11.06.2009 – BambusBecken: Katzenfutter für die Zwerggarnele oder „Wired Shrimps“

11. Juni 2009

Schon vor ein paar Monaten schrieb ich schon einmal über das Thema „Katzenfutter für Zwerggarnelen„. Heute Abend warf ich „Bist-Du-A-Scho-Wieda-Do“’s Futter in das „BambusBecken“ – nur ein Stück. Minuten später war am Boden die Hölle los. Der gesamte Garnelenschwarm balgte sich um das Katzenleckerli.

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Die Zwerggarnelen rollen im Rudel durch das Aquarium und streiten sich um das sonderbare, aber leckere Futterstückchen. Nein, der Endlerguppy hat wirklich nichts damit zu tun. Auch wenn er etwas skeptisch schaut. Er schwamm mir im „AquaEl“ direkt vor die scharfe Linse. Beim Katzentrockenfutter handelt es sich übrigens um absolut handelsübliches Trockenfutter im 2 Kilo-Beutel – Geschmacksrichtung „Fisch“ 🙂


10.06.2009 – Netzfundstück „loc.alize.us“

11. Juni 2009

Bilder von Flickr auf einer Map dargestellt – mit loc.alize.us. Zoom in and find out!


08.06.2009 – ThaiRiver: Meine erste HDR Fotografie mit der Nikon D80 und der HDRI-Software Picturenaut

9. Juni 2009

Vor ein paar Tagen bin ich eher durch Zufall bei „Heise Foto“ auf „HDR“ (High Dynamic Range) Fotografie aufmerksam geworden. Heute las ich mich in das Thema per Websuche ein. Ich wollte das mit meiner Nikon D80 auch ausprobieren. Dazu benötigte ich zuerst das Handbuch der Nikon, in welches ich bisher noch nie hinein geschaut hatte. Auf den Seiten 90 bis 91 und 56 findet man, wie man die Nikon D80 auf „Belichtungsreihen“ einstellt.

Nach ein wenig Ausprobieren und tüfteln fand ich die korrekten Einstellungen: Drei Aufnahmen mit den entsprechenden Belichtungswerten (+/- 2). Somit erhält man ein überbelichtetes, ein unterbelichtetes und ein „normales“ Foto. Nun benötigt man für eine absolut verwackelungsfreie Belichtungsserie von drei Fotos eigentlich nur noch ein Stativ und einen Fernauslöser – beides hatte ich aber nicht zur Hand. Dafür aber eine ruhige Hand. Ich schoss eine ganze Serie von meinem Lieblingsplatz auf der „Malena“ – meiner Wohnzimmergarnitur – auf das, was mir ins Blickfeld kam: Das „ThaiRiver-Becken“ mit den wöchentlich ablaichenden Paradiesfischen. Übrigens ohne sonstige Lichtquelle oder Blitz.

Dann suchte ich nach einer geeigneten Software, welche mir die Belichtungsreihen-Bilder in HDR-Bilder umwandelte. Hierzu konsultierte ich wieder diverse Foren und wurde schliesslich fündig: „Picturenaut„. Diese kostenfreie Software erledigt das Zusammenfügen der drei Bilder mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen zu einem ganzen. Anschliessend kann mit „Tone-Mapping“ noch das Feintuning erfolgen.

Danach lernte ich noch, dass ich mit meinen „Bordmitteln“ sowohl 16-Bit, wie auch 32-Bit-Bilder nicht vom Tiff-Format in das Jpeg-Format umwandeln kann. Somit speicherte ich das in Picturenaut erstellte HDR-Foto nach 8-Bit (Tiff) ab. Dann konnte ich mit Bordmittel „Photoshop Elements“ ein Jpeg-Bild konvertieren, welches aber für den Upload nach Flickr immer noch zu gross war. Diese Kleinigkeit – das Komprimieren nach „Webformat“ – klappte locker mit „Microsoft Office Picture Manager“.

So entstand das erste HDR-Foto (siehe oben) von mir mit der Nikon D80 und „etwas“ Nachbearbeitung. Ich bin selbst über das Ergebnis überrascht. Mike meinte 1.) „Mit dem MacBook ginge das sicher einfacher!“ und 2. „Sieht irgendwie 3D-mässig aus!„.

Was mich an dem HDR-Foto wahnsinnig begeistert, ist diese Tiefenschärfe und Detailtreue. Das Foto zeigt das Szenario absolut realitätstreu. Das Luftblasen im kleinen Artemia-Becken. Das grüne Artemia-Sieb, den blauen Aktenordner, die Pyramidenbox, die Frangipani in der vorderen linken Ecke, die Wasserpflanzen, sogar das Paradiesfisch-Männchen im linken Eck unter seinem Schaumnest erkennt man. Hammer!

