Events in Zürich: 27.08.2011 – Zürich Betta Show in der Stadtgärtnerei

26. August 2011

Fische in der Stadtgärtnerei – Zürcher Betta-Show (Kampffisch-Ausstellung)
Sa 27.8. 2011 von 11 – 18 Uhr
So 28.8.2011 von 10 – 14 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Datum: 27. August 2011 – 28. August 2011

Kampffischbewertung sowie Vorträge über Labyrinthfische, Fischauktion und Preisverleihung am Samstag. Während der Ausstellung wird eine kleine Kaffee-Ecke betrieben. Am Sonntag findet neben der Ausstellung, um 14 Uhr, in der Orangerie ein Vortrag von Shark Project statt. Thema : Biologie der Haie und Infos zur welteiten Hai-Situation.

Ab Juli/August sind dev. Aquarien bis Januar 2012 in den Schauhäusern aufgestellt.

Ort:
Stadtgärtnerei Zürich,
Sackzelg 25/27,
8047 Zürich-Albisrieden

Bus 72, 89 oder Tram 3 bis Hubertus

Telefon: 044 492 14 23

E-Mail: stadtgaertnerei@zuerich.ch

Veranstalter: Grün Stadt Zürich, Verein Aquarium Zürich


18.08.2011 – Thairiver und Terracotta-Becken – Bilder

19. August 2011

Heute Nachmittag fand ich Zeit wieder ein paar Bilder vom aktuellen Stand der Dinge von den beiden Aquarien-Projekten „ThaiRiver“ und „Terracotta“ zu schiessen.

Die beiden Schützenfische sind so scheu, dass man nur aus weiter Distanz Fotos mit ihnen schiessen kann. Es sind zusätzlich 4 Antennenwelse eingezogen und von Jolanda habe ich 6 Paradiesfisch-Mädels bekommen. Die Antennen-Wels-Männer haben bereits die neuen Tonhöhlen bezogen. Am Wochenende bereite ich die Bambus-Höhlen vor. Beim „Landi“ hatte ich diese Woche Bambusstäbe gekauft, welche zufällig im Angebot waren (5,90 CHF für 1,2 Meter).

Wenn man dann etwas heraus „zoomt“, erkennt man gut, dass sich die aus Thailand mitgebrachten Mangroven (rechts im Bild) gut entwickeln und bereits aus dem Becken wachsen.

Die Paradiesfische im „Terracotta“-Becken entwickeln sich wesentlich besser als im „ThaiRiver“. Sie sind wesentlich farbenprächtiger und entwickeln ganz lange Schwanzflossen.

Hier eines der Paradiesfisch-Männchen aus dem „Terracotta“-Becken auf der Terrasse. Man erkennt sehr gut den langen Schwanz und die Farben sind extrem gut ausgeprägt. Eines der Männchen baut gerade ein Schaumnest unter einem Seerosenblatt. Eventuell gibt es bald Nachwuchs?

Im „Terracotta“-Becken auf der Terrasse befinden sich aktuell 3 Pärchen Paradiesfische, etwa 8 Guppys, 2 Siamesische Rüsselbarben und 2 Albino-Antennenwelse. Das Becken läuft fast techniklos – und das seit April. Lediglich ein 100-Watt-Heizstab ist zur Sicherheit drin. Er schaltet aber nur ein, wenn die Temperatur unter 18 Grad fällt im Wasser. Das „Terracotta“-Becken steht im Schatten und bekommt nur die Nachmittagssonne ab.


25.02.2011 – „ThaiRiver“ und andere Aquarienprojekte (Bilder)

25. Februar 2011

Seit über 2 Jahren steht nun ein etwas anderes Aquarium in unserem Wohnbereich. Ein 500 Liter Becken auf Rollen mit dem Ziel ausschliesslich Fische aus dem thailändischem Bereich zu verwenden. Zudem sollte die ganze Angelegenheit möglichst techniklos laufen. Letzteres ist nicht ganz einfach umzusetzen, da „Thailänder“ wärmere Temperaturen gewöhnt sind. Auch die Frage nach dem „richtigen Licht“ führt irgendwann zu einer Zusatzbeleuchtung. Filtertechnisch bin ich der Meinung, dass das Aquarium über eine gesunde Selbstreinigung verfügt und lediglich „Schwebstoffe“ entfernt werden – allein aus schönheitstechnischen Gründen; denn in bereits 8 Besuchen in Thailand habe ich so einige „natürliche Lebensräume“ gesehen, die überhaupt nicht zu einem Aquarium passen. Wer möchte zum Beispiel Plastiktüten, Blechdosen oder Autoreifen im Wohnzimmerbecken sehen?

