28.07.2026 – Happy Birthday Mike!

28. Juli 2026

Wir – Mike, Natalie und ich – trafen uns zu Mike’s 100. Geburtstag in Zürich. Wir trafen uns zuerst im Seebad Enge auf ein paar Panache. Dort verbrachte Mike kurz nach seiner Ankunft in 2007 seinen ersten „Schweizer Nationalfeiertag“ mit live Chillout-Musik und Feuerwerk. Da war Mike noch cool. Ich musste bei 34 Grad im Schatten unbedingt in den Zürisee springen und das angenehme Wasser geniessen! Sehr geil! Beim Seebad Enge war ich früher öfter mit Kollegen zum gemütlichen Abhängen und Rauchen. Ja, damals 2007 rauchte ich noch. Auch legten wir hier Ende August 2008 mit P@ ab. Er lud uns auf sein Boot ein und wir drehten ein paar lockere Runden auf dem Zürisee. Auch am Nationalfeiertag 2008 waren wir nach der „02.08.2008 – Mike’s 40. Geburtstag oder „The Big Swiss-Bavarian Surprise Party!““ am Seebad Enge mit den Freunden.

Dann schlug Mike vor in die Bodega Española zu gehen auf ein paar Tapas. Auf dem Weg dorthin kamen wir an der Anlegestelle Bürkliplatz vorbei. Dort tanzte man zu südamerikanischen und spanischen Klängen Salsa und Dergleichen. Das kam uns schon mal Spanisch vor.

Es ging bei genialstem Wetter über die Enge Brücke in die Altstadt von Zürich. Und schließlich kamen wir in der Bodega Española an. Dort spielte zu unserer Überraschung eine „El Tuna de Madrid“ (Studentenmusiker aus Madrid auf Reisen) für uns auf.

Wir setzten uns in den seit Ende des 19.Jahrhunderts unverändert erhaltenen Gastraum und oderten diverse Tapas. Als Draussen ein Tisch frei wurde, wechselten wir und hörten der „El Tuna“ neben uns zu. Mike gab eine Runde Bier für die Jungs aus und bekam ein Geburtstagsständchen zurück. Auch die Bodega spendierte ein Flan mit Kerze für das Geburtstagskind.

El Tuna de Madrid spielte „Maria la Portuguesa“ für uns.

Anschliessend besuchten wir noch Ganymed am Zürisee bei Vollmond. Und schauten den SalsaTänzern an der Anlegestelle am Zürisee zu. Sehr viel Spanische Musik, viel sehr gutes Spanisches Essen. Ein sehr geiler Abend!


28.07.2026 – Historisches Tunneldurchbruch am Brenner Basistunnel erfolgt

28. Juli 2026

Quelle Land Südtirol 🚆 Heute Vormittag sind an der Staatsgrenze am Brenner die beiden Haupttunnelröhren des Brenner Basistunnels (BBT) durchbrochen worden.

ℹ Etwa 1400 Meter unterhalb des Brennerpasses konnten sich österreichische und italienische Mineure nach dem historischen Durchschlag die Hände reichen. Damit sind alle 230 Kilometer des Brenner Basistunnels ausgebrochen. Mit dem Durchbruch der beiden Haupttunnelröhren wurden die beiden Baustellen dies- und jenseits der Staatsgrenze, die jahrelang unabhängig voneinander und mit zwei unterschiedlichen Vortriebsmethoden gearbeitet hatten, zusammengeführt.

🎙 „Heute ist ein wichtiger Schritt zur Verwirklichung dieses Bauwerks erfolgt: Der BBT ist ein Symbol für Verbundenheit und ein Beispiel für grenzüberschreitende Zusammenarbeit, die Italien und Österreich einander näherbringt und uns dem Zentrum Europas weiter annähert“, sagt Landeshauptmann Arno Kompatscher und Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider ergänzt: „Trotz vieler Widerstände ist es gelungen, die Bevölkerung in Südtirol und Tirol von der Bedeutung dieses europäischen Projekts zu überzeugen, die Finanzierung durch die EU sicherzustellen und die verschiedenen Bauabschnitte schrittweise umzusetzen.“

Mehr dazu in den News:
👉 https://news.provinz.bz.it/de/news/brenner-basistunnel-haupttunnel-am-28-juli-durchbrochen

(📸 LPA/Ressort Infrastrukturen und Mobilität)


26.07.2026 – Los de La Guapa – Making-of & Teaser der Songs

26. Juli 2026

Ich habe mit meinem Handy ein kurzes Video vom Entstehungsprozess als kleinen Vorgeschmack aufgenommen. Es enthält mehrere Video-Aufnahmen des „Making-of“ und 25-sekündige Ausschnitte aller 10 Songs, welche wir (Los de La Guapa) im Tonstudio in Buenavista del Norte aufgenommen haben.

