Am Freitag fuhr ich abends tatsächlich dem Regenbogen hinterher über den Hirzel ins Rheintal nach Gams. Noch eine halbe Stunde vorher soll es so richtig geregnet haben. Als ich gegen 20 Uhr ankam, schien die Sonne. Glück gehabt. Somit stand dem „Rock’n’Blues-Festival“ in Gams nichts im Wege. Eingerahmt von den Bergen und nur der Mond schaute zu. Insgesamt liefen über 1800 Bilder durch die Kamera auf den Memory-Stick. Nach mehreren Aussortierrunden blieben dennoch 320 Bilder übrig für das Web. Und ja: Ich hatte genug Zeit mir auch die Musik anzuhören 🙂
Die Formation um Fredy Koller mit dem Namen „Station Quo“ heizte den zahlreich angereisten Fans gehörig ein. Nach Volketswil hatten sie in Gams ihren zweiten Auftritt.
Und die Girls-Band „Hells Belles“ gab der Menge dann schliesslich mit heftigem Rock ala „AC/DC“ den Rest.
Auch die Mädels hatte ich noch von Volketswil in bester Erinnerung.
Gut, die Musik muss man mögen. Es ist alles etwas dunkler – auch die Location im Papiersaal war etwas dürftig ausgeleuchtet. Daher gestaltete sich das fotografieren etwas schwierig. Schliesslich schiesse ich die Bilder ausschliesslich ohne Blitzeinsatz, um die Stimmung nicht zu „killen“. Also ISO rauf, lichtempfindliches Objektiv aufschrauben und mit ruhigem eiskalten Händchen beim Abdrücken arbeiten. Aber ein paar wenige Schnappschüsse sind es dennoch geworden.
Hier eine kleine Auswahl von über 140 Bildern nach dem Aussortieren. Es war ein genialer Abend mit „The Sweet“ und „Transit“. Letztere begannen vor exakt 17 Jahren ihre Karriere genau auf der selben Bühne. Mit „Special Guests“ wurde dann dementsprechend gefeiert. René Baiker und Marcel Gisel rockte ebenso wie die Amriswiler Guggenmusik. Ich stand in der ersten Reihe und schoss, was die Nikon hergab; denn es hat noch viel mehr Pix. Viel Spass beim „Luage“! Hier gibt es noch mehr Videos.
Dieses Jahr kam ich eher zufällig dazu den Fasnachtsumzug in Altdorf zu sehen. 22 Themenwagen und Musikgruppen fuhren durch Altdorf. Da ich immer meine Digicam dabei habe, konnte ich ein paar Bilder schiessen und ein Video drehen.
Am Freitag 28.01.2011 fand in Volketswil das Festival „Rock@swil 2011“ statt. Für die Bands und den Veranstalter schoss einige Fotos der Gigs. Hier sind nun die Bilder der Bands
Am Freitag nach der Schulung ging es später als gedacht Richtung Rheintal. Spät abends checkte ich ein bei Fredy’s Bruder Hermann in Sennwald und schlief wie ein Stein – allerdings nur kurz; denn um 6:30 Uhr brüllte der Wecker. Nach einem fantastischen Frühstück fuhr ich die wenigen Kilometer nach Haag. Dort wartete der Bus, der mich und viele weitere Hardcore-Fans von der Rockband „Transit“ nach Genua bringen sollte. Um 7:45 Uhr startete der Bus und ab ging es über den San Bernardino nach Milano und weiter nach Genua.
Gegen 14 Uhr checkten wir ins „Hotel Alexander“ nur wenige Meter vom Veranstaltungsort direkt am Hafen von Genua ein. Das Zimmer war klein und dunkel, aber was soll’s: Viel Schlaf gibt es auch hier nicht. Wir trafen uns wenig später vor dem Eingang. Ziel: Das zweitgrösste Aquarium in Europa. Ich mach es kurz: Es hat viele interessante Fische und ich schoss einen Chip voll Bilder. Diese muss ich irgendwann mal aussortieren. In der Hektik der letzten Tage vor dem Urlaub – ich hab noch zwei Veranstaltungen vorzubereiten – komm ich nicht mehr dazu. Nur die Bilder vom Auftritt hab ich nun ein klein wenig nachbearbeitet.
Auftritt? Ja, kaum kam ich aus dem Aquarium, fing es auch schon zu regnen an. Und es hielt den ganzen Abend durch. Am Tag vorher soll es noch richtig schön gewesen sein. Und wir haben dann das Tiefdruckgebiet aus der Schweiz mit dem Bus mitgebracht. Weltklasse. Ich wanderte vom Aquarium hinüber zur Bühne und traf dort auf die Member der Band „Transit“ in Begleitung der Angehörigen. Man plante vor dem Auftritt noch etwas zu essen. Gute Idee!
