Im Freien verboten – Loungeverbot in Zürich

2. Mai 2007

Ja das Leben ist echt kurios. Speziell dieses Gerücht stimmt tatsächlich. Wer es mir erklären kann, bitte melden: „Lounges im Freien – In Zürich verboten!“

Ja richtig gelesen. Stühle sind erlaubt – nebst Tischen, aber die gemütlichen Rattan-Möbel und -Sofagarnituren und deren kostengünstigeren Kopien sind nicht erlaubt. Da ich mir die Locations und Bars nach dem Ambiente aussuche, schlägt das Verbot dem Fass den Boden aus.

20 Minuten berichtete bereits (was meist eigentlich nichts heissen muss). Aber die Gastronomen planen den Sturmangriff gegen das Verbot. Und auch im Internet entwickelt sich Widerstand.

Bei den sommerlichen Temperaturen gibt es nichts Schöneres, als nach der Arbeit gemütlich vor einem Lokal in der Zürcher Altstatt zu sitzen und das Ambiente zu geniessen. Auf Holzstühlen?

Wie gemütlich ist es z.B. im „Dieci“ in Rapperswil direkt an der Uferpromenade? Aber ich habe doch auch schon Loungemöbel auf der Strasse gesehen? Vor der Weinbar „Barrique“ zum Beispiel.

Wer die Stadt Zürich umstimmen möchte, kann sich an einer frisch ins Leben gerufenen Petition mit Unterschrift beteiligen:

Petition „Lounge im Freien – Hier unterstützen„.


Klaus Kleinfeld verlässt Siemens AG

25. April 2007

Nur 28 nachdem Heinrich von Pierer seinen Rücktritt verkündet hatte, steigt auch Klaus Kleinfeld aus der Unternehmensführung aus. Er stehe für eine Vertragsverlängerung nicht mehr zur Verfügung. Steht der Zerschlagung des grössten Deutschen Konzerns mit weltweit 475 000 Mitarbeitern nichts mehr im Wege? Oder einer „Neuorganisation“?


Siemens und kein Ende – Ablöse von Klaus Kleinfeld nur noch Frage der Zeit?

24. April 2007

Nachdem unlängst Heinrich von Pierer seinen Rücktritt erklärt hatte, existieren nun Spekulationen um die Nachfolge von Klaus Kleinfeld. Der Spiegel berichtet heute (24.04.2007) unter der Headline „Aufsichtsräte prüfen Alternativen zu Kleinfeld„:

„Mehrere Aufsichtsräte sowohl auf der Kapital- als auch der Arbeitnehmerseite tendierten dazu, den Vorstandschef zu ersetzen, berichtet die „Financial Times Deutschland“.“

Und weiter: „Aufsichtsrat Ackermann habe vorab schon Gespräche mit externen Kandidaten für eine mögliche Kleinfeld-Nachfolge geführt. Der künftige Aufsichtsratschef Gerhard Cromme sei eingeweiht. Wunschkandidat sei der derzeitige Linde -Chef Wolfgang Reitzle, der seinen Konzern forsch umgebaut und das Geschäft mit Industriegasen mit Macht gestärkt hat.“

Die Spekulationen halten an…


Heinrich von Pierer geht und die Siemens-Aktie springt!

20. April 2007

In der Nacht auf Freitag veröffentlicht Heinrich von Pierer seinen Rücktritt von der Spitze des Technologiekonzerns Siemens AG. Am Morgen springt die Siemens-Aktie um satte 4% in die Höhe!

Ein erwartetes Opfer haben die Skandale schon gefordert. Was als „kleiner zweistelliger Millionenbeitrag“ begann..


Regensburg – Siemens VDO plant Abbau von bis zu 4000 Arbeitsplätzen

13. April 2007

Siemens und Regensburg – da könnte ich Geschichten erzählen ohne Ende. Nur mal einige Beispiele: Das Schumacher-Infineon-Werk im Regensburger Westen bei Westbad war früher das Halbleiterwerk und noch früher die Messerschmitt-Flugzeug-Schmiede für den Endsieg. Ein Hangar steht noch. Darin befindet sich das Lager. Auf einem ehemaligen Flugabwehrbunker am Rennplatz vor dem Halbleiterwerk haben wir als Kinder „Verstecken“ gespielt und sogar mal angezündet 🙂  Heute ist der Rennplatz eine der ersten Adressen des Wohnens – angeblich.

