Als Titel des neuen Kinofilms von Detlev Buck könnte man ihn als augenzwinkernde Reminiszenz an seinen ersten großen Erfolg verstehen: „Wir können auch anders“. Das gilt auch für Bucks neue Regiearbeit, die Verfilmung der wahren Liebesgeschichte zwischen dem jungen deutschen Backpacker Benjamin Prüfer und dem HIV-positiven Bargirl Sreykeo. Es ist eine außergewöhnliche Liebe, die Prüfer in seinem Buch „Wohin du auch gehst“ aufgeschrieben hat und für die Detlev Buck sehr schöne und überraschend unschrullige Bilder findet. Buck, den liebevolle Spötter einst als „Kuh-Regisseur“ einordneten, offenbart hier auch sein Faible für Elefanten, gedreht wurde in Phnom Penh und Hamburg.
Heute hatten wir zwei liebe Gäste. Und für das Abendessen zauberte ich „mal kurz“ etwas Thailändisches. Eine vegetarische Gemüsesuppe mit Champignons und Gelbes Curry mit Huhn. Dazu gab es Basmati-Reis. Lecker!
2009 hat die Uni Zürich wieder mehr Schweizer als Deutsche auf ihre Lehrstühle berufen. Die SVP der Stadt Zürich unterschlägt das in ihrem Inserat.
Die SVP unterdrückt in ihrer Darstellung indessen, dass die Zahlen in den Jahren zuvor stark geschwankt hatten und keinen einheitlichen «Filz»-Trend ergeben. Die Partei verschweigt zudem die neueste Berufungsstatistik, die ein ganz anderes Bild abgibt und bereits am Donnerstag von Uni-Rektor Andreas Fischer bekannt gegeben worden war: Die Berufungen deutscher Professoren sind im letzten Jahr wieder stark zurückgegangen. Ausserdem hat die Uni 2009 wieder mehr Schweizer als Deutsche auf ihre Lehrstühle geholt.
In der jüngsten «Weltwoche» hatte Chefredaktor Roger Köppel den SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli als einen der «Drahtzieher der SVP-Kampagne» bezeichnet. Das ist pikant: Mörgeli, bisher Leiter des Medizinhistorischen Museums an der Uni, steht im Rennen um die Leitung des Medizinhistorischen Instituts – und zwar gegen mehrere deutsche Konkurrenten. Mörgeli bestritt gestern, dass er hinter der Kampagne steckt: «Ich habe mit dieser Aktion der städtischen SVP nichts zu tun.» Das bestätigt auch SVP-Präsident Roger Liebi. Mörgeli gibt aber gern zu, dass er wie Liebi eine internationalere Uni wünscht: «Immer mehr Deutsche machen die Uni nicht internationaler.»
3 Jahre Jubiläum und eine neue Location. 80’s Forever wird wieder sesshaft. Die stilechteste 80’s Party wird ab Januar im Papiersaal im Sihlcity stattfinden. Wir freuen uns auf eine geniale Location. Wünsch dir was! An der Jubiläumsparty vom 9.1.2010 werden für einmal nur eure Wunschclips spielen.
80’s forever ist nicht einfach nur eine 80’s Party die sich damit zufrieden gibt, die immer gleichen 20 Mitgröhl-Hits, die man an jeder 80’s Party hört, auch noch zu spielen. Vielmehr haben die Macher den Anspruch, die Besucher an längst vergessene Songs zu erinnern oder den Musikliebhabern die Gelegenheit zu geben, Songperlen dieser Zeit nicht nur zu Hause, sondern im Rahmen einer Party zu hören und zu erleben.
Denn 80’s forever bringt jeden Song ab DVD mit Original Videoclip.
Seit dem ergebnislosen Klimagipfel in Kopenhagen scheint Petrus nun endgültig genug zu haben und dreht den globalen Klimaregler zumindest für einen Teil des Globus auf „Freez!“. England erlebt den kältesten Winter seit 30 Jahren mit Tiefstwerten um die 20 Grad minus (!). 10 000 Schulen bleiben geschlossen, Flughäfen ebenso und auf die Strasse jagt man dort nicht mal mehr ein ungeschorenes Schaf. Zu allem Überfluss blieb schon wieder ein Zug im Ärmelkanal stecken. Diesmal soll aber nicht „Betauung“ durch den Temperaturwechsel Schuld an der Misere sein.
Nun könnten Kurzsichtige sofort daraus schliessen, dass das kürzlich verhängte „Glühlampenverbot“ sofort Wirkung zeigt. Nein! Mit Nichten und mit Tanten! Auch die Pharmakonzerne stecken (diesmal) nicht dahinter unter dem Vorwand die noch nicht verkauften Schweinegrippe-Impfstoffe wohl in einer neuen Kältewelle doch noch an den Mann zu bringen. Falsch!
„Barbara II“ und „Daisy“ sind die Ursache von abgefrorenen Fingern und Muskelkater durch Schneeschippen. So heissen nämlich die beiden Tiefdruckgebiete, die nacheinander über Europa ziehen. Letztere – „Daisy“ – kommt in den nächsten Tagen von Portugal herbei gezogen und verspricht ein ausgewachsener Blizzard zu werden mit Windgeschwindigkeiten um 90 Stundenkilometern und anhaltendem Schneefall.
Aufruhr über den Wolken: Auf einem Flug von Bangkok ist eine Gruppe von Niederländern ausgerastet. Die acht jungen Männer und Frauen sprangen über Sitzreihen und konsumierten offen Drogen. Am Zielflughafen Düsseldorf wartete schon die Polizei. Die sichtlich überraschten Rowdys seien festgenommen worden. Bei ihnen wurde die Droge Rohypnol entdeckt. Die Fluggesellschaft setzte die Truppe auf eine „schwarze Liste“ unerwünschter Passagiere. Gegen sie wird zudem wegen Beleidigung, Drogen-Vergehen und Verstößen gegen die Luftsicherheit ermittelt. Nach Zahlung von 1600 Euro Kaution durften die Niederländer die restliche Heimreise antreten.
Hätte man die Blödel bereits in Bangkok mit Drogen erwischt, wäre die Reise jäh zu Ende gegangen und ein Hotel mit Eisenstangenvorhängen wäre die nächste komfortable Bleibe geworden. „Ohne Holland fliegen wir zurück, fliegen wir zurück, fliegen wir zurück…“