29.12.2009 – POD – Picture of the Day: „Port de Sóller“
29. Dezember 200930.09.2009 – Mallorca: Zweiter Teil – KNX-Training und die Erfindung des „WLAN-Kabel“
30. September 2009Der Tag nach dem Race-Training stand im Zeichen der intelligenten Gebäudeautomation. Und das in einem besonderen Rahmen; denn die Finca von Tom ist komplett damit ausgestattet. So konnte die Visualisierungssoftware und Hardware-Schulung am lebendigen Objekt durchgeführt werden. Nach dem ausgiebigen Frühstück funktionierten wir den grossen Esstisch zur Laptop- und Rechnerarena um. Auch die Terrasse wurde praktischerweise voll vernetzt. Dabei wurde das „WLAN-Kabel“ erfunden – Reichweite 30 Meter egal ob im Freien Felde oder durch Terrassentüren! Es funktionierte rasend schnell!
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Jede Steckdose in greifbarer Nähe fand Verwendung für ein Laptopnetzteil und es entstand das übliche Kabelchaos, wenn Tom und wir aufeinander treffen.
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Während am Esstisch die KNX-Produkt-Test-Fraktion platz nahm, lief auf der Terrasse die Visualisierungsschulung. Aber eine klare Trennung gab es nie; denn es fand ein reger Kommunikationsaustausch statt. Neue Erkenntnisse wurden umgehend mitgeteilt, bewundert und diskutiert.
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Das Bild unten in der Mitte zeigt Chrigel, wie er die Schweizer Stecker der Netzteile fachmännisch „ver-europäisiert“ – der Erdanschlussstift wird kurzerhand mit der Metallsäge abgelängt – so wird ein Eurostecker draus – ohne Adapter.
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Gegen Abend stand die Siegerehrung an – dachte ich – dabei wurde ich zur „Pistensau“ von Mallorca gekürt, weil ich trotz Überholverbot gleich drei Mal überholt hatte. Danke!!! Ich werde weiter trainieren – auf Schweizer kurvenreichen Strassen – und dem Rest der Gang beim nächsten Ganztages-Fahrertraining zeigen, wo der Hammer hängt! (Zitat Walter Röhrl). Während Tom das Weissbier im Pool einweichte, heizte Helga den Grill an.
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Und somit liessen wir den Samstag bei einem üppigen Abendmahl gemütlich ausklingen und sassen bei angenehmen Temperaturen unter dem Halbmond auf der Terrasse und liessen es uns schmecken bis die Nähte platzten.
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Wir diskutierten über den gestrigen Renntag, die Produkte und Software, „dem Claus sein Haus“, die LED-Poolbeleuchtung, den Vermarktungsmöglichkeiten des WLAN-Kabels, mögliche Umbaumassnahmen und Anekdoten aus dem Leben eines Bauherren. Es wurde noch ziemlich zünftig bis spät in die Nacht. Den Organisatoren des kombinierten Race-/KNX-Weekends gebührt ewiger Dank. Ich bin gespannt, wann ich die Pfunde wieder abtrainiert habe.
Sämtliche Bilder von diesem Tag findet man auf dem Server.
30.09.2009 – Mallorca: Formel 3 Schnupperkurs – Bilder online
30. September 2009Nun habe ich gestern nebenbei die Bilder vom letzten Wochenende bearbeitet – es sind über 1000 Bilder von Mike, Thomas, Wolfgang und von mir. Und ich finde etwas Zeit darüber zu schreiben.
Aaaalso: Am Freitag gegen 11 Uhr bestiegen Mike und ich mit 30 Minuten die AirBerlin-Maschine in Zürich – Ziel Mallorca. Tom besuchte mich vor ein paar Wochen auf der Messe „Ineltec2009“, blieb ein paar Tage und so besuchten wir am Sonntag nach der Messe die nächste Messe – die „Bauen+Modernisieren“. Dort trafen wir uns mit Chrigel, der auf dem Gemeinschaftsstand der Fachgruppe „intelligent Wohnen“ Standdienst hatte. Dort vereinbarten wir ein kombiniertes „Race/KNX-Software“-Wochenende.
Und dorthin flogen wir am letzten Freitag – ab nach Mallorca. Chrigel und René flogen bereits am Donnerstag mit der gleichen planmässigen Maschine. Ich bekam allerdings noch einen Kundentermin am Donnerstag und so konnten wir erst am Freitag fliegen.
