Gadget für mehr Speicher – Der USB-Finger-Stick

13. November 2006

Da wir grad beim Thema „Gadgets“ sind. Hier ein anderes Beispiel für einfallsreiche Speichererweiterung: Der USB-Stick im Fingerlook. Material reinstes Silikon.

Zusammen mit dem Swiss-Pen und dessen Manicure-Werkzeuge das ideale Weihnachtsgeschenk.


Gadget für intelligentes Wohnen – Sony VAIO VGN-UX280P 4.5″ Notebook PC

13. November 2006

Der Sony Vaio Micro-Pc is so klein und leicht. Kaum zu glauben – in ihm steckt ein voll funktionsfähiger Computer. Nur wenig grösser als ein PDA schliesst der UX280P die Lücke zwischen eben diesen und Notebooks. Er bringt einen 4,5″ Widescreen SVGA Monitor mit, der beim Zurseite-Schieben ein integriertes Keyboard verbirgt.

 

Weitere Features: Intel Core Solo Processor U1400, 1 GB RAM, 40 GB Hard Drive. Mehr Infos hier.


Gadget für Kleinkinder – Hannspree’s Plush Giraffe 10″ LCD Television

13. November 2006

Ich besass eine Rassel, einen Schnuller, ein Strampelhöschen, eine Windel mit unterschiedlicher Befüllung und eine Knuddeldecke. Im Zeitalter der totalen Medienberieselung hätte sich das für mich grundlegend geändert. Das Kleinkind von heute schreit nach einem TFT mit Plüschüberzug. Besser gesagt: Mit dem modernen Knuddelfernseher ist es ruhig gestellt.
Die Firma „Hannspree Europe GmbH“ hilft gestressten Muttis und Pappas mit den süssen Knutsch-TVs in verschiedenen Tierhüllen.

 

Die Hanspree-LCD-Fernseher gibt es bei verschiedenen Onlineshops ab 300 Euro.


Gadget mit Swisstouch – Wagner Spectrum Swiss Pen

12. November 2006

Der ideale Kugelschreiber für die ambitionierte Sekretärin – sorry – Teamassistentin: „Wagner Spectrum Swiss Pen„. Denn so können die Ladies während einer kurzen Pause vom anstrengenden Protokollschreiben kurz die Nägel schneiden und zurecht feilen. 🙂
Sämtliche Wagner Swiss Pens besitzen nämlich ein original Victorinox-Tool-Set im Kopf. (Messer, Schere, Schraubenzieher, Brieföffner, Feile etc.). Die Tinte fliesst in jeder (Körper-)Stellung – also auch Kopfüber, Unterwasser (also auch im Whirlpool) und auf rutschigen Oberflächen (z.B. auf dem Schminkspiegel).

Wagner Spectrum Swiss Pen

Ich habe nur noch keinen Shop in der Schweiz gefunden!?


Gadget for more Memory – USB Wooden Memory Sticks

12. November 2006

Müssen USB-Sticks immer klein, flach und langweilig aussehen? Nein, das muss nicht sein. Die Firma OOOMS aus Holland verbaut natürliches Holz als Verpackung für die kleinen Speichererweiterungen.

Die Teile kosten ab 45 Euro und sind online bestellbar.


Gadget for the Club – T-Qualizer Music T-Shirt

12. November 2006

Wer erinnert sich noch an die Verstärker mit eingebautem Equalizer aus den 80er Jahren? Die Balken des jeweiligen Freqenzbandes zeigten die Intensität an. Nun gibt es ein T-Shirt auf dem nicht etwa ein Equalizer aufgedruckt ist – nein – ein richtiger Equalizerpanel pulst im Sound der Frequenzen. Somit ist dieses Shirt ideal für den ausgefallenen Auftritt im Club!

Für schlappe 30 Euro ist das „T-Qualizer Music T-Shirt“ erhältlich.