Der erste Megaspeicherchip wurde in Regensburg produziert – im sog. „Megawerk“ – auf dem Gelände unseres ehemaligen Prüfeninger Bolzplatzes. Das Schuckert-Werk im Osten wurde neben dem Hafen, dem Ostbahnhof, dem Hauptbahnhof und den Messerschmitt-Gelände im letzten Jahr des 2. Weltkrieges durch Bombenangriffe schwer beschädigt. Nur ein Gebäude blieb stehen. Daraus entwickelte sich ein weiterer Siemens-Geschäftsbereich.

Beim Bau von Block 1 des Werkes Siemens-Automobiltechnik baggerte der Bauunternehmer die Hauptstromleitung an. Ergebnis: Feierabend. Beim Bau des Entwicklungszentrums 1 – damals bereits Siemens VDO – befand sich plötzlich eine Fliegerbombe auf der Schaufel eines Baggers. Ergebnis: Feierabend.

Und nun soll nach einer Pressemitteilung der Mittelbayerischen Zeitung bald Feierabend für 4000 Beschäftigte des Siemens-Bereiches VDO sein. VDO soll an die Börse gehen oder gar verkauft werden. Und das Kuriose dabei ist, dass als angebliche Bedingung eine Reduktion um 3 Werke ansteht resp. Produktionsstandorte geschlossen werden.

„Es sieht so aus, als ob Siemens die Trennung von den Werken als Bedingung für einen Börsengang der Sparte stellen würde“, sagte die Person. Siemens hat auch einen Verkauf der Sparte nicht ausgeschlossen.
Ein Siemens-Sprecher wollte die Aussagen nicht kommentieren. In einer schriftlichen Stellungnahme verwies das Unternehmen darauf, dass es Ende März vertrauliche Gespräche zwischen Arbeitnehmervertretern des Aufsichtsrates sowie Mitgliedern des Siemens-Zentralvorstands und des Bereichsvorstands von Siemens VDO Automotive gegeben habe.

Siemens VDO besitzt mittlerweile 50 000 Mitarbeiter an 130 Standorten – und das sehr erfolgreich. Im Geschäftsbericht der Siemens AG aus dem Jahre 2006 liest man auf Seite 10 von 276:

Die Bereiche wachsen profitabel
Alle Bereiche – ausser Siemens Business Services – sind beachtlich gewachsen. In sechs Bereichen des operativen Geschäfts ist der Auftragseingang prozentual sogar zweistellig angestiegen, und wir haben vielfach unseren Wettbewerbern marktanteile abgenommen. Die Margenziele wurden im Berichtsjahr von den Bereichen Automation and Drives (A&D), Medical Solutions (Med), Siemens VDO Automotive (SV), Power Transmission and Distribution (PTD) und OSRAM in jedem Quartal erreicht.

Im Zwischenbericht für das erste Quartal 2007 der Siemens AG ist zu entnehmen (Seite 5 von 52):

Der wesentliche Wachstumstreiber beim Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten war das Ergebnis der Bereiche (Operatives Geschäft), das im ersten Quartal im Vorjahresvergleich um 51% auf 1,631 Mrd. EUR stieg. Alle Bereiche des Operativen Geschäfts wiesen positive Ergebnisse aus, und die Mehrzahl der Bereiche verbesserte im Vorjahresvergleich sowohl Ergebnis als auch Ergebnismarge. Automation and Drives (A&D) setzte sich mit einem Bereichsergebnis von 450 Mio. EUR an die Spitze aller Bereiche, gefolgt von Medical Solutions (Med), Power Generation (PG) und Siemens VDO Automotive (SV). Siemens Business Services (SBS) wies im ersten Quartal ein positives Bereichsergebnis aus, nach einem erheblichen Verlust ein Jahr zuvor.