Mit etwas Verspätung landete der Flieger und Tom holte uns zusammen mit Chrigel und René am Airport in Palma ab. Gleich im Anschluss trafen wir uns mit Domingo und es ging sofort weiter zum Motodrom von Mallorca. Auf der Fahrt dorthin rief Claus an – er würde den Racetrack nicht finden. Währenddessen fuhr Domingo mit uns ein paar Runden im Kreisverkehr, um die Reifen warm zu fahren – von seinem Siebensitzer-Family-Van mit extremer Kurvenschräglage, welcher von uns liebevoll „Lego-Baustein“ genannt wird. Allerdings fuhr er dann vom Kreiselschwindel gepackt prompt an der falschen Ausfahrt raus.
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Am Motodrom angekommen betraten wir den neuen Laden von GU-Racing, in welchem uns schön sauber geparkte Formelwägen, eine Cobra und eine rote „Kölner“ Harley begrüssten. Während Wolfgang die Formelfahrzeuge aus der Halle schob und am blauen Racer die Winterreifen gegen Slicks austauschte, begrüsste und Sebastian und wies uns in die Umgangsformen mit dem Fahrzeug ein.
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Anschliessend setzten wir uns aufgeteilt in je einen Seat und fuhren die Rennstrecke ab. Mike und ich sassen bei Wolfgang, der uns in die Bremspunkte, Schaltpunkte und Ideallinie einwies. Dann teilten wir uns erneut in zwei Gruppen auf und die erste Gruppe bestieg die Formel-Fahrzeuge. Tja, und dann erkannte der ein oder andere, warum Rennfahrer üblicherweise etwas kleiner sind. Aber mit der entsprechenden Sitzkombination und leicht angewinkelten Beinen schafften es sogar die Grössten sich in das enge Monocoque zu zwängen.
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Helm auf, Hosenträgergurte angelegt, Motorstarten, etwas Gas geben, Kupplung schleifen lassen und langsam hinter Sebastian her von der Boxengasse auf die Rennstrecke wechseln. Während Mike, Domingo, Thom und ich langsam zur Absperrung gingen und ich meine Kamera in Position brachte, erreichten Sebastian, Chrigel, René und Claus auf der Gegengerade die erste Kurve. Dann ging es in eine zweite Gang Kurve, durch eine Rechts-Links-Kombination, wieder in eine enge Kurve und durch eine weitere Kombination in die enge Kurve zur Zielgeraden. Immer auf der Ideallinie entlang an der Umzäunung vorbei.
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Genau 10 Runden fuhr die erste Gruppe – von jeder Runde etwas schneller werdend – immer schön sauber hinter Sebastian her. Überholen war ansich verboten, aber das hatte ich überhört (harhar). Dann kam der Fahrzeugpulk zur Boxengasse zurück und es wurden die Fahrer gewechselt. RuckZuck sass ich drin und mir wurde der Hosenträgergurt umgelegt.
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Natürlich brauchte ich eine etwas dickeres Sitzpolster für den Rücken um aufrecht sitzend das Lenkrad mit leicht angewinkelten Armen fest im Griff halten konnte. Beim einer halben Umdrehung (das Maximum) des Lenkrades darf sich die Schulter nur leicht nach vorne Bewegen – optimale Einstellung. Beim Durchdrücken des Gaspedals, darf das Knie nicht durchgestreckt sein, sondern leicht abgewinkelt. Das Bremspedal sollte etwas höher eingestellt sein, als das Gaspedal. So kann man das Bremspedal immer mit dem grossen Zeh ertasten und fährt immer auf „Berührung“ mit kurzen schnellen Wegen zum Bremspedal und zurück. Linker Fuss immer auf das Kupplungspedal aufgelegt. Knie und Beine, sowie die Schultern sollten das Monocoque nicht berühren, was bei meiner Statur eher nicht das Thema ist.
