EMI entfernt Kopierschutz von iTunes-Downloads und Musik-CDs

4. April 2007

Zitat von EMI-Chef Eric Nicoli bei der Pressekonferenz in London: „Unsere Kunden sagten uns, dass sie etwas mehr für ein Musikstück zahlen würden, wenn sie ein einmal heruntergeladenes Musikstück auf jedem Player abspielen könnten.“

Und so entfernt der drittgrösste Musikproduzent EMI nicht nur den Kopierschutz auf Download-Websites wie iTunes, sondern auch auf allen neuen von EMI in den Verkehr gebrachten Musik-CDs, die in den Plattenläden stehen. Bekannte EMI-Künstler sind Robbie Williams und Coldplay, aber auch die Beatles.

Eric Nicoli weiter: „Wir hatten bisher Angst vor unseren Kunden und scheuten uns davor gute kopierbare Musikpreise zu einem marktüblichen Preis anzubieten; denn nur so kann dem illegalen Kopieren begegnet werden, da es dann uninteressant wird.“

Die Musikstücke in den Downloadportalen – z.B. iTunes – unterscheiden sich dann nicht nur im Preis, sondern auch in der Qualität.

EMI/ITUNES PRICES

  • 79p single – with digital locks and at 128kbps quality
  • 99p single – no digital locks and 256kbps quality
  • Album prices unchanged with no locks and all at 256kbps

Website der EMI-Group London

Quelle BBC-News vom 02.04.07


My Humbs – Black Eyes Peas vs. Alanis Morisette

4. April 2007

Alanis Morissette macht sich mit ihrem neuen Song „My Humps“ so richtig über das Original lustig, welches von den „Black Eyed Peas“ stamm – „My Humps“. Im Video, das ursprünglich ihr diesjähriger Aprilscherz sein sollte, veralbert Alanis ausgiebig den HipHop-Stil und gezielt das Gehabe der „Black Eyed Peas“ das mit angenehm langsamen Rythmus aber scharfer Zunge und viel Sarkasmus. Auch im Outfit selbst nimmt die Folk-Röhre die Band-Frontfrau der „Black Eyed Peas“ auf’s Korn. Sie trägt ähnliches knappes Outfit und massenweise Schmuck, hat sich die Haare extrem zurecht gemacht und wackelt übertrieben mit dem Hintern. 
Was die „Black Eyed Peas“ zu diesem Video, das auf „YouTube.com“ veröffentlicht wurde, sagen, ist nicht bekannt.

Hier das Original: „My Humps – Black Eyed Peas“

Und hier die Parodie: „My Humps“ – Alanis Morissette

Also, mir gefällt die Parodie nicht nur vom Text her wesentlich besser! Und Alanis sollte ihr Outfit bitte nicht auf Dauer ändern 😉

PS: „My Humbs“ bedeutet übrigens american slangmässig „meine Brüste“ 😉


usgang.fm on air – Jetzt gibt’s was auf die Ohren

4. April 2007

Usgang.ch bietet ab sofort Online-Radio an. Gleich sechs Spartensender stehen im Web per sofort zu Verfügung, präsentiert von Radio 105 und Radio Monte Carlo Swiss.

 Das ist erst der Anfang – bereits sind weitere Channels in Planung und usgang.ch wird sich aktiv am entsprechenden Planungsprozess beteiligen. usgang.fm by Radio 105 will die hohen Qualitätsansprüche, die bisher an Eventfotografie gestellt wurde, ebenfalls vollauf erfüllen. Na denn viel Spass!

(via IfYouCanDreamIt-YouCanDoIt)


Gabriele Pauli for President – StoiberStolperStein und hübsches Fotomodell in Latex

4. April 2007

Nach 5 Jahren Abstinenz und Wahlverweigerung weiss ich wem ich meine Stimme für Bayern geben werde: Gabriele Pauli. Querdenker mit dem Mut das auszusprechen, was andere nur leise denken, um sich ja nicht unbeliebt zu machen, imponiert mir ungemein und ich zolle höchsten Respekt.

