10.02.2009 – Vorschläge zum „Unwort des Jahres 2009“

11. Februar 2009

Ja, ich fange schon recht früh an mit meinem „Brainstorming“ zum „Unwort des Jahres 2009“ und sammele schon mal ein paar Begriffe:

Weitere Vorschläge erbeten.


09.02.2009 – Peking: Luxushotel Mandarin Oriental steht in Flammen

9. Februar 2009

Seit 5 Stunden steht der kurz vor Fertigstellung stehende Neubau eines Hochhauses in Peking (Beijing) in Flammen. Das Prestigeobjekt neben dem ebenfalls in Bau befindlichen Hochhauses des Staatsfernsehens CCTV (China Central Television) entzündete nach ersten Informationen ein oder mehrere Feuerwerkskörper am letzten Tag des Chinesischen Neujahrsfestes. Ein Video befindet sich z.B. auf baz.online. Das (ehemals) mit 241 Luxuszimmern versehene Mandarin Oriental Hotel sollte dieses Jahr eröffnet werden. Der Entwurf für den gesamten Komplex entstammt der Feder des Holländischen Architekten Rem Koolhaas. Hier ein Bild vom gesamten Komplex vor dem Brand.

Auf Flickr existiert mittlerweile eine ganze Serie von Bildern vom Brand und von den Löschmassnahmen aufgenommen von Augenzeugen.


08.02.2009 – Schweizer Abstimmungsergebnis, Deutschland beliebt, Schnee und Felssturz, Raser unterwegs, kreatives „Blau“

8. Februar 2009

Die Schweizer Bürger haben wieder einmal abgestimmt. Mit knapp 60% entschieden sie sich für die Weiterführung der Personenfreizügigkeit und einer Erweiterung auf Rumänien und Ungarn. Was allerdings das Putzfrauenbild auf dem Artikel des Schweizer Fernsehens soll, bleibt für immer ein Rätsel. Sorgen macht einem nur, dass es offensichtlich 40% gerne verhindert hätten mit der EU weiter zusammen zu arbeiten. Was ein Stopp der Bilateralen Verträge für die durch die Finanzkrise angeschlagene Schweizer Wirtschaft bedeutet hätte, möchte man sich besser nicht ausmalen. Denn bisher provitierte diese eher davon.

Ach und: „Die Welt mag die Deutschen“ fanden gerade ausgerechnet die Briten heraus. Sonst ist das Verhältnis eher getrübt. Speziell im Urlaub reservieren die „Sauerkrauts“ ja jede Strandliege (auch die Österreicher und Schweizer lieben das, stellte ich ja erneut in Samui fest). Aber dafür sehen die Engländer nach einem Tag wie „Rednecks“ aus nach dem ganztäglichen „BBQ“ in der Sonne. 13 500 Personen befragte BBC World Service und das Ergebnis: Die Deutsche Politik wirkt sich am positivsten für den Frieden in der Welt aus. Merkl telefoniert lieber mit dem Papst, der sich grad auf eine Israelreise vorbereitet. Nicht verwunderlich: Amerika, Israel (!), China, North Korea und Russland belegen die letzten Plätze. Frankreich ist angeblich abgefallen im Ranking. Warum über 21 Länder gesprochen wird und im Ranking dann nur 14 Auftauchen ist eines der Mysterien, die mich manchmal beschäftigen. Aber nur kurz. Vielleicht gehören die fehlenden Länder zur European Union, bis auf Frankreich und Deutschland. Die Schweiz ist übrigens in der Umfrage gar nicht gelistet. Die Briten sehen die Schweiz vielleicht weniger als für die Weltpolitik wichtig. Sie kennen die Schweiz eh nur als Ski- und Kletterland. Woher auch. Bei der letzten Fussball-EM waren die Briten ja nicht dabei.

Es schneite letzte Nacht ganz leicht bei uns. Die Kinder freuen sich und rodeln über den Hang gegenüber. Gut, dass ich Winterreifen bestellt habe für meinen kleinen Schwarzen. Aber die bekomme ich frühesten am Dienstag montiert, nachdem die bestellten Reifen eingetroffen sind. Ich hab keine Lust auch nur einen Sachschaden auf schneebedeckter Strasse zu erleiden. Tja, aber in England schneit es so anhaltend, dass dem Räumdienst das Streusalz ausgegangen ist und man mittlerweile auf 500 Tonnen Tafelsalz ausweichen muss. Ob der Vorschlag ankommen würde, Carepakete aus der Schweiz über der Insel abzuwerfen? Salz und Räumfahrzeuge mit erfahrenen Lenkern hat’s hier noch genug!

