03.04.2008 Party „More than Mode“ im Xtra

4. April 2008

Am Mittwoch Abend trafen Mike und ich uns mit Anne und P@ im Club Xtra. Der Titel der Party „More than Mode“ lockte uns in diese Location zusammen mit der Ankündigung „30 Years of Wave“.

080403 More than Mode

Allerdings enttäuschte das aufgelegte Musikportfolio vollständig und hatte überhaupt nichts mit „Wave“ zu tun. So blieb es bei zwei Bier und wir kamen an diesem Tag pünktlich ins Bett.


Abnehmen mal anders – oder „Operation P@“

27. März 2008

Operation gelungen – P@tient tot? Nein, P@ lässt sich nicht unterkriegen. Wie ich ihn kenne, springt er auf dem voll funktionstüchtigem Bein zwischen Küche (Kühlschrank) und Wohnzimmer-Liege-Sofa hin und her und sortiert MP3 und DVDs aus der guten alten „More than Mode“-Zeit.

Er schrieb mir heute Mittag eine Mail mit folgendem Bild:

Schrauben

Im Text steht dann, dass er im Krankenhaus operativ abgenommen hat. Eben genau 4 Gramm. Das wiegen die Schrauben, die man ihm aus dem Knie entfernt hat. Zusätzlich verlor er noch ein Kreuzband, das man diskret heraus operierte und deshalb nicht gewogen werden konnte. Nachdem er halbwegs groggy aus der Narkose erwachte, galt sein erster Gedanke seiner lieben Anne. Er schickte ihr einen riesigen Blumenstrauss in die Arbeit. Süss, odrrr?

Auf diesem Wege wünschen wir P@ gute Erholung; denn er soll schnell wieder fit werden und sich (von Anne) pflegen lassen. Sonst fehlt er uns auf den 80iesforever-Parties allzu lang. Ob er wohl ein Glöckchen in Reichweite hat? 🙂


24.03.2008 – Schneefall am Ostermontag in Zürich

24. März 2008

Bild zur aktuellen Wetterlage:

080324 Schnee in Zürich-006

Heftiger Schneefall bei 0 Grad in Zürich. Da hilft nur heissen Tee trinken und auf dem Sofa in die warme Decke einmummeln.


22.03.2008 Ostern in Regensburg – Einkaufen am Samstag, Abends zum Klassentreffen, in der Nacht ins QU und dann zurück nach Zürich

24. März 2008

Nach einer kurzen Nacht fuhren Mike und ich in die Regensburger Innenstadt. Eine blöde Idee am Ostersonntag in die Innenstadt zu fahren, wenn der ganze Landkreis meint, dass es kein Morgen mehr gibt und einkauft, dass die Tüten platzen. Zuerst ging es zum Einkaufszentrum „Arcaden“. Dort erledigten wir unsere eigenen Einkäufe und waren froh möglichst schnell wieder draussen zu sein.

Gegen Mittag versuchte ich in das Bismarckplatz-Parkhaus einzufahren. Logischerweise zeigte die Tafel an, dass kein Parkplatz mehr frei war. Wir stellten uns mit dem Auto brav in die Reihe und warteten etwa 10 Minuten; denn ständig fuhr irgend jemand auf der anderen Seite des Parkhauses wieder heraus.

Dann wanderten wir die Ludwigsstrasse entlang zum Haidplatz. Dort stand ein schöner alter Mercedes 220 in schwarz. Wir nahmen an, dass den jemand für eine Osterhochzeit gemietet hatte. Wir hielten uns aber nicht lange auf und schlenderten mit den Laptops unter den Armen zur „Boston Coffee Factory“ beim Rathaus; denn dort gibt es nicht nur guten Kaffee, sondern auch noch WLAN.

