16.07.2011 – No TV and No Internet and No Telephone

17. Juli 2011

Heute gegen 17 Uhr stoppte plötzlich die Internetverbindung. Keine Website ging mehr zu öffnen. Auch Outlook meldete laufend Verbindungsprobleme. Gut, das passiert schon mal. Man läuft dann zum Cablecom-Modem, steckt die Spannungsversorgung aus, wartet ca. 10 Minuten und dann läuft es wieder. In unregelmässigen Abständen kommt das vor.

Ich ging also in die vorher gefüllte Badewanne und entspannte mich für etwa eine Stunde. Das Problem mit dem Internet wird sich sicher in der Zwischenzeit lösen. Als ich dann frisch entspannt aus der Wanne stieg, checkte ich die E-Mailverbindung. Immer noch keine Verbindung. Ich schaute nach dem Modem, aber es „blinkte“ nicht wie üblich fröhlich vor sich hin. Dann nahm ich die Fernbedienung des Fernsehers und schaltete auf Empfang. „Die Verbindung wurde unterbrochen. Bitte überprüfen sie die Kabelverbindungen.“

Tja, da war aber nicht viel zu überprüfen. Also rief ich die Cablecom Hotline an. Ein netter Mitarbeiter teilte mir mit, dass ein Nachbar bereits vor 20 Minuten die gleiche Story erzählte. Das gesamte Haus sei „offline“. Ein Techniker unterwegs. Als ich später draussen auf der Terrasse sass, kam unser Freund und Nachbar Markus von gegenüber und fragte, ob wir auch „Offline“ seien. Also ist nicht nur unser Haus betroffen, sondern auch die Häuser in unserer Umgebung.

Spät nachts kam dann der Techniker auf unserer Terrasse vorbei, der sich kurz vorher etwas mürbe vorgestellt hatte. Das ist verständlich, weil es zwischenzeitlich 22 Uhr war. Er hätte die Leitung durchgemessen und irgendwo sei die Zuleitung unterbrochen. Es wird viel gebaut in der direkten Umgebung und er schätzt, dass jemand da das Kabel gekappt hätte.

Somit wird es wohl Montag werden bis das Kabel repariert wird. Wie ich jetzt trotzdem online bin? Mit dem Mobiltelefon als Modem. Es gibt immer Mittel und Wege.

Update: Seit Sonntag 18 Uhr funktioniert alles wieder.


08.07.2011 – Rock’n’Blues-Festival Gams – Die Bilder von „Station Quo“ und „Hells Belles“

11. Juli 2011

Am Freitag fuhr ich abends tatsächlich dem Regenbogen hinterher über den Hirzel ins Rheintal nach Gams. Noch eine halbe Stunde vorher soll es so richtig geregnet haben. Als ich gegen 20 Uhr ankam, schien die Sonne. Glück gehabt. Somit stand dem „Rock’n’Blues-Festival“ in Gams nichts im Wege. Eingerahmt von den Bergen und nur der Mond schaute zu. Insgesamt liefen über 1800 Bilder durch die Kamera auf den Memory-Stick. Nach mehreren Aussortierrunden blieben dennoch 320 Bilder übrig für das Web. Und ja: Ich hatte genug Zeit mir auch die Musik anzuhören 🙂

Die Formation um Fredy Koller mit dem Namen „Station Quo“ heizte den zahlreich angereisten Fans gehörig ein. Nach Volketswil hatten sie in Gams ihren zweiten Auftritt.

Und die Girls-Band „Hells Belles“ gab der Menge dann schliesslich mit heftigem Rock ala „AC/DC“ den Rest.

Auch die Mädels hatte ich noch von Volketswil in bester Erinnerung.


07.07.2011 – Foodwatch verleiht „Goldenen Windbeutel“ an „Ferrero: Milchschnitte“

7. Juli 2011

117.688 Verbraucher haben online über die dreisteste Werbelüge des Jahres abgestimmt. Mit Abstand die meisten Verbraucher (43,5 Prozent) sahen in der Milch-Schnitte von Ferrero den unverschämtesten Fall von Etikettenschwindel. Das Produkt wird als „leichte“ Zwischenmahlzeit beworben, dabei enthält es prozentual mehr Fett, Zucker und Kalorien als so manch Schoko-Sahnetorte. foodwatch verleiht Ferrero deshalb den Goldenen Windbeutel 2011.

