04.10.2009 – Artemia Salina – Die Kunst Salinenkrebse „Gross“ zu ziehen

5. Oktober 2009

„Artemia Salina“ – nein, das ist keine Kunstausstellung im Saal. Das ist die lateinische Bezeichnung für „Salinenkrebschen“. Den Älteren von uns dürften diese steinzeitlichen Salzwasserlebewesen noch aus der Jugendzeitschrift „YPS“ als Urzeitkrebse oder „SeaMonkey“ bekannt sein. Bei mir dienen die Minishrimps als Nahrungsergänzung und Aufzuchtfutter für die „ParadieserZwergerl“.

Bisher überlebten die Viecher allerdings nie eine zweite Woche im durchperlten überdimensionierten 2-Liter-Einweckglas. Waran es lag? Keine Ahnung. Schliesslich bin ich kein Aquaristikprofi. Aber die Frage des „Ansatzes“ kann ich erklären; denn ganz im Gegensatz zur allgemeinen Meinung benötigt man nichts Besonderes: Auf 2 Liter stinknormales Leitungswasser gibt man 4 Esslöffel stinknormales billiges Haushaltssalz. Dann gibt man eine Messerspitze Artemiaeier dazu und stellt das Glas an eine stinknormal beleuchtete Stelle und nach zwei Tagen wimmelt es von frisch geschlüpften Nauplien. Wenn man die „Nudelsuppe“ 2x täglich gut umrührt, spart man sich zudem den druckluftgetriebenen Perlator.

Tja, bisher ging mir der Ansatz spätestens nach zwei Wochen ein. Diesmal gab ich mir etwas mehr Mühe und liess das Glas etwas länger stehen. Ohne Umrühren, aber mit Fütterung. Es gab alle zwei Tage einen Sprutz „Liquizell“. Letzteres ist ein Aufzuchtfutter für die Artemien bestehend aus flüssiger Algenmasse. Seit 5 Wochen wachsen die Artemien nun vor sich hin. Das Ergebnis sieht man auf den Bildern:

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Events in Zürich: 25.09. – 27.09.2009 – 1. Internationale Betta Show

22. September 2009

Die European Betta Friends sind stolz ihre erste Show in der wunderschönen Stadt Zürich ankündigen zu dürfen. Das Ganze findet in Zusammenarbeit mit dem Verein Aquarium Zürich VAZ. Die Show wird für die Öffentlichkeit am Samstag den 26.09. von 11.00-18.00 Uhr geöffnet sein, Eintritt gratis.

Grundwasserwerk Hardhof
Hardhof 9
8064 Zürich

Mehr Infos unter:

www.ebf-show.com oder www.vaz.ch


21.09.2009 – ThaiRiver – Geharnischten Welse mit der Antenne für die Algenwiese

21. September 2009

Am letzten Freitag besuchte ich nach der Arbeit „meine“ Kleintierhandlung „Tierlihuus„in Altdorf. Ich wollte mir für meine Aquarien ein paar Pflanzen besorgen. Vor mir an der Reihe stand eine Dame mit ihrer Tochter. Die Dame hatte einen 10 Liter Eimer dabei, in welchem sich zwei Tüten prall gefüllt mit Fischen befanden. Diese tauschte sie gegen eine handvoll rote Neon ein, welche die Tochter aussuchen durfte.

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Bild 1: Die Antennenwelse machen sich über die Algen her.

Nach dem die beiden bedient waren, plauderte ich ein wenig mit dem Besitzer und suchte mir meine Pflänzchen aus. Ich fragte, um welche Fische es sich handeln würde, welche die Dame abgegeben hätte. Es handelte sich um Antennenwelse, welche sich angeblich wie die Karnickel vermehren würden. Ob ich welche haben möchte? Tja, die Viecher sahen recht aussergewöhnlich aus und würden sich mit meinen Thailändern vertragen. Warum nicht? Und so nahm ich neben den Pflanzen noch sechs von den Antennenwelsen mit.