Wir suchten uns einen Platz im 1. Stock, besorgten uns je einen Kaffee und suchten uns einen gemütlichen Platz aus. Mike spielte natürlich wieder mit seinem iPhone, während ich die Bilder von gestern nachbearbeitet und ein wenig bloggte 🙂 Dann besuchte uns Astrid und wir plauderten über den Urlaub. Gegen 17 Uhr brachen wir auf und fuhren zum MediaMarkt. Ich sah mich nach einer neuen DigiCam um. Preise-Vergleichen ist ja wichtig. Wir fuhren dann beim „Local Porsche-Händler“ vorbei und trafen Christian. Er legte damals im „Factory“ auf und wir ratschten über Autos und tauschten Telefonnummern. Man hatte sich lange nicht mehr gesehen.

Gegen 18 Uhr fuhren wir in den „Auer-Bräu“ hinüber. Dort traf sich die ehemalige „10a“ von Mike der Judenstein Realschule für ein Klassentreffen. Es kamen Kollegen von Mike und mir aus vergangenen Tagen. Auch hier hatte man sich viel zu erzählen und es war einen lustige Runde. Gegen Mitternacht meldete sich ein ehemaliger Arbeitskollege von Mike. Er sei mit Alex in der Discothek „QU“.

Mike und ich fuhren hin und blieben dort bis 4 Uhr morgens. Gegen Ende traf ich noch Harry und nahm mit ihm einen Kaffee. Er versprach uns im Sommer in Zürich zu besuchen. Dann entschlossen wir nach Zürich zurück zu fahren.

Um diese Zeit kann man den Osterverkehr hervorragend umgehen. Wir kamen gut voran und standen gegen 7 Uhr an der Grenze. Vorher wurden wir sogar noch in Deutschland von der Polizei kontrolliert. Es lag aber natürlich nichts vor 🙂



Wir entschieden uns über das Rheintal nach Zürich zu fahren. Nach wenigen Kilometern erreichten wir die schneebedeckten Berge.



Wir hielten kurz beim Wahlensee auf ein Fotoshooting und setzten unsere Fahrt fort.

Bei der Raststätte Herrlisberg entschieden wir uns einen Kaffee und „Gipfli“ zu besorgen. Das Restaurant „Cindy“ ist richtig schön im 50er-Jahre-Stil eingerichtet.


Gegen 9 Uhr trafen wir in Zürich ein und fielen müde ins Bett. Ostern kann anstrengend sein 😉


21.03.2008 – Ostern in Regensburg – Anfahrt mit Hürden: Regen, Schnee und viel Verkehr

22. März 2008

Als ich das erste Mal heute gegen 9 Uhr morgens erwachte und den Schneefall durch das Fenster entdeckte, drehte ich mich wieder um und mummelte mich in meine Bettdecke. Dann träumte ich an Koh Samui, an Sonne, Sand, Meer und fühlte fast die Sonne auf meiner Haut. So schlummerte ich wieder ein, bis ich gegen 11 Uhr das Mahlen und Knacken der Espressomaschine hörte. Mike musste erwacht sein. Als ich widerwillig die Decke zur Seite schlug und ins Wohnzimmer torkelte, sass Mike auf dem Sofa und spielte bereits wieder mit seinem iPhone.

Ich liess ebenfalls eine Tasse Kaffee aus der Espressomaschine, ging damit zurück ins Wohnzimmer und schaltete den Laptop ein. Dem Schnee wich der Regen, der draussen vor dem Balkon durch Windböen getrieben auf die Erde fiel. Ich checkte meine E-Mails. Mike sah kurz vom iPhone auf und meinte, dass ich Messages auf dem Natel hätte. Ich las diese durch und beantwortete ein paar davon. Dann duschte ich und fing an ein paar Klamotten in den kleinen Reisekoffer zu packen. Wir wollten gegen 13 Uhr nach Regensburg über das lange Osterwochenende fahren.

