12.05.2008 – Sinnfreie Schweizer Diskussionen am Beispiel von Esther Maurer und der Streetparade

12. Mai 2008

Eigentlich wollte ich ja auf keinerlei politische Diskussionen mehr im Blog eingehen. Aber die momentan vollkommen aus dem Ruder laufende Diskussion um die „Streetparade“ schlägt dem Fass wieder einmal den Boden aus. Worum geht es? Langsam, ich erkläre es.

Zitat Esther Maurer: „Jugendliche aus der ganzen Schweiz und dem Ausland kämen nach Zürich, um sich zu besaufen.“ und weiter „Bei der Streetparade 2007 mussten 250 Personen wegen Alkohol- und Drogen behandelt werden“.

Es darf angemerkt werden, dass 2007 über 800 000 Besucher anwesend waren.

Wer ist eigentlich Esther Maurer?
Tja, das fragte ich mich auch. Wahrscheinlich möchte deshalb die Zürcher Polizeivorsteherin Esther Maurer (SP) ihren Bekanntheitsgrad steigern (stehen Wahlen an??); denn bisher kannte die weder ich noch sonst irgendjemand in meinem Umfeld – und das ist gross und durchaus in oder um Zürich ansässig. Geht es momentan um diese Diskussion, so schütteln alle nur mit dem Kopf und winken ab. Jede Werbung ist eine gute Werbung, auch wenn es eine schlechte Werbung ist, wie in diesem Fall.

Aber seit der sinnfreien Diskussion um das „Barverbot“ an der grössten Veranstaltung dieser Art weltweit und eine mögliche Nichtgenehmigung der nächsten Streetparade 2009 aus vollkommen an den Haaren herbei gezogenen Argumentationen ohne jegliches Fundament und scheinbar ohne Hintergrundwissen, kennt so ziemlich jeder in Zürich die Polizeivorsteherin. Somit denke ich, dass hier ein vollkommen anderes Kalkül dahinter steckt.

„an den Haaren herbeigezogen“:
Bei 800 000 Besuchern kam es bei 250 Personen zu einer Behandlung wg. Alkohol und Drogen. Das sind glatte 0,03125 % der Besucher. Wer sich das nicht vorstellen kann: 0,3125 Promille der Besucher mussten sich wegen Alkohol ODER Drogen behandeln lassen. Oder sagen wir es anders: 3 Personen pro 10 000 Besucher!

Zum Vergleich:

„Rund 300 000 Alkoholabhängige leben in der Schweiz….“ (Quelle KTIP 2001)

Was bei 7,591 Millionen Einwohnern (2007) in der Schweiz inklusive Kind und Kegel einen Prozentsatz von 3,952 ausmacht! Oder: Von 100 Personen sind 4 alkoholabhängig.

Zum Vergleich hier die offiziellen Zahlen der „Sanitätsstation Münchner Wiesn“ vom letztjährigen Oktoberfest 2007 ohne nähere Betrachtung meinerseits:

Die Einsatzzahlen (Zahlen 2007: hochgerechnet bis Ende Oktoberfest, 2006 in Klammern: offizielle Endzahlen der 18-tägigen Wiesn) im Einzelnen:

  • Trageneinsätze: 1781 (1934)
  • Patienten: 7914 (9581)
  • Nichtärztliche Hilfeleistungen: 4693 (6077)
  • „Bierleichen“: 565 (569)
  • Abtransporte: 542 (651)
  • Operationen: 702 (595)
  • Eingesetze Helfer/Ärzte: 1549/206 (1621/207)

Stellen Sie sich einfach mal vor, der Polizeipräsident von München – Prof. Dr. Schmidbauer – würde anhand dieser Zahlen in einem Interview für eine Münchner Tageszeitungen androhen, dass nächstes Jahr das Oktoberfest – „Die Wiesn“ – nicht mehr genehmigt wird, weil der Bierkonsum dermassen überhand genommen hat!!

Schon beim Rauchverbot in den Zelten der Wiesn gab es einen mittleren Aufstand der Festwirte. Was meinen Sie, was bei dieser Drohung „nächstes Jahr kein Oktoberfest wegen saufende Jungendliche“ los wäre – nicht nur bei den Festwirten. Für Prof. Dr. Schmidbauer ist diese Diskussion sicherlich undenkbar. Aber in Zürich diskutiert man freudig mit Esther Maurer und schenkt ihr die gewünschte Beachtung. Sinnfrei!

