20.05.2009 – Krise? Dann nix wie weg! Preise für Flüge nach Bangkok/Thailand im Sinkflug!

20. Mai 2009

20.05.2009 – Krise? Dann nix wie weg! Preise für Flüge nach Bangkok/Thailand im Sinkflug!

Die Preise für Flüge nach Thailand fallen in den Keller. Zahlte ich noch über 1500 Euro zu Ostern, so sind für einen vergleichbaren Flug nun ein Bruchteil davon fällig. Klar, Ostern war schon lange ausgebucht und ist die Hochreisezeit und nun ist „Low Season“, aber so günstig kommt man eigentlich sonst nur nach Mallorca. Hier einige Beispiele:

Günstig nach Asien kommt man derzeit mit Thai Airways. Wer bis zum 20. Juni einen Hin- und Rückflug ab München oder Frankfurt nach Bangkok bucht, zahlt nur 489 Euro (inklusive Steuern und Gebühren). Außerdem wird bei dem Angebot die Freigepäckgrenze von 15 auf satte 35 Kilogramm angehoben.

Emirates, fliegt derzeit nach Bangkok für unschlagbare 371 Euro (inklusive Steuern und Gebühren). Buchbar bis 29. Mai, Reisezeitraum bis 24. Juni.

Mit der Swiss Airlines kommen Kurzentschlossene derzeit für 999 CHF von Zürich nach Bangkok. Mit AirBerlin kostet der gleiche Flug eben 638 Euro.


28.04.2009 – Mercer-Studie 2009: Wien überholt Zürich oder „Haberer vor Eidgenossen“

27. April 2009

Ohoh. Das gibt ein Rauschen im Blätterwald. Und eventuell Verstimmungen in den Nachbarschaftlichen diplomatischen Beziehungen. Zuerst der Steuerstreit und nun das: Nach der weltweit anerkannten und von Mercer alljährlich durchgeführten Studie „Global – Quality of Living Survey“ überholte die Österreichische Stadt Wien unser aller Zürich, welches X Jahre die Hitliste der lebenswertesten Städte unangefochten anführte.

  1. Wien
  2. Zürich
  3. Genf
  4. Vancouver
  5. Auckland

Zwar folgt sofort nach Zürich die Schweizer Stadt Genf, aber den goldenen Lorbeer erhält dieses Jahr eben Wien. So wie ich das aus dem Pressetext heraus lese, kam der Sieg von Wien durch die erstmalige Bewertung der Infrastruktur der jeweiligen Stadt zustande. Und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Die absolute Häufung von Baustellen und die allgegenwärtigen Blitzkästen in Zürich müssen den negativen Ausschlag gegeben haben! Das schreckt Urlauber und Besucher sicherlich am meisten ab.


20.03.2009 – Food Watch verleiht Danone´s Actimel den „Goldenen Windbeutel 2009“

20. März 2009

Die Verbraucherorganisation „foodwatch“ hat am Freitag, 20.03.2009, den „Goldenen Windbeutel 2009“ an Danone verliehen. Beim Versuch, den Preis für die dreisteste Werbelüge des Jahres am Deutschlandsitz des Konzerns in Haar bei München zu übergeben, wurden foodwatch-Kampagnenleiterin Anne Markwardt und der stellvertretende foodwatch-Geschäftsführer Matthias Wolfschmidt von Danone jedoch abgewiesen. Eine Mitarbeiterin des Konzerns: „Ich bin hier, um ihnen mitzuteilen, dass wir den Preis nicht annehmen. Von Seiten des Unternehmens steht Ihnen auch niemand zur Verfügung.“

Quelle: abgespeist.de

Genau einen Monat durften Verbraucher auf der Website www.abgespeist.de aus den zuvor von Verbrauchern vorgeschlagenen Produkten abstimmen. 35 000 folgten dem Aufruf. Mit 47% bekam „Actimel von Danone“ eindeutig die meisten Stimmen. Der Kinderdrink „Biene Maja von Bauer“ kam abgeschlagen mit 19% auf den zweiten Platz. Auf den weiteren Rängen folgten „Bertolli Pesto Verde von Unilever“, „Eckes Granini Frucht-Tiger“ und der „Gourmet-Geniesserkuchen von Bahlsen“.