Gabriele Pauli sprach nicht nur aus, dass es Zeit für einen Wandel im höchsten Regierungsamt Bayerns war, sie zeigte auch keinerlei Resignation, als Stammtisch-Bierdimpfl und Althergebrachte sie verhöhntend und verlachend diffamieren. Und nun zeigt sie erneut, dass sie sich nicht scheut vor öffentlicher Kritik. Sie liess sich für das Magazin „Park Avenue“ in nach ersten Reaktionen von CSU-Politikern für Bayerische Traditionen unüblichen und für eine Politikerin angeblich unzuträglichen Bekleidungsstücken ablichten. Mit Latexhandschuhen!

Fotos Gabriele Pauli CSU Latex Minirock Park Avenue

Allerdings schienen die Redakteure des Magazins „Park Avenue“ – wie bei Klatsch-Medien üblich – Gabriele Pauli über den tatsächlichen Hintergrund der Bilder und des Artikels nicht informiert zu haben: Höhere Verkaufszahlen durch marktschreierische Aufmachung! Und die Presse zerreist sich das Maul über die Bilder. Allen voran die Bildzeitung (explizit nicht verlinkt) – mit der Frage „Darf sich eine Politikerin so zeigen?“. Aber natürlich! Die Dame sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch noch fotogen!

Gabriele Pauli nahm in ihrem Blog Stellung zur Art und Weise der „redaktionellen Arbeit“ in Form eines offenen Briefes an die Redaktionsleitung der Zeitschrift „Park Avenue“. Darüber wird selbstverständlich nicht berichtet oder gar eine Richtigstellung veröffentlicht. Das wäre ja kontraproduktiv.

Dass das Honorar für die Bilder und das Interview an die gemeinnützige Fürther Organisation „1-2-3“ gespendet wurde, wird entweder gar nicht oder nur nebenbei erwähnt. Die Autoren von „Park Avenue“ schickten keinen Abzug des Beitrages an Gabriele Pauli, dafür aber Vorabzüge an sämtliche Schmierblätter der Nation, was das ursprüngliche Ziel deutlich macht. Wer kannte schon „Park Avenue“ vor den Fotos? Und jetzt?

Der Blog der 49-jährigen Dr. Gabriele Pauli, die in Ihrer Freizeit eine saubere Ducati Monster fährt, bekommt ab sofort einen Ehrenplatz in meiner Blogroll und sie selbst meine Stimme bei den nächsten Wahlen. Und ich finde die Fotos von ihr überhaupt nicht „untragbar“ – ganz im Gegenteil.


Video des Tages – Burgersturm im McDonalds Berlin

3. April 2007

In kleinen Gruppen sammeln sie sich – ziehen gemeinsam zum McDonalds?

Etwas komplett Verrücktes fand ich soeben zufällig im Web: den Burgersturm zum McDonald’s in Berlin

Auf der Website www.mcdonaldssturm.de werden neueste Rekordzahlen veröffentlicht: 600 Personen bestellten nachweislich 2581 Burger!


Mercer-Studie 2007 – Zürich auf Platz 1 bei der Lebensqualität

3. April 2007

Am 02. April veröffentlichte die Beratungsfirma „Mercer“ die Ergebnisse der jährlich durchgeführten Studie „2007 World-wide quality of living survey“ bekannt. Hierbei werden alle Grossstädte der Welt nach deren Lebensqualität beurteilt. Zum 6. Mal steht Zürich an Platz 1 mit 108.1 Punkten knapp gefolgt von Genf mit 108 Punkten. Platz 3 teilen sich Wien und Vancouver. Als Basis dient New York mit 100 Punkten.

Das Ranking basiert auf Daten, welche zwischen September und November 2006 gesammelt wurden. Lediglich 215 Städte weltweit wurden für die Untersuchung der „Lebensqualität“ bewertet.

Top-50-Ranking der Studie über die Städte mit der höchsten Lebensqualität

Die Top Five Cities in Europa 2007 sind:

  • Zürich (1)
  • Genf (2)
  • Wien (3)
  • Düsseldorf (5)
  • Frankfurt/Main (7)

Die am niedrigsten eingestufte Europäische Stadt in den TOP-50 ist Mailand (Platz 49).

Die Top Five Cities auf dem Amerikanischen Kontinent sind:

  • Vancouver (3)
  • Toronto (15)
  • Ottawa (18t
  • Montreal (22)
  • Calgary (24)

Seattle landet auf Platz 49.

Auf dem asiatischen Bereich verteilen sich die Top-5-Städte wie folgt auf:

  • Auckland (tied for 5th)
  • Sydney (tied for 9th)
  • Wellington (12th)
  • Melbourne (17th)
  • Perth (21st)

Osaka auf Platz 42.

