06.02.2007 – Zürich: „80iesforever“-Party oder „Tanzen im Flamingo“

7. Februar 2009

Jeden Monat findet im „Club Flamingo“ an der Limmatstrasse die „80iesforever„-Party statt. Mittlerweile legendär nicht nur die Location, sondern auch unser gemeinsames Auftreten. (Fast) die gesamte Crew rückte mit Vorfreude an und versammelte sich im Barbereich. Vorher begrüsste Mike noch das kleine Monster in der Limmatstrasse. Es sah fast so aus wie „Schleimer“ aus „Ghostbusters„.

80iesforever Flamingo Zürich Bilder
80iesforever Flamingo Zürich Bilder
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80iesforever Flamingo Zürich Bilder
80iesforever Flamingo Zürich Bilder
80iesforever Flamingo Zürich Bilder
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Moni trafen wir vorher bereits an der Kasse und fuhren mit ihr im Lift nach oben in den 4. Stock. Nach den Eintritts- und Garderoben-Formalitäten betraten wir die Clubräumlichkeiten und trafen dort auf Anne und P@. Letzterer kam ohne Toupet und Schosshündchen, aber wieder mit Zigarren und guter Laune. Kurz darauf schaute Roger vorbei. Er kam gerade mit seinem Kollegen von der Tanzfläche, von welcher wirklich gute Musik herüber schallte. Sogar Caroline war seit langer Zeit wieder Mal mit dabei. Blieb allerdings leider nicht lange.

Auch Rousie und Huggy gesellten sich zur Truppe und schliesslich bevölkerten wir gemeinsam die Tanzfläche. Wir blieben bis Badeschluss und gingen erst, als DJ Pete noch mindestens 3 zusätzliche Songs spielte. Die nächste Party ist übrigens am 06.03.2009 – wieder im „Flamingo“. Also Termin gleich mal vormerken.


31.01.2009 – Events in Zürich: „Bad Taste Party“ im Provitreff oder „In der Fasnacht angekommen“

1. Februar 2009

Via Ron Orp erfuhr ich per Mail, dass eine „etwas“ aussergewöhnliche Party im „Provitreff“ stattfinden soll. Die Party nennt sich „Bad Taste“. Was bitte soll „Schlechter Geschmack“ mit einer Party zu tun haben? Nach einer kleinen Suche im Web fand ich den Grund: „Man ziehe sich möglichst geschmacklos an“.


Na gut, nach einer Durchsicht der Bekleidungs-Lagerrestbestände im Keller statteten sich Mike und ich entsprechend aus und fuhren gegen 22:30 Uhr nach Zürich Richtung Sihlquai. Der Verkehr bei der Hardbrücke und Richtung Bahnhof war katastrophal. Die Parkplatzsuche gestaltete sich somit auch etwas ausführlicher als sonst. Aber schlussendlich konnten wir aus dem warmen Auto hinaus in die Kälte und eilten flotten Schrittes zur Location „Provitreff“. An der Tür bemusterten uns drei Veranstalter und befanden, dass wir wirklich geschmacklos angezogen seien und wir durften passieren.


Nun waren wir wirklich in der Fasnacht (Fasching, Carneval) angekommen. Die Mehrheit der Gäste hatte das Motto wirklich einwandfrei aufgefasst und sich entsprechend phantasievoll eingekleidet. Wenig später trafen auch Moni und P@ ein. P@’s Outfit entpuppte sich als Kracher: Schwarze hohe wallende Perücke, leuchtendes Alien auf dem Shirt und Plüsch-Fifi auf dem Arm. Dazu eine Zigarre! Perfekter „Bad Taste“. Steve traf ebenso wie Moni ein. Leider waren beide im normalen Outfit unterwegs. Steve fand aber schnell einen Weg, um sich umzudekorieren.



Die „Bad Taste Party“ im Provitreff darf als kreatives Highlight im Partytümpel Zürich bezeichnet werden. Es hat viel Spass gemacht. Die Musik stammte durchwegs aus den 80ern und wir tanzten viel. Kompliment an DJ Membrane für das stimmige Set und die durchwegs tanzbaren Songs, welche für eine durchgängig tolle Stimmung und volle Tanzfläche sorgten. Die Bilder von der Party sind wie immer auf dem Server einsehbar.


