Heute mal wieder ein „Schnäppchen“ gemacht. Ich hatte für Toblerone Kilopreise von 20 CHF und mehr im Hinterkopf. Ich kaufe die monatlich ein für meine Arbeitskollegen in Regensburg.
Dann laufe ich heute beim Aldi in Jestetten an den Süßigkeiten vorbei und sehe aus dem Augenwinkeln Toblerone Minis für 2,59 Euro für die 280 Gramm Tüte. Das macht 9.30 Euro pro Kilo. Da hab ich doch gleich mal 10 Packerl reimportiert in die Schweiz.
Die 280er Tüte gibt es in der Schweiz nämlich schon mal erst gar nicht. Da wird getrickst mit der 200 Gramm Tüte. Bei 3.50 CHF ist man bei 17.50 CHF pro Kilo. (16 Euro pro Kilo)
Und wenn man glaubt, dass man mit größeren Packungen spart, falsch: Bei der 500 Gramm Tüte ist man bei schlappen 29 CHF pro Kilo. (26.50 Euro pro Kilo, also fast das dreifache!)
Na denn kenne ich ja meine zukünftige Quelle jetzt.
Es gibt so Tage. So Montage. Da sollte man einfach im Bett bleiben. Draussen ist es grau, nass, kalt, neblig. Widerwillig entkuschelt man sich aus dem warmen Nest. Torkelt die Treppe hinunter. Drückt auf den Knopf am Laptop und hört den Lüfter aufheulen. Man trollt sich in die Küche und schaltet den Wasserkocher ein. Macht auf der Ferse kehrt und wackelt in die Dusche. Saukalt. Zähne putzen. Im Spiegel: Wer ist das? Haare trocken fönen. Sollte wieder mal zum Friseur. Spitzen schneiden. Socken, Shorts, Tshirt „Man kann nicht immer verlieren. Manchmal gewinnen auch die Anderen“ überziehen. Dann ins Büro und einloggen. Passwort eintippen, abdrehen. WHAT? THE! FCK?
Ach komm! Du verd.. Mühle hattest doch genug Zeit zum Starten! Nicht jetzt. Das kann ich jetzt nicht gebrauchen. Nochmal: Passwort. Die gleiche Meldung. Kruzifix Schei.. Gruppenrichtlinienclient! Watsefack!!
Kaffee! Wach werden. Beruhigen. Abwarten. Das hatte ich in Berlin bei der IFA2019 schon mal. Da sollte ich einen Vortrag halten über SmartLiving. Ich fuhr mit der Tram zur externen Location. Startete eine Stunde vor meinem Vortrag den Rechner. Und kam nicht rein. Gruppenrichtlinienclient! Gut. Ich hatte am Abend vorher die Präsentation auf meinen Memorystick gespeichert. Glück gehabt. Schlau. Aber jetzt?
Passwort. Gruppenrichtlinienclient! Dreck. Was hat die Mühle gestern installiert? Tuneup. 7 Tage Testversion. Meine Jahreslizenz ist abgelaufen. Löschen wir mal den Schmarrn. Abgesicherter Modus. Software. Deinstallieren. Neustart. Hoffentlich war es das.
Passwort: Gruppenrichtlinienclient! Shit. In Berlin lief der Laptop dann am Abend wieder. Nach dem Booten machte er sofort Updates im Hintergrund. Vielleicht war das die Ursache? Ich suche mit dem Mobile im Internet nach einer Lösung. Entweder Registry ändern oder zwei Benutzer anlegen und Profil kopieren. Einer schlägt vor die Datei ntuser.man zu löschen. Löschen is immer nicht so gut.
Ich entscheide mich für die Registry. Da hatte ich über die Jahrzehnte immer mal gerne rumgeschraubt. Als ich noch jung war. Ich starte den abgesicherten Modus. Dann navigiere ich in das Profil. Local Machine, Software, Windows NT, Profil. Dort hat es zwei Einträge. Eine mit OLD und eine ohne. Ich hänge an die ohne Endung backup dran. Bei der zweiten entferne ich das Old.
Neustart. Banges Warten. Login. Passwort. Er startet!! Freude!! Was sind das für Icons? Warum will er Qsync neu installieren? Frust! Ein komplett neuer Benutzer wurde angelegt. Alles weg. Alle Einstellungen. Alle Programme. Alle Mails. Termine. Verdammt.
Kaffee. Nur nichts mehr anfassen. Notfall. Es ist Mittag. Da geht mir keiner ans Telefon. Warten. Ärgern. Man darf sich gar nicht ausmalen, was das bedeutet den Rechner neu aufzusetzen. Gruppenrichtlinienclient!! Schiisdreckch!
