08.05.2010 – Bangkok im Mai – Up and Away!

8. Mai 2010

So schnell hatte ich noch nie gepackt! In einer Rekordzeit von 45 Minuten hatte ich meine 7 Sachen zusammen. Was war geschehen? Am Donnerstag fuhr ich erst um Mitternacht von Altdorf nach Jonen zurück. Wie der Teufel es will, stand ich bereits in Flüelen im Stau: Wegen eines Schwertransporters war die Axenstrasse gesperrt worden. Als die beiden überbreiten LKWs durch waren konnte es weiter gehen. Gegen 1 Uhr morgens zu Hause angekommen, sortierte ich die wichtigen Reiseutensilien zusammen: Pass, Ticket, Kreditkarte, Digitalkamera. Gegen 2:30 Uhr ging ich ins Bett, nicht ohne vorher den Wecker auf 8 Uhr zu stellen.

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Als ich aufwachte, schaute ich auf den Wecker „Ach, kurz vor 8 Uhr, dann kann ich ja noch etwas Natzen (bayerisch für Mümmenln).“ Mike kam wenig später herein und meinte, ob ich schon gepackt hätte. Diesmal noch nicht. Wie auch. Eigentlich wollte ich in den letzten Tagen vor dem Urlaub die letzten Dinge für die Arbeit erledigen. Denkste! Am Montag kam ein Grossprojekt, was bis Donnerstag kalkuliert sein musste. Ergo: Planung komplett über den Haufen geworfen und jeden Tag wurde es spät. Bin ich ja mittlerweile gewohnt, oder auch nicht.

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Also raffte ich mich auf, trat auf den Wecker und blickte auf die Armbanduhr: 10:30 Uhr!! Um 15 Uhr geht der Flieger. Also um 14 Uhr steht Einchecken an, also 13 Uhr Abfahrt, also 2 Stunden 30 Zeit zum Herrichten und Packen! Unter der Dusche sortierte ich meine bereits gebooteten Hirnzellen und versuchte nachzuvollziehen, wieso der Wecker mich um 8 weckte, es aber bereits 10:30 Uhr sei. Beim Zähneputzen fiel es mir ein: Ich hatte die Weckzeit gestellt, aber nicht die Uhrzeit – die blieb auf 0:00 Uhr als ich das Teil einsteckte! Genau 2:30 Stunden fehlten!

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Nach dem ersten Kaffee öffneten sich auch meine Augen wieder und der Motor begann zu brummen: Was brauch ich eigentlich „alles“? Die wichtigen Dinge lagen ja „bereits“ am Tisch. Also nahm ich den mittleren Koffer und packte die Zweitwichtigen Dinge ein: Ladegeräte für die Natel, Digicam etc. 3 Hemden, 5 T-Shirts in den Standardfarben Schwarz und Weiss, eine Jeans, die Turnschuhe, das Waschzeug. Pause: Zigarette, Kaffee, Überlegen: Was noch? Mit dem Blick auf den Aschenbecher „Klar, zwei Schachteln Zigaretten!“ Fertig! 12:45 Uhr.

Mike fährt mich zum Airport, bevor er sich in die absolut entgegengesetzte Richtung nach Bern aufmacht. Er muss am Freitag am späten Nachmittag noch ein Projekt fertig machen. Super Sache! Andere gehen Freitag Mittag ins Wochenende, andere machen sich auf einen langen Freitag Nachmittag gefasst. Wieder andere setzen sich in den Flieger.

Ich hatte nicht mal Zeit das Ticket näher anzusehen. Also merkte ich erst am Freitag morgen (nachdem ich von der Arbeit nach Hause kam), dass ich mit AirBerlin via Düsseldorf fliege. Na toll! Chickenstall-Class mit Umsteigen. Mike lieferte mich am Zürich Airport ab und ich checkte ohne langes Anstehen sofort direkt ein. Der Flieger nach Düsseldorf war noch recht voll. Aber der Flieger nach Bangkok war locker gefüllt. Offensichtlich hatten sich die meisten Urlauber durch die „Unruhen“ in Bangkok einschüchtern lassen und den Urlaub storniert.