Nachdem Mike sich ebenso reisefertig gemacht hatte, holte ich den „kleinen Blauen Benz“ aus der Garage und wir verluden unsere Habseeligkeiten in den Kofferraum. Mike sprang noch kurz in die Wohnung zurück, weil wir den Ausdruck der Mail von Mane vergessen hatten. Mane ersteigerte letzte Woche einen grossen Apple-Monitor bei Ebay, den wir in St. Gallen abholen wollten. Dann starteten wir unsere Fahrt durch den strömenden Regen in Zürich.

Der Verkehr lief recht locker vor sich hin und wir kamen trotz der widrigen Wetterverhältnisse auf den Schweizer Strassen sehr gut voran. Wir hatten uns extra entschlossen erst am Freitag zu fahren, da wir nicht in den Osterverkehr am Donnerstag Abend kommen wollten. Bei St. Gallen fuhren wir ab und holten den Monitor ab. Wir fuhren bei St. Margreten über die Grenze nach Österreich. Vor einer Ampel bei Hart ging dann aber gar nichts mehr. Der Verkehr staute sich auf der Hauptstrasse nach Bregenz.

Nachdem wir eine halbe Stunde an der gleichen Stelle mit abgestellten Motor standen, setzte ich kurz zurück und wendete, fuhr dann in eine Seitenstrasse. „Endlich mal eine andere Strecke, als die, welche man immer auf der Fahrt hin und zurück sieht“. Wir fuhren durch ein Wohngebiet mit schmalen Strassen, das Navigationsgerät drehte fast durch und erhielt von uns nach der Ansage „Bitte wenden!“ der freundlichen Stimme den Spruch „Halt die Klappe!“.

Wir kamen auf eine Durchgangsstrasse und – standen wieder im Stau. Komischerweise scheint in Österreich der Karfreitag kein Feiertag zu sein. Sämtliche Grosshändler wie Lidl oder Aldi und auch die kleineren Geschäfte am Wegesrand hatten geöffnet. So erklärte sich der heftige Verkehr; denn zu den Osterurlaubern kamen noch die regionalen Wochenendeinkäufer. Die Strassen Richtung Lindau/Bregenz waren komplett verstopft. Auch auf der Autobahn durch den Ambergtunnel ging nichts mehr. So wurde aus unserer kleinen Stau-Umfahrung ein mittlerer Ausflug.


Irgendwann fanden wir uns auf einer sich den Berg hinauf schlängelnden Strasse wieder. Wir gewannen recht zügig an Höhe. Der Regen wechselte zuerst in Schneeregen und dann in einen handfesten dicken Schneefall. Das Navigationssystem erkannte irgendwann, dass wir nicht auf dessen Wendebefehle reagierten und unbeirrt nach der eigenen Nase fuhren und berechnete den Weg endlich in Fahrtrichtung.

Den ganzen Winter sahen wir bisher nicht so viel Schnee. Eigentlich gar keinen; denn das Skiweekend fiel ja wegen des Koh Samui Urlaubs für uns aus. Mike fotografierte die Umgebung im Schneetreiben, ich fuhr den Benz und war richtig glücklich die Winterräder auf dem Auto zu haben. Ab und zu testete ich beim Anbremsen oder beim Herausbeschleunigen aus einer  Kurve, ob die Strasse bereits glatt wäre. Und je höher wir kamen, umso mehr Schnee lag auf der Strasse. Mike lichtete zwischenzeitlich lachend ein Segelboot am Bergstrassenrand ab. Da schien jemand auf die nächste grosse Flut vorbereitet zu sein. Wir rätselten, ob das Boot wohl „Arche“ heissen würde.

An einer Steigung steckte rechts in einem Feldweg ein voll beladener Volvo-Kombi. Der Fahrer kam uns auf der Fahrbahn entgegen. Wir konnten allerdings selbst nicht helfen; denn wenn ich stehen geblieben wäre, befurchtete ich selbst nicht mehr weiter zu kommen. Irgendwann erreichten wir besiedeltes Gebiet. Das Nest hiess „Scheidegg“. Ich erinnerte mich dunkel, dass ich in der Schulzeit eventuell einmal hier zum Skifahren gewesen sein könnte. Aber wir hielten uns nicht lange auf. Wir wollten noch bei Tageslicht die Autobahn, wo sie auch immer sei, erreichen.