Den Preis für den dreistesten Schwindel, den „Goldenen Windbeutel“ 2009, vergibt foodwatch 2009 zum ersten Mal. Eine prominente Jury, besetzt mit Fernsehköchin Sarah Wiener, Moderator Tobias Schlegl, „Spiegel“-Reporter Ullrich Fichtner, Autor Harald Dzubilla und Bloggerin Andrea Nienhaus, hatte fünf der 13 bisher auf abgespeist.de vorgestellten Produkte für die unrühmliche Trophäe nominiert.protestieren.

Mit der Wahl will foodwatch öffentlich machen, wie wir beim Kauf von Lebensmitteln tagtäglich mit kleinen Schwindeleien, größeren Lügen und einer endlosen Reihe von Tricks verwirrt und in die Irre geführt werden. Denn wenn Werbung uns – ganz legal – in die Irre führt und Etiketten nicht ehrlich sind, können wir nicht wissen, was wir kaufen. Wenn nicht drauf steht, was drin ist und nicht drin ist, was draufsteht, dann können wir nicht selbst bestimmen, was wir essen.

Die foodwatch-Kampagne abgespeist.de zeigt, wie die Lebensmittelindustrie systematisch Verbraucher in die Irre führt. Auf http://www.abgespeist.de ruft foodwatch Verbraucher auf, sich aktiv zur Wehr zu setzen und direkt bei der Lebensmittelindustrie zu

Aber auch ein „Schweizer Produkt“ steht im Kreuzfeuer der Kritik von Food Watch: „Mövenpick Gourmet-Frühstück Erdbeere“. 

 Als „vollmundiges Geschmackserlebnis“ für „echte Feinschmecker“ wird der Fruchtaufstrich der Marke „Mövenpick of Switzerland“ beworben. Er kommt allerdings nicht aus der Schweiz, sondern aus Schleswig-Holstein, denn hergestellt wird er von der Firma Schwartau. Wie für die meisten industriell produzierten Konfitüren werden auch für „Mövenpick“-Fruchtaufstriche Früchte mit Zucker in Vakuumkesseln eingedampft und dann mit Geliermittel cremig gemacht. Was genau den Mövenpick-Aufstrich zum „Schweizer“ Feinschmeckerprodukt macht? Offenbar nicht viel. Vom Etikett natürlich abgesehen.

Quelle: abgespeist.de


26.02.2009 – Schweiz: Rekordwachstum der Bevölkerung im Jahr 2008

26. Februar 2009

Neuchâtel, 26.02.2009 (BFS) – Ende 2008 belief sich die Zahl der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz auf 7’700’200 Personen. Gemäss den vorläufigen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) bedeutet dies eine Zunahme um 106’700 Personen oder 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit wurde der stärkste jährliche Bevölkerungsanstieg seit 1963 verzeichnet.

Ende 2008 erreichte die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz den Stand von 7’700’200 Personen. Diese Zahl umfasst die Schweizer Staatsangehörigen sowie alle ausländischen Staatsangehörigen mit Ausnahme der Personen mit Kurzaufenthaltsbewilligungen für weniger als ein Jahr (53’100 Personen) und der Personen im Asylprozess (40’800 Personen mit Ausweis F oder N)

Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz nahm damit im vergangenen Jahr um 1,4 Prozent zu (+106’700 Personen). Verantwortlich für diese Entwicklung sind der Geburtenüberschuss (Geburten abzüglich Todesfälle) von 15’200 Personen sowie der Einwanderungsüberschuss und die Status-wechsel von 91’500 Personen.


22.02.2009 – Zürich: Zu Wasser, zu Lande und unter Tage – Kran Limmatquai und West-Fest

22. Februar 2009

Momentan erhitzen zwei Themen das Zürcher Volk in Stadt und Land. Zumindest in den Medien entsteht dieser Eindruck: „Kunstprojekt Zürich Transit Maritim – Schiffskran am Limmatquai“ und das „West-Fest“ zur Eröffnung der Westumfahrung. Der „Hochseekran“ am Limmatquai soll 500 000 Franken kosten und das „West-Fest“ gleich 5,5 Millionen Franken.

