03.06.2009 – ThaiRiver: Nachwuchs im Wochentakt oder „Darf’s a bisserl mehr sein?“

4. Juni 2009

Die Paradieser-Männchen synchronisieren momentan die Brutpflege. Kaum entferne ich aus dem „ThaiRiver die beiden Schaumnester mit Babyfischen, bauen die zwei simultan in der jeweils gegenüber liegenden Ecke ein neues. Nach einer Woche befinden sich doch gleich wieder junge Paradies-Zwergerl darin. Serienproduktion oder Wettbewerb? Langsam bekomme ich ein „Platzproblem“; denn das einzige Aquarium zur Aufzucht ist das „BambusBecken“, in welchem sich der Nachwuchs den Platz mit den roten Zwerggarnelen teilt.

Aber noch etwas anderes habe ich mir angetan: Die Zucht von Artemia. Die Älteren unter uns kennen diese „Urzeitkrebse“ noch aus einer Jugendzeitschrift mit dem Namen „Yps“. Und nun steht ein IKEA-Plastik-Gefäss auf dem Querbalken des „ThaiRiver“ und es klappt sogar. Die „Produktion“ von Kleinstlebendfutter floriert und die Paradieser-Zwergerl bekommen täglich rote prall gefüllte Bäuche.

Heute schöpfte ich wieder zwei Nester mit Paradieser-Nachwuchs ab. Nun muss ich mir langsam etwas einfallen lassen; denn ich möchte vermeiden, dass die älteren Geschwister anstatt der Artemia-Krebschen die Neugeborenen als Lebendfutter verwerten. Mal sehen, was sich morgen ergibt. Eventuell bekomme ich ja irgendwo noch ein Zuchtbecken.

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Die Bilder oben (1. Reihe) zeigen meine beiden „Entnahmebecher“, welche die „Suppenkelle“ ablösten. Nein, die sind nicht von Tupper. Bild drei zeigt den Nachwuchs der roten Zwerggarnelen.

In der zweiten Reihe sieht man halbstarke Zwerggarnelen, welche nach den Artemia an der Wasseroberfläche angeln. Es scheint, dass durch die Artemiafütterung auch die Zwerggarnelen in Fortpflanzungsstimmung kommen. Kann aber auch Zufall sein. Bild 5 zeigt ein paar der Paradieser-Zwergerl – auch das Bild 6. Es ist das einzige Bild, welches mir „scharf“ gelungen ist und man sieht den roten Bauch gefüllt mit Artemia.

Die ersten beiden Bilder in der dritten Reihe zeigen eine Posthornschnecke und ein paar Garnelen, die nach den Artemia angeln. Ob sich die Posthornschnecke am Mahl beteiligt, kann ich nicht bestätigen. Dir restlichen Bilder zeigen den Paradiesfisch-Nachwuchs, der im Strom des kleinen Aussenfilters schwimmend die Artemia herauspickt.

Die Bilder von der aktuellen Situation findet man wieder auf dem Server


Events in Zürich: 80iesforever-Party am 5. Juni 2009 im „Club Flamingo“

3. Juni 2009

Nächste Party:
Diesen Freitag, 5. Juni 2009 ab 22.00 Uhr
Flamingo, Limmatstrasse 65 (4. Stock), 8005 Zürich
(Tram 4 & 13 Museum für Gestaltung)
DJ/VJ Pete G & Spidi
>> Flamingo?

Wunschclip wählen und Gästelistenplatz gewinnen
Stimme für deinen Wunschclip! An jeder Party spielen wir um Mitternacht den Videoclip, der die meisten Stimmen erhalten hat.

