03.05.2008 – Projekt „Die Verwandlung der Lautsprecherbox“ oder „Typisch: Vorher – Nachher“

4. Mai 2008

Das erste, was bei uns in der Wohnung nach dem Umzug zusammengebaut und angeschlossen, war die Stereoanlage. Einmal sind Mike und ich von jeher „Soundfanatiker“ und zweitens haben wir nun endlich Platz das Wohnzimmer ausgewogen mit zwei Boxenpaaren zu beschallen. Das Wohnzimmer besitzt zudem einen rechteckigen Grundriss und bildet insgesamt einen erstklassigen Schallraum. „Soundfanatiker“ heisst übrigens nicht, dass es „laut“ zugehen muss. Schön gleichmässig und gut eingestellt muss es sein.

Die Frage in einer schön eingerichteten Wohnung ist dann aber immer: „Was macht man mit den hässlichen Lautsprecherboxen“? Das fängt schon bei den Kabeln an. Die liegen auf dem Boden rum, oder laufen mal quer oder senkrecht die Wände entlang. Wir grübelten länger über eine Lösung nach die Satellitenboxen auf der Rückseite irgendwie in das Gesamtbild der Wohnung zu integrieren. „Schwarzes Gehäuse, Chromstahlständer und Steinfuss“ passt da nun überhaupt nicht mehr. Und wenn dann da noch bis zu 80 cm ein kupferfarbenes Kabel unsortiert vom Boden in die Box läuft? Das ist „NO-GO“!

Schöner Wohnen 04
Vorher: Lautsprecherbox mit Ständer

Mike griff heute für mich und komischerweise auch für sich vorerst unverständlich in einen Verkaufsständer und nahm zwei Büschel grünes Trockengras und Bambus mit. „Für sich“ heisst, dass er das grüne Graszeugs einfach mitnahm ohne irgendein Ziel zu haben, wo er es einsetzen soll. „Als Deko“ antwortete er Schulter-zuckend auf meine Frage. „Das kann man in hohe Vasen stecken“. Ja „kann man“, aber wir haben keine hohe Vase zu Hause.

Egal. Wir nahmen es einfach mit. Mike bestand darauf. In der Wohnung widmeten wir uns zuerst dem „Versorgen“ der neuen Grünpflanzen und Kakteen, sowie Wasserpflanzen und anschliessend den neuen Schiebegardinen, welche wir an der grossen Fensterfront im Wohnzimmer anbrachten.

Schöner Wohnen 05
Nachher: Sound-Deko-Element designed by Sperlix-Brothers

Als ich die Schiebegardinen-Bahnen auf Länge schnitt, blieb mir immer ein etwa 50 cm langes Reststück übrig. Mit Mike sprach ich schon vor Tagen darüber, dass ich die Boxen einfach irgendwie gerne „einpacken“ möchte. So nahm ich das Reststück der Gardine und wickelte es über die Box. Oben kam ein schwarzer Gummiring dran. Mike sah das und meinte „ned schlecht“, und „da könnte man doch…“. Dann schnappte er sich das oben erwähnte grüne getrocknete Gras-Bambus-Zeugs und hielt es an den Ständer. „Sieht gut aus!“ war meine Antwort. Mike: „Na, denn halt mal“.

Ich hielt das Graszeugs und Mike band die grüne Schnur darum. Fertig! Steve, der heute noch Abends zu Besuch kam, erkannte die Boxen erst, nachdem wir ihm sagten, dass es Lautsprecherboxen sind. Erst als er sein Ohr direkt daneben hielt, grinste er und meinte vollkommen überrascht: „Stimmt!“ Ergo hiess das für uns: „Ziel erreicht!“ Die Boxen sind nun ein „Sound-Deko-Element“. Neben gutem Sound ist auch das Aussehen wichtig.Und der Sound kommt nach wie vor weltklasse rüber.