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Dass die Unruhen nur örtlich begrenzt waren und seit Donnerstag gänzlich zum Erliegen kamen, weil der Premierminister vorgezogene Neuwahlen angeboten hatte und die Redshirts daraufhin abzogen, verschaffte mir einen Fensterplatz und viel viel Platz zum Ausbreiten. Der Flieger war wirklich nur leicht gefüllt. In der Mittelreihe des A330 machte es sich ein Reisender auf 5 Sitzen breit. Und das zog sich durch den ganzen Flieger. Nur ich hatte wieder „Glück“, weil direkt hinter mir ein älteres Ehepaar sass und der Ehegatte schiefte die ganze Flugdauer wegen einer satten Erkältung.

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Aber zurück zum Umsteigen in Düsseldorf. Kein Vergleich mit dem Zürcher Airport! Schmuddelig und dämlich. Wir landeten um 16:15 Uhr und um 16:30 ging der Anschlussflug nach Bangkok. Nur, dass wir im A-Bereich landeten und der Weiterflug im C-Bereich weiterging. Also spurten, um noch rechzeitig zum Einchecken zu kommen. Da war dann noch die nochmalige Passkontrolle mit einer Witzfigur als Zöllner; denn er meinte bei der Kontrolle: „Ja, Herr Sperlich. Ich würde mir an Ihrer Stelle Bundeseigentum (den Pass) nicht mit einem Gepäckaufkleber kaputt machen lassen.“. Ich hatte keine Zeit, um irgendwas zu erwiedern. Ich meinte nur: „Aber sonst ist alles in Ordnung“. Der Zöllner nickte und drückte mir das Dokument wieder in die Hand. Der Gepäckaufkleber hängt schon seit Jahren im Pass. Zieht man den ab, so besteht die Gefahr, dass die Seite ganz reisst. Aber der eingeschweisste Teil zum Scannen ist ja voll in Ordnung. Wollte sich wieder ein Schengengeschädigter Zöllner nach der Masche „Herr Lehrer, ich weiss was!“ Wichtig machen.

Am Gate C47 angekommen, weil so stand es auf meinem Ticket, prangte jedoch eine andere Destination über der dem Gate: „Monastir“. Wo bitte ist der Flug nach Bangkok? Die Ladies von LTU wussten es nicht. Dämlich! „Ja, wir sind nicht von AirBerlin! (Weiss ich auch!) Da müssen Sie schon auf die Anzeigen schauen, wenn sich das was geändert hat!“ Hatte ich auch schon! Beim Aussteigen im Bereich A, bevor ich in den Bereich C gesprintet bin und von dem eigenartigen Zöllner wegen Bundeseigentum, das ich bezahlt habe, angemacht wurde! Der Song „Destination Unknown“ sollte mich darfür ab diesem Zeitpunkt durch den Tag begleiten als Ohrwurm. Also eine Anzeigetafel suchen und nochmal nachsehen: „Gate 45“! Ja – Nein! Das ist ja direkt neben C47! Kein Wunder, dass die LTU-Ladies das NICHT wissen konnten. Vor mir waren bestimmt noch 50 weitere am „geänderten“ Schalter direkt neben C45. Service? Nein Danke! Zonk, LTU sieht mich nicht mehr.

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Also setzte ich mich etwas in Distanz, aber in Sichtweite zu Gate 45 auf einen der „bequemen“ tropengetesteten und wüstenerprobten Ganzmetallsitzgelegenheiten. Als sich kurz nach 17 Uhr noch nichts tat am Gate, schlenderte ich beherzten Schrittes zum „Raucheraquarium“ in unmittelbarer Nähe. Es gibt schöne „SmokerLounches“ (Zürich), hässliche (Düsseldorf) und es gibt grässliche (Bangkok). Ich weiss auch nicht, aber irgendwie bekommt man es nicht hin auch für die „bösen“ Raucher, die ja auch Steuern zahlen und Tickets kaufen annehmbare und gemütliche „Lounches“ zu gestalten mit einer Klimaanlage, die funktioniert, z.B. wie in Zürich. Wir sind schon verwöhnt, oder?