Unter allen Teilnehmern verlosen wir 3×2 Plätze auf der Gästeliste für die nächste 80’s forever Party im Flamingo.
>> Abstimmen

Bei der diesjährigen Brit-Award-Verleihung im Februar wurden die Pet Shop Boys mit dem Preis für ihren außergewöhnlichen Beitrag zur Musik ausgezeichnet. Mit ihrer ebenso aussergewöhnlichen Bühneninszenierung und Multimedia-Show machen die Pet Shop Boys auf ihrer Welttournee Halt in der Maag EventHall Zürich. Nebst ihren zahlreichen Hits wie „Go West“, „It’s a Sin“ oder „West End Girls“ werden sie auch Songs aus ihrem neuen, zehnten Album „Yes“ präsentieren.

2 Tickets für das Konzert in der Maag Event Hall. Viel Glück!
>> zum Wettbewerb

Event-Tipp: Herbstzeitlosen
Samstag 13. Juni 2009
Provitreff, Zürich
Anspruchsvolle Musik und angenehme Preise. Ein Ort, an dem die Musik nicht Mittel zum Zweck sondern Zweck selbst ist.
>> Herbstzeitlosen Homepage

80’s forever!
Flamingo : Limmatstrasse 65 (4. Stock) : 8005 Zürich : ab 22.00 Uhr
Facebook: 80’s forever Gruppe
My Space: www.myspace.com/80sforeverparty
Homepage: www.80sforever.ch


26.05.2009 – Zürich: Hagelsturm über der Limmatstadt

27. Mai 2009

Mike und ich haben davon überhaupt nichts mitbekommen. Wir waren in Altdorf. Dort hat es nur heftig geregnet und gestürmt.

Vodpod videos no longer available.

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Hier ein Bericht von SF Tagesschau

21.05.2009 Regensburg: „In the Heat of the Evening“ oder „Gib mal so richtig Gas!“

22. Mai 2009

Heiss sollte es heute gleich zwei Mal werden: Als wir gegen 14 Uhr in Jonen starteten und gut eine halbe Stunde später das Kreuz Zürich Nord passierten, zeigte das Thermometer exakt 30 an. Der erste heisse Tag im Mai! Und später am Abend wurde es noch einmal so richtig heiss: Der neue Gasgrill von Tom wurde eingeweiht.

Und das ist dann der zweite Teil der Überschrift: Wir gaben nämlich zuerst auf der Autobahn so richtig Gas und liessen die Ventile glühen und später am Abend glühte dann der neue Grill, als Tom und Klaus Gas gaben. Wir erreichten Regensburg nach weniger als 5 Stunden und fuhren gleich weiter nach Neutraubling. Klaus und Tom richteten den Gasgrill her. Ein echt edles Teil aus Edelstahl.

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Gabi hatte massiv gut eingekauft und so füllte sich der grosse Grill fast bis auf die letzten Zentimeter. Und so dauerte es nur wenige Minuten bis das leckere Grillfleisch auf unseren Tellern zappelte. Wir liessen es uns schmecken und ratschten ausgiebig. Natürlich hatte ich eine meiner „Spicy Thai Chilly Oil“-Döschen dabei, dessen Inhalt getestet werden musste. Und es schmeckte herzhaft scharf! Erst gegen Mitternacht verabschiedeten wir uns und fuhren zu Mam.

Das Album vom Grillabend bei Gabi und Tom ist hier!


20.05.2009 – Krise? Dann nix wie weg! Preise für Flüge nach Bangkok/Thailand im Sinkflug!

20. Mai 2009

20.05.2009 – Krise? Dann nix wie weg! Preise für Flüge nach Bangkok/Thailand im Sinkflug!

Die Preise für Flüge nach Thailand fallen in den Keller. Zahlte ich noch über 1500 Euro zu Ostern, so sind für einen vergleichbaren Flug nun ein Bruchteil davon fällig. Klar, Ostern war schon lange ausgebucht und ist die Hochreisezeit und nun ist „Low Season“, aber so günstig kommt man eigentlich sonst nur nach Mallorca. Hier einige Beispiele:

Günstig nach Asien kommt man derzeit mit Thai Airways. Wer bis zum 20. Juni einen Hin- und Rückflug ab München oder Frankfurt nach Bangkok bucht, zahlt nur 489 Euro (inklusive Steuern und Gebühren). Außerdem wird bei dem Angebot die Freigepäckgrenze von 15 auf satte 35 Kilogramm angehoben.