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Das Lenkrad lässt sich wie beim Formel 1 Renner mit einer Schnellentriegelung abnehmen. Allerdings befinden sich keine Knöpfe oder Anzeigen darauf. Das Cockpit dominiert der Drehzahlmesser – das wichtigste Anzeigeelement – und links daneben die Temperaturanzeige. Aber nach ein paar Runden hat man die Drehzahl im Hintern oder im Ohr. Bei einigen Fahrzeugen ist zusätzlich eine LED-Anzeige eingebaut, welche die Drehzahlbereiche optisch verdeutlicht (rot = raufschalten). Richtig „los“ geht der Drehzahlbereich erst bei 4000 Umdrehungen. Begrenzt wird (angeblich) bei 9000 Umdrehungen. Der Schaltknüppel befindet sich rechts. Nach vorne gedrückt schaltet man einen Gang runter, nach hinten einen Gang hinauf – bis zum 5. Gang. Anders als bei den Halbautomaten im üblichen Strassenverkehr. Aber ähnlich dem Schaltverhalten beim Motorrad und so recht leicht zu merken für mich – Runterschalten nach vorne – Raufschalten nach hinten.
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Und dann ging es los für uns auf die ersten 10 Runden. Die Batterie wurde von aussen per Drehknopf eingeschaltet, dann auf den Startknopf gedrückt und der 140 PS Motor heulte bei kurzer Pedalbewegung auf. Kupplung drücken, Ganghebel nach vorne, leicht die Kupplung kommen lassen und los ging es hinter Sebastian her. Langsam und gemütlich umkurvten wir im 2. Gang die erste Kurve. Lenkrad gerade halten, Hebel nach hinten, 3. Gang, sanft Gas geben, eine leichte Rechtskurve, 4. Gang, pfeilschnell beschleunigt das etwas mehr wie 400 Kilogramm wiegende Leichtgewicht auf der Geraden locker auf etwa 140 km/h.
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Am Ende der Geraden abbremsen und runterschalten auf den 2. Gang, Kehre umfahren, Lenkrad gerade, Gas geben, 3. Gang, Gas geben, Schikane sanft und weich umkurven, Gas geben, Abbremsen, Runterschalten, Kehre links, Lenkrad gerade, Gas geben, 3. Gang, 4. Gang, Vollbremsung, runter auf den 2. Gang, ruhig in die Zielgerade, Lenkrad Gerade, Gas Geben, 3. Gang, 4. Gang, leichte Rechtskurve vorher anbremsen, auf geradem Stück in den 3. Gang schalten, lange Linkskurve, Gas geben, leichte Linkskurve, runterschalten, 2. Gang, Kehre, Lenkrad gerade, Gas geben, 3. Gang und das ganze von Vorne.
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Je länger ich auf der Strecke war, umso besser hafteten die Reifen, umso besser kam ich mit dem Wagen und der Strecke zurecht, umso eher überholte ich meinen Vordermann – Sorry Tom! Und fuhr mit dem sehr gut eingestellten blauen Flitzer hinter dem grünen Renner von Sebastian her. Zwischenzeitlich hängten wir ab Runde 6 die anderen ab und ich fuhr auf der Zielgeraden neben Sebastian. Dann liessen wir es ruhiger angehen und die anderen holten auf. Es fing an so richtig Spass zu machen – ganz etwas anderes als in Karts – Ähnlich dem Boxsterfahren, aber das PS/Gewichtsverhältnis fiel klar zu Gunsten der Formel 3 Renner aus.
Nachdem jeder die ersten 10 Runden hinter sich hatte, kamen wir zu einem kleinen Erfahrungsaustausch im Laden zusammen. Bei Wasser und Cola diskutierten wir unsere ersten Erfahrungen mit Sebastian und man musste uns durchgängig das Lächeln aus dem Gesicht meisseln. Wir fieberten der zweiten Runde entgegen und konnten es kaum aushalten wieder im Cockpit Platz zu nehmen. Auch der Wettergott schien es mit uns gut zu meinen. Die Sonne schien, die Piste war trocken, obwohl es seit Tagen bis zum Tag vorher schwere Herbstgewitter auf Mallorca hernieder gingen.
So starteten wir wieder in zwei Gruppen auf die nächsten 10 Runden. Mit dem zweiten Wagen hatte ich allerdings weniger Glück, als mit dem vorher gefahrenen Blauen Flitzer. Diesen besser eingestellten Bolliden schnappte sich Tom, nachdem er mit seinem Fahrzeug aus der ersten Fahrt nicht so gut zurecht kam. Aber auch diesmal „schappte“ ich ihn mir zwei Mal, aber ich drehte mich auch zwei Mal, da ich offensichtlich nach der jeweiligen Kehre zu früh Gas gab, die Reifen noch nicht warm waren, oder das Gas zu wenig sensibel eingestellt war. Wer weiss.