„Zürich Transit Maritim„?

Das zeitlich befristete Kunstprojekt «zürich-transit-maritim» eines Stadtzürcher Künstlerteams nimmt mit verschiedenen Elementen den Traum von der Stadt am Meer auf. Höhepunkt ist der «Fund» eines Hochseehafenkrans am Ort der ehemaligen Fleischhalle am Limmatquai. Dieser Platz neben dem Rathaus-Café war für die Errichtung eines Hochbaus geschaffen worden. Das Kunstprojekt soll zur Diskussion über die künftige Gestaltung dieses Platzes beitragen.

Zürich liegt an einem See. Das dürfte bekannt sein. Aber, dass eine Anbindung an die „Hochsee“ besteht? Bei „Hafen“ denkt man eher an den Rheinhafen in Basel. Vor fast 100 Jahren gab es tatsächlich Pläne für eine Verbindung vom Zürisee zum Rhein. Zürich Transit Maritim

„West-Fest„: Seit Jahren wird in Zürich’s Westen gebuddelt, gegraben, betoniert und asphaltiert. Die längst überfällige Autobahnverbindung vom Kreuz Limmattal nach Brunau zur Autobahn Chur und zur Autobahn Richtung Luzern zum Gotthardtunnel hin soll dieses Jahr fertig gestellt und eröffnet werden. Der tägliche Arbeits- und erst recht der Schwerlastverkehr bahnte sich bisher seinen Weg durch Ortschaften und über sich schlängelnde Bundesstrassen oder mitten durch die Stadt Zürich, da die Autobahnen sinnigerweise alle direkt in der Stadt enden. Zur Eröffnung der Westumfahrung wird vom 24.04. bis 26.04.2009 ein Event veranstaltet. Die Highlights: Gotthard, DJ Bobo („arg!“) und der „fabulöse“ DJ Ötzi! Am Sonntag führt der Züri-Marathon durch die Tunnel. Was die Massen negativ erregt ist einmal der Preis der Veranstaltung (5,5 Mio. CHF) und die Tatsache, dass der Eintritt täglich 15 Franken (16 Abendkasse) kosten soll. Hier gibt es Infos zum „West-Fest„. Das für mich wichtige Autobahnteilstück bei Knonau wird leider erst 6 Monate später im November eröffnet.


20.02.2009 – Schweiz: „Bad Bank UBS“ oder „Wo geht’s nach Offshore?“

20. Februar 2009

Die Finanzkrise, deren Ausgangspunkt der fiktive Immobilienfondsmarkt in den Vereinigten Staaten war, hat zumindest eines bewirkt: Die Bürger der USA lernen, wo die Schweiz geografisch liegt. Noch zu Bush’s Zeiten verwechselte man das Land der Eidgenossen gerne mit Schweden. Der Amerikanische Fiscus versucht nun nach dem Muster der deutschen Regierung Steuerflüchtlinge mit Nachdruck zur Einsicht zu bringen und doch besser das Geld im eigenen Land zu versteuern.

Man erinnert sich: Genau vor einem Jahr durchforsteten deutsche Steuerfahnder diverse Büros von Grossbanken in einer gross angelegten Razzia. In München fand damals auch eine Durchsuchung der UBS-Niederlassung statt. In der Folge zeigten sich tausende Steuerflüchtlinge selbst an und brachten so ein paar Millionen in den Staatssäckel der Bundesregierung.

Eine ähnliche Idee scheint die Obama-Regierung gekommen zu sein. Speziell in Zeiten, in welchen Hilfspakete in dreistelliger Milliardenhöhe an Automobilhersteller und Immobilienbesitzer versprochen werden. Da kommen die 52 000 Steuerflüchtlinge zur Refinanzierung gerade recht. Insgesamt sollen fast 15 Milliarden Dollar auf den Konten liegen. Gut, bei einem verwalteten Vermögen von 3000 Milliarden (ja, richtig gelesen) liest sich das als marginal.