Goldener-Windbeutel-2011_2__ger[1]

Vom 16. Mai bis zum 16. Juni 2011 konnten Verbraucher ihre Stimme für einen von fünf Kandidaten abgeben. Neben der Milch-Schnitte standen Activia von Danone, Nimm2 von Storck, die Ferdi Fuchs Mini Würstchen von Stockmeyer und das Schlemmertöpfchen feine Gürkchen von Kühne zur Wahl. Die Ergebnisse im Detail:

Quelle: abgespeist.de

Die WISO-Dokumentation im ZDF “Alles lecker, oder was?” mit dem Untertitel “Lebensmittel zwischen Werbung und Wahrheit” will Verbraucher über den medizinischen Nutzen von so genanntem “Functional Food” , also funktionellen Lebensmitteln, aufklären. Zudem wird auf die Tricks der Lebensmittelindustrie bei der Deklaration von vermeintlich gesunden Nahrungsmitteln hingewiesen. Wertvolle und gesunde Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Früchte, sind auf Verpackungen deutlich hervorgehoben, im Produkt selber kommen diese häufig gar nicht oder nur in sehr geringen Mengen vor. Als Beispiele sind in der ZDF-Doku “Alles lecker, oder was?” diverse Müsli-Sorten, Fruchtsäfte und vermeintlich vitaminreiche Bonbons, sowie die von Foodwatch unlängst angeprangerte Milchschnitte zu sehen.

Filmreportage „Alles lecker, oder was?“ ansehen


05.07.2011 – Regensburger Staatsanwaltschaft: Strafbefehl gegen Pete Doherty und August Diehl

5. Juli 2011

Eine ausgedehnte Kneipentour in der Regensburger Altstadt, wird für Pete Doherty und August Diehl ein gerichtliches Nachspiel haben. Im Fasching 2011 brachen der bekannte Rock-Musiker Pete Doherty und der Schauspieler August Diehl (Salt, Inglourious Basterds) zusammen mit einer dritten Person im Vollrausch in ein Musikgeschäft ein und stahlen eine Schallplatte und eine E-Gitarre, welche später am Domplatz aufgefunden wurde. Gestern erliess die Staatsanwaltschaft Regensburg Haftbefehl gegen die drei dringend Tatverdächtigen, welche bereits in der ersten Vernehmung im März teilgeständig waren. Teilgeständig deshalb, weil sie sich wegen des erhöhten Alkoholkonsums und „anderer Drogen“ nur noch bruchstückweise an die Vorgänge damals erinnern können. Der Haftbefehl lautet auf scheinbar auf „fahrlässigen Vollrausch“. Doherty und Diehl waren im März wegen Dreharbeiten in der Oberpfalz.

Quelle: Focus Online


04.07.2011 – Living Root Bridges – Die lebenden Wurzelbrücken von Cherrapunjee

5. Juli 2011

Im tiefsten Nordosten von Indien in einer der regenreichsten Gegenden der Welt wachsen Brücken über die Flüsse. Nicht ganz von alleine; denn fachkundige Menschen übertragen ihr Wissen von Generation auf Generation. Und so flechten sie die Wurzeln des Ficus Elastica (Gummibaum), welche daraufhin die Flüsse überspannen.

Lebende Brücken

Faszinierend, was man aus Gummibaum alles „basteln“ kann: Lebende Brücken.

Das erinnert leicht an eine andere Baumart: The Walking Tree. Dabei handelt es sich allerdings um eine ähnliche Gattung, welche auch unter „Banyan Tree“ bekannt ist (Ficus bengalhensis). Diese Riesen-Baumart besitzt eine interessante Entstehungsgeschichte. Die Samen werden von Vögeln ausgeschieden, was oft auf anderen Bäumen geschieht. Von dort aus wachsen dann lange Wurzeln bis zum Boden. Dort angelangt, werden diese zu Baumstämmen und tragen dann den neuen Baum. Der ursprüngliche Trägerbaum wird dann förmlich von den Wurzelranken des Banyan Trees „erwürgt„. Der Baum treibt dann weitere tragende Wurzeln und scheint dann zu „wandern“, was ihm den Namen „Walking Tree“ einbringt.

Mehr Infos und Bilder:


24.06.2011 – Monty Python mit eigenem Youtube-Kanal

24. Juni 2011

Schon von frühesten Kindertagen an begleitete uns die englische Gang „Monty Python“ mit schrägem Humor und schwarzer Satire. Klassiker wie „Das Leben des Brian“ oder „Ritter der Kokosnuss“ erweiterten unseren Wortschatz im täglichen Leben erheblich und wir wurden sogar über den „Sinn des Lebens“ aufgeklärt. Kein Wunder also, dass sich nach 40 Jahren diverseste Video-Schnippsel von Fans in Youtube finden lassen.