Ich nehme das Telefon und wähle meine mögliche Rettung an. Sofort abgehoben. Ich schildere den Notfall. Teamviewer. Aufmunternde Worte. Hoffnung. Man legt einen neuen Benutzer an im abgesicherten Modus. Dann kommt die Registry dran. Gut, dass ich den alten Eintrag umbenannt habe. Im zweiten Benutzer schaut man sich den alten Benutzer an. Und man benennt die „Mandatory“ Datei ntuser.man um in Bak. Die sollte es nämlich gar nicht geben. Die ntuser.ini ist die für das Profil wichtige Datei.
Neustart. Daumen drücken. Login. Passwort. Er startet durch. Das heisst noch nichts. Es baut sich ein vertrautes Bild vor mir auf. Mein Bildschirm. Meine Programme. Alles da. Test. Outlook. Läuft. Serverlinks. Passt. Freude. Dankbarkeit. 44 Minuten Tiemviewer. Das Versprechen Schweizer Schokolade mitzubringen. Und ein Backup zu machen.
Toller Montag. Aber die Woche ist gerettet. Mein Puls wieder normal. Weitermachen.
Weil mich grad wieder eine gute Freundin gefragt hat, ob ich ihr ein paar Tipps betreffend Unterkunft in Koh Samui geben könnte, schreibe ich mal hier im Blog. Dann kann ich immer schön drauf verweisen. Nein, ich bin weder verwandt noch verschwägert mit den Besitzern und bekomme auch keine Provision.
1. Jetzt kommt es darauf an, ob ihr reinen Badeurlaub in romantischer Umgebung machen wollt, abseits von all dem Trubel erholen, oder eben etwas im touristischen Nachtleben erleben anstrebt.
Nanee und ich haben unser erstes Date im „Butterfly Garden“ gehabt vor 12 Jahren. Ein superschöner Resort 8 Kilometer südlich von Lamai. Der heisst seit der Übernahme „Centara Villas Samui“.
Am Hang gelegen (Ihr seid ja Schweizer). Superschöner Pool, ruhiger Strand, ruhiger Resort, direkt in den Palmen gelegen, viel gewachsenes Grün rundrum, tolle Bar, super Restaurant, super Weinkeller. Nanee und ich gehen dort immer mal zum Essen hin. Direkt am Strand ein schönes romantisches BBQ frisch vom Meer.
Hier Aufnahmen von dort von vor 12 Jahren und dieses Jahr Ostern.
2. Im „Adarin Beach Resort“ in Mae Nam (Mutter Wasser) habe ich schon 2 Mal gewohnt. Die haben letztes Jahr komplett renoviert und neue Villen gebaut. Der Resort liegt zwischen Bohput und Bang Por sehr gemütlich und ruhig ein Stück entfernt von der Ringroad. Direkt am Strand, gemütlicher kleiner Pool, gutes Restaurant. Sehr nette Inhaberin. Roller kann man direkt bei ihr mieten. Auch Ausflüge etc. Am Resort wohnt ein Holländer (ehem. Banker) in einer Villa und verbringt dort seinen Lebensabend. Habe ihn bereits 2x getroffen. Er geht jeden Tag im Meer schwimmen.
3. Ein echter Geheimtipp ist der Resort „Treehouse Silent Beach“ bei Mae Nam. Da gibt es keinen Link in Booking.com. Aber ich hab die Website gefunden.
Da hat es vegetarisches Essen! Geile Cocktails! Sandy Beach! Reggea Musik!! Da war ich über Ostern jede 2. Tag. Mein Lieblingsplatz!! Schön ruhig. Super Essen. Preiswert. Toll!
Rundherum ist kein anderer Resort. Nur das „W-Retreat“. (absoluter Luxus). Man kann sich Roller mieten. Es ist Nähe Bang Por. Da hab ich die Werders getroffen. Hammerschön. Und preiswert!
Es Deutschelt immer mal wieder. Und das bringt mich in manchen Fällen zum Schmunzeln. Da wird über Kassler (Hugenotten/französisch) mit Sauerkraut (alt. Griechisch/Römisch) diskutiert. Das wäre ein rein Teusches traditionelles Festmahl. Leider falsch. Und nun kursiert wieder einmal ein Foto, welches angeblich im Penny aufgenommen wurde. Es zeigt einen Schoko-Nikolaus, der mit einem Preisschild beworben wird auf dem „Zipfelmännchen“ steht. Da würde die Deutsche Kultur verniedlicht. Naja.. ein Zipfelmann ist zwar ganz was anderes, aber lasst uns das mal näher ansehen.