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Nach dem Renn-Schnuppert-Nachmittag fuhren wir zu Tom’s Finca, wo Helga schon mit gekühltem Hopfentee auf uns wartete. Wir setzten uns auf die Terrasse, blickten über den Pool in den Sonnenuntergang und fuhren die Rennstrecke mehrmals in Gedanken ab.
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Bei einem oder zwei Glas Weissbier zusammen mit einem vorzüglichen Abendessen diskutierten wir den Renntag noch bis in die späte Nacht. Nur der ein oder andere pflegte seine frisch erworbenen Rennverletzungen, aber wir grinsten noch im Schlaf und so mancher träumt nachts von einer Rennkarriere.
Die vier Alben sind nun komplett online:
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| pix mike | pix peter |
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| pix tom | pix wolfgang |
Einen weiteren Bericht (von Tom) findet man hier.
30.07.2009 – Bombenanschlag in Mallorca
30. Juli 2009Bei einem Bombenanschlag auf ein Fahrzeug im Badeort Palmanova sind zwei Polizisten getötet worden. Das Auto explodierte unweit dem bei Touristen beliebten Strand Magaluz. Hinter dem Anschlag wird die ETA vermutet, welche am morgigen Freitag ihr 50-jähriges Bestehen feiert. Polizei und Regierung reagierten sofort und schlossen den Flughafen von Mallorca ebenso, wie die Yacht- und Seehäfen. Somit ist die Insel faktisch von der Aussenwelt abgeschnitten. Der Flughafen bleibt voraussichtlich bis mindestens 22 Uhr gesperrt. Es kommt zu erheblichen Verspätungen im Internationalen Flugverkehr. Mitten in der Hochsaison können Touristen derzeit die Insel weder verlassen noch anreisen.
Quelle: Zeit.de und Standard.at (mit Bilder)
06.04.2008 – POD – Picture of the Day „XI. Concentracion Solo Porsche Mallorca“
6. April 2009Wolfgang schickt regelmässig Newsletter über Neuerungen in seinem Blog. Natürlich fiel mir sofort die Headline „XI. Concentracion Solo Porsche“ auf. Nach meinen geringen Spanischfähigkeiten interpretierte ich dies folglich als eine „Zusammenkunft nur für Porsche“ und zwar die „11.“ auf Mallorca am letzten Wochenende! Und ich war nicht dabei! 
Und da stehen sie. Blitzblank poliert in der Frühlingssonne. In Port Soller, wie ich vermute. Mit der Nase Richtung Meer. Noch. Denn nach Wolfgang’s Beschreibung traf sich die PS-Meute zur samstäglichen Ausfahrt an der Playa de Muro und fuhr die herrlich sich schlängelnden Bergstrassen auf breiten Schlappen hinauf zum Puig Major – dem höchsten Berg auf Mallorca mit einer traumhaften Aussicht über die Insel und auf den schimmernden Lack der Bolliden.
Anschliessend ging es eben auch wieder hinunter nach Port Soller. Das ist noch nicht alles! Am Sonntag durften sich die Schmuckstücke auf der Rennstrecke in Mallorca Llucmajor austoben und mal wieder so richtig die Ventile durchblasen lassen. Herrlich! Viele, viele Bilder davon gibt es bei auf Wolfgang’s Racing Blog!
02.01.2009 – Mallorca: Auf einen Spaziergang nach Palma
3. Januar 2009Morgens um 13 Uhr ist die Welt noch in Ordnung. 🙂 Michi, Myri und Tina kamen auf einen Kaffee vorbei und kurze Zeit später setzten wir uns ins Auto: Ziel Palma die Mallora. Während der eine Teil der Gang noch auf den Sofa’s lümmelte…
.. freute ich mich, dass ich endlich die Bilder im Fotoalbum und anschliessend auf dem Server hatte.
Wir parkten in der Tiefgarage bei der Kathedrale und schossen ein Gruppenbild.
Dann wanderten wir Richtung Avenida durch den Park. An den Bäumen hingen Mandarinen und Orangen.
Dann ging es die Avenida entlang. Oben angekommen platzierten wir uns vor einem Kaffee und bestellten uns die Getränke. Es war nicht kalt und nicht warm. Angenehm, wenn kein Wind ging.
Anschliessend gingen wir ein wenig durch die verwinkelten engen Gassen spazieren und schauten uns die Fensterauslagen an. Kaum verlässt man die pulsierenden Hauptverkehrsstrassen ist es angenehm ruhig und gemütlich.
