20.08.2010 – Die Schweiz: Das Land der Berge und Seen. Das Land von Heidi und Tell. Und bald der Todesstrafe!

20. August 2010

Wenn es nach einem siebenköpfigen Initiativkomitee geht, soll in der Schweiz die Todesstrafe wieder eingeführt werden. Nein, kein Scherz. Weissrussland ist das einzige Land in Europa, in dem die Todesstrafe noch durchgeführt wird. Aber gut, die Schweiz gehört ja nicht zu Europa. Die Initiative „Todesstrafe bei Mord mit sexuellem Missbrauch“ liegt derzeit zur Prüfung zur Zulassung zum Volksentscheid bei der Bundeskanzlei.

«Wir haben die Initiative vor rund vier Wochen zur Prüfung eingereicht», sagte Marcel Graf, Vertreter der Initianten, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Hinter dem Komitee steht laut Graf keine politische Gruppierung. Die Mitglieder stammten aus dem Umfeld eines Opfers. …. Ob und wann die Initiative zur Abstimmung gelangt, ist noch nicht klar. Die erste Hürde ist die Vorprüfung der Unterschriftenliste bei der Bundeskanzlei. Diese ist gemäss Simonazzi im Gang. Grundsätzlich muss jedes Volksbegehren formell geprüft werden – der Inhalt spielt keine Rolle.

So prüft die Bundeskanzlei beispielsweise, ob Titel, Wortlaut und Initiativkomitee auf der Liste erwähnt sind, wie der Vizekanzler erklärt. Die formelle Prüfung sei abgeschlossen, wenn die Initiative im Bundesblatt veröffentlicht werde.

«Die materielle Prüfung einer Initiative erfolgt erst, wenn die Initianten 100’000 Unterschriften gesammelt haben», sagte Simonazzi. Das sei die Aufgabe des Parlaments. Die Eidgenössische Bundesversammlung kann eine Initiative für ungültig erklären, wenn diese gegen zwingendes Völkerrecht verstösst.

Quelle: bielertagblatt.ch und NZZ.ch


20.08.2010 – Migrationsamt Zürich: Zustände wie im alten Rom – Amtschef Adrian Baumann geht

20. August 2010

Schlendrian, Verschwendung, Sex, Brot und Spiele. Die sicheren Anzeichen von Degeneration und Destruktion wurden beim sogenannten „Schorer-Bericht“ auf über siebzig Seiten heute veröffentlicht. Die Zustände wurden im Mai diesen Jahres publik, worauf man eine Untersuchung durchführte. Danach verwendeten die Beschäftigten scheinbar mehr Zeit für Facebook, als für die Bearbeitung von Akten. Sogar Google ist beim Migrationsamt weniger populär als Facebook. Es wurden zwar offiziell nur 3 Mails mit „Softpornografischem“ Inhalt gefunden, aber: Im April bis Juni 2010 surften die Beamten nur halb so häufig auf Seiten mit sexuellen Inhalten als ihre Kollegen in der Kantonsverwaltung. Wobei man sich fragt, was die IT-Abteilung im Kanton eigentlich für Sicherheitsbestimmungen besitzt.

Die entscheidenden Passagen zum Thema „Absenzen und Pausen“ sind der Öffentlichkeit aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht zugänglich. Auch sind die Mitarbeiter selbst für die Erfassung ihrer Arbeitszeit zuständig. Ob es eine Kontrolle durch den Vorgesetzten gibt, ist nicht ersichtlich. Nach einer Mitarbeiterumfrage im Jahr 2005 lag der Prozentsatz an mit ihrer Arbeit unzufriedenen Mitarbeitern bei 20%. Bei der nächsten Mitarbeiterumfrage stieg dieser Prozentsatz auf 30%. Weitere Daten bis heute liegen nicht vor, da nach 2007 die Mitarbeiterumfragen einfach eingestellt wurden. Was man nicht weiss, macht einen nicht heiss.