Was ist denn das Besondere am St. Nikolaus?
Santa Claus basiert auf dem heiligen St. Nikolaus, der im 4. Jahrhundert im Gebiet der heutigen Türkei lebte. Er war für seine Grosszügigkeit gegenüber Kindern und Armen bekannt. Am Todestag von St. Nikolaus, dem 6. Dezember, wird er weltweit am “Samichlaus-Tag” (Schweiz) oder am “Sinterklaas” (Holland) gefeiert.
Woher kommt eigentlich dieser „Nikolaus“? Und wir finden dazu in Wikipedia:
Wir lernen daraus, dass der heilige St. Nikolaus gar nicht in Deutschland geboren ist, sondern in „Patara“. Wo ist das denn bitte? Wir schauen in Wikipedia:
Sah St. Nikolaus schon immer so aus mit rotem Mantel und weissem Bart?
The Coca-Cola Company liess sich damals (1931) von verschiedenen Weihnachtsfiguren inspirieren und verhalf dem heutigen Weihnachts-Botschafter zu seinem charakteristischen Aussehen. Die heutzutage bekannte Figur des Coca-Cola Santa Claus gibt es bereits seit 1931 und zum Leben erweckt hat diese Figur der Künstler Haddon Sundblom. Er gab dem Weihnachtsmann seinen freundlichen Gesichtsausdruck, den weißen Bart und kleidete ihn in Coca-Cola-Rot.
Natürlich ist das Feiern und Ehren des Heiligen St. Nikolaus am 06.11.2019 eine Deutsche Tradition, weil dieses Fest AUCH in Deutschland schon sehr sehr lange begangen wird. ABER: Eigentlich feiern man in Christlicher Tradition einen (heute) türkischstämmigen Priester, dessen Erscheinungsbild von einem amerikanischen Cartoonisten erfunden und von Coca-Cola vermarktet wurde, dessen Gedenktag mit vielen Bräuchen verbunden ist. Einige hingen ursprünglich mit der Perikopenordnung der Kirche zusammen. Am 6. Dezember war verbindlich die Perikope vom Gleichnis von den anvertrauten Talenten Mt 25,14–30 EU vorgesehen. Der bekannte Brauch der Befragung der Kinder durch den Nikolaus, ob sie denn auch brav und fromm gewesen seien, geht auf dieses Gleichnis zurück.
Also feiert schön den Hl. Nikolaus, lasst Euch reich beschenken und seid auch mal etwas brav!
Täglich Multitasking in High-Performance. Telefonate, Mails, Messages, auf allen Kanälen Erreichbarkeit. Zum Glück hat uns ein Psychologielehrer geholfen, der eine Liste mit 101 Möglichkeiten zusammengestellt hat, um mit Stress umzugehen.
Lesen Sie die vollständige Liste hier:
1. 15 Minuten früher aufstehen
2. Bereiten Sie sich am Vorabend auf den Morgen vor
3. Vermeiden Sie eng anliegende Kleidung
4. Verlassen Sie sich nicht auf chemische Hilfsmittel
5. Legen Sie Termine im Voraus fest
6. Verlassen Sie sich nicht auf Ihr Gedächtnis, sondern schreiben Sie es auf
7. Üben Sie vorbeugende Wartung
8. Erstellen Sie doppelte Schlüssel
9. Sagen Sie öfter „Nein“
10. Setzen Sie Prioritäten in Ihrem Leben
11. Vermeiden Sie negative Personen
12. Nutze die Zeit mit Bedacht
13. Vereinfachen Sie die Essenszeiten
14. Machen Sie immer Kopien von wichtigen Papieren
15. Antizipieren Sie Ihre Bedürfnisse
16. Reparieren Sie alles, was nicht richtig funktioniert
17. Bitten Sie um Hilfe bei den Jobs, die Sie nicht mögen
18. Teilen Sie große Aufgaben in mundgerechte Portionen auf
19. Betrachten Sie Probleme als Herausforderungen
20. Herausforderungen anders betrachten
21. Mach dein Leben übersichtlich
22. Lächeln
23. Bereite dich auf Regen vor
24. Tickle ein Baby
25. Pet einen freundlichen Hund / eine Katze
26.Kenne nicht alle Antworten
27. Suchen Sie nach einem Silberstreifen
28. Sag jemandem etwas Nettes
29. Bringe einem Kind bei, einen Drachen zu steigen
30. Gehen Sie im Regen
