28.06.2008 – Der EM08-Song: The White Stripes – Seven Nation Army

28. Juni 2008

Jeder kennt das Gitarrenriff und singt freudig mit „Ooooh ohohohohohoooooo“. Fragt man dann jedoch die Leut‘: „Weisst Du eigentlich von wem der Song ist?“ erntet man Kopfschütteln oder Schulterzucken. Somit leiste ich hiermit einen kleinen (zusätzlichen) Beitrag zur Wissenserweiterung für die, die „den EM08-Song“ zwar kennen, aber nicht wisen von wem der eigentlich ist.

The White Stripes – Seven Nation Army

Links:


26.06.2008 – EM08: 2. Halbfinale Spanien – Russland (Fanmeile Zürisee)

27. Juni 2008

Natürlich mussten wir uns das zweite Halbfinal „Spanien vs. Russland“ auch in der Fanmeile am Zürisee anschauen und miterleben. Wir trafen uns nach dem Teamevent wieder am Stammplatz „Trümpy“. Die ersten 50 Minuten neutralisierten sich die beiden Mannschaften mit munterem Angriffspiel. Beide Mannschaften schenkten sich nichts.

Dann schossen die Spanier das erste viel bejubelte Tor und damit war der Bann gebrochen. Es fielen noch zwei weitere schön heraus gespielte Tore, womit die spanische Mannschaft das Spiel für sich entschied. Somit heisst das Endspiel der der Fussball-Europameisterschaft 2008 am kommenden Sonntag: Deutschland vs. Spanien.

Alle Bilder findet man hier:


25.06.2008 – EM08: 1. Halbfinale Deutschland – Türkei (Fanmeile Zürich Limmatquai)

26. Juni 2008

Klar! Logisch mussten wir uns das Spiel in der Innenstadt von Zürich in der Fanmeile ansehen. Wir trafen uns mit Tina, Moni und Uschi am Rosenhof im Dörfli. Wir stärkten uns vor dem Spiel und liefen uns im gut gefüllten „Nachtflug“ warm. Jedoch machte es einem Teil der Crew keinen Spass das Spiel bei dem Wetter in geschlossenen Räumen anzusehen. Somit wechselten wir in den Aussenbereich.

Gegenüber des „Coyote Ugly“ bezogen wir nicht nur Stellung vor einem Flatpanel, sondern atmeten die nahen Grilldüfte tief ein. Das führte dann dazu, dass ich auf unbestimmte Zeit keine Grilladen mehr riechen, geschweige denn essen kann. Bei den sich während der Spielpause an Stangen räkelnden Damen orteten wir Adrian und seine Kollegen. Natürlich waren die Jungs nur wegen der besseren Bildqualität so nah an der Bühne.

Wir besorgten uns etwas leichtes zu trinken (ein Erdinger) und sahen uns das packende Spiel an. Es ging hin und her. So sieht Fussball aus! Und: Dütschland bezwang die toll aufspielende türkische Überraschungsmannschaft in letzter Minute der regulären Spielzeit mit 3:2.

Alle Bilder findet man hier:


25.06.2008 – EM08: Halbfinale Deutschland – Türkei (Fanmeile Zürich)

26. Juni 2008

Nach einem mitreissenden Spiel schoss diesmal die Deutsche Nationalmannschaft in der 90. Minute das Siegtor zum 3:2. Die Taktik von Jogy Löw ging auch diesmal auf. Energiesparend durch das Spiel. Erst wenn es brenzlig wird, schaltet die Mannschaft einen Gang rauf. Nur die beiden Gegentore hätte es nicht gebraucht.

Das erste war ja nur dämlich. Dämlicher Ballverlust. Dämliche Flanke. Dämlicher Lattenpraller. Dämlicher Kopfball. Am Ende stand ein noch dämlicherer Tunnel durch die Beine von Lehmann – die Höchststrafe für einen Torwart. Und am zweiten Tor war Lehmann auch nicht ganz unbeteiligt: Er wartete mit offenen Armen auf den Ball, während der schnelle Stürmer der Türken den Ball noch vorbei spitzelte. Lehmann ist halt einfach kein „Ersatz-Kahn“. Ende der Durchsage.