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Bild 2: Geharnischte Welse auf der Algenweide

Zu Hause angekommen setzte ich die Pflanzen ein und verteilte die Harnischwelse auf zwei Becken: 4 Stück kamen ins „ThaiRiver“ und zwei Stück ins „GreenGras“. Die Paradieser beschnupperten zwar die Neuankömmlinge, diese liessen sich aber nicht beirren und erkundeten ihr neues Zuhause.

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Bild 3: Nach wenigen Stunden nur noch kleine Reste übrig.

Heute Abend lag ich vor dem ThaiRiver und beobachtete die Tierwelt. Irgendetwas sah anders aus. Die zur Terrassentür zugewandte Scheibe war klar!? So richtig sauber! Keine Algen – nur noch ganz wenige zumindest. Hatten die Antennenwelse tatsächlich die Scheiben geputzt? Könnte ja sein; denn die hängen eh die ganze Zeit an den Scheiben und saugen sich fest. Kontrollgang zum „GreenGras“. Auch dort befanden sich nur noch wenige kleine Flächen, auf welchen sich noch Algen befanden. Alles klar. Dann sollte ich mich doch ein wenig über die Fische informieren. Die Mitnahme am Freitag war ja eher ein spontaner Zug.

Ernährung
In der Natur besteht die Hauptnahrung aus Algen und die in ihnen lebenden Mikroorganismen. In Aquarien lernen ältere Tiere aber meist, dass es einfachere Methoden gibt, um im Aquarium an Futter zu kommen und reduzieren die Putztätigkeit. Insofern fressen sie gerne das den Panzerwelsen zugedachte Futter (in der Regel Tabletten). Es gibt auch für Antennenwelse (Harnischwelse) spezielle Futtertabletten. Sehr wichtig ist es, Wurzelholz im Aquarium für sie zu haben, da sie Zellulose für die Verdauung brauchen. Normalerweise ist, weil sie ständig an den Wurzeln mit ihrer Raspelzunge herumraspeln, das Wurzelholz ihr Aufenthaltsort. Oft werden auch noch Gurkenscheiben und Salatblätter dazugefüttert.

Ahaaa! Die Antennenwelse fressen Algen! Tja, und ich hatte somit im ThaiRiver ein „Problem“ weniger. Gut, dann möchte ich das sofort verifizieren. Ich schritt zur Tat, fischte die beiden Genossen aus dem „GreenGras“ und setzte diese nach etwas Eingewöhnungzeit ins Säulenaquarium (Bild 1). Nach einer kurzen Erkundungstour saugten sich die beiden Antennenwelse an den Scheiben fest und grasten diese fein säuberlich ab (Bild 2), bis nach etwa 2 Stunden nur noch kärgliche Reste übrig blieben (Bild 3). Diese Flecken werden minütlich kleiner (Bild 3). Ich denke morgen wird es keine Algen an den Scheiben mehr geben.


22.08.2009 – IKEA-Tische für Aquarien ungeeignet – von hohlen Massivmöbeln und anderen Dingen

22. August 2009

Die beiden Becken „Säulenaquarium“ und „GreenGras“ stehen mehr oder länger auf IKEA-Möbel. Seit einiger Zeit entdecke ich gewisse „Deformationen“ der tragenden Platte. Auf gut Deutsch: Durch das Gewicht der Aquarien senkt sich die Platte.

Am Freitag befand ich mich zwecks Abstimmungsgespräch bei „meinem Messebauer“ und Schreiner. Wir besprachen das Geschäftliche bei einem Kaffee und anschliessend sprach ich das Problem mit den Aquarienschränken ala IKEA an. Mein Messebauer wurde etwas blass um die Nase und zeigte mir seinen Stiftbecher.

IKEA-TischIKEA-Tisch-vergrössert
IKEA-KommodeIKEA-Kommode-vergrössert

Der Stiftbecher sei der abgesägte Fuss eines der Tisch-Möbel von IKEA – und besteht aus ein wenig Pappe, auf der Aussenseite laminiertes Holz und innen komplett hohl. Die Deckplatten wären aus recht günstigem Pressspan. Alles zusammen ist nicht nur für das geringe Gewicht der Möbel, sondern auch für den extrem günstigen Preis verantwortlich. Weil es eben kein Massivholz wäre.