03.05.2008 – Thai Woodcarving oder „thailändische Kunstwerke“

3. Mai 2008

Wie bereits berichtet, montierten Elvis und ich die aus Koh Samui importierten Holzschnitzereien in unserer neuen Wohnung. Nun kommt langsam etwas „Wohnlichkeit“ in unsere „Sperlix-Brothers“-Männer-WG. Das grosse 5-teilige Element und die „Elefanten“ im Wohnbereich sind mit etwa 3 Zentimeter Distanz zur Wand montiert. So kommen die filigranen Schnitzereien zusammen mit Licht und Schatten viel besser zur Geltung.

Thai Woodcarving 02
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Was noch fehlt in der Wohnung? Einiges. Aber immer mit der Ruhe. Die sonstigen Möbel und Dekorationen wählen wir wohlüberlegt aus. Pflanzen und Blumen zum Beispiel fehlen noch. Aber auch hier berät uns eine Spezialistin. 🙂


02.05.2008 – POD Picture of the Day „The Mona Lisa from Koh Samui“

3. Mai 2008

Pünktlich um 18 Uhr fuhr Elvis mit dem Lieferwagen vor. Es ging darum die thailändischen Schnitzereien an die noch jungfräulichen Wände in der neuen Wohnung zu befestigen. Gemeinsam montierten wir ein Stück nach dem anderen an die vorher mit Mike festgelegten Positionen. Kurz: „Es sieht einfach nur weltklasse aus!“

Thai Mona Lisa

Vorerst lade ich nur ein Bild in den Blog: „Die Mona Lisa von Koh Samui“. Denn es ist bereits wieder sehr spät geworden. Morgen finde ich hoffentlich Zeit die anderen Bilder zu präsentieren.


01.05.2008 – POD Picture of the Day „Schweizer Ansichten“

2. Mai 2008

Die klare Luft verleitete mich heute eine kleine Ausfahrt zum „Fotoshooting“ zu unternehmen. „Klare Luft“ heisst üblicherweise „schlechtes Wetter im Anmarsch“ – und so war es dann auch. Aber das Licht und die Motive empfand ich als spektakulär. Das Aussortieren der schönsten Bilder fiel für mich somit recht schwer. Daher hier nur eine kleine Auswahl. Ich hoffe die Bilder bringen die Stimmung ein klein wenig „rüber“.

Schweizer Ansichten im Mai 01
Schweizer Ansichten im Mai 02Schweizer Ansichten im Mai 04
Schweizer Ansichten im Mai 03

Zuerst fuhr ich von Zürich aus über die kleine Waldeck zum Türlersee, um mir auf dem Albispass einen Überblick über die Sichtverhältnisse zu schaffen (Bild 1). Dann ging es den Albispass nach Adliswil hinunter und weiter über Thalwil nach Horgen. Dort nahm ich die Fähre über den Zürisee nach Meilen hinüber (Bild 2). Von Meilen aus fuhr ich auf der Sonnenseite am Zürisee Richtung Rapperswil, wo ich ein goldgelb blühendes Rappsfeld fand, was einen kräftigen Kontrast zum blauen Abend-Himmel und den noch schneebedeckten Bergen gab (Bild 3 und 4).

Schweizer Ansichten im Mai 07
Schweizer Ansichten im Mai 06Schweizer Ansichten im Mai 08
Schweizer Ansichten im Mai 09Schweizer Ansichten im Mai 05

Währenddessen folgte mir eine scharf umrissene Wetterfront. Ich fuhr durch Rapperswil und dann über den Seedamm nach Pfäffikon auf die Autobahn Richtung Zürich zurück. Aber bei Wollerau verliess ich die Autobahn wieder und fuhr die kurvige Strasse mit toller Aussicht auf den Zürisee nach Schindellegi hinauf.