Felsen von oben! Infolge eines Felsabgangs bei Amsteg bleibt die Gotthard-Autobahn mindestens bis Montag für jeglichen Verkehr geschlossen. Ich habe eh schon immer ein klammes Gefühl, wenn ich über die verschlungenen Strassen nah am Berg fahre. Es kommt regelmässig zu Steinschlag von oben und glücklicherweise kommt eher selten jemand zu Schaden. Auch diesmal gab es nur Sachschaden, weil ein Fahrzeug dem unverhofften Hindernis nicht mehr ausweichen konnte. Die Brocken hatten doch eine Grösse von je einem Kubikmeter und lagen mitten auf der Autobahn A2.

Wie kann man innerorts so schnell fahren? Wieder einmal krachte es gewaltig. In Dietikon fuhr ein 45-jähriger mit seinem Sportwagen über eine mir bekannte Kreuzung und schoss einen links abbiegenden Mercedes A-Klasse regelrecht ab. Diesmal scheint es ein Schweizer gewesen zu sein, denn es wird keine Nationalität genannt. Sonst sind es scheinbar immer die Ausländer, die sich Rennen liefern. Vollkommen zerstört blieb der Sportwagen an einem Kandelaber hängen und hinterliess mit seinen Einzelteilen ein Schachtfeld. Es gab entgegen des Anscheins keine Toten, nur Verletzte.

Blau fördert die Kreativität„! – Als hätte ich es schon immer gewusst! Nein, nicht die Auswirkungen des Alkohols sind hier gemeint, sondern die Farbe. Meine Lieblingsfarbe ist „blau“, wie man am Design des Blogs oder meiner KNX-Website unschwer erkennt. Auch mein Bildschirmhintergrund zeigt meist Bilder mit blau: Himmel und Meer. Nun fühle ich mich natürlich extrem bestätigt.


06.02.2007 – Zürich: „80iesforever“-Party oder „Tanzen im Flamingo“

7. Februar 2009

Jeden Monat findet im „Club Flamingo“ an der Limmatstrasse die „80iesforever„-Party statt. Mittlerweile legendär nicht nur die Location, sondern auch unser gemeinsames Auftreten. (Fast) die gesamte Crew rückte mit Vorfreude an und versammelte sich im Barbereich. Vorher begrüsste Mike noch das kleine Monster in der Limmatstrasse. Es sah fast so aus wie „Schleimer“ aus „Ghostbusters„.

80iesforever Flamingo Zürich Bilder
80iesforever Flamingo Zürich Bilder
80iesforever Flamingo Zürich Bilder
80iesforever Flamingo Zürich Bilder
80iesforever Flamingo Zürich Bilder
80iesforever Flamingo Zürich Bilder
80iesforever Flamingo Zürich Bilder
80iesforever Flamingo Zürich Bilder
80iesforever Flamingo Zürich Bilder

Moni trafen wir vorher bereits an der Kasse und fuhren mit ihr im Lift nach oben in den 4. Stock. Nach den Eintritts- und Garderoben-Formalitäten betraten wir die Clubräumlichkeiten und trafen dort auf Anne und P@. Letzterer kam ohne Toupet und Schosshündchen, aber wieder mit Zigarren und guter Laune. Kurz darauf schaute Roger vorbei. Er kam gerade mit seinem Kollegen von der Tanzfläche, von welcher wirklich gute Musik herüber schallte. Sogar Caroline war seit langer Zeit wieder Mal mit dabei. Blieb allerdings leider nicht lange.

Auch Rousie und Huggy gesellten sich zur Truppe und schliesslich bevölkerten wir gemeinsam die Tanzfläche. Wir blieben bis Badeschluss und gingen erst, als DJ Pete noch mindestens 3 zusätzliche Songs spielte. Die nächste Party ist übrigens am 06.03.2009 – wieder im „Flamingo“. Also Termin gleich mal vormerken.


02.02.2009 – Wetterkapriolen: Altdorf 14 Grad : Jonen -2 Grad

2. Februar 2009

Heute fuhr ich das erste Mal morgens nach Altdorf. In Jonen herrschten frostige -2 Grad und in der Nacht hatte es leicht geschneit. Somit staunte ich nicht schlecht, als ich in das Urner Tal beim Vierwaldstätter See einfuhr. Die Digitalanzeige des Autothermometers stieg unaufhörlich auf über 10 Grad – plus! Es wehte mir ein freundlicher relativ warmer Fönsturm entgegen. In Altdorf angekommen las ich schliesslich 14 Grad ab.