Anbei vorab ein kleines Video von der Stimmung im Anschluss an das Spiel in Zürich am Limmatquai:

Morgen geht es weiter mit dem zweiten Halbfinal: Russland gegen Spanien. Wir drücken den Spaniern die Daumen. Natürlich wieder an der Fanmeile. Beruhigungstabletten für Moni werd‘ ich mitnehmen (Merker). Auch wenn das Viertelfinal gegen die Italiener das langweiligste Spiel der EM08 war.

Achja: Es gab wie zu erwarten in unserem Umfeld nicht eine einzige „Ausschreitung“. Alles wie zu erwarten friedlich und gemütlich.

Ähm, und *räusper*: Momentan sieht es für meine Wette recht gut aus, odrrr?


22.06.2008 – EM08: Viertelfinale Spanien – Italien (Fanmeile Zürisee)

23. Juni 2008

Spanien gegen Italien – ein südländischer Klassiker mit Angriffsfussball? Abwarten. Mike und ich verabredeten uns mit Moni und Tina bei unserem Stammplatz „Trümpy“ am Zürisee.





Zur Unterstützung kamen noch Uschi und Fercho dazu. Auch Steve liess sich blicken. Das Spiel gestaltete sich aber eher langweilig. Die Italiener wollten nicht und die Spanier konnten nicht. So ging es über 2 x 45 Minuten und 2 x 15 Minuten Verlängerung. Das Elfmeterschiessen musste den Sieger bringen: Spanien!

Mike und ich hatten noch ein nettes Erlebnis: Die Trams fahren nur bis Mitternacht. Wir erwischten die letzte 3er-Tram, die uns bei der Kalkbreite rauswarf. So wanderten wir freundlich etwa eine Stunde durch die warme Sommernacht zurück zum Parkplatz in Altstetten.

Alle Bilder findet man hier:


21.06.2008 – VOD Video of the Day „Garnelen auf Gurke“

22. Juni 2008

Unter dem Motto: „Neulich in meinem Aquarium“ hier eine kleine Kuriosität: Zwerggarnelen auf Gurke.

Ich liebe „Kann man“-Fragen:

  • Frage: Kann man die Garnelen essen?
  • Antwort: Ja! Auf Gurke!

eigentlich darf keiner weiter kommen

22. Juni 2008

die spanier koennen nicht und die italiener wollen nicht. unglaublich fuer 120 minuten langeweile auch noch ueber 350 franken zu verlangen. wer gewinnt? italien! die spielen ganz klar seit der ersten minute auf das elfmeterschiessen hin. spanien besitz naemlich eine ganz miserable elfmeterbilanz. nur einmal konnten sie diese glueckspiel fuer sich entscheiden: gegen irland. ich stimme dafuer den modus zu aendern. denn keine der beiden mannschaften hat ein weiterkommen verdient. somit darf keiner in das halbfinale! wenn in zukunft nicht innerhalb der ersten halbzeit ein tor faellt, sind beide mannschaften ausgeschieden. punkt. amen.


21.06.2008 – VOD Video of the Day „I shot the PC“

22. Juni 2008

Tipp: Wenn Dich Dein Rechner wieder einmal zum Wahnsinn treibt, dann sprenge ihn und erschiesse ihn!

Vodpod videos no longer available.

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21.06.2008 – EM08: Viertelfinale Holland – Russland (BBQ)

22. Juni 2008

Tja, nur wer wettet, kann gewinnen. Und deshalb verlor Adrian seine Wette („de Dütsche verlüre!“). Er brachte eine Kiste feinstes Bier und saftige Steaks mit – und beglich seine Wettschuld ehrenhaft. Aber zuerst liehen wir uns den Rasenmäher der netten Nachbarn aus. Einer der beiden Söhne liess es sich nicht nehmen den Rasen zu mähen. Mike übernahm die tragende Rolle (Verlängerungskabel) und des Entleerers (Fangkorb), während ich den Grill und Salate herrichtete.



Kollege Steve fand sich auch noch ein und wir liessen es uns schmecken, während nebenbei das Viertelfinale „Russland – Holland“ lief. Die Russen steckten die vorher lebendig aufspielenden Holländer locker in die Tasche und gewannen überlegen mit 3:1.