Nach Schindellegi bog ich links ab, um vor Hütten den von schweren dunklen Regenwolken  eingerahmten Sonnenuntergang zu fotografieren (Bilder 5 bis 9). Von Hütten fuhr ich dann im einsetzenden Regen nach Menzingen und weiter nach Baar. Als es dunkel wurde, erreichte ich wieder Jonen. Die Tour ist empfehlenswert – auch bei Sonnenschein 🙂


30.04.2008 – „More than Mode“ im Palais X-Tra oder „Sexy Hexen in der Walpurgisnacht“

1. Mai 2008

Nach dem Match mit Roger und Tanja in „RolisBillard“, traf ich traf Moni kurz nach 23 Uhr vor dem Cinemax und liess sie einsteigen. Dann fuhren wir im Stop-and-Go durch den heftigen Partygängerverkehr unter der Hardbrücke entlang und bogen zum Sihlquai ab. Auch dort staute sich der Verkehr. Offensichtlich nutzten fast alle Partygänger aus den „angrenzenden Kantonen“ den Mittwoch Abend vor dem Feiertag für den Ausgang. Das wirkte sich auch auf die Parkplatzsuche aus. Alles war zugeparkt. Erst nach einigen Runden durch die Querstrassen um die Limmatstrasse fanden wir zufällig einen Stellplatz.

More than Mode 05More than Mode 06
More than Mode 01More than Mode 02
More than Mode 04More than Mode 03

Dann ging es zu Fuss zum „Palais X-TRA“. Die vorherrschende Bekleidungsfarbe war Schwarz. Viele der Partygäste hüllte sich in phantasievolle Gewänder. Und: Viele „Hexen“ mischten sich unter das Partyvolk.

Anne und PatAnne und Pat 01
Anne und Pat 02Anne und Pat 03

Gerade als Moni ihre Jacke an der Garderobe abgab, traf P@ ein. Wir gingen gemeinsam in den ersten Stock und betraten den wummernden Partytempel, der für mich nicht mehr überraschenderweise so richtig gut gefüllt war.

Mike 01Mike 02
Mike 03Moni 02
Moni 01

Dann gingen wir auf die Suche nach Anne. Laut P@ müsste sie bereits anwesend sein. Vorher nahm sie an einer Geburtstagsparty teil. Wir schlängelten uns durch die Tanzenden Richtung „Stammplatz“ auf der rechten Seite vor der Bühne. Dort steht eine „Quelle“ (Bar) direkt im Eck und besorgten uns etwas zu trinken. Nachdem Moni das erste Mal im „X-Tra“ mit dabei war, zeigte ich ihr den Laden. Auf unserem Rundgang trafen wir auf Rosie und wenig später auf Huggy in der nähe der oberen Plattform.

Als wir zum „Stammplatz“ zurück kamen, trafen wir auf Brüderchen Mike. Ann kam mit zwei Freunden dazu und wir diskutierten und lachten viel. Gegen 2 Uhr wechselte die Musik in Richtung „für uns tanzbar“ und Anne, Moni und Mike wechselten zur Tanzfläche, um sich die Füsse zu vertreten.

Huggy und RosieMoni und Mike 02
Peter und DenizMoni und Mike 01
Deniz und Rosie

Dann schaute auch Deniz zusammen mit Rosie und Huggy bei uns vorbei. Allerdings steckte mir und Mike die letzte Woche noch in den Knochen und wir verabschiedeten uns nach einem letzten Bier gegen 2:30 Uhr. Ich fuhr Moni zu ihrem Auto in die Heinrichstrasse zurück und anschliessend fuhr ich nach Hause. Müde fiel ich ins Bett. Ende der Walpurgisnacht im X-TRA.


30.04.2008 – „Billard mit Roger“ oder „Spiel mir das Lied vom Einlochen“

1. Mai 2008

Um 19 Uhr verabredete ich mich mit Roger zum Billardspielen im „Billard Club Dietikon“ bei Roland. Ich kam wie üblich „etwas“ später, weil ich vorher noch mit Moni, Uschi, Ann und Roger (BMW-Geschichte) ein Mittwoch-Bier in der „Easy-Bar“ nahm. Allerdings nur 10 Minuten später, als vereinbart, traf ich bei „RollisBillard“ ein. Der Club gefällt mir, seitdem ich letzten Freitag dort mit Mike einen netten Abend verbrachte.