Emirates, fliegt derzeit nach Bangkok für unschlagbare 371 Euro (inklusive Steuern und Gebühren). Buchbar bis 29. Mai, Reisezeitraum bis 24. Juni.

Mit der Swiss Airlines kommen Kurzentschlossene derzeit für 999 CHF von Zürich nach Bangkok. Mit AirBerlin kostet der gleiche Flug eben 638 Euro.


03.05.2009 – „LoveRide17 meets Nazareth“ oder „10 000 heisse Öfen, 800 Bilder und bester Heavy Metal“

3. Mai 2009

Roger erinnerte mich gestern per SMS, dass heute um 15 Uhr die Heavy Metal Legenden „Nazareth“ in Dübendorf sein würden – bei der LoveRide17. Das hiess: Tausende heisse Harleys für die Augen und bester Rock für die Ohren. Auch Adi meldete bereits am Freitag auf der 80iesforever sein Kommen an und siehe da, bereits um 11 Uhr klingelte das Telefon. Also hiess es schnell Akku in die Nikon einlegen und auf geht’s Richtung Dübendorf.

Wir stiegen in den „kleinen Schwarzen“ und öffneten das Dach, um die Sonne zu geniessen; denn die Veranstalter der LoveRide hatten offensichtlich Sonne und blauen Himmel gebucht. Das war angesichts des schlechteren Wetters am Tag zuvor nicht zu erwarten gewesen. Wir folgten der Beschilderung ab Dübendorf und fanden alsbald einen gemütlichen Parkplatz ausserhalb des Geländes. Schon während der Fahrt kamen uns Massen heisser Öfen entgegen und auch rund um das Festgelände – der Flughafen Dübendorf – brabbelten die schönsten Custom-Bikes an uns vorbei.

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Wir betraten das Festgelände und ich holte die Digicam heraus als wir an den schönen Töffs vorbei kamen. Dann verabredeten wir uns mit Adi bei der Stuntshow, mussten dann aber gleich weiter zur Bühne, weil dort Roger wartete. Wir kamen zum Soundcheck bei seinem Tisch an. Er erzählte, dass er bereits früh morgens am traditionellen LoveRide teilgenommen hatte. Das heisst: In 500er Gruppen fahren einige Tausend Motorräder eine gemütlich abgesteckte Tour rund um Dübendorf.

Letztes Jahr kam „China“ und dieses Jahr gab es etwas ganz Besonderes: Um 15:30 Uhr legte die Rock-Legende Nazareth los. Die Schotten waren mit dem Sound überhaupt nicht sparsam und gaben neben Songs der neuen Scheibe Klassiker wie „Love hurts“ oder „Dream on“ und am Schluss noch „This Flight Tonight„. Ich stand in erster Reihe direkt an der Bühne. Insgesamt schoss ich über 1000 Fotos, von welchen nach dem Aussortieren auch noch um die 800 Bilder übrig blieben.



Wie gesagt: Über 1000 Bilder schoss ich von Nazareth bis die Linse glühte und der Speicher einfach voll war. Es reichte aber bis zur zweiten Zugabe. Also hat es nun massenhaft Fotos von den Jungs auf dem Server! Zur Statistik der diesjährigen LoveRide17: Über 10 000 Motorräder, 17 000 Gäste, 520 000 CHF Spendeneinnahmen für Behinderte. Die nächste LoveRide18 findet nächstes Jahr am 02.05.2009 statt. Also bitte diesen Termin wieder rot anstreichen.