Aber zurück zum Thema: Tom und Helga haben ihren Wunsch nach einem Aquarium erfolgreich umgesetzt. Am Wochenende durften Paradiesfische und Antennenwelse mit nach Mallorca fliegen. Die Fische sind gelandet, eingesetzt und erfreuen sich nicht nur guter Gesundheit, sondern auch grosser Beliebtheit bei Felix und Max, sowie bei Miezekatze „Krümel“. Da er die Kamera bei mir liegen liess, habe ich die Fotos nun auf den Server geladen.

Die Paradiesfische vor dem Checkin bereit für den gebuchtem Flug nach Mallorca.

Die Paradiesfische beim Transfer zum Flug. Als Transportbehälter eignet sich am Besten nach meiner Erfahrung ein bruchsicherer Behälter. Diesen erwarben wir im „Landi“ und er war vorher mit destilliertem Wasser gefüllt, welches wir natürlich ausleerten und mit dem Wasser aus dem Becken (etwa 2/3tel) füllten. Anschliessend wird der Behälter in „Blasenfolie“ gepackt und kommt in dienen Hartschaltenkoffer. Als „Einfüllstutzen“ für die Fischerl schnitten wir eine PET-Flasche auf. Wobei ich beim nächsten Mal sicher einen Behälter mit grösserer Öffnung lieber wäre. Nur woher bekommt man den?

Hier der gesamte „Fischsuppe“ nach der Landung auf Mallorca. Paradiesfische und Antennenwelse.

Miezekatze „Krümel“ findet extremen gefallen an den neuen Wohnungsgenossen.

Tom schoss ein paar Bilder von meinen Becken und da es mittlerweile bei einigen Becken einrichtungstechnisch und vom Besatz her Änderungen gab, setzte ich ebenso die Kamera ans Auge und schoss ein paar Bilder vom aktuellen Stand.

Das „GreenGras“ siehet mittlerweile so aus. Technik: Ein Einhängefilter (Aussen) und eine LED-Lampe.

Siamesische Rüsselbarben sind hervorragende Algenkiller – speziell in jungen Jahren. Diese hier messen etwa 3 cm von Kopf bis Fuss. Aus einem anderen Becken warf ich diese Wasserpflanze in das „GreenGras“ und die Siamesischen Rüsselbarben stürzen sich sofort darauf. Genauso wie die Kärpflinge, deren korrekten Namen ich noch nicht weiss. Ein Geschenk einer guten Freundin.

Nachdem „Tom’s Paradieser“ nach Mallorca abflogen, reinigte ich das ehemalige „AquaEL“-Becken komplett samt Glas und Sand. Anschliessend befüllte ich es mit Wasser aus dem „ThaiRiver“, bepflanzte es neu und dann zogen „rote Paradiesfische“, „siamesische Rüsselbarben“ und „siamesische Saugschmerle (albino)“ ein.

Die „roten Paradiesfische“ sind recht lebhafte Zeitgenossen und bei abendlichen Lichtverhältnissen ohne Blitz „unphotografierbar“. Mit Blitz kommen die Farben auch nicht so zur Geltung – also bei direktem Blitz von vorne.

So sieht das grosse „ThaiRiver“ mittlerweile aus. Technik: Eine 60er-Aufsatzleuchte als Feierabendbeleuchtung und ein kleiner Filter. In den Töpfen wachsen die Mangrovensetzlinge.

Der Besatz wurde mit drei Schützenfische und vier siamesische Saugschmerle (albino) ergänzt.

Hier im Bild eine der siamesischen Saugschmerle..

…und hier einer der drei Schützenfische.


20.02.2011 – „ThaiRiver“: Schützenfische (Toxotes jaculatrix) ziehen ein – Paradiesfische (Macropodus opercularis) ziehen aus

20. Februar 2011

Das Aquarium „ThaiRiver“ läuft seit 2 Jahren ohne Probleme „auf Rollen“. Seit dem Urlaub im Herbst 2010 bin ich auf der Suche nach einem ganz besonderen Aquarienfisch. In Thailand findet man ihn doch das ein oder andere Mal und kann seine Jagdtechnik mitunter bewundern: Der Schützenfisch. Er spritzt seine Opfer – meist Insekten – förmlich vom Baum. Bis auf 2 Meter zielt und trifft er mit seinem Wasserstrahl, den er gebündelt und mit ausreichend Energie aus dem „Maul“ schleudert. Das hatte ich selbst erlebt in Nakhon Sawan. Hinter de Hotel liegt ein künstlich angelegter See umrandet von Restaurants. Neben „Karpfen“ schwammen einige dieser frechen Schützenfische in eben diesem See. Als ich Fotografieren wollte, traf mich so ein Fratz genau ins Auge – nein, auf die Brille.

