22.12.2020 – Baden-Württemberg schränkt den Grenzverkehr mit der Schweiz weiter ein

23. Dezember 2020

Ab diesem Mittwoch 23.12.2020 ist Schluss mit Einkaufstourismus für Schweizer in Süddeutschland. Baden-Württemberg schränkt die sogenannte 24-Stunden-Regel für quarantänefreies Einreisen ein.

Die quarantänefreie Einreise für einen Kurzaufenthalt in Baden-Württemberg ist ab dem 23. Dezember nur noch gestattet, sofern die Reise «nicht überwiegend aus touristischen Gründen oder zu Zwecken des Einkaufs erfolgt». Dies hat das Bundesland am Dienstag entschieden. Die Regelung gilt sowohl für Schweizer, die nach Deutschland einreisen, als auch für Deutsche, die aus der Schweiz zurückkehren.

Die entsprechende Pressemitteilung der Landesregierung in Stuttgart über die geänderte Corona-Verordnung von Baden-Württemberg veröffentlichte der Schweizer Botschafter in Berlin, Paul Seger, am Dienstagabend auf Twitter.

Die Verschärfung der Einreise-Quarantäne-Verordnung führt dazu, dass zum Beispiel weder die Baden-Württemberger in der Schweiz Ski fahren noch die Schweizer im Supermarkt in Baden-Württemberg einkaufen können. Hintergrund sei das Infektionsgeschehen in Südwestdeutschland und in den Grenzregionen.

https://www.srf.ch/news/schweiz/das-neuste-zur-coronakrise-kein-einkaufstourismus-mehr-fuer-schweizer-in-sueddeutschland


06.12.2020 – Thema Elektroauto Schweiz: Ist genug Strom da für alle?

6. Dezember 2020

Fachleute gehen davon aus, dass die eigentliche Herausforderung durch die Verbreitung der Elektromobilität nicht die Stromversorgung, sondern die Netzkapazität sein wird. Die Niederspannungsnetze auf regionaler und lokaler Ebene sind nicht darauf ausgelegt, eine grössere Anzahl von E-Autos gleichzeitig zu laden. Der Ausbau der Netze wäre zwar eine mögliche Lösung – aber eine teure. Sinnvoller dürfte der Einsatz von Lastmanagement-Systemen sein.

Tesla Ladestation (Pixabay)

Solche Systeme koordinieren das Aufladen der E-Fahrzeuge aufgrund von verschiedenen Kriterien. Sie berücksichtigen, wie hoch der aktuelle Strombedarf im Netz ist und wie viel Strom gerade produziert wird. Steht etwa tagsüber viel Solarenergie zur Verfügung, kann das Aufladen forciert werden. In den Abendstunden, wenn die Menschen zu Hause viele Haushaltgeräte nutzen, wird das Aufladen gedrosselt oder unterbrochen. In den Nachtstunden, wenn der Bedarf in der Regel tief ist, steht wieder mehr Strom zur Verfügung, um die Batterien zu laden.

Fazit: Die Ausgangsfrage dieses Artikels kann also positiv beantwortet werden: Ja, in der Schweiz ist genug Strom für alle Elektroautos vorhanden. Zwar bringen die Energiestrategie 2050 und die Verbreitung der Elektromobilität durchaus Herausforderungen mit sich. Diese liegen aber eher im Bereich der Speicherung von erneuerbaren Energien und bei der Netzkapazität. Auch diese Herausforderungen wird die Schweiz meistern können, nicht zuletzt dank der fortlaufenden technologischen Entwicklung – da sind Schweizer Unternehmen ja stets vorne mit dabei.

Fazit: Der Strom reicht für alle:

Es spielt nämlich keine Rolle, ob das Elektroauto gleich nach dem Abstellen um 19 Uhr aufgeladen wird oder erst ab Mitternacht. Zudem wird im Alltag selten die gesamte Ladekapazität der Batterie benötigt, sodass auch nicht jeden Tag aufgeladen werden muss. Arbeitnehmer in der Schweiz pendeln im Schnitt nämlich lediglich 15 Kilometer pro Weg – auf solchen Strecken werden auch kleinere Batterien nicht so schnell leer. Aus diesen Gründen ist es kein realistisches Szenario, dass alle Elektroautos gleichzeitig an die Steckdose angeschlossen werden und eine Netzüberlastung herbeiführen.

https://www.energie-experten.ch/de/wissen/detail/reicht-der-strom-in-der-schweiz-fuer-alle-elektroautos.html


25.03.2020 – Zusammenfassung der Websites mit aktuellen Corona-Zahlen Welt und Schweiz

25. März 2020

Aktuelle Corona Zahlen und Daten der Johns Hopkins Universität für die Welt
https://coronavirus.jhu.edu/map.html

corona-hopkins

Sehr ausführlich ist auch diese Informationsseite für die Welt
https://cov-2019.com

