16.08.2008 – Mit dem Boot auf dem Zürichsee, Patrol Swiss, Mondfinsternis, Feuerwerk und Seenachtsfest Lachen

16. August 2008

Noch am Freitag sah es gar nicht danach aus, dass es mit dem Bootsausflug mit Mäggy und Erich auf dem Zürisee klappen würde; denn es regnete in Strömen und es war für Mitte August empfindlich kalt. Am Freitag reiste Mike’s ehemalige Arbeitskollegin Claudia für einen Wochenendbesuch bei uns an. Gott sei Dank war der Wettergott jedoch am Freitag in guter Stimmung und schenkte uns Sonnenschein und blauen Himmel. Somit stand dem Ausflug nach Lachen zum Seenachtsfest nichts mehr im Wege.

Wir trafen uns am Frühen Nachmittag an einer Raststätte bei Wollerau und fuhren dann zum Yachthafen. Dann halfen wir das Schiff „Seeklar“ zu machen und stachen in den Zürcher Obersee. Nach einer kleinen Rundfahrt ankerten wir vor Lachen und gegen 15 Uhr begann die Airshow der Patrol Swiss. Im Anschluss zauberte Mäggy für uns ein hervorragendes Essen, das wir uns schmecken liessen.






Während wir auf das grosse Feuerwerk des Seenachtsfestes in Lachen warteten, geschah noch etwas ganz Spezielles: Eine partielle Mondfinsternis begann gegen halb Zehn und verdunkelte langsam den Mond. Eine Stunde später begann das furiose Feuerwerk mit musikalischer Untermalung. Es dauerte über 20 Minuten und tauchte den Himmel in bunte Farben.

Ein wirklich wunderbarer Samstag ging dann kurz nach Mitternacht zu Ende und wir fuhren zuerst mit dem Boot in den Hafen und dann mit dem Auto wieder zurück nach Hause. Besten Dank an Mäggy und Erich!


13.08.2008 – Projekt „GreenGras“ und „BambusBecken“

13. August 2008

Grad hab ich meinen Blog und die Bilder gecheckt. Das Projekt „GreenGras“ ist noch gar nicht online beschrieben. Dann fiel mir ein, dass dieses Becken lange Zeit nur mit dem Rest Sand/Kies und mit etwas Wasser samt Wasserflöhe gefüllt war. 

Dann fuhr ich ja irgendwann vor Wochen nach Radolfszell, fand per Zufall das „Säulenaquarium“ und kaufte ein paar Wasserpflanzen im Toom-Baumarkt. So fanden einige Pflanzen ihren Weg in das noch leere Becken.

Der Name „GreenGras“ kommt von einer Pflanze mit dem Namen „Phalaris Arundinacea“ (Rohrglanzgras) aus dem Toom-Baumarkt. Ich weiss nicht, ob es ein Schilfgras, eine Bambusart oder sonst ein Gras ist. Sie gefiel mir einfach.

Das Projekt „GreenGras“ steht nun an der Stelle, an der zuerst das „BambusBecken“ stand. Steht ist gut, sämtliche Rechteckbecken „rollen“ auf Möbelhunden. Das ist äusserst praktisch beim Putzen 0  „Mann“ denkt ja eben praktisch.

Auf dem Elefantenhocker links steht eines der Ursachen für meine Aquarieninfektion. Darin befanden sich die ersten im IKEA gekauften Wasserpflanzen. Mittlerweile befindet sich darin eine Zwergseerose und ein paar Stengelpflanzen nebst Moos und „Schwimmfarn“. Dazu ein paar Blasenschnecken und kleine Apfelschnecken. Das Becken „läuft“ ohne jegliche Technik. Ich fülle nur ab und zu Wasser nach.

Im Windlicht rechts befanden sich dereinst die Garnelen und der komische blaue Kies. Durch eine Gurkenscheibenfütterung sind mir über Nacht viele Garnelen eingegangen. Das Wasser war gekippt. Die restlichen Garnelen etwa 5 Stück tummeln sich nun im Aussenbecken und fühlen sich wohl. Im Windlicht steht nun eine Orchidee.