Doch momentan überschlagen sich die Ereignisse im Land der Unabhängigkeit inmitten Europas. Nachdem der UBS eine Klage drohte, beschloss die Finanzmarktaufsicht (Finma) kurz vor Klagefrist, dass die UBS Kundendaten – etwa 300 – an die Amerikanischen Justizbehören weiter geben darf und einigte sich auf ein sog. Deferred Prosecution Agreement (DPA). Somit wurde die erste Klage aufgeschoben und man einigte sich in einem Vergleich. Die UBS akzeptiert eine Consens Order der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC). Zusätzlich zahlte die Bank 780 Millionen USD an Strafen und unrechtmässig durch grenzüberschreitendes Geschäft erwirtschafteten Gewinn. Zudem wird sich UBS aus dem grenzüberschreitenden US-Geschäft über nicht-SEC-lizenzierte Einheiten vollständig zurückziehen und diesen Rückzug rasch und den gesetzlichen Rahmenbedingungen entsprechend umsetzen, wie im Juli 2008 angekündigt. Hierfür hat die UBS 18 Monate Zeit. Aber einen Tag später folgte die zweite Klage mit der Forderung der Herausgabe von 52 000 Bankkundendaten.

Wieder einen Tag später – also heute – reichten 8 Betroffene beim Schweizer Bundesverwaltungsgericht Klage gegen die Herausgabe ein. Und das Gericht erliess eine „superprovisorische Verfügung“. Diese verbietet bis zur letztendlichen Klärung jegliche Weitergabe von Kundendaten an Dritte, insbesondere an amerikanische Behörden. Nun bleibt der Finma und der UBS bis Dienstag Zeit Stellung zu nehmen. Finma-Präsident Eugen Haltiner sieht sich unverhofft ebenso einer Klage von vier UBS-Kunden gegenüber.

Derweil klagen die Parteien über alles: Parteien kritisieren USA oder Parteien kritisieren UBS-Einigung oder Parteien zerpflücken den UBS-Deal. Dass es bei der ganzen Angelegenheit aber eigentlich um offensichtlich kriminelle Machenschaften einer Grossbank geht, wird vergessen; denn die USB-Spitze wusste scheinbar seit 2001 ganz genau, was für Geschäfte die Mitarbeiter in den Staaten erledigen. Die Anlageberater benutzten sogar einen „Geheimcode“ für die Summe und die Währung. „Geldverstecken“ scheint üblich gewesen zu sein.

Die Aktionäre quittierten dies am heutigen Freitag und liessen die Aktie der UBS auf ein Allzeittief von unter 11 Franken fallen. Noch im Oktober letzten Jahres stand diese kurz vor der 80 Franken-Marke. Hinzu kommt, dass die Gefahr besteht, dass Anleger, die ihr Geld bei der UBS in fragwürdige Steuerschlupflöcher anlegten bei Verlust ihres Geldes dann die UBS und die Finma wegen Preisgabe der Kundendaten verklagen. Dies meint zumindest der Rechtsprofessor Peter V. Kunz in einem Interview.

Ergo: Ein zweischneidiges Schwert für die UBS; denn einigt sie sich nicht mit den US-Behörden, so könnte der Verlust der Banklizenz für die USA drohen. Fordern die US-Behörden jedoch die sensiblen Bankdaten von Steuersündern während der Einigung, so drohen ihr weitere Klagen der anschliessend Geschädigten wegen Bankgeheimnisverletzung. Und es gibt in diesen Fällen einfach keine Hintertür. Vielleicht hilft die Flucht nach „Offshore?“.


10.02.2009 – Vorschläge zum „Unwort des Jahres 2009“

11. Februar 2009

Ja, ich fange schon recht früh an mit meinem „Brainstorming“ zum „Unwort des Jahres 2009“ und sammele schon mal ein paar Begriffe:

Weitere Vorschläge erbeten.


19.12.2008 – Unternehmen und Umorganisation – ein Vergleich mit der Tierwelt

19. Dezember 2008

Man schiesse mit einer Schrotflinte in einen alten abgestorbenen Baum auf dessen Ästen Raben sitzen.

Die Raben fliegen aufgeschreckt in die Lüfte, kreisen krächzend ein wenig um den Baum herum und setzen sich nach einer Weile auf einen anderen Ast im selben Baum.

Manche sitzen höher, manche niedriger, manche zusammen mit anderen, manche weit aussen und andere an der selben Stelle.

