den Spaniern bzw. damals dem Heiligen römische Reich Deutscher Nationen war die erste Vorstellung so wichtig, dass diese in einem Ölgemälde in allen Feinheiten festgehalten wurde.

Gemälde von Eduardo Rosales  https://es.wikipedia.org/wiki/Presentaci%C3%B3n_de_don_Juan_de_Austria_al_emperador_Carlos_V,_en_Yuste

Biografie von Don Juan de Austria

https://www.deutsche-biographie.de/sfz57285.html#adbcontent

Weitere Biografie von Don Juan

https://www.heimatforschung-regensburg.de/1980/1/973749_DTL1615.pdf

Kloster San Yuste. Dort fand die Vorstellung statt und dort lebte Karl V. bis zu seinem Tod.

https://www.spain.info/de/reiseziel/cuacos-yuste/

Videoserie mit den Begegnungen


Kunstraub in Zürich – Zwei der vier Bilder wieder gefunden

19. Februar 2008

Und zwar auf dem Parkplatz der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Und das Beste: Das Fahrzeug war unverschlossen! Da stellt sich die Frage, ob nicht doch alle vier Bilder im Wert von 180 Millionen Franken zuerst im Fahrzeug zurück gelassen wurden. Aber hier ein Teil der offiziellen Pressemitteilung von polizeinews.ch:

„Seit dem Kunstraub vom 10. Februar 2008, fahndet die Stadtpolizei intensiv nach den Ölgemälden, den unbekannten Tätern und dem Fluchtfahrzeug. Wie lange sich das Fahrzeug auf dem Parkplatz vor der Klinik befand, steht zurzeit nicht fest und ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. „

Und ausserdem:

„Kurz nach 16 Uhr meldete ein Angestellter der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich der Stadtpolizei, dass auf dem öffentlichen Parkplatz vor der Klinik an der August Forel-Strasse ein verdächtiges weisses Fahrzeug stehe, auf dessen Rücksitz sich zwei Bilder befinden würden. Der 56-jährige Schweizer kontrolliert im Auftrag der Klinik regelmässig den gesamten gebührenpflichtigen Parkplatz. Nach Eingang der Meldung rückte die Stadtpolizei Zürich sofort aus und sperrte das Areal grossräumig ab.

Museumsdirektor Lukas Gloor hat nach eingehender Prüfung die beiden Kunstwerke als die geraubten Ölgemälde «Mohnfeld bei Vétheuil» von Claude Monet und «Blühende Kastanienzweige» von Vincent van Gogh identifiziert. Die beiden Bilder im Wert von rund 70 Millionen Franken befinden sich in einem guten Zustand und sind nach wie vor durch die ursprüngliche Glasabdeckung geschützt.“
 

Im Zusammenhang mit der Aufklärung des Diebstahles bittet die Stadtpolizei Zürich um Mithilfe der Bevölkerung:

Insbesondere interessieren Angaben zum Verbleib und allfälligen Insassen des weissen Personenwagens der Marke Opel Omega, 2.5 V6, in den letzten Wochen. Hinweise sind erbeten an die Stadtpolizei Zürich, Telefonnummer 044 411 66 88, oder an die Mailadresse: kunstraub@stp.stzh.ch sowie zurichartrobbery@stp.stzh.ch

Originalartikel mit Fotos bei polizeinews.ch

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