Er hätte einen Kunden, der sich einen massiven Esszimmertisch hätte anbieten lassen. Der Kunde entschied sich dann jedoch für einen ähnlichen Tisch bei IKEA, welcher nur 1/4 des massiven Tisches gekostet hätte. Die Tochter setzte sich irgendwann auf den Tisch, worauf dieser schlichtweg in der Mitte auseinanderbrach. Der Kunde meldete sich wieder, erzählte von der hohlen gebrochenen „Massivtischplatte“ und fragte an, ob diese repariert werden könnte. War aber nicht.

Nein, ich will nicht vom Kauf der IKEA-Produkte abraten. Praktisch und preiswert sind diese auf jeden Fall. Aber für Aquarien eindeutig ungeeignet. Deshalb entleerte ich die beiden Aquarien „Säulenaquarium“ und „GreenGras“ fast völlig und dekorierte diese um. Das „Säulenaquarium“ steht nun in der Küche im Eck auf der massiven Granitanrichte und das „GreenGras“ auf unserem BBQ-Tisch, der Gusseisenbeine, Verstrebungen und eine Marmorplatte besitzt. Popp und die Watte quillt. Da senkt sich jetzt nichts mehr.

Zur Verdeutlichung der Situation habe ich oben zwei Fotos geschossen. Auf diesen erkennt man ganz deutlich die Deformation bzw. die Absenkung der Pressspanplatte in der Mitte.


02.09.2009 – Photoshooting – Paradiesfische „Next Generation“ im Aussenbecken

2. August 2009

Dieses Wochenende räumte ich etwas um: Der Paradiesfischnachwuchs der ersten Generation zog vom „GreenGras“ um in das Aussenbecken. Vorher nahmen die Endlerguppys Abschied aus diesem Becken und gingen als Erstbesatzung im „TerraCottaFishTank“ baden. Auch die roten Garnelen zogen mit um; denn die Paradieser hätten sich sicher über den Begrüssungscocktail gefreut.

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Das „GreenGras“ räumte ich komplett aus, reinigte das Glas und den Kies und richtete es neu ein. Es dauert nun etwa 14 Tage bis der Paradiesfisch-Nachwuchs „2. Wurf“ aus dem „BambusBecken“ umziehen kann; denn diese sind mittlerweile so gross, dass sie mir den Nachwuchs der roten Garnelen gen Null dezimieren.

Im „ThaiRiver“ gab es wieder Nachwuchs. Diesen schöpfte ich am Freitag grösstenteils ab (nach 5 Tagen) und setzte sie ins „AquaEl“ um. Falls es jemanden interessiert: Ein paar Zimmerpflanzen – darunter Frangipani Plumeria – topfte ich auch noch. Tja, ein arbeitsames Wochenende in allen Belangen.

Alle Bilder vom Paradiesfisch Fotoshooting

Die oben abgebildeten Paradiesfische gebe ich übrigens ab. Bei Interesse einfach melden.


25.07.2009 – Projekte: „TerraCottaFishTank“ oder „Vom Pflanzkübel zum Aquarium“

26. Juli 2009

Die Idee eines schmucken Aussenbeckens auf unserer Terrasse schwebt mir schon seit dem Frühling vor dem geistigen Auge. Problem Nummer 1: Wo findet man einen passenden Behälter nach meinen Wünschen und Problem 2: Die Angelegenheit sollte natürlich bezahlbar sein.

Ursprünglich sollte ein grosser Pott unter den Regenwasserabflussrohren der Terrrassenüberdeckung stehen. Denn mir gefällt die geschotterte Drainage darunter überhaupt nicht. Zwar lassen wir derzeit Gras darum wachsen und wilde Pflanzen sprossen daraus, aber man weiss leider nie, ob es eben beim Regenwasser bleibt, das von oben kommt; denn die Nachbarn könnten ja mit Putzmitteln die Fliessen säubern und das täte dem Fischbesatz in einem eventuellen Fischbecken überhaupt nicht gut.

