Das kommt uns spanisch vor – Homeautomation auf Mallorca

30. Dezember 2006

Wie erwähnt, flogen Mike und ich am 27.12.2006 nach Mallorca. Helga und Thom mit ihren beiden Söhnen Felix und Max luden uns ein. Einmal, um Sylvester auf spanisch zu verbringen und zum Zweiten, um die Elektroinstallation des Hauses auf den neusten Stand der Technik zu bringen – KNX-Gebäudeautomation war die Antwort. Die Küche hatte Thom bereits im Rahmen einer Modernisierung mit intelligenten Miele@Home- und Serve@Home-Küchengeräten, sowie mit KNX-Technik selbst ausgestattet.

Somit fuhren wir am Dienstag Morgen zum Münchner Flughafen und bestiegen das Flugzeug nach Palma. „Raus aus der Kälte“ war das Motto und so landeten wir nach exakt 1 Stunde und 50 Minuten auf der Insel. Thom empfing uns zusammen mit Sonnenschein und fast 20 Grad. Bei den Stalzers angekommen gab es erst eine Stärkung. Dann begann die Besichtigung der Elektroinstallation, welche uns „spanisch“ vorkam. Wir machten uns an die Planung und den Einkauf im nahen Elektrofachmarkt. Abends nahmen wir ein hervorragendes Mahl zu uns und genossen den guten Roten bzw. Paulaner Weizen.

Tags darauf ging es im Wohnzimmer und Esszimmer los. Die bestehende kuriose Elektroinstallation wurde zuerst fotografisch dokumentiert und anschliessend vollkommen zerpflückt und nach den Wünschen von Helga und Thom erneuert. Im Laufe der Jahrzehnte waren einige nicht ganz ordnungsgemässe Erweiterungen vorgenommen worden, welche nun komplett ausgemerzt wurden.

Am zweiten Tag gegen Mitternacht konnte nun heute die erste Etappe abgeschlossen werden. Die Elektroinstallation ist jetzt nicht nur komplett im ordnungsgemässen Zustand, sondern wurde im Wohnzimmer und Esszimmer zusätzlich mit KNX-Gebäudeautomation ausgestattet.  Nun kann sich Thom der Integration der intelligenten Weissen Ware (Miele: Steamer, Backofen; BSHG: Kochfeld und Kühlschrank), sowie des Mediacenters von Microsoft widmen. Als IT-Software und -Datenbank-Spezialist hat er sich dies auf die Fahne geschrieben und aus der Not heraus eine Server-Software als Datenschnittstelle selbst geschrieben.

Nun geht es an die Parametrierung der neuen KNX-Geräte und Morgen an die weiteren Modernisierungsmassnahmen.


Feiertage an Weihnachten – X-Mas-Party beim Anderen Rieu

26. Dezember 2006

Nein, es handelt sich in der Überschrift um keinen Rechtschreibfehler. Gestern – am 2. 1. Weihnachtsfeiertag – fand eine Hammerparty in Regensburg statt. Peter Strassberger alias „der Andere Rieu“ hatte nicht nur Geburtstag, sondern auch noch eingeladen. Schätzungsweise 60 Freunde, Verwandte und Bekannte trafen zur traditionellen Party an der Ladehofstrasse ein. Das Event bildet auch jedes Jahr den Rahmen für ein Klassentreffen. Die Grills, Kamine und Kochplatten glühten. Sein Team hatten Glühwein, Punsch und Feuerzangenbowle vorbereitet und vertrieben so die Kälte aus den Gliedern. Regensburger lagen auf dem Rost – Flammkuchen hatte ich auch noch gesehen. Einer der Höhepunkte war das Konzert mit Violine und Schifferklavier. Mit Wein, Prosecco und Ramazotti versehen fuhren Andrea, Markus, Mike und dorthin und ich durften mitfeiern. Hier also die Pix vom Event.

 

Herzlichen Dank für das tolle Event an Peter und sein Team und kommt gut rüber!


The Woidboyz – The Christmas Special (Video)

25. Dezember 2006

Neues von den Woidboyz: Auf der Jagd nach dem heiligen „Chrisbam“ checken die Woidboyz die Weihnachtsliste ab, treffen auf die „Saubagage“ und überlegen, ob Weihnachten ned doch ausfallen soll – no snow – welcome to the Show. 