Nach Scheidegg ging es mit uns bergab – und wie. Die reinste Bergrennstrecke mit haufenweise Kehren und engen Kurven tat sich vor uns auf. Und je weiter wir wieder Richtung „Normalität“ kamen, umso weniger schneite es und um so mehr regnete es.

Trotzdem sahen wir ungewöhnlich viele Schneefräsen und Räumfahrzeuge uns entgegen kommen. Auch versuchte so mancher Hausbesitzer seinen Gehweg vor dem Haus zu räumen – bis die nächste Schneefräse kam. Auf einem Schild entdeckten wir den Hinweis auf einen „Wasserfall“, was uns sofort über eine eventuelle „Tourist Attraction“ witzeln liess.

Auf „Normalniveau“ regnete es nur noch heftig. Kein Schneefall mehr. Auch die Autobahn Lindau-München fanden wir bei Weissensburg oder so ähnlich. Dann standen wir nur noch kurz vor der ersten Autobahnbaustelle, fuhren aber auch da ab und nahmen die Umfahrung.

Nach 6,5 Stunden erreichten wir Regensburg. Wir gaben noch den Monitor bei Mane ab, er bedankte sich mit ein paar Franziskaner Weissbier, wir plauderten, streichelten deren Katzen und Hunde und amüsierten uns über allfällige politische, wie auch soziale Dinge aus der Schweiz und Bayern.

Gegen 22 Uhr trudelten wir dann bei Mam ein. Es gab ein Käsebuffet als „Spätstück“, trinken noch etwas Tee und entspannen auf dem Sofa. Bis auf Mike: Der spielt mit seinem iPhone. Draussen ist es „saukalt“ und die Scheiben der Autos sind angefroren. Na denn „Frohe Ostern“.


20.03.2008 – Vor Ostern mit dem iPhone auf einen EY-Burger ins „In der EY“ – oder „Schöner Spielen vor Ostern“

21. März 2008

Na? Das Wortspiel mit „Ostern“ und „iPhone“, „Ey-Burger“ und „In der Ey“ bemerkt? Auch egal. Es geht eigentlich um „Schöner Spielen vor Ostern“. Warum das? Üblicherweise treffen wir uns mit ein paar Freunden einmal im Monat an einem Donnerstag in der Lokalität „In der Ey“ in Zürich.

Dieses Mal lief die Einladung etwas kurzfristig. Peter „Zimmi“ kam schon Nachmittags bei mir in der Arbeit vorbei. Wir programmierten ein wenig an Lichtszenen mit RGB-LEDs herum. Da er das Projekt noch heute fertig machen wollte/musste, fuhr er anschliessend gegen 18 Uhr dorthin. Daher fiel für ihn als alten Stammtischler der Stammtisch flach. Namenskollege Tom Sperlich kam allerdings. Wir besorgten uns einen Billardtisch und versenkten ein paar Kugeln während wir auf Mike warteten.

In der Ey Maerz 2008-009

Nach zwei Stunden des Wartens und Billardspielens, traf dann Mike mit Steve im Schlepptau ein. Wir setzten uns an einen der Tische und diskutierten ein paar Urlaubserlebnisse durch. Mike fühlte sich wieder wesentlich besser, nachdem sich morgens um 5 Uhr Moe endlich gemeldet hatte.

In der Ey Maerz 2008-011In der Ey Maerz 2008-022

Sie schickte eine SMS auf sein Natel – nein „iPhone“. Was tut man, wenn man einen Mann rund um die Uhr beschäftigen und ablenken möchte? Man schenkt ihm ein „iPhone“. Seit er das Teil auf Koh Samui beim „Local Dealer“ kaufte, spielt er nur noch mit dem Teil. Steve besass schon ein paar Wochen vorher ebenfalls ein „iPhone“ und nun sitzen die Beiden gegenüber am Tisch und blättern und tippen mit starren Augen nur noch auf dem Gerät herum. Alles muss ausgetestet und ausprobiert werden.