Auch scheint sich der Vorwurf der Polizei zu bestätigen, dass das Migrationsamt Zürich das wohl schlechteste unter den Kantonen zumindest von der Erreichbarkeit her zu sein scheint. Man habe zwar 77 000 Franken für ein neues Computersystem für die Verfahrenskontrolle in 2008 ausgegeben. Man sei aber nach Problemen damit nach kurzer Zeit zum alten System zurück gekehrt, welches man heute noch nutze. Ergo hätte das Migrationsamt die Investition in den Sand gesetzt.

Zudem beschert das Zürcher Migrationsamt dem Ombudsmann sehr viel mehr Arbeit als die Ämter anderer Kantone. Häufigste Beschwerdegründe: Überlange Verfahrensdauer, rüder Umgangston der Beamten, unverständliche Abläufe, Mitarbeiter sind nicht zu erreichen. Der Prozentsatz an Beschwerden liege im zweistelligen Bereich. Das liegt offensichtlich daran, dass Dossiers willkürlich von maximal zwei Personen in der zuständigen Abteilung liegen gelassen werden. Diagnose des St. Galler Rechtsanwalts Schorer: „Mangel an direkter Personalführung“ und das unzureichende Computersystem.

Einer der vielen Ursachen: Das bürokratische Dickicht ist in Zürich zu gross. Auch nicht effizienter wird das Migrationsamt durch die Tatsache, dass sich ein Teil der Verantwortlichen gegen die Einführung von elektronischen Dossiers wehrt, wie sie St. Gallen bereits seit 1998 einsetzt.

Zum Abschluss ein Zitat aus dem Artikel der NZZ zum Vergleich zwischen St. Gallen und Zürich:

In Schorers Heimatkanton, den er zum Vergleich heranzieht, liegt die Anzahl der Anrufe, die täglich beim Migrationsamt eingehen, bei «weit unter 100». Die Mitarbeiter an den Schaltern oder an den Telefonen können jederzeit auf die Datenbank mit den Personendossiers zugreifen und kompetent Antwort geben. Gemäss dem Bericht Schorer schätzen vor allem Unternehmen die Möglichkeit, Gesuche online einzureichen. Mehr als 85 Prozent der einkommenden Geschäfte im Ausländerbereich werden innert 24 Stunden erledigt, weitere 10 Prozent innert 48 Stunden.

Anders in Zürich, wo 2,6 Mal so viele Gesuche eintreffen. Einen Online-Schalter gibt es hier nicht. Im letzten Jahr wollten pro Tag 1200 Anrufe beantwortet werden, an den Schaltern standen 320 Personen an. Bei Fragen, die Papierdossiers betreffen, erhielten sie meist keine Antwort. Auch sonst dauert die Bearbeitung von Gesuchen in Zürich länger. Die 90 Prozent der schnellsten Fälle sind in Zürich im Schnitt erst nach 15 Tagen bearbeitet. In einzelnen Fällen mussten EU-Bürger, die eine B-Aufenthaltsbewilligung wollten, fast ein Jahr auf einen Bescheid warten.

Nach der Veröffentlichung des Berichtes räumt der Amtschef Adrian Baumann seinen Posten. Als interimistischer Amtsleiter stellte Regierungsrat Hans Hollenstein Andreas Werren vor. Der 48-jährige selbständige Jurist war zwischen 1999 und 2004 Leiter des Amts für Justizvollzug. Er tritt seine Stelle am 1. Oktober an. Die Stelle des Amtsleiters wird öffentlich ausgeschrieben. Adrian Baumann bleibt in der kantonalen Verwaltung. Er wechselt ins Strassenverkehrsamt, wo er «juristische Aufgaben» übernimmt.

Mehrwert:


19.08.2010 – POD – Picture of the Day „Ticket to the Moon“ oder „Wo das Alphorn ertönt“

20. August 2010

Heute war ein guter Tag – zum Fotografieren! Mike und ich fuhren nach der Arbeit nach Weggis, um beim „Lüüchtürmli“ einen guten Salat mit gewürzten Pommes zu dinnieren. Auf der Plattform setzten wir uns und spannten aus. Anschliessend wanderten wir zurück zum Auto, als im Pavillon am See typisch Schweizer Töne erklangen: Alphörner. Die Weggiser Trachtengruppe, Fahnenschwinger und Alphornbläser traten auf. Schnell die Kamera gezückt und in Stellung geworfen und viele Bilder geschossen. Ich kann mich gar nicht für nur ein POD entscheiden. Es lohnt sich die ganze Serie anzusehen.