31. Planen Sie die Spielzeit für jeden Tag
32. Nehmen Sie ein Schaumbad
33. Seien Sie sich Ihrer Entscheidungen bewusst
34. Glaube an dich
35. Hör auf, negative Dinge zu dir selbst zu sagen
36. Visualisiere dich als Gewinner
37. Entwickeln Sie Ihren Sinn für Humor
38. Hör auf zu denken, dass morgen ein besserer Tag sein wird
39. Ziele für dich selbst haben
40. Tanze eine Schablone
41. Begrüße einen Fremden
42. Bitten Sie einen Freund um eine Umarmung
43. Schau zu den Sternen hoch
44. Übe langsam zu atmen
45. Lerne eine Melodie zu pfeifen
46. Lies ein Gedicht
47. Hören Sie eine Symphonie
48. Sehen Sie sich ein Ballett an
49. Lesen Sie eine Kurzgeschichte im Bett
50. Mach eine brandneue Sache
51. Hören Sie mit einer schlechten Angewohnheit auf
52. Kaufen Sie sich eine Blume
53. Nehmen Sie sich Zeit, um die Blumen zu riechen
54. Finden Sie Unterstützung von anderen
55. Bitten Sie jemanden, Ihr „Entlüftungspartner“ zu sein
56. Tu es heute
57. Arbeiten Sie fröhlich und optimistisch
58. Sicherheit geht vor
59. Tun Sie alles in Maßen
60. Achten Sie auf Ihr Aussehen
61. Streben Sie nach Exzellenz, NICHT nach Perfektion
62. Erweitern Sie Ihre Grenzen jeden Tag ein wenig
63. Schauen Sie sich ein Kunstwerk an
64. Jingle summen
65. Halten Sie Ihr Gewicht
66. Pflanze einen Baum
67. Füttere die Vögel
68. Übe Gnade unter Druck
69. Strand auf und strecken
70. Habe immer einen Plan „B“
71. Lerne ein neues Doodle
72. Merke dir einen Witz
73. Sei verantwortlich für deine Gefühle
74. Lernen Sie, Ihre eigenen Bedürfnisse zu erfüllen
75. Werde ein besserer Zuhörer
76. Kennen Sie unsere eigenen Grenzen und lassen Sie sie auch andere kennen
77. Sagen Sie jemandem, er soll einen guten Tag in Schweinelatein haben
78. Wirf ein Papierflugzeug
79. Täglich Sport treiben
80. Lernen Sie die Wörter zu einem neuen Lied
81. Mach dich früh an die Arbeit
82. Reinigen Sie einen Schrank
83. Spielen Sie Pastetchen mit einem Kleinkind
84. Machen Sie ein Picknick
85. Gehen Sie einen anderen Weg zur Arbeit
86. Verlasse die Arbeit vorzeitig (mit Erlaubnis)
87. Legen Sie einen Lufterfrischer in Ihr Auto
88. Beobachten Sie eine Bewegung und essen Sie Popcorn
89. Schreiben Sie einem weit entfernten Freund eine Notiz
90. Gehen Sie zu einem Ballspiel und schreien Sie
91. Kochen Sie eine Mahlzeit und essen Sie sie bei Kerzenschein
92. Erkenne die Wichtigkeit der bedingungslosen Liebe
93. Denken Sie daran, dass Stress eine Haltung ist
94. Führen Sie ein Tagebuch
95. Übe ein Monsterlächeln
96. Denken Sie daran, dass Sie immer Optionen haben
97. Haben Sie ein Unterstützungsnetzwerk von Menschen, Orten und Dingen
98. Hör auf zu versuchen, andere Leute zu reparieren
99. Schlaf genug
100. Sprechen Sie weniger und hören Sie mehr zu
101. Lobe andere Menschen frei
Ok. Ich bestelle jetzt noch zu den Blauen AnalFickDildos (AfD) noch Grüne FFF (FickForFuture) Dildos mit Gleitcreme. Die bekommen dann alle die Kollegen, die bei mir in der Timeline mit irgendwas Hetzerischem gegen Greta auftauchen.
Da ja nachweislich Selbstbefriedigung gut für die Gesundheit, das Wohlbefinden und das Glücklichsein ist, trage ich so zu einer besseren Ausgeglichenheit meiner Freunde bei.
Die erste Lieferung blaue (AfD) „Anal Fuck Dildos“ inkl. Gleitcreme ist eingetroffen! Auch der mit viel heisser Luft vergrösserbare „Big Brown Long Dong Special Edition“ Dildo ist versandbereit!!
Die grünen (FFF) „Fuck For Future“ Dildos für die Greta-Hasser sind bestellt.