Somit machten wir uns im Nieselregen auf den Weg durch die verwinkelten Gassen von Genua und fanden die empfohlene Pizzeria. Die Pizza war weltklasse gut. Aber der Regen wurde stärker. Somit nahm der ein oder andere vom Angebot gebrauch einen Schirm bei den Strassenverkäufern zu besorgen. Auf dem Rückweg deckten wir uns noch mit ein paar Getränken ein; denn direkt an der Bühne gab es keinen Getränkestand. Zu Rock and Roll gehört einfach ein gutes Bier.
Als wir zurück kamen, legte gerade „Dorothy’s Doll“ los. Eine Stimme! Was für eine Stimme! Die Lady mit dem netten Namen „Sara G.“ fetzte ohne Ende über den Platz und die Band spielte professionell einen Song nach dem anderen. Die Lady wirbelte dazu über die Bühne ohne Ende. Und das 90 Minuten lang Rockmusik vom Feinsten – Covers von Pink bis Depeche Mode – in der Rockversion mit viel Gitarre und Schlagzeug. Und diese Stimme!
Um 21:30 wurde umgebaut und dann kam das lang ersehnte Comeback der Schweizer Rockband „Transit“. Und wie die loslegten. Die Bühne wackelte und das Volk vor der Bühne merkte den Regen nicht mehr. Der Regen verdampfte bevor er den Boden berührte. Gute Rockmusik transformiert in das Jahr 2010. Genial! Nichts verlernt ganz im Gegenteil. Erwachsener und präziser als jemals zuvor.
Anschliessend ¨liessen wir den Abend in einer Hafendisco ausklingen. Es wurde früh. Richtig früh. Und das Hotelbett sah mich nur kurz; denn um 11 Uhr startete der Bus zurück in die Kälte. Ja, es hatte über Nacht geschneit auf dem San Bernardino. Während in Genua wieder die Sonne scheinte, fuhren wir zurück in den Regen. Am Sonntag Abend gegen 19 Uhr kamen wir wieder in Haag an. Dann wechselte ich das Fahrzeug und fuhr nach Hause. Währenddessen bestiegen Mike, Mam und Chris den Flieger in München Richtung Bangkok. Nur noch eine Woche durchhalten.
Hier die Bilder – es darf jeder selbst aussortieren – Es sind nur über 550 Bilder – Der Teil 2; denn die Bilder von der Anreise und vom Aquarium – das dauert noch ein wenig.
Seit 10 Tagen besitze ich neben einem MacBook auch noch ein iPad. Ich kämpfe mich durch die Apple-Welt und Mike muss mir oftmals erklärend helfen.
Die multimediale Servierplatte dient mir nun zum Surfen vom Sofa aus. Später möchte ich es zur Bedienung der KNX Steuerung nutzen.
Was mich wahnsinnig stört, ist die dämliche Synchronisation von Daten über iTunes. Was mich noch mehr stört, ist dass man keine Bilder direkt übertragen kann von meiner Nikon Spiegelreflex Digicam.
Bisher! Aber nun habe ich die Lösung gefunden, hoffentlich: Das iPad Camera Connection Kit. Damit lädt man Bilder direkt von der SIM Karte oder von der Kamera. Somit kommt das Zubehör auf meine Einkaufsliste.
UPDATE: Nun habe ich mir das Set bei MM gekauft für 39 CHF. Zu Hause ging es ans Auspacken und an die Bedienungsanleitung, welche ganz leicht verständlich und kurz ist. Aber zuerst ging gar nichts. Weder die SIM-Karte noch ein eingesteckter USB-Stick lieferten die Daten auf das iPAD. Erst etwas Suchen im Web brachte das Geheimnis zu Tage: Von der SIM-Karte werden nur dann Bilddaten gelesen, wenn diese im Unterverzeichnis „DCIM“ liegen.
Dann klappt es zumindest von der SIM-Karte. Das Übertragen von einem USB-Stick habe ich gar nicht zum Laufen gebracht. Scheinbar funktioniert das nur mit einem „Jailbreak“ und speziellen Programmen. Das Lesen von der Nikon via USB-Kabel habe ich gar nicht ausprobiert. Aber das wird schon funktionieren. Es können übrigens nur die Bilder vom iPAD wieder gelöscht werden, welche auch via „Connection Kit“ auf den iPAD geladen wurden. Hingegen lassen sich Bilder, welche via Mac bzw. iTunes geladen wurden nur wieder via iTunes vom Mac aus löschen. Blödsinnig.