Kuriose USB-Geräte – Schallplattenspieler und Raketenabschussbasis

12. November 2006

Kuriose USB-Geräte – Schallplattenspieler und Raketenabschussbasis

Nachdem ich bei Mr. Leu den USB-Schallplattenspieler von Conrad gesehen hatte, fiel mir ein, dass ich in einer Zeitschrift in Bali ein noch viel kurioseres USB-Gerät abfotografiert hatte:

Der Bunkerbound USB-Missile Launcher! Beachten Sie den Hinweis: Not suitable for children under 35. Also dann bestelle ich mir das Teil doch mal.


Nur für Busse – Effektive Strassensperre

7. November 2006

Dieser kleine Video-Clip sendete mir soeben Bernd per Mail. Es handelt sich dabei um eine sehr effektive Fussgängerzonen-Strassensperre. Viel Spass beim „Luage“!

Nur für Busse – Effektive Strassensperre (Video)


Singapore – Abflug am Nachmittag und erster Abend in Kuta auf Bali

4. November 2006

Da wir am Abend zuvor bereits um 23 Uhr zu Bett gegangen waren, standen wir relativ früh auf der Matte. Schon um 8 Uhr versammelten wir uns um den Frühstückstisch im Ballroom des „New Park Hotels“. Das Frühstück nahm sich „very British“ aus. Zum Lichtfest nach „Little India“ reisten offensichtlich noch mehr Inder an, als sonst üblich. Der Frühstücksraum war deshalb schon um diese Zeit gut gefüllt. Der dicke Koch mit dem riesigen Messer im Gürtel stampfte mehrmals an uns verschiedene Tabletts balancierend vorbei. Nach dem Frühstück packten wir unsere Koffer fertig, fuhren mit dem Lift zur Rezeption, checkten somit aus und deponierten die Koffer an der Rezeption. Wir hatten vor nochmals etwas im Stadtteil „Little India“ herumzuwandern.

Singapore – New Park Hotel.­ Very British dieser Frühstücksraum (Ball Room)

Singapore – Little India. Chinesisches Porzellan

Singapore – Little India. Restaurant

So verliessen wir das Hotel und gingen direkt durch das dem Hotel angeschlossene Einkaufzentrum. Schauten uns noch etwas die Elektrogeräte und sonstigen Dinge an. Dann wanderten wir durch die Arcaden die Strassen entlang. Die Geschäfte und Lokale sind klein und vielfältig. Dann erreichten wir ein grösseres Einkaufzentrum „Mustafa Shopping Mall“. Chris und Beat blieben vor der Tür und rauchten eine. Mike und ich betraten das klimatisierte Kaufhaus. Vorher band ein Security unsere Taschen mit Kabelbindern zu. Ich benötigte für Bali noch Strandschuhe und prompt fand ich im Erdgeschoss am Ende der Rolltreppe welche auf einem Gruschtisch für 19 Singapore-Dollar (10 Euro). Mike stöberte in der Sportabteilung herum und fand eine Gürteltasche von Adidas. Sicherlich keine originale, aber dafür günstig. Umgerechnet 12 Euro. Wir schlenderten durch die Etagen und schauten uns die Auslagen an. Es gab alles zu kaufen, was man sich wünschte – sogar Medikamente frei ab Theke – Aspirin? Gegen 13 Uhr hatten wir unseren Rundgang beendet und liefen noch etwas in den Strassen von „Little India“ herum.

Singapore – Little India.­ Telekommunikationsverteilung

Singapore – Little India.­ Hausanschluss

Singapore – Little India. Waschtag in der Rochor Channel Road

Singapore – Little India. Jin Besar Road.

Singapore – Little India. Electronic Shopping Mall.