Schliesslich kam dann doch die Durchsage, dass der Flug AB 7150 nach Bangkok nun einsteigefertig sei (was immer das auch heissen soll). Und es kam die immer gleich sinnlose Ansage, dass bitte erst die Sitzreihen 30 bis 45 einsteigen sollten; denn sobald das Gate offen ist, stehen durchgängi ALLE, bis auf wenige Ausnahmen auf und stellen sich ins Gedränge vor dem Gate, weil der Flieger ja sonst ohne sie geht. Und vergisst dabei den Laptop mitzunehmen, wie die Dame gegenüber von mir. Ja klar! Aber was soll’s. Dann trage ich ihn halt hinterher. Früher hat man ein Taschentuch fallen lassen, um sich kennezulernen. Heute lässt man den Laptop liegen. Aber sonst hab ich (jetzt) Zeit und warte. Meist eh zu wenig lang, weil man sieht sich ja im Finger wieder; denn dort stehen die Passagiere schon wieder an, um ü überhaupt in den Flieger zu kommen.

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Und dann blockieren die Liftansteher den ganzen Rest, weil der oder die Reisende sich genüsslich Zeit nimmt, um die sperrigen Handgepäckstücke in der Klappe zu verstauen, dann wird sich ausgezogen und zusammengelegt und das Kleidungsstück kommt auch noch in die Klappe. Die restliche Schlange wartet. Ist ja nicht möglich jemanden vorbei zu lassen. Aber der Flieger war ja dieses Mal nur locker gefüllt. Die überwiegende Anzahl der Sitzplätze blieb leer. Ich richtete mich ein und genoss den Flug in der Chickenstall-Class. Die AirBerlin-Mädels und -Jungs waren freundlich und zuvorkommend. Nur die Zudecken fluserten ohne Ende. Mein Hemd und meine Hose war über und über mit blauen Fluserl bedeckt; so dass ich diese Kleidungsstücke als erstes in Bangkok zum Waschen gab.

Nach 11 Stunden ruhigem Flug (bis auf den Dauerschniefer hinter mir) landeten wir sanft bei 36 Grad und ungeheuerer Luftfeuchtigkeit in Bangkok. Das Visum und die Immigrationprozedur ist mittlerweile Gewohnheit und mein Koffer kam auch direkt im Anschluss an die Einreiseformalitäten. Als ich draussen im Smokerbereich noch schlaftrunken vor mich hin grübelte, welche Uhrzeit nun herrscht, kam eine SMS von Nanee: Ich solle nicht ins „Le Fenix“, sondern ins „Avana Hotel“, weil das näher am Airport wäre. Oh nein, ich mag das Avana nicht. Die Rezeptösen sind so unflexibel, das Hotel ist verhältnismässig abgelegen, es ist nix los, die Zimmer sind mit „einfach“ noch recht übertituliert und die Aussicht auf ein Fabrikgelände „extrem prickelnd“. Na gut, was soll’s. Taxi beordert und ab ins „Hotel Avana“, wenn es die Liebe so wünscht.

Schon auf der Taxifahrt hatte ich ein leicht angesäuertes Gefühl in der Magengegend. Und es bestätigten sich meine Vermutungen. In jedem Hotel der Welt legt man Pass und Kreditkarte auf den Tresen und bekommt ruckzuck ein Zimmer. Im „Avana Hotel“ darf man Cash hinlegen im Voraus plus Deposit 1000 Baht! Für was? Dafür, dass man in kaputten Zimmern mit lauten Klimanlagen eventuell was „kaputt“ macht? Schon war ich stinkig und ich hatte noch nicht mal geduscht. Nachdem ich im Zimmer war, kam der nächste Streich. „Geh ma doch ins Restaurant und trinken wir was“ sagte ich zu mir und meinem Körper. Ich fuhr mit dem gebrechlichen Lift in den 2. Stock und setzte mich auf die Terrasse zwischen dem Restaurant und dem Pool mit direktem Fabrikanschluss. Und dann wartete ich. Und wartete. Und wartete noch eine Zigarette lang. Man möchte ja nicht gleich unhöflich sein. Es liefen Bedienungen emsig herum und putzten irgendwas und räumten irgendwas auf, aber keiner wollte eine Bestellung aufnehmen. Zonk 2. Sehr unüblich, aber im „Avana Hotel“ eher gewöhnlich der Fall.