Top 50 Mercer Human Resource Consulting Worldwide Quality of Living Survey 2007


Ein WE in Regensburg – Ü30er an der Uni-Mensa – Bilder

1. April 2007

Also, die hier kommt also die Story vom Samstag-Abend (01.04.2007), wie versprochen: 😉

Wie bereits erwähnt, war der gesamte Samstag bereits ereignisreich. Kaum zu Hause angekommen, stand das Herrichten vor den Abend an. Kurz Kaffee getrunken und schon war es 21 Uhr. Claudia meldete sich per Telefon. Klaus sei aus Würzburg an seine alte Wirkungsstätte gekommen, um den Abend mit uns gemeinsam zu verbringen. Somit klingelten wir gegen 22 Uhr zwei Etagen tiefer, bestiegen das Taxi und fuhren zum „Scholz“ beim Parkhaus-Dachauplatz.

Bar Restaurant Scholz Regensburg Dachau Parkhaus Bar Restaurant Scholz Regensburg Dachau Parkhaus

Mike und mir war das Lokal vollkommen unbekannt. Klaus erzählte, er sei regelmässig Wochenendgast im „Scholz“ gewesen. Die Location besitzt Clubsesselähnliche Stühle und das beste ist die Housemusic, wir sind wirklich überrascht. Allerdings schien entweder das Fassungsvermögen des Lokals erreicht, oder die Raumaufteilung nicht optimal zu sein. An mir schoben sich auf jeden Fall laufend von rechts und links Leute vorbei. Und die meisten sah ich mindestens zweimal. Was mir im Gegensatz zu einem Züri-Club auffiel: Keine deutete sein vorbeigehen irgendwie an, sondern drängelte sich einfach vorbei. Man fühlte sich irgendwie immer hin und her geschubbst. Das ging mir mächtig auf den Senkel. Nach zwei Bier verliessen wir vier das Lokal und besorgten uns in der Maximilianstrasse ein Taxi mit dem Ziel Universität.

Ü30 Party Uni Mensa Regensburg Bilder Ü30 Party Uni Mensa Regensburg Bilder

Mam hatte bereits etwas ungeduldig angerufen, sie würde im „Nichtraucher-Foyer“ warten – wo ist das denn? Egal. Nach wenigen Minuten standen wir vor der Tür der Unimensa. Auch Mam war gleich gefunden. Sie hatte ihre Freundin Herta und deren Tochter Tatjana im Schlepptau. Nach kurzer Vorstellungsrunde wanderten wir in den Hauptsaal und platzierten uns vor der „Fensterbar“, um etwas zu plaudern. Mam, Herta und Tatjana hatten uns viel zu erzählen.

Ü30 Party Uni Mensa Regensburg Bilder Ü30 Party Uni Mensa Regensburg Bilder

Es war angenehm weniger los, wie das letzte Mal. Wir hörten, dass am selben Abend in Obertraubling eine „Single-Party“ stattfinden würde, und deshalb offensichtlich ein Teil der Gäste die neue Location vorziehen würde. Egal! Es tat der Veranstaltung ganz gut, dass es nicht sooo voll war. So hatten wir mehr Platz 🙂

Ü30 Party Uni Mensa Regensburg Bilder Ü30 Party Uni Mensa Regensburg Bilder Ü30 Party Uni Mensa Regensburg Bilder

Mam zappelte schon die ganze Zeit von einem Fuss auf den anderen. Daher ermutigten wir sie doch endlich auf die Tanzfläche zu gehen. Sie ging kurz die Beine vertreten, kam dann aber kurz zurück, lamentierte, dass es früher ganz anders zuging, nur um dann sofort wieder auf der Tanzfläche zu verschwinden.

Plötzlich winkte mir jemand zu. Ich konnte aber nicht erkennen, wer es war, da ich direkt gegen einen Scheinwerfer blickte. Auch wusste ich nicht, ob ich gemeint war. So schlenderte ich etwas näher, um zu sehen, wer da eventuell mich meinen könnte. Ha! Welch freudige Überraschung! Regina und Bettina („de Beddltina“) waren mit zwei Freundinnen und einem weiteren Kollegen ebenfalls zur Party gekommen.