24.01.2009 – Zürich: „Nitegroove“ im Club Vibes (Bilder)

25. Januar 2009

Nach 5 Jahren Bühnenabstinenz organisierte Chris alias „DJ Kiko“ zusammen mit einem Kollegen Robi aus frühen Zeiten wieder eine Club-Party mit dem Titel „Nitegroove – Back to the Roots„. Als Location wählten die Beiden den „Club Vibes“ in Bassersdorf. Natürlich musste die Züri-Gang am Samstag mit dabei sein. Hier ein paar der vielen Bilder vom Abend.

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Der Abend war ereignisreich, erfüllt von guter Musik und so wurde viel getanzt. Sogar eine Heiratsantrag wurde erfolgreich absolviert. Nein, nicht von Mike oder mir 🙂 Sämtliche Bilder liegen wieder auf dem Server.


24.12.2008 – Regensburg: „Ab ins Zap“ oder Weihnachtensfeier traditionell ganz anders

26. Dezember 2008

Die Koffer sind gepackt. Es kann losgehen! Weihnachtszeit – „staade Zeit“. Tja, ruhig ist es zu Weihnachten. Dachten wir auch zuerst. Aber als wir gegen 18 Uhr die Zürcher Westumfahrung befuhren, sahen wir uns einem Verkehr ausgesetzt, wie sonst zur Stosszeit. Müsste nicht genau jetzt eigentlich Bescherung sein? Wo fahren die ganzen Leut‘ denn hin? Erst nach Winterthur beruhigte sich die Situation und es konnte gemütlich und absolut stressfrei gefahren werden.

Nach knapp vier Stunden trafen wir kurz vor 22 Uhr in Regensburg ein. Mam erwartete uns bereits und nach einer kurzen Begrüssung ging es sofort daran die „Sauren Zipfel“ mit Kartoffelsalat zuzubereiten – die traditionelle Weihnachtsspeise. Diese liessen wir uns auch anschliessend richtig schmecken. Schliesslich braucht es ja auch eine „Unterlage“ für alles was noch kommen mag.

Schon während der Anfahrt arrangierte Mike die Termine mit Harry und Chris. Und so holten wir erst Harry ab, bevor wir uns mit Chris in seinem Geschäft in der Innenstadt trafen. Es hatte leicht zu regnen begonnen, als wir gemeinsam in Richtung unseres nächsten Zieles wanderten. Es ging traditionell wie schon seit vielen Jahren ins „ZAP“ zum Weihnachten feiern.

Wir platzierten uns an der mittleren Bar. Ich brauchte erst einmal einen Gin-Tonic, um mich langsam an die anderen Umstände als in Zürich zu gewöhnen. Was anders ist? Ok, ein Beispiel: Vor meinem Gin-Tonic versuchte ich an der hinteren Bar ein anderes Getränk zu bestellen. Ich fragte die Bedienung nach „zwei Averna“. Er meinte: „Was? An Werna hamma hier nicht!“ Ich stutzte und fragte erneut: „A-V-E-R-N-A zwei Stück bitte“. Er meinte: „Jetzt arbeite ich schon ein einhalb Jahre hier im Zap, aber einen Averna hab ich noch nie gehört“. Gut, in dieser Situation dem Kollegen zu erklären, dass Averna ein Kräuterbitter aus Sizilien ist und ich vor 16 Jahren selbst im Zap hinter der Theke gearbeitet hatte, sah ich als sinnlos an und bestellte ganz einfach zwei Ramazotti für den Magen und für Mike.

Noch ein Beispiel: In Deutschland herrscht Rauchverbot. Daher muss man immer an die „frische Luft“ vor die Tür zum Rauchen gehen. Kein Problem. So trifft man immer nette Leute zum Plaudern. Diesmal ging ich allerdings allein und beobachtete mehrere Taxis aus denen nur Männer ausstiegen. Zu den vor der Eingangstür stehenden Männern kamen somit noch mal an die zehn/zwölf Männer dazu. Ich dachte „Wird das hier heute eine rein männliche Weihnachtsveranstaltung?“ und entschloss mich um Geldautomaten am Neupfarrplatz zu gehen. Anschliessend wanderte ich wieder zurück und bestellte mir noch einen „Averna“ – nein, Harry’s Bekanntschaft „Melly“ ging diesmal zur Bedienung an der hinteren Bar.