Alle Bilder findet man hier:


20.06.2008 – EM08: 2. Viertelfinale oder „Der Ball ist rund….“

20. Juni 2008

Das schrieb ich während des Spiels „Türkei – Kroatien“ in einem Forum.

Der Ball ist rund….

… und ein Spiel dauert so lange, bis der Schiri abpfeifft. Wie war das? 93. Minute – Tor – Schweiz ausgeschieden.

Wer schon mal Fussball im Verein gespielt hat, der kennt „flach spielen und hoch gewinnen“. Es ist nicht wichtig, schön zu sein auf dem Spielfeld und es ist nicht wichtig, wer besser spielt oder mehr im Ballbesitz ist. Tore zählen. Darum geht es in diesem Sport.

„Jogi Löw“ ist Trainer und er hat die Aufgabe seine Crew erfolgreich über die Europameisterschaft zu bringen. Jetzt überlegen wir mal gemeinsam, wie wir das taktisch an seiner Stelle angehen würden:

Dabei steht jeden 3. Tag ein Spiel an. Das erfodert extreme Kondition und Belastbarkeit. Wir haben nur eine begrenzte Zahl an Spielern dabei. Jede Position muss mindestens gleichwertig mit einer zweiten Spielerpersönlichkeit ausgestattet werden.

Somit braucht es a) eine perfekte Auswahl der Spieler aus den beiden Bundesligen b) die Auswahl muss fit sein (Gesundheit und Kondition) c) den richtigen Riecher d) den Mut Spielerpersönlichkeiten an einem „schlechten Tag“ auszuwechseln und gleichwertig zu ersetzen e) Motivationsfähigkeit.

Ergo: Durch die häufigen Spiele gegen Top-Manschaften (naja in der Vorrunde eher bisher weniger), planen wir „personalsparend“ (möglichst ohne Verletzungen, gelbe/rote Karten etc.) und erfolgsorientiert auf Platz 1 oder Platz 2 zu kommen.

Das erste Spiel muss gewonnen werden; denn dann kann man das zweite verlieren und im Dritten reicht ein Unentschieden, wenn man im ersten Spiel genug Treffer erzielt hat. (Letzteres Regel der UEFA und nicht etwa der FIFA, wie oben erwähnt).

Wie lief das bisher? Erstes Spiel gewonnen (erledigt), zweites Spiel verloren (macht nix), drittes Spiel gewonnen (Cordoba ist 30 Jahre her, ich war dabei am Fernseher, die Österreicher hätten sich niemals qualifiziert, wenn nicht selbst Gastgeber). Somit Ziel erreicht.

Jetzt zum den Viertelfinalspiel gegen Portugal:
– Taktik (wie schon bei der WM vor zwei Jahren): Forechecking, aggressives Spiel, Ball laufen lassen, über die Flügel spielen, und ganz wichtig: Frühes Tor erzielen!
Siebte Minute: Schweinsteiger (Bayern) wieder mit dabei und ohne Kompromisse erzielt er das 1:0.
– Portugal ist verunsichert und wir setzen nach! Portugal muss nun noch mehr attakieren. Unsere Taktik: Wenn Portugal früh angreift, dann ist das Mittelfeld offen und wir können bei Ballverlust kontern!
Ergebnis: Klose erzielt nach Konter das 2:0 in der 27. Minuten.

Jetzt – nach 30 Minuten können wir herunterschalten. Denn jetzt muss Portugal „laufen“. Wir müssen nur noch ab Mittellinie die Räume dicht machen und (ganz wichtig) Ronaldo ausschalten; denn das ist der einzige Spieler der Portugiesen, der wirklich gefährlich sein kann, wenn man ihn länger ungestört am Ball rumspielen lässt. Aber wir haben ja Philip Lahm einen der wirklich guten Abwehrspieler. Er hat die Aufgabe Ronaldo „auszuschalten“. Ronaldo ist so gezwungen sich den Ball in der eigenen Hälfte zu holen, je länger der Weg, umso schwieriger wird der Weg durch die gestaffelte Abwehrreihen.

41. Minute Portugal (Nuno Gomez) erzielt das Anschlusstor. Einmal entwischte Ronaldo doch links aussen. Eigentlich schlecht so kurz vor dem Pausentee ein Tor einzufangen.