Hinter einer Shopping-Mall an einem Parkplatz fanden wir einen Aschenbecher. Von dort aus beobachteten wir die Arbeitsweise einer Poliertruppe. Einer schaufelte in einen Jutesack den Sand hinein. Ein anderer hob den Sack auf den ersten auf einem wackeligen Gerüst stehenden. Der schwang den Sack zum nächsten über ihn auf dem Gerüst hockenden. Dieser reichte den Sack einem anderen in der 1. Etage und ein weiterer Kerl schüttete den Sand aus und warf den Sack wieder hinunter zum ersten Schaufler. Wo bei uns sofort durch ein Förderband 3 Leute eingespart werden, beschäftigt man hier 5 Personen. Wir wanderten anschliessend weiter zur Rochor Channel Road und überquerten diese. Die Ampeln zeigen während der Grünphase an, wie lange noch grün sein wird. Aus den Fenstern des Ronchor Centers hingen massenhaft Klamotten. Scheinbar herrschte Waschtag. Dann betraten wir eine Shopping-Mall, welche nur für Elektronik-Geräte gedacht war. Digitalkameras, Videokameras, MP3-Player, Laptops etc. pepe. in riesiger Auswahl auf 5 Etagen.

Singapore – Little India. Sri Veerama Kaliamman Temple.

Singapore – Little India.­ Arbeitssicherheit?

Nach der grossen Elektronik-Shopping-Mall schlenderten wir langsam wieder zurück zum Hotel. Wir kamen an einem Hindu-Tempel vorbei und ich fragte Chris, ob man den auch als Touri einfach mal so ansehen kann. Das schien möglich. So zogen wir unsere Schuhe am Eingang aus und sahen uns den „Sri Veerama Kaliamman Temple“ an. Anschliessend beobachteten wir noch zwei Fassadenmaler bei der Arbeit. Scheinbar wird die persönliche Sicherheit hier nicht so ernst genommen; denn einer der Beiden kletterte auf einen Plastikhocker um auf das Dach zu gelangen. Im Hotel angekommen, liehen wir uns Handtücher für den Pool aus. Die beiden Bediensteten waren so was von nett und extrem warm. 🙂 Dafür war der Pool gekühlt. Die letzten Stunden bis wir zum Flughafen abgeholt werden, würden wir hier verbringen. Leider durchkreuzte ein Gewitter mit heftigen Winden unseren Plan.

Singapore – New Park Hotel. Mike,­ Beat und Chris am Pool am Abreisetag.

Singapore – New Park Hotel. Mike,­ Beat und Chris am Pool am Abreisetag. Noch 5 Minuten bis zum Unwetter

Singapore – New Park Hotel. Mike,­ Beat und Chris am Pool am Abreisetag. Noch 1 Minute bis zum Unwetter.

Singapore – New Park Hotel. Mike,­ Beat und Chris am Pool am Abreisetag. Flucht vor dem Unwetter.

Singapore – New Park Hotel. Mike,­ Beat und Chris am Pool am Abreisetag. Flucht vor dem Unwetter.

Im Gegensatz zu Beat, Chris und Mike hatte ich das Unwetter erahnt und mich angezogen, sowie einen Kaffee bestellt. Dann schrieb ich an meinem Tagebuch weiter und legte die Digitalkamera zurecht, um nach wenigen Minuten die Flucht der Freunde zu dokumentieren. Ein erster Windstoss war ein trockenes Palmenblatt direkt neben Mike auf den Boden. Als es dann heftig zu regnen begann waren auch die drei Freunde überzeugt in den sicheren Bereich der Hotelveranda zu flüchten, in deren Schutz sie sich dann anzogen. Wir gaben die Handtücher ab und gingen hinunter zur Rezeption, um ein Taxi zum Airport Changi zu ordern. Wir liessen uns unsere Koffer aushändigen und bestiegen das Taxi. Der Taxifahrer fuhr uns durch den dichten Verkehr rasant zum Airport und erzählte uns ein paar Eigenheiten des Taxifahrerlebens in Singapore. Allerdings stellten wir fest, dass das Lenkradspiel eine halbe Umdrehung betragen musste und der Querlenker der Radaufhängung schepperte. Direkt vor dem Abfertigungsgebäudes der „Garuda Airline“ liess er uns aussteigen.