Auf Seite 12 von 52 findet man das detaillierte Ergebnis von VDO, welches 6% oder 146 Millionen Euro beträgt.

Somit stellt sich mir die Frage, wie die Aussage des Pressesprechers fundiert begründet werden kann:

Diese Gespräche hätten „Überlegungen zur langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von Siemens VDO zum Inhalt“ gehabt. Dabei seien Szenarien entworfen worden, wie die Produktivität bis 2011 um jährlich fünf Prozent erhöht werden könne. Es gebe aber keine Beschlüsse.

Argumentation „Entlassungsproduktivitätssteigerung“?


Wahre Liebe? Eher wahrlich bescheuert!

12. April 2007

 Eigentlich war ich soeben ausnahmsweise bei „Blick.ch“ unterwegs, weil ich beim Halten an der Ampel vorhin die reisserische Headline „Klima-Flüchtlinge – Schmid plant Armee-Einsatz“ gelesen hatte. Ich wollte wissen was dahinter steckt, wenn das Schweizer Pendant zur Bild-Zeitung auf der Titelseite eine farbenfrohe Fotokollage mit dieser dicken Überschrift garniert – siehe Bild links unten.

Aber es kam erst einmal viel besser: Unter der Überschrift „Das ist wahre Liebe!“ präsentiert der Blick ein pferdebeschwänztes blondes Mädel von hinten. Das ist nichts Aussergewöhnliches. Aber Britta Oelschläger hat sich ein Tattoo verpassen lassen. Das ist auch noch nichts Aussergewöhnliches. Nur das Tattoo ist kein „Arschgeweih“ frei nach Michael Mittermeier, sondern ein überdimensionaler den Rücken voll bedeckender Stadtplan von Hannover!

Hannover Tattoo

Warum? Na die gute Britta hat einen triftigen und vollkommen einleuchtenden Grund: Sie ist absoluter Hardcorefan des Fussballclubs Hannover 96. Logisch, warum denn sonst. Das ist für mich nicht „Die wahre Liebe“, sondern vollkommen bescheuert. Aber auch irgendwie sinnvoll. Langweilt sich ihr Freund beim Verkehr, so kann er den Weg zur nächsten Kneipe von ihrem Rücken ablesen.

Aber zurück zum Thema „Klima-Flüchtlinge“ und dem geplanten „Armee-Einsatz“ von Samuel Schmid. Die reisserische Titelseite lässt vermuten, dass Schmid die Generalmobilmachung in der Schublade hat und sofort auf jeden schiessen lässt der mit dem Boot von Frankreich aus über den Genfer-See oder von Deutschland her über den Bodensee einreisen möchte – noch dazu wenn es sich um „Schwarze“ Ausländer handelt, wie auf der Titelseite abgebildet. Nein, der Artikel zitiert Samuel Schmid in einer wesentlich humaneren Art:

Was tun? Verteidigungsminister Schmid hat bereits konkrete Pläne in der Schublade. Seine Armee spielt darin die Hauptrolle:

  • Im Inland soll sie zur Betreuung der Flüchtlinge eingesetzt werden und grosse Flüchtlings-Camps einrichten und unterhalten.
  • Im Ausland sind Armee-Einsätze im grossen Stil geplant. Die Meinung in Schmids Departement: Nur massive Hilfe vor Ort kann solche Flüchtlingsströme eindämmen.

Na, vielleicht nutzt Samuel Schmid ja die Strassenkarte von Britta und alles wird gut 🙂


Rent a Wife – in Belgien der Renner

5. April 2007

„Guerilla Marketing“ par exellance erzeugt „Virales Marketing“ via Web-Blogs. Oder: Wie erzeugt man breiten Aufruhr nicht nur in der Medienwelt, sondern bei Verbraucherschützern, Parteien und beim Institut für Geschlechtergleichstellung? So!

Hinter www.rentawife.com verbirgt sich eine Belgische Firma für DVD-Verleih. Für den Unruhe in Belgien ist aber neben dem Video der Webauftritt der Firma verantwortlich.