Als ich dann doch einen Bediener heranwinkte und einen Kaffee und einen Mangosaft bestellte, schaute er mich mit grossen Augen an. „In one or two cups?“. Wie meinen? Schon mal Kaffee mit Mangosaft mit Milch und Zucker getrunken? Nein, natürlich in einer Tasse und im Glas! „Coffee hot?“ Ja, bitte und den Mangosaft kalt. Er dackelte davon und kam wenig später gaaaanz langsam mit dem Tablett und den beiden „Drinks“ ballancierend zurück. „Hoffentlich schafft er es bis zu meinem Tisch, bevor beides lauwarm ist“, dachte ich und sehnte mich nach dem „Le Fenix“ – schon das zweite Mal wegen der Rezeptöse.

Dann versuchte ich mich zu entspannen. Bis das Natel „pingte“. Silvio hatte geantwortet. Ich rief ihn an und fragte, was denn heute Abend in Bangkok geboten sei. Er und Nikki würden heute auf die Party ins „Nest“ kommen, ob wir uns dort treffen könnten. Aha! Das „Nest“! Das ist die Dachbar vom „Le Fenix“, also doch falsch gebucht. Aber das könnte man ja ändern. Das „Avana Hotel“ ging mir eh voll auf den „Keks“, schon bevor ich ausgepackt hatte. Also beschloss ich kurz entschlossen gleich wieder auszuchecken und ins „Le Fenix“ umzuziehen. Was ja nicht schwer sein konnte, weil ich eben noch nichts angefasst hatte oder ausgepackt.

Also bezahlte ich meine zwei Drinks und schlenderte zur Rezeptöse. Ich machte ihr klar, dass ich gleich wieder auschecke und nur noch meine Sachen hole. Sie wollte den Schlüssel. Aha, und wie komme ich an meine Klamotten? Sie gab ihn mir zurück. Ich grinste mir eines, holte meinen Koffer und verlangte meine Vorauskasse samt Deposito zurück. Ich war schon gefasst darauf, dass man „etwas“ davon zurückbehalten würde, weil ich ja eine Stunde im Restaurant sass und das Zimmer nicht noch schmuddeliger machte. Und so war es dann auch. „We charge you for one night. This makes 1500 Baht“. Egal, was soll’s nur raus hier. Das Taxi wurde mir gratis organisiert – die Fahrt zahlte ich natürlich.

Nach nur 165 Baht kam ich im „Le Fenix“ an. Der Parkplatzwächter lächelte, der Kofferkuli lächelte, ich legte Pass und Kreditkarte hin, bekam von einer netten Lady ein sauberes Zimmer, in gemütlicher Atmosphäre, mit kostenlosem WLAN (im Avana kostet das extra), so wie es sich gehört. Da darf auch das Zimmer etwas mehr kosten. Dafür bin ich mitten im Sukhumvit – in der dirkten Umgebung von Q-Bar, Bed-and-Supper-Club und direkt im Haus ist das „Nest“, wo es heute eine Samstags-Party mit guter Musik geben wird. Silvio schickte mir noch eine SMS, dass er mich um 20 Uhr zum Dinner abholt. Tja, und Nanee trifft erst morgen früh ein. Dann hab ich ja heute noch „sturmfrei“!


04.05.2010 – Richtig fotografieren? Wie geht das? Empfohlene Artikel von aus der Feder von Ken Rockwell

5. Mai 2010

Eher aus der „Tastatur“ von Ken Rockwell. Wenn man etwas über Nikon oder fotografieren im Web sucht, so stösst man früher oder später die Website von Ken Rockwell – seines Zeichens Profifilmer und -Fotograf seit Jahrzehnten. Und er gibt sein Wissen seit Jahrzehnten an die Internetgemeinde extrem ausführlich und mit Witz und Humor weiter. Jeder von uns kennt jemanden oder hat schon mal jemanden getroffen, der seine niegelnagelneue Highend-Digitalkamera samt ausführlichstem Equipment bei Anlässen präsentiert, wie ein Prestigeobjekt. Fragt man dann, wie oft er diese nutzt und zu was die ganzen Schalter sind, kann er keine Auskunft geben. Auch bei den vielen Objektiven weiss er nur, dass das eine für weit entfernte Objekte und das andere für Makroaufnahmen zu verwenden ist.