Im „GreenGras“ schwimmt mein hübsches blaues Kampffischmännchen mit noch einem Neon. Ursprünglich waren es mal 7 Stück. Doch die verschwanden nach und nach auf seltsame Weise. Nicht mal ein Flossenstück blieb bei den Teleportationen übrig. Die Katze kann nicht ran, da sie nur dann in die Wohnung darf, wenn wir auch da sind. Und mittlerweile schleicht sie auch nicht mehr jeden Tag in der Wohnung herum. Ob der Kampffisch sich ab und zu vergreift? Diese Fälle werden wohl immer ungeklärt bleiben.

Das „Bambusbecken“ steht nun links von mir. Den Namen bekam es von den beiden Bambusstecklingen, welche ich dereinst bei IKEA kaufte.

Von den zwei Zyperngraspflanzen (Kaufland Regensburg EKZ Arcaden) hat nur eine die Verpflanzung ins „BambusBecken“ überlebt. Vor dem Einpflanzen spülte ich möglichst die gesamte Pflanzenerde ab und kurzte die Wurzeln auf 1/3. Die übrig gebliebene Zyperngraspflanze entwickelt sich langsam aber zufriedenstellend – erkennbar an den frischen grünen Trieben Unterwasser.

Von der Pflanze links im „Bambusbecken“ kenne ich den Namen nicht, da leider das Schild beim Kauf im Toom-Baumarkt Radolfszell fehlte. Es befinden sich sonst nur noch ein paar Turmdeckelschnecken und 6 kleinere gelbe Apfelschnecken darin. Gestern entdeckte ich einige ganz kleine Turmdeckelschnecken – die kommen aber nur bei einbrechender Dunkelheit heraus. Fische sind noch keine im „BambusBecken“.

Die Apfelschnecken räumen das „Bambusbecken“ so richtig auf. Sie fressen abgestorbene Pflanzenteile – Blätter und Wurzeln. Eine Algenplage hatte ich bisher weder im „BambusBecken“ noch im „GreenGras“. Das Wasser ist kristallklar.

Beide kleinen Becken stehen im Halbschatten. Das „Bambusbecken“ ist durch den Schiebevorhang vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt. Das „GreenGras“ steht zwar vor dem grossen Ostseitenfenster, jedoch entscheide ich täglich, ob die Jalousie oben (Himmel bedeckt) oder eben auf Mittelstellung bei Sonnenschein eingestellt wird.

  • 23.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Webcam online
  • 17.05.2008 – „Local River“ oder „Anregungen für Einrichtungsideen“
  • 18.06.2008 – „ThaiRiver Experimentalphase“ mit „Möbelhund“ und „Was ist bitte eine Fishloft“?
  • 07.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Die Story beginnt
  • 09.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Die erst Bepflanzung
  • 13.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Während der Einlaufzeit genug zu erzählen
  • 14.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Paradiesfische und Kampffische ziehen ein
  • 16.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Aktueller Stand
  • 20.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Fundstück: Das Säulenaquarium
  • Bilder zu „Thairiver – The Story“ auf Picasa
  • Forum bei Aquarium.ch

  • 13.08.2008 – Neulich bei der Fehlersuche oder „Die Maus im Schaltschrank“

    13. August 2008

    Adrian schickte mir soeben die beiden Bilder. Ein Kollege von ihm ging auf eine Schaltanlage, um einen Fehler zu suchen. Und fand beim Öffnen der Tür: „Die Maus im Schaltschrank“.

    Maus im Schaltschrank 2
    Maus im Schaltschrank 1

    Ja, wo ist die Miezekatze?


    11.08.2008 – Events in Zürich: Streetparade 2008 – Bilder Teil 2 (Outtakes)

    12. August 2008

    „Outtakes“? Das sind meine nachbearbeiteten Bilder von der Streetparade 2008. Nachdem ich gestern den Bericht samt Fotos in den Blog stellte, setzte ich mich heute Abend hin und bastelte die „Outtakes“ zusammen. Nun ist also der zweite Teil online:

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    Viel Spass beim Anschauen! Wer sich wieder findet und Originalbilder haben möchte, dann bitte einfach Kommentar hinterlassen und ich schicke die Bilder gerne zu.