Seit Herbst suche ich diesen Fisch in der Schweiz oder in angrenzenden Kantonen zu erwerben. Ich dachte mir, wenn sich eine Gelegenheit ergibt, dann schlage ich zu. Und so eine Gelegenheit ergab sich letzte Woche. Ich befand mich für ein paar Tage in Hattersheim in der Nähe von Frankfurt. Am Freitag Nachmittag gab ich spasseshalber „Tierbedarf“ und „Hattersheim“ in Google ein ohne grosse Hoffnung, dass es direkt im Umkreis einen nennenswerten Treffer geben würde. Und ich wurde überrascht: Direkt in Hattersheim hat es einen „Laden“ mit dem Namen „SuperPet“. Mein Kollege kannte dieses Geschäft nicht. Aber man kann es auf einen Versuch ankommen lassen.

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Schützenfisch oder Spritzfisch (Toxotes jaculatrix)

So fuhren wir durch Hattersheim mit dem Ziel „SuperPet“ – und waren überrascht! Das Geschäft ist mit 2000 Quadratmeter deutlich grösser als die QualiPet-Läden in der Schweiz. Die Aquaristik- und Terraristik-Abteilung ist gross und sehr gut ausgestattet. Und: Als ich Richtung Aquarienabteilung lief, sah ich sofort ein Becken mit den ersehnten Schützenfischen! Ich meinte nur zu einem der wirklich kompetenten Fachberatern: „Bitte packen Sie mir gleich die 4 Paradiesfische ein“. Er fragte zurück: „Wird es noch mehr?“ Und ich bejahte. So kam es, dass ich neben den Schützenfischen noch ein paar Antennenwelse „Ancistrus dolichopterus„, sowie Siamesische Rüsselbarben „Crossocheilus siamensis“, Paradiesfische (rote) „Macropodus opercularis“ und Siamesische Saugschmerle (albino) „Gyrinocheilus aymonieri“ professionell einpacken liess. Auch etwas Technik und einige Wasserpflanzen fanden den Weg in die von den Fachleuten zur Verfügung gestellten Styroporkiste.

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Paradiesfisch (Macropodus opercularis)

Da nun Thom und Helga der Aquaristik-Virus infiziert hat, besorgte ich zudem am Sonntag darauf bei einer befreundeten Züchterin 6 Paradiesfische „blau“. Diese ziehen am kommenden Freitag aus und bieten so den Grundstock für die Verbreitung der Rasse auf Mallorca.

SUPERPET
Heddingheimerstraße 16
65795 Hattersheim
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Samstag: 9.00 Uhr bis 19.30 Uhr


22.08.2010 – ThaiRiver und andere Aquaristik-Projekte – Aktueller Stand

23. August 2010

Das „Becken auf Rollen“ läuft nun schon seit einigen Jahren – Die Einrichtung erfolgte im Juli 2008. Die erste Generation Paradiesfische ist umgezogen. Sie befinden sich im Terracotta-Becken, das ich Anfang Jahr auf der Terrasse eingerichtet habe. Die zweite Generation zog dafür vom letztjährigen Aussenbecken in das ThaiRiver um.

Im Becken befinden sich seit Ende Juni drei Thai-Mangroven, welche sich prächtig entwickeln und aus dem Becken wachsen.

Die Siamesischen Rüsselbarben befinden sich schon seit letztem Jahr im ThaiRiver. Die Puzzlebarben kamen im Juni 2009 später hinzu. Ausserdem kamen im September 2009 noch ein paar Antennenwelse hinzu.

Zwei der Paradiesfische in der Grossansicht.

Seit einer Woche befinden sich etwa 6 Guppys testweise im ThaiRiver. Wie es scheint vertragen sich die Paradiesfische mit den Guppys und umgekehrt.

Im Terracotta-Take2-Becken hat es bei den Paradiesfischen der ersten Generation bereits wieder Nachwuchs gegeben.

Den Nachbarskindern gefallen die TerraCotta-Aussenbecken extrem gut. Ab und zu dürfen die beiden die Fische füttern.