Nun sieht man mich sicher öfter mit einer ruhig in der Hand liegenden Nikon auf „Belichtungsreihen-Jagd“.

-> HDR Images Samui on Flickr


TV-Tipp: 09.06.2009 ZDF 0:10 Uhr „Hotel Very Welcome“

8. Juni 2009

„Authentisch wie ein Dokumentarfilm und pointenreich wie eine Komödie: HOTEL VERY WELCOME erzählt von der Flucht vor der Routine, der Faszination des Reisens, interkulturellen Missverständnissen und einer Telefonbeziehung der besonderen Art. Mit Witz und Ironie beschreibt der Film die Welt der „Lonely-Planet“-Reisenden und offenbart die komplizierte Gefühlslage einer Generation.“

Website zum Film „Hotel very Welcome“.

Vodpod videos no longer available.

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07.06.2009 – POD – Picture of the Day „Bad Weather Frog“

8. Juni 2009

Heute traf ich mich mit Sepp und Christina in der Zürcher Innenstadt. Auf dem Weg zurück zum Töff verdunkelte sich der Himmel – teilweise. Ich wanderte an der Schipfe entlang und schoss dieses Bild, als die letzten Sonnenstrahlen durch die Wolken schauten.

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Auf einem Poller entdeckte ich einen (Plastik-)Frosch. Es sieht fast so aus, als ob er aus der Limmat gesprungen wäre, um sich das fantastische Farbenspiel zu betrachten. „Bad Weather Frog in Action“.


05.06.2009 – POD – Picture of the Day „It feels like Dirty Dancing“

6. Juni 2009

80s Music and Dancing – nothing more to say – just: „Famous“!

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  1. Dirty Dancing!
  2. Blues Brothers!
  3. Flashdance!
  4. Grease
  5. Xanadu-huhuuuu!
  6. Fame!
  7. Hair – Aquarius!
  8. Saturday Night Fever
  9. Footloose!
  10. Fire and Ice!

04.06.2009 – ThaiRiver: „Neues Zwergerl-Paradies eingerichtet“.oder „Einkaufen im Tierlihuus“

4. Juni 2009

Um den Paradieser-Zwergerl ein geeignetes Zuhause zu bieten, erstand ich heute in Altdorf ein nagelneues kleines Becken. In Altdorf hat es beim Lehnplatz eine Kleintierhandlung. Dort bin ich schon ab und zu vorbei gelaufen – jedoch hatte der Laden ebenso Mittagspause. Aus gegebenem Anlass – die Paradiesfisch-Nachwuchs-Flut – beschloss ich gestern in diesem Laden nach einem geeigneten Aufzuchtbecken zu suchen.

Heute schlenderten Mike und ich kurz vor Mittag Richtung Lehnplatz und betraten das Geschäft. Es nennt sich „Tierlihuus am Lehn“ und ist klein aber fein eingerichtet. Während ich mir die Fischaquarien ansah, unterhielten wir uns mit dem Besitzer – Oski Inderbitzin – der mir nach Schilderung meines Problems sein Aquariensortiment zeigte. Ich entschloss mich ein Komplett-Set von „Aquael“ zu kaufen. Dieses holte ich aber erst nach der Arbeit gegen 18 Uhr ab. Den Preis von 139 CHF für das Becken, Beleuchtung, Innenfilter und Heizstab hielt ich für durchaus angemessen. Ich nahm noch zwei 5 Kilogramm-Säcke mit feinem Kies dazu. Schliesslich bezahlte ich für alles 150 CHF inkl. freundlich gewährtem Rabatt.

Aufzuchtbecken

Zuhause angekommen packte ich das Set sofort aus. Dabei fand ich heraus, dass „Aquael“ eine polnische Firma ist; denn die erste Sprache der Bedienungsanleitungen war polnisch. Das stört mich aber nicht im geringsten. In diesen „Aquarianer-Einstiegs-Sets“ sind immer irgendwelche Wasseraufbereiter und sonstige Zaubermittelchen dabei. Diese lasse ich aber weg. Auch den Heizstab benötige ich sicher nicht. Es sei denn die Wettervorhersage bewahrheitet sich und es wird in den nächsten Nächten wirklich „saukalt“. Dann stecke ich diesen Heizstab in das Aussenbecken – wenn ich es nicht noch heute ausräume, und die Garnelen rette.