Somit hiess es „umplanen“: Wochenlang suchte ich ein passendes Gefäss. Mir schwebte ein glasierter grosser Tontopf mit mindestens 80 Zentimeter Durchmesser vor – möglichst mit Verzierungen. Aber weder die Baumärkte von Coop und Migros noch das Internet gab irgendeinen meinen Vorstellungen entsprechenden Pott her. Es hätte auch eine grosse Pflanzschale sein dürfen. Aber mit einer Höhe von mindestens 60 Zentimetern war nichts Passables zu finden – nirgends.

Doch dann fuhren Mike und ich irgendwann vor Wochen auf dem Weg nach Hause in der „Landi“ in Obfelden. Im Aussenbereich suchten wir uns dann kurz entschlossen einen einen grossen Terrakotta Pflanztopf als passenden Kompromiss aus. Bei der Gelegenheit nahmen wir auch gleich zwei Bürostühle mit, welche gerade im Angebot waren. Die letzten Wochenenden gestalteten sich arbeitsam und so stand der Topf „unbehandelt“ auf der Terrasse, bis heute Nachmittag.

So ein Pflanztopf besitzt ein Problem: Ein Loch im Boden. Und dieses ist natürlich sehr ungünstig, wenn man darin dauerhaft Fische und Pflanzen halten möchte. Somit musste ich mir etwas einfallen lassen, um dieses zuverlässig abzudichten. Terrakotta besitzt eine spröde Oberfläche, der Druck kommt von oben, die Verklebung muss am Terrakotta und an der Abdichtung halten. Im „Coop Bau und Hobby“ in Affoltern am Albis fand ich dann etwas passendes: Einen flachen weissen Türstopper. Dazu kaufte ich eine Tube Sanitärsilikon. Als ich durch die Gartenabteilung schlenderte, sah ich ein Werbeschild. Es wurden Seerosen zum halben Preis angeboten. So erstand ich zusätzlich drei Seerosen zu einem recht günstigen Preis.

Der TerraCottaFishTank würde mit Guppys als Fischbesatz bestückt. Diese befinden sich momentan im „Aussenbecken“. Da diesen Sommer die Temperaturen alles andere als gleichmässig sind, steckt dort momentan ein Heizstab im Becken. Die Guppys benötigen Wassertemperaturen oberhalb von 18 Grad. Letzte Nacht hatte es zum Beispiel nur 14 Grad. Wolldecken wären vollkommen unzweckmässig.

Da ich mir einerseits noch nicht schlüssig bin, wo ich das Terrakotta-Becken letztendlich auf der Terrasse hinstellen möchte, ein mit Wasser gefüllter Pflanztopf jedoch nicht mehr zu bewegen ist, das Terrakotta-Becken in der Sonne stehend eventuell veralgen könnte und die Nähe zur Aussensteckdose angesagt ist, bietet sich wie bei den anderen Becken bisher ein rollender Untersatz an.

Die dazu passenden bisher bereits bewährten Möbelhunde besorgte ich im „Coop Bau und Hobby“ im Einkaufszentrum in Steinhausen. Ein Möbelhund besitzt eine Tragkraft von 150 Kilogramm und würde mit dem Topf samt Wasserbefüllung locker fertig, ist aber für den Topfdurchmesser zu schmal. Somit würde der Topf nicht sicher stehen. Ergo besorgte ich zwei Stück, erhielt somit 300 Kilogramm Tragfähigkeit und stabilen Stand für den Pflanztopf.

Am letzten Mittwoch Abend fand ich Zeit den Terrakottatopf abzudichten. Vom Plastiktürstopper entfernte ich zuerst das Doppelklebeband indem ich dieses mit einem Haarfön erwärmte. So liess sich das Klebeband ohne Rückstände zu hinterlassen abziehen. Anschliessend entfettete ich die Unterseite mit Aceton. Dann entstaubte ich mit einem leicht feuchten Küchenpapier den Bereich um das Loch im Boden des Terrakottapflanzkübels und behandelte die Fläche ebenso mit Aceton. Dann steckte ich den „Rüssel“ auf die Silikontube und brachte die schwarze Masse auf dem Plastiktürstopper und um das Loch im Pflanzkübel auf. Anschliessend drückte ich den Plastiktürstopper mittig auf die Öffnung und verstrich die Wulst mit dem Finger, den ich vorher in Seifenwasser getaucht hatte. Da das Silikon zwei bis drei Tage zur Durchhärtung benötigt, wäre für das Wochenende soweit alles vorbereitet.