Darüber hinaus ist die Herkunft der Zahl „250“ vom Interview und die tatsächliche Ursache der Behandlung nicht nachvollziehbar, da eine Quelle fehlt. Was aber bei dem Prozentsatz/Promillesatz bereits irrelevant ist. Sicherlich tragisch für die Betroffenen, aber der Veranstalter kann hierfür nicht verantwortlich gemacht werden. Sondern diejenigen, die sich den Alkohol und sonstige Drogen eben selbst verabreichen.

Unvorbereiteter Kreuzzug gegen den Alkohol? Oder unermesslicher Schaden für das Image der Stadt Zürich weltweit?
Der Schuss von Esther Maurer wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nach „Hinten“ losgehen; denn die Diskussion wurde von ihr angezettelt ohne die Auswirkungen z.B. auf den Tourismus und den Bekanntheitsgrad der Stadt Zürich und dem gleichnamigen Kanton in der Welt zu erkennen. Was schon mal für die Sinnfreiheit spricht; denn für eine Frau im Range einer Polizeivorsteherin muss einfach dieser Zusammenhang geläufig sein.

Maurus Lauber, Marketing-Leiter von Zürich Tourismus, zeigte sich erschrocken, als er das Interview mit der Drohung die Streetparade zu verbieten, gelesen hatte. Der Anlass generiere eine Wertschöpfung von 150 Millionen Franken. „Ein Wegfall der Streetparade wäre eine Katastrophe“. Zürich Tourismus werbe auf Imagebroschüren und Präsentationen im Ausland mit dem Anlass. (Quelle NZZ vom 08.05.2008). Siehe hierzu Internetseite zur Streetparade.

Siehe auch Interview mit Frank Bumann, Direktor von Zürich Tourismus „Zürich ist heute Lifestyle“, Zeitschrift Attika Ausgabe 03/2007, (Seite 7)

Frage Tanja Seufert: Eine Party ist besonders berühmt: Die Streetparade, die jedes Jahr bis zu einer Million Besucher ans Seebecken zieht. Welche Bedeutung hat dieser Mega-Event für den Tourismus?
Frank Bumann: Die Streetparade hat, was die Wahrnehmung in ausländischen Medien betrifft, eine enorme Bedeutung, sie ist ein Aushängeschild für Zürich. Wir arbeiten seit Jahren eng mit dem Verein Streetparade zusammen, was die Pressearbeit betrifft – zum Beispiel laden wir ausländische Medien ein. Der grosse Verdienst der Streetparade ist, dass Zürich dank ihr nicht mehr für eine verstaubte Bankenstadt, sondern für pulsierenden Lifestyle steht. Was die Parade für den Markenwert Zürich bedeutet, darf man nicht unterschätzen.

Auch myswitzerland.com – die globale Website des Schweizer Tourismusverbandes – präsentiert die Streetparade wie folgt:

Die Street Parade ist eine der schönsten und grössten House- und Techno-Paraden der Welt.
Der farbige und schrille Lifestyle-Event lockt jährlich hunderttausende Tanzbegeisterte nach Zürich. Die Parade ist ein bunter Mix aus Demonstration, fahrenden Lovemobiles und Live-Auftritten von Top-DJs und internationalen Stars.

Ein Verbot wäre unpopulär und würde mehrheitlich regional, überregional und international auf breites Unverständnis stossen. Somit Sinnfrei!

„Jungendliche aus der ganzen Schweiz besaufen sich in Zürich!“
Soweit ich mich erinnern kann, ist der Ausschank und der Verkauf von „harten Drogen“ darunter auch der Alkohol an Jugendliche unter 18 Jahren bereits landesweit – auch in Zürich – verboten (siehe Das Bundesgesetz über die gebrannten Wasser (Alkoholgesetz), das den Verkauf von gebrannten Wassern (Spirituosen) an Jugendliche unter 18 Jahren verbietet). Somit sind nicht die Veranstalter der Streetparade verantwortlich, falls dies trotzdem passiert, sondern die Verkäufer der Ware. Alle anderen dürfen nach eigenem Ermessen soviel trinken, wie sie wollen, wenn sie möchten, was sie aber nicht tun. (Siehe Statistik oben!)

Und: Diejenigen, die für die Einhaltung der Gesetze zuständig sind; denn ich „spinne“ den Gedankengang mal etwas weiter: Es gibt in der Schweiz das Bundesgesetz über die gebrannten Wasser (Alkoholgesetz), das den Verkauf von gebrannten Wassern (Spirituosen) an Jugendliche unter 18 Jahren verbietet. Wer verschafft Gesetzen allgemein den entsprechenden Nachdruck und ist für die Einhaltung verantwortlich?