Update: Kaum wird’s Sylvester, scho ist das Christmas-Special der Woidboyz fertig 🙂 Dank an Andi und kummts guat umme!


Muffdivers in der Alten Mälze in Regensburg

24. Dezember 2006

Am Samstag tätigten Mike und ich noch unsere letzten Weihnachtseinkäufe in den Arcaden. Gegen 16 Uhr fuhren wir zur Alten Mälzerei. Ich wusste zwar dass die Jungs von „Muffdivers“ heute Abend auftreten, aber nicht wann. Ich erfuhr, dass der X-Mas-Gig um 21 Uhr beginnt. Die „Muffdivers“ als 3. Band dann etwa um 23 Uhr dran wären. Wir fuhren nach Hause und erholten uns vom Weihnachts-Shopping-Wahnsinn. Um 22 Uhr begaben wir uns zur Alten Mälzerei.

Wir trafen die die Jungs von Muffdiver in der Bar und plauderten bei ein paar Bier ein wenig. Dann ging der Gig los. Hier kommt die Band – also die Pix von der Band.

Nach der Show fuhren wir noch mit Hans, Tina, Simon und Andy ins Zap. Wir blieben bis Badeschluss. Anschliessend genehmigten sich Mike und ich noch zwei lange Braune mit Kaffee beim Würstltoni. Den Bericht liefere ich nach. Jetzt geht’s erst mal zu Mam zum Weihnachtsessen.


Driving Home for Christmas

24. Dezember 2006

Endlich Weihnachten!?! Das Jahr ist schon wieder vorbei. 14 Tage Ferien sind angesagt. Wie sieht die Planung aus? Samstag 23.12.2006 Treffen mit der Band „Muffdivers“ beim Gig in der Alten Mälze in Regensburg. Sonntag 24.12.2006 Weihnachtsessen bei Mam und anschliessend traditionelles Weihnachtsfeiern im „Zap“ bei der X-Mas-Party. Montag 25.12.2006 Weihnachtsparty bei Peter alias André Rieu. Dienstag 26.12.2006 Ausschlafen und Packen für Mittwoch 27.12.2006 Abflug nach Mallorca. Brüderchen Mike und ich sind bei Helga und Thom über Sylvester eingeladen bis zum 05.01.2007. Am letzten WE wieder Regensburg und am Sonntag 07.01.2007 fahre ich wieder zurück nach Zürich.

Eigentlich wollte ich erst am Samstag nach Regensburg fahren; denn am Freitag war noch ein kleiner Apéro eingeplant. Aber der Apéro endete bereits um 19:30 Uhr. So entschloss ich mich in meine Wohnung zu fahren und noch schnell zu packen. Da ich eh ein „Nachtmensch“ bin, macht es mir überhaupt nix aus in der Nacht nach Regensburg zu fahren.

Ich startete somit um 22 Uhr mit gepackten Koffern und fuhr zur Shelltankstelle in Schlieren, um Brennstoff zu tanken. Während ich den Wagen betankte, öffnete ich die Motorhaube (Motorraumdeckenl „lol“) und füllte den Wasserbehälter für den Scheibenwischer. Aber die Motorhaube liess sich nicht verriegeln! Na toll! Fängt ja schon gut an. So kann ich nicht auf die Autobahn.

Ich bezahlte die Tankfüllung und fuhr mit halb offener Motorhaube zurück zur Wohnung. Zuerst versuchte ich die Mechanik mit Sprühöl zu behandeln – keine Verbesserung – die Motorhaube blieb nicht zu. „Festbinden“ war meine nächste Idee. Aber mit einer Schnur würde es nicht lang halten. In der Wohnung fand ich in meinem reichhaltigen Fundus an Computerzubehör eine alte PS2-Maus. Kurzerhand die Maus und den Stecker abgeschnitten – das Kabel ist genau das Richtige zur Befestigung der Motorhaube.