Official Website of Nazareth

Alle Bilder von der LoveRide und vom „Nazareth“-Auftritt


01.05.2009 – Zürich: „Tanz in den Mai auf der 80er-Party“ oder „Besuch aus dem hohen Norden“

2. Mai 2009

Kaum zu glauben, aber wahr: Karen und Christoph aus Hamburg haben ihre Ankündigung wahr gemacht und sind tatsächlich auf ein gemütliches Wochenende nach Zürich geflogen. Und: Zwei Freunde befanden sich im Handgepäck – Helge und Nicole. Karen und Nicole buchten unverhofft günstig nicht nur die Flüge, sondern auch sich und die Männer im „Fleming’s“ ein.

Wir trafen uns natürlich gleich am Freitag Abend in einem gemütlichen typischen Restaurant mit dem interessanten Namen „Rheinfelder“, wobei es in Zürich keinen Rhein, sondern die Limmat gibt, welche zwar in den Rhein fliesst, aber es hat im „Rheinfelder“ klassische Schweizer Spezialitäten, z.B. „Züri-Gschnetzeltes“, welches aber keiner von uns sechs wählte, sondern eher einen „Schweizer Wurstsalat – garniert“ vorzogen, zumindest mit Schweizer Servelat und Schweizer Käse. 🙂

Nach der Speisung wanderten wir noch ein wenig durch die Altstadt – um die Ecke direkt ins „N8flug“ – um uns noch je einen Gute-Nacht-Trunk zu genehmigen, weil die vier Nordlichter einen langen Reisetag nebst ausführlicher Bewanderung zu Stadt, Land und Fluss der Sehenswürdigkeiten hinter sich hatten, aber Mike und ich noch andere nächtliche Pläne schmiedeten: „80iesforever“. Während die Hamburger-Gang sich somit in die Gemächer zurückzogen, wanderten also Mike und ich nach der Verabschiedung gen Limmatstrasse, die auch nicht am Rhein liegt, aber das „Flamingo“ beherbergt – das Ziel unserer Reise – um unser Abendessen ein wenig abzutanzen.

Tja, und da bestiegen wir den Lift in den fünften Stock hinauf, ich diskutierte noch kurz mit dem Türsteher, ob mein Sakko nun ein Sakko sei oder nicht und gab es dann doch an der Garderobe ab, weil der Gorilla mit Knopf im Ohr kein Modebewusstsein entwickeln wollte. An der Bar besorgten wir uns je einen kühlen vergorenen Hopfentee und mussten nicht lange warten, bis Anne und P@ eintrafen. Wir wechselten vom Barbereich zur Tanzarena und nahmen unseren Stammplatz zwischen DJ Pete’s Arbeitsplatz und Herren-WC – wg. Mike – ein




Adi traf mit Freunden ebenso noch ein, wie Moni und so befand sich das Eck voll in unserer Hand, wobei so mancher Erdnussflip nicht nur in der Hand blieb, aber das ist eine andere Geschichte. Da auch uns der Freitag noch etwas in den Beinen steckte und sich auch durch Schütteleien nicht verbesserte, sowie das ausgiebige Abendmahl seinen Tribut forderte, verabschiedeten wir uns gegen 3 Uhr und verlegten uns zuerst in die fahrende Position, bevor wir in die liegende übergingen.

Alle Bilder des Besuchs aus Hamburg und von der 80iesforever-Party


28.04.2009 – Mercer-Studie 2009: Wien überholt Zürich oder „Haberer vor Eidgenossen“

27. April 2009

Ohoh. Das gibt ein Rauschen im Blätterwald. Und eventuell Verstimmungen in den Nachbarschaftlichen diplomatischen Beziehungen. Zuerst der Steuerstreit und nun das: Nach der weltweit anerkannten und von Mercer alljährlich durchgeführten Studie „Global – Quality of Living Survey“ überholte die Österreichische Stadt Wien unser aller Zürich, welches X Jahre die Hitliste der lebenswertesten Städte unangefochten anführte.