Aber a) Wir haben noch niemanden eingewechselt. Braucht es auch nicht, da wir noch ein Tor vorne sind. b) Wir warten ab, wie der Portugiesische Trainer reagiert und eventuell mit einem Stürmer mehr auf den Platz geht nach der Pause. c) Wir führen noch mit einem Tor Vorsprung. Ergo: Portugal’s Scolari wird sicher seine Mannen nach Vorne jagen d) Wir haben schnelle Stürmer (Klose links aussen, Podolski in der Mitte, Schweinsteiger rechts aussen). e) Wir warten ab und „lassen sie kommen“. Und schonen unsere Kräfte! Falls nötig schalten wir einen Gang rauf.

60. Minute Pepe fault Klose und sieht nicht nur Gelb, sonder Schweinsteiger flankt über die Abwehr auf den frei stehenden Ballack. Er köpft zum 3:1 ein. Wer sich nun (wie viele Medienvertreter) darüber aufregt, dass Ballack „den Weg frei macht“, der hat sich noch nie wirklich ein Kopfballduell und deren „Vorspiele“ im Strafraum angesehen. Fussball ist ein „Kampfspiel“ und hier fasst man sich nicht mit Samthandschuhen an.

ABER: Weder der Linienrichter noch der gut postierte Schiedsrichter (es war ein Freistoss, da steht er erst recht in der Nähe) haben den Rempler als Foul gesehen. Ergebnis: Tor! Ein Foul ist dann ein Foul, wenn der Schiri pfeifft. Es geht auch anders herum! War da nicht ein Elfmeter, der eigentlich gar keiner war im letzten Spiel der Vorrunde? Egal: Keine Diskussionen darum. Der Schiri hat immer recht, wer es nicht glaubt, der bekommt die gelbe Karte (oder mehr).

Nun haben wir wieder 2 Tore Vorsprung. Noch 30 Minuten (plus Nachspielzeit!) sind zu spielen. Ein Angriff dauert im Schnitt 3-5 Minuten. Also kommen bei hoher Ballverlustrate 10 Angriffe und bei niedriger 6 Angriffe auf unseren Strafraum zu. Wenn wir den Ball in unseren Linien halten, stehen die Chancen höher kein weiteres Tor mehr zu fangen. Ausserdem müssen dann die nun unter Druck stehenden Portugiesen mehr laufen, um eventuell den Ball zu erkämpfen. (Kondition).

Wir entscheiden uns einen Stürmer (Klose) und später den zweiten (Schweinsteiger) herauszunehmen. Wir schonen ihn für das nächste Spiel. Scolari muss einen Stürmer bringen. Somit brauchen wir eh echte Abwehrspezialisten.

Wir halten durch bis zur 87. Minute. Dann erzielt Postiga ein „glückliches“ Tor. Die Abwehr hat kurz gepatzt. Keine Aufregung. Es sind nur noch maximal 6 oder 7 Minuten. Höchstens noch 2 Angriffe bis zum Spielende.

Portugal versucht es seit Mitte der 2. Halbzeit mit Weitschüssen und gibt das von ihr beherrschte Kurzpass-Spiel auf. Eine ganz schlechte Taktik gegen die hochgewachsenen Abwehrspieler (bis auf Lahm, aber der ist wendig und flink) und es begann zu regnen. Das ist für Portugal im Juni eher ungewöhnlich, somit ungewohnt und ungeliebt.

Die Deutsche Mannschaft hat in diesem Spiel ihre beste Leistung erbracht? (Wie in den Medien danach oft zu lesen). Ich sage, dass es bisher das zum Weiterkommen Erforderliche taktisch und spielerisch klug umgesetzt hat.

Ich sehe mir gerade das zweite Viertelfinalspiel „Türkei gegen Kroatien“ an. Nach 88 Minuten steht es immer noch 0:0. Von beiden Mannschaften spielen fast durchgängig „durch die Mitte“. Über die Flügel kommen nur ganz selten Angriffe. Diese nutzt man, um den Raum zu öffen. Es wird auch nicht geordnet „verschoben“ (Taktisches Mittel, um in der Defensive den Raum eng zu machen und in der Offensive eine freie Anspielstation zu haben).