Tiiiiiieeeef Luftholen!


Let’s Dance!


Fahnenschwinger


Ticket to the Moon – Entdeckt Ihr den Mond?


Man in the Moon – Mit dem Tamron etwas heran gezoomt.


17.08.2010 – ThaiRiver: Guppy im Paradiesfisch-Becken

17. August 2010

Guppies kommen ja fast überall auf diesem Planeten im Süsswasser vor. Hauptsache das Wasser wird nicht kälter als 18 Grad. In Asien setzt man den „Millionenfisch“ zur Bekämpfung der Malaria-Mücke ein. In jedem Tümpel findet man sie. Ebenso wie Paradiesfische. Somit startete ich vor zwei Wochen einen Versuch.

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Obwohl man in so manchem Forum davon abrät Guppies mit Paradiesfischen zu vergesellschaften, dachte ich mir: Probier’s einfach aus. Vom TerracottaFishTank auf der Terrasse fing ich ein paar der Fischlein ein, was sehr einfach war; denn die Guppies schwimmen ganz von selber in meinen Plastikbecher. Diesen durchsichtigen Guppy-Becher befüllte ich daraufhin halb mit Wasser aus dem ThaiRiver und liess ihn im Becken schwimmen.

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Ja, zuerst interessierten sich die Paradiesfische ohne Ende für die Neuankömmlinge und versuchten immer wieder an die Guppies heran zu kommen. Doch der Plastikbecher verhinderte das. Aber nach einer Stunde legte sich das Interesse und auch die Guppies beruhigten sich. Nach einer weiteren Stunde liess ich die Guppies ins Becken frei. Zwar jagten ein paar freche Paradieser den ein oder anderen Guppy, aber am nächsten Tag fand ich alle wohlbehalten vor. Und nun nach zwei Wochen, denke ich, hat man sich aneinander gewöhnt.


16.08.2010 – Hochpreisinsel Schweiz, Streetparade-Nachlese und SLS AMG mit neuem Schweizer Rekord

17. August 2010

Bevor die Meldung ganz in der Versenkung verschwindet: Man hat festgestellt, dass die Schweiz gut 30% teuerer ist, als die EU! Allerdings schreibe ich es anders herum, als die Schweizer Medien („EU ein Drittel günstiger als die Schweiz„). (komplette Tabelle hier).Ja, vieles ist teuerer in der Schweiz; z.B.: Fleisch und Zweifel Chips.

Schweizer Kartoffeln sind annähernd doppelt so teuer wie Importware – importiert werden darf allerdings nur eine kleine Menge. Ähnliches gilt für das zum Fritieren gebrauchte Sonnenblumenöl. Der Schutz des Inlandmarktes führt einerseits dazu, dass Zweifel aufgrund der hohen Kosten praktisch nicht exportieren kann. Andererseits erlauben hohe Agrarschutzzölle dem Schweizer Hersteller ein verglichen mit den Nachbarländern exorbitantes Preisniveau. (Quelle nzz.ch)

Man merkt eigentlich relativ einfach, was teuerer ist, da es darauf Importbeschränkungen gibt. Ja, auf Kartoffelchips gibt es Importbeschränkungen (2.5 kg erlaubt – bei Fleisch nur 500 gr. – bei Wurst bis zu 3.5 kg). Schliesslich muss ja der Markt abgeschirmt werden gegen böse Auslandsimporte.

Mieten pro Quadratmeter sind oft auch teuerer – speziell in den Ballungsgebieten – aber, dass der der Big Mac teuerer ist, stört mich weniger. Mich stört es eh mittlerweile viel weniger. Wenn wir was brauchen, dann kaufen wir es. Aus. Punkt. Sicherlich vergleichen wir Preise und nehmen gerne Angebote mit, aber so richtig merken wir erst, was wie wo teuerer ist, wenn wir Besuch aus den alten Bundesländern haben – oder ganz speziell aus den neuen Bundesländern. Dann wird extrem hardcore-mässig in Euro umgerechnet. Und der steht ja momentan sooo ungünstig für diesen Vergleich. Sprit und Computer und DigiCams, sowie „private Fahrzeuge“ sind übrigens „gleich billig“. Dafür bleibt Nacktwandern gleich teuer.