Vielen Dank an alle Musiker, Freunde und Beteiligten für Eure Freude am Mitmachen und Euren fantastischen Einsatz. Die Songs sind wirklich toll geworden und übertreffen auch in der Gesamtheit alle Erwartungen. Für mich gibt es kein Lieblingslied oder einen Song, der aus dem Rahmen fällt. Es ist eine runde Sache geworden.

Speziell die Arrangements und das Abmischen mit Rafael und die musikalische Führung von Nuria sind hervorzuheben. Der Gesang und die Percussion von José ist der Wahnsinn, die Fingerfertigkeit und Leichtigkeit von Santiago an der Requinto sind einzigartig und stimmig. Die fantastische Zusammenarbeit mit Angel und Yury runden das Projekt ab. Wir hatten massiv Spass beim Einsingen der Background-Voices mit Carmen und Enrique.

Um was handelt es sich in diesem Musikprojekt:

„Los de La Guapa“ besteht aus einem Teil der Musiker, die seit Jahren regelmäßig in der Bodega Lela La Guapa in Puerto de la Cruz live auftreten.

Die Idee eine CD mit den Musikern zu produzieren und so etwas Bleibendes irgendwann in Händen halten zu können, trug ich schon länger mit mir herum.

Also nahm ich Ende letzten Jahres meinen Mut zusammen und fragte die Sängerin Nuria an, ob sie eine Möglichkeit sehen würde eventuell 3 Songs aufzunehmen für eine Mini-CD.

Sie meinte zuerst, dass die anderen Musiker nicht mitmachen würden und es so keinen Sinn ergibt. Jedoch meldete sie sich etwa 3 Wochen später bei mir mit der Frage, ob man nicht gleich eine CD mit 10 Songs aufnehmen könnte.

Nach Abklärung der Kosten und der Song Titel könnte es nach ersten Besprechungen und Abstimmungen Anfang März 2026 losgehen.

Das Ziel der CD ist wie erwähnt etwas Bleibendes zu schaffen. Außerdem können die Musiker mit der CD Fans, Freunden und nicht zuletzt der Familie etwas Handfestes als Erinnerung mitgeben. Auch können Fans und Freunde später, wenn die CD fertig ist ein schönes musikalisches Andenken aus Puerto de la Cruz und Teneriffa mitnehmen.

Der Bandname „Los de La Guapa“ bedeutet hauptsächlich „Die Jungs (Musiker) um die Hübsche (Sängerin) „. Und spielt parallel auf die „Musiker aus dem“ La Guapa““ an. Ist aber kein Projekt von der Bodega, sondern eigenständig entwickelt.

Der finanzielle Erfolg steht nicht im Vordergrund. Es wäre natürlich schön, wenn sich die Produktionskosten wieder verdienen lassen würden. Durch den Verkauf der CD in Kooperation mit der Chefin von der Bodega Lela La Guapa zum Beispiel. Oder bei Konzerten der Musiker. Oder.. Wir sehen dann wie sich das entwickelt. Aktuell sind wir mit der Entwicklung zufrieden und freuen uns über die entstandene Eigendynamik.

Die nächsten Schritte sind Fotos für Cover, Autogrammkarten und persönliche Karten der Musiker, das Layout und die Grafiken, die CD-Produktion, Website, Spotify usw. Es gibt immer noch viel zu tun. Und es gibt viele Ideen.

Teilt dieses Video gerne mit Freunden und Kollegen. Der Titel der CD „Freude und Freundschaft“ steht noch nicht fest. Dies ist der Arbeitstitel des Projekts. Wir freuen uns über gute Vorschläge. ❤️🌹💋

Los de La Guapa – Making of – Teaser

Hice un sencillo vídeo del proceso de creación a modo de adelanto con mi teléfono. Incluye varios vídeos de la grabación y fragmentos de 25 segundos de las 10 canciones.