Auf der Rückfahrt gegen 18 Uhr dann das selbe Spiel in die temperturmässig rückläufige Richtung. Auf nur 60 Kilometer errechnet sich somit ein Temperaturgefälle von schlappen 16 Grad – Respekt! Während der Fahrt hörte ich Nachrichten und erfuhr so, dass es auf der Alpensüdseite im Tessin massiv geschneit hatte.

Auch in England – ganz weit im Norden – verursachte massiver Schneefall ein absolutes Chaos. In London ging den ganzen Tag nichts mehr. Der Flugverkehr auf beiden Flughäfen wurde eingestellt und der Busverkehr stand still. Was soll’s. In Altdorf herrschen fröhliche Frühlingstemperaturen. Sogar blauen Himmel und Sonne sah ich fast den ganzen Tag. Ganz anders als im kalten vernebelten Zürcher Raum.


31.01.2009 – Events in Zürich: „Bad Taste Party“ im Provitreff oder „In der Fasnacht angekommen“

1. Februar 2009

Via Ron Orp erfuhr ich per Mail, dass eine „etwas“ aussergewöhnliche Party im „Provitreff“ stattfinden soll. Die Party nennt sich „Bad Taste“. Was bitte soll „Schlechter Geschmack“ mit einer Party zu tun haben? Nach einer kleinen Suche im Web fand ich den Grund: „Man ziehe sich möglichst geschmacklos an“.


Na gut, nach einer Durchsicht der Bekleidungs-Lagerrestbestände im Keller statteten sich Mike und ich entsprechend aus und fuhren gegen 22:30 Uhr nach Zürich Richtung Sihlquai. Der Verkehr bei der Hardbrücke und Richtung Bahnhof war katastrophal. Die Parkplatzsuche gestaltete sich somit auch etwas ausführlicher als sonst. Aber schlussendlich konnten wir aus dem warmen Auto hinaus in die Kälte und eilten flotten Schrittes zur Location „Provitreff“. An der Tür bemusterten uns drei Veranstalter und befanden, dass wir wirklich geschmacklos angezogen seien und wir durften passieren.


Nun waren wir wirklich in der Fasnacht (Fasching, Carneval) angekommen. Die Mehrheit der Gäste hatte das Motto wirklich einwandfrei aufgefasst und sich entsprechend phantasievoll eingekleidet. Wenig später trafen auch Moni und P@ ein. P@’s Outfit entpuppte sich als Kracher: Schwarze hohe wallende Perücke, leuchtendes Alien auf dem Shirt und Plüsch-Fifi auf dem Arm. Dazu eine Zigarre! Perfekter „Bad Taste“. Steve traf ebenso wie Moni ein. Leider waren beide im normalen Outfit unterwegs. Steve fand aber schnell einen Weg, um sich umzudekorieren.



Die „Bad Taste Party“ im Provitreff darf als kreatives Highlight im Partytümpel Zürich bezeichnet werden. Es hat viel Spass gemacht. Die Musik stammte durchwegs aus den 80ern und wir tanzten viel. Kompliment an DJ Membrane für das stimmige Set und die durchwegs tanzbaren Songs, welche für eine durchgängig tolle Stimmung und volle Tanzfläche sorgten. Die Bilder von der Party sind wie immer auf dem Server einsehbar.


26.01.2009 – Jeff Dunham: Achmed the Dead Terrorist

26. Januar 2009

Vodpod videos no longer available.

more about „26.01.2009 – Jeff Dunham: Achmed the …„, posted with vodpod

 

Ein echter Klassiker. Soll es schon als Klingelton geben: „Silence! I kill you!“ Der Satz war übrigens einer der Klassiker vom letzten Thailand-Urlaub.