Wie fing mein Zuneigung zur Fotografie an? Ja, erraten: Ich war noch recht klein, als ich meine erste Kamera von „Oma“ geschenkt bekam. Muss ein Erbstück gewesen sein, welches sie beim „Jud“ in Amberg für kleines Geld erstanden hatte. In einer Ledertasche eingepackt und mit Schnappverschlüssen zu öffnen befand sich eine kleine Blechkamera mit seitlich am Objektiv angebrachten Auslöser. Das Fabrikat weiss ich nicht mehr. Aber ich kann mich noch an die Würfelblitze erinnern. Und dass man sie mit einem Hebel aufziehen musste. Die Filmrollen und das Entwickeln der Bilder war damals noch teuer. Aber ich durfte immer drauflos knipsen, bis der Film „alle“ war.

Ich kann mich noch an Schulausflüge erinnern oder generell an Ausflüge. Dort knipste ich vor mich hin alles was mir gefiel. Wandertage oder Ferien – die Kamera hatte ich immer dabei. Dies zog sich dann über die Jahre hindurch bis zur ersten selbst ersparten Kompakt-Spiegelreflex – ich glaub es war eine Olympus. Auch die erste digitale Kamera war eine Olympus im Hosentaschenformat. Die Hosentaschen wetzten sich durch die Ecken immer aus und die Farbe am Plastik ging ab. Es musste immer eine Kamera für den täglichen Gebrauch sein.

Ich kann mich sicherlich nicht messen mit den ambitionierten Hobbyisten dieses Planeten. Aber es macht einfach Spass immer eine Kamera dabei zu haben und alles zu fotografieren, was mir gefällt. Oft sind es die einfachen Dinge. Oft muss ich in der Stimmung sein. Es ist eine art der Erholung vom täglichen angespannt sein. Man fängt Augenblicke ein, die so nicht wieder kommen. Man bekommt auch einen ganz anderen Blick auf die Umwelt durch den Blick durch die Kamera. Es sind oft die kleinen Dinge – oft die kuriosen Begebenheiten – die man beim Vorbeigehen oder Vorbeifahren nicht sofort erkennt, aber ohne Kamera schnell vergessen werden. Diese abzulichten, das macht Spass.

Hier also meine highly recommended articles für alle angehende ambitionierten Hobbyfotografen – und alle die es werden wollen:

Wenn Du das gelesen hast, geh raus und schiesse die „blaue Stunde“. Und bedenke: Es ist nicht die Kamera, die gute Bilder schiesst…. Also geh‘ raus mit welcher Kamera auch immer und schiesse, bis die Optik schmilzt. Auf alles was sich bewegt oder auch nicht. Viel Spass!


03.05.2010 – Meldung des Tages: Vorgesetzte glänzen mit lange Pausen, versenden Pornobilder, erledigt private Besorgungen, handeln mit grosser Willkür

3. Mai 2010

Wo diese Vorgesetzten arbeiten? In Zürich! Nein, diesmal nicht bei einer Bank. Genauer gesagt beim Zürcher Migrationsamt. Wer das heute hat auffliegen lassen? Die Mitarbeiter liessen über deren Anwalt einen Brief verfassen und dieser landete in Kopie bei Radio24. Der Brief ging nach Infos von 20 Minuten an Adrian Baumann. Seines Zeichens nicht nur „Kapo“ des Zürcher Migrationsamtes, sondern auch noch Präsident der „VKM“ (Vereinigung der kantonalen Migrationsbehörden). Er soll nun Stellung zu seinen fehlbaren Teamleitern nehmen.

Für alle Nicht-Schweizer und noch nicht so lange in der Schweiz lebende: Was tut das Migrationsamt normalerweise?