Dann startete ich auf die Autobahn. Die Fahrt verlief reibungslos – kein Stau, kein Stress. Kurz vor Regensburg versuchte ich Mike zu erreichen. Ich wusste, dass er auf einer Weihnachtsfeier war. Dann telefonierte ich noch kurz mit Andrea, sie war mit Freundinnen in der Stadt unterwegs. Wir verabredeten uns für die Weihnachts-Party am 25.12. für die Weihnachtsparty bei Peter auf der André Rieu-Weihnachtsparty. Gegen 3 Uhr morgens traf ich im Westhafen Regensburg ein. Mike kam gerade von der Weihnachtsfeier. Wir ratschten dann noch bis 5 Uhr und gingen dann in die „Falle“.


Ein Wochenende in Regensburg – Deggendorf, Christkindlmarkt, Doschauher.tv, DEZ, Arcaden, Fürstin Thurn&Taxis, Kneitinger

17. Dezember 2006

Schon vor Wochen vereinbarten Chris mit mir an einem der Dezemberwochenenden nach Regensburg zum Christkindlmarkt zu fahren. Dieses Wochenende war es dann soweit. Seine Frau nette Frau Jacky war natürlich mit von der Partie und verband den Wochenendausflug mit einer ausführlichen Shoppingtour durch Regensburger Einkaufszentren. Aber der Reihe nach:

Schönes Spätherbstwetter im DezemberChris telefoniert bei einer kurzen Pause mit Robert

Am Freitag den 15.12.2006 starteten wir gegen 13 Uhr von Wallisellen bei schönstem Wetter. Unterwegs rief dann Robert an und wir entschlossen uns einen Schlenker über Deggendorf zu fahren.

Eine wilde Katze am Fenster von Roberts HausDer Deggendorfer WeihnachtsmarktRobert, Jacky und Chris am Deggendorfer WeihnachtsmarktPeter, Robert, Jacky und Chris am Deggendorfer Weihnachtsmarkt

Der Navigator lotste uns Zielsicher zum Haus von Robert in Deggendorf. Nach einem Begrüssungs-Kaffee wanderten wir zum kleinen feinen malerischen Deggendorfer Christkindlsmarkt. Dort genehmigten wir uns einen Heidelbeerglühwein und eine Wurstsemmel.

Das Fernseh-Studio von Doschauher.tv in DeggendorfDas Fernseh-Studio von Doschauher.tv in DeggendorfDas Fernseh-Studio von Doschauher.tv in DeggendorfDas Fernseh-Studio von Doschauher.tv in Deggendorf

Anschliessend zeigte uns Robert das Fersehstudio von Doschauher.tv in der Nähe der Fachhochschule Deggendorf.

Das Fernseh-Studio von Doschauher.tv in DeggendorfDas Fernseh-Studio von Doschauher.tv in DeggendorfIm Ratskeller Deggendorf

Dort baute eine Rockgruppe gerade das Set um, damit ein Musikvideo gedreht werden konnte. Danach verspürten wir Hunger und Robert führte uns in die Gewölbe des Deggendorfer Rathauskeller zum Essen aus.

Die Wohnung von MikeEine Katze sonnt sich

Frisch gestärkt verabschiedeten wir uns von Robert und Deggendorf und fuhren nach Regensburg weiter. Jacky begeisterte sich sofort für die Wohnung für Mike. Nach ein wenig Plaudern gingen wir früh zu Bett – gegen Mitternacht. Jacky wollte sich ja am Samstag in den Weihnachtstrouble stürzen und ausgiebig „schöppelen“ gehen.

Jacky und Chris beim Einkaufen in den Regensburger ArcadenJacky und Chris beim Einkaufen in den Regensburger ArcadenEinkaufsstau am Parkhaus Peterstor

Schon um 9 Uhr standen Jacky und Chris auf und begaben sich in das Donau-Einkaufs-Zentrum in Regensburg. Mike und ich schliefen uns aus und stiessen dann in den Regensburger Arcaden zu den beiden „Schöppeler“. Dann liessen wir das Auto in den Arcaden stehen und gingen zu Fuss am Peterstor vorbei – Ziel der Weihnachtsmarkt im Hof des Fürstlichen Schlosses von Gloria von Thurn&Taxis. Das Auto in den Arcaden stehen zu lassen, war die richtige Wahl. Vor dem vollkommen überfüllten Peterstorparkhaus staute sich der Verkehr bis zur Maximilianstrasse hinauf.

Weihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&Taxis

Dort bezahlten wir 3,50 Euro pro Person Eintritt und schauten uns um.

Weihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&TaxisWeihnachtsmarkt Christkindlmarkt Fürstliches Schloss Fürstin Gloria von Thurn&Taxis

Vor den vielen Ständen und im Innenhof des Schlosses tummelten sich massenweise Touristen und versorgten sich mit Ess- und Trinkbarem.

Chris und Jacky beim NateltäschchenkaufChris und Jacky beim NateltäschchenkaufChris und Jacky beim Nateltäschchenkauf

Vom Schloss wanderten wir die Obere Bachgasse entlang. Jacky entdeckte neben einem „Kinder-Second-Hand“-Shop (gibt es nun schon gebrauchte Kinder) einen netten kleinen Laden. Dort lag in der Auslage eine Schweizer Nateltasche, für welche sie sich sofort begeisterte und diese erstand.

Peter, Jacky und Chris am Regensburger ChristkindlmarktPeter, Jacky und Chris am Regensburger ChristkindlmarktPeter, Jacky und Chris am Regensburger Christkindlmarkt

Anschliessend stürzten wir uns in den Regensburger Christkindlmarkt am Neupfarrplatz und besorgten uns je eine original „Regensburger Knackersemmel mit allem“ zusammen mit einem weiteren Glühwein. Jacky suchte auf dem Weg zurück noch das ein oder andere Schuhgeschäft auf, konnte aber leider kein passendes paar Schuhe für sich finden.

Peter, Jacky und Chris am Regensburger Christkindlmarkt

Gegen 18 Uhr begaben wir uns auf den Nachhauseweg, um uns für den Abend ein wenig auszuruhen; denn um 20 Uhr würde uns Markus mit dem Auto abholen.

Mike, Chris, Jacky, Markus und Peter im Regensburger Kneitinger am ArnulfsplatzMike, Chris, Jacky, Markus und Peter im Regensburger Kneitinger am ArnulfsplatzMike, Chris, Jacky, Markus und Peter im Regensburger Kneitinger am ArnulfsplatzMike, Chris, Jacky, Markus und Peter im Regensburger Kneitinger am Arnulfsplatz

Zum Abendessen führte ich Jacky, Chris, Markus und Mike in das Traditionslokal Kneitinger aus. Das Kneitinger-Bier ist legendär und über die bayerischen Landesgrenzen bekannt. So liessen wir uns eine Halbe zusammen mit 6 Bratwürstl auf Kraut schmecken.

Mike, Chris, Jacky, Markus, Martina und Peter in der Oscar-BarMike, Chris, Jacky, Markus, Martina und Peter in der Oscar-BarMike, Chris, Jacky, Markus, Martina und Peter in der Oscar-Bar

Am späten Abend stiess dann Martina – die Freundin von Markus – zu uns dazu und wir entschlossen uns auf den ein oder anderen Cocktail in die „Oscar-Bar“ in der Roten-Hahnen-Gasse zu gehen. Dort ergatterten wir den Fensterplatz und plauderten bis kurz 1 Uhr Morgens.

Dann verabschiedeten wir uns von Martina und Markus und besorgten uns nach einer kurzen Wanderung durch die altehrwürdige Altstadt von Regensburg am Domplatz ein Taxi zurück zu Mike’s Appartement.

Am heutigen Sonntag um 13 Uhr beluden Jacky, Chris und ich das Auto und verliessen Regensburg. Die Fahrt zurück verlief vollkommen reibungslos – ohne Stau, nur regnete es ohne Ende. Aber das konnte den Gesamteindruck der Schweizer Gäste nicht trüben: Es war wieder ein fantastisches vorweihnachtliches Wochenende in Regensburg.

Nun kommt die letzte Arbeitswoche in diesem Jahr auf mich zu. Am kommenden Samstag „sattele ich die Hühner“ und reite wieder nach Regensburg. Weihnachten und Sylvester stehen an.