Zum Schluss kamen wir gerade noch rechzeitig, um den Sonnenuntergang zu bewundern. Aber langsam müssen wir uns an den Abschied von der Insel gewöhnen. Die drei Schweizer fliegen am 03.01. nach Hause und einen Tag später geht es für uns zurück.
28.12.2008 – Mallorca: POD – Picture of the Day „Port de Pollença“ oder „Schiffe, Felsen, Meer, und Löcher“
29. Dezember 2008Auf der Rückfahrt von Alcudia entschlossen wir uns spontan den Hafen ganz im Norden von Mallorca bei Pollença anzusehen. Danach ging es noch ein paar Serpentinen hinauf zu einem Aussichtspunkt. Dabei testete ich das Objektiv, das mir Wolfgang für die Nikon Tags zuvor gegeben hatte. Hier eine Auswahl der PODs – Picture of the Day.
Im Vordergrund die Marina von Pollença und im Hintergrund hinter dem Bergsattel der Aussichtspunkt auf dem Pass. Dort schoss ich die Bilder weiter unten.
Ein Bild von einem kleinen Segelboot in der Bucht bei Pollença. Der knorrige Baum gefiel mir und das Schild kam mir etwas kurios vor. Mir war sofort klar, dass man von dieser Seite nicht zum Strand hinunter fahren darf. Ob es von der anderen Seite wohl funktioniert hätte, das bleibt offen.
Hier sind wir schon die wenigen Serpentinen hinauf gefahren. Die Küste fällt aber direkt senkrecht ungefähr 400 Meter steil ab. Das Meer scheint bei der Berührung mit den schroffen Felsen zu kochen.
Nein, da runterfallen möchte man nicht unbedingt. Schaut man direkt hinunter, so scheint es, dass sich der Fels bewegt. Nein, runterfallen möchte man trotzdem nicht.
Tja, was soll ich bei diesem Bild kommentieren? Mir fällt nichts ein. 12 Grad Aussentemperatur und leichter Wind etwa?
Bei diesem Bild finde ich nur schade, dass man das Rauschen der Brandung nicht hört. Aber man kann es sich leicht vorstellen. Haltet einfach eine grosse Muschel ans Ohr, falls das Vorstellungsvermögen nicht ausreicht. Ach ja, das Bild entstand bei einem Kamerawinkel gen Erdkern.
Was bewegt sich hier? Der Fels von links nach rechts und das Wasser weicht zurück oder das Meer von rechts nach links und der Fels weicht zurück?
Dieses Bild und das folgende Bild möchte ich „Zoom in and Zoom out“ nennen. Ich schoss dieses Foto zuerst und dann fuhr die Scharfeinstellung automatisch innerhalb Zentelsekunden nach dem Auslösen auf „Scharstellen des nahen Felsens“.
Also ist diese Foto ein Zufallsprodukt. Bildet aber den direkten Kontrast zum erste Foto – in eigentlich allem.
Mam fragte uns: „Wer bohrt eigentlich die ganzen Löcher in den Fels?“. Ich antwortete: „Das ist genauso ein Geheimnis, wie beim Schweizer Emmentaler!“ Logisch, wenn keine Löcher im Fels drin sind, können auch keine Pflanzen durchwachsen, oder?
Ein „Loch“ ganz besonderer Art fand ich auf der weiten gegenüber liegenden Seite. Dort liegt ein Fels in einer Senke und bildet darunter einen Durchblick. Sieht irgendwie instabil aus.
27.12.2008 Mallorca: Das Haus vom Claus – oder „Ohne Strom läuft’s auch!“
28. Dezember 2008… das Wasser. Aber der Reihe nach. Eine der Besonderheiten der Bewohner von Mallorca ist die Unzufriedenheit mit einem der Elemente: Wasser. Entweder es hat zu wenig Wasser in den Sommermonaten bei lang anhaltender Trockenheit und es wird geklagt, oder man hat zu viel davon in den Wintermonaten, wenn es wie aus Eimern schüttet – und in die Häuser tropft. Claus meinte heute: „Irgendwie schaffen es die Handwerker nicht ein dichtes Dach hinzubekommen!“. Und vor dem Problem steht nicht nur Claus – auch Tom hat trotz eines niegelnagelneuen Daches sogar mit Dämmung ein wenig kühles Nass von oben direkt über dem Bett verspürt.