Somit geht es nun an die Verteilung! Aber bitte nicht drängeln! Jeder kommt dran! Es hat genug davon! Jeder darf solange er will!!
Make Love not Hate!!
Da die Dildos aus Silikon hergestellt sind und eben nicht so klimaneutral geliefert werden, denke ich über eine lokale Quelle für ökologische Spassgeräten nach. Mal sehen, ob das klappt.
Wer übrigens seine „Freunde“ auch bei der Spassfindung helfen möchte, kann sich gerne bei mir melden!!
Fckng Geheimtipp: Direkt am Schiffssteg in Erlenbach gibt es seit 6 Wochen das „Au Schön“. Der Wirt vom „Fischstübli“ eröffnete im ehemaligen Warteraum ein kleines Bistro und beliess die gesamte Inneneinrichtung. Geführt wird das nette Bistro direkt am See von einem echten Bayern aus München, der auch gleich für die kleinen Gerichte verantwortlich ist.
Vor 4 Wochen hat Marko aus München angereist und bewirtet die Gäste mit original Bayerischen Kartoffel- und Wustsalat. Innen steht ein alter Plattenspieler auf dem echte Venyls ihre Runden drehen. Draussen hat man die beste Aussicht über den Zürisee und kann von den wenigen Tischen die zu- oder aussteigenden Passagieren der Zürisee Schiffe beobachten. Man findet das „Au Schön“ nur ein paar Meter unterhalb des „Fischstübli“ direkt am Schiffssteg.
Damals in den 80ern gab es noch kein Mobiltelefon, kein Facebook, kein Whatsup. Man fuhr mit der 80er Honda MTX, mit der Honda FT500 oder später mit dem Auto in die Stadt und „checkte“ die üblichen verdächtigen Lokale ab. Oder man verabredete sich per Mundpropaganda und Sprachpost.
So startete man zum Beispiel im „Rock Café“ beim Mane am Haidplatz (Heute „Café Lila“) oder im „Peaches“ (heute „Spaghetteria Aquino“) bei der Heidi in der Glockengasse. Dort spielten wir im Untergeschoss Billard. Damals muss ich so 16 bis 18 gewesen sein.
Ganz früher! Mit den Kollegen beim Grillen bei der Mariahöh! 1984
Eigentlich traf man dort immer irgendwen der Clique. Den Stiefel, den Tom oder den Roberto. Letzterer wohnte am Haidplatz und sein Wohnzimmer war das „Rock-Café“.
Wenn dort ausnahmsweise keiner der Freunde war, dann fragte man den „Mane“ vom Rock-Café, wo die Jungs abgeblieben seien. Der Mane antwortete früher schon so, wie auch heute noch im gleichen kollegialen für Auswärtige etwas seltsam klingenden Tonfall:
„Die sind im Laternchen, die Zipflklatscher mit ihren Tussies! Haut’s doch ab und kommt nie mehr! Wenn ihr wieder mal reinkommt, dann ist einfach das Bier aus! Wir sehen uns später im Zap oder Tangente, wenn ich dann noch Lust hab! Na Servus!“
Staff-Party im Factory Regensburg
Dann liess man sein Bier anschreiben und wanderte zum Robert ins „Laternchen“ in der Glockengasse. Wenn der Rest der Mannschaft im „Knallfrosch“ oder im „Peaches“ war, so sammelte man die Kollegen dort ein. Und dann wurde diskutiert, ob man zuerst ins „Factory“ zum Ischtl und dann ins „Zap“ oder zuerst ins „Tangente“ und zum Absacker ins „Zap“ gehen sollte.
Factory Heartbreakers Gewinner beim Kneipenturnier
Das „Peaches“ von der lieben blonden Heidi war gegenüber vom „Laternchen“ vom Robert in der Glockengasse. Einen Steinwurf daneben war der „Knallfrosch“ vom Hans und das sehr warme „Jeans“.
Wir starteten aber meist im „RockCafe“ beim Manfred zum Backgammon und Billardspielen. Damit verdiente ich mir während der Lehrzeit etwas Geld dazu.
Getränkekarte vom Rock-Café
Damals existierte der sogenannte „Idioten Kreisel“ noch: Arnulfsplatz-Bismarkplatz-Gesandtenstrasse-RoteHahnenGasse-Haidplatz-Ludwigsstrasse. So sassen wir vor dem „Rock-Café“ auf der Treppe oder an einem der Tische und warfen Bierfilzl oder Kronkorken durch die offenen Fenster der Autos, die mit lauter schrecklicher Rap-Musik im Bauern Golf GTIs und Landnummer zum 3. Mal an uns vorbeifuhren. „De bledn Kapplträger“ – mit weit zurückgelehntem Vordersitz und Cap verkehrt rum auf dem Kopf, die Kippe im Mundwinkel.