Bis auf die Raben, welche vom Schrot getroffen wurden und getroffen am Boden liegen oder die anderen, die sich einen jungen belaubten Baum in der Nähe suchen.

(Autor: PeterPan)


08.12.2008 – Zürich: Hormon Oxytocin erzeugt gleichgültigere Menschen

9. Dezember 2008

Der Presseartikel auf welt.de „Streitende brauchen ein Hormon gegen Stress“ erinnerte mich an ein Schreckenszenario, welches sich im Science Fiction Movie „Serenity“ als Roter Faden durchzog. Aber zuerst zu den Fakten aus einer Studie von – natürlich – Wissenschaftlern der Universität Zürich:

Mit einer Verabreichung des Hormons Oxytocin kann offenbar das Sozialverhalten von Menschen verbessert werden. Die Substanz hilft nämlich dabei, Stresshormone im Gehirn zu reduzieren. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Universität Zürich. Dabei wurde das Streitverhalten von 47 Versuchspaaren zwischen 20 und 50 Jahren analysiert, wie die Fachzeitung „Biological Psychiatry“ berichtet.

Und weiter:

Dabei kamen sie zum Schluss, dass die Paare, die Oxytocin erhalten hatten, wesentlich besser abschnitten, als die mit einem Placebo abgespeisten Vergleichspaare. Laut der Studie verlängerte das Oxytocin zudem die Dauer von positivem im Verhältnis zu negativem Verhalten. Daraus zogen die Forscher den Schluss, dass Oxytocin generell für positives Verhalten oder Stressreaktionen bei Partnerschaften verantwortlich ist.

Also reicht nur eine Priese „Oxytocin“ in der Luft und der Mensch regt sich weniger auf und wird gleichgültiger, die Schwelle zum Streiten und zur Gewalt wird deutlich höher und alles riecht nach „Friede, Freude, Eierkuchen“. Welche Auswirkungen das auf den Strassenverkehr hätte! Keine Streitereien, keine Raser, keine Macho-Überholmanöver, weniger Unfälle. Und erst in der Politik! CVP und SVP verbrüdern sich im Bundesrat, bieten sich gegenseitig die Ämter an, die Armee wird abgeschafft und Blocher geht mit Maurer in den Ruhestand, züchten wie einst Cesar Rosen oder begrüssen am 12.12.2009 Grenzgänger mit warmem Händedruck und tonnenweise Fondue und Röschti.

Moment mal! Eine Substanz in der Luft stellt die Bewohner ruhig und macht sie friedlich? Sofort fühlte ich mich an DEN Science Fiction Film des Jahrhunderts erinnert, den ich vorher aber nicht kannte, aber nach dem ersten Anschauen auf DVD (für das Kino zu spät) sofort in meine Sammlung wanderte: „Serenity“! Was Ihr kennt den auch (noch) nicht? Dann wird es aber Zeit ihn sich mal näher zu Gemüte zu führen; denn nicht nur ich bin Fan von diesem Film (und der Serie auf DVD). Dieser Film wurde zum Top-Science-Fiction Film des Jahrhunderts gewählt. Und das vor „Star Wars“, „Matrix“, „Alien“, „Terminator“ und „Zurück in die Zukunft“.

Kurzabriss des Film’s „Serenity“:

500 Jahre in der Zukunft. Die Rohstoffe der Erde sind ausgebeutet und die Menschheit ist dermassen gewachsen, dass die Erde sie nicht mehr ernähren kann. Man hat die Technik um ferne Planetensysteme zu erreichen und findet dort erdähnliche Planeten, welche mit Terraforming lebenswert umgestaltet werden. Die Entwicklung geht von den Zentralplaneten aus. Dort sitzt auch die Regierung der „Allianz“. Allerdings wollen sich so manche Bewohner der äusseren Planeten von der Bevormundung der „Allianz“ nicht unterdrücken lassen. Es kommt zu einem erbitterten Krieg, den die „Allianz“ zu gewinnen scheint.