Nur wer sich sicher fühlt, fühlt sich auch wohl. Die Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch die Besucherinnen und Besucher des Kantons Zürich sollen sich wohl und sicher fühlen. Dazu braucht es Vorschriften und Gesetze, die das Zusammenleben regeln – und es braucht jemanden, der diesen Vorschriften und Gesetzen Nachdruck verschafft. Diese Aufgabe übernimmt die Kantonspolizei Zürich im Auftrag der Regierung und damit der Bevölkerung. (Quelle Imagebroschüre der Kantonspolizei Zürich, Seite 7)

Wenn die Zürcher Polizeivorsteherin nun feststellt, dass bei Grossveranstaltungen die Anzahl der Behandlungen verursacht durch übermässigen Drogen- und Alkoholkonsum zugenommen haben, wer hat dann den „Schwarzen Peter„? Ist diese Feststellung dann nicht ein klassisches Eigentor?

Weil wir grad bei „Fussball“ sind: Schlechtes Vorspiel für die EURO08?
Was glaubt wohl Esther Maurer werden die zahllosen Fans aus ganz Europa nächsten Monat während des Spiels und speziell danach zum Feiern trinken? Mineralwasser? Tee? Möchte Esther Maurer die Veranstalter für den Alkoholgenuss verantwortlich machen. Herr Blatter bzw. die FIFA hätte da samt Sponsor Carlsberg (gehört Feldschlösschen) ein richtiges Problem? Oder gar sämtliche Veranstaltungen, die ausserhalb der Stadien laufen, verbieten? Sinnfrei!

Letztendlich doch Werbung für die Streetparade 2008 durch Esther Maurer?
Wahrscheinlicher ist jedoch, dass Esther Maurer aktiv Werbung für die Streetparade 2008 mit dieser Aktion betreibt. Sie weiss ganz genau, dass es keine Mehrheit im Stadtrat für ein Verbot der Streetparade 2009 geben wird. Wie ich darauf komme? Eine Studie von „Verein Züri-Event“ kam zum Ergebnis, dass die „Streetparade“ das bekannteste und beliebteste Event in Zürich ist (siehe Präsentation „Akzeptanz von Grossveranstaltungen in der Stadt Zürich bei der Stadtzürcher Bevölkerung“ Seite 5).

Auch Auflagen hat es schon genug und Verschärfungen sind nicht mehr möglich und durchsetzbar. Somit nehme ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an, dass Frau Esther Maurer Werbung für die Streetparade 2008 machen möchte. Sie schürt die Angst in den Fans der Streetparade mit dieser Diskussion nach dem Motto: „Kommt dieses Jahr; denn vielleicht gibt es kein nächstes Mal!“

Nachtrag: Sehe ich das hier richtig, dass der Kanton Zürich 4 265 000 CHF im Jahr 2006 aus dem Reinertrag der Eidgenössischen Alkoholverwaltung EAV überwiesen bekommen hat?

Was ist meiner Meinung nach zu tun, um Jugendliche über den gefährlichen Missbrauch von Alkohol zu informieren?
Domink Dieth von der Sucht-Präventionsstelle Zürich-Oberland fasste bereits im März 2005 mögliche Massnahmen zusammen:

Neben Testkäufen und Schulung von Detailhandel und Gastrobetrieben sind folgende Schwerpunkte Bestandteil der Alkoholpolitik, die von den Suchtpräventionsstellen im Kanton Zürich unterstützt werden:

  • klar geregelte Patentvergabe (z.B. Verlangen eines Jugendschutzkonzeptes für befristete Patente)
  • Elternbildungsveranstaltungen zum Thema Risikokonsum
  • Förderung von struktureller Prävention in Schulen
  • Konzept für sensible schulische und ausserschulische Anlässe (Schulsylvester, letzter Schultag etc.)
  • Schulung von Vereinen für den regulären Vereinsbetrieb und besondere Anlässe
  • öffentliche Impulsveranstaltungen
  • Runde Tische usw.
  • Erarbeitung einer gemeindeeigenen Haltung zum Thema Alkohol und dem Umgang damit

Ende der Durchsage. Ich freue mich auf die Streetparade 2008 im August. Und ich wollte eigentlich nicht mehr über sinnfreie politische Themen schreiben. Ist schon wieder „Sommerloch“ (im Mai)?