Exklusive Bilder – „Woidboyz – The Muh Vieh“ vom Filmdreh

17. Dezember 2006

Heute morgen habe ich von den Woidboyz exklusive Fotos vom Filmdreh zu „Woidboyz – The Muh Vieh“ erhalten. Schon vor der mit absoluter Spannung erwarteten Premiere ist sicher, dass der Film epochale, unwiderrufliche Einflüsse auf unser zukünftiges Leben haben wird.

Durch die Dreharbeiten wurde eine von Wissenschaftlern bisher in die Märchenwelt verdammte bzw. als ausgestorben klassifizierte Lebensform in den bayerischen Wäldern wiederentdeckt: Die Waldfee! Die Woidboyz konnten die junge blonde Schönheit durch ihre geballte Manneskraft für eine Hauptrolle im Film überreden. Mit etwas Glück stöbern die beiden auch noch den ein oder anderen Woipertinger auf.

Auch modisch wird sich in der Filmbranche durch den Film „Woidboyz – The Muh Vieh“ alles verändern. Von noch völlig unbekannten Modedesignern entworfen und in geheimen Bekleidungsmanufakturen im tiefen Bayerischen Wald gefertigt, wird die im Film von den Woidboyz und den auftretenden Filmkollegen getragene Bekleidung die Mode im Sommer 2007 massgeblich beeinflussen. Dagegen stinkt der vor Werbung strotzende neue James-Bond-Film absolut ab.

Wir dürfen weiter gespannt sein.

Related Links:

Ausserdem:


Hot-News zum Film „Woidboyz – The Muh Vieh“ aus erster Hand

15. Dezember 2006

Heute bekam ich von den Woidboyz einen Kommentar zu meinen Thread „Woidboyz – The Muh Vieh„, in welchem sie mir mitteilten, dass sich die URL geändert hätte: http://www.woidboyz.com/ . Natürlich wollte ich mehr über den aktuellen Stand des Films erfahren und klickte die Seite an. Leider stellte ich fest, dass lediglich der mir schon bekannte Trailer zu „Woidboyz – The Muh Vieh“ vorhanden war – allerdings als Flash. Dann sah ich mir den Quellcode der Seite an. Vielleicht steht da ein Autor drin? Nein, leider nicht. Keine Metatags. Dafür fand ich heraus, dass das Trailer-Flash auf einer anderen Domain gehostet wird: www.muff-music.com. Das ist die Website einer Rockband namens „Muffdivers“: Hans Ebnet (Bass), Simon Vogl (Guitar), Ulrich Schöpe (Drums) und Andreas Weindl (Vocals).

Muffdive? Das war der Lieblingsdrink in der Regensburger Rockdisco „Factory“. Die ist doch seit einiger Zeit wiedereröffnet worden? Gibt es zwischen den Woidboyz, der Rockband „Muffdivers“, der Rockdisco „Factory“ eine Verbindung? Also auf der Website www.muff-music.com mal auf „News“ geklickt.

Tatsächlich, die Jungs sind in der „Suite15“ am Peterstor aufgetreten – am 27.04.2006. Die „News“ sind allerdings nicht mehr ganz aktuell. Keine weiteren Gig-Termine. Weiter zu den „Pics“. Hmm… nicht sehr aussagekräftig. Zwar scheinen die Jungs ganz schon abzurocken und klasse feiern zu können, aber einen der Woidboyz zu erkennen, fiel mir schwer.

Also weiter zu „Media“. Auf einen der Musiksamples geklickt: „Silent Mile – Muffdiver“ und „You Rockstars – Muffdiver“ rocken ja ned schlecht! Leider ist das Dokument zur Bio der Band „verstorben“. Eine Sackgasse? Also weiter suchen. Die Links unter „Links“ sagen mir nix. Also dann bleibt nur noch der direkte Kontakt.