    11.08.2008 – Beitrag mit Bildern von der Streetparade 2008 ist No. 1 Top Post bei WordPress

    11. August 2008

    Mein Bericht über die Streetparade 2008 in Zürich mit meinen Bildern steht am 11.08.2008 auf Platz 1 bei den deutschsprachigen Beiträgen beim WordPress-Ranking. Und das vor Revolutionären und Porno-Videos!

    080811_Wordpress_No.1

    Im weltweiten internationalen Post Ranking bei WordPress steckt der Beitrag aktuell als einzig deutschsprachiger Beitrag auf Platz 33:

    080811_Wordpress_No.33

    Bei den deutschsprachigen Blogs erreiche ich heute bisher Platz 12. Ranking ist nicht alles, aber das freut doch! 🙂


    Sheng Fui empfiehlt: Chinesisches Wohlfühlpflaster für Männer – Und es wart endlich Ruhe

    11. August 2008

    Wir freuen uns, Ihnen ab heute ein neues Produkt aus der Sheng-Fui-Wellness-Line anbieten zu können: Den LadyDimmer 2000.

    chinesisches-wohlfuhlpflaster-fur-manner[1]

    Dabei handelt es sich um ein auf der traditionellen chinesischen Medizin basierendes Wohlfühlpflaster, welches die narrativen Reflexzonen der Frau dämpft.

    Schon nach kurzer Zeit werden Sie spüren, wie sich im ganzen Haus eine wohlige Harmonie ausbreitet. Wir empfehlen, die Behandlung sieben Tage hintereinander durchzuführen.

    Über den Preis ist mir leider nichts bekannt. Aber ich denke, dass es sich auf jeden Fall lohnt eine extra grosse Packung zu besorgen.
    Danke an Klaus für die Mitteilung! Das Original liegt bei Sheng-Fui.de!


    09.08.2008 – Events in Zürich: Streetparade 2008 – Die Bilder

    10. August 2008

    (UPDATE: Bilder Teil 2 online. Siehe Link unten „Outtakes“)
    Mike sitzt auf der Terrasse und entspannt. Thom sitzt im Wohnzimmer mit seinem Stylistic Tablet und sucht nach Flügen für den Herbst. Domingo befindet sich auf dem Flug zurück nach Mallorca. Und ich tippe nun den Artikel, nachdem mehr und mehr Interessierte sich die Bilder von der Party des Jahres ansehen: „Streetparade 2008“. Aber der Reihe nach:

    Am Freitag fuhr ich zuerst ins Tessin. Ja, richtig gelesen. Tina rief mich am Donnerstag an, dass sie zusammen mit Moni eine Palme für den „Sperlix-Garden“ ausgegraben hätten. Somit startete ich am Freitag gegen Mittag und fuhr Richtung Alpen bei schönstem Wetter durch den Gotthard Tunnel. Natürlich nahm ich auch die DigiCam mit. Beim Einschalten während der Fahrt merkte ich dann, dass der Speicherchip noch im Laptop steckte! Tolle Idee!

    Gegen 15 Uhr traf ich dann in Paradiso ein. Nachdem ich die Eltern von Tina „Häsli“ kennen gelernt und zwei Kaffee und ein Gläschen Prosecco während der Plauderei auf dem Balkon mit bester Aussicht genoss, verluden wir anschliessend die Palme in den „blauen Benz“ und starteten zur Rückfahrt. Da es vor dem Gotthard Tunnel in nördlicher Richtung 10 Kilometer staute, fuhren wir über den San Bernhardino zurück.