25.01.2009 – POD – Picture of the Day: „A Taste of Thailand Flavor“

26. Januar 2009

Heute fand ich endlich Zeit die vielen Bilder auszusortieren, nachzubearbeiten und auf den Server zu laden. Hier eine kleine Auswahl:


Mainroad in Bangkok near Central World Shopping Mall


Black Cat at Pattaya Memorial


Nanee at View Point at Pattaya


Sculpture Park „Sala Keo Kou“ in Nongkhai


Monks after Ceremony at Temple at Vientiane (Laos)


View from Wat PoKon North Thailand


„Pfauen“ at Wat PoKon


„Green Sculpture Park“ near Nong Khai


„Black&White“ at  Nangthon Beach Khaolak


„Found some Shells“ at  Nangthon Beach


„New Shoes“ at  Nangthon Beach


„Illuminated Palm“ at  Nangthon Beach


„Taking a bath“ at  Nangthon Beach


„Frangipani Plumeria“ at Khaolak


„I don’t need a Taxi and I had a massage yet!“ at Khaolak


„On the Fly“ over Phuket


„Silent Lake“ Bodensee Bregenz

Sämtliche Bilder sind in Alben sortiert auf dem Server verfügbar.


24.01.2009 – Zürich: „Nitegroove“ im Club Vibes (Bilder)

25. Januar 2009

Nach 5 Jahren Bühnenabstinenz organisierte Chris alias „DJ Kiko“ zusammen mit einem Kollegen Robi aus frühen Zeiten wieder eine Club-Party mit dem Titel „Nitegroove – Back to the Roots„. Als Location wählten die Beiden den „Club Vibes“ in Bassersdorf. Natürlich musste die Züri-Gang am Samstag mit dabei sein. Hier ein paar der vielen Bilder vom Abend.

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Der Abend war ereignisreich, erfüllt von guter Musik und so wurde viel getanzt. Sogar eine Heiratsantrag wurde erfolgreich absolviert. Nein, nicht von Mike oder mir 🙂 Sämtliche Bilder liegen wieder auf dem Server.


23.01.2009 – Thailand/Bangkok: Rückflug nach München mit Temperatursturz

24. Januar 2009

So, und schon bin ich wieder in München. Aber der Reihe nach: Heute morgen wollten wir beide irgendwie nicht aus dem Bett. Zwar weckte uns der „Wakeupcall“ pünktlich um 8:30 Uhr, aber die Bettdecke hing so schwer an uns. Wir kamen erst gegen 10 Uhr nach mehrmaligem Seufzen und Umdrehen und „Weitermummeln“ aus den Federn. Draussen scheint die Sonne bei geschätzten 30 Grad und leise dringt der Verkehrslärm durch.

Aber dann ging alles ziemlich schnell – zwangsläufig. Mein Taxi zum Airport Bangkok wartete schliesslich um 11 Uhr vor dem Hotel „Le Fenix“ Sukhumvit. Duschen, Anziehen, Fertig-Packen, Auschecken, Verabschieden, alles lief fliessend, auch die Zeit. So blieb uns nur eine Zigarettenlänge in der Smoker-Corner vor dem Hotel für die kurze Verabschiedung. Dann kam mein Taxi, noch einmal fest Nanee drücken, Einsteigen, kurz zurück Winken und schon stürzte sich der Taxifahrer in das allgegenwärtige Verkehrschaos im Sukhumvit. Mich wundert immer wieder, wie die Fahrer die Abmessungen der Taxis und die Ecken und Kanten der engen Strassen so gut kennen ohne einen Kratzer abzubekommen, noch dazu, wenn zwischen den Autos noch die Roller unterwegs sind. Und schon fehlte mir Nanee neben mir – ungewohnt sass ich allein im Taxi auf der Rücksitzbank, während das Taxi den Highway erreichte und sich zwischen den anderen Fahrzeugen einmal links einmal rechts vorbei schlängelte.

Nanee verblieb beim Hotel und wartete auf ihren Schulkollegen – jetzt Taxifahrer – um noch etwas für Ommi einzukaufen und ihren Bruder in seinem Restaurant in Bangkok zu treffen. Ihr Flug geht zwar erst um 16 Uhr, aber wie sie das alles schaffen möchte ist mir ein Rätsel. Sie schafft es aber noch den Flug zu bekommen, wie ich später erfahre. Währenddessen erreiche ich den Airport Bangkok kurz vor 12 Uhr. Mir bleibt noch Zeit in der schwülen warmen Luft beim Eingang eine Zigarette zu rauchen. Die letzte für lange Zeit. Dann checke ich bei „Thai International Checkin J“ ein, wandere durch die Immigration, wo mein Visa entwertet wird und mache mich gemütlich auf den langen Weg durch den Dutyfree-Bereich des Flughafens zum Gate C5. Es bleibt noch Zeit für einen Kaffee vor der Sicherheitskontrolle und so sitze ich da grübelnd und nachdenklich. Die gemeinsamen Urlaubstage mit Nanee, ihren Freunden und Verwandten im Norden von Thailand, mit Ruedie, Patrizia, Hans und Brigitte in Khaolak, vergangen wie im Fluge und mein Flieger zurück wartet bereits.