Die Schickies gingen in die „Galerie“ am Kohlenmarkt, die inhabermässig mit dem RockCafe zusammen gehörten. (Gehörte es dem Justl?). Es gab einen Türsteher am Nachmittag!! Die Möchtegern Schicksen dort waren uns aber zu hochnäsig und meist Studentinnen aus dem Preissn-Land. Schickeria und Regensburg widersprach sich in Regensburg damals von Haus aus. Und heute erst recht.
Im „Türmchen“ unten im Goldenen Turm in der Wahlengasse und in der „Oma Plüsch“ vom Rötzer Thom feierte ich legendäre Geburtstage.
Geschäftsführer vom „ZAP“ war der Rötzer Thom. Beide Locations waren mein zweites Wohnzimmer. Mike und ich arbeiteten dort als Haus- und Hofelektriker alias „Kurzschluss“ für den Inhaber Martin Fuchs.
Geburtstag im (alten) „Oma Plüsch“ mit Carmen und „den üblichen Verdächtigen“.
Es gibt tolle Geschichten, von Cola-Weizen gefüllten MK2 Plattenspielern, deren „Saft“ mir beim Abtransport an den Hosenbeinen runterlief. Einem Erdschluss in der oberen Cafébar, der das „ZAP“ an einem Samstag abschaltet. Als Mike und ich dann nach Notfall-Anruf die Treppe in das Gewölbe runtergingen, sangen die Gäste im Kerzenschein romantische Lieder.
Als Mike und ich die Ursache fanden und Sound und Licht wieder einschalten, brandete tosender Beifall auf und wir liessen uns feiern. Haha. So geil!
Oder von einem legendären Weiberfasching im „Oma Plüsch“, bei dem der DJ auf die geniale Idee kam den immer wieder überhitzten, weil aussetzenden Verstärker mit Eiswürfelbeuteln zu kühlen! Das abtropfende Kondenswasser sorgte für eine Pause mitten in der Party und Totalausfall des Sounds. Nach einem Notfall-Anruf baute ich meinen eigenen Yamaha-Verstärker von Zuhause ein und die Party konnte weitergehen.
Getränkekarte vom ZarapZap
Das „Shugar Shake“ haben die Kerschers mal aufgeräumt. Da war ich nicht dabei. Aber beim Sonntagsboxen auf der Dult habe’s mal ein Zelt ausgeräumt. Da war ich mittendrin. Besser „unter einer Bierbank“.
Das ehemalige Sugar Shack in Regensburg (teilweise in den historischen Akten auch als Sugar Shake geführt) war eine bekannte Diskothek von 1979-1982 in der Regensburger Altstadt. Sie befand sich in der Obermünsterstraße 14, einer Strasse, die bis heute für ihr Nachtleben bekannt ist. Vor dem Sugar Shack war dort das Riverboat ansässig (1968–1979).
Direkt danach zog der Club New Orleans ein (1984–1989). Die Räume wurden über die Jahrzehnte hinweg immer wieder von verschiedenen Clubs genutzt (darunter das Suzie Wong oder das Millennium). Heute befindet sich an dieser Adresse der Nachtclub Rauschgold.
Im „WhyNot“ in der Obermünsterstrasse war es am Wochenende immer massiv eng. Kam man zu spät so blieb die Tür gleich zu. Der Kateh hatte das. Heute bedient er noch genauso freundlich im „Bistro Mari“ im Gewerbepark. Dort gibt es die beste Currywurst in Regensburg.
Eine andere noch lebende Legende ist der Ley vom „Singapore“ im Gewerbepark. Weder er noch die Räumlichkeiten mit dem grossen Aquarium, Billardtisch und Dartautomaten haben sich verändert.
Unter dem „Singapore“ gab es noch den Mitternachtsschuppen „Cotton Club“. Dort ging man die Treppe runter, wenn man Lust auf Gulaschsuppe hatte. Mitten in der Nacht. Bis zum Sonnenaufgang.
Ganz jung hab ich mal im „M“ in der Ostengasse aufgelegt. Da war schräg gegenüber der „Paulaner Keller“ in der Ostengasse. Von den Parties dort unten hab ich noch Fotos.
VIP Karte vom „M“ vom Kremser Gerd
Im „Sudhaus“ und im „Scala“ vom Neli Färber hat nie die Lüftung funktioniert, so dass der DJ Jörg und ich mit dem Alf immer mit Prosecco flaschenweise kühlen mussten. Später hat das „Sudhaus“ dann der „Angel“ übernommen. Legendär. Alf hinter der Bar.