Beobachtet die „Gruppenbildung“ um den ballführenden Spieler (schlecht, weil es keinen Raum zum Anspielen und Freilaufen gibt). Der Ballführende schaut oft nicht einmal vom Ball auf, um einen seiner Mitspieler zu sehen. Es gibt selten Flankenwechsel, um den Raum zu öffnen und das Spiel zu verlagern. Konter sind Einzelleistungen in diesem Spiel, die sich festlaufen, da nicht auf die Mitspieler gewartet wird bzw. keine mitlaufen („verschieben“). Positionen werden nicht gehalten. Somit fehlen schon hier die Anspielstationen an den sonst erwarteten Positionen.

Also für uns (wir sind ja gemeinsam die Trainer), dürfte die nächste Aufgabe gegen die ein oder andere Mannschaft durchaus lösbar sein. Ich schlage uns die Taktik des letzten Spiels gegen Portugal vor. Nur bisher fehlt mir eine Leitpersönlichkeit wie Ronaldo in der Türkischen und in der Kroatischen Mannschaft. Aber das kann sich ja noch ändern.

Zur Situation der Schweizer Nati: Hitzfeld ist zu wünschen, dass er die Kondition und die Spielkultur der Nationalmannschaft auf Vordermann bringt. Ich würde mich nicht wundern, wenn er die aktuelle Mannschaft nahezu vollständig verjüngt und mit neuen Spielertalenten „heranzieht“. Bis diese neue Mannschaft dann „gereift“ ist, dauert es locker 2 Jahre. Hoffentlich lassen die Medien dies zu; denn es wird anfänglich sicherlich noch zu einem Erfahrungsprozess bei den Spielern kommen. Die Qualifikation zur nächsten WM beginnt bald. Warten wir also ab, auf das was da kommen möge.

Gruss und nix für ungut.
Peter

Ergänzung: So ein Gurkenspiel….
… 118. Minute: Was macht der Torwart der Türken da draussen? Der Ball ist an der Grundlinie! Es sind genug „Bewacher“ vor im Strafraum. Der Kroate muss blind flanken aus der Drehung heraus. Er MUSS auf der Grundlinie beim Pfosten bleiben und auf die Flanke warten. Aber niemals rauslaufen, feststellen, dass er nicht an den Ball kommt, blind zurücklaufen und ein Tor kassiere. Totaler Aussetzer und krasser Torwartfehler.

119. Minute. Nun könnten die Kroaten gelassen die letzte Minute abwarten und „dicht machen“. Aber: Gleich zwei Türken stehen auf der „Abseitslinie“. Eine weite Flanke über 35 Meter folgt. Das Kopfball-Duell wird verloren. Aus der Drehung erzielt der Türke das glückliche Tor – den Ausgleich in der 120. Minute! Als ob man nicht gewusst hätte, dass die Türken schon zwei Mal auf den letzten Zinken den Ausgleich geschafft hätten.

Und nun läuft das Elfmeterschiessen. Die Kroaten waren bereits 1 Minute im Halbfinale. Mit mehr als einem Fuss in der Tür. Nun läuft aber etwas psychologisches ab: Die Kroatischen Schützen tragen doppelte Last. Sie denken nach. Es sind Menschen. „Wir hätten nur eine Minute durchhalten müssen. Wenn ich jetzt verschiesse…..“. Bei den Türken läuft genau gegenteiliges ab: „Wir waren schon draussen! Und jetzt zeigen wir es Euch“.

Türkei kommt weiter. Jede Wette!

Gruss
Peter

Die Türken stehen im Halbfinal!
… und so kommt es: Gleich 3 Kroatische Spieler versagen beim Elfmeterschiessen.

Wie im Erstlingspost einleitend erwähnt: „Der Ball ist rund… ……. und ein Spiel dauert so lange, bis der Schiri abpfeifft.“

Gratulation an die Türkische Nationalmannschaft. Die von den Medien favourisierten Kroaten sind draussen. Wegen EINER Minute!

Gruss
Peter

Edit: Nein, falsch. Nicht „wegen EINER Minute“. Die Kroaten hatten 90 plus 30 Minuten Zeit „alles klar zu machen“.