09.05.2008 – Abtanzen auf der „80sforever“-Party im BBQ

10. Mai 2008

Am Freitag Abend gegen 21 Uhr trafen sich Mike und ich mit Moni und Tina im Restaurant „il Gallo“ an der Hardbrücke in Zürich. Wir bestellten uns etwas Gutes zu Essen und plauderten und scherzten viel. Dann machten wir uns in Tina’s Golf GTI – ihr ganzer Stolz – auf den Weg zum Parkhaus Förlibuckstrasse. Mike und ich nahmen hinten im „Rennwagen“ Platz. Beim Einsteigen hatte ich aber zuerst den Hebel des Klappsitzes in der Hand und kassierte von Tina einen Anschiss. Tja, sie nutzt die Beifahrerseite etwas weniger 🙂 Warum der Schalthebel mit einem Schal umwickelt ist, traute ich mich nicht zu fragen. „Esisso“.

In der Parkhaus angekommen, mussten Mike und ich aber zuerst einmal warten bis die „Ladies“ fertig geschminkt waren. Auch mein Hinweis „Es ist da unten doch dunkel“ beschleunigte die Tünchaktion nicht im Geringsten. Wir hätten locker eine Zigarette rauchen können, wenn wir gedurft hätten 🙂

80sforever_0280sforever_01

Dann betraten wir das „BBQ„, welches sich direkt unter dem Parkhaus befindet. Anne und P@t warteten bereits an der Theke auf uns. P@t hielt verwunderlicher Weise ein Glas Cola in der Hand. Er erkannte meinen fragenden Gesichtsausdruck und Anne erklärte mir, dass er bereits einen ausgiebigen Apero mit Kollegen hinter sich hätte. P@t grinste nur breit und steckte sich alsbald eine Zigarre an.

80sforever_0480sforever_05

DJ Pete legte durchgängig weltklasse Musik aus der guten alten Zeit auf. Und passend zur Musik liefen auf der grossen Leinwand die Videos dazu. Wir schwangen somit regelmässig das Tanzbein auf der gemütlich gefüllten Tanzfläche.

80sforever_1080sforever_09
80sforever_0380sforever_06

Wir blieben bis halb drei Uhr Morgens und starteten dann gemütlich wieder nach Hause. Ein toller Freitag Abend ging so gemütlich und unterhaltsam zu Ende.

Übrigens: Es gibt übrigens noch weitere Fotos bei usgang.ch


Events in Zürich – 09.05.200808 „80sforever“ im Club BBQ

6. Mai 2008

Es ist wieder soweit! Im Club BBQ steigt die nächste „80sforever“-Party. Und zwar am kommenden Freitag ab 22 Uhr.

Wunschclip
Stimme für deinen Wunschclip! Ab sofort spielt der DJ an jeder Party um 23.23 Uhr den Videoclip, der die meisten Stimmen erhalten hat.

Unter allen Teilnehmern verlost das Team 3×2 Plätze auf der Gästeliste für die nächste 80’s forever Party im Club BBQ.
>> Abstimmen

80’s forever auf youtube.com
Bereits über 40’000 User haben sich „20 Great 80’s Songs (Videos) in 2 Minutes“ auf youtube.com angeschaut und täglich werden es mehr!

Grund genug für VJ Pete G Volume 2 ins Leben zu rufen, zu sehen ist der Clip auf youtube.com, als kleiner Vorgeschmack auf die nächste Party.
>> 20 Great 80’s Songs (Videos) In 2 Minutes Vol. 2

80’s forever! mit DJ/VJ Pete G & Spidi
Club BBQ : Förrlibuckstrasse 151 : 8005 Zürich : ab 22.00 Uhr
www.80sforever.ch


Events um Zürich – 15.05. – 17.05.2008 Harley-Davidson meets Porsche in Schinznach Bad

6. Mai 2008

Diesen Termin streiche ich mir ganz dick und rot im Kalender an:

Harley meets Porsche

Harley-Davidson und Porsche – eine Begegnung der anderen Art bei der AMAG in Schinznach. Harley-Heaven und Porsche in Schinznach lädt vom 15. bis 17.Mai zu einem Zusammentreffen der besonderen Art ein: die deutsche Sportauto-Edelmarke trifft auf amerikanisches Kultmotorrad ! Wer mag, kann sogar eine Testfahrt mit einer Harley-Davidson oder Buell oder gar mit einem aktuellen Porsche wagen…

Porsche Showroom Schinznach-Bad
im Porsche Zentrum
5116 Schinznach -Bad
Tel: +41 56 463 9391Reservierungen unter:
stefano.ginesi@amag.ch
philip.kessler@amag.ch
Harley-Heaven
Felix Bächli AG
8953 Dietikon
Tel: +41 744 30 44Reservierungen unter:
info@harley-heaven.ch