Gut, die Rahmenbedingungen waren „speziell“ und so waren wir eigentlich soweit schon gegen 2 Uhr die Segel zu streichen und uns geruhsam zu verabschieden. Aber irgendwie kam es dann doch anders und wir blieben bis zum bitteren Ende. Somit bekamen wir eine andere Tradition nach langer Zeit geboten. Bruno bestellte noch eine Flasche und eröffnete die „After-Our-Party“.

Somit verliessen wir das „Zap“ erst gegen 5 Uhr morgens, sattelten sofort ein Taxi und fuhren schleunigst nach Hause. Es ist immer wieder ganz anders Weihnachten in Regensburg zu feiern. Lustig war’s.


21.12.2008 – Winterthur: 4. Adventparty bei Martin und Wolfgang

22. Dezember 2008

Das Thema einer etwas aussergewöhnlichen Wohnungseinweihung: 4. Adventsparty. Martin lud Mike, Moni und mich ein. Wir fuhren gegen 17 Uhr los und holten Moni in Bassersdorf ab. Dann ging es zum Sulzer-Areal nach Winterthur. In einem der zu Wohneinheiten umgebauten ehemaligen Industrieareal fand im 5. Stock die Party statt.

Es schien, dass sich der gesamte Freundeskreis von Martin und Wolfgang eingefunden hätte. Auch kulinarisch gestaltete sich der Abend abwechslungsreich. Wir blieben bis gegen Mitternacht und wünschen hier mit ein paar Bildern vom Abend ein frohes Fest!


20.12.2008 – „Cook’n’Date“ bei Chnübli in Basel

21. Dezember 2008

Okok. Eigentlich wollte ich warten, bis Chnübli ihren Artikel veröffentlicht hat. Aber gut, nachdem ich nun laufend gefragt werde, wie es denn war, schreibe ich halt eine Zusammenfassung. Noch dazu, weil die nächsten Tage turbulent werden und ich sicher nicht mehr dazu kommen werde. Am Dienstag muss ich packen für Mallorca und Thailand. Und ausserdem steht Morgen noch abends eine Weihnachtsfeier an. Am Mittwoch geht’s los nach Regensburg. Ja, Weihnachten steht vor der Tür. Mam kocht für „ihre Buam“ auf und wenn die Geschenke ausgepackt sind, geht es später noch traditionell ins „Zap“.

Also zum „Cook’n’Date„: Am Samstag startete ich gegen 16 Uhr. Vorher kaufte ich noch Geschenke für Chnübli ein. Ausserdem nahm ich noch eine gute Flasche Rotwein mit. Gegen 18 Uhr stattete ich Werner und Kirsten einen Besuch ab. Kirsten liess an meinem Geburtstag ihre Sonnenbrille liegen. Wir plauderten über das bevorstehende „Cook’n’Date“, über den Weihnachtsbaum und das Schmücken, und über den Hauptgewinn von Kirsten: Eine Wellness-Reise nach Thailand. Ein nettes Weihnachtsgeschenk, wie ich meine.

Kurz nach 19 Uhr fuhr ich dann nach Basel, parkte mein Auto in einer nahen Tiefgarage und wanderte den kurzen Weg zu Chnübli’s Wohnung. Nette Gegend mit Bar’s welche sich „Rote Katze“ oder „Moulin Rouge“ nennen. Direkte Lage am Rhein. Ich klingelte und mir wart geöffnet. „Ganz oben“ rief mir eine Stimmte aus dem Digitalen Türgrammophon entgegen. Ich wusste warum ich nur noch in Wohnungen im Erdgeschoss zog. Treppen sind gut für die Fitness – was soll’s.

Oben empfing mich Chnübli und nahm meine Geschenke in Empfang. Sie hatte zwar einen harten Tag hinter sich und war schon um 5 Uhr aufgestanden, lächelte mich aber erfrischend an. Sie geleitete mich in die kleine Küche in der trendy eingerichteten Wohnung. Die Vorspeise führte uns zu einer Käsereise durch die Schweiz begleitet vom Rotwein aus Australien. Dann packte Chnübli den Mac und kochte „etwas, was sie noch nie selbst gekocht hatte und schon lange nicht mehr gegessen hatte“: Hauptgang „Zürcher Geschnetzeltes mit Röschti“.