Das Migrationsamt des Kantons Zürich – Im Dienste von Ausländerinnen und Ausländern sowie Schweizerinnen und Schweizern
Das Aufenthaltsrecht im Kanton Zürich sowie in der Schweiz wird durch Bundesrecht geregelt. Das Migrationsamt des Kantons Zürich vollzieht dieses Recht und erteilt nach vorgängiger Prüfung der entsprechenden Gesuche Einreise- und Aufenthaltsbewilligungen. Es ist zuständig für Visumsverlängerungen und die Ausstellung von Rückreisevisa. Für Personen, die ihr Aufenthaltsrecht im Kanton Zürich verwirkt haben und nicht freiwillig ausreisen, leitet das Migrationsamt Massnahmen und Vollzugshandlungen ein.
Das Migrationsamt des Kantons Zürich bedeutet nicht einfach „Akten, Dossiers und Papierkrieg“, sondern rund 150 Mitarbeitende, die sich um Anliegen anderer Menschen kümmern. Wir kontrollieren und regeln die Anwesenheit von Personen ausländischer Nationalität und arbeiten dabei eng mit anderen Behörden zusammen, namentlich mit den kommunalen Einwohnerkontrollen, Kantons- und Stadtpolizeien, Botschaften, Arbeitsämtern und Fürsorgebehörden sowie dem Bundesamt für Migration.

Tja, und genau das scheint eben nicht geklappt zu haben. Auch muss man viel Zeit mitbringen; denn auf der Website steht geschrieben:

Wartezeiten an unserem Schalter: Aufgrund unregelmässig hoher Besucherzahlen am Schalter ist mit Wartezeiten zu rechnen. Sollten Sie nur Dokumente abgeben wollen empfehlen und bitten wir Sie, uns diese per Post zukommen zu lassen. In diesen Fällen hat eine persönliche Vorsprache am Schalter keinen Einfluss auf die Bearbeitungsdauer des Gesuchsverfahrens. Wir danken für Ihr Verständnis.

Also Beschweren, weil es länger gedauert hat, hilft nichts. Auch persönliches Vorsprechen beschleunigt das Verfahren nicht. Man ist also demotivierten Mitarbeitern ausgeliefert, die es Leid sind von einem nicht anwesenden und nicht erreichbarem Chef geführt zu werden – und den Anwalt einschalteten.

Auf SF findet man folgende Zeilen und einen Videobericht:

In dem Brief an den Amtschef werden auch Aktivitäten im amtlichen Bereich bemängelt. Dossiers im Asylwesen würden bewusst liegen gelassen oder mit grosser Willkür bearbeitet. Zudem seien die zuständigen Personen für die Polizei oft nur schwierig erreichbar.
Diese Vorwürfe werden nun geprüft. Der für das Migrationsamt zuständige Regierungsrat Hans Hollenstein (CVP) hat sich der Sache angenommen. Er wolle sich aber auch die Gegenseite anhören, sagte er gegenüber Radio 24.

Das wird sicher noch interessant.


03.05.2010 – Nummer 2 in den Top Blogs Blogverzeichnis.ch Schweiz

3. Mai 2010

Mein Blog steht momentan auf dem 2. Platz im Top Blogs bei Blogverzeichnis.ch Kategorie „Schweizer Blogs“. Das freut mich ungemein (bayerisch: „sakrisch g’freit!“) und lässt mich gemütlich auf dem Sofa relaxen.

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Originally uploaded by PeterPanCH

Mein Blog rangiert beim Blogverzeichnis.ch momentan auf Platz 2 der Schweizer Blogs! Das freut mich und lässt mich gemütlich auf dem Sofa relaxen. Besten Dank!


03.05.2010 – EIB-Home.de bewerten beim 1. Internationalen Website Contest

3. Mai 2010

meine Website www.eib-home.de ist nicht nur genau 10 Jahre alt geworden, sondern hat es in die Runde der letzten 10 beim 1. Internationalen Website Contest geschafft.

Nun hängt alles von der Internetgemeinde ab. Wer meine Website „geil“ findet und bereits von der Seite für „sein Projekt“ profitieren konnte, der darf mir ein bisschen was dafür zurück geben. Und es springt auch noch etwas für den Abstimmer dafür heraus:

Wenn diejenige Seite, der Sie als Favorit gewählt haben, die spätere Gewinnerseite ist, werden Sie mit allen Nutzern, die diese Seite ebenfalls als ihren Favoriten gewählt haben, an der Verlosung eines Warengutscheines in Höhe von 500,- EUR teilnehmen.

Wie es geht? Anmelden und Abstimmen!