Billard mit Roger 02Billard mit Roger 01

Roger und ich nahmen zuerst ein „Panasch“ (bayerisch: Radler) und besorgten uns bei Roland einen Tisch. Roger und ich spielten ein paar Runden, plauderten und lachten viel. Allerdings war Roger gesundheitlich leicht angeschlagen. Momentan scheint eine Erkältungswelle über die Schweiz zu schwappen. Letzte Woche erwischte es mich und ich lag einen Tag flach. Husten, Heiserkeit, laufende Nase und dröhnendes Kopfweh. Das erste Mal in 6 Jahren, dass ich wegen Krankheit ausfiel. Und bei Roger bahnte sich offensichtlich selbiges an. Somit beendeten wir gegen 21:30 Uhr das Duell und Roger verabschiedete sich.

Billard mit Tanja

An der Theke sass die Lady, die am Freitag am Nebentisch mit einem Kollegen trainierte, als ich gegen Roland bis nach Mitternacht spielte. Als ich mir noch ein Bier an der Theke bestellte, fragte ich die Lady, ob sie Lust hätte mir ein paar Tricks zu zeigen. Sie stellte sich als Tanja vor, sagte zu und holte ihre Queues, während ich die Kugeln auf den Tisch sortierte. Wir spielten bis kurz vor 23 Uhr. Und ich konnte sogar ein paar Matches mit Glück für mich entscheiden. Allerdings war Tanja noch nicht ganz eingespielt 🙂

Dann machte ich mich auf den Weg Richtung Hardbrücke. Dort wartete bereits Moni auf mich; denn wir wollten noch in den „Uusgang“ und Anne, P@ und Mike im Palais X-Tra treffen. Heute stand die „More than Mode“-Party an. Und: Heute Nacht ist Walpurgisnacht! Der Tanz der Hexen wird sicher spannend.


30.04.2008 – „Roger auf BMW“ oder „BMW K1200 GT zu verkaufen“

1. Mai 2008

Kollege Roger bekam in der Arbeit mit, dass ich die BMW hergeben möchte. Er ist ebenso ein eingefleischter Töfffahrer seit Jahren/Jahrzehnten. Und da er am Freitag frei hat (Bäääh! Ich muss arbeiten!), fragte er, ob ich ihm mein schönes Stück für das Wochenende ausleihe für eine ausgiebige Probefahrt.

Somit verschwanden wir am Mittwoch über Mittag und bauten gemeinsam die neue Batterie in die BMW K1200 GT ein. Dann ging es schnell zurück in die Arbeit und anschliessend düste er ab auf kurvige Strassen, um das hoffentlich schöne Wetter und die BMW zu geniessen.

Roger auf BMW 02 K1200 GT zu verkaufen

Schwerem Herzens trenne ich mich von meiner BMW. Aber es hat keinen Zweck. Das schöne Stück steht einfach zu lange in der Garage. Seit ich genau vor einem Jahr meinen Traumwagen – einen (gebrauchten) Boxster S – erstand, wähle ich lieber den „kleinen Schwarzen“ bei schönem Wetter. Somit steht meine 2003er BMW K1200 GT zum Verkauf.

Seit meinem 15. Lebensjahr bin ich dem „Zweirad“ verfallen. Mein erstes motorisiertes Zweirad war eine „Velo-Solex“ Baujahr 1966. Ein echtes Unikat schon damals. Irgendwas um die 0,5 PS, der Tank und der Motor vorne auf dem Vorderrad. Der Motor trieb über eine Reibwelle die Mühle auf der Geraden locker an den damals als „IN“ bezeichneten Herkules-Mofas vorbei.

Dann tauschte ich die Solex gegen ein Vespa-Mofa ein. Wirklich ein Fehlgriff und unverzeihlicher Fehler. Die hatte ich auch nicht lange. Mit 16 gehörte ich zu den Ersten, welche die gerade eingeführten „80er“ fahren durften. Ich besorgte mir eine Honda MTX – natürlich in schwarz! Die fuhr ich dann auch zwei Jahre lang. Bis ich endlich den „grossen Führerschein“ machen durfte.