Ich stellte das Aquarium auf einen Möbelhund; denn auch das Aquarium wird „mobil“ sein. Um das Gewicht gleichmässig zu verteilen, legte ich zwischen Möbelhund und Aquariumboden ein passendes Styroporstück. Dann rollte ich die Kombination zum „ThaiRiver“-Becken und zapfte mit Hilfe eines Schlauches Aquarienwasser aus dem grossen Becken in das zukünftige „Zwergerl-Paradies“. Während drinnen das Wasser lief, wusch ich auf der Terrasse den feinen Kies, welchen ich dann anschliessend in das Aquarium umfüllte. Für die Bepflanzung wählte ich aus den anderen Becken einzelne „schnell wachsende“ Pflanzen aus und setzte diese in den frischen Kies. Das fehlende Wasser im „ThaiRiver“ füllte ich nach einer vorischtigen Reinigung des freigelegten Glases mit Weinessig mit dem Gartenschlauch wieder nach.

Nun steht das „Zwergerl-Paradies“ links neben der Terrassentür und „fährt ein“. 100% mit „ThaiRiver“-Wasser gefüllt, wird die Einlaufzeit voraussichtlich eine Woche dauern. Noch ist das Wasser etwas trüb von den feinen Schwebeteilchen, welches ich nicht aus dem Kies waschen konnte. Aber der Filter läuft auf mittlerer Stufe und morgen sieht das sicher anders aus. Damit die Paradieser-Zwergerl nicht in den Innenfilter gezogen werden, muss ich in den nächsten Tagen noch Damenstrümpfe besorgen. Das wird sicher noch interessant. 🙂

Tierlihuus am Lehn
Oski Inderbitzin
Dipl. Tierpfleger
Dätwylerstrasse 2
6460 Altdorf/Uri
www.tierlihuus-altdorf.ch


03.06.2009 – ThaiRiver: Nachwuchs im Wochentakt oder „Darf’s a bisserl mehr sein?“

4. Juni 2009

Die Paradieser-Männchen synchronisieren momentan die Brutpflege. Kaum entferne ich aus dem „ThaiRiver die beiden Schaumnester mit Babyfischen, bauen die zwei simultan in der jeweils gegenüber liegenden Ecke ein neues. Nach einer Woche befinden sich doch gleich wieder junge Paradies-Zwergerl darin. Serienproduktion oder Wettbewerb? Langsam bekomme ich ein „Platzproblem“; denn das einzige Aquarium zur Aufzucht ist das „BambusBecken“, in welchem sich der Nachwuchs den Platz mit den roten Zwerggarnelen teilt.

Aber noch etwas anderes habe ich mir angetan: Die Zucht von Artemia. Die Älteren unter uns kennen diese „Urzeitkrebse“ noch aus einer Jugendzeitschrift mit dem Namen „Yps“. Und nun steht ein IKEA-Plastik-Gefäss auf dem Querbalken des „ThaiRiver“ und es klappt sogar. Die „Produktion“ von Kleinstlebendfutter floriert und die Paradieser-Zwergerl bekommen täglich rote prall gefüllte Bäuche.

Heute schöpfte ich wieder zwei Nester mit Paradieser-Nachwuchs ab. Nun muss ich mir langsam etwas einfallen lassen; denn ich möchte vermeiden, dass die älteren Geschwister anstatt der Artemia-Krebschen die Neugeborenen als Lebendfutter verwerten. Mal sehen, was sich morgen ergibt. Eventuell bekomme ich ja irgendwo noch ein Zuchtbecken.

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Die Bilder oben (1. Reihe) zeigen meine beiden „Entnahmebecher“, welche die „Suppenkelle“ ablösten. Nein, die sind nicht von Tupper. Bild drei zeigt den Nachwuchs der roten Zwerggarnelen.

In der zweiten Reihe sieht man halbstarke Zwerggarnelen, welche nach den Artemia an der Wasseroberfläche angeln. Es scheint, dass durch die Artemiafütterung auch die Zwerggarnelen in Fortpflanzungsstimmung kommen. Kann aber auch Zufall sein. Bild 5 zeigt ein paar der Paradieser-Zwergerl – auch das Bild 6. Es ist das einzige Bild, welches mir „scharf“ gelungen ist und man sieht den roten Bauch gefüllt mit Artemia.

Die ersten beiden Bilder in der dritten Reihe zeigen eine Posthornschnecke und ein paar Garnelen, die nach den Artemia angeln. Ob sich die Posthornschnecke am Mahl beteiligt, kann ich nicht bestätigen. Dir restlichen Bilder zeigen den Paradiesfisch-Nachwuchs, der im Strom des kleinen Aussenfilters schwimmend die Artemia herauspickt.