Ü30 Party Uni Mensa Regensburg Bilder Ü30 Party Uni Mensa Regensburg Bilder

Wie man sieht kam Mam gar nicht aus dem Ratschen raus. Währenddessen vertrat sich Bettina mit mir auf der Tanzfläche die Füsse. *shake-it-baby-shake-it*. Fast wie früher: Von der fantastischen „Dirty-Dancing-Hebenummer“ mit Regina hat natürlich keiner ein Foto geschossen. 😦

Ü30 Party Uni Mensa Regensburg Bilder Ü30 Party Uni Mensa Regensburg Bilder

Auch der Rest der „Coolen Gang“ liess so richtig das Tanzbein durchschwingen. Aber was mich absolut überraschte: „Mü“! alias Christian – ich hatte ihn nie Tanzen gesehen. So blieben wir bis „die Lichter angingen“. Regina fuhr uns dankenswerter Weise noch nach Hause. Es war ein „weltklasse“-Abend!

Sorry! Michel und Rainer… wir haben es echt nicht mehr geschafft noch ins ZAP zu kommen. Dafür komme ich extra am kommenden Osterwochenende noch mal nach Regensburg – das ist sicher!


Ein WE in Regensburg – Kesselfleisch-Essen beim Karl-Wirt in Sarching

31. März 2007

Ein WE in Regensburg – Kesselfleisch-Essen beim Karl-Wirt in Sarching

Samstag Morgens um halb Neun ist die Welt noch in Ordnung. Ich werde wach, als Mike in der Küche Kaffee ansetzt. Blick zum Fenster: Sonne und blauer Himmel! Klasse! Aufstehen! Auf zum Frühstück: Natürlich CO2-gerecht: Zigarette und Kaffee. Mike fährt zur Arbeit – Ich geh‘ zum Duschen. Die Haarpracht verlangte nach einer Kürzung. Also bestieg ich den Boxster und fuhr in das Donau-Einkaufszentrum (DEZ) – die Mutter aller Einkaufszentren. Anastasia stutzt meine Zotteln zurecht und ich besorge noch die Tickets für die Ü30er-Party am selben Abend gleich neben dem Frisörladen befindet sich der Ticketshop der Mittelbayerischen Zeitung.

Noch schnell Geld von der Bank mit vorgehaltener Scheckkarte bezogen und nach einer Stunde war ich wieder raus aus dem DEZ. Allerdings war es dann schon 11:30 Uhr. Da sollte ich eigentlich schon in Sarching beim Kesselfleisch-Essen sein, wie am Tag zuvor mit Rainer verabredet. Nach dem Volltanken des Boxtäär (Verbrauch ca. 13 Liter 95er-Oktan-Brennstoff) steuerte ich den Boliden noch kurz bei Mam vorbei, um ihr die Tickets für den Abend zu überreichen. Ja, Mam ist auch schon Ü30 🙂 und samt Freundin mit von der Partie.

Dann rief ich bei Rainer an, um ihm mitzuteilen, dass ich auf dem Weg bin. Via Landshuter-Strasse, Ostumfahrung und Barbing steuerte ich Richtung Sarching. Immer schön gemütlich mit offenem Verdeck und guter Musik (Evanescence – Fallen). Um 12:30 Uhr traf ich vor der Wirtschaft „Karl-Wirt“ in Sarching ein. Nach der Beschreibung von Rainer fand ich auch recht schnell die Scheune, aus welcher bayerische Volksmusik – und das live – nach Aussen drang. In der „Scheune“ – sassen auf Bierbänken unzählige Gäste und liessen es sich schmecken. „Die Band“ bestehend aus einem Alleinunterhalter unterhielt die anwesenden Gäste mit althergebrachten bayerischen Weisen – z.B.: „Einst ging ich am Ufer der Donau entlang….“ Ein Blick in den Saal genügte: „Prösslbräu“-Bier! Der Erzeuger des „Palmator“. Eines bis weit über die Grenzen von Adlersberg bekannten Starkbieres.

Speisekarte vom Karl-Wirt in Sarching (links), sowie ein Teil der Kesselfleisch-Mahlzeit vor dem Verzehr 🙂 (rechts)
Achtung: Die gesamte Mahlzeit ist nach Angaben der Hamburger Verbraucherzentrale extrem CO2-ausstossend und klimagefährdend!