Outlook gestartet und schnell eine Mail an Simon Vogl und Andreas Weindl geschrieben – und kurze Zeit später bekam ich eine Mailantwort: Der Mailserver von Simon ist nicht erreichbar. Dann 20 Minuten später antwortete Andreas Weidl. Hier also exklusiv „The latest News about the Woidboyz„:

  • Andreas Weindl von „Muffdiver“ hat nicht nur gute Kontakte zu den „Woidboyz“ – er ist einer von ihnen!
  • Der Trailer-Flash ist nur vorübergehend auf der Domain der „Muffdiver“ gehostet und wird demnächst auf www.doschauher.tv umziehen.
  • Die Band „Muffdiver“ hat allerdings den (noch nicht veröffentlichten) „Woidboyz-Titelsong“ gemacht, der ungefähr mit erscheinen des Films zu haben sein wird.
  • Der Film „Woidboyz – The MuhVieh“ wird voraussichtlich irgendwann im Januar fertig werden.
  • Premiere ist dann, zunächst in Deggendorf (Kino Schwali) in Zusammenarbeit mit DonauTV.
  • Eventuell gibt es einen „Woidboyz-Abend“ in Regensburg in der Suite15 – was allerdings noch nicht offiziell ist.
  • Bei der nächsten Doschauher-Sendung am 21.12.2006 (ab 18 Uhr) gibts auch ein „Woidboyz-Weihnachtsspecial„, das dann auch kurz darauf auf der Homepage, YouTube, usw. zu sehen sein wird.

Auf meine Frage, ob es eine „Woidboyz-Serie“ beim Bayerischen Fernsehen geben wird, antwortete Andreas: „Leider glaube ich, das das Bayerische Fernsehen noch nicht so viel von uns gehört hat. Deswegen wirds, bis es soweit ist noch ne Weile dauern. 😉 “   

Zu „Muffdiver„:

  • Der nächster Gig ist eigentlich am 23.12.2006 in der Alten Mälzerei in Regensburg, wo auch der andere Woidboyz mit von der Partie ist. Allerdings ist der Gig momentan wegen eines plötzlichen Todesfalls in der Familie eines Bandmitglieds noch nicht sicher.

Die Visionen von König Ludwig II in 3D realisiert

15. Dezember 2006

Die Firma Metamatix AG realisierte in jahrelanger Arbeit eine phantastische „Reise in Ludwigs unerfüllte Träume“ innerhalb des Forschungsprojektes „Virtuelles Bayern“. In diesem Projekt werden die wichtigsten Kulturdenkmäler Bayerns digitalisiert – und zwar in 3D-Echtzeitsimulation.

Der Märchenkönig Ludwig der II. von Bayern lebte von 1845 bis 1886 erbaute Schlösser Neuschwanstein, Lindenhof und Herrenchiemsee. Der König starb jedoch viel zu früh unter mysteriösen Umständen. „Kini-Forscher“ entdeckten umfangreiche Pläne der weiteren Vorhaben und Träume des Märchenkönigs, der damals als versponnen und geisteskrank bezeichnet wurde. Aber wie sich nun in 3D herausstellt, sind die verückten Phantasien nach den aktuellen Forschungsergebnissen durchaus realistisch.

Aber sehen Sie sich doch selbst die Träume von König Ludwig II. in 3D an.


Ein Wochenende in Regensburg – Walhalla, Honigmet, Papst, Orphee, Heuport, Vino, Tapas, Zap, Christkindlmarkt

12. Dezember 2006

Letztes Wochenende begleitete mich Moni nach Regensburg. Wir fuhren gegen 18 Uhr in Zürich ab. Der Verkehr auf der Nordtangente behinderte uns aber erheblich – zähfliessend ging es bis hinter Winterthur und wir verloren fast eine Stunde. Dann lief es aber vollkommen reibungslos weiter über St. Gallen, St. Margreten und Bregenz. In Lindau stand der der obligatorische Stopp bei McDonalds an. Dort hatte man das Konzept ergänzt und einen McCafe mit gemütlichen Loungesesseln, Kaffee und Kuchen eingerichtet. Wir nahmen drei Tiramisu-Stücke mit und einige Burger zur Stärkung für unterwegs. Dann begann es zu regnen, aber das hielt uns nur kurz auf. Nach genau 5 Stunden erreichten wir Regensburg. Wir verliessen bei Prüfening die Autobahn und ich fuhr für Moni eine Sightseeing-Tour durch die Innenstadt – am Dom vorbei und am Emmeramsplatz. Anschliessend rief ich Mike an und bestellte den obligatorischen Begrüssungs-Kaffee.