Was für mich absolut ungewohnt war: Ich durfte überhaupt nicht dabei helfen. Und: Ich durfte nicht fotografieren, obwohl es viele stilistische und kochtechnische Feinheiten zum Ablichten gegeben hätte. Zum Beispiel das „Betti Bossi“-Werkzeug zum Zwiebeln zerhacken. Oder die stehende Reibe, die beim Reiben der Kartoffeln zusammenklappt. Oder der Mixer inklusive Rührtopf zum Brühwürfel mit Wasser vermixen. Oder der Dr. Oetker Messbecher. Oder die Tauben, die auf dem Klappfensterladen gegenüber schliefen und die ich so gerne mit der auf dem Balkontisch liegenden Wasserpistole geweckt hätte. Oder Chnübli, wie sie zwischen Mac-Book (Kochrezept) und Küchenzeile hin und her huschte. Oder…. Aber nein. Das Fotografieren übernahm Chnübli für den Artikel. 🙂

Zum Hauptgang wechselten wir dann ins Wohnzimmer. Während wir das wirklich vorzügliche Zürcher Gschnetzelte verspeisten versuchten wir die Sortierung der Bücher in der Bücherwand zu ergründen. Chnübli ist nämlich Nebenmieterin oder Übergangsmieterin bei einer Freundin und die Bücherordnung nicht ihr Werk Wir liessen es uns schmecken und plauderten viel. Dann ging es an die Zubereitung der Nachspeise, bei der ich dann doch ein klein wenig mithelfen durfte. Ich schälte Äpfel aus „eigener Zucht“ der Eltern. Diese bereitete Chnübli zu einem süssen Nachtisch mit Vanilleeis.

Zwar konnte ich gerade noch „Papp“ sagen, aber die leckere Süssspeise passte gerade noch in den Magen. Nach einem Kaffee liessen wir den Abend mit einem Match „UNO“ ausklingen, bis der lange Tag dann doch seinen Tribut bei Chnübli forderte. Zum Abschluss ging es an die Bewertung des „Cook’n’Date“-Gelages, welche durchgängig im obersten Bereich angesiedelt werden musste – in der A- und in der B-Note. Gegen Mitternacht verabschiedete ich mich und war glücklich, dass die Treppen hinunterführten. Ein wunderbarer Abend mit einem wundervollem Menü und einer ganz tollen Gastgeberin ging zu Ende.

Und HIER der Bericht von Chnübli vom Cook’n’Date mit Bildern.


19.12.2008 – Spanien/Mallorca: Schnee auf der „Lieblingsinsel der Deutschen“

19. Dezember 2008

Denkt/hört der Normalsterbliche „Mallorca“, so denkt er an „Ballermann, Sonne, Sand, Sex und Saufen“. An „Schnee“ denken da die wenigsten. Schon die letzten Tage erhielt ich Infos von unseren dort seit 18 Jahren lebenden Freunden, dass es ziemlich kalt wäre und sogar geschneit hätte. Heute bekam ich von Helga und Thom den Link zu den Bildern von Wolfgang.


Bereits am 11. Dezember unternahm Wolfgang einen Ausflug in die Berge und schoss die ersten Bilder vom Schnee dort.

Wie bereits seit Jahren, werden Mike, Mam und ich auch dieses Jahr wieder Sylvester bei Helga, Thom, Felix, Max und Wolfgang verbringen. Domingo organisiert momentan die Getränke und es gibt sicherlich wieder tolle Spezialitäten. Wir dürfen auf keinen Fall die „rote Unterwäsche“ vergessen *lach*. Mam grübelt schon seit Wochen darüber nach, was sie speziell Bayerisches kochen wird. Letztes Jahr hatten wir Traumwetter in Mallorca über Sylvester und es waren unvergesslich schöne Tage. Dieses Jahr kommen noch Tina, Myri und Michi mit. Wir werden sicher wieder viel Spass und hoffentlich etwas Sonne haben.

Anbei die Bilderserien von Sylvester auf Mallorca vom letzten Jahr:


14.12.2008 – Regensburg: Wellnesswochenende am Regensburger Christkindlsmarkt (Second Edition)

15. Dezember 2008

Wellness kann ziemlich anstrengend sein. Zwar nahmen wir uns vor dieses Mal nicht so ausgiebig in Erholungen zu schwelgen, wie letztes Jahr. Aber mit Wellness ist man hinterher deutlich besser in Form, odrr? Wir liessen es gelassen angehen. Samstag 14 Uhr – das Haar sitzt, ist aber deutlich zu lang. Zumindest nach der Meinung von Mike. Also ordern wir ein Taxi und Chrigel, Mike und ich steigen ein. Auf geht’s ins Arcaden (Einkaufszentrum). Und von da an bricht die Hölle los. Eigentlich ist Weihnachten ein besinnliches Fest. Aber die Zeit davor ähnelt eher einem Nahkampf in Afghanistan.