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einfach auf diesen Button klicken:

Besten Dank im Voraus
Peter


01.05.2010 – Events in Zürich: 80’s forever-Party oder „Tanz in den Mai“ – Die Bilder

3. Mai 2010

Diesen Samstag stand, wie jeden ersten Samstag im Monat, die „80’s forever Party“ im Papiersaal beim Sihlcity an. Wie immer schnappte ich mir meine DSLR. Nur diesmal schraubte ich das Nikkor 50 mm Festobjektiv auf. Es sollte laut Beschreibung recht Lichtempfindlich sein, was meiner Vorliebe für blitzlose Bilder entgegen kam. Man benötigt dann nur noch eine ruhige Hand und die Einstellung Serienschuss. Und schon konnte es losgehen.

Kurz vor Mitternacht trafen Mike und ich ein. Es regnete Draussen und es war recht kalt. Aber schon im Treppenhaus kam uns wummernde Musik entgegen und trotz des Sauwetters hatten sich genügend Tanzwütige eingefunden. Somit platzierten wir uns in der Nähe des DJ-Sets bei Pete, Dani und P@ und ich suchte mir ein paar Motive. Am Ende des Abends befanden sich über 400 Bilder auf der Karte und es kostete mich erheblich Zeit die Bilder auszusuchen, denn oft fällt die Entscheidung schwer, welches erhalten bleibt und welches in den Papierkorb wandert. Hier also eine kleine Auswahl der übrig gebliebenen 120 Bilder.









Sämtliche Bilder sind wie immer im Album zu finden.

Die nächste 80’sforever-Party findet übrigens am 05.06.2010 am gleichen Ort statt – die letzte vor der Sommerpause. Also nicht verpassen! Sonst muss man bis September warten.


01.05.2010 – Urlaub in Thailand trotz aktueller Unruhen? Warum nicht?

1. Mai 2010

In Bangkok herrscht derzeit Ausnahmezustand. Einige Reiseveranstalter stornierten ihre Flüge nach Bangkok, nachdem das Auswärtige Amt Reisewarnungen für Bangkok ausgegeben hat. Jedoch steht in der Meldung, dass der Flughafen als Transit vollkommen sicher ist. Besteht für Touristen und Reisende tatsächlich Gefahr in die Belagerungen der „RedShirts“ oder gar in Auseinandersetzungen verwickelt zu werden?

Ein Freund von mir teilte mir gestern mit, dass er seinen Urlaub nach Thailand samt Freundin storniert hat. Ein anderer Arbeitskollege hält sich derzeit in Koh Samui auf. Auf Rückfrage, ob er etwas von den Unruhen bei der Anreise mitbekommen hätte, kam die Antwort: „Nein!“ Auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel hätte er lediglich bemerkt, dass die Polizei mit hoher Präsenz am Flughafen vorhanden sei. Aber man könnte sich ungehindert in Bangkok bewegen und sich die Sehenswürdigkeiten ansehen ohne mit den „RedShirts“ in Berührung zu kommen. Leider hätte er keinen der Demonstranten oder gar eine Demonstration gesehen.

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Bei mir steht der Urlaub an und ich fliege nächsten Freitag. Ob ich „Angst“ hätte? Oder gar in Erwägung gezogen nicht nach Thailand zu fliegen? Diese Fragen kann ich klar mit „Nein“ beantworten. Gut, man könnte mir entgegnen: Klar hast Du keine Bedenken. Du besuchst ja auch Dein Mädel in Thailand. Das stimmt. Aber auch sonst würde ich jederzeit nach Thailand fliegen; denn es ist nicht das Ziel der „RedShirts“ die Touristen zu schädigen. Und das Wichtigste: Bangkok ist so gross und die Redshirts konzentrieren ihre Präsenz bei den Demonstrationen auf das Regierungsviertel; denn sie wollen ja auch die Regierung stürzen und nicht die Urlauber.