    Ich musste bis 19:30 Uhr wieder in Zürich sein, weil dann Thom und Domingo am Flughafen eintrafen. Ich schaffte es knapp. Unterwegs rief ich bereits Mike an. Er durfte ausnahmsweise meinen Porsche fahren. Wir verabredeten uns an der Tankstelle am Flughafen. Thom und Domingo sprangen in den „blauen Benz“ zur Palme und ich fuhr zur Tankstelle. Dort begrüssten wir uns ausführlich. Dann ging es weiter nach Hause.

    Am Freitag Abend fuhren wir eine kurze Züri-Stadtrunde und parkten an der Limmat. Dann wanderten wir durch die Altstadt. Domingo war das erste Mal in Zürich. Thom und ich planten das Wochenende schon vor ein paar Wochen. Domingo wurde dann von Thom mit der Flugreise über das Wochenende überrascht. Was eigentlich an diesem Wochenende in Zürich „los sei“ erfuhr er erst während des Abends.

    Samstag – Kurz vor Mittag nahmen wir ein sauberes „z’morge“ auf der Terrasse ein. Die Palme lehnte noch im Wasser stehend am Geräteschuppen gegenüber. Aber nicht lange. Wir beratschlagten uns kurz über den besten Standort und dann sammelten wir unsere Kräfte und liessen Thom mit dem vom Nachbarn geliehenen Spaten ein Loch ausheben. Arbeitsteilung ist alles.

    Dann zogen wir uns für die Streetparade um. Nein, nichts Ausgefallenes. Wir nahmen die „Schweizer Nati“-Shirts mit dem Aufdruck „Zickenjäger“. Perfekt „overstyled“ setzten wir uns ins Auto und fuhren nach Albisrieden. Von dort aus ging es dann mit der Tram zum Paradeplatz. Die ersten Lovemobiles hatten sich bereits in Bewegung gesetzt, als wir am Bürkliplatz ankamen.

    Wir liefen über die Brücke durch die mehr oder weniger verkleideten Streetparade-Fans. Das herrliche Wetter zog einige 100 000 an das Seebecken. Was sofort auffiel: Nur am Bürkliplatz und am Bellevue stand eine grosse Bühne. Wir wanderten weiter Richtung Uto-Quai und trafen auf den ersten Wagen, was uns dazu bewegte nicht wie sonst gegenüber des Steigenberger Hotels Aufstellung zu nehmen, sondern beim Theater.

    Olivia teilte mir im Vorfeld mit, dass sie auf Wagen 3 mitfahren würde. Ich konnte sie aber leider nicht entdecken. Es wäre ein schöne Erinnerungsfoto geworden. Tja, schade. Man(n) kann nicht alles haben.

    Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures

    Der meiner Meinung nach phantasievollste Wagen war der des „Pirate’s Club Hinwil“, auf dem ein Feuerspucker zusätzlich für die nötigen Lichteffekte sorgte.

    Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures
    Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures

    In einem anderen Lovemobile sperrte man die Raver kurzerhand mit „wilden Tieren“ in einen Käfig.

    Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures

    Wie man es bei Temperaturen um die 28 Grad in einem Tigerkostüm aushält, entzieht sich meiner Vorstellung. Witzig auf jeden Fall.

    Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures
    Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures

    In den Rave-Pausen – wenn eben mal kein Lovemobile vor uns stand – langweilten wir uns sicher auch nicht. Mike, Thom und Domingo nahmen ein lauwarmes Cerveza ein (Paulaner) und nahmen die Sonnenbrillen eher selten ab, um sich die Augen an den vorbeiflanierenden Schönheiten nicht zu verblitzen.

    Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures

    Echt Spass und Abwechslung brachte das Lovemobile des „MAD“ mit seiner Schaumkanone mit sich. Wer sich am Morgen nicht ordentlich gewaschen hatte, der konnte das nun nachholen.

    Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures

    Die Fans der Streetparade amüsierten sich mit uns – in der überwiegenden Zahl. Manche sahen die Angelegenheit eher skeptisch. Wie der Kollege auf dem Bild. Während die Schönheit links so richtig Stimmung macht, betrachtet er die Menschenmenge eher nachdenklich.

    Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures

    Erwähnenswert ist ebenso, dass man auch ganz selten auf pralle Behältnisse stiess. Phantasievolle Kostüme gab es übrigens entgegen so mancher Medienberichte ausreichend. Und wer sich an den weniger gewichtigen Stoffmenge erregt, der sollte eher nicht an einen Badestrand fahren, sondern den nackten Tatsachen ins Auge schauen.

    Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures Lovemobiles

    Das schöne an den Mitfahrenden, wie auch an den Besuchern der Loveparade selbst: Alle Alterklassen und Nationalitäten sind vertreten – getreu dem Motto „Friendship“.

    Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures Lovemobiles
    Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures Lovemobiles

    Domingo drehte sich zwischenzeitlich etwas im Kreis, freute sich aber über die Bekanntschaft zu einer Gruppe aus Augsburg. Diese reisten am Morgen extra an, um die Streetparade zu besuchen.

    Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures Lovemobiles
    Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures Lovemobiles

    Das traumhafte Wetter erlaubte auch traumhafte Aussichten auf die mitfeiernden Lovemobile-Dancer(innen)

    Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures Lovemobiles
    Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures Lovemobiles

    Aber auch auf der Strasse entdeckten wir die ein oder andere ausgefallene Schönheit (mit eigener Stange) oder ein teuflisch gut verkleidetes Pärchen.


    Nachdem der letzte der 27 Lovemobiles an uns vorbei gefahren war, wanderten wir noch etwas plan- und ziellos durch die Stadt. Was mich extrem wunderte: Eigentlich findet um diese Zeit die „Rundfunk.fm“-Party statt. Doch das Landesmuseum war wegen Umbau geschlossen. Die Website von „Rundfunk.fm“ ist nicht erreichbar und auch sonst finden sich keinerlei Infos im Web. Somit fiel für uns ein fester Bestandteil der Loveparade flach.

    Im Hauptbahnhof traf dann Domingo noch auf eine Indianerin aus Spanien und liess sich mit ihr ablichten. Sie suchte ein Taxi und wir fanden die Tram zurück nach Albisrieden. Dort bestiegen wir unser Auto und fuhren müde gegen Mitternacht nach Hause.


    Unterwegs hätten wir beinahe den Osterhasen überfahren. Ich konnte ihn aber auf der Flucht noch fotografieren. Ebenso entstand noch ein Gruppenbild ohne Dame von den etwas müden Nati-Spielern Mike, Domingo, Thom und mir.

    Zumindest von mir sind es etwa 190 Stück. Wenn ich Zeit finde, dann bearbeite ich noch die restlichen nach. Aber heute nicht. Mike liegt mittlerweile auf seinem Bett und döst vor sich hin. Thom surft im Internet mit seinem „Tablet-PC“. Domingo landet wohl soeben nach 1 Stunde 50 Minuten in Palma de Mallorca und ich bin auch noch etwas geschafft von der Party des Jahres. Wer es verpasst hat hinzukommen, selber schuld. Bis zum nächsten Jahr sind es ja nur noch 12 Monate. Hossa!

    PS: Wer sich auf den Bildern wiederfindet – ich würde mich über einen Kommentar freuen 🙂


    Events in Zürich – 08.08.08 „80sforever“ im Club BBQ

    8. August 2008

    Streetparade Warm-Up: Gehört zum Standardprogramm und so ziemlich die beste 80ies-Party in Zürich „80sforever“ im „gemütlichen Wohnzimmer“ Club BBQ in der Förlibuckstrasse.

    Gemütliche Leute, guter Sound und angemessene Preise.

    Mit dabei: Pete G und Spidi.

    Eintritt: CHF 20.-

    Mehr Infos unter Wann und Wo

    Termin: Freitag 08.08.2008 ab 22 Uhr.

    BBQ, Förrlibuckstrasse 151, 8005 Zürich


    03.08.08 – POD Picture of the Day „Girl at Zürisee“

    3. August 2008

    Heute Nachmittag fuhren wir auf einen kleinen Ausflug an den Zürisee. Bei einem Restaurant in Stäfa setzten wir uns auf die Terrasse und genossen den schönen Sommertag. Dabei beobachteten wir ein kleines Mädel, das einen jungen Schwan mit Brot fütterte.

