Manchmal fallen einem die Motive erst nach langer Zeit auf. Aber irgendwann fallen sie mir dann doch ins Auge. Hoffentlich fällt die Schilder nicht runter. Sonst verfährt man sich noch 🙂
14.05.2009 – Projekte: „Do it yourself“ oder „Spicy Thai Chilly Oil“
14. Mai 2009Aus Samui habe ich zwei Päckchen Chillies mitgebracht. Einmal rote und einmal grüne. Sofort nach der Ankunft gab ich diese in das Gefrierfach. Um die Schärfe zu testen, warf ich vor ein paar Wochen ein paar rote Chillies in die Sosse für die „Sweet and Sour Chicken„-Mahlzeit. Und es war wirklich extrem spicy!
Heute kam mir eine andere Idee: Nachdem die Thai-Chillies wirklich extrem spicy sind – zumindest nach meiner geringen Vergleichserfahrung – dachte ich daran ein „Spicy Thai Chilly Oil“ herzustellen. Das könnte man dann ganz vorsichtig zum Würzen verwenden; z.B. für die Pizza zum darauf tröpfeln oder für meinen „famous Nudelsalat ala Sperlix„.
Gesagt – getan. Mittags besorgte ich mit Mike Sonnenblumenöl (3,15 CHF) und fand im Coop auch gleich die passenden Behältnisse (vier Gläser mit Schraubdeckel für 8,40 CHF). Abends zu Hause angekommen, packte ich dann Testweise etwa 14 Chillies aus der Tiefkühlpackung, taute diese in warmen Wasser auf, trocknete diese ab und gab sie in einen Plastikbehälter mit Messskala. Dann gab ich etwa 200 ml Sonnenblumenöl dazu, steckte den Mixer an und gab etwa 4-5 kräftige Rührstösse Vollgas. Ergebnis: Eine gefährlich rötlich-warnende zähflüssige Masse, welche ich sogleich in eines der Gläser umfüllte.
Ich konnte nicht widerstehen und probierte mit dem Zeigefinger ein wenig vom Chilly-Oil aus dem Plastikbehältnis. Zuerst passte gar nix, aber dann fing es langsam aber sicher im Gaumen höllisch zu brennen an. Ok, es reicht zum Würzen eine Messerspitze. Aber wer mehr aushält darf gerne auch einen Teelöffel voll nehmen.
Beflügelt vom positiven Ergebnis meines Tests ging ich nun zur doppelten Menge über – Chillies und Öl – aber diesmal grüne Chillies. Wieder im warmen Wasser auftauen lassen und anschliessend in den Plastikbehälter. Rührstab kurz 5-8 Mal zucken lassen und fertig ist die diesmal giftig hellgrün rauchende Chilly-Öl-Masse. Flugs füllte ich diese in zwei bereit stehende Gläser um.
Schliesslich kam die letzte Ladung – wieder rote Chillies – dran. Und fertig waren die Spicy-Thai-Bomben für heisse Stunden. Ach übrigens: So ein Päckchen prall gefüllt mit Spicy Chillies kostete mich doch glatte 20 Baht. Es reicht sicher noch für ein paar weitere Gläser 🙂
13.05.2009 – Thairiver: Paradiesischer Nachwuchs im Mai 2009
13. Mai 2009Es wird Frühling! Die Bäume schlagen aus. Die Hormone spielen verrückt und die Paradiesfische (Macropodus opercularis) vermehren sich. Schon seit etwa 3 Wochen gibt es eine richtige Schaumnestbau-Rallye. Die beiden Männchen übertrumpfen sich im Blasenschlagen – der eine in der linken Ecke und der andere in der rechten Ecke des „Thairiver“-Aquariums. Und dann fand ich letzte Woche in beiden Schaumnestern gleichzeitig kleine Eier.
Nach ersten Erfahrungen dauert es somit ein bis zwei Tage bis aus den Eiern stecknadelkopf-grosse Paradiesnachwuchs schlüpft. Anfänglich zwar meist auf dem Rücken hängend, halten sich ganze Scharen unter dem Nest auf – immer bewacht vom Paradiesfisch-Gockel. Vom letzten Wurf im Herbst letzten Jahres brachte ich doch glatt sechs Zöglinge durch. Diese halten sich momentan im „GreenGras“-Aquarium zusammen mit einem Kampffisch-Pärchen und sechs roten Neon auf – immer hungrig.
Vorgestern schöpfte ich dann mit einer gewöhnlichen Suppenkelle einen Teil der Zwergerl unter den Nestern ab und beförderte diese langsam und vorsichtig in das daneben stehende „BambusBecken“. In diesem Aquarium tummeln sich bisher unkontrolliert vermehrende rote Zwerggarnelen. Somit kann ich mir einerseits sicher sein, dass die Paradiesfisch-Zöglinge nicht gefressen werden und andererseits gibt es nachweislich Infusorien in diesem Becken.