Wie eine schnelle Eingreiftruppe (falsch! Es heisst „Stabilisierungsgruppe“) kämpfen wir uns nicht ohne Kollateralschäden durch die Weihnachtsgeschenkeinkaufenden. Die Taktik „Aufsplitten beim Vorrücken“ Richtung Friseursalon bewährt sich sofort. Während Mike ohne grosse Gegenwehr den erhöhten Haarschneidesitz einnimmt und Chrigel in professioneller Bankräubermanier unter vorgehaltener PIN den nahen Geldautomaten plündert („Cha i Euro näh?“), erbeute ich mit Scharm und Hinterlist das einzige noch vorhandene Buchexemplar „Hirnwichserei abstellen“ – mittlerweile zu meinem Standardgeschenk für ganz harte Zeitgenossen („ständig grübelnde Kollegen“) neben dem „Peter-Prinzip“ zur Weihnachtszeit mutiert. Leider liess dieser schnelle Gegenschlag keine Zeit für Spionagefotos, da noch dazu der Nachrichtendienst verschlüsselt vermeldete, dass sich Harry zusammen mit Heeresmusik-Lehrling Christian der Verpflegungsstelle zur konspirativen Lagebesprechung näherte.

Nach kurzem Verstauen der Beute näherten sich Chrigel und ich – immer die Lage sondierend und gleichzeitig auf uns zu stürmende WGE (Weihnachtsgeschenkeinkäufer) abwehrend – dem Treffpunkt „Verpflegungsstelle“ Segafredo in erhöhter Position und eroberten mit der letzten Munition sofort einen Tisch. Wenig später trafen Harry und Christian ein und gesellten sich unauffällig zu uns. Nach der ersten Entleerung der mit einer koffeinhaltigen Flüssigkeit gefüllten Glasbehälter traf auch Mike frisch gestriegelt ein. Wir bestachen die Serviertochter und verliessen schnellen Schrittes unter Sperrfeuer den prall gefüllten mit Leichen übersäten Einkaufstempel mit dem Ziel „Regensburger Christkindlmarkt“.

Nach einem schweren Fussmarsch durch das Unterholz (Park) und die verwinkelten Gassen, in welchem uns weitere gegnerische WGE mit Sperrfeuer empfingen, trafen wir wohlbehalten am traditionellen Treffpunkt ein: Unter der Bühne links vom „brennend heissen Glühweinstand“ von Erika. Unter einem Vorwand („Schussverletzungen in beiden Beinen“) erschwindelten wir den einzigen Stehtisch und orderten die erste Runde des gesunden heissen Traubengebräues nach geheimen Rezept. Von da an entspannte sich die Lage zusehends.

Nach und nach trafen weitere sich nach Wellness sehnende Kollegen und Freunde ein. Bernd (Berhard) kam mit zwei Importen aus Erlangen (Jutta und Christian). Wenig später trafen Heidi (extra aus Nürnberg angereist) und Brigitte ein. Spontan kamen zu meiner Freude auch Caroline und Carsten auf einen kurzen Glühwein hinzu. Nur eine Glühweinlage später gesellte sich noch Ramona zu uns, welche noch zwei Freundinnen in die traditionellen Wellnessrituale einweihte. Zwischendurch stärkte sich der ein oder andere mit „Knackersemmel mit allem“, um eine Grundlage für weitere gesunde Getränke zu bilden. Auch suchten wir den Weihnachtsmarktstand von Mam auf und liessen und von den Vorzügen rauchender Schnitzerei-Erzeugnissen aus dem nahen Erzgebirge überzeugen – auch erhältlich beim Andenkenshop auf der Kapellbrücke in Luzern (direkt beim Wasserturm) – aber nicht so „original“ 🙂

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Kurz vor Glühweinladenschluss entschlossen wir uns im heiteren Zustand, welche uns die Temperaturen um Null Grad vergessen liess, eine gemütliche Lokalität aufzusuchen, um weitere Wellness-Erfahrungen auszutauschen und miteinander zu teilen. Die Wahl fiel auf ein Lokal, welches mit spanischen Spezialitäten eine kulinarisches Gegenstück zu Ur-Regensburger Leckereien bildet: Vinos y Tapas. Dort wärmten wir uns bei spanischem Wein und schmackhaften Speisen, sowie anregenden Gesprächen, schnell auf. Kurz vor Ladenschluss verabschiedeten sich Mam, Bernhard samt Erlanger Kollegen und der harte Kern entschloss sich den Abend in einem weiteren Traditionslokal geruhsam abzuschliessen: Das ZAP.