Muchísimas gracias a todos los músicos, amigos y a todos los involucrados por su entusiasmo y fantástica dedicación. Las canciones quedaron realmente geniales y, en conjunto, superaron todas las expectativas. Para mí, no hay una canción favorita que destaque especialmente. Es un proyecto verdaderamente coherente.

Los arreglos y la mezcla realizados con Rafael, así como la dirección musical de Nuria, merecen una mención especial. La voz y la percusión de José son increíbles, mientras que la destreza y la ejecución fluida de Santiago al requinto resultan únicas y perfectamente equilibradas. La fantástica colaboración con Angel y Yury redondea el proyecto. Disfrutamos muchísimo grabando los coros con Carmen y Enrique.

¿De qué trata este proyecto musical?

„Los de La Guapa“ está formado por algunos de los músicos que llevan años actuando en directo en la Bodega Lela La Guapa de Puerto de la Cruz.

Llevaba tiempo pensando en producir un CD con estos músicos, algo tangible que pudiéramos tener en nuestras manos.

Así que, a finales del año pasado, me animé y le pregunté a la cantante Nuria si le interesaría grabar tres canciones para un mini-CD.

Al principio, dijo que los demás músicos no participarían y que no tendría sentido. Sin embargo, unas tres semanas después, me contactó para preguntarme si podíamos grabar un CD completo con diez canciones.

Tras aclarar los costes y los títulos de las canciones, y después de las primeras conversaciones y la coordinación, pudimos empezar a grabar a principios de marzo de 2026.

Como ya he dicho, el objetivo del CD es crear algo perdurable. Además, los músicos pueden ofrecer a sus fans, amigos y, por supuesto, a sus familias, un recuerdo tangible de su música. Los fans y amigos también podrán llevarse a casa un bonito recuerdo musical de Puerto de la Cruz y Tenerife más adelante, cuando el CD esté terminado.

El nombre del grupo, „Los de La Guapa“, significa principalmente „Los chicos (músicos) alrededor de la guapa (cantante)“. También alude a los „músicos de ‚La Guapa'“. Sin embargo, no se trata de un proyecto de la bodega, sino de una iniciativa independiente.

El éxito financiero no es nuestra prioridad. Claro que sería maravilloso recuperar los costos de producción. Quizás mediante la venta de CDs en colaboración con el dueño de Bodega Lela La Guapa, por ejemplo. O en los conciertos de los músicos. O… Ya veremos cómo se desarrollan las cosas. Por ahora, estamos contentos con cómo van las cosas y satisfechos con el impulso que ha cobrado.

Los próximos pasos incluyen fotos para la portada, tarjetas autografiadas y tarjetas personalizadas para los músicos, el diseño gráfico, la producción de CDs, la página web, Spotify, etc. Aún queda mucho por hacer. Y tenemos muchas ideas.

No dudes en compartir este vídeo con amigos y compañeros. El título del CD, „Alegría y Amistad“, aún no está decidido. Este es el título provisional del proyecto. Siempre se agradecen las buenas ideas. ❤️🌹💋

Wer ist „Los de La Guapa“?


24.07.2026 – Teneriffa: Über den Wolken

25. Juli 2026

Mitten auf der Strecke vom Puerto de Erjos nach El Tanque hielt ich an und schoss dieses Foto gegen 19 Uhr. Die Sonne steht tief. Ich befinde mich über den Wolken. Der Hügel links gehört zum Teno Gebirge.


23.07.2026 – Theater-Tipp: Hummel im Himmel

23. Juli 2026

Eine sehr gute Geschichte mit tollen Schauspielern! Und landete beim allerersten Publikums-Voting in der Geschichte des Komödienstadels mit 12,1 % auf dem dritten Platz.

„Hummel im Himmel“ ist eine bayerische Komödie von Christian Lex, die im Münchner Rotlichtmilieu der 50er Jahre spielt. Die Geschichte um den Kleinkriminellen Max Hummel, der den „Club Paradiso“ aufmischen will, wird von zahlreichen Amateurtheatern und dem BR als Komödienstadel aufgeführt

Im September 1958 glaubt der Kleinkriminelle Max Hummel, die coolste Frisur und die engsten Jeans im Münchner Bahnhofsviertel zu haben. Er nutzt die Abwesenheit des lokalen Paten „Capo“ aus, um im Rotlichtviertel die Kontrolle zu übernehmen. Sein Plan gerät jedoch ins Wanken, als er sich in Anna, eine unschuldige junge Frau aus Niederbayern, verliebt und der „Capo“ überraschend aus dem Gefängnis entlassen wird.