Weitere Infos: http://www.hdb.ch/default2.htm


04.05.2008 – LoveRide16 – Das grösste Motorradtreffen der Schweiz oder „Ich war doch noch dabei“

4. Mai 2008

Nach der etwas längeren Nacht gestern mit „Abflieger Steve“ dachte ich schon, dass es ein etwas längerer Morgen wird. Somit kam ich erst um 13 Uhr aus den Federn. Nicht schlecht, wenn man erst um 7:30 Uhr ins Bett gekommen ist. Allerdings stand eher mein Körper auf, der Geist wollte weiterschlafen. Somit gab ich ihm eine kalte Dusche, was zwar die Grundkörperfunktionen wieder mit Koordination anlaufen liess. Aber erst zwei Kaffee liessen mich restlich wach werden. Somit holte ich erst um 14 Uhr das Cabrio aus der Garage und öffnete das Dach. Schönstes Wetter, blauer Himmel, Sonnenschein, die Temperaturanzeige schnellte auf 23 Grad hoch – Rekord in diesem Jahr?

Schon auf der Autobahn kamen mir grössere Gruppen von Motorradfahrer entgegen. Kein Wunder. Die Veranstaltung „LoveRide16“ läuft schon seit 8 Uhr morgens. Offensichtlich nutzten einige der Töfffahrer das Wetter für eine Zusatzausfahrt nach der Ausfahrt auf der LoveRide. Gegen 15 Uhr kam ich auf dem Airfield Dübendorf an. Ich durchfuhr das Gate und hielt an der Kasse. Die Herrschaften knöpften mir 40 Franken ab. 20 für den Parkplatz und 20 für meinen Eintritt. Egal. Ich wollte eh nur „China“ hören. Allerdings begann deren Auftritt halt genau um 15 Uhr. Und ich musste erst einen Parkplatz ergattern. Somit fuhr ich schnell durch das gesamte Airfield und parkte auf einem der ersten Parkplätze.

Fotos Bilder LoveRide16_01Fotos Bilder LoveRide16_02
Fotos Bilder LoveRide16_07
Fotos Bilder LoveRide16_08

Dann beeilte ich mich zum Festival-Gelände zu kommen. Und ich lief etwa 10 Minuten vom Parkplatz dorthin. Auf dem Weg dorthin kreuzte ich ein Taxiway, über welches die sich verabschiedenden Motorradfahrer samt wunderschöner Töffs vom Motorradparkplatz zum Ausgang fuhren. Diesmal standen die Motorräder auf der grossen Landebahn schön aufgereiht, aber weit weg vom eigentlichen Festival-Gelände.

Fotos Bilder LoveRide16_05Fotos Bilder LoveRide16_06
Fotos Bilder LoveRide16_12Fotos Bilder LoveRide16_13
Fotos Bilder LoveRide16_11
Fotos Bilder LoveRide16_09Fotos Bilder LoveRide16_03
Fotos Bilder LoveRide16_04Fotos Bilder LoveRide16_10

Trotz meiner späten Ankunftszeit entdeckte ich noch massenhaft schöne Zweiräder, Dreiräder (Trikes) und Vierräder (Quads), welche sich auf Bits und Bytes bannen liessen. Chopper und dort speziell Harleys waren glatt in der Überzahl. Schön umgebaute – customized – Harleys gab es ohne Ende.

„China“ spielte bereits, als ich den Bereich vor der Bühne mit vielen langen Holzbänken erreichte. Jedoch verwunderte mich extrem, dass es personenmässig recht locker zuging. Offensichtlich war das Gros der Besucher bereits abgereist oder dabei sich auf den Heimweg zu machen. Ich schlenderte Richtung Bühne, als ich jemanden Pfeifen und Winken sah: Roger.

Er sass mit Rockgöre und Hans zusammen etwa 50 Meter von der Bühne entfernt an einem der langen Holzbänke. Auf der Bühne gab „China“ ein Revival an guten alten Rocksongs aus „unserer Zeit“.

Fotos Bilder LoveRide16_China_07Fotos Bilder LoveRide16_China_05
Fotos Bilder LoveRide16_China_06
Fotos Bilder LoveRide16_China_03Fotos Bilder LoveRide16_China_04
Fotos Bilder LoveRide16_China_01Fotos Bilder LoveRide16_China_02

Nach etwas Plauderei über den vergangenen Tag – Roger und Hans waren bei der grossen Ausfahrt mit dabei – ging ich zur Bühne und schoss ein paar Fotos. 10 000 Motorräder seien es diesmal gewesen. Etwa 5000 davon fuhren auf der „Grossen Ausfahrt“ mit. Kann sich jemand 10 000 Motorräder auf einem Haufen vorstellen? Nein, dann sollte er unbedingt nächstes Jahr mal nach Dübendorf fahren. Viel Chrom und Lack. Schöne Oldtimer und Marken und Motorgrössen aller Facetten.