Auch bei der Bekleidung merkt man den Preisunterschied: Beim Blick auf die Etiketten; denn da sind die EU-Preise entweder abgerissen oder unleserlich geschwärzt. Leider finde ich den News-Artikel dazu nicht mehr. Ich glaube er war in der SF-Tagesschau als Bericht. Jaja.. alter Schwede.

Ach, apropos „Alter Schwede“: Erwähnte ich bereits, dass ein Schwede mit einem Mercedes SLS AMG mit 290 km/h die Schweizer Autobahn mit einer Rennstrecke verwechselte und dabei nicht nur geblitzt, sondern gleich eingefangen wurde? Nach inoffizieller Meinung stellte er damit einen neuen Geschwindigkeitsrekord für Schweizer Strassen auf. Nun hat die Polizei einen nagelneuen Mercedes SLS AMG – für „technische Untersuchungen„.


15.08.2010 – Thai Foodland Openair Weekend & Night Plaza Bülach – Die Bilder

16. August 2010

Am Freitag Abend fuhren wir zuerst zum Einkaufen. Mike hatte eine Truhe für die Terrasse organisiert. Darin lagern wir nun unsere Auflagen für die Stühle. Anschliessend machten wir uns auf den Weg nach Bülach. Dort fand das ganze Wochenende das „Thai Foodland Openair Weekend & Night Plaza“ statt. Das passte uns recht gut, denn so war unsere Abendessenplanung erledigt.

Das Gelände um die Stadthalle war einfach zu finden. Von der Autobahn her wiesen Schilder den Weg. Wir parkten unser Auto neben dem Festgelände und sahen uns um. Neben ausreichend Marktständen mit allerlei leckerem Thaifood und Früchten hatte es eine Bühne und ein paar Marktstände mit Bekleidung und Souvenirs. Das Festgelände war mit Gästen locker gefüllt, was den Rundgang erleichterte.

Wir schlenderten herum und stellten fest, dass man Getränke und Essen nur mit Coupons bekommt. Somit besorgte Mike ein paar Gutscheine während ich fotografierte. Dann suchten wir uns etwas Gutes zu essen aus und nahmen ein Singha-Beer.

Während wir assen, gab eine junge Thailänderin zweisprachig das Programm für den Abend an. Daraufhin folgte Thailändische Folklore auf der kleinen Bühne.

Um uns die Füsse zu vertreten, sahen wir uns die Früchtestände nochmals an.

Währenddessen begann eine thailändische Band gemütlich auf der Bühne zu singen. Thailand in Bülach. Ned schlecht.


15.08.2010 – Streetparade 2010 in Zürich – Die Videos

15. August 2010

Wie versprochen, kommen nun hier die Videos von der Streetparade von Mike. Sind leider nur die ersten Lovemobiles dabei. Viel Spass damit!

Lovemobile „Tanja la Croix“

Lovemobile „Beachlove“

Lovemobile „Pirates“

Lovemobile „Pirates“

Lovemobile „Pirates“

Lovemobile „S.W.A.T NL“

Lovemobile „Sir Collins“

Lovemobile „Orbit LoveMobile – Sound by DJ Madwave“

Lovemobile „The Loft“

Lovemobile „Party San“

Lovemobile „Escape“

Lovemobile „Shop-and-Dance“

Überblick Utoquai Teil 1

Überblick Utoquai Teil 2

Mehr Videos von mir hat es auf Youtube.


15.08.2010 – Streetparade 2010 in Zürich – Die Bilder

15. August 2010

Wie jedes Jahr fuhren Mike und ich am Samstag 14.08.2010 nach Zürich zur Streetparade. Wir nahmen den Bus und dann die Tram bis Stadelhofen – die Digital-Kamera im leichten Handgepäck – schliesslich wollte ich wieder ein paar Bilder schiessen. Anschliessend schlenderten wir gemütlich hinter dem Opernhaus herum zum Utoquai, um unseren Standardaussichtspunkt „einzunehmen“. Gegen 14:20 Uhr startete das erste Lovemobile und der Dance- and Trance-Wurm der Lovemobiles schlängelte sich langsam um das Seebecken.