Gut, das „Wasserproblem“ ist das eine. Aber Claus sein Haus besitzt noch ganz anders: Es muss komplett ohne Strom auskommen. Oder genauer gesagt: Das Grundstück im Norden von Mallorca (ich sag‘ immer „In der Pampa“) wird auf Jahre hinaus „elektrisch nicht erschlossen werden“. „Toll!“ wird so mancher geneigte Leser nun denken „er ist nicht abhängig von den Strommultis und deren fehlargumentierten Stromerhöhungen!“. Stimmt! Vollkommen! Aber trotz alle dem braucht seine liebe Lebensgefährtin Sabina – so sie denn einzieht – doch das ein oder andere Mal einen Haarfön für einen ihrer 9 Hunde (richtig gelesen – es sind 9 aktuell, erwähnte ich die zwei Pferde und ca. 30 Kanarienvögel? Und die Katzen? Und eine Ente?), nachdem diese im Winter bei Platzregen draussen gespielt haben. Und so ein Fön läuft eben mit „Strom“ – bzw. eben nicht ohne Strom.
Der aufmerksame Dauerleser wird bemerkt haben, dass wir vor genau einem Jahr schon einmal das „Dem Claus sein Haus“ besucht haben. Damals stand er vor dem Problem, dass kein spanischer Elektriker in greifbarer Nähe schon überhaupt einmal etwas von „Gebäudeautomation KNX“ gehört und „wie bringe ich Solaranlage, Windkraftanlage und Generator auf einem Netz zusammen“ nur Achselzucken erzeugte. Damals sah die Finca noch so aus:
Durch gutes Zureden und viel Überzeugungsarbeit sagte schliesslich Freund und Kollege Chris dem fernen Auftrag zu. Seine Reaktion damals: „Mallorca? Finca? Amal Luage! Ja!“. Gut, 365 Tage sind ins Land gegangen. Wie sieht es heute aus beim Haus von Claus? (Ich liebe diesen Reim).
Und ich kann vermelden: Es sieht gut aus! Aber so richtig gut! Und die Finca wird sogar mit Strom angetrieben – und zwar aus einer Solaranlage! Und die läuft schon! Und die Finca wird KNX Gebäudesystemtechnik haben!
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Oben die kleinen Bilder zeigen die Batterieanlage, die Hauptverteilung und die Solarwechselrichter.
Ganz oben die drei von der Baustelle: Mike, Claus und Tom. Die Aussicht ist traumhaft und unverbaubar! Nach einer ausführlichen Baubesichtigung nebst Führung durch Claus fuhren wir noch auf ein Bier bei Sabina vorbei.
Dort empfing uns neben einem waschechten Spanischen Hengst eben Sabina und einige der Hunde. Benni schloss sofort Freundschaft mit Mike und wollte nicht mehr von seiner Seite – ähm „Schoss“ (es gibt kein „scharf s“ auf der CH-Tastatur!) – weichen. Wir plauderten ein wenig über den Baufortschritt, über Cargofliegen und Teilzeitarbeit und sonstige Erlebnisse und nahmen das ein oder andere Bier. Auf meine Frage, warum zwei der Hunde Maulkörbe tragen, erklärte mir Sabina: „Keine Angst, es sind Hündinnen gleichen Alters – Zicken halt! Die beissen sich gegenseitig“! Und mir wurde einiges klar.
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Bevor die Sonne ganz verschwand schoss ich noch ein paar Bilder von der direkten Umgebung. Dabei flüsterte ich leise „diese Farben, dieses Licht“ und drückte pausenlos auf den Auslöser 🙂 Nein, am Bier lag es nicht!
Tja, der Rest ist schnell erzählt: Wir verabschiedeten uns von Sabina und Claus, fuhren noch in Sa Cabaneta zum Einkaufen, Mam benötigte noch Schmerzmittel und so fuhren Tom und ich noch einmal zur Pharmacia, sahen einen frischen Verkehrsunfall, kamen kurz vor 22 Uhr in der Pharmacia an, liessen uns nach der Rückkehr die frisch angerichtete Lasangne schmecken, nahmen Rotwein dazu und sahen uns den Film „Sissi und der Wilde Kaiser“ auf DVD und Breitwand an. Müde ging es gegen Mitternacht in die Federn – für die anderen – ich sitze ja noch immer da und tippe. Aber jetzt ist Ende! Adios! Hasta Luego!





Veröffentlicht von PeterPan 








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