Singapore – Changi Airport.­ Eingangshalle vor dem Checkin.

Singapore – Changi Airport. Der Tower.

Singapore – Changi Airport. Unser Flieger nach Bali.

Singapore – Changi Airport. Kaufwütige Russen am Gate.

Wir checkten unser Gepäck am Schalter der „Garuda Airline“ ein und begaben uns in den Immigrations-Bereich. Dort wurden unsere Visas gestempelt. Dann ging es weiter in den Durchleuchtungsbereich – wieder einmal. Im Transitbereich besorgten wir uns erst mal Zigaretten (Stange für 19 Singapore-Dollar). Dann begaben wir uns zum Terminal 2 an das Gate 32; denn unser Flug würde um 17:55 starten. Wir hatten noch Zeit für einen Kaffee bzw. Cola. Dann checkten wir ins Gate ein und suchten uns Sitzplätze. Gegenüber sass der Trupp Russen, die wir schon beim CableCar auf Senstosa-Island gesehen hatten. Die Herrschaften hatten in Singapore kräftig eingekauft und präsentierten sich gegenseitig die neuesten Errungenschaften. Dann bestiegen wir den Flieger der Garuda Airline.

Singapore – Chaos beim Einstieg in den Flieger.

Bali -­ Ankunft am Ngurah Rai International Airport.

Während des Fluges nach Bali bekamen wir noch ein Abendessen offeriert. Neben mir sass ein Pärchen aus China? Das Mädchen war zierlich – dafür der Typ umso fetter. Mike erzählte mir, dass scheinbar in China die Mädels stämmige Sumoringer-Typen lieben. Während ich das Besteck auspackte, hatte der Kerl bereits seine Portion schmatzend herunter geschlungen. Während ich das erste Stück in den Mund schob, tauschten der Typ und seine Freundin die Portionen aus. Dann begann das Geschmatze erneut. Nach dem Essen packte der Kerl seine Playstation2 aus und zeigte der am Fenster sitzenden jungen Dame irgendwelche Bilder. Ich dachte schon er würde sie dabei erdrücken. Der Flug dauerte nicht ganz drei Stunden. Die kleine Maschine setzte hart auf der Landebahn des Ngurah Rai International Airport auf. Die Maschine schlingerte und man hörte die Bremsen quietschen. Eine Gangway wurde herbei gefahren und endlich durften wir aussteigen. Mit zwei Bussen wurden wir quer über das Flugfeld zum Airportgebäude gefahren. Im Flughafengebäude angekommen füllten wir ein Visa aus und durchliefen vier Stationen. Ein Beamter sah sich das Visa an, nahm 25 US-Dollar in Empfang. Ein weiterer stempelte das Visa. Ein weiterer riss das Visa ab. Und die letzte Station war nochmals eine Kontrolle von Pass und Visareststück. Dann standen wir um das Gepäckband und schliesslich nahmen wir unsere Koffer in Empfang. Sofort wurden wir von „Transport-Transport“-Herrschaften umringt. Wir fuhren aber unsere Koffer selbst aus dem Gebäude. Draussen auf der rechten Seite befand sich ein Taxi-Schalter. Dort löhnte ich erst mal 45 000 Rp. für die Fahrt zum Hotel. Der Taxifahrer meinte aber dann, dass für vier Personen samt Gepäck 2x 45 000 Rp. fällig wären. So teilten wir uns auf die zwei Taxi auf und fuhren aus dem Flughafengelände nach Kuta. Der Verkehr war heftig und es ging in Kuta nur mit Stop-and-Go voran. So konnten wir uns einen ersten Eindruck von Kuta bei Nacht machen. Nach 20 Minuten erreichten wir das „Aneka Beach Hotel“ direkt an der Uferstrasse von Kuta Beach. Das war gegen 21:30 Uhr. Die Checkin-Formalitäten erledigte Chris und diese brachten wir schnell hinter uns. Wir bezogen unsere Zimmer: Beat 504, Mike und ich 505 und Chris 506. 