Als „China“ den Auftritt beendete, packten wir unsere Sachen mit dem Ziel zur Restauration „Sonnental“ nach Dübendorf zu fahren. Hans und Roger sattelten die Pferde. Mussten aber locker 2 Kilometer zu den abgestellten Töffs auf der Landebahn laufen. Ich begleitete Rockgöre zum Auto. Wir hatten aber einen nur unwesentlich kürzeren Weg.

Fotos Bilder LoveRide16_16

Dann fuhren „Rockgöre“ und ich mit den beiden „Rockern“ Roger und Hans noch auf einen Kaffee / ein Panasch ins Restaurant Sonnental in Dübendorf. Allerdings schienen die Bedienungen ein wenig „von der Rolle“ zu sein (unaufmerksam, falsche Lieferung, flüssiges Eis am Teller, zu viel Getränke und Speisen auf der Rechnung), was aber den schönen Ausklang und der guten Laune bei Ratsch und Bier/Kaffee nur unwesentlich beeinflusste.

Einen Bericht von Roger findet man HIER. Er war das erste Mal mit dem Töff dabei und einer derjenigen, die bereits um 8 Uhr (!!!) dort auftauchten.


30.04.2008 – „More than Mode“ im Palais X-Tra oder „Sexy Hexen in der Walpurgisnacht“

1. Mai 2008

Nach dem Match mit Roger und Tanja in „RolisBillard“, traf ich traf Moni kurz nach 23 Uhr vor dem Cinemax und liess sie einsteigen. Dann fuhren wir im Stop-and-Go durch den heftigen Partygängerverkehr unter der Hardbrücke entlang und bogen zum Sihlquai ab. Auch dort staute sich der Verkehr. Offensichtlich nutzten fast alle Partygänger aus den „angrenzenden Kantonen“ den Mittwoch Abend vor dem Feiertag für den Ausgang. Das wirkte sich auch auf die Parkplatzsuche aus. Alles war zugeparkt. Erst nach einigen Runden durch die Querstrassen um die Limmatstrasse fanden wir zufällig einen Stellplatz.

More than Mode 05More than Mode 06
More than Mode 01More than Mode 02
More than Mode 04More than Mode 03

Dann ging es zu Fuss zum „Palais X-TRA“. Die vorherrschende Bekleidungsfarbe war Schwarz. Viele der Partygäste hüllte sich in phantasievolle Gewänder. Und: Viele „Hexen“ mischten sich unter das Partyvolk.

Anne und PatAnne und Pat 01
Anne und Pat 02Anne und Pat 03

Gerade als Moni ihre Jacke an der Garderobe abgab, traf P@ ein. Wir gingen gemeinsam in den ersten Stock und betraten den wummernden Partytempel, der für mich nicht mehr überraschenderweise so richtig gut gefüllt war.

Mike 01Mike 02
Mike 03Moni 02
Moni 01

Dann gingen wir auf die Suche nach Anne. Laut P@ müsste sie bereits anwesend sein. Vorher nahm sie an einer Geburtstagsparty teil. Wir schlängelten uns durch die Tanzenden Richtung „Stammplatz“ auf der rechten Seite vor der Bühne. Dort steht eine „Quelle“ (Bar) direkt im Eck und besorgten uns etwas zu trinken. Nachdem Moni das erste Mal im „X-Tra“ mit dabei war, zeigte ich ihr den Laden. Auf unserem Rundgang trafen wir auf Rosie und wenig später auf Huggy in der nähe der oberen Plattform.

Als wir zum „Stammplatz“ zurück kamen, trafen wir auf Brüderchen Mike. Ann kam mit zwei Freunden dazu und wir diskutierten und lachten viel. Gegen 2 Uhr wechselte die Musik in Richtung „für uns tanzbar“ und Anne, Moni und Mike wechselten zur Tanzfläche, um sich die Füsse zu vertreten.

Huggy und RosieMoni und Mike 02
Peter und DenizMoni und Mike 01
Deniz und Rosie

Dann schaute auch Deniz zusammen mit Rosie und Huggy bei uns vorbei. Allerdings steckte mir und Mike die letzte Woche noch in den Knochen und wir verabschiedeten uns nach einem letzten Bier gegen 2:30 Uhr. Ich fuhr Moni zu ihrem Auto in die Heinrichstrasse zurück und anschliessend fuhr ich nach Hause. Müde fiel ich ins Bett. Ende der Walpurgisnacht im X-TRA.