Da ich im November Geburtstag hatte, war es saukalt zur Führerscheinprüfung. Den Motorradschein bestand ich zwei Wochen vor dem Autoführerschein und meine Honda FT500 stand bereits im Schuppen. Dann folgte irgendwann eine Honda CBX750four Baujahr 1985. Die ich dann an Mike vererbte, als ich mir vor zwei Jahren die BMW K1200 GT leistete.

Gekauft hatte ich mir die schöne BMW, weil ich regelmässig damit nach Regensburg fahren wollte. Oder eben auf „Tour“ gehen. Die Mühle hat alles, was man sich wünscht. ABS (Teilintegral), beheizbarer Sitz und Griffe, Side-Cases, Top-Case, sogar elektrische Fensterheber (Frontscheibe höhenverstellbar). Baujahr 2003.

Roger auf BMW 01

Über all die Jahre fuhr ich komplett Unfallfrei. Nicht mal einen „Umfaller“ hatte ich. ToiToiToi! Man sollte halt immer für die „anderen“ mitdenken. Und eigentlich sollte jeder Führerscheinanwärter erst mal ein Jahr Motorrad fahren müssen, bevo er den Autoschein bekommt. Denn dabei lernt man das „umsichtige“ Fahren im wahrsten Sinne des Wortes. Mit all dem elektronischen Schnickschnack und in Airbags gehüllt fühlen sich die Autofahrer oft zu sicher und fahren manchmal einfach zu leichtsinnig. Meine Meinung.

Die K1200 GT ist in diesem Modell die meiner Meinung schönste BMW. Schön geschwungene runde Formen und guter Fahrerschutz. Ich sag immer „Bei Regen wird man oberhalb von 50 km/h nicht mal nass!“. Keine Kanten. Kein Schnickschnack. Runde chromgefasste Instrumente. Einzig den Lenker hab ich mir höher machen lassen. Da sitzt man schön entspannt und auch längere Fahrten gehen nicht auf die Handgelenke.

Überhaupt zieht der Reihenvierzylinder mit 136 PS aus jedem Drehzahlbereich extrem kräftig und gleichmässig. Das kommt mir als „schaltfauler“ Fahrer extrem entgegen. Vibrationen? Hat der Motor nicht. Dafür einen schönen Sound, wenn man von unten her raus beschleunigt. Das typische BMW-Pfeifen geht dann in ein sattes Grollen über. Höchstgeschwindigkeit? Keine Ahnung. Hab ich nie ausprobiert. Irgendwas über 200 km/h. Man kommt schneller in diesen Geschwindigkeitsbereich als man denkt; denn man merkt gar nichts davon. Das Fahrwerk steuert kerzengerade und zielsicher in jeder Geschwindigkeit und nimmt sicher jede Kurve durch leichte Gewichtsverlagerungen.

Die Bremsen sind legendär. Roger merkte das bei der ersten Bremsung. Bei seiner eigenen Kiste muss er richtig zugreifen, um die Mühle zum Stehen zu bringen. Die BMW kippt nicht nach vorne, dafür packen die Bremsen sofort ohne Ende zu. Natürlich mit ABS. Alles in Allem ist die BMW K1200 GT immer noch mein Traummotorrad. Aber eben: Ich fahre sie viel zu selten. Wer also interessiert ist an dem schönen Stück, der meldet sich einfach bei mir.


Events um Zürich – 04.05.2008 Grösstes Töffmeeting der Schweiz – „Love Ride 16“ Fliegermuseum und Flugplatz Dübendorf

29. April 2008

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Der jeweils am ersten Sonntag im Mai stattfindende (ausser 2005)  «Love Ride» Switzerland ist eine Benefizveranstaltung zu Gunsten muskelkranker und behinderter Menschen. Der erzielte Erlös aus der Veranstaltung, sei es aus dem Ticket- und Souvenirverkauf oder durch die Essens- und Getränkeabgabe usw., kommt vollumfänglich den muskelkranken und behinderten Menschen zugute. Dies ist nur dank den ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfern am Veranstaltungswochenende und mit der grosszügigen Unterstützung von zahlreichen Sponsoren möglich.