Bali – Hard Rock Cafe Kuta. Chris vor seinem Burger.

Bali – Hard Rock Cafe Kuta. Beat vor seinem Burger.

Bali – Hard Rock Cafe Kuta. Mike vor seinem Sandwich.

Bali – Hard Rock Cafe Kuta. Peter vor seinem Sandwich.

Bali – Hard Rock Cafe Kuta. Chris beisst herzhaft in das Sandwich.

Bali – Hard Rock Cafe Kuta. 13. Geburtstag Hardrock Cafe Kuta.

Bali – Hard Rock Cafe Kuta.­ Geburtstagsparty im Tanztempel

Jeder rauchte erst eine Zigarette auf dem Balkon. Dann vereinbarten wir zum nahen „Hard Rock Cafe“ zu gehen. An dem Lokal waren wir mit dem Taxi vorbei gefahren. So schlenderten wir entgegen der Fahrtrichtung auf dem Bürgersteig zum „Hard Rock Cafe“. Vorher mussten wir aber noch einen Geldautomaten suchen. Diesen fanden wir auch gleich ums Eck beim „Starbucks“. Auf einen Schlag war jeder von uns Millionär geworden. 1 Euro entspricht 11 000 Rp. (Rupia). Somit zogen wir 1 000 000 Rp., was nicht mal 100 Euro entspricht. Mit prall gefüllten Geldbeuteln gingen wir die wenigen Meter zum „Hard Rock Cafe“ zurück. An der Aussentreppe wurden wir von einem Servicemenschen empfangen und gefragt, ob wir nur was trinken oder auch etwas essen wollen. Wir hatten Hunger und liessen uns auf die Terrasse im ersten Stock einen Tisch geben. Dann bestellten wir jeder das Clubsandwich und ein grosses San Miguel. Es dauerte nur wenige Minuten und die Mahlzeit stand vor uns. Dann stiessen wir auf unseren Urlaub an und liessen es uns schmecken. Nach dem Essen schauten wir noch für etwa eine halbe Stunde ins Innere des „Hard Rock Cafe`s“. An diesem Tag feierte das Lokal seinen 13. Geburtstag. Mit Live-Bands und DJ-Sets liess man es krachen. Chris und Beat verabschiedeten sich gegen Mitternacht. Mike und ich blieben noch auf ein Bier. Gegen halb Zwei hatten auch wir genug und schlenderten zurück zum Hotel. Müde fielen wir ins Bett.


Singapore – Sentosa-Island und Night-Safari im Zoo

3. November 2006

Gegen 9 Uhr kamen Chris und Beat zu uns auf das Zimmer und wir fuhren mit dem Lift in den Ballroom zum Frühstücken. Der Ballroom war ein fensterloser Raum mit Teppich ausgelegt, an den Wänden grossflächige Spiegel und indirekte schummrige Beleuchtung. Ein Ballroom sieht in meiner Vorstellung etwas anders aus. An runden Tischen fanden 8 Personen Platz. Wir meldeten uns an der Rezeption an. Ich sah im Flur eine Espressomaschine, nahm eine Tasse und drückte auf den Knopf. Während der Kaffee in die Tasse lief, schaute ich mich um. Komisch, ausser mir stand niemand an der Maschine an. Dann merkte ich, dass diese Kaffeemaschine nicht für das Frühstücksbuffet gedacht war, sondern für Seminarteilnehmer, deren Räume auf der gegenüberliegenden Seite des „Ballrooms“ lagen. Ich schnappte mir in aller Ruhe noch Milch und Zucker und ging grinsend in den Ballroom zurück. Mike, Chris und Beat hatten sich schon einen Tisch reserviert.