Dies nahmen die Mitglieder von „Monty Python“ zum Anlass einen eigenen Kanal in Youtube zu gründen. Nun nehmen es die „Monty Python’s“ selbst in die Hand und liefern die beliebtesten Videos in HQ ins Web.


19.06.2011 – Belgrad: Amy Winehouse voll wie ein Weinhaus vor 20000 Zuschauern

20. Juni 2011

Amy Winehouse – 27 – charismatische Sängerin aus Enfield (England) hat wieder zugeschlagen. Am Samstag wankte die Sängerin in Belgrad vor 20000 Zuschauern offensichtlich betrunken auf die Bühne und brachte während eineinhalb Stunden nur wenige Textzeilen zustande, warf mit Mikrofonen und Schuhen um sich, worauf sie von den Zuschauern ausgebuht wurde. Die Eintrittskarte kostete um die 50 Franken, was bei einem Durchschnittslohn in Serbien von 370 Franken eine Menge ist.

Ein Sprecher von Amy Winehouse vermeldete heute der Presse, dass die nächsten Konzerte in Istanbul und Athen abgesagt werden, weil Amy nicht die „bestmögliche“ Leistung bringen könne. Na denn Prost.

Am 15. Juli wird die Sängerin in Locarno am Moon and Stars erwartet, am 23. Juli am Paléo Festival in Nyon.

(Quelle: Bieler Tagblatt)

PS: Hier zwei Bilder Amy Winehouse ungeschminkt aus dem Jahr 2007


19.06.2011 – Spirit of Rock Festival in Winterthur – Gut, dass ich dort war

20. Juni 2011

Gut, ich kam erst gegen 16:15 Uhr an der Eishalle beim Spirit of Rock Festival an. Irgendwann gründe ich die „VFFZFFV“ (Volksfront für Zürich für fliessenden Verkehr). Die erste Tat wird sein den Gubrist wegzusprengen. Am Sonntag um 15 Uhr hat es da Stau! Von Urdorf bis Affoltern! WTF! Gut, natürlich bekommt man dann keinen Parkplatz mehr direkt vor der Deutweg-Eishalle in Winterthur. Dafür darf man dann vor dem Coop parken etwa 1000 Meter entfernt. Gut, dafür konnte ich mein Free-Ticket direkt am blauen Kassenzelt abholen, nachdem der Kassier sein Schinken/Käse-Sandwich verdrückt und während dem Essen mit einem Groupie plauderte.

Gut, ich hatte auf das Mitnehmen meiner Digicam verzichtet, weil ich dachte, dass bei der Besetzung sicherlich am Eingang darauf geachtet wird. Gut, dafür hatten alle ausser mir mindestens ein Natel und/oder eine Digicam dabei. So viele, dass später der Foreigner-Sänger „raise your mobiles“ ins Mikro rief. Gut, früher nahm man dazu Feuerzeuge, bis die Fingerkuppen eine eindeutige polizeiliche Identifikation wegen verbrannter Fingerkuppen unmöglich machte.

Gut, Saga hätte um 16 Uhr anfangen sollen. Aber als ich die gut gefüllte Eishalle betrat, tat sich noch gar nichts. Roger alias Metallschädel war schon früher da. Zusammen mit Fränzi, Falki und Rockröhre entdeckte ich Roger mit ein paar Kollegen und Kolleginnen mitten im Foyer beim Konzert-Verpflegung verspeisen. Gut, dann warten wir halt noch ein wenig. Die Fans des Festivals hatten nach erster Durchsicht durchaus einen Altersdurchschnitt von „gegen 40“ (oder darüber). Der/die Ein oder Andere hatte/n sogar noch die gleichen Klamotten von damals an. Nur ob man da noch komfortabel hineinpasst? Das ist die andere Frage.

19.06.2011 SAGA in Concert in Winterthur

Schliesslich legte der Anfang Jahr zurück gekehrte Michael Sadler samt Critchton-Brüder, Jim Gilmor und Schlagzeuger Brian Doerner mit „On the Loose“ los. Reimt sich fast. Gut, „Humble Stance“ und „Scratching the Surface“ kamen recht gut rüber. Auch „What do i know“ passte noch recht gut. Aber bei „Pitchman“ holperte es ein wenig. Und die melodramatischen Soli bzw. die „Highspeed-Fights“ zwischen Keyboard und E-Gittare zogen sich doch das eine oder andere Mal etwas in die Länge. „Wind him up“ und „The Flyer“ hätte ich mir gerne gewünscht als abschliessende Stimmungsbringer. Aber ein Konzert ist eben kein Wunschkonzert.