Covid-Welt

Aktuelle sehr ausführliche Zahlen und Statistiken Welt+National von Bloomberg

https://www.bloomberg.com/graphics/2020-coronavirus-cases-world-map/

Aktuelle Zahlen und Corona-Fälle vom Robert Koch Institut für Deutschland
https://corona.rki.de

Corona-Deutschland

Aktuelle Zahlen und Grafiken über Corona-Fälle aus der Schweiz
https://www.corona-data.ch/

Corona-Schweiz


12.03.2020 – Was ist typisch Schweizerisch? Mitbringsel Tipps

12. März 2020

Alphorn, Armbrust, Schweizer Fahne, Victorinox Schweizer (Sackch) Messer, Zuger Kirschtorte, Zürcher Gschnetzelts, Ragusa Blond Schokolade, Toblerone, Gerber Fonduemischung, Nestlé Aktie, Vignette, Rivella, Caotina, Ovomaltine, Hörnli Nudeln, Le Gruyéere Käse, Ricola, Lindor Kugeln, Toblerone, Basler Läckerli, Aromat, Servelat, Heidi, Tell, Kuhglocke, Elmex Zahnpasta, Swiss Fliegermodell, Sparschäler Rex, Schweizer Bahnhofsuhr, Swatch, Rakete-Eis, Alufolie (CH Erfindung), RiRi Reissverschluss, Glarner Tüechli, Finkli (Hausschuhe), A Wiisser (Weisswein), Schaufel und Besen.


29.01.2020 – Coca Cola Schweiz positioniert sich Pro Homosexuelle!

29. Januar 2020

Ich feiere gerade Coca Cola Schweiz!! Es geht um die Diskriminierung von Homosexuellen! Dies ist nämlich in der „liberalen“ Schweiz immer üblich ist. Hierzu wurde eine Initiative gegen Diskriminierung gestartet, die demnächst zur Volksabstimmung kommt.
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Coca Cola hat nun in diversen grossen Schweizer Tageszeitungen Anzeigen gestartet, in welchen sie sich klar für Weltoffenheit, Vielfalt und gegen Diskriminierung jeglicher Art stellen. Das passt den Nationalisten (SVP) überhaupt nicht in den Kram. Nun heisst es für die SVP „Cola Zero!“ Ein dreifaches HipHip auf Coca Cola Schweiz!!
 

07.08.2019 – Bei der Klubschule Migros gibt es Kurse für Schweizerdeutsch

7. August 2019

Für alle, die erst kurz in der Schweiz sind und mehr vom Dialekt verstehen möchte, gibt es jetzt von der Klubschule Migros Kurse in Schweizerdeutsch.

https://www.klubschule.ch/Angebote/Sprachen/Deutschkurse/Schweizerdeutsch


26.03.2018 – Schweizer Fahrzeuge benötigen die Feinstaubplakette

26. März 2018

Auch Benzinfahrzeuge, nicht nur Diesel, wenn diese nach Deutschland fahren! Nichtbeachten kann 40 bis 140 Euro kosten.

Und der Fahrzeughalter wird von den Deutschen Behörden auch in der Schweiz ermittelt!

Drei verschiedene Plaketten zeigen seit 2007 in Deutschland an, welche Pkws in welchen Umweltzonen fahren dürfen. Dies gilt auch, wenn die Fahrzeuge im Ausland zugelassen sind.

Wo bekommt man die Feinstaubplakette?

  1. Beim TCS direkt in den Servicestellen oder per Internet. Kosten für Mitglieder 24 Franken, sonst 28 Franken. Man benötigt den Fahrzeugschein, zahlt bei Beantragung und wartet dann ca. 10 Tage.

2. Beim TÜV Süd an einer der 300 Servicestellen. Kosten 6 Euro. Man erhält sofort und bekommt die Plakette auch sofort. Fahrzeugschein erforderlich.

Servicestelle finden.

3. Bei einer DEKRA Servicestelle. Kosten bei Abholung unbekannt. Fahrzeugschein mitnehmen.

DEKRA Servicestelle finden.

4. Bei jeder Fachwerkstatt in Deutschland. Preis 6 Euro. Man erhält die Plakette sofort. Fahrzeugschein mitnehmen.

Es gibt eine APP für Apple und Android!!

Die „Green-Zones-APP“ zeigt Ihnen wo in Europa welche Plakette gültig ist!

Ausgenommen von Regelungen zu Verkehrsverboten und Feinstaubregelungen sind:

  • Mobile Maschinen und Geräte
  • Arbeitsmaschinen
  • 2- und 3-rädrige Fahrzeuge (wie Mofas, Motorräder, Motorroller)
  • Leichte 4-rädrige Fahrzeuge (Quads)
  • Land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen (z. B. Traktoren)
  • Fahrzeuge, deren Fahrer oder Insassen außergewöhnlich gehbehindert, hilflos oder blind sind (Nachweis durch Merkzeichen aG, H oder Bl im Schwerbehindertenausweis)
  • Historische Fahrzeuge mit H- oder 07-Kennzeichen bzw. ausländische Fahrzeuge, die gleichwertige Anforderungen erfüllen