Das Stück wurde 2012 vom Bayerischen Rundfunk als Komödienstadel erstaufgeführt und seitdem von vielen Theatergruppen und Laienbühnen (wie beispielsweise dem Holzkirchner Komödchen) auf die Bühne gebracht.

Mehr Infos beim BR


23.06.2026 – Puerto de la Cruz: Tinkerbell & PeterPan

23. Juli 2026

Zufällig saßen wir am Tisch daneben. Vor dem La Guapa. Sie/Er und seine Partnerin erkannten mich sofort bei mir dauerte es nur wenige Zehntelsekunden. Dann war klar: Wir kennen uns schon ewig. Einmal aus „Neverland“.

Heute wiedergetroffen: Tinkerbell! Carneval im Februar in PDLC.

Da waren wir beide noch viel jünger und Tinkerbell viel kleiner. Und in der realen Welt hatten wir uns im Februar im Carneval vor dem „Café del Mar“ in Puerto de la Cruz getroffen. Lustig war es heute und erst recht im Februar. Von der Zeit im Neverland ganz zu schweigen! Wir hatten uns heute viel zu erzählen!


22.07.2026 – Los de La Guapa – Bald gibt es was auf die Ohren

22. Juli 2026

Die Aufnahmen für unser Musikprojekt „Los de La Guapa“ in einem Tonstudio auf Teneriffa sind nach 6 Monaten heute finalisiert. Es hat nochmal über 5 Stunden gedauert, bis die letzten Feinheiten „im Kasten“ waren.

Bisher wusste nur ein kleiner eingeweihter Kreis davon. Sogar Yury, die Besitzerin des „La Guapa“, kannte den vollen Umfang des Projektes nicht.

Beim „El Burago“ in Buenavista del Norte trafen wir uns vor dem Studio auf einen Kaffee zum Besprechen.

Da das Projekt nun offiziell „kein Geheimnis“ mehr ist, kann ich auch etwas darüber schreiben. Ich habe ja viele kreative Ideen, von welchen die meisten an Umständen oder Zeit scheitern. Und wenn ich dann eines davon tatsächlich umgesetzt bekomme, dann freut es mich extrem.

Nuria & Pedro

So ist das mit dem Musikprojekt „Los de La Guapa“. Denn mein zweites Wohnzimmer hier in Puerto de la Cruz ist die „Bodega Lela La Guapa“. Die „Lela“ ist die Großmutter von Yury, der Besitzerin. Und sie war eine sehr Hübsche (La Guapa).

Making-of mit Song-Schnipsel von allen 10 Songs

Jeden Tag gibt es Live-Musik. Die Musik ist traditionell Südamerikanische, Spanisch, aus Teneriffa. Die Musiker habe ich über die vier Jahre regelmäßiger Anwesenheit ein wenig kennengerlernt.

Rafa im Tonstudio in Buenavista del Norte

Jeden Freitag und Samstag tritt Nuria (Gesang, Madrid) mit José (Kuba, Percussion), Rafael (Kanaren, Bass, Rhythmus-Gitarre) und Santiago (Kanaren, Leadgitarre Upside-Down) auf. Es gibt eine feste und eine wechselnde Fangemeinde. Von den Auftritten drehte ich Hunderte Videos in den letzten Jahren.

Das Tonstudio in Buenavista del Norte

Jetzt sind zwei Dinge zusammengekommen. Einmal stellte ich fest, dass bei den Auftritten ich nicht der Einzige bin, der Videos aufnimmt. Videos dreht man ja dann, wenn man einen bestimmten außergewöhnlichen Moment für sich festhalten möchte. Auch bei Bildern ist es so. Der Moment soll festgehalten und eine Erinnerung daran erstellt werden.

Das Zweite ist, dass man sich auch etwas aus den Ferien mitnehmen möchte, ein Andenken, eine Ansichtskarte, einen Kühlschrank Agenten, ein Plüschtier, ein Badehandtuch.

Der Spass darf nicht zu kurz kommen.

Nun war zuerst meine Idee 3 Songs aufzunehmen und auf eine Minidisk oder Memorystick zu pressen. Hierzu informierte ich mich, was die Aufnahme im Studio samt Rechte und Vervielfältigung kosten würde.