Dann bestellten Mike und Steve den berühmten „Ey-Burger“ und liessen es sich schmecken. Tja, ich spiele lieber mit echten Kugeln. Und morgen geht’s ans „Eiersuchen“. Nein, nicht virtuell – hoffe ich. Und: Mam hat heute Geburtstag! Alles Gute auf diesem Wege! Bis morgen in Regensburg.

Peter Pan’s Restaurant-Tipp für Zürich

Spielhaus Bar Restaurant Ey
In der Ey 29 
8047 Zürich
Telefon: 044 – 491 65 48
Telefax: 044 – 401 25 00
E-Mail: ey-mail@ey-site.ch
Website: www.ey-site.ch


19.03.2008 Der letzte Wintertag in Zürich – Es hat Schnee in der Schweiz

19. März 2008

Morgen fängt der Frühling an. Doch von Frühling noch weit und breit zumindest temperaturmässig keine Spur. Heute fuhr ich auf einen Termin am Nachmittag. Unterwegs fing es zu schneien an. Man möchte es nicht glauben. Noch vor wenigen Tagen lag ich auf Koh Samui in der Sonne am Strand bei mindestens 25 Grad; denn die Wassertemperatur lag um diesen Wert und so kühlt die Luft dort auch nie auf einen Wert darunter ab – nicht mal in der Nacht.

Schweiz und Schnee im Maerz 2008-001

Und heute sehe ich Schneeflocken bei etwa 8 Grad auf die Frontscheibe des Autos fallen.

Schweiz und Schnee im Maerz 2008-011
Schweiz und Schnee im Maerz 2008-013

In Emmen bei Luzern angekommen, fotografierte ich vom Parkplatz aus die Schneebedeckten Berge. Die Sicht ist nicht etwa verschwommen. Das ist reinster Schnee, der dort hinten über den Bergen fällt.

Schweiz und Schnee im Maerz 2008-016

Nach dem Termin hielt ich kurz an und fotografierte während der untergehenden Sonne den fast vollen Mond über der dem Schneebedeckten Rigi – dem Berg im Hintergrund auf der rechten Seite. Es ist empfindlich kalt und es soll noch weiter schneien. Die Schneefallgrenze liegt momentan bei etwa 800 Meter und die Tendenz ist sinkend. Würde mich nicht wundern, wenn es in den nächsten Tagen auch in Zürich schneit.


Wikileaks.org von US-Gericht abgeschaltet – Ursache Enthüllungen über verstecktes Geld?

20. Februar 2008

Ob dieser Schuss nicht doch nach hinten losgeht?

Heise.de meldet heute 19.02.2008 (Auszug):

„Wer heute die Seite Wikileaks aufruft, erhält nur eine Fehlermeldung: Der Domainname wurde nicht gefunden. Grund ist eine Verfügung gegen den US-Registrar Dynadot, die den Provider nicht nur zur Löschung des Domainnamens der Whistleblower-Webseite verpflichtete, sondern auch die Offenlegung sämtlicher Account-Daten anordnete. Der Registrar wurde ebenso angewiesen, den Umzug der Domain zu einem anderen Provider zu verhindern. Dennoch sind die Inhalte von Wikileaks weiter verfügbar, zum Beispiel über die Ausweich-Domain wikileaks.cx.
Vorausgegangen war ein Rechtsstreit mit der Niederlassung des Schweizer Bankhauses Julius Baer auf den Cayman Islands. Wikileaks hatte im Januar mehrere hundert Dokumente veröffentlicht, die Steuerhinterziehung und Geldwäsche in dem Bankhaus belegen sollen. Darunter sind interne Schreiben, Korrespondenz und Kalkulationen.
Kurz nach der Veröffentlichung der Dokumente aus der Niederlassung des Bankhauses hatte eine Anwaltskanzlei die Löschung verlangt, wie Wikileaks auf einer eigenen Seite dokumentiert. Darin führt der Anwalt aus, dass es sich bei den Dokumenten um illegal veröffentlichtes Material handele, und fordert die Löschung der Dokumente.“