  1. Wien
  2. Zürich
  3. Genf
  4. Vancouver
  5. Auckland

Zwar folgt sofort nach Zürich die Schweizer Stadt Genf, aber den goldenen Lorbeer erhält dieses Jahr eben Wien. So wie ich das aus dem Pressetext heraus lese, kam der Sieg von Wien durch die erstmalige Bewertung der Infrastruktur der jeweiligen Stadt zustande. Und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Die absolute Häufung von Baustellen und die allgegenwärtigen Blitzkästen in Zürich müssen den negativen Ausschlag gegeben haben! Das schreckt Urlauber und Besucher sicherlich am meisten ab.


26.04.2009 – Zürich: Die Story und die Bilder vom Zürich Marathon 2009

26. April 2009

Ein Wochenende: Freunde zu Besuch, „kummst ned rein“, 6:30 Uhr am Sonntag aufstehen, Zürich Marathon 2009. Ganz normal? Ja, fast. Aber der Reihe nach. Am Freitag Abend, kurz vor der Tagesschau, Mike und ich befanden uns gerade im Aufbruch zur „Vernissage“, klingelte das Telefon: Peter alias „Somali“ war dran. Er und Ingo („Super-Ingo“) seien noch 1,5 Stunden von Zürich entfernt und somit bei der Anreise zu uns. Warum? Beide würden am Zürich Marathon 2009 teilnehmen.

Somit legten Mike und ich die Jacken wieder ab und warteten auf die Beiden. Und so kam es, dass „Somali-Peter“ kurz nach der Ankunft exakt 1,5 Stunden später in unserem Auto sass und zur „Vernissage“ in die Stadt mitfuhr. Tja, aber alles kam ganz anders. Gegen 22:15 Uhr kamen wir vor der Alten Börse an, zeigten brav unsere Eintrittskarten, aber der „Gorilla“ vor der Tür meinte mit fremdländisch angehauchten Schweizer Dialekt lediglich „Nur mit Stempfel oder Bändli, sunscht erscht ab 23 Uhr wieder, warte!“. Ich runzelte die Stirn, las erneut die Zeile „Vernissage von 18 Uhr bis 4 Uhr morgens“ auf der Karte und schaute mich Hilfe suchend um. Der „Kleiderschrank“ wich aber nicht zur Seite. Somit wandten wir uns unverrichteter Dinge ab und suchten unser Heil in einer freundlicheren Lokalität. Diese fanden wir im „Nachtflug“, wo wir je zwei „Panasch“ zu uns nahmen und den gemütlichen Abend ausklingen liessen.


Am Samstag zeigten wir „Somali-Peter“ kurz die Stadt und den wichtigsten Aussichtspunkt. Vom Albis über den See wiesen wir ihm den Weg für den morgigen Marathon. Dann besorgten wir mit ihm seine Startnummer und trafen uns dabei mit „Super-Ingo“. Anschliessend organisierten wir noch die nötigen Überlebensmittel zur gesunden Füllung des Kühlschrankes, welche wenig später zur Vorbereitungsnahrung für unsere Athleten in Form eines Grillabends dienen sollte. Am Abend machten wir noch einen kurzen Abstecher ins „Le Halles“ und schlossen sehr früh gegen Mitternacht im „Don Weber“ die Vorbereitungen unseres Schützlings für die 42,195 km ab.


Sonntag 6:30 Uhr war der Tag dann nicht mehr in Ordnung. Es hiess am Tag des Herren aufstehen, Duschen, Kaffee trinken und los ging es zur Startzone. Wir lieferten „Somali-Peter“ dort ab und suchten uns einen Parkplatz in der Umgebung des Uetliberg-Tunnels, fanden einen und postierten uns auf erhöhter Position, um dem Massenstart beizuwohnen. In der Masse der Marathonis und -Vrenis konnten wir dann weder „Somali“ noch „Super-Mario“ entdecken. Allerdings kamen die Massen ob der Geschwindigkeitsunterschiede etwas besser vereinzelt an gleicher Stelle wieder aus der Röhre. Und so fanden wir zumindest „Somali“ als Fotoobjekt wieder.