Heute Nachmittag begann ich dann mit der Feuertaufe. Zuerst half mir Mike den Topf auf die Möbelhunde zu heben. Da die Möbelhunde aus Holz bestehen und das Holz nicht behandelt ist, würde eine Undichtigkeit das Holz aufweichen und die Tragfähigkeit beeinflussen. Somit kam unter den Topf ein grosser runder Blumentopfuntersetzer. Dann rollte ich den noch leeren Pflanzkübel zum Befüllen via Wasserschlauch und drehte den Wasserhahn auf. Ich befüllte den Pflanztopf etwa 20 cm mit Wasser und liess ihn anschliessend etwa 30 Minuten stehen. Wenn der aufgeklebte Türstopper nicht dicht halten würde, so würde sich im Untersetzer Wasser zeigen.

Doch der silikonierte Türstopper hielt dicht. So holte ich die Seerosenpflanzen aus den Eimern, in welchen ich diese seit dem Kauf zwischengelagert hatte und setzte sie in ihr zukünftiges neues Biotop. Anschliessend hängte ich den Wasserschlauch wieder in den Topf und befüllte den Terrakottapflanzkübel bis etwa 5 cm unter den Rand. Dann rollte ich das frisch geborene Projekt „TerraKottaFishTank“ an seine derzeitige Endposition neben dem „Aussenbecken“. Da das Wasser noch recht trüb war, setzte ich den kleinen Innenfilter vom „Aussenbecken“, der dort in der Einlaufphase lief, um. Nun heisst es: Abwarten.

Alle Bilder vom „TerraCottaFishTank“


18.07.2009 – VOD – Video of the Day: „Kuroshio Sea – 2nd largest aquarium tank in the world“

19. Juli 2009

Bitte im Vollmodus öffnen und dann eine Zeit lang laden lassen. So kann man das Video so richtig flüssig auf sich wirken lassen. Das zweit grösste Aquarium der Welt nennt sich „Okinawa Churaumi Aquarium“ und steht in Japan. Die Plexiglasscheiben sind 60 cm dick.

Vodpod videos no longer available.

more about „18.07.2009 – VOD – Video of the Day: …„, posted with vodpod

Vollmodus und Quelle


26.08.2009 – DATZ: Aquarienfische und Aquarienpflanzen aus Thailand

27. Juni 2009

Gerade auf einen sehr interessanten Artikel auf  „DATZ – Die Aquarien- und Terrarienzeitschrift“ gefunden:

„Thailand gehört zu den wichtigsten Produktions- und Exportländern für Aquarienfische. Fische haben sich zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Über 3000 meist kleine Familienbetriebe leben von der Fischzucht. Das Directorate of Fisheries betreut, unterstützt und reguliert die Branche.

Aquarienfische haben ein hohes Wertpotenzial. Das Geschäft mit den kleinen bunten Fischen, die weltweit in vielen Millionen Aquarien gehalten werden, ist lukrativer, als mancher vermutet. Wie lohnend es ist, lässt sich jedoch nur erahnen, denn Produktion und Export sind unzureichend erfasst. Die „Sensoren“ und Daten, mit denen Zoll und andere Behörden die Warenbewegungen bei Fischen registrieren, sind eher auf Essbares, also Filets, Tiefkühlprodukte und Convenience, ausgerichtet als auf lebende Fischchen, die in Plastikbeuteln schwimmen.“

Den kompletten Artikel findet man hier.


26.06.2009 – ThaiRiver: Zuwachs im rollenden Becken – Die Puzzlebarbe (Crossocheilus Reticulatus; Fowler 1934)

26. Juni 2009

Heute besuchte ich nach der Arbeit meinen „local dealer“ in Altdorf – das „Tierlihuus„. Beim letzten Mal diskutierten und philosophierten wir ein wenig über asiatische Becken und deren Bewohner. Und diesmal nahm ich eine Gruppe Asiaten mit: „Crossocheilus Latius“ – auf deutsch „Glimmer Labeo“ oder „Indischer Algenfresser“. Aber der schwarze Punkt am Heck liess uns beide bereits im Laden zweifeln, ob es sich tatsächlich um den im Lieferschein genannten Fisch handeln würde.