Telepolis.de berichtet über das gleiche Thema unter dem Titel „Schweizer Bank geht gegen Whistleblower-Seite vor“ (Autor Florian Rötzer ebenso im Auszug)

„Bei den auf der Webseite veröffentlichten Dokumenten geht es um Geschäfte, die mit Steuerhinterziehung verbunden sind – auch Deutsche sollen hier beteiligt sein
Während in Deutschland mit dem Kauf der DVD durch den BND, und die Razzien gegen Steuersünder Liechtenstein wieder einmal als Paradies für Steuerhinterziehung ins Visier geriet, geht es bei der gerichtlich durch eine einstweilige Verfügung gegen die 2006 gegründete Website wikileaks.org um einen ähnlichen Fall (
Bestrafe einen und warne hundert). 
Erwirkt hat die Verfügung gegen die Whistleblower-Seite, auf der allerdings für die Informationen kein Geld angeboten wird (Anm. d. Red. Der BND zahlte angeblich 5 Millionen Euro für die DVD), die Schweizer Bank Julius Baer, die auch eine Niederlassung auf den Cayman Islands besitzt. Wikileaks hat Dokumente über die Geschäfte der Bank auf den Cayman Islands veröffentlicht, wobei es auch um Steuerhinterziehung und Geldwäsche gehen soll.
Ein kalifornischer Richter verfügte nicht nur, dass die Webseite durch den Provider vom Netz genommen werden muss, sondern auch, dass der Domainname nicht an einen anderen Besitzer übertragen werden darf. Über die URL ist die Seite zwar nun nicht mehr zu finden, wohl aber über die IP-Adresse 88.80.13.160/wiki/Wikileaks, da sie in Schweden gehostet ist. Dort sind dann auch alle Dokumente zu finden. Zudem sind andere Websites des Whistleblower-Netzwerkes wie wikileaks.de oder wikileaks.be noch zugänglich und berichten über den Vorfall.“

Mittlerweile berichtet auch „Der Spiegel“ (Schweizer Bank bekämpft Enthüllungs-Wiki), sowie erste Schweizer online-Medien. Es werden stündlich mehr News.
Aber nicht nur deutschsprachige Medien berichten aktuell. Auch die internationalen Nachrichtenmagazine reagieren. 

Zum Beispiel NBC11.com unter der Schlagzeile „Judge Shuts Down SF Based Whistleblower Web Site„. Die „New York Times“ schreibt über diesen einmaligen Fall der Internet Zensur (Auszug):

„Web Site That Posts Leaked Material Ordered Shut
In a move that legal experts said could present a major test of First Amendment rights in the Internet era, a federal judge in San Francisco on Friday ordered the disabling of a Web site devoted to disclosing confidential information.
…
The case in San Francisco was brought by a Cayman Islands bank, Julius Baer Bank and Trust. In court papers, the bank claimed that “a disgruntled ex-employee who has engaged in a harassment and terror campaign” provided stolen documents to Wikileaks in violation of a confidentiality agreement and banking laws. According to Wikileaks, “the documents allegedly reveal secret Julius Baer trust structures used for asset hiding, money laundering and tax evasion.” „
 