Das Raumschiff „Serenity“ unter der Führung eines ehemaligen Rebellen Mal Reynold nimmt eines Tages Dr. Simon Tam und seine etwas seltsame Schwester River auf. Sie bestehen einige Abenteuer, bis man sich im Laufe der Zeit dazu entschliesst unter grossen Gefahren den Planeten „Miranda“ aufzusuchen. Dort findet man einen bewohnbaren Planeten vor. Allerdings weisen die vielen Leichen auf eine Katastrophe hin. Schliesslich entdeckt man ein abgestürztes Raumschiff und darin eine Nachricht als Hologramm. Darin wird geschildert, dass die „Allianz“ einen Versuch auf dem Planeten „Miranda“ gestartet hatte, der gründlich fehlschlug.

Die Wissenschaftler entliessen eine Substanz mit dem Namen „Pax“ in die Athmosphäre des Planeten „Miranda“ mit dem Ziel die Bewohner friedlich und genügsamer zu machen. Das gelang auch zu Beginn. Allerdings wollte der Grossteil der Bevölkerung dann irgendwann gar nichts mehr machen und verstarb. Auf den restlichen Teil der Bevölkerung zeigte das „Pax“ aber schreckliche Nebenwirkungen – nämlich das Gegenteil. Diese „Reaver“ wurden viel aggressiver und fielen über die friedlichen Menschen her und töteten den Rest der ruhig gestellten Personen.

Na hoffentlich kommt auf unserem Planeten niemand auf so eine bombastische Idee! Obwohl … die SVP könnte doch am Mittwoch im Bundesrat auf den Posten ganz gemütlich und ruhig …

Mehrwert gefällig?


13.06.2008 – 10 Jahre EIB-Userclub oder „Mit Wolpadinger auf dem Dachsberg im Schwarzwald“

17. Juni 2008

Am Freitag fuhr ich gegen 17 Uhr nach einem Termin in Arbon in Jonen los. Zieleingabe ins Navigationssystem „Wolpadingen im Schwarzwald“. Ich folgte einer Einladung des EIB-Userclubs Deutschland, der sein 10-jähriges Jubiläum in der Dachsberghalle feierte.

Ich passierte die Grenze nach Deutschland bei Waldshut. Nach der Ortschaft ging es über verschlungene Wege durch den dunklen Wald oder besser: schmale Rennstreckenähnliche Strassen. Links begrenzten naturbelassene Findlinge die Strasse und rechts Felswände und Bäume. So geht es grösstenteils bergauf noch durch den ein oder anderen schmalen Tunnel. Mein Boxster saugte sich förmlich auf der Strasse fest.

Die Jubiläumsfeierlichkeiten fanden in einem KNX-Projekt in Dachsberg statt. Zu den Festrednern gehörte neben dem örtlichen Bürgermeister auch der Marketingkollege der KNX Association aus Brüssel. Ich durfte als Gastredner auch ein paar Worte erzählen.

Am Samstag fand eine öffentliche Messe statt. Diverse Aussteller zeigten Neuheiten und Lösungen aus der Gebäudeautomationsbranche. Zwischendurch präsentierten Systemintegratoren ihre Projekte und Vertreter von Hersteller ihre Produkte und Weltneuheiten.

Dann gegen Abend „liessen wir die Sau raus“. Nein, nur sinnbildlich. Die oben gezeigte drehte sich bereits knusprig braun am Spiess, als wir am Waldsportplatz eintrafen. Dieses Schweinchen nahm allerdings recht schnell an Masse ab.

Die Mitglieder des nun umfirmierten Vereins der „KNX Professionals Deutschland“ – egal ob aus dem Hohen Norden oder aus der angrenzenden Schweiz – genossen neben dem guten Essen das Ambiente und das Wetter; denn der Wettergott war gnädig und schickte die Wolken in die Ferien.

Um die Verdauung der ausgiebigen Mahlzeit zu fördern, stand zum Ende der Veranstaltung eine Schnapsprobe mit Bränden aus dem Schwarzwald an. Gaumen und Zunge fanden durchgängig Gefallen an den teils hochprozentigen kulinarischen Feinheiten.

Am Sonntag Morgen verabschiedeten sich die Mitglieder nach dem Frühstück und traten die Heimreise an. Eine wirklich fabelhaft organisiertes Wochenende fand sein gemütliches Ende. Und ich fuhr noch kurz über gewundene Strassen nach Basel um einen Kollegen am Bahnhof „abzugeben“.