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Nach ein wenig Akklimatisierung im Beutel und anschliessender Beigabe von ThaiRiver-Wassers, entliess ich die vier Glimmer Labeo in die Freiheit. Die Gesellen schwammen von selbst in den Kescher und liessen sich so ganz leicht umsetzen. Sehr ungewöhnlich, aber kein Aquarianerlatein. Sofort erkundeten die vier entweder einzeln oder in der Gruppe das neue Zuhause und deren Bewohner. Mit den Siamesischen Rüsselbarben freundeten sie sich sofort an. Kein Wunder: der Siamesischer Rüsselbarbe gehört zur gleichen Familie (Crossocheilus siamensis; engl.: Siamese Flying Fox). Man scheint die gleiche Sprache zu sprechen. Nur die beiden Paradiesfisch-Männchen dachten vorerst nicht an eine freundliche Begrüssung; denn beide pflegen und bewachen schon wieder prall gefüllte Schaumnester – ein jeder in seiner „Ringecke.

Im Web gibt es nicht viele Informationen über die nach meinem Eindruck sehr interessante Fischart, der angeblich im Handel nicht häufig zu finden ist. Nach einer etwas längeren Suche im Internet, fand ich dann über eine Abbildung heraus, um welchen Fisch es sich tatsächlich handelt: Crossocheilus reticulatus (Fowler, 1934)

  • Wissenschaftlicher Name: Crossocheilus Reticulatus (Fowler,1934)
  • Deutscher Name: Puzzlebarbe (engl.: Reticulate Flying Fox; spanish: Zorro Valador)
  • Kennzeichen: Netzförmiges dunkles Muster über den ganzen Körper und schwarzer markanter Fleck an der Schwanzflossenwurzel
  • Familie: Cyprinidae (Karpfenfische)
  • Herkunft: Asien, (Cambodia, China, Laos, Thailand, Vietnam) Mekong River und Chao Phraya Becken
  • Lebensraum: Süsswasser, Brackwasser, stehende und fliessende Gewässer
  • Klimazone: tropisch
  • Temperatur: 20 bis 24 Grad
  • PH-Wert: 6 bis 8
  • KH Wert: 3 bis 12
  • Beckenvolumen: ab 180 Liter
  • Beckenlänge: ab 100 cm
  • Körpergrösse: bis 17 cm
  • Geschlechtsunterscheidung: Weibchen etwas dicker
  • Haltung: Gruppe ab 4 Tieren (Gesellschaftsfisch)
  • Fütterung: Algen, Aufwuchs, Phytoplankton und Zooplankton
  • Aufenthalt: Grundfisch und mittlere Region
  • Eigenschaften: Ruhiger Gesellschaftsfisch
  • Zucht: In Gefangenschaft bisher nicht nachgewiesen.
  • Einrichtung: Kiesige, steinige, schummrige Umgebung mit dichtem Pflanzenwuchs

11.06.2009 – BambusBecken: Katzenfutter für die Zwerggarnele oder „Wired Shrimps“

11. Juni 2009

Schon vor ein paar Monaten schrieb ich schon einmal über das Thema „Katzenfutter für Zwerggarnelen„. Heute Abend warf ich „Bist-Du-A-Scho-Wieda-Do“’s Futter in das „BambusBecken“ – nur ein Stück. Minuten später war am Boden die Hölle los. Der gesamte Garnelenschwarm balgte sich um das Katzenleckerli.

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Die Zwerggarnelen rollen im Rudel durch das Aquarium und streiten sich um das sonderbare, aber leckere Futterstückchen. Nein, der Endlerguppy hat wirklich nichts damit zu tun. Auch wenn er etwas skeptisch schaut. Er schwamm mir im „AquaEl“ direkt vor die scharfe Linse. Beim Katzentrockenfutter handelt es sich übrigens um absolut handelsübliches Trockenfutter im 2 Kilo-Beutel – Geschmacksrichtung „Fisch“ 🙂