Felix nahm sofort Moni in Beschlag und liess sich verwöhnen. Danach genehmigtenwir uns eine gute Flasche Wein und planten die Ziele für Samstag.

Am Samstag regnete es englisch. So fuhren wir gegen Mittag nach Donaustauf zur „Ruhmeshalle der Teutschen – Die Walhalla„. Erbaut über der Donau von König Ludwig den I. im Stil eines griechischen Tempels. Als Vorbild diente das Parthenon auf der Akropolis in Athen. Wir standen allerdings erst mal eine halbe Stunde vor verschlossener Tür – wir waren zu früh dran. Erst um Punkt 13 Uhr öffnete sich die schwere Kupfertür und man liess und ein in die Marmorhalle. In der Walhalla sind über 120 Köpfe und 64 Tafeln berühmter Persönlichkeiten der deutschen Geschichte verewigt. Die Reihe der Büsten beginnt mit dem deutschen König Heinrich I. (»der Finkler«) und endet vorerst mit Sophie Scholl (Mitglied der »Weißen Rose«; Aufnahme der Büste: 22.02.03). In den warmen Monaten trifft sich auf unter den Säulen auf den Stufen mit herrlichem Blick über die Donauauen die Jugend – aber auch für Frischverliebte ist dieser romantischer Fleck ein beliebtes Ziel. Auf der Rückfahrt nach Regensburg schilderten Mike und ich einige Begebenheiten aus früheren Zeiten. 😉

Dann nahmen wir das DEZ – das Donaueinkaufszentrum – in Augenschein. Während ich mir einen Haarschnitt verpassen liess, gingen Moni und Mike „schöppelen“. Wir trafen uns im im Stamm-Café „Café-Centro“. Gegen 14 Uhr fuhren wir in die Innenstadt und fanden in all dem vorweihnachtlichen Einkaufswahnsinn zufällig im Innenhof der Regierung der Oberpfalz einen Parkplatz. Wir schlenderten durch den Regen mit dem Ziel den Regensburger Christkindlmarkt am Neupfarrplatz zu besuchen.

Es regnete immer noch und so war der Christkindlmarkt bedeckt von unzähligen Regenschirmen. Wir wanderten kurz durch die Stände und zogen es dann vor zum Lucrezia-Markt beim Alten Rathaus zu gehen. Der Lucrezia-Markt ist der Kunsthandwerk-Christkindlmarkt in Regensburg. Dort genehmigten wir uns zum Aufwärmen einen heissen Honigwein (Met) und sahen uns die verschiedenen schönen Marktstände an.

Als es langsam dunkel wurde, gingen wir bei der „Bodega Vinos y Tapas“ vorbei. Wir wollten für den Abend einen Tisch reservieren, was sich als etwas schwierig heraus stellte. Es wurde uns dann vorgeschlagen, etwas später am Abend zu kommen – da wäre dann sicherlich etwas frei. OK, kein Problem. Wir schwenkten durch das „Hotel Orpheé“ und bewunderten die lustigen Wandplakate und das interessante Angebot Miesmuscheln und Champagner zu geniessen. Der Regen und die Kälte, sowie der Hunger trieben uns in trockenere Gefilde. Wir hatten die Entscheidung zwischen „Kneitinger“ und „Gravenreuther“. Wir entschieden uns zu letzterem, was sich später als Fehler herausstellte. Das Schild „geschlossene Veranstaltung – graue Panther“ hätte uns warnen sollen. In der gemütlichen Gaststube war alles reserviert – sogar die „Sonntagsmaler“ waren da. So mussten wir mit dem Wintergarten Vorlieb nehmen. Auch war die Bedienung scheinbar etwas gestresst. Hinzu kam, dass es keine „Pfannengerichte“ mehr gab. Aber Schweinebraten gab es noch – und den wollten wir haben – mit Kraut und Reiberknödl. Leider hatte es nur „Bischofshof-Bier“. Dafür am Tisch sassen im Eck scheinbar „die, die immer da sitzen“ und da war eine echte Stoiber-Karikatur dabei.

