05.03.2026 – Sturmtief Regina stürzt historischen Drachenbaum in Los Realejos (Teneriffa) um

5. März 2026

Nach mehrtägigem Starkregen und Wind durch Sturmtief Regina stürzte der ikonische Drachenbaum um und beschädigte die umliegende Infrastruktur sowie mehrere geparkte Fahrzeuge.

Der Umsturz des Drachenbaums San Francisco, eines der Wahrzeichen von Los Realejos, schockierte die Bewohner der Gemeinde am Mittwochabend. Der symbolträchtige Baum in Realejo Bajo stürzte nach mehrtägigen heftigen Regenfällen und Winden im Zusammenhang mit dem Sturm Regina um, der im Norden Teneriffas erhebliche Niederschlagsmengen hinterlassen hat.

Der Drachenbaum stürzte in die Umgebung und beschädigte dabei nahegelegene Infrastruktur sowie mindestens vier in der Nähe geparkte Fahrzeuge. Nach bisherigen Informationen wurden keine Verletzten gemeldet.

Die in der vergangenen Woche gefallenen Niederschläge könnten zu dem Vorfall beigetragen haben. In den letzten sieben Tagen wurden rund 130 Millimeter Regen gemessen, was die Stabilität des Bodens oder das Wurzelsystem des Baumes beeinträchtigt haben könnte. Verstärkt wurde dies durch die Windböen während des Sturms Regina, obwohl die genauen Ursachen für den Umsturz noch unbekannt sind.

Quelle: https://diariodeavisos.elespanol.com/2026/03/cae-el-historico-drago-de-san-francisco-en-los-realejos-con-mas-de-210-anos/


07.01.2010 – Klimawandel wo bleibst Du? Barbara und Daisy bringen Kälte, Schnee und einen Blizzard nach Europa?

8. Januar 2010

Seit dem ergebnislosen Klimagipfel in Kopenhagen scheint Petrus nun endgültig genug zu haben und dreht den globalen Klimaregler zumindest für einen Teil des Globus auf „Freez!“. England erlebt den kältesten Winter seit 30 Jahren mit Tiefstwerten um die 20 Grad minus (!). 10 000 Schulen bleiben geschlossen, Flughäfen ebenso und auf die Strasse jagt man dort nicht mal mehr ein ungeschorenes Schaf. Zu allem Überfluss blieb schon wieder ein Zug im Ärmelkanal stecken. Diesmal soll aber nicht „Betauung“ durch den Temperaturwechsel Schuld an der Misere sein.

Nun könnten Kurzsichtige sofort daraus schliessen, dass das kürzlich verhängte „Glühlampenverbot“ sofort Wirkung zeigt. Nein! Mit Nichten und mit Tanten! Auch die Pharmakonzerne stecken (diesmal) nicht dahinter unter dem Vorwand die noch nicht verkauften Schweinegrippe-Impfstoffe wohl in einer neuen Kältewelle doch noch an den Mann zu bringen. Falsch!

Schweizer Schneekuh

„Barbara II“ und „Daisy“ sind die Ursache von abgefrorenen Fingern und Muskelkater durch Schneeschippen. So heissen nämlich die beiden Tiefdruckgebiete, die nacheinander über Europa ziehen. Letztere – „Daisy“ – kommt in den nächsten Tagen von Portugal herbei gezogen und verspricht ein ausgewachsener Blizzard zu werden mit Windgeschwindigkeiten um 90 Stundenkilometern und anhaltendem Schneefall.

In der Schweiz freuen sich die Liftbetreiber und Tourismusmanager auf bis zu einem halben Meter Neuschnee an den nächsten Tagen. Dafür wird das Streusalz in manchen Gemeinden langsam knapp. Vielleicht rettet ja der Griff in das Gewürzfach. Und in Florida baut man derweil einen Schneemann.


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