03.12.2017 – Medienhype Glyphosat: Hintergrundinformationen und Dokumentationen

4. Dezember 2017

Schweizer Fernsehen – Kassensturz

Österreichisches Fernsehen

Bayerisches Fernsehen

Monitor zu Monsanto-Papers und „unabhängigen“ Sachverständigen (28.11.2017)


02.12.2017 – Tripadvisor: Die Besten Hotels 2017 – No. 1 Schweiz: The Alpina in Gstaad

2. Dezember 2017

Tripadvisor veröffentlichte die Besten der Besten in der Kategorie „Travellers Choice“ für das Jahr 2017. Auf Platz 23 der Besten Hotels 2017 landete als bestes Hotel der Schweiz das „The Alpina“ in Gstaad. Es erreicht 10 von 10 Punkten. Allerdings scheinen auch die Zimmerpreise mit rund 2300 CHF pro Nacht astronomisch zu sein.

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„The Alpina in Gstaad – Schweiz“

Die Bestenliste von Tripadvisor

Unter den „Top Reisezielen“ siegt Bali trotz der aktuellen Lage um den Vulkanausbruch!

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Bestenliste Reisziele 2017

 

 


22.11.2017 – Schweiz vs. Deutschland: Einkaufen und Preisunterschiede am Beispiel Varta Akku 800mAh

22. November 2017

Das es in vielen Bereichen „leichte“ preisliche Unterschiede bei Waren und Dienstleistungen zwischen Helvetia und Germania existieren, ist kein grosses Geheimnis. Jeder, der hier in der Schweiz mal ein paar Tage verbracht hat, macht Dicke Backen und einen tiefen Seufzer, bricht manchmal in Gelächter aus, wenn es um das Thema „Schweiz und Preise“ geht. Ja, es ist alles „etwas“ teuerer hier. Das hat sich nur ganz leicht geändert, seit dem mit lautem Mediengetöse vor Jahren ALDI und LIDL die ersten Schweizer Filialen eröffnet hatten.

Aber: Wer nahe der Schweizer/Deutschen Grenze wohnt, der erledigt seinen Grosseinkauf für die Familie und den Einkauf von wertigen Elektro- oder sonstigen Artikeln über die Grenze ab. Die Verkehrsstaus und der Kampf um den Parkplatz bei den gängigen Warenhäusern und am Ende dann beim Zoll-Abstempeln an der Grenze sprechen am Wochenende Bände.

Warum ich das Thema „Preise CH/D“ grad heute beschäftigt? Weil ich grad jetzt wieder über ein markantes Beispiel gestolpert bin:

Varta_AAA_800mAh_Preisvergleich

Bei einem meiner DECT-Mobiltelefone haben sich die Akkus verabschiedet. Sie laden nicht mehr. Nun geht man in der Schweiz einfach in den nächsten Elektroladen und kauft sich die nachladbaren Batterien. Wenn man zwischendurch etwas Zeit hat, dann schaut man auch mal im fabulösen „Internet“ nach, um einen ungefähren Eindruck zu haben, was die Teile so kosten. Man gurgelt im Web und stösst auf ein Angebot bei Conrad.ch. Ja, der Hirschauer Elektronik-Tausendsassa-Kette hat sich auch in der Schweiz zu einem Festen Anlaufpunkt gemausert.

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Gut, 4 Akkus von Varta mit 800 mAh kosten bei Conrad.ch mal eben 21,95 CHF. Kommt mir etwas happig vor.

Dann gurgeln wir doch mal bei Amazon.de. Dort kaufe ich letzter Zeit eh etwas öfter ein, weil es mir immer praktischer vorkommt. Einfach suchen, bestellen, bezahlen, warten. Wird nach Hause geliefert. Kein Stau, kein Suchen, kein Rumlaufen, kein Ärgern. Normalerweise. Man muss nur entweder einen Verkäufer finden, der in die Schweiz liefert (Amazon selbst z.B.) oder eine „Deutsche Adresse“ haben, bei der man die Ware dann abholen kann. Möglichst ohne zusätzliche Kosten wäre dann toll, gell Mama!

Varta_AAA_800mAh_Amazon.jpg

Amazon.de zeigt mir 4 Akkus von Varta für 6,86 Euro (!!!) an. Das macht ca. 8.25 CHF brutto inkl. MwSt. Aber der Clou der Angelegenheit: Die Ladekapazität liegt bei 2100 mAh – also ist 2,625 Mal so gross! Die Ware wird zu mir in die Schweiz geliefert. Versandkosten lasse ich aussen vor, weil die hätte ich auch bei Conrad.ch bezahlen müssen.

Zusammenfassung:

  1. Der Schweizer Preis ist 2,6667 x teuerer (21,95 CH / 8.25 D)
  2. Man bekommt dann 2,625 x weniger Ladekapazität!! (800 mAh CH / 2100 mAh D)

Wo ich bestellt habe? Tja.. ich weiss auch nicht.. The Winner is: Amazon.de!