Vor dem Abend wollten wir uns zuerst etwas vom Ausflug erholen und ausruhen. Auf dem Nachhauseweg fuhren wir noch beim C&C-Meister vorbei. Ich besorgte noch eine Kiste Weltenburger Weissbier und Mike fand für die Betriebsweihnachtsfeier einen Weihnachtsmann „mit Gebläse“ für gerade 20 Euro.

Der sich selbst aufblasende Weihnachtsmann wurde während sich Moni in die Decke einmummelte sofort ausgepackt und im Wohnzimmer vor dem Fenster ausprobiert. Mit einem Kaffee wärmten wir uns auf und legten eine Pause ein. Erst um 21 Uhr rappelten wir uns auf und machten uns für den Abend fertig. Mit dem Taxi fuhren wir zum Domplatz.

Wir besuchten das „Haus Heuport“ und genossen das Ambiente bei einem Chüpli bzw. zwei Bier. Das „Heuport“ liegt genau gegenüber der Hauptportale des Doms und befindet sich in einem mittelalterlichen Patriziergebäude (erbaut im 12. Jahrhundert) mit grossem Innenhof. Glücklicherweise konnte um 1900 verhindert werden, dass das Gebäude einer Strassenbaumassnahme zum Opfer fiel und so erstrahlt das Gebäude nach mehreren Restaurierungen wieder im alten Glanz. Zum Lokal „Heuport“ zählt der grosse Ballsaal – der gotische Festsaal.

Gegen 23 Uhr wechselten wir die Location und gingen in die „Bodega Vinos y Tapas„, welche sich im ehemaligen Club „Sudhaus“ befindet. Moni bestellte an der Theke die Tapas in ausreichender Stückzahl und wir nahmen einen Rotwein dazu. Dann liessen wir uns es so richtig schmecken. Wir verratschten uns unendlich und so bemerkten wir beinahe nicht, dass wir auf einmal die letzten Gäste waren.

Wir verliessen die spanische Beiz und wechselten ins „Zap„. Das „Zap“ ist eine Institution im Nachtleben von Regensburg. Die Parties legendär. Edo legte gute Musik auf, Barkeeper Alf versorgte uns durchgehend mit Getränken und Türsteher Michl war etwas grantig, weil er keinen Tex trinken durfte, was auf einen aussergewöhnlichen Termin bei der Staatsmacht am Morgen zurückzuführen war. Auch hier blieben wir bis zum Badeschluss gegen 5 Uhr morgens und wanderten zum Kornmarkt mit dem Ziel „Würstl-Toni“. Allerdings belagerte eine Hundertschaft ausgehungerter Partygänger den Würstlstand, was uns bewog gleich das nächste Taxi zu besteigen und zu Mike’s Hütte zu fahren.

Moni fand ihren Lieblingsplatz gemütlich und schlummerte nach kurzem Aufbäumen bald ein. Mike hielt etwas länger durch, was man ihm am nächsten Morgen Mittag ansah.

Ich hatte mich mit Andrea verabredet und so holten wir sie gegen 15 Uhr ab. Von Regen keine Spur und nur wenige Wolken verdeckten die Sonne. Wir fuhren wieder in die Innenstadt, um diesmal wirklich den Christkindlmarkt zu geniessen. In der Arnulfsplatz-Tiefgarage fand ich glücklicherweise einen der begehrten Parkplätze. Die Strassen füllten Unmengen an Sonntagsausflüglern, aber es hatte eigentlich nie ein grösseres Gedränge. Zuerst stärkten wir uns mit je einer Knackersemmel „mit allem“ (sau’re Gurkerl, süsser Senf und Meerrettich). Anschliessend führten wir uns noch je ein Paar Bratwürstl mit Kraut in ein original Regensburger Schwarzer Kipferl gezwängt zu Gemüte. Glühwein liessen wir aus. Stattdessen zogen wir es vor dem Trubel zu entgehen und ins „Café Paletti“ etwas auszuspannen.

Gegen 18 Uhr brachen. Wir fuhren Andrea und Mike nach Hause. Dann packten wir unsere sieben Sachen und starteten auf die Heimreise nach Zürich. Leider war das Wochenende in Regensburg viel zu kurz. Aber nächstes Weekend begleiten mich Jacky und Chris und dann „schau mer amal“.