Kann man wirklich nicht in die Demonstrationen verwickelt werden? Kann-Man-Fragen werden immer mit „Ja“ beantwortet. Aber im Ernst: Heute ist 1. Mai und vielerorts demonstrieren mehr oder weniger Radikale von der linken oder rechten Seite in Deutschland in den Städten Berlin und Hamburg. Auch in Zürich gibt es an diesem Tag immer wieder Ausschreitungen oder „Scharmützel“. Wird dadurch die Reisetätigkeit in den beiden Städten beeinträchtigt? Sicher nicht. Werden die Tausenden von Urlaubern und Touristen in den beiden Städten oder gar in Deutschland gefährdet? Mein Grossvater sagte immer: „Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um“. Und er musste es wissen; denn er hat zwei Weltkriege miterlebt. Mit anderen Worten: „Wenn man sich dringend dazu genötigt fühlt sich in das Getümmel zu werfen und direkt hautnah bei den Demonstranten sein möchte, so muss man sich nicht wundern, wenn man einen Polizistenknüppel über die Rübe bekommt“.

Für alle anderen Reisenden ist der Urlaub in Thailand und natürlich in Bangkok ungefährlich. In den gängigen Touristenorten und erst recht in den Backpacker-Gebieten ist nichts aber auch gar nichts von den Unruhen zu spüren. Nein, stimmt nicht ganz; denn nach aktuellen Informationen von heute spürt man es durchaus, dass weniger Urlauber vorhanden sind. Die Strände sind übersichtlich mit Touristen gefüllt und in den Restaurants bekommt man immer einen Platz. Wenn Sie sich also wirklich erholen möchten ohne die gängige Touristenschwemme in den Kernurlaubsorten in Thailand, so reisen Sie jetzt erst recht. Nebenbei für unsere Schwaben: Die Flüge und die Hotels werden aktuell immer günstiger.

Bei mir geht es am nächsten Freitag los – von Zürich nach Bangkok. Wohin es anschliessend geht, steht noch nicht fest. Mal sehen.


30.04.2010 – Die Bilder zur Doppelhochzeit von Chris+Dee und Mike+Muay

30. April 2010

Hier zwei von vielen Bildern von der Hochzeit von Chris+Dee, sowie Mike+Muay.

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Alle Bilder von der Hochzeitsreise findet man hier im Album

Wie sich Mike und Muay kennenlernten? Alles begann vor etwas mehr als 2 Jahren.


29.04.2010 – Ein Abend in Zürich – Ein HD-Video

29. April 2010

Zusammen mit Kin, Hardy und Mike machten wir einen gemütlichen Spaziergang durch das frühlingshafte Zürich. Mike drehte das Video mit seiner in Thailand gekauften „Canon IXUS210„. Hier also ein HD-Movieclip.


29.04.2010 – Kin, Hardy und Tom zu Besuch in der Schweiz – die Bilder

29. April 2010

Am Mittwoch trafen kurz nach Mittag Kin und Hardy bei uns ein. Freund und Kollege Hardy ist seit über 6 Jahren mit seiner netten Frau Kin verheiratet. Sie war das zweite Mal in der Schweiz. Das erste Mal waren beide Skifahren – bei minus 20 Grad! Gut, dieses Mal lachte die Sonne und es waren glatte 45 Grad mehr, wie beim letzten Mal.

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Wir erledigten am Nachmittag das Geschäftliche und machten uns gegen Abend nach dem Essen auf zu einen Ausflug über den Albis zu machen.

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Anschliessend fuhren wir nach Horgen und setzten mit der Fähre nach Meilen über.

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Von Meilen aus fuhren wir auf der „Goldberglstrasse“ in die Innenstadt nach Zürich. Es hatte Vollmond und die seltsam klare Nacht lud zum ausgiebigen Fotografieren ein. Standardmässig genehmigten wir uns danach in lauer Abendstimmung ein Bier beim „N8flight“.

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Und am späten Abend flog dann Tom von der Insel her ein.

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Leider hatte er seine niegelnagelneue D90 auf der Insel „vergessen“. Ja, so ein Schwabe muss seine neue Kamera sicher schonen, odrrr?

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Am nächsten Abend gesellten sich Chris und Dani dazu. Wir grillten auf der Terrasse und feierten Mike’s Hochzeit mit guten Zigarren. Wir hatten Spass, bis der Nachbar kam 🙂

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Sämtliche Bilder von den beiden netten Tagen von Hardy, Mike und mir findet man, wie immer im Album:

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