19.06.2011 - KANSAS in Concert in Winterthur

Gut, dann war Umbaupause und die meisten Gäste begaben sich in das Aussengelände vor der Halle. Vor dem einzigen Grillstand bildete sich eine längere Schlange quer über den Platz. Getränke bekam man hingegen etwas flotter. Fränzi und Falki hatten VIP-Tickets und schwärmten von der Gastlichkeit und den vielen Delikatessen, welche man in der „Gold-Area“ kredenzte. Als nächstes war Kansas dran. Gut, „Dust in the Wind“ war dabei. Sauberes Handwerk, gute Stimme, klassische Geige, alles passt. Viele Songs sind 35 Jahre alt. Und klingen immer noch frisch.

19.06.2011 - FOREIGNER in Concert (i want to know what love is)

Gut, für mich die besten des Abends waren „Foreigner„: Geiler Sound. Weltklasse Show. Und die Stimmung kochte bei all den sauberen 80er-Songs im Repertoire: „Cold as Ice“, „I want to know what love is“, „Urgent“ und als Zugabe gab es „Jukebox Hero“. Alle Songs aus den 80ern – bis auf einen vom neuen Album „Can’t Slow Down“. Und das obwohl nur noch Mick Jones als einziges Gründungsmitglied immer noch dabei ist. Kelly Hansen am Mikrofon gab jedenfalls alles im Original ab – bekleidet in einer weissen Original-Stretch-Jeans mit Seiteneingriff.

Gut, was mich zum Abschluss bringt, nämlich Journey. Die Jungs eröffneten komfortabel mit „Seperate Ways“. Aber dann. Dann ging es dahin mit neueren Songs. Das merkte man sofort am Publikum. Bis auf die „Dauerharten Fans“, die auch jede Umstrukturierung in der Band seit 30 Jahren mitgemacht haben, standen alle anderen Fans mit den Händen in den Hosentaschen da und hörten sich die neuen Songs an. Gut, bei einem „Spirit of Rock Festival“ ist es durchaus legitim neue Songs zu spielen. Aber der Spirit geht damit verloren.

Gut, wie es ausging kann ich nicht mitteilen; denn ich verabschiedete mich so nach dem 5. Song von Journey. Man ist ja auch nicht mehr der Jüngste *lach*. Aber auf der Rückfahrt stockte es wieder. Gut, diesmal in der Gegenrichtung Richtung Gubrist von Affoltern weg. Gut, somit verbrachte ich wieder mehr Zeit im Stehen auf der „Autobahn“ als beim Fahren. Gut, was mich wieder zum Gubrist und dessen Sprengung durch den „VFFZFFV“ bringt. Gut, ich bin Daheim und gehe gerne wieder aus so ein Festival.

PS: Einen weiteren Bericht über das Festival gibt es bei


15.06.2011 – Milla Jovovich: Von Al Bundy’s „Yvette“ bis „Resident Evil“

15. Juni 2011

Unser Cablecom Festplatten-Receiver funktioniert wieder. Und seit dem zeichnen wir „Al Bundy“ wieder auf, um dann, wenn es nix Gescheites im Fernsehen hat, die alten Folgen anzusehen. Heute sahen wir uns die 63. Folge aus der 4. Staffel an „Her mit den kleinen Französinnen“.

Die junge Austauschschülerin „Yvette“, die Kelly der Reihe nach die Jungs ausspannt und dann wegen schlechten Betragens frühzeitig nach Hause fliegen muss, kam Mike und mir gleich bekannt vor. Nach etwas Gurgeln bestätigte sich unsere Vermutung: Irgendwoher kennen wir die Dame:

Ist das nicht die Schauspielerin aus „Ultraviolet„?

Und könnte das nicht die gleiche Schauspielerin sein, die in „Das 5. Element“ die LeeLoo neben Bruce Willis spielt?

In Wikipedia steht nix von ihrem Cameo-Auftritt in „Al Bundy’s Schrecklicher Familie“, aber auf ihrer Website und sie ist es: Milla Jovovich

Und ja: Sie spielt in „Resident Evil“.


07.06.2011 – EHEC: Zitat des Tages

7. Juni 2011

„Wenn Vegetarier derzeit Salat verspeisen, besteht die Gefahr, dass sie schnell ins Gras beissen.“

(PP)