«Mietet eine Frau und habt was vom Leben», heißt es auf der Webseite, die kostenlose Tests verspricht. «Fügen Sie die gewünschten Modelle ihrer Liste zu und Sie erhalten Ihre erste Frau nach zwei Wochen.» Die Kunden könnten sie so lange behalten, wie sie wollten. Maximal acht Frauen können die Kunden angeblich mieten – für einen Monats-Preis von 1600 Euro. Es gebe weder Strafen noch irgendwelche Einschränkungen. Wer von seiner Bestellung genug habe, brauche die Frau nur zurückzusenden und erhalte umgehend das nächste Modell von seiner Liste.

 

Die DVD-Verleih-Firma ist da gänzlich anderer Meinung:

Das Institut für Geschlechtergleichstellung forderte, die Webseite «wegen Sexismus» sofort zu schließen. Die Verbraucherzentrale OIVO reichte Klage beim Belgischen Verband für Direkt-Marketing ein, weil die Werbung gegen das Verbot des Menschenhandels und andere Gesetze verstoße. Das Unternehmen, das die Webseite entwickelte, sieht darin hingegen nur eine «nette Parodie auf Webseiten für E-Commerce». Man wolle die Verbraucher damit überraschen, aber nicht verführen. (Quelle Netzzeitung)

Der Erfolg gibt der Firma recht – why not?!? Roger findet es scheinbar schade, dass es den Mädels-Verleih so nicht gibt 😉


Gabriele Pauli for President – StoiberStolperStein und hübsches Fotomodell in Latex

4. April 2007

Nach 5 Jahren Abstinenz und Wahlverweigerung weiss ich wem ich meine Stimme für Bayern geben werde: Gabriele Pauli. Querdenker mit dem Mut das auszusprechen, was andere nur leise denken, um sich ja nicht unbeliebt zu machen, imponiert mir ungemein und ich zolle höchsten Respekt.

Gabriele Pauli sprach nicht nur aus, dass es Zeit für einen Wandel im höchsten Regierungsamt Bayerns war, sie zeigte auch keinerlei Resignation, als Stammtisch-Bierdimpfl und Althergebrachte sie verhöhntend und verlachend diffamieren. Und nun zeigt sie erneut, dass sie sich nicht scheut vor öffentlicher Kritik. Sie liess sich für das Magazin „Park Avenue“ in nach ersten Reaktionen von CSU-Politikern für Bayerische Traditionen unüblichen und für eine Politikerin angeblich unzuträglichen Bekleidungsstücken ablichten. Mit Latexhandschuhen!

Fotos Gabriele Pauli CSU Latex Minirock Park Avenue

Allerdings schienen die Redakteure des Magazins „Park Avenue“ – wie bei Klatsch-Medien üblich – Gabriele Pauli über den tatsächlichen Hintergrund der Bilder und des Artikels nicht informiert zu haben: Höhere Verkaufszahlen durch marktschreierische Aufmachung! Und die Presse zerreist sich das Maul über die Bilder. Allen voran die Bildzeitung (explizit nicht verlinkt) – mit der Frage „Darf sich eine Politikerin so zeigen?“. Aber natürlich! Die Dame sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch noch fotogen!

Gabriele Pauli nahm in ihrem Blog Stellung zur Art und Weise der „redaktionellen Arbeit“ in Form eines offenen Briefes an die Redaktionsleitung der Zeitschrift „Park Avenue“. Darüber wird selbstverständlich nicht berichtet oder gar eine Richtigstellung veröffentlicht. Das wäre ja kontraproduktiv.

Dass das Honorar für die Bilder und das Interview an die gemeinnützige Fürther Organisation „1-2-3“ gespendet wurde, wird entweder gar nicht oder nur nebenbei erwähnt. Die Autoren von „Park Avenue“ schickten keinen Abzug des Beitrages an Gabriele Pauli, dafür aber Vorabzüge an sämtliche Schmierblätter der Nation, was das ursprüngliche Ziel deutlich macht. Wer kannte schon „Park Avenue“ vor den Fotos? Und jetzt?