Während Chrigel sich mit Hopfentee verpflegte und die Beine hochlegte, schwang Mike zusammen mit Heidi und Brigitte das Tanzbein. Ich hielt die Stellung und verlegte mich auf das Sondieren der Umgebung. Gegen 1 Uhr füllte sich der Katakomben-Tanztempel zusehends und die ganztägigen Wellness-Aktivitäten forderten ihren Tribut. Somit entschlossen wir uns gegen 3 Uhr die Therapie abzubrechen. Wir orderten unseren Fahrer und liessen uns zu unserer Heimstatt chauffieren. Nach einer kurzen Lagezusammenfassung fielen wir müde, aber vollkommen entspannt in die Federn.

Am Tag des Herren (Sonntag) begrüsste uns die Sonne und ein ausgiebiges Frühstück – gegen Mittag. Wir verabredeten uns mit Willy und Uschi im „Rosarium„. Das Bistro Rosarium befindet sich in einem schönen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, welches treffend als „Schweizer Haus“ bezeichnet wird, im Park des Grafen zu Dörnberg in schönster Lage am Rande der Altstadt. Dort versuchten wir nach einer kurzen Wanderung durch die winterliche Parkanlage die Nachwehen des vorangegangenen Wellness-Tages mit viel Flüssigkeit zu bekämpfen und unseren Gaumen mit frischer Konditor-Ware (Käsekuchen und Himbeertorte) zu verwöhnen.

Gegen 20 Uhr beluden Chrigel, Mike und ich deutlich erholt das rasante Transportfahrzeug und düsten in die Nacht gen Zürich. Nach 3 Stunden erreichten wir Winterthur, verabschiedeten uns von Chrigel, wechselten das Fahrzeug und nach weiteren 40 Minuten trafen Mike und ich wieder in Jonen ein. Wir nahmen noch kurz einen Erfrischungstee und unterhielten uns angeregt über das vergangene Wochenende. Dann gingen uns die Lichter aus und wir fielen in die Federn mit dem festen Vorsatz diese Reise im gleichen Umfang nächstes Jahr zu wiederholen.

Als kleiner Dank an alle Beteiligte: Hier die Bilder vom „Wellness-Wochenende in Regensburg„


13.12.2008 – Regensburg: Ein Wellnesswochenende am Regensburger Christkindlsmarkt

13. Dezember 2008

Kapitel 1: Die Anfahrt. Am Freitag um 18 Uhr packte ich meinen Laptop ein, verabschiedete mich und wanderte zu Mike ins Büro. Es schneite leicht und es fröstelte mich ein wenig. Mike wollte „nur noch eine Mail wegschicken“. Tja, und das dauerte. Somit kamen wir erst um 19 Uhr weg aus Zürich und steuerten Winterthur an.

Dort trafen wir uns mit Jury und Chrigel. Wir ratschten noch ein wenig, tranken den ein oder anderen Kaffee, bis Jury uns eröffnete, dass er leider nicht mitfahren könne. Seine gesamte Familie litt unter einer akuten Grippe. Ergo starteten nur 3 Jungs ins „Wellness-Wochenende“ nach Regensburg. Chrigel steuerte seinen Audi S4 Quattro gemächlich über die Schweizer Autobahnen, bis wir zum Auftanken im Mc Donald in Lindau ankamen. Dort nahmen wir eine „Brotzeit“.

Aber dann: Den Berg rauf packte er bzw. der Audi die PS aus und wir beschleunigten nahe der Lichtgeschwindigkeit. Apropos „Licht“: Vollmond! Die Nacht erleuchtete der Vollmond und zusammen mit der weiss bepuderten Landschaft sah es eben nicht nach dunkler Nacht aus. Ohne jegliche Komplikationen erreichten wir gegen 1 Uhr Regensburg.

