„Artemia Salina“ – nein, das ist keine Kunstausstellung im Saal. Das ist die lateinische Bezeichnung für „Salinenkrebschen“. Den Älteren von uns dürften diese steinzeitlichen Salzwasserlebewesen noch aus der Jugendzeitschrift „YPS“ als Urzeitkrebse oder „SeaMonkey“ bekannt sein. Bei mir dienen die Minishrimps als Nahrungsergänzung und Aufzuchtfutter für die „ParadieserZwergerl“.
Bisher überlebten die Viecher allerdings nie eine zweite Woche im durchperlten überdimensionierten 2-Liter-Einweckglas. Waran es lag? Keine Ahnung. Schliesslich bin ich kein Aquaristikprofi. Aber die Frage des „Ansatzes“ kann ich erklären; denn ganz im Gegensatz zur allgemeinen Meinung benötigt man nichts Besonderes: Auf 2 Liter stinknormales Leitungswasser gibt man 4 Esslöffel stinknormales billiges Haushaltssalz. Dann gibt man eine Messerspitze Artemiaeier dazu und stellt das Glas an eine stinknormal beleuchtete Stelle und nach zwei Tagen wimmelt es von frisch geschlüpften Nauplien. Wenn man die „Nudelsuppe“ 2x täglich gut umrührt, spart man sich zudem den druckluftgetriebenen Perlator.
Tja, bisher ging mir der Ansatz spätestens nach zwei Wochen ein. Diesmal gab ich mir etwas mehr Mühe und liess das Glas etwas länger stehen. Ohne Umrühren, aber mit Fütterung. Es gab alle zwei Tage einen Sprutz „Liquizell“. Letzteres ist ein Aufzuchtfutter für die Artemien bestehend aus flüssiger Algenmasse. Seit 5 Wochen wachsen die Artemien nun vor sich hin. Das Ergebnis sieht man auf den Bildern:
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