Ein besonderes Schmankerl für Rockfans wird der Auftritt der in den 90er-Jahren sehr bekannten schweizer Rockband „CHINA“ sein. („China“ bei Wikipedia, mehr Infos bei Roger’s Metallschädel-Blog)

Live on Stage:
09.00 Uhr Offizielle Eröffnungmit Vorstellung des «Love Ride Eagle»
09.15 Uhr REASE
10.15 Uhr ANGY BURRI & THE APACHES
11.00 Uhr NEULAND
15.00 Uhr CHINA

 Love Ride 15 Dübendorf Fliegermuseum Flugplatz 2007
Love Ride 15 Dübendorf Fliegermuseum Flugplatz 2007
Love Ride 15 Dübendorf Fliegermuseum Flugplatz 2007

Der Love Ride Switzerland ist sowohl die grösste Benefizveranstaltung dieser Art in Europa wie auch der grösste Anlass der schweizerischen Harley-Davidson-Szene. Herzlich willkommen sind jedoch auch Fahrerinnen und Fahrer anderer Marken sowie Besucherinnen und Besucher ohne Motorrad. Den Höhepunkt des Tages bildet die Ausfahrt der Bikes, der eigentliche «Love Ride».

«Love Ride 16»

Wann? Sonntag 04.05.2008

Fliegermuseum und Flugplatz Dübendorf

8 Uhr Türöffnung Love Ride 16, Switzerland
11 Uhr Start zum  «Love Ride»
17 Uhr Ende der Veranstaltung

Ticket mit Pin für Biker und Sozius
je CHF 20.–
Zuschauerticket CHF 20.–
Autoticket (P) CHF 20.–
Behinderte und Kinder bis 16 Jahre gratis


28.04.2008 – Endlich! Unsere thailändischen Schnitzerei-Kunstwerke aus Koh Samui sind da!

28. April 2008

Nach einer langen Odyssee rund um den Globus trafen heute endlich die in Koh Samui gekauften thailändischen Holzschnitzereien in unserer neuen Wohnung ein. Am 06.03.2008 suchten Mike und ich unter der tatkräftigen Unterstützung von Nanee in Chaweng bei einem Schnitzereibetrieb die Kunstwerke aus. Zuerst wollten wir nur zwei kleinere Wandbilder mitnehmen. Dann wurde es ein ganzer Kubikmeter Ware, der einen kleinen Holz-Container füllte.





Mike und mir gefiel damals ein grosses fünfteiliges Wandbild extrem gut. Aber das Teil hatte eine Grösse von 150×150 Zentimeter und passte somit nicht mehr in einen der Koffer. Sperrgut fiel weg. Der Chef des Schnitzereibetriebes meinte dann, warum nicht Verschiffen lassen? Wir fragten nach, was die kleinste Containergrösse wäre: 1 Kubikmeter. Was hätten wir momentan? Die zwei kleinen Wandbilder und das grosse quadratische würden 0,2 Kubikmeter ausmachen. Mike und ich schauten uns an, rauchten eine und entschlossen uns so richtig einzukaufen.

Das Ergebnis sieht man nun oben auf den Bildern. Es kamen noch zu den zwei kleineren Wandbildern mit Tänzerinnen und dem grossen fünfteiligen Wandbild hinzu: Zwei Elefantenhocker, zwei runde Schnitzereien, die „thailändische Mona Lisa“, ein quadratisches dreiteiliges Wandbild mit 7 Elefanten drauf, ein goldfarbenes dreiteiliges Buddha-Bild, zwei Buddha-Hände auf Ständern und eine Tonmaske.

Eigentlich handelt es sich bei den grösseren quadratischen Schnitzereien um Elemente für Deckentäfelungen und bei den beiden runden Teilen um Schnitzereien, die um Leuchtenauslässe an die Decke geschraubt werden. Aber ich denke, dass sich die auch recht gut an der Wand sehen lassen.