17.08.2010 – ThaiRiver: Guppy im Paradiesfisch-Becken

17. August 2010

Guppies kommen ja fast überall auf diesem Planeten im Süsswasser vor. Hauptsache das Wasser wird nicht kälter als 18 Grad. In Asien setzt man den „Millionenfisch“ zur Bekämpfung der Malaria-Mücke ein. In jedem Tümpel findet man sie. Ebenso wie Paradiesfische. Somit startete ich vor zwei Wochen einen Versuch.

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Obwohl man in so manchem Forum davon abrät Guppies mit Paradiesfischen zu vergesellschaften, dachte ich mir: Probier’s einfach aus. Vom TerracottaFishTank auf der Terrasse fing ich ein paar der Fischlein ein, was sehr einfach war; denn die Guppies schwimmen ganz von selber in meinen Plastikbecher. Diesen durchsichtigen Guppy-Becher befüllte ich daraufhin halb mit Wasser aus dem ThaiRiver und liess ihn im Becken schwimmen.

Guppy_Paradiesfisch_07

Ja, zuerst interessierten sich die Paradiesfische ohne Ende für die Neuankömmlinge und versuchten immer wieder an die Guppies heran zu kommen. Doch der Plastikbecher verhinderte das. Aber nach einer Stunde legte sich das Interesse und auch die Guppies beruhigten sich. Nach einer weiteren Stunde liess ich die Guppies ins Becken frei. Zwar jagten ein paar freche Paradieser den ein oder anderen Guppy, aber am nächsten Tag fand ich alle wohlbehalten vor. Und nun nach zwei Wochen, denke ich, hat man sich aneinander gewöhnt.


29.06.2010 – ThaiRiver: Thai-Mangroven im Aquarium (Rhizophora apiculata)

29. Juni 2010

Im letzten Thailand-Urlaub sammelte ich am Strand von Koh Chang einige der Thai Mangroven-Samen (Rhizophora apiculata) ein. Die Samen lagen am touristisch verlassenen Strand (wegen der Unruhen in Bangkok, wie berichtet) zu hunderten herum. Im Koffer transportierte ich die Mangroven-Sämlinge in einer PET-Flasche, welche ein wenig Leitungswasser enthielt. Online informierte ich mich über die Thai-Mangrove und stellte fest, dass diese in Süsswasser sehr wohl gedeihen. Ausserdem sollen die Mangroven ausgezeichnet Nitrit, Nitrat und Phosphat verarbeiten können. In Web-Shops werden Mangroven-Samen im Preisbereich von 15-50 Euro angeboten. Wer möchte kann sich sogar speziellen Mangroven-Dünger (Mangrove Mud) kaufen (klar Mama, oder?). Aber ich denke, dass dies nichts anderes als Schlamm aus den Mangrovenwäldern ist.

Nach meiner Ankunft versetzte ich die Mangroven-Samen in unterschiedliche Behältnisse. Zum Einen durch die unterschiedliche Länge bedingt und zum Anderen wollte ich testen, ob diese Samen auch in nicht absolut günstiger Umgebung anwachsen. Optimal wäre nämlich 100% Sonneneinstrahlung oder möglichs HQI-Beleuchtung, Temperaturen um die 25-30 Grad, sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Aber was soll’s. Drei Mangroven-Samen steckte ich ins Thairiver. Weil ich in Thailand gesehen hatte, dass die Mangroven in Schlamm wachsen, setzte ich diese in die Töpfe der Seerosen ein. Ich liess die Samen mit der Spitze aus dem Wasser schauen; denn ich hatte gelesen, dass sie eingehen und verfaulen, wenn sie hundertprozentig mit Wasser bedeckt wären.

Ein Sämling kam in das ehemalige „Green-Gras“-Becken. Ich legte es einfach schräg hinein ohne es „einzupflanzen“, denn hier habe ich keinen „Schlamm“ oder Lehm von einer Seerose, sondern Kies am Boden. Die zwei kleinsten Mangroven-Stengel setzte ich in einen dichten Topf und dort in einen Seerosentopf deren Seerosenblätter schon länger etwas kärglich vor sich hin fristen. Aber den Schlamm konnte man ja noch als Substrat gebrauchen. Dies geschah also um den 25. Mai 2010. Dann wartete ich und tat überhaupt nichts. Nur ab und zu schaute ich nach, ob sich an der rötlichen Spitze etwas tat.

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Nun entdeckte ich nach einem Monat zuerst an der kleinsten der Mangroven-Samen, dass sich an der Spitze hellgrüne Blättertriebe bildeten.