(Video vom Scala aus der Zeit)
Die Claudia und die Karin besuchten wir im „Airport“, wo ich mir kurz vor dem Praktikum in Portugal eine saubere Blutvergiftung an der linken Hand beim Tequila-Trinken geholt habe.
Ganz selten hielt ich mich im „Novelle“ auf. Wirklich ganz selten. Das ein oder andere Mal hatten mich die Kollegen rund um Rainer mit abgeschleppt ins „Hin und Mit“, wie ich es nannte.
Die legendäre Kult-Kneipe Crocodile in Regensburg befand sich am Theodor-Heuss-Platz 4 (Ecke Puricellistraße). Laut den Gaststättenakten des Stadtarchivs Regensburg war die Bar dort von 1988 bis 1996 gemeldet und prägte vor allem das Regensburger Nachtleben der wilden 80er- und frühen 90er-Jahre. Betrieben wurde sie damals vom stadtbekannten Gastronomen Dieter, der in Regensburg auch für das Confetti in der Puricellistrasse und das Tangente bekannt war.
Auch das „Number One/Ramazzotti/Kneipendorf“ im ehemaligen Donauhotel vom Wolle (RIP) war ganz nett. Der Wolle und der Ley vom „Singapore“ hatten zusammen zuerst das „Ramazzotti“. Dort war im Barbereich aus Spiegeln eine Skyline nachgebildet an der Wand. Die Tubelight-Beleuchtung rundherum war von mir. Da arbeitete der Schwarm vom Kerscher Mich hinter der Bar. Der Wolle ist viel zu früh überraschend verstorben.
Peter mit 19 (Sommer 1982) am Almer Weiher. Stilecht mit Goldkettchen und Netzshirt. Im Hintergrund mein erstes Auto – ein 45PS VW Polo – gehörte vorher einem Pfarrer – beim Schneeberger Grossprüfening gekauft. Die Boxen waren herausnehmbar und beschallten den gesamten Weiher. Bis die Autobatterie leer war.
Im Sommer ging es am 1. Mai zu Rainer’s „Cantina“ am Guggy. Das Cantina feiert dieses Jahr 35 Jähriges. Der Erdbeerkuchen von „der Mam“ mit viel Sahne hat am Wochenende früh morgens schon viele Leben gerettet.
Hier die traditionelle 1. Mai Saison Eröffnung beim Rainer. Wir haben schon geSUPt, da hiess es noch „Surfen“ mit dem unsinkbaren Brettern mit Mittelschwert.
Morgens nach der Partynacht? Da ging es zum meist zum „WürstlToni“. Dort trafen sich die Hungrigen und warteten, dass der Toni die Bänke, Tische und das Dach aufbaute und Punkt 5 Uhr mit den Bratwürstl loslegt.
Wir warteten aber lieber 30 Minuten, bis die Hungrigsten und Drängelndsten a gefüttert waren und „unser Tisch“ rechts frei wurde. Dann gab uns die Oma die legendären zwei Langen Braune mit allem auf am Teller, a Breznstangerl und an Kaffee. „Mit allem“ bedeutet heute noch in Regensburg – speziell an der Wurstbraterei am Christkindlmarkt – mit Süsse Senf, Essiggurkerl und scharfem Meerrettich (Kren).
Der Toni am Grill, die Claudia am Knackersemmeln verteilen und kassieren, die Oma sorgte für Ruhe und die „Extrawurst“ für Stammgäste. Manchmal wanderten wir nach dem Zap auch mal in die „Marina Bar“ auf eine Salzgurke und einen starken Kaffee.
Die „Max Bar“ unter dem Hotel Maximilian gibt es auch noch mit gleicher Einrichtung. Da war ich kürzlich aus Versehen mit Gästen aus London. Ich fühlte mich in einer Zeitmaschine mit den roten Plüschpolstern und Spiegelkugeln. Auch an der Bar saßen noch zwei Mädels mit blonden Locken am Kopf, bunter Kriegsbemahlung und 80s Klamotten.