    Girl_at_Zuerisee_2008

    Ganz klar ein „POD“, wie ich finde.


    02.08.2008 – Mike’s 40. Geburtstag oder „The Big Swiss-Bavarian Surprise Party!“

    3. August 2008

    Mike dachte eigentlich die Geburtstagsfeierlichkeiten seien am Montag abgeschlossen. Aber nicht mit mir. 🙂 Seit Wochen plante ich den zweiten Streich: Per Doodle und Mail fragte ich Freunde von Mike und mir an, die Mike entweder seit der Jugend oder das letzte Jahr in der Schweiz begleitet haben; denn am 01.08.2008 feiert Mike auch noch „1 Jahr Schweiz“! Richtig, am Schweizer Nationalfeiertag 2007 zog Mike von Regensburg nach Zürich. Termin für „The Big Swiss-Bavarian Surprise Party!“ Samstag 02.08.2008. Somit plante ich eigentlich eine „One Year Switzerland 40 Years Mike Party“.

    Donnerstag – Die Vorbereitungen: Mike ist immer noch ahnungslos. Ich trat meinen Urlaub an und nutzte den Donnerstag um einzukaufen. Das Problem dabei: Wie lagere ich Ware für eine am Samstag stattfindende Geburtstagsparty, von der Mike nichts mitbekommen soll? Alles eine Frage der Tarnung. Tina bot mir dankenswerter Weise ihre Hilfe an beim Einkaufen und bei den getarnten Vorbereitungen.

    Während Mike in der Arbeit weilte, verabredete ich mich mit Tina. Problem: Ich benötigte zum Einkaufen „den Benz“. Damit war allerdings Mike in die Arbeit gefahren. Unter dem Vorwand uns einen eigenen Rasenmäher zu kaufen, rief ich Mike an und wir wechselten so die Fahrzeuge. Er durfte das BMW-Töff fahren und ich den Benz. Kurz nach Mittag traf ich mich mit Tina und wir fuhren nach Affoltern am Albis zum Einkaufen.

    Zuerst besorgten Tina und ich den angesprochenen Rasenmäher beim COOP Bauen&Hobby. Damit die Gäste auf der Terrasse dann auch anständig sitzen können, nahmen wir noch eine Biertischgarnitur samt Auflagen mit. Dann kauften wir die Lebensmittel für ca. 20 Gäste ein. Die Essensplanung:

    • Bayerisch: Leberkäs (Fleischkäse)
    • Schweizerisch: Älplermakronen

    Mit voll gepackten Kofferräumen fuhren wir zurück nach Hause und verräumten unsere Einkäufe. Als Mike nach Hause kam, durfte er zuerst einmal den Rasenmäher montieren. Und ich probierte das neue Gerät gleich mal aus. Und: Der neue Mäher überstand das erste Mähen nicht! Mist, somit musste ich das Gerät gleich am Samstag wieder umtauschen, was sich als etwas kompliziert und langwierig herausstellte; denn wir erwischten den von uns hinterher zum „Verkäufer des Monats“ gekürten Mitarbeiter bei COOP. Aber das ist eine andere Geschichte.

    Als der Rasen trotz Schwierigkeiten in der Trimmung des Mähers auf Golfgrashöhe gebracht und frisch gewässert war, setzten wir uns auf die Terrasse und nahmen noch ein paar Gläser Wein – bis spät in die Nacht.

    Freitag – Das Warm-Up: Ich versuchte möglichst unauffällig am Nachmittag die Wohnung in Schuss zu bringen, während Mike auf dem Sofa lag und abwechselnd von vollkommen unbehelligt mit iPhone und MacBook spielte. Plötzlich klingelte es and er Wohnungstür. Ich befand mich im Garten und rief Mike zu er solle mal bitte öffnen. Wiederwillig grummelnd erhob er sich und ging zur Tür, öffnete diese und vor der Tür standen Bettina und Annette!