Wie jedes Jahr fuhren Mike und ich am Samstag 14.08.2010 nach Zürich zur Streetparade. Wir nahmen den Bus und dann die Tram bis Stadelhofen – die Digital-Kamera im leichten Handgepäck – schliesslich wollte ich wieder ein paar Bilder schiessen. Anschliessend schlenderten wir gemütlich hinter dem Opernhaus herum zum Utoquai, um unseren Standardaussichtspunkt „einzunehmen“. Gegen 14:20 Uhr startete das erste Lovemobile und der Dance- and Trance-Wurm der Lovemobiles schlängelte sich langsam um das Seebecken.
Gegen 16 Uhr gesellte sich Ivo dazu und wir hatten Spass ein wenig zu tanzen und das Partyvolk zu beobachten – und ich schoss meine Fotos. Während gegenüber im Hotel Du Lac die Prominenz ihren Champagner genoss und mit den Juwelen applaudierte, ging auf der Strasse die Post ab. Das Wetter hielt bis etwa 18 Uhr. Dann begann es leicht zu regnen und es kam ein relativ kalter Wind auf. Wir entschlossen uns deshalb eine Pause einzulegen und gingen ins Cafe bei der Oper.
Da es nicht aufhörte zu regnen beschlossen wir die Party abzubrechen und nach Hause zu fahren. So waren wir bereits um 20 Uhr ausgenommen früh wieder zu Hause. Hier meine Bilder von der Streetparade 2010. In den nächsten Tagen folgen sicherlich noch die Bilder von Mike. Er hatte sich mehr auf das Filmen konzentriert – ich schoss die Bilder.
In Flüelen wird das Nationalfeiertagfeuerwerk bereits am Tag vor dem 1. August auf dem See abgefeuert. Dort waren wir schon einmal zusammen mit Mam. Am Freitag zuvor vereinbarten wir mit ein paar Kollegen, dass wir auch in Flüelen auftauchen werden. Und es gab nicht nur ein Feuerwerk auf dem See! Das ganze Wochenende fand das „TellsBells“ Music Festival 2010 in Flüelen statt. Das mussten wir uns ansehen bzw. anhören.
Wir kamen gegen 21 Uhr in Flüelen an und bekamen sogar einen Parkplatz in der Nähe. Zufällig entdeckten wir das Hinweisschild „Konzerte“ auf dem Weg und fanden dann sogar noch den Eingang zum Gelände. Noch verteilten sich die Anwesenden locker über das Konzertgelände.
Es standen zwei Bühnen zur Verfügung: Die grosse Seebühne und die kleinere Flossbühne – auf einem Floss auf dem See. Wir besorgten uns Getränke und hörten ein paar Takte der Band „SheepHeadMonkeys“. Klassischer Western garniert mit Ska und einer Priese Rock, sauber dargeboten mit Bläsern, Keyboard, Gitarre und Schlagzeug.
Witzige Musik und lustige Jungs auf der Bühne mit Potential. SheepHeadMonkeys
Eine wirkliche Offenbarung war die Band „Female Music“, welche ab 23:30 Uhr auf der Flossbühne auftrat. Sängerin Cécile Lüön brachte innerhalb kürzester Zeit mit Bühnenperformance und ihrer tadellosen klaren Stimme zusammen mit ihren Bandkollegen das Floos zum Wanken.
Die Gitarristen Steph Annen und Martin Arnold spielte ihre Riffs und Solis derart traumhaft sicher und locker, dass man fast glauben könnte, dass Studiomusiker auf der Bühne standen.
Schlagzeuger Benni Mauri und Bassist Irino de Vettor bearbeiteten die Becken respektive die Bassguitar im perfekten Style, dass es eine reine Freude war. Lässig, aber fehlerlos.
Songs von Alanis Morisette und Guano Apes gehören ebenso zum Repertoire, wie aktuelle Titel von Pink oder Lady Gaga. Female Music aus Flüelen
Wir blieben bis etwa 1:30 Uhr. Dann assen wir noch etwas Thailändisches – ja richtig gelesen – und machten uns gemütlich auf den Weg zurück nach Hause.
Heute hatten wir zwei liebe Gäste. Und für das Abendessen zauberte ich „mal kurz“ etwas Thailändisches. Eine vegetarische Gemüsesuppe mit Champignons und Gelbes Curry mit Huhn. Dazu gab es Basmati-Reis. Lecker!
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