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Daraufhin sah ich natürlich gleich mal bei den anderen Sämlingen nach. Und tatsächlich. Die Mangrove im „GreenGras“, welche einfach so schräg im Becken lag, hatte Wurzeln getrieben (links im Bild). Daraufhin „pflanzte“ ich diese vorsichtig im Kies ein, sodass der Trieb senkrecht stand. Das Becken ist oben offen und bekommt auch „nur“ von den waagrecht stehenden Jalousien gesiebte Sonne von Osten her mit. Meine beiden Orchideen stehten links und rechts neben dem Becken und blühen zum wiederholten Male. Somit geht es den Orchideen dort gut und mich wunderte dann auch nicht, dass die Mangrove anfängt sich zu entwickeln.

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Das sind die beiden Mangroven im Seerosentopf in der rechten „Ring“-Ecke im grossen „ThaiRiver“-Becken. Die Seerosen sind übrigens noch vom letzten Überwintern vom ersten Versuch des „TerraCottaBeckens“ übrig. Die Seerosen entwickelten sich aber so gut im ThaiRiver, dass ich für die beiden neuen „TerraCottaBecken“ neue Seerosen kaufte. So verblieben diese Seerosen im Becken und bilden nun das scheinbar ideale Substrat für das Anwachsen der Mangroven. Die Töpfe erleichtern mir das Umgestalten im Becken, falls es denn mal sein muss oder ich mich entscheide die Seerosen umziehen zu lassen.

Schaut man auf dem Bild oben ganz genau hin, so erkennt man, dass aus den roten Spitzen ganz hellgrüne kleine Blattsprossen herausschauen. Offensichtlich bilden sich zuerst die Wurzeln aus und anschliessend fängt die Pflanze an Blätter zu bilden. Wie auch sonst?

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Das „ThaiRiver“ ist übrigens oben seit einiger Zeit mit zwei dicken Plexiglasplatten verschlossen; denn es war recht mühsam die wöchentlich verdunstenden 10 Liter Wasser immer nachzufüllen. Die Luftfeuchtigkeit unter den Deckeln ist dadurch wesentlich höher als im Wohnzimmer selbst. Aber dies scheint nicht der ausschlaggebende Punkt zu sein, dass sämtliche Mangroven-Samen nun langsam austreiben. In den beiden Bildern oben sieht man die bisher am besten ausgetriebene Mangrove. Die Bilder sind nicht recht gut geworden durch das Gegenlicht. Aber der Trieb stösst bereits an die Plexiglasabdeckung.

Wie es weitergeht, weiss ich noch nicht; denn ich möchte nur ungern die Abdeckung verschieben. Wahrscheinlich werde ich den Pflanzentopf drehen und so irgendwie für mehr Deckenfreiheit sorgen. Aber früher oder später werde ich mir etwas einfallen lassen müssen. Auf jeden Fall sind seit meiner Heimreise aus Thailand exakt 30 Tage vergangen bis die Mangroven-Samen anfingen auszutreiben. Was sich wieder einmal bewährt hat: Einfach nichts tun – es wird schon. In der Ruhe liegt die Kraft.


25.05.2010 – Paradiesfische bei der Paarung

25. Mai 2010

Es ist zweifellos Frühling. Die Hormone spielen verrückt und die Paradiesfische vollführen ihren Paarungstanz.


21.12.2009 – ThaiRiver: Das etwas andere Aquarium – aktuelle Bilder

21. Dezember 2009

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24.11.2009 – Aquarium und Experimente oder „Seemandelbaum heisst eigentlich Rentierohrenbaum“

25. November 2009

Da ich denke, dass die Tonkugeln (übrigens nur getrocknet nach Rezept) eigentlich dazu da sind, dass das Blaukorn als Kern nicht zu schnell in den Auflösungszustand übergeht – ich momentan nicht über Ton verfüge (lässt sich aber ändern) – überlegte ich kurz, wo eigentlich die „Gittertöpfchen“ abgeblieben sind, welche beim Pflanzenkauf ab und zu dabei sind.

Ich sah in der „Garten-Lager-Laube“ nach und fand diese – ausnahmsweise – sofort. Auch das Blaukorn und den Grassamen. Letztern benötigte ich nicht für das Experiment, sondern dazu das „Loch“ im Rasen gleich etwas anzusäen, welches die Palme dort hinterlassen hatte. Auch wenn es nicht mehr so warm ist, bei Temperaturen um 10 Grad und Schneefreiheit sollten die Samen noch spriessen.