Als ich handfeste Ergebnisse hatte, fragte ich Nuria, was sie davon halten würde. Sie erzählte, dass sie schon mal eine CD aufgenommen hätte vor Jahren, aber die Musiker vom La Guapa hätten sicher kein Interesse. Sie würden sich nur zum Auftritt treffen. Dann geht jeder seine Wege. Das war im November 2025.

Gruppenfoto mit einem Teil der Musikern: Rafael, Nuria, Yury. UNd ganz rechts der „Hobby-Produzent“.

Etwa drei Wochen später kam eine WhatsApp von Nuria mit der Frage, ob man auch 10 Songs aufnehmen könnte. Mich überraschte und freute die Idee sofort. Nuria hätte mit den anderen Musikern gesprochen und sie hätte auch ein Tonstudio nach einem Angebot gefragt

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Yury & Peter

So kam ich zum Job des „Hobby-Produzenten“. Ich hatte klare Vorstellungen von der Art und Weise, wie sich die Musik anhören sollte, welche Dynamik, welche Performance, wie es quasi klingen sollte. Und Nuria organisierte die Musiker, wann wer ins Studio kommt, Zeit hat, die vereinbarten Songs einzuspielen.

Rafael, Yury und Nuria

Das Tonstudio organisiert Rafael. Es gehört zu einer Behinderteneinrichtung, welche verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten ermöglicht. Darunter auch Musik und Theater.

Nuria, Peter, Rafael

Das Studio ist modern ausgestattet. Und verfügt über die erforderlichen Möglichkeiten. Und es nehmen ständig andere Musikgruppen unter der Anleitung von Rafael CDs oder einzelne Songs für Spotify etc. auf.

Zu Beginn einigten wir uns auf eine Song Liste. Dann starteten die Aufnahmen der Baseline mit José (Percussion) und Rafael (Rhythmus-Gitarre). Dann kamen die ersten Gesangstücke mit Nuria und Angel. Und parallel dazu die Leadgitarre von Santiago.

Das dauerte jetzt bis eben gestern etwa 6 Monate. Dabei stellte sich unter Anderem heraus, dass zwischen dem „Sound&Dynamik“ im Studio und Live auf der Bühne ein nicht unwesentlicher Unterschied besteht. Das auszugleichen daran arbeiteten wir gefühlt am längsten. Und es kamen tolle kreative Ideen von allen Beteiligten dazu. Jetzt ist es ein rundes Ergebnis, von dem wirklich alle in der Band und drum herum begeistert sind.

Auch sind die Individualisten während der Zeit als Team zusammengewachsen, haben sich besser kennengelernt, zusammen gearbeitet, kommuniziert, Ideen getauscht, kommuniziert und sich gegenseitig motiviert. Das Ergebnis ist nun etwas Bleibendes für die Band-Mitglieder und eine Erinnerung.

Obwohl wir noch nicht fertig sind. Fotos müssen noch geschossen werden. Für Cover, Inlay und Autogrammkarten. Das CD-Mastering muss noch erledigt werden und schliesslich die CD-Produktion. Auch die Verwertungsrecht müssen angemeldet werden. Viel zu tun! Für die „Organisatoren“ Nuria und Rafael. Und für den „Hobby-Produzenten“ Peter.

Es war fantastische Erfahrung und reibungslose Zusammenarbeit. Ziel ist nun der Release der CD Anfang Oktober.


21.07. 2026 – Puerto de la Cruz: Urzeitmonster und tolle Aussicht

21. Juli 2026

Das hat man, wenn man die vielen Treppen hinauf durch den Taoro Park steigt und oben bei der „Terraza Taoro“ – einem Café&Restaurant  ankommt.

Es sind hunderte Eidechsen in allen Grössen und allen Farben, die hier auf den Lavasteinen und zwischen den Bäumen und Sträuchern herumlaufen. Ich lernte, dass sie auch Brot fressen. 🤷

Die Aussicht auf das antike Puerto de la Cruz, den Bausünden aus den 60ern, der langsam verfallenden, weil im Stich gelassenen Tankstelle „Estrella„, den grossen Autoparkplatz „Explanada del Muelle“ links mit Leuchtturm, das kommunale Freizeitbad von Cesar ManriqueLago Martianez“ und natürlich das immerblaue Meer ist wunderschön. Drüben ist Amerika.