Events um Zürich – 04.05.2008 Grösstes Töffmeeting der Schweiz – „Love Ride 16“ Fliegermuseum und Flugplatz Dübendorf

29. April 2008

lr%2Bhead[1]

Der jeweils am ersten Sonntag im Mai stattfindende (ausser 2005)  «Love Ride» Switzerland ist eine Benefizveranstaltung zu Gunsten muskelkranker und behinderter Menschen. Der erzielte Erlös aus der Veranstaltung, sei es aus dem Ticket- und Souvenirverkauf oder durch die Essens- und Getränkeabgabe usw., kommt vollumfänglich den muskelkranken und behinderten Menschen zugute. Dies ist nur dank den ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfern am Veranstaltungswochenende und mit der grosszügigen Unterstützung von zahlreichen Sponsoren möglich.

Ein besonderes Schmankerl für Rockfans wird der Auftritt der in den 90er-Jahren sehr bekannten schweizer Rockband „CHINA“ sein. („China“ bei Wikipedia, mehr Infos bei Roger’s Metallschädel-Blog)

Live on Stage:
09.00 Uhr Offizielle Eröffnungmit Vorstellung des «Love Ride Eagle»
09.15 Uhr REASE
10.15 Uhr ANGY BURRI & THE APACHES
11.00 Uhr NEULAND
15.00 Uhr CHINA

 Love Ride 15 Dübendorf Fliegermuseum Flugplatz 2007
Love Ride 15 Dübendorf Fliegermuseum Flugplatz 2007
Love Ride 15 Dübendorf Fliegermuseum Flugplatz 2007

Der Love Ride Switzerland ist sowohl die grösste Benefizveranstaltung dieser Art in Europa wie auch der grösste Anlass der schweizerischen Harley-Davidson-Szene. Herzlich willkommen sind jedoch auch Fahrerinnen und Fahrer anderer Marken sowie Besucherinnen und Besucher ohne Motorrad. Den Höhepunkt des Tages bildet die Ausfahrt der Bikes, der eigentliche «Love Ride».

«Love Ride 16»

Wann? Sonntag 04.05.2008

Fliegermuseum und Flugplatz Dübendorf

8 Uhr Türöffnung Love Ride 16, Switzerland
11 Uhr Start zum  «Love Ride»
17 Uhr Ende der Veranstaltung

Ticket mit Pin für Biker und Sozius
je CHF 20.–
Zuschauerticket CHF 20.–
Autoticket (P) CHF 20.–
Behinderte und Kinder bis 16 Jahre gratis


20.04.2008 – Bilder vom „Grand Prix Mutschellen 2008“

21. April 2008

„Einige Bilder“ müsste es heissen; denn ich hab über 500 Fotos geschossen und wieder ein paar Videos gedreht. Diese Bilder vom Bergrennen „GP Mutschellen 2008“ vom heutigen Sonntag sortierte ich aus und bearbeitete ich nun nach. 310 Bilder sind übrig geblieben, von denen ich mich nicht trennen kann. Die Videos muss ich noch zusammen schneiden und ebenso online stellen.

Leider besitzen wir derzeit noch keine schnelle Internetverbindung in unserer neuen Wohnung. Brüderchen Mike geht mit UMTS online und so dauert es ein wenig bis die Bilder alle auf dem Picasa-Server geladen sind. Die restlichen Bilder folgen somit in den nächsten Tagen. Auch der etwas ausführlichere Bericht zum wirklich tollen Event.

Grand Prix Mutschellen 2008 a

Sogar das Wetter spielte ab Mittag mit und die Sonne schickte wärmende frühlingshafte Strahlen auf die Sportwägen, Motorräder, Gespanne und Oldtimer.

Grand Prix Mutschellen 2008

UPDATE: Das Video vom Bergrennen „Grand Prix Mutschellen 2008“ ist nun ebenso online!

Wer Abzüge mit Originalauflösung haben möchte, einfach kurze Mail an mich.

UPDATE: Nun sind sämtliche Bilder auf Picasa online. Viel Spass!