Gegen 16 Uhr gesellte sich Ivo dazu und wir hatten Spass ein wenig zu tanzen und das Partyvolk zu beobachten – und ich schoss meine Fotos. Während gegenüber im Hotel Du Lac die Prominenz ihren Champagner genoss und mit den Juwelen applaudierte, ging auf der Strasse die Post ab. Das Wetter hielt bis etwa 18 Uhr. Dann begann es leicht zu regnen und es kam ein relativ kalter Wind auf. Wir entschlossen uns deshalb eine Pause einzulegen und gingen ins Cafe bei der Oper.

Da es nicht aufhörte zu regnen beschlossen wir die Party abzubrechen und nach Hause zu fahren. So waren wir bereits um 20 Uhr ausgenommen früh wieder zu Hause. Hier meine Bilder von der Streetparade 2010. In den nächsten Tagen folgen sicherlich noch die Bilder von Mike. Er hatte sich mehr auf das Filmen konzentriert – ich schoss die Bilder.


14.08.2010 – Start der Streetparade 2010 wegen Wetterprognose auf 14 Uhr vorverlegt

14. August 2010

Wir richten uns soeben für die Streetparade her. Duschen, anziehen, Kamera-Akku aufladen. Soeben lese ich beim Checken der Mails, dass der Start der Streetparade 2010 in Zürich auf 14 Uhr vorverlegt wurde. Die Organisatoren haben sich dazu wegen der Schlechtwetterprognosen entschlossen. Auch ich habe bereits eine Wetterwarnung von Wetteralarm per SMS erhalten. Offensichtlich soll pünktlich um 14 Uhr eine Regenfront über Zürich ziehen. Das wird spannend. Speziell dann, wenn die Lovemobiles loslegen. Regnet es genau dann?

Streetparade 2009

Wir werden auf jeden Fall gegen 13 Uhr hier mit dem Bus starten und uns dann am Stammplatz beim Utoquai einfinden. Wir nehmen vorsichtshalber je einen Schirm mit; denn nimmt man einen mit, regnet es dann meist doch nicht. So wie 2009, als es nur am Anfang etwas regnete. (siehe Bilder und Bericht).


12.08.2010 – Rabiater Autofahrer rammt Motorradfahrer auf A 5 bei Herbolzheim

12. August 2010

Heute bei der Rückfahrt von Frankfurt im Radio gehört:

Der 27-jährige Peugeot-Fahrer aus der Schweiz hatte andere Autofahrer durch seine langsame Fahrweise auf der linken Spur zum rechts überholen provoziert, schließlich blockierte er beide Spuren. Ein Motorradfahrer wollte ordnungsgemäß links überholen, da lenkte der Schweizer abrupt wieder zurück. Dabei streiften sich Motorrad und Auto. Als der Motorradfahrer deswegen auf dem Seitenstreifen anhalten wollte, wurde er von dem Schweizer nach Zeugenaussagen bewusst angefahren. Der Motorradfahrer stürzte eine Böschung hinab und wurde verletzt. Am Motorrad entstand 8.000 Euro Schaden. Der Führerschein des Schweizers wurde beschlagnahmt, der Unfallverursacher legte dagegen Widerspruch ein. (Quelle: hitradio-ohr.de)

Und in dem Stau stand ich am Montag kurz vor Frankfurt – ebenso auf der A5 – allerdings geschlagene 1,5 Stunden:

Der Unfall ereignete sich am Montagmittag auf der A5 an der Anschlussstelle Frankfurt–Zeppelinheim. Der 30 Jahre alte Fahrer des Lkw war in Richtung Kassel unterwegs, als er laut Polizei das Ende eines Staus übersah, auszuweichen versuchte und heftig bremste. Dabei geriet die Ladung seines Lastzugs – 15.000 Liter eines Stoffes zur Papier- und Kunststoffveredelung – ins Wanken und der Laster kippte um. (Quelle HR-Online.de)