  • (-) Bier: Bei der Gährung entsteht CO2
  • (-) Fleisch: Bei der „Erzeugung“ entsteht CO2
  • (-) Brot: Hefeteig erzeugt CO2
  • (-) Sauerkraut: Bei der Erzeugung entsteht CO2
  • (-) Pfeffer: Beim Transport entsteht CO2
  • (+) Zwiebel und Meerrettich: Binden CO2 im Boden 🙂 und im Magen

Karl-Wirt in Sarching Kesselfleisch EssenKarl-Wirt in Sarching Kesselfleisch Essen

Rainer hatte einen Tisch reserviert – und sie hatten extra auf mich gewartet. Kaum hatte ich mich gesetzt, brachte die extrem hübsche Bedienung (im Dirndl!) Bier und den Plastikzuber mit Kesselfleisch. Dazu gab es Sauerkraut, Zwiebel, Kre (Meerrettich) geraspelt, sowie Pfeffer und Salz. Es schmeckte vorzüglich – weltklasse!

Karl-Wirt in Sarching Kesselfleisch EssenKarl-Wirt in Sarching Kesselfleisch Essen

Karl-Wirt in Sarching Kesselfleisch EssenKarl-Wirt in Sarching Kesselfleisch Essen

Zum Abschluss nahmen wir noch den ein oder anderen „Hochmoorgeist“. Soll gut für die Fettabsorbtion sein. Hossa! Der desinfiziert den Rachen und die Verdauungsorgane. Rainer bestellte dann noch frische Blut- und Leberwürste zum Mitnehmen – man beachte die Grösse des Kartons – und tarnte den Transport für den Transport nach Niederbayern mit der Umverpackung eines Schweizer Erzeugnisses (Bei der Produktion von Magermilchpulver wird CO2 erzeugt).

Gegen 16 Uhr verliessen Mike und ich die heiligen Hallen des Karl-Wirtes und steuerten gen Heimat, um uns für den Abend vorzubereiten: Ü30er-Party an der Regensburger Universität – eine andere Traditionsveranstaltung.

Da kennen die Touris Bayern vom Oktoberfest her, ja ich glaub’s nicht. Das „Kesselfleisch-Essen“ in Sarching ist ein wirkliches Stück Oberpfalz meine Freunde!


Ein WE in Regensburg – Freitag Abend zum Abrocken ins ZAP

31. März 2007

Wie bereits hier beschrieben, erreichte ich am Freitagabend Regensburg nach etwas mehr als fünf Stunden Fahrt. Kaum ausgeladen, bestiegen wir erneut den Boxtääär und düsten in die Innenstadt, parkten die Kiste in der Bismarkplatz-Tiefgarage und wanderten durch die Gesandtenstrasse Richtung „ZAP“. An der Tür empfing uns Michael mit „Ah, der die Sperlich-Brothers san a wieda do!“ Nach ausgiebiger Begrüssung der „Türstamm-Crew“ besorgte ich an der Kaffee-Bar unter verwunderten Blicken der neuen Dame-de-Drink ein Paar Ramazottl-Sauer, Tex samt Tablett und servierte das Gesamtkunstwerk die Treppe zur Tür hinauf. So begann ein lustiger und ereignisreicher Abend.

Im Anschluss an den Begrüssungsumtrunk gingen wir die Treppen zum ZAP hinab und erreichten das Club-Gewölbe, welches noch recht locker personenmässig besetzt war. Stammplatzmässig nahmen wir an der „mittleren Bar“ Platz. „Floh“ hatte Dienst und wir bestellten erst Mal ein „Radler“, um den Ramazottl zu verdünnen. Plötzlich stand jemand neben mir, den ich schon Jahrzehnte nicht mehr getroffen hatte: Mario! Ja, der Hammer! Mit Mario war ich in Prüfening aufgewachsen, gemeinsam in der gleichen Klasse in der Realschule gesessen und das ein oder andere „Ding gedreht“.

Mike, Martina, Mario und Peter im Zap am 30. März 2007 RegensburgMike, Martina, Mario und Peter im Zap am 30. März 2007 Regensburg

Wir hatten uns einiges zu erzählen – Erinnerungen z.B. die Kellerparties im Häusle der Eltern oder Grillparties oder Sylvesterparties oder Tanzschule Neubert oder Abschlussfahrt Wien oder… – und wie es aktuell so läuft. Mario ist seit 2 Jahren mit Martina verheiratet – eine ganz nette Maus und beide haben mittlerweile eine kleine Tochter – Klasse! Leider hatten wir nicht viel Zeit zum Plaudern, aber das holen wir nach.