Der Blog der 49-jährigen Dr. Gabriele Pauli, die in Ihrer Freizeit eine saubere Ducati Monster fährt, bekommt ab sofort einen Ehrenplatz in meiner Blogroll und sie selbst meine Stimme bei den nächsten Wahlen. Und ich finde die Fotos von ihr überhaupt nicht „untragbar“ – ganz im Gegenteil.


Mercer-Studie 2007 – Zürich auf Platz 1 bei der Lebensqualität

3. April 2007

Am 02. April veröffentlichte die Beratungsfirma „Mercer“ die Ergebnisse der jährlich durchgeführten Studie „2007 World-wide quality of living survey“ bekannt. Hierbei werden alle Grossstädte der Welt nach deren Lebensqualität beurteilt. Zum 6. Mal steht Zürich an Platz 1 mit 108.1 Punkten knapp gefolgt von Genf mit 108 Punkten. Platz 3 teilen sich Wien und Vancouver. Als Basis dient New York mit 100 Punkten.

Das Ranking basiert auf Daten, welche zwischen September und November 2006 gesammelt wurden. Lediglich 215 Städte weltweit wurden für die Untersuchung der „Lebensqualität“ bewertet.

Top-50-Ranking der Studie über die Städte mit der höchsten Lebensqualität

Die Top Five Cities in Europa 2007 sind:

  • Zürich (1)
  • Genf (2)
  • Wien (3)
  • Düsseldorf (5)
  • Frankfurt/Main (7)

Die am niedrigsten eingestufte Europäische Stadt in den TOP-50 ist Mailand (Platz 49).

Die Top Five Cities auf dem Amerikanischen Kontinent sind:

  • Vancouver (3)
  • Toronto (15)
  • Ottawa (18t
  • Montreal (22)
  • Calgary (24)

Seattle landet auf Platz 49.

Auf dem asiatischen Bereich verteilen sich die Top-5-Städte wie folgt auf:

  • Auckland (tied for 5th)
  • Sydney (tied for 9th)
  • Wellington (12th)
  • Melbourne (17th)
  • Perth (21st)

Osaka auf Platz 42.

Top 50 Mercer Human Resource Consulting Worldwide Quality of Living Survey 2007


Girokonten- und EC-Karten-Zahlungen – EU vereinheitlicht – Schweiz stagniert

29. März 2007

Bezahlen ohne Grenzen in der EU. Nur in der Schweiz bleibt alles wie es ist:

Das Bezahlen mit EC-Karte im Ausland und internationale Geldüberweisungen werden in Europa bald einfacher und günstiger. In der EU sollen die entsprechenden Gesetze angepasst werden. Die Schweiz profitiert nur teilweise. Für Konsumenten und Unternehmen sollen grenzüberschreitende Finanztransaktionen verbessert werden. Derzeit herrscht ein Wildwuchs an Systemen, Gebühren und unterschiedliche Transaktionsdauern. Das soll sich aber schon bald ändern, die EU-Finanzminister haben einem entsprechenden Gesetzesvorschlag zugestimmt. Ende April soll der Ministerrat die Richtlinien verabschieden. Die EU-Regelung bietet den einheitlichen EU-Rechtsrahmen für den «Single Euro Payments Area» (Sepa)….

Erstmals möglich werden grenzüberschreitende Lastschriften, etwa für die Miete des Ferienhauses in Spanien. Durch das gemeinsame System werden auch neue Zahlungsformen wie das Bezahlen per SMS vereinfacht. Zwar sind die Schweizer Banken technisch ins System eingebunden, der Rechtsrahmen gilt jedoch für die Schweiz nicht, wie Sutter erinnerte. Und somit auch nicht die EU-Regelung, dass Überweisungen ins EU-Ausland nicht teurer sein sollen als im Inland. Bei den Gebühren werde sich daher für Schweizer Kunden kaum etwas ändern, betonte Sutter.

Zitate aus Tagesanzeiger.ch vom 27.03.2007