Rent a Wife – in Belgien der Renner


Guerilla Marketing“ par exellance erzeugt „Virales Marketing“ via Web-Blogs. Oder: Wie erzeugt man breiten Aufruhr nicht nur in der Medienwelt, sondern bei Verbraucherschützern, Parteien und beim Institut für Geschlechtergleichstellung? So!

Hinter www.rentawife.com verbirgt sich eine Belgische Firma für DVD-Verleih. Für den Unruhe in Belgien ist aber neben dem Video der Webauftritt der Firma verantwortlich.

«Mietet eine Frau und habt was vom Leben», heißt es auf der Webseite, die kostenlose Tests verspricht. «Fügen Sie die gewünschten Modelle ihrer Liste zu und Sie erhalten Ihre erste Frau nach zwei Wochen.» Die Kunden könnten sie so lange behalten, wie sie wollten. Maximal acht Frauen können die Kunden angeblich mieten – für einen Monats-Preis von 1600 Euro. Es gebe weder Strafen noch irgendwelche Einschränkungen. Wer von seiner Bestellung genug habe, brauche die Frau nur zurückzusenden und erhalte umgehend das nächste Modell von seiner Liste.

 

Die DVD-Verleih-Firma ist da gänzlich anderer Meinung:

Das Institut für Geschlechtergleichstellung forderte, die Webseite «wegen Sexismus» sofort zu schließen. Die Verbraucherzentrale OIVO reichte Klage beim Belgischen Verband für Direkt-Marketing ein, weil die Werbung gegen das Verbot des Menschenhandels und andere Gesetze verstoße. Das Unternehmen, das die Webseite entwickelte, sieht darin hingegen nur eine «nette Parodie auf Webseiten für E-Commerce». Man wolle die Verbraucher damit überraschen, aber nicht verführen. (Quelle Netzzeitung)

Der Erfolg gibt der Firma recht – why not?!? Roger findet es scheinbar schade, dass es den Mädels-Verleih so nicht gibt 😉

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