Neben Eidechsen und Aussicht gibt es beim „Terazza Taoro“ guten Kaffee, Kuchen&Torten und Kleinigkeiten zu essen. Ich überlege noch, ob ich gegrillten Fisch oder einen Salat essen werde.

Ja, und dann kamen Barbara und Yury vorbei. Ich entschied mich für Salat. Yury und Barbara teilten sich einen gemischten Tapas Teller und den gleichen Salat. Sehr lecker und wirklich eine sehr gute Aussicht. Und es wird Anfang Oktober eine grosse Party geben!


20.07 2026 – Puerto de la Cruz: Pavillon von Lomo Nieves

20. Juli 2026


Hier ist eine deutsche Übersetzung des abgebildeten spanischen Textes über den Pavillon von Lomo Nieves in Puerto de la Cruz:


EIN PAVILLON MIT BRITISCHEN REMINISZENZEN

Cayetano Barreto Herzog

Die europäische Tradition von Puerto de la Cruz entspringt ihren eigenen Wurzeln und Ursprüngen, die mit dem Handel und dem florierenden Seeverkehr verbunden sind. Diese prägten eine Epoche und verliehen der Stadt das Siegel, an der Avantgarde der Entwicklung und des Fortschritts des Orotava-Tals und des Nordens von Teneriffa zu stehen. Als kosmopolitische, gastfreundliche und dem permanenten Einfluss der Kulturen und Strömungen aller Kontinente offene Stadt hütet sie unzählige Relikte ihrer Vergangenheit. Diese lassen sich in ihren wenigen, aber wertvollen Monumenten von historisch-künstlerischem Interesse erahnen – und in vielen anderen, die dieses Privileg nicht genießen, obwohl sie an sich eine solche Anerkennung verdienen.

Die unaufhaltsame und unüberlegte Expansion, die das wirtschaftliche, soziale und menschliche Wachstum der Stadt beherrscht, hat viele architektonische Werke unberührt gelassen, die für ihre Identität als Volk prägend sind. Doch heute werde ich mich nicht auf jene Denkmäler beziehen, die einen wichtigen Teil der historischen Vergangenheit von Puerto de la Cruz markiert haben und die uns seit dem 17. Jahrhundert stumm, unbeweglich, ruhig und majestätisch betrachten – abgesehen von der einen oder anderen Erschütterung, wie dem jüngsten Erdbeben, das uns den Boden bewusst machte, auf dem wir stehen. Wenn die Patronatsfeste von Puerto de la Cruz uns die Unverblümtheit des Sommers vor Augen führen, erlaube ich mir die Freiheit, auf meine Vorlieben für den alten und liebgewonnenen Pavillon von Lomo Nieves (Templete de Lomo Nieves) anzuspielen. Dieser wird in die Geschichte eingehen, weil er einer der beliebtesten Orte des Adels, des Bürgertums und der Inselaristokratie im Allgemeinen und des Orotava-Tals im Besonderen war. Er wurde als Ort für Gesprächsrunden (tertulias) entworfen und ausgewählt, als Aussichtsterrasse, auf der man an jenen Festtagen oder Sommerabenden bei Sonnenuntergang den Tee einnahm. Von fast jedem Teil der Stadt aus ist dieses Monument zu sehen, das uns heute einsam und traurig erscheint, verloren in den Ausläufern des 19. Jahrhunderts.

Der Pavillon von Lomo Nieves war das Ergebnis der Fantasie von Federico de San Jorge Renshaw de Orea als Treffpunkt und Ort für gesellschaftliche Zusammenkünfte. Das hervorragende und prächtige Panorama, das man von dem Vorgebirge aus betrachten konnte, war die entscheidende Zutat, die 1876 zu seinem Bau führte. Dieses architektonische Werk, das aus geometrischer Sicht ein Polyeder bildet, ist eng mit einem Grundstück verbunden, das als Naturschutzgebiet gilt. Es versteht sich von selbst, dass es eine unauslöschliche Verbindung mit der jüngeren Geschichte der Stadt pflegt.

Don Francisco Renshaw de Orea wurde am 24. März 1826 in Philadelphia (Vereinigte Staaten von Amerika) im Schoß einer edlen und angesehenen Familie britischer Herkunft geboren. Sein Vater, Benjamin Renshaw-Hutchinson Squire, war Konsul der Vereinigten Staaten und zuständig für Geschäfte in der Nähe der Residenz von Venezuela.