Quer im Raum stand das englische Buffet angerichtet: Speck, Eier, Bohnen, der obligatorische Durchlauftoaster, Croissants, Gemüsemischmasch, Orangensaft, Müsli. Ich belud meinen Teller mit Croissants, Butter, Marmelade und einem Ei und setze mich. Das Ambiente in dem Ballroom erinnerte mich an das Hotel in Malta. Auch schienen die selben Personen darin zu sitzen. Nur die Bedienungen waren Asiaten und an den Tischen sassen Inder. Mike hatte da noch ein nettes Erlebnis mit einem Inder. Er stand bei den Eiern an und wartete bis die Dame vor ihm eines genommen hatte. Als er das Besteck in die Hand nahm, drängte sich ein etwa 25-jähriger Inder vor ihn, sagte kurz „Excuse me“ und bediente sich an den Eiern. Tja, andere Länder, andere Sitten. Später am Lift dann das gleiche Spiel. Alle stellten sich an und warteten. Der Excuse-Me-Inder drängelte sich vorbei, als sich die Lifttür öffnete.

Singapore – Little India

Singapore – Little India. Blick auf das New Park Hotel

Nach dem Frühstück sammelten wir uns im Hotelzimmer von Mike und mir und Chris erzählte uns die Tagesplanung. Zuerst auf die Freizeitpark-Insel „Sentosa“ und am Abend stand uns eine „Nicht Safari“ im Zoo von Singapore bevor. Kurz vor Mittag verliessen wir das „New Park Hotel“ und gingen die Kitchener Road entlang zur MRT (Mass Rappid Transit) Station „Farrer-Road“. Wir lösten je ein Ticket mit Ziel „Habor Bay“. Nach weniger als 10 Minuten kamen wir dort an und liessen uns von den Wegweisern zum Bustransit zur „Sentosa“-Insel leiten. Die Monorail-Bahn war noch nicht ganz fertig gestellt. Somit bestiegen wir den Bus zum „Sentosa-Arrival-Center“. Beim Aussteigen bekam jeder eine Broschüre mit Spezialangeboten für die im Freizeitpark vorhandenen „Attraktionen und Aktivitäten“. „Butterfly-Park&Insect Kingdom“, „The Merilion“ Symbol von Singapore, „Images of Singapore“ (Berühmtheiten&Informationen zur Geschichte), „Sentosa Luge“, „Skybar“ (Sponsored by Carlsberg), Delphinarium etc. pepe. Wir entschieden uns für die kleinste Tour: Ein Tagesbusticket für 3 S-Dollar und später wollten wir mit dem CableCar (Seilbahn verbindet Sentosa-Island mit Singapore) zurückfahren.

Singapore – Mike, Chris und Beat am Ticketschalter der U-Bahn (MRT)

Singapore – Eingangshalle U-Bahn (MRT)

Singapore – U-Bahn (MRT)

Singapore – Im Shuttlebus zur Insel Sentosa

Busticket gelöst und noch kurz gefragt, welcher Bus zum CableCar fährt: Die „blaue Linie“. Wir stiegen in den nächstbesten Bus ein (Rote Linie) und landeten in der „Dolphin Lagoon“. Das Delphinarium liessen wir links liegen und wanderten am „Palawan-Beach“ entlang. Dort befand sich eine Seilhängbrücke, die zu Aussichtstürmen führte, welche sofort erkundet werden mussten. Von der Insel aus bzw. von den Aussichttürmen hat man normalerweise einen schönen Blick auf eine der meist befahrenen Seestrassen – Malacca – genannt. Hier überfallen immer noch Piraten die vorbeifahrenden Schiffe. Die Sonne schien zwar, aber der in der Luft befindliche Rauch von den Flächenrodungen liess nur eine Sicht von wenigen Kilometern zu. Trotzdem erkannte man einige grössere Containerschiffe und Versorgungsdampfer, die vor Anker lagen. Zwischen den grossen Schiffen fuhren kleinere, wendige Boote, bei welchen es sich wahrscheinlich um Fähren oder Ausflugsboote handelte.