Die Bilder von der aktuellen Situation findet man wieder auf dem Server


Events in Zürich: 80iesforever-Party am 5. Juni 2009 im „Club Flamingo“

3. Juni 2009

Nächste Party:
Diesen Freitag, 5. Juni 2009 ab 22.00 Uhr
Flamingo, Limmatstrasse 65 (4. Stock), 8005 Zürich
(Tram 4 & 13 Museum für Gestaltung)
DJ/VJ Pete G & Spidi
>> Flamingo?

Wunschclip wählen und Gästelistenplatz gewinnen
Stimme für deinen Wunschclip! An jeder Party spielen wir um Mitternacht den Videoclip, der die meisten Stimmen erhalten hat.

Unter allen Teilnehmern verlosen wir 3×2 Plätze auf der Gästeliste für die nächste 80’s forever Party im Flamingo.
>> Abstimmen

Bei der diesjährigen Brit-Award-Verleihung im Februar wurden die Pet Shop Boys mit dem Preis für ihren außergewöhnlichen Beitrag zur Musik ausgezeichnet. Mit ihrer ebenso aussergewöhnlichen Bühneninszenierung und Multimedia-Show machen die Pet Shop Boys auf ihrer Welttournee Halt in der Maag EventHall Zürich. Nebst ihren zahlreichen Hits wie „Go West“, „It’s a Sin“ oder „West End Girls“ werden sie auch Songs aus ihrem neuen, zehnten Album „Yes“ präsentieren.

2 Tickets für das Konzert in der Maag Event Hall. Viel Glück!
>> zum Wettbewerb

Event-Tipp: Herbstzeitlosen
Samstag 13. Juni 2009
Provitreff, Zürich
Anspruchsvolle Musik und angenehme Preise. Ein Ort, an dem die Musik nicht Mittel zum Zweck sondern Zweck selbst ist.
>> Herbstzeitlosen Homepage

80’s forever!
Flamingo : Limmatstrasse 65 (4. Stock) : 8005 Zürich : ab 22.00 Uhr
Facebook: 80’s forever Gruppe
My Space: www.myspace.com/80sforeverparty
Homepage: www.80sforever.ch


02.06.2009 – POD – Picture of the Day: „Von Storchen, Möven und Turmfalken“ oder „I believe i can fly to the Moon“

3. Juni 2009

Heute fuhren wir wie gewohnt auf unserem Weg nach Hause bei Ottenbach vorbei. Auf einem frisch geackerten Feld sah ich zuerst Möven fliegen und fragte Mike: „Ist hier ein Meer in der Nähe?“ und lachte. Doch gleich sah ich eine ganze Herde Storchen, welche zusammen mit Möven das Feld nach frischem Essbaren absuchten. Um die Szenerie zu vervollständigen kreisten hoch in der Luft Greifvögel. Sofort trat ich auf die Bremse und fuhr an den Strassenrand. „Wo ist die Digicam?“. Mike antwortete „Im Kofferraum!“. Hobbyfotografen-Regel Nummer 1: Lege die Kamera immer griffbereit!

Somit bog ich in den nächsten Feldweg ab, öffnete den Kofferraum und entnahm die Digicam aus der Tasche. Dann wanderte ich zum Feld und schoss serienweise Bilder von der Szenerie. Die Storchen beäugten mich aus der Distanz von etwa 50 Meter misstrauisch und staksten gemächlich von mir weg. Einer davon hog majestätisch ab und flog – direkt über Mike, der beim Auto zurück geblieben war. Ich ärgerte mich masslos; denn nur mit vollem Zoom bekam ich Adebar auf dem Speicherchip gebannt. Hobbyfotografen-Regel Nummer 2: Gebe Deinem Bruder eine zweite Digicam in die Hand.


Am Waldrand hinter dem Feld kreiste eine ganze Meute Greifvögel und schraubte sich mit der Thermik immer weiter in die Höhe. Ich vermutete, dass es sich um Falken – vielleicht Turmfalken – handelte. Aber wo ist der nächste Turm? Aber ich bin kein Ornithologe.



Zur Krönung des schönen Abends gaben die Wolken den Blick auf den klaren Mond frei. Und so sieht es auf den Bildern fast so aus, als ob die Falken sich soweit in die Höhe schrauben könnten, dass sie den Mond berühren könnten.

Die ganze Bilderserie findet man wie immer auf dem Server