Nur an welche Wand? Darüber waren Mike und ich uns heute noch nicht ganz einig. Das muss wohlüberlegt sein; denn wir sind ja noch nicht ganz eingerichtet mit Möbeln. Das muss wohl überlegt sein. Auch sollten die Kostbarkeiten sauber aufgehängt werden. Die grösseren Quadratischen Elemente stellen wir uns mit Abstand zur Wand vor. Und dafür besorgen wir uns noch Wandhalterungen.

Die Ware wurde sauber stossgeschützt verpackt und kam unbeschädigt an. Die lange Seereise im Sammelcontainer von Bangkok nach Hamburg überstand sie tadellos. Von Hamburg ging es dann im LKW/Cargoflieger via München nach Zürich zum Airport und weiter nach Embrach zu einem Spediteur. Von dort holte Elvis den Holz-Container ab und brachte ihn nach Jonen. Gegen 18 Uhr trafen wir uns bei der neuen Wohnung und packten die edlen Stücke aus.

Für Interessierte: Die Ware kostete inkl. Verpackung und Fracht bis München 950 Franken (450 Ware + 400 Cargo). Der Transport von München nach Zürich dann noch mal inklusive Verzollung 700 (330 Transport + 370 Zoll und Handling) Franken. Also alles in allem glatte 1650 Stutz.


26.04.2008 – Aufmöbeln bei IKEA oder „Einrichten modular“

27. April 2008

Mike und ich kamen heute erst spät in die Gänge. Erst gegen 15 Uhr starteten wir nach Dietikon zum Einkaufen der wichtigsten Lebensmittel im Gewerbegebiet. Anschliessend fuhren wir zum IKEA nach Spreitenbach. Mike hatte sich schon Tage zuvor eine Liste zusammengestellt mit den Möbelstücken, die er sich für sein Arbeitszimmer besorgen wollte. Irgendwie lief uns aber die Zeit beim schauen und aussuchen davon. Oder lag es daran, dass ich seit Silke wieder traf?

Auf jeden Fall sassen wir im Raucherkämmerchen mit Silke bei Kaffee und Kuchen und plauderten über die letzten Ereignisse. Auch sie war mittlerweile umgezogen und wohnt nun in Birmensdorf in einer schönen grossen Wohnung. Erst gegen 19 Uhr starteten wir den finalen Raubzug durch die Hochregale und kamen schliesslich kurz nach Ladenschluss um 20 Uhr an der Kasse mit zwei „Tiefladern“ beladen an.

Dann fuhren wir in die Tiefgarage und luden den „Krimskrams“ in den Boxster und die grossen Kartons in den „Omega“, der immer noch trotz hohem Alter über eine grosse Klappe verfügt. Beim Einladen bemerkte Mike, dass eine der Schachteln mit Zwischenböden für seinen Kleiderschrank bereits angeschlagen waren. Er sprintete zurück und kam wenige Minuten später wieder mit einer neuen Schachtel zurück. „Völlig umkomplizierter Umtausch“ meinte er nur kurz. Grandios nach Ladenschluss.

Ikea neue Möbel 01

Wir bekamen gerade so die „Päckchen“ auf der Ladefläche unter. Dann schaukelten wir gemütlich nach Hause und entluden die Fahrzeuge.

Ikea neue Möbel 02

Gut, dass wir genug Platz in der Wohnung haben. Nach und nach entstanden aus Platten und Brettern, sowie viel Kleinmaterial ein Regal, ein Schreibtisch, ein Kleiderschrank und ein Haufen Verpackungsmaterial. Nur die Scharniere für die Tür des Kleiderschrankes liegt noch bei IKEA. Egal, Mike muss sowieso noch einmal am Montag hin fahren. Der Deckel vom Regal „Expedit“ hat eine Original-Schramme. Scheinbar sollte der Staplerfahrer bei IKEA zu etwas mehr Vorsicht beim Beladen der Hochregale walten lassen.

Mike’s Arbeitszimmer sieht nun zumindest schon etwas wohnlicher aus. Ich denke nächstes Wochenende ist dann meines dran. Muss mir aber zuerst die passende Möbelkonstellation aussuchen. Dann geht es weiter mit „Einrichten modular“.