Singapore – Sentosa Island. Am Silosa Beach

Singapore – Sentosa Island. Beat, Chris und Mike bei einer Zigarettenpause am Silosa Beach

Singapore – Sentosa Island.­ Beat und Chris am Aussichtsturm am Silosa Beach

Nach ein paar Fotos und einer scharfen Beurteilung der vorherrschenden Elektroinstallation überquerten wir die Seilhängebrücke zurück zum Strand. Das Wasser in der bucht lud uns nicht unbedingt zum Baden ein, auch wenn wir eine Abkühlung gebraucht hätten. Aber die Wasserqualität und die fehlenden Badesachen standen als negative Punkte zur Diskussion an. Wir beschlossen in ein Strandrestaurant bzw. uns davor zu setzen, um uns eine Erfrischung zu besorgen. Kaffee und Cola, sowie die ein oder andere Zigarette war genau das Richtige in dieser Situation. Auf der Terasse setzten wir uns an einen für Raucher reservierten Tisch und bestellten genau das vorher Genannte.

Singapore – Sentosa Island. Elektroinstallation Silosa Beach

Singapore – Sentosa Island.­ Mike vor der Hängebrücke am Silosa Beach

Singapore – Sentosa Island. Mike und Chris im Restaurant „Club Islander“ Silosa Beach

Singapore – Sentosa Island

Wir genossen das Ambiente, beobachteten Badende oder Vorbeispazierende für etwa eine Stunde. Dann beschlossen wir irgendwie zum CableCar zu gelangen. An der bushaltestelle angekommen, beobachteten wir in einem Tümpel ein paar Wasserschildkröten. Dann bestiegen wir den Bus – wie sich sofort herausstellte – den Falschen! Es war „der Gelbe“ und wir hätten auf „den Blauen“ warten sollen. Somit bekamen wir eine Ehrenrunde im gelben Bus. Ich fragte den Busfahrer, ob man irgendwie umsteigen könne. Leider nicht. So fuhren wir zurück zum Arrival-Center und stiegen dort in „den Blauen“ um. Schliesslich trafen wir doch noch an der Haltestelle in der Nähe des „CableCar“ ein. Aber wo ist den nun der Ticket-Shop? Gleich zwei Ticket-Shops – einer links – einer rechts – von der Strasse. Keiner der beiden Shops war für den CableCar zuständig. Dann versuchten wir es im Souvenir-Laden an der Kasse: Fehlanzeige. Eine Treppe links vom Shop führte zum Eingang der Standseilbahn, aber wo bekommt man die Tickets her? Ein Aschenbecher lud zur Zigaretten- und Suchpause ein. Beim Rauchen entdeckte Chris den Ticketschalter in der Ecke zum Eingang der Standseilbahn versteckt.

Singapore – Sentosa Island.­ Blick über den Hafen in Singapore vom CableCar (Standseilbahn) aus

Singapore – Sentosa Island.­ Blick über den Hafen in Singapore vom CableCar (Standseilbahn) aus