Ihr kennt Wikileaks nicht? Wikileaks wurde 2006 gegründet, um jedem die Chance zu geben, anonym brisante Dokumente zu veröffentlichen. Das Motto der Seite ist: „Wir schützen Ihre Identität und maximieren die politische Wirkung.“ Auf der Seite wurden schon mehrere brisante Dokumente veröffentlicht. Die Gruppe gibt an, Geldwäsche in Höhe von 4,5 Milliarden Dollar aufgedeckt zu haben. Im Dezember sorgte die Gruppe für Schlagzeilen, als sie aufdeckte, wie vom US-Stützpunkt Guantanamo Informationen in der Wikipedia manipuliert wurden.
Auch veröffentlichte Wikileaks im Januar vertrauliche Dokumente, in welchen ersichtlich sein soll, was es sich der Freistaat Bayern kosten lässt, um Skype-Telefonaten und Skype-Buddy-Listen online auszuspionieren. Auch bekannt unter dem Namen „Bayern-Trojaner“.

Schliesslich bringt es „blogs.mediapost.com“ auf den Punkt:

„But despite Julius Baer’s preliminary court victory, the bank may well have already lost the public relations war. As of Tuesday morning, Wikileaks is still accessible online here, while its description of the court case is available here. Even if Julius Baer should succeed in taking down those links, the documents are also available via BitTorrent.“


Kunstraub in Zürich – Zwei der vier Bilder wieder gefunden

19. Februar 2008

Und zwar auf dem Parkplatz der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Und das Beste: Das Fahrzeug war unverschlossen! Da stellt sich die Frage, ob nicht doch alle vier Bilder im Wert von 180 Millionen Franken zuerst im Fahrzeug zurück gelassen wurden. Aber hier ein Teil der offiziellen Pressemitteilung von polizeinews.ch:

„Seit dem Kunstraub vom 10. Februar 2008, fahndet die Stadtpolizei intensiv nach den Ölgemälden, den unbekannten Tätern und dem Fluchtfahrzeug. Wie lange sich das Fahrzeug auf dem Parkplatz vor der Klinik befand, steht zurzeit nicht fest und ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. „

Und ausserdem:

„Kurz nach 16 Uhr meldete ein Angestellter der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich der Stadtpolizei, dass auf dem öffentlichen Parkplatz vor der Klinik an der August Forel-Strasse ein verdächtiges weisses Fahrzeug stehe, auf dessen Rücksitz sich zwei Bilder befinden würden. Der 56-jährige Schweizer kontrolliert im Auftrag der Klinik regelmässig den gesamten gebührenpflichtigen Parkplatz. Nach Eingang der Meldung rückte die Stadtpolizei Zürich sofort aus und sperrte das Areal grossräumig ab.
…
Museumsdirektor Lukas Gloor hat nach eingehender Prüfung die beiden Kunstwerke als die geraubten Ölgemälde «Mohnfeld bei Vétheuil» von Claude Monet und «Blühende Kastanienzweige» von Vincent van Gogh identifiziert. Die beiden Bilder im Wert von rund 70 Millionen Franken befinden sich in einem guten Zustand und sind nach wie vor durch die ursprüngliche Glasabdeckung geschützt.“
 

Im Zusammenhang mit der Aufklärung des Diebstahles bittet die Stadtpolizei Zürich um Mithilfe der Bevölkerung:

Insbesondere interessieren Angaben zum Verbleib und allfälligen Insassen des weissen Personenwagens der Marke Opel Omega, 2.5 V6, in den letzten Wochen. Hinweise sind erbeten an die Stadtpolizei Zürich, Telefonnummer 044 411 66 88, oder an die Mailadresse: kunstraub@stp.stzh.ch sowie zurichartrobbery@stp.stzh.ch . 

Originalartikel mit Fotos bei polizeinews.ch

Weitere Artikel zum Kunstraub


Events in Zürich – 16.02.2008 „Herbstzeitlosen“ im Provitreff

12. Februar 2008

Hallo Partygänger: Diese Party würde ich emotional der „WildThing“ in der Labor-Bar vorziehen. Die Location ist gemütlicher (klar getrennte Nutzungsbereich und dadurch deutlich weniger Lauferei) und der Sound bekannt.