Heute Abend fand ich Zeit ein paar Bilder mit der Nikon im Makromodus zu schiessen. Wer genau hinsieht, der entdeckt die immer noch durchsichtigen Individuen. Noch schwimmen die Winzlinge nicht frei und hängen in den Schwimmpflanzen oder am Beckenrand an der Wasseroberfläche. Aber es dauert sicherlich nicht mehr lange und sie erobern sich das Becken.
13.05.2009 – POD – Picture of the Day „Bodensee“
13. Mai 2009Lehrerin zur Klasse: Bildet einen Satz mit „Bodensee„. Maxl meldet sich penetrant: „Ich! Ich! Ich!„. Die Lehrerin nimmt ihn dran und Maxl meint: „Oh wie tut mir das Herz so weh, wenn ich im Glas den Boden seh‘!“

Mit freundlicher Genehmigung von Steve El Helvetico aus seinem Facebook-Fotoarchiv
11.05.2009 – VOD – „Video of the Day“ – When Future User Interfaces go Poetic
11. Mai 2009Vodpod videos no longer available.
Events in Regensburg: 26.06. – 28.06.2009 Regensburger Altstadtfest 2009 (Bürgerfest 2009)
10. Mai 2009INFO: Bilder sind online – siehe Kommentare
Dieses Jahr findet das „Regensburger Bürgerfest 2009“ vom 26.06. bis 28.06.2009 statt. Es hat nun doch Informationen und das Programm im Internet. Nur soviel: Das Motto heisst „Vereine gestalten Bürgerkultur“. Was soll’s! Ich poste einmal zwei Bilder und ein paar Links vom letzten Mal vor zwei Jahren. So bekommt der eventuelle Leser einen kleinen Eindruck vom Fest.
Mehrwert:
09.05.2009 – „Skydance“ in Basel oder „Lass die Beine fliegen!“
9. Mai 2009Letzte Woche rief mich Marcel an und teilte mir mit, dass die Möglichkeit bestünde für Mike und mich zwei Tickets zu organisieren; denn beim „Skydance“ wirkt Rosie als Artistin mit und das sollten wir uns nicht entgehen lassen. Am letzten Wochenende hatte es ja wegen Besuch und diverser anderer Event-Doppelbuchungen nicht geklappt, was wir schwerstens bedauerten. Natürlich durften wir uns eine der Aufführungen in Basel nicht entgehen lassen.
Und so fuhren Mike und ich heute kurz nach Mittag gen Basel und suchten uns einen Parkplatz direkt beim „Musical Theater Basel“. Dann verabredeten wir uns mit Rosie am Backstage-Eingang und bekamen die Tickets (Danke!). Anschliessend suchten wir kurz vor 15 Uhr unseren Platz auf dem Balkon-Mitte auf und warteten auf den Beginn der Show.
Insgesamt über 100 Mitwirkende aus 12 Nationen gestalteten eine atemberaubende Tanz- und Musik-Show. „The Celtic Stars“, welche bei Riverdance mitwirkten, das Rock’n’Roll-Weltmeisterteam aus den Niederlanden, Die Band „Mad Manoush“ (Walk on Fire, Not wearing diamonds, Banana Republic), die Comedians „Mark’n’Simon“ und als absoluter Superstar trat „Lou Bega“ weltbekannt durch „Mambo Number 5“ auf. Die Show war einfach weltklasse. Speziell beeindruckt hat mich persönlich der gemeinsame Auftritt von „Art en Air“ und dem „International SkyDance Ballet“. Tanz, Sound, Acrobatic – weltklasse!
Nach der Show verabredeten wir uns erneut mit Rosie Backstage. Da ich während der Show nicht fotografieren durfte, schossen Freunde von Rosie wenigstens ein paar Bilder von uns drei. Während wir plauderten kam zuerst Lou Bega vorbei und ratsche locker mit und dann Simon von „Mark’n’Simon“, der uns kostenlose Stehkarten übergab. Natürlich ein weiterer Gag; denn die Stehkarte entpuppte sich als Visitenkarte. Dann verabschiedete sich Lou Bega und wanderte in den Regen; denn es ergoss sich ein wahrer Wolkenbruch. Rosie verabschiedete sich, da zuerst das offizielle Fotoshooting anstand und anschliessend um 20 Uhr die zweite Show an diesem Abend begann.
Da unser Auto doch ein Stück entfernt stand, wir aber nicht absolut durchnässt ankommen wollten, entschlossen wir uns mit den Freunden von Rosie eine kleine Bar in der Nähe gegenüber der Messe Basel aufzusuchen und das Ende des Wolkenbruchs abzuwarten. Dort sassen wir dann für die Länge von zwei Panasch. Gegen 20 Uhr brachen Mike und ich auf und verabschiedeten uns.