Events um Zürich – 20.04.2008 „Grand Prix Mutschellen 2008“ – Motorsport am Bergrennen der Extraklasse

18. April 2008

Auch die dritte Auflage des GP Mutschellen (Sonntag, 20. April 2008) verspricht ein riesiges Spektakel für die über 10 000 erwarteten Zuschauer zu werden: Gemeldet haben sich mehr als 300 Besitzer von attraktiven Motorrädern und Rennfahrzeugen. Aus Kapazitätsgründen konnten leider nur 190 Piloten in die Startliste aufgenommen werden. Gastmarke am GP 08 Mutschellen ist MG: Sechs besonders heisse Rennwagen der legendären Sportwagenmarke befinden sich im Starterfeld. Und im Rahmen des Jubiläums «60 Jahre MG Car Club Switzerland» zeigen 100 Besitzer von MG-Fahrzeugen ihre Lieblinge dem grossen Mutschellen-Publikum in einem speziellen Corso auf der Rennstrecke.

GP Mutschellen PressebildGP Mutschellen PressebildGP Mutschellen PressebildGP Mutschellen PressebildGP Mutschellen PressebildGP Mutschellen PressebildGP Mutschellen PressebildGP Mutschellen Pressebild

Zahlreiche Attraktionen – zum Beispiel die Teilnahme des mehrfachen Motorrad-Weltmeisters Luigi Taveri, der auch mit fast 80 Jahren noch tüchtig Gas gibt, oder der Einsatz des winzigen, aber überaus leistungsstarken Legend-Car von Peter Studer aus Widen – machen den GP Mutschellen mit Sicherheit auch 2008 zu einem Erlebnis.

Was läuft wann? Zeitplan. Sonntag, 20. April 2008
8.00 Uhr Start beim Bahnhof Rudolfstetten
Start zum GP 08 Mutschellen in den folgenden Kategorien:
• Motorräder (Solomaschinen), Vorkrieg
• Renndreiräder und Gespanne
• Rennwagen, Vorkrieg
• Motorräder (Solomaschinen), Nachkrieg bis 1965
• Renntourenwagen, Nachkrieg
• Motorräder (Solomaschinen), Nachkrieg ab 1966
• Renn- und Rennsportwagen, Nachkrieg
• Attraktionen und Show
ca. 17.00 Uhr
Schluss der Rennveranstaltung

Rahmenprogramm:
10.15 bis 10.45 Uhr
(Motorenruhe)
Ökumenischer Gottesdienst im Fahrerlager beim Bahnhof Rudolfstetten
ca. 12.40 Uhr
Start zum MG-Corso auf der Rennstrecke


12.04.2008 – Samstag nach der Messe und Party „Sisters of Wave“ im Club Abart

13. April 2008

Nachdem ich mich langsam von der Messe letzte Woche in Frankfurt erholte, ging es zuerst daran den Koffer auszupacken. Eigentlich wollte ich Waschen, aber an der Waschmaschine hing ein Zettel „Leider defekt“. Wurde auch langsam Zeit, dass eine neue herkommt. Die bisherige ist bestimmt über 20 Jahre alt.

Ich hatte somit genügend Zeit die Klamotten zu verräumen und die Wohnung wieder in Schuss zu bringen. Anschliessend nahm ich ein heisses Entspannungsbad. Meine Stimme brauchte den ganzen Tag, um sich zu erholen. In der Messehalle herrschte eine Luftfeuchte von 28% laut Aussage eines Kollegen, der ein hochpräzises Luftfeuchtemessgerät ausstellte. So hörte ich mich morgens auf der Messe immer wie Rod Stewart an und das blieb dann den ganzen Samstag so.

Nachmittags besuchte mich Frank. Er wird unsere Wohnung übernehmen. Ja, Mike und ich ziehen um in eine grössere Wohnung. Und das schon bald, wenn es diese Woche mit der Fertigstellung klappt. Frank und ich plauderten und gingen dann zum Einkaufen. Schliesslich herrschte im Kühlschrank noch gähnende Leere.

Abarth_sisters-of-wave_03
Abarth_sisters-of-wave_01Abarth_sisters-of-wave_02

Abends verabredete ich mich mit Deniz, Anne und P@ im „Club Abarth“ zur Party „Sisters of Wave“. Es legten nur DJanes auf. Daher der Name. Und es wurde ein gelassener Abend. Mit Deniz tanzte ich viel. Frank stellte fest, dass in der Schweiz die Mädels hübsch sind und bekam zu spüren, dass P@ und Stephan gut „töggelen“ können. Aber es gibt noch genug Gelegenheiten zum Üben. Zum Beispiel das nächste Mal im „Provitreff“.

Gegen 3 Uhr verabschiedete ich mich und fuhr gemütlich nach Hause und fiel müde ins Bett. Ich muss mich glaub ich doch noch etwas von der Messe erholen.