Musik aus den 80ies und 90ies, Wave, NewAge, Deutschrock. Angemessene Getränke- und Eintrittspreise.

Playlist der Plattenleger diesmal: CB, Raimondo P. und JHG Shark.
A Flock of Seagulls, Abwärts, Air, Alphaville, Alpinestars, And Also the Trees, Andreas Dorau,
Angels & Agony, Anne Clark, Apoptygma Berzerk, Arcadia, ASCII.Disco, Assemblage 23, B-Movie, Beauty of Gemina, Big Country, Bloc Party, Blur, David Bowie, Boytronic, Bravery, Bronski Beat, Camouflage, Cassandra Complex, Chameleons, Charlatans, Chemical Brothers, Clan of Xymox, Coldplay, Cooper Temple Clause, Covenant, Cult, Cure, Curve, D.A.F., Damned, Dead or Alive, Decoded Feedback, Deine Lakeien, Depeche Mode, Deus, De/Vision, Diary of Dreams, Diorama, Diva Destruction, Dope Stars Inc., Dorsetshire, Doves, Dreadful Shadows, Dream Theater, Duran Duran, Echo & the Bunnymen, Editors, Electric Soft Parade, Eskobar, Faith and the Muse, Faithless, Fatboy Slim, Felt, Fiat Lux, Fields of the Nephilim, Fixx, Flash and the Pan, Frankie goes to Hollywood, Front 242, Frontline Assembly, Garbage, Gary Numan, Gene, Girls under Glass, Green Day, Gossamer, Grauzone, Haujobb, PJ Harvey, HIM, House of Love, Hocico, Hubert Kah, I am X, I Like Trains, I Love You But I’ve Chosen Darkness, Icehouse, Icicleworks, Ideal, Iggy Pop, In Strict Confidence, In the Nursery, Infekktion, Informatik, Interpol, Invincible Spirit, Joachim Witt, Joy Disaster, Joy Division, Kent, Killers, Killing Joke, Kirlian Camera, Kim Wilde, KIZZ, Kosheen, Leatherstrip, Linoleum, Kraftwerk, London after Midnight, Lords of the New Church, Love Crave, Love like Blood, Lucie Cries, Madrugada, Magenta, Manic Street Preachers, Massive Attack, Maximo Park, Mesh, Misery Loves Co., Mission, Moby, Modern English, Morrissey, Muse, My Vitriol, Nada Surf, Nena, Neuroactive, New Model Army, New Order, NFD, NIN, Nitzer Ebb, Oasis, OMD, Opposition, Orgy, Perfidious Words, Peter Schilling, Pixies, Placebo, Polarkreis 18, Prodigy, Profil, Project Pitchfork, Propaganda, Psyche, Pulcher Femina, Pulp, Punto Omega, Puressence, Radiohead, Real Life, Red Hot Chili Peppers, REM, Remy Zero, Rheingold, Ride, Robert Palmer, Romantics, Rosetta Stone, Rotersand, Sad Lovers and Giants, Saybia, Shadows in the Dark, She Wants Revenge, Shiny Toy Guns, Shock Therapy, Silencers, Simple Minds, Siouxsie and the Banshees, Sisters of Mercy, Skinny Puppy, Smashing Pumpkins, Smiths, S.P.O.C.K., Stephan Eicher, Stills, Strokes, Suicide Commando, Sunless, Talk Talk, Travis, Tears for Fears, Theatre of Tragedy, Thinkman, Tuxedomoon, U2, Ultravox, Underworld, Unkle, Verve, Visage, VNV Nation, Vive la fête, Virgin Prunes, Vyllies, White Rose Movement, Wolfsheim, Wumpscut:……and many more.

Ort: Provitreff Zürich, Sihlquai 240

Termin: Samstag 16.02.2008
Start: 22 Uhr

Link: www.herbstzeitlosen.ch

Bericht und Bilder vom letzten Event im Provitreff „Herbstparty“