Barman Floh im Zap Regensburg

Barman „Floh“ amüsierte sich zwischenzeitlich etwas eindeutiger 🙂

ZAP Regensburg Rainer Ardelian PeterPan

Nachdem Anette vom „Gaffel“ eintraf, kam auch Rainer in seinem ZAP an und schaute nach dem Rechten. Rainer erzählte, dass am Samstag Mittag in Sarching ein „Kesselfleisch-Essen“ anstand – samt Prösslbier. Somit verabredeten wir uns am nächsten Tag dort zu treffen. Der Abend endete gemütlich; denn wir wollten diesmal nicht bis Badeschluss im ZAP bleiben. Aber Türsteher Michel hatte was dagegen, erst nach einer weiteren letzten Runde Ramazotti durften wir die Tür – wohlgemerkt nach draussen! – passieren. Gegen 5 Uhr morgens trafen wir wohlbehalten, aber müde, wieder im Hafen ein. Dann ging es ab in die Federn; denn am Samstag stehen gleich mehrere Termine im Kalender.


Ein WE in Regensburg – Die Anfahrt: Viel Verkehr, Staus und zwei Unfälle

31. März 2007

… aber ohne meine Beteiligung. Um 17 Uhr belud ich den Boxster mit meinem Reisegepäck für das Wochenende in Regensburg. Am Himmel zeigten sich erste Wolken und ich konnte Regenfahnen erkennen. Somit blieb das Dach zu – leider. Bei Urdorf fuhr ich auf die Autobahn und stand nach wenigen Metern im Stau.

Verkehrsunfall Zürich Autobahnkreuz NordVerkehrsunfall Zürich Autobahnkreuz Nord

Offensichtlich war ich nicht der Einzige, der auf die brillante Idee gekommen war, sich zur Hauptverkehrszeit auf die Strasse zu begeben. Nur schleppend kam ich durch den zäh fliessenden Verkehr weiter. Die gesamte Westumfahrung Richtung Autobahnkreuz Zürich Nord war vollkommen überlastet. Am Autobahnkreuz stellte sich dann heraus, dass die Ursache der kompletten Stauung ein Unfall auf der linken Spur in Höhe der Ausfahrt Dübendorf war. Ein Auto war in der Leitplanke gelandet. Zwar forderte ein Polizist die die passierenden Fahrzeuge zur schnelleren Vorbeifahrt auf, aber die Neugier der Herrschaften ist stärker.

Anschliessend lichtete sich der Verkehr und es ging recht gut voran. Bis Winterthur. Dort bremste ein weiterer Stau die Weiterfahrt. Nach einer geschlagenen Stunde hatte ich die Strecke Urdorf – Winterthur gemeistert. Sonst bin ich nach einer Stunde schon fast in St. Margreten. Vor St. Gallen dann der nächste Stau.

Verkehrsunfall Zürich Autobahnkreuz NordVerkehrsunfall Zürich Autobahnkreuz Nord

Die rechte Spur war komplett gesperrt und ein vollkommen zerstörtes Fahrzeug stand auf dem Pannenstreifen. Zwei Unfälle auf 50 Kilometern Strecke – und das bei einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Wie geht das denn?

Bis St. Margreten verlief die Fahrt vollkommen reibungslos. Als ich einen LKW mit der kuriosen Werbeaufschrift „Schiess Umzugsfirma“ entdeckte, musste ich natürlich die DigiCam zücken.

Verkehrsunfall Zürich Autobahnkreuz Nord

Erst durch Bregenz zeigte sich erneut das erwartete Bild: Stau! Nach weiteren 30 Minuten Verzögerung erreichte ich endlich die Autobahnauffahrt Lindau. Ich holte kurz Schwung in der Kurve, schaute nach hinten, kein Auto kam, Gaspedal durchgetreten und der Boxster zog spielend leicht den Berg hinauf.

Um exakt 22 Uhr erreichte ich das Hafengebiet in Regensburg. Somit benötigte ich für die gesamte Strecke Schlieren – Regensburg 5 Stunden 15 Minuten. Abzüglich der Stauzeiten eine hervorragende Zeit, odrrr?