Nachdem so ziemlich alle 5900 Läufer an mehr oder weniger locker an uns vorbei liefen, verlegten wir den strategischen Aussichtspunkt Richtung Innenstadt. Schliesslich fiel bei Mike und mir ob der frühen Morgenstunde unserer Abreise aus der gepflegten Wohnhöhle das wichtige Frühstück aus, welches nachgeholt werden musste. Ein gemütliches Plätzchen für das verspätete Morgenmahl fanden wir direkt am Kiosk am See beim Mythen-Quai. Dort liess es sich ansehnlich in der Sonne verweilen und auf die ersten Läufer im Zielraum warten, welche nach exakt 2:10 Stunden eben dort eintrafen.








„Somali-Peter“ strebte nach eigener Auskunft eine Zeit um die 3:30 Stunden an, welche er aber als Trainingszeit vorher abtat, weil er fünf Wochen pausieren musste. „Super-Mario“ wäre mit einer Zeit knapp über 4 Stunden zufrieden. Somit warteten wir an der Absperrung mit Aussicht auf den Asphalt auf die Freunde. So entstanden insgesamt über 600 Bilder der Läufer und vom Ambiente drum herum, bis schliesslich die beiden Recken an uns vorbei liefen. Nach einem kurzen Telefonat trafen wir uns im Zielraum, wo „Somali“ gerade „Super-Mario“ auf die Beine half.
„Somali-Peter“ kam mit 4:09.48,6 (M45) als 533. an. „Super-Mario“ erreichte4:15.58,3 (M30) und kam auf Platz 866.

Im Anschluss schossen wir noch ein paar Bilder direkt am See beim „Aqua“ und trennten uns dann kurzzeitig, da wir uns zur Siegesfeier samt Stärkungsmahl in der Sperlix-Wohnung verabredeten. So kam es, dass wir alsbald frisch geduschte Freunde an unserem runden Tisch auf der Terrasse vorfanden und nach Strich und Faden mit Weissbier, Leberkäs, Tomaten-Mozzarella-Salat und süssem Senf verwöhnt wurden, bevor sie die Heimreise in das ferne Land, welches man „Oberpfalz“ nennt, antraten.

Nein, die Pony’s waren nur Fotomotiv am Ende des Tages und kamen weder auf den Teller noch haben die vier etwas mit Marathon zu tun. Viele, viele Fotos der Marathon-Läufer und -Läuferinnen findet Ihr im Album.

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200 Bilder mit vielen Teilnehmern des Zürich Marathon 2009


24.04.2009 – Zürich: Mike Shiva und DJ Energy nehmen Streetparadehymne auf – Veranstalter entsetzt

24. April 2009

„Jaaaa… die Bernääär.. die sind schooon etwas laaangsaaamer… “ Sagt ein Gerücht. Sorry, aber scheinbar ziehen die Zürcher jetzt geschwindigkeitsmässig nach; denn offensichtlich ist heute bzw. gestern erst 1. April in Zürich. Mollmoll. Was der „Blick“ da enthüllt ist entweder ein schlechter Aprilscherz oder einfach eine erste Auswirkung des Sommerlochs: Der unlängst zur „Nervensäge der Nation“ gewählte Wahrsager Mike Shiva soll zusammen mit dem Plattenaufleger DJ Energy die Hymne zur diesjährigen Streetparade aufnehmen. Mike Shiva nimmt sogar extra Gesangsunterricht! Der Veranstalter der Streetparade zeigt sich entsetzt: «Wir suchen einen innovativen Song, der zur Street Parade passt. Mike Shiva ist ein Arschtritt für jeden echten Künstler!» (Zitat Pressesprecher Stephan Epli) Sorry, aber einzig ein Knebel würde helfen. Das Ganze ist einfach: MEGA OUT!