Unter den Ämtern, die Francisco Renshaw bekleidete, ragt das des Konsularagenten der USA in Puerto de La Orotava heraus. Er war Mitglied der Geografischen Gesellschaft von Paris (Frankreich), wie aus dem Adelsregister der Kanaren (Registro Nobiliario de Canarias) hervorgeht. Ein Teil seines Lebens verbrachte er in Puerto de la Cruz, in dem Haus, das er in der Calle Blanco besaß, in dem Gebäude, in dem anscheinend der berühmte Einwohner José Agustín Álvarez Rixo lebte.

Alle Wege scheinen in dem Pavillon zusammenzulaufen, der seine britischen Reminiszenzen bewahrt. Man kann ihn über die Straßen Camino und Lomo Nieves, im El Pulpo de Las Cabezas, im äußersten Süden erreichen. Vom östlichen Sektor aus ist er leicht über die Straßen Pérez Zamora und La Sala zu erreichen. In einer anderen, nicht allzu fernen Epoche konnte man durch eine Gasse hineingelangt, die von dem Gebäude hinaufführte, in dem die alte Kaserne der Zivilgarde untergebracht war, die heute in den Sitz einer religiösen Kongregation umgewandelt wurde.

Ich glaube, es wäre sehr angebracht, seine Restaurierung zu fördern, damit der Verfall, unter dem er derzeit leidet, nicht zu seinem Verschwinden aus der urbanen Geografie der Stadt führt. Jeder Anlass ist recht, so bescheiden er auch sein mag, um daran zu erinnern, dass im Pavillon von Lomo Nieves noch immer der Tee serviert werden kann. Obwohl mir heute nur noch der Beweis bleibt, seine Wunden betrachten zu haben, die noch nicht geheilt sind – zugefügt vielleicht durch einen räuberischen und feindseligen Geist.

Cayetano Barreto-Herzog


20.07.2026 – Teneriffa: Spätstück im Happy Café

20. Juli 2026

.. Am alten Busbahnhof direkt beim Hotel Marte neben dem Mazaroco. Das alles kennt Chris noch gut. Als ich das erste Mal auf Teneriffa war, passierte dies zusammen mit Chris. Das muss noch vor meinem Umzug in die Schweiz gewesen sein. Weiss es aber nicht mehr. Um das Jahr 2000 herum.

Hotel Marte in Puerto de la Cruz

Wir wohnten im Hotel Marte und gingen regelmäßig ins Happy Café oder ins Mazaroco.

Der alte Busbahnhof, vorne rechts das Happy Café, Bildmitte das Mazaroco

Das Hotel und die beiden Café/Restaurants haben die Zeit unverändert überlebt. Auch die Werbestele mit der vergilbten Werbefläche und der ständig falschen viel zu hohen Temperaturanzeige steht noch.

Aussicht vom Happy Café

Wenn es einen nicht stört, dass ständig Busse, Autos und Taxis vorbeifahren, dann ist das Happy Café ganz in Ordnung.

Die Preise im Happy Café sind absolut Human.
Auch bei der La Terrasse gibt es guten Kaffee
Am kleinen Fischerhafen in PDLC kann man auch gut Baden gehen.
Die Innenausstattung der Nuestra Señora de la Peña de Francia ist absolutly stunning! Katholische Kirche von 1697 mit Holzdecke im Mudéjarstil, 3 Kirchenschiffen und angrenzender Gartenanlage.
Ein riesiger Griechischer Salat beim Mango.
Zum „Pavillon de Lomo Nieves“ habe ich später noch etwas geschrieben. Templete de Lomo Nieves, einen neoklassizistischen Pavillon aus dem 19. Jahrhundert. Einst gehörte er zum Anwesen Sitio Luna und diente den Hotelgästen als Aussichtspunkt für den Nachmittagstee
Playa Jardin. Feinster Lavasand. Schwarz, heiss. Entworfen von Cesar Manrique.
Eine Pandanus Frucht. Unreif. Essbar. Selten.
PDLC von Punta Brava aus
Playa Jardin after Sunset
Ein für das Fest „Virgin del Carmen“ dekoriertes Fischerhaus in PDLC
Beim „Agora“ auf einen Vino Blanco Canaria

Mit Julie&Steve beim Agora bringing Whitewine to the Whitewine!