    Es gab ein grosses Hallo und Mike war für’s erste überrumpelt. Was macht „Bettl“ zusammen mit Annette in Jonen? Sie erzählten ihm, dass sie etwas „Urlaub“ machen würden. Gute Ausrede. Nachmittags bereiteten wir den Grill vor und plauderten und lachten dabei viel. Dann klingelte es erneut an der Tür. Mike öffnete und Olivia stand mit Jeannine davor. Mike war wieder platt.

    Dann gingen wir zum gemütlichen Teil des Schweizer Nationalfeiertages über. Wir servierten BBQ mit Nudelsalat ala Pan – ein klein wenig scharf. Auch hier gab es anregende Tischgespräche mit viel Spass gewürzt.

    Da Jeannine am nächsten Tag selbst Geburtstag feiert, verabschiedeten sich die beiden schon am frühen Abend. Schade, denn so fuhren wir nur zu viert in die Stadt mit dem Ziel „Seebad Enge“. Dort verbrachten wir den Abend und sahen uns die aufsteigenden Raketen zum Feuerwerk direkt am Zürisee bei Live-Musik an.

    Wie man oben auf dem Bild erkennt, hatten wir Spass. Aber auch der schönste Schweizer Nationalfeiertag geht einmal zu Ende. Somit fuhren wir nach Hause, nahmen noch ein Glas Wein oder einen Kaffee und legten uns schlafen.

    Samstag – Friends are comming: Mike hielt es nicht mehr aus. Er fragte mich: „Was kommt noch alles auf mich zu?“. Ich meinte nur: „Abwarten. Es wird noch lustig heut Abend!“ und grinste mir eines. Wir fuhren gemeinsam zu Einkaufen (Teil 2) und tauschten den elektrischen Rasenmäher um – gegen Markenware. Unter einem Vorwand (Kauf mal bitte eine grüne Tonne) schickten wir Mike noch einmal zum Einkaufen nach Affoltern. Er sollte ja von den Vorbereitungen nichts mehr mitbekommen.

    Bei bestem Königswetter richteten wir zwischenzeitlich die Terrasse partytauglich her, bauten die Biertischgarnitur auf und setzten die Bayernfahne. Gegen 17 Uhr trafen dann Chris und Beat – ebenso wie Bettina  und Annette aus Regensburg angereist – bei uns ein. Dann kam ein Freund nach dem anderen und unsere Nachbarn fanden sich ein. Mike grinste wie ein Maikäfer im Sommer und freute sich ohne Ende.

    Die „dütschen“ Mädels (Bettl, Annette und Anke) nahmen als erste die Küche in Beschlag und zauberten den Nachtisch. Dann gaben diese den „Kochlöffel“ an die Schweizer Maidli ab (Tina und Moni), um die Älplermakronen vorzubereiten. Erst dann durfte ich mit dem Leberkäs und dem obligatorischen Nudelsalat ala Pan (ein wenig scharf) in das Küchentreiben eingreifen.

    Dankenswerterweise stellten unsere Nachbarn Alex und Alice ihren Backofen zur Verfügung; denn sonst wären die drei Gänge nicht rechtzeitig quasi gleichzeitig fertig geworden. So aber konnten wir ein sauberes „Z’nacht“ bayerisch-schweizerisch servieren. Es schmeckte soweit ich das an den Gesichtern und den anschliessend leeren Töpfen ablesen konnte – extra vorzüglich.

    Mike freute sich wie ein Schneeglöckchen im Sommer und kam aus dem Erzählen gar nicht mehr heraus. Mit so einer „Geburi-Party“ mit so viel Freunden hatte er überhaupt nicht gerechnet. Der „harte Kern“ blieb bis weit in die laue Sommernacht und wir fielen erst ins Bett, als bereits der Morgen graute. Danke an alle die gekommen sind, mitgefeiert und mitgeholfen haben diese Abend zu einer echt gelungenen „Big Swiss-Bavarian Surprise Party“ zu gestalten.