Pro Person berappten wir 11 Singapore-Dollar für die einfache Fahrt. Wir bestiegen die Gondel made in Switzerland (Olten). Chris wurde es etwas mulmig, als wir über den Hafen fuhren. Kurz dachte er über die möglichen Folgen eines Absturzes nach. Wir verliessen beim Hochhaus auf der Stadtseite die Gondel und fuhren mit dem Lift nach unten. Natürlich befand sich dort ein Einkaufszentrum. Dieses durchquerten wir immer auf die Wegweiser „MRT“ achtend. Tickets für die Rückfahrt gelöst und ohne Umsteigen düste die U-Bahn zurück zur „Farrer-Station“. Die Luft war heiss und schwül. Deshalb besuchten wir auf dem Weg zum Hotel noch das Einkaufzentrum in „Little India“. Chris kaufte sich einen Akku-Rasierer von Braun für 14,50 Singapore-Dollar. Anschliessend sahen wir uns die grosse Armbanduhrenauswahl an, welche in Glasvitrinen ausgestellt war. Von Rado bis Seiko ist alles vertreten, was das Sammlerherz gegeistert. Mike und Chris liessen sich die Esprit-Uhren zeigen. Preise zwischen 80 und 140 Singapore-Dollar. Beide behielten sich einen Kauf auf der Rückreise offen. Anschliessend schlenderten wir durch das Einkaufszentrum zurück zum Hotel. Gegen 15 Uhr im Hotelzimmer angekommen, ruhten wir uns erst mal etwas aus. Erst um 18 Uhr würden wir zur „Night Safari“ abgeholt. Wir schliefen sofort ein.

Singapore – Sentosa Island.­ Beat und Chris im CableCar (Standseilbahn)

Singapore – New Park Hotel. Blick auf den gekühlten Hotelpool

Singapore – Night Safari.­ Sammelpunkt vor der Abfahrt

Singapore – Night Safari.­ Bustransfer zum Zoo

Mike war vor mich wach. Wir hatten noch etwas Zeit um uns frisch zu machen. Nacheinander trafen auch Chris und Beat bei uns im Zimmer ein. Kurz vor 18 Uhr verliessen wir das Hotelzimmer und fuhren mit dem Lift in die Lobby. Vor dem Hotel wartete schon der Transferbus, der uns klimatisiert quer durch Singapore zu einem anderen Hotel fuhr. Dort war der Sammelplatz. Dort sortierten die Reiseleiter die Touris nach Zielort aus. Auch wir erhielten einen Sticker auf die Brust und einen Bus zugewiesen. Während der Fahrt erzählte der Reiseleiter ein paar Stories über das Leben in Singapore und die Sehenswürdigkeiten. Auch wurden wir über den Ablauf des Abends aufgeklärt und das was noch kommen sollte. Wir entstiegen dem Bus und wurden zur Bahnstation geleitet.

Singapore – Night Safari.­ Eintrittsbe­reich Zoo Singapore

Singapore – Night Safari. Abfahrt zur Night Safari

Singapore – Night Safari. Fire Show

Singapore – Night Safari. Chris nach dem Safari Burger

Singapore – Night Safari. Mike hält Ausschau nach Tiger

Singapore – Night Safari.

Singapore – Night Safari.­ Andenkenladen

Singapore – Night Safari. Chris und Beat beobachten die Fire Show

Singapore – Night Safari. Beat, Chris und Mike bei einer Zigarettenpause

Singapore – New Park Hotel. Mike liest meine Aufzeichnungen

Wir standen schön brav an und schliesslich setzten wir uns auf einen der Sitze. Dann fuhren wir los – zusammen mit weiteren etwa 50 Personen in der offenen „Tram“. Die Reiseleiterin erzählte etwas über die Lebensweise der verschiedenen Tiere. Scheinbar war gerade Fütterung und so hielten sich viele Tiere entlang der Tramroute auf. Trotz Fotografierverbot mit Blitz konnten einige wenige Mitfahrer es nicht lassen trotzdem zu fotografieren. Tiger und Elefanten, Wildschweine und Hyänen – all das sehen sich täglich über 3000 Night-Safari-Gäste an. Tierjagd macht hungrig. Daher genehmigten wir uns zum Abschluss einen BongoBurger. Während des Essens beobachteten wir noch die Vorführung einer Feuertanztruppe. Dann gegen 22 Uhr fuhr uns der Bus zurück zum Hotel.