Das legendäre „Paletti“ – eine Regensburger Institution seit 1985 gestartet von Cornelius „Neli“ Färber von der „Namenlos GmbH“ – hatte bei uns intern einen Spitznamen, der sich von den Hintern der Personen ableitet, die man beim Vorbeigehen auf den Heizungen sitzen sah. Mittlerweile sind die Scheiben beklebt. Im „Orpheé“ vom Neli waren wir auch oft. Im Jahr 1977 verwandelten Neli Färber und Weggefährten das Lokal in der Regensburger Altstadt in ein Stück Paris. Dort standen wir an der Bar und nippten am Bier oder am Milchkaffee, bevor wir ins „Zap“ oder ins „Tangente“ weiterwanderten. Neli Färber hat die wilden Anfänge, den kreativen Wahnsinn und den Alltag in einem von ihm verfassten Orphée-Buch festgehalten.
Was es damals schon gab und immer noch gibt ist das „Rosarium“ – das Schweizerhaus. Das Regensburger Rosarium geht auf das Jahr 1871 zurück. Es entstand als Schweizer Landhaus mit Laubengängen und Rosenbeeten im Westrand des Dörnbergparks, den der Freiherr Ernst Friedrich von Dörnberg ab 1832 erworben und ausgebaut hatte. Heute ist das historische Gebäude ein beliebtes Ausflugsziel mit Gastronomie. Dort ging ich gerne mit meinem Date hin und man näherte sich entweder im sonnigen Wintergarten oder im romantischen Rosengarten aneinander an. Der Dörnbergpark ist eine der Ruheoasen im Inneren Westen von Regensburg. Ah, und die Soundanlage war auch mal von mir. Yamaha Verstärker und JBL Control 1 in der Decke für gleichmässige nicht störende Hintergrundbeschallung.
Im Äusseren Westen an der Grenze zum Rennplatz eröffnete 1987 die Bar „Brazil“ von Hansi Jehl. Und er besitzt sie heute noch. Das war auch eines meiner frühen Dating-Lokalitäten. Es gab und gibt leckere Cocktails und früher meine Laibspeise „Schinkennudeln“! Im Sommer 2026 wurde bekannt, dass der BR den Pachtvertrag des Kult-Wirts nicht verlängert hat und das Mietverhältnis im Oktober 2026 enden soll. Daraufhin formierte sich massiver öffentlicher Widerstand in Form von Unterschriftenlisten und einer Online-Petition, um das Brazil als Regensburger Institution zu retten.
Auf jeden Fall war das „Chaplin“ die Stammkneipe in meiner Zeit als VfB Fußball Präsi. Über drei Jahrzehnte hinweg (1982–2015) bewirtete das Chaplin Gäste mit mediterranen und gutbürgerlichen Speisen und bot einen beliebten Biergarten. Es war untrennbar mit dem Flair des angrenzenden Ostentorkinos und der Kinokneipe im Regensburger Osten verbunden.
Fasching in der „Ranch Pielenhofen“ / Natalie&Peter, vorne Harry Le
Weiter Draussen am Land gab es die „Ranch“ in Pielenhofen. Dort lernte ich die Natalie vom „Schneck“ kennen und damit war ich in der Regensburger „Szene“ angekommen. Sehr cool war das. Der Harry Le hat aufgelegt und ich war „Light-Jockey“. Nach Dienstschluss in der „Ranch“ ging es oft noch in das „JackyD“ in Undorf. Und wenn es uns in R. mal angurkte fuhren wir ins „Roxy“ nach Straubing oder ins „Big Apple“ nach Kelheim.
Und „ganz früher“ ging man ins „Neubert“! Hier ein Foto vom Fasching 1983. Mike als Baby, Birgit als Harlekin, Peter als Pumuckerl!
Ich finde immer wieder Fotos von damals. Somit wird dieser Beitrag langsam und unregelmäßig erweitert.
Die liebe Moni (Monika Lade) hatte den Beitrag auf FB gesehen. Nun hat sie mir Fotos vom Neubert, vom Café Central und vom Tanzen im Kolpinghaus geschickt.
Im Foto Fundus von Moni befand sich sogar ein Bild von Birgit und mit im Neubert. Muss 1983 gewesen sein. Birgit liess sich beim Friseur am Dom eine Dauerwelle machen. DJ Günther im NeubertFasching im Neubert. Das ist der hintere kleine Saal.Die harten Jungs im NeubertAufbaukurs im NeubertMoni mit Kollegen im NeubertSamstagabend im NeubertMoni (links) beim SchwofenDas könnte im Café Central sein. Dormationsauftritt vom Neubert im Kolping beim Abschlussball Moni unten 2. Von links.Die Bar im Café CentralVor dem Neubert? In der Mitte das das könnte der Zirngibl Claus sein.
Wer sich erkennt, bitte in den Kommentaren oder Mail melden. 😎🎸💃🕺Auch wenn noch jemand Fotos aus der Zeit hat. Immer her damit!