Aus dem Blaukornbeutel entnahm ich etwa 20 winzige Körnchen in eine der „Zierfische – Umsiedelungs- und Angewöhnungsbecher“. Die Plastikgittertöpfchen tauchte ich ins „Greengras“ und ins „ThaiRiver“, um etwas Sand-/Kies-Sediment zu entnehmen. Dann schnappte ich mir die frisch gekauften Pflänzchen, welche noch in Steinwolle verpackt in Tontöpfen auf die zukünftige Verwendung warteten.

Vorsichtig befreite ich die Pflanzen aus den Tontöpfchen und entfernte die Steinwolle möglichst ohne die feinen Wurzeln zu beschädigen. Dann füllte ich die Plastikgittertöpfchen halb mit dem Sand-Kiesgemisch, bohrte in der Mitte mit dem Zeigefinger ein Loch, liess ein paar Blaukornkugeln hineinfallen (nicht mehr wie 3-5, sind wirklich winzig), deckte diese wieder mit Sand-Kies ab und setzte die Pflanzenstengel vorsichtig ein. Anschliessend deckte ich diese mit Sand-Kies ab. Das alles passierte in einer flachen Plastikschüssel am Wohnzimmerfussboden (geheizt).

Zum Schluss setzte ich die Pflanzen in den Plastikgittertöpfchen vorsichtig in die beiden Becken und füllte diese noch rundherum mit Sediment auf.

Warum die ganze Arbeit? Nun sind nur zwei Pflanzenbündel im „ThaiRiver“ und eine im „GreenGras“ mit den Blaukornkügelchen „geimpft“. Laut dem bisher im www Gelesenem sollen die geimpften schneller Wurzeln treiben, als die nicht „geimpften“ Genossen. Dank der „Plastikgittertöpfchen“ kann ich nach einer gewissen Zeit (noch keine Ahnung wann) den gesamten Pflanzenverband vorischtig herausziehen – die Pflanzen können aber trotzdem Wurzeln treiben. So macht man das übrigens auch in der freien (Kleingarten-)Natur z.B. mit Erdbeerstauden.

Da ich noch eines der Plastikgittertöpfchen übrig hatte, nahm ich mir noch eine ander Stengelpflanze vor, die mir bisher etwas Sorgen machte. Von etwa 10 Stengeln, schlugen bisher nur zwei feine Wurzeln aus, die Blätter der restlichen wurden glasig und von unten her gelblich. Also entnahm ich diese aus dem „ThaiRiver“, brach den gelblichen Teil von unten her ab und setzte die verbliebenen Stengel in das ebenso präparierte Gittertöpfchen.

Mal sehen, wie sich die Pflanzen – und die Fische – entwickeln. Welche Veränderungen sich einstellen oder ob alles beim „Alten“ bleibt.

Wer die Webcam betrachtet, wird sich wundern, warum seit einer Woche „Seerosen“ im „ThaiRiver“ zu sehen sind. Diese setzte ich zur Überwinterung aus dem „TerraCottaFishTank“ (auf der Terrasse) um, da ich dieses entleerte. Die EndlerGuppys siedeln sich momentan im „AquaEl“ an.

Seemandelbaumblätter heissen in Thailand „Rentierohrenbaumblätter“. Unlängst hielt ich mich wieder ein paar Wochen in Thailand auf und auf dem Chatuchak-Markt kaufte ich ein paar Beutel (für 10 Baht). Ich wunderte mich, warum man auf dem riesigen Markt nur so wenig Läden mit diesen Blättern fand.

Tja, die Rentierohrenbäume wachsen eigentlich überall – ich hatte diese bisher nur nicht erkannt. Meine Partnerin zeigte mir dann auch noch, dass diese Rentierohrenbäume zur „Fortpflanzung“ Nüsse fallen lassen. Und von diesen nahm ich auch ein paar mit – allerdings direkt unter einem der vielen Bäume.

Die Pflanze ich übrigens demnächst ein, um zu sehen, ob die Rentierohrenbaumnüsse austreiben. Dazu brauch ich aber noch etwas Sand, da der Boden offensichtlich locker sein muss.

Warum die Seemandelbaumblätter eigentlich Rentierohrenblätter heissen? Man nehme zwei Stück davon und halte sie dem Gegenüber rechts und links an den Kopf. Es fehlt nur noch eine rote Nase. Die Ähnlichkeit mit Rudolph ist wirklich verblüffend!

(geschrieben in einem Post im Schweizer Aquarien-Forum)