Mehrwert:
09.05.2009 – Jonen: LED-Lampen von Claus oder „Es werde sparsam Licht!“
9. Mai 2009Wo fange ich an? Chrigel war in Mallorca, um „Claus sein Haus“ KNX-technisch zu erweitern. Claus sein Haus wird zudem komplett mit LED-Technik ausgestattet, da er ja keinen Stromanschluss vom Energieversorger bekommt und sich deshalb mit Solar inkl. Akku-Anlage, Wind und Generator versorgt. Und so kam es, dass ich am Freitag nach meinem Ausflug nach Oberfranken noch spät abends bei Chrigel vorbeischaute, um meine frisch gelieferten LED-Lampen für die Sperlix-Brothers Wohnung abzuholen.
Und so kam es, dass wir die alten E14er-Lampen mit je 25 Watt gegen die neuen LED-Lampen mit je 3 Watt auswechselten. Somit brennen nun über der Küchentheke keine 125 Watt mehr, sondern nur noch 15 Watt. Das wird unsere Stromrechnung natürlich nur marginal beeinträchtigen, aber es sieht trotzdem irgendwie „cool“ aus, odrrrr?
Mehrwert:
08.05.2009 – Stuttgart: Porsche Panamera gesichtet
8. Mai 2009Am Freitag fuhr ich nach Oberfranken. Auf der Rückfahrt sah ich ein recht schnelles Auto in meinem Rückspiegel auf mich zu kommen. Ich war eh schon recht flott unterwegs. Zuerst vermutete ich anhand der Frontleuchten einen Ferrari hinter mir, doch er sah irgendwie anders aus. Somit reduzierte ich die Geschwindigkeit und fuhr auf die rechte Spur, um das Auto überholen zu lassen und es mir dabei genauer anzusehen.
Ich staunte nicht schlecht und freute mich sogleich: Ein Porsche Panamera. Auf Testfahrt? Auf dem Dach hinten rechts entdeckte ich eine montierte Sonde. Also gab ich wieder Gas und folgte dem Schmuckstück. Bis ich in einer Baustelle wieder aufschliessen konnte. Dort entstand das zweite Bild. Die Farbe ist interessant. Eigentlich für Porsche untypisch; denn dieses Metallic-Grün erinnert mich an meine BMW K1200GT.
Mehrwert:
05.05.2009 – Jonen/Schmerikon: Total vernetzt – Thailändisch verzückt – Tunnelblick
5. Mai 2009Gestern Nachmittag kam Tom von der Insel an. Seine Aufenthalt verspricht meistens ein vollkommen verkabeltes Wohnzimmer. Und so war es dann auch. Vollkommen vernetzt mit insgesamt 5 Laptops, einem Tablet-PC und einem Server sassen wir zu dritt „homebased“ den ganzen Tag vor den Rechnern und bastelten an einer Applikation. Kaffee immer greifbar – ebenso die Zigaretten. Was uns eigentlich noch fehlte, war die typische Pizza. Aber es kam anders – glücklicherweise.
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Denn Rudie schickte eine rettende Mail, bevor der kleine Hunger kam. Er hätte ein fantastisches thailändisches Restaurant entdeckt. Ob wir Lust hätten uns mit ihm am Abend zu treffen. Patricia würde er nach der Arbeit abholen. Tja, die Antwort war einfach: Sisiiii!
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Somit fanden wir uns um 19 Uhr im Auto wieder und starteten gen Schmerikon; denn sprichwörtlich „um die Ecke“ ist Schmerikon auch grad nicht. Aber kurz vor Sonnenuntergang erreichten wir die angegebene Adresse: Allmeindstrasse 22. Eine Betonfabrikation? Ratlos sahen wir uns um. Dann rief ich Rudie an. Und er leitete uns am Strandbad entlang über eine Parkplatz direkt vor das Restaurant „Philok Thai„. Das Kleinod scheint gut versteckt zu sein. Rudie empfing uns vor der schick ausgebauten ehemaligen Baubaracke.
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Nach einer ausgiebigen Begrüssung betraten wir das Restaurant und setzten uns nach der Begrüssung von Patricia an einen liebevoll gedeckten Tisch. Dann bestellten wir original thailändische Gerichte, welche von einem original thailändischen Koch angerichtet und supernett serviert wurde. Und es schmeckte auch original! Fast so gut, wie bei Nanee. Wir liessen es uns schmecken.
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Anschliessend holte ich den Laptop aus dem Wagen und wir sahen uns die Bilder von meinem letzten Urlaub auf Samui an. Erst nach Ladenschluss verliessen wir das gastliche Lokal und fuhren mit wohlig gefüllten Mägen wieder zurück nach Jonen. Aber diesmal nahmen wir eine andere Route.
Nicht über den Hirzel, sondern über den neu eröffneten Uetliberg-Tunnel. Kurz vor Mitternacht trafen wir wieder zu Hause ein. Teils sanken sie hin – teils lagen sie bereits – auf dem Sofa. Danke, Ruedi für den Tipp!
Philok Thai
Allmeindstrasse 22
8716 Schmerikon

Veröffentlicht von PeterPan 

