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Die Nacht war kurz aber „ausgeschlafen“. Gegen 11 Uhr weckte uns Mam. Sie hatte das Frühstück hergerichtet. Während sie sich ein Taxi nahm, um zum Christkindlsmarkt zu fahren, starteten wir in den neuen Tag. Zuerst meldete sich Bernhard. Er würde zu Hause aufräumen, da Besuch anstand. Käme dann aber gegen 18 Uhr zum Christkindlsmarkt. Dann rief ich Harry an. Wir verabredeten uns um 15 Uhr in der Innenstadt.

Na denn kann das Wellness-WE in Regensburg beginnen.


05.12.2008 – Events in Zürich: „80iesforever im Flamingo“ oder „Abtanzen im vierten Stock“

6. Dezember 2008

Hier kommt die Maus! Nein, die Bilder vom gestrigen Abend in der Clublegende „Flamingo“ sind nun endlich online. Es ist immer wieder schön, wenn eine frisch installierte Software nach dem erneuten Start einen Update ziehen möchte und anschliessend das Handling leicht verändert und neu gewöhnungsbedürftig ist. Danke Entwickler! So geschehen soeben, als ich ein Bilderalbum mit „Jalbum“ erstellen wollte. Aber nun ist es vollbracht und ich kann endlich an das Tippen für den Bericht denken.

Wie fange ich an? Na, wie der gestrige Abend eben anfing: Gegen 21 Uhr rappelte ich mich auf, sah aus dem Fenster in die dunkle, verregnete Nacht, fröstelte kurz und warf mich unter die heisse Dusche. Von mir aus könnte die Klimaerwärmung sofort einsetzen mit Temperaturen um die 20 Grad in der Nacht. So begab ich mich bei 3 Grad und leichtem Nieselregen Richtung Tiefgarage und schaltete die Heizung im Auto auf „Volldampf“ inkl. Sitzheizung. Es ist einfach zu kalt für die Jahreszeit – und viel zu früh viel zu dunkel.

Ich steuerte Richtung Zürcher Innenstadt. Wenig Verkehr am späten Freitag Abend. Sofort fand ich einen Parkplatz und wanderte wieder fröstelnd durch den Nieselregen zur Limmatstrasse. Ja, die Location der „80iesforever“ hat gewechselt. Man ist umgezogen. Vom Tiefgaragenkeller „BBQ“ in den vierten Stock in der Limmatstrasse Nummer 65. Direkt hinter der Tramhaltestelle erkennt man den Clubeingang des „Flamingo“ eigentlich nur an zwei Securities. Sonst handelt es sich um ein ganz normales Stadthaus.

Die Jungs halten die Tür auf und nach wenigen Treppen stehe ich vor dem Tisch an welchem ich den Obolus von 20 Franken Eintritt entrichte. Dann besteige ich den Fahrstuhl in den vierten Stock. „Witzig“, denke ich, als ich die Firmenschilder im Lift lese. „Ein Club in einem Geschäftshaus“.

Kurz nach 23 Uhr betrete ich den Club „Flamingo“. Dieser ist ganz nett eingerichtet in zwei Räumlichkeiten: Ein Teil Bar/Lounge und ein Teil „Dancehall“. An den Wänden hängen grosse LCD-Panels, auf welchen passend zur Musik die Videos gezeigt werden. An der langen grossen Bar sehe ich Sandy und begrüsse sie. Dann bestelle ich mein erstes Bier „Miguel“?

Wenig später treffen auch P@ und Anne ein und auch Huggy gesellt sich zu uns. Rosie und Deniz haben einen Tisch reserviert und sind zusammen mit weiteren netten Mädels in feinen Abendkleidern unterwegs. „Chüblis“ fliessen in Strömen. Nachdem auch Roger eingetroffen ist, wechseln wir in die „Dancehall“ und platzieren uns neben dem DJ-Pult, an dem Spidi und DJ Pete ihren Spass haben, in den Musiktiteln aus den 80ern zu graben.


Die Location ist recht locker gefüllt, aber die Stimmung genial, die Musik ausgewogen und die Sound- und Lichtanlage einwandfrei, ebenso die Aussicht. *smile*. So wird dann doch viel geratscht, geplaudert und getanzt. Mike findet sich nach der Firmenweihnachtsfeier im „Bubu“ zusammen mit Lubo und Steve ein. Wir blieben bis kurz vor Badeschluss und verabschiedeten uns dann von diesem tollen Abend mit „Flamenco im Flamingo“.

Hier also nun die gesammelten Bildwerke von diesem Abend. Wer Originale haben möchte, einfach kurze Mail.