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Ich setzte mich beim Gate C5 in eine der letzten Reihen und wartete gemütlich auf das Einsteigen, welches 15 Minuten vor 14 Uhr sehr geordnet begann. Ich bestieg die Maschine als einer der letzten Passagiere und fand mich alleine auf einer 3er-Fensterreihe wieder. Die Maschine war somit nicht einmal halb besetzt und ich konnte mich mit meiner Zeitung – der Frankfurter Allgemeinen – richtig breit machen. Kurz nach 14 Uhr rollte die Maschine zur Startbahn und hob wenig später in den strahlend blauen Himmel ab. Bangkok unter mir wurde immer kleiner und es lag ein 11-Stunden-Flug vor mir – zurück mit der Zeit – da wir gen Westen flogen. Als wir die Flughöhe erreichten, gab es sofort das erste Essen. Thai Airways ist hier lobend zu erwähnen. Einmal wegen der sehr guten Beinfreiheit und andererseits wegen des wirklich reichhaltigen Menüs.

Zwar hatte ich es wirklich mit meinen drei Plätzen gemütlich, aber schlafen konnte ich trotzdem im Gegensatz zum Hinflug nicht. Wahrscheinlich war der Kaffee Schuld daran; denn beim Hinflug hatte ich ja mit Armin und Kollegen einige Halbe Bier und da schläft es sich ja bekanntlich wesentlich besser. Somit bekam ich trotz regelmässigem Genuss von „Wine Red“ das volle Programm der drei Filme nebst Trailer und zwei bis drei Kurzfilme mit. Auch wenn mir ab und zu die Augen zufielen, kam mir der Flug sehr lange vor. Das nächste Mal bestelle ich wieder ein Bier 🙂

Pünktlich um 19 Uhr landete ich in München und erschauderte beim Blick aus dem Fenster. Ist das Schnee? Ja! Tatsächlich! Die Rollbahn ist nass und auf dem Grün lag Schnee! Saukalt hier! Als wir den „Finger“ erreichten und ich zum Terminal 2 hinüberging konnte ich die Kälte leicht fühlen. Nein, das ist nix für mich. Wir hatten scheinbar einen Andockplatz am anderen Ende bekommen. Somit liefen wir kreuz und quer durch den Terminal 2 auf dem Weg zum Gepäckband. Während ich auf meinen Koffer wartete, schaltete ich mein Natel wieder ein und bekam eine wirklich nette SMS von Nanee. *seufz*

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Dann schnappte ich mir meinen Koffer und verliess den Terminal 2 und fand mich plötzlich vor dem Checkin der Thai Airways wieder. Dort gab ich vor meinem Urlaub meinen Koffer ab und bekam das Ticket für die Hinreise. So schloss sich der Kreis mit einem Abschlussfoto, welches genauso aussieht, wie eines der ersten Bilder. Wartende Passagiere beim Checkin Thai Airways. Kurz spielte ich mit dem Gedanken mir gleich wieder ein Ticket zu besorgen, noch wäre Zeit, hmmmm… Dann wandte ich mich wehmütig ab und ging durch die Drehtür zum Innenhof. Saukalt! Eisiger Wind durchfuhr meine Wärme gewöhnte Bekleidung. Schnell noch eine Rauchen und dann ab zum Ticketschalter; denn ich brauche noch ein S-Bahn-Ticket, um zum Hauptbahnhof zu fahren.

Gegen 20 Uhr bestieg ich die S-Bahn Richtung Hauptbahnhof und kam dort etwa 40 Minuten später an. Kein Ort um sich länger aufzuhalten. Ich fragte nach dem Weg zur Dachauer Strasse und ging ohne Umwege durch die Unterführung. Oben angekommen pfiff mir sofort wieder der kalte Wind um die Ohren. 30 Grad Temperatursturz in 12 Stunden muss erste einmal verkraftet werden. Ich eilte durch die ungemütliche Szenerie zur Hausnummer 21 und erreichte das IBIS-Hotel. Endlich wieder etwas wärmer. Nun schlafe ich ein wenig und morgen Mittag geht mein Zug nach Zürich. Aber ob ich mich so schnell an diese Temperaturen gewöhnen kann? Eher nicht.