Die Zürcher Streetparade findet zum 19. Mal am 14.08.2010 statt. Vom 18.07. bis zum 15.08.2010 hat man jedoch im Grossraum Zürich, aber auch im Internet die Möglichkeit sich darauf einzustimmen. Die Frequenzen sind «on air» Stadt Zürich auf 96,9 MHz, Grossraum Zürich auf 104,1 MHz, Kabelfrequenz Cablecom Grossraum Zürich auf 100,0 MHz und weltweit im Internetstream.
18.07.2010 – Ein WE in Regensburg: 100 Jahre Bayernhafen – Die Bilder und die Story
20. Juli 2010Am Freitag fuhren wir am Abend los nach Regensburg; denn wir wollten uns bei der „100 Jahrfeier Bayernhafen“ mit den Ex-Kollegen von Mike treffen – und natürlich Mam nach langer Zeit wieder einmal treffen. Die A96 ist mittlerweile voll ausgebaut. Trotzdem benötigten wir 4 1/2 Stunden bis Regensburg; denn nach einem heissen Sommertag kam es zu schweren Gewittern rund um München. Schon von Weitem konnten wir die Blitze sehen. Und bei München waren wir mitten drin. Es regnete so stark, dass der Scheibenwischer das Wasser nicht mehr von der Scheibe brachte und die weissen Strassenmarkierungen nicht mehr zu sehen waren.
In Regensburg regnete es natürlich auch – vielleicht heisst es deshalb ja Regensburg. Wir kamen um kurz vor 1 Uhr nach Mitternacht in Regensburg an. Das Bild oben ist vom Samstag – es regnete immer noch. In Regensburg angekommen, schauten wir beim Westhafen vorbei. Doch dieser war bereits menschenleer. Nur Markus kam uns entgegen. Etwas übermüdet, aber er lud uns auf ein Bier in die Werkstatt ein. Daraus wurde dann doch eines mehr. Anschliessend fuhren wir zu Mam und legten uns nach einem kurzen Plausch in die Federn.
Am Samstag schliefen wir uns zuerst aus und fuhren gegen 18 Uhr zum Westhafen. Wie oben zu sehen ist, regnete es immer noch. Aber im grossen Festzelt fanden sich dann doch einige Besucher ein, um die Regensburger Band „Sacco & Manchetti“ (Myspace) zu sehen und zu hören. Die Jungs sind schon lange – über 20 Jahre – im Geschäft und hatten mit „Rainbow’s End“ überregional Erfolg. Die Interpretation von „Stayin‘ Alive“ oder „My Girl Rocks the Nation“ ist auch nicht ohne im WesternRockStyle. Keine Partymusik, sondern solide Rockhandwerkskunst in Eigenproduktion.
Wie in Regensburg üblich, endete die musikalische Darbietung sogar im Gewerbegebiet pünktlich um 22 Uhr. Anders als beim „Züri-Fäscht“. Dort knatterte die Altstadt bis um 5 Uhr morgens. Aber Regensburg ist ja auch eine Welterbestadt. In Regensburg denkt man leise darüber nach doch die „Musikzeit“ eventuell fast unmöglich in Ausnahmefällen falls keiner was dagegen hat im unwahrscheinlichen Fall doch in naher oder ferner Zukunft möglicherweise auf 23 Uhr zu verlängern.
Aber all diese Diskussionen hielten uns am Samstag nicht auf an einer kleinen Partyverlängerung teilzunehmen. Mit Genehmigung der Autoritäten natürlich. Somit wanderten wir irgendwann zur geschlossenen Bar und eröffneten diese privat neu. Anschliessend wechselten wir die Location in heimeligere trockene Gefilde und erfanden einen neuen Drink: „Den Oettl“ – bestehend aus ACE-Saft aus dem gekühlten Automaten und Chevas Regal aus der Asservatenkammer der Elektroabteilung des Hafens. Als der Morgen graute, nahmen wir das Mam-Taxi und beendeten diesen Teil bei einem Kaffee. Vorteil des „Oettl-Drinks“: Man bekommt keine Kopfschmerzen.
So verregnet sich der Samstag zeigte, so sonnig kam der Sonntag dann daher. Somit trafen wir uns gegen 15 Uhr mit Chris in der Altstadt zu dem ein oder anderen Kaffee. Wir plauderten über den aktuellen Stand der Deutschkurse bei den Mädels und definierten die Urlaubsplanung für Oktober. Nebenbei genossen wir die Aussicht auf das Touri-Volk, welches an uns vorbei flanierte.
Anschliessend wanderten Mike und ich an der Donau entlang zum Westhafen, sahen uns dort auf dem festlich eingerichteten Gelände um. Das schöne Wetter lockte deutlich mehr Gäste an, als an den beiden Tagen zuvor.
Auch der Aussenbereich des Festzeltes war deutlich besser belegt. Leider konnten wir nicht lange bleiben; denn der Weg nach Hause stand an. Somit starteten wir nach ausgiebiger Verabschiedung und einer Brotzeit wieder zurück in die Schweiz. Wir kamen allerdings auch diesmal wieder spät in der Nacht bzw. früh am Morgen an. Lustig war’s – auf der „100 Jahrfeier Bayernhafen“.
16.07.2010 – Ein WE in Regensburg – 100 Jahre Bayernhafen
16. Juli 2010Nach langer, langer Zeit starten wir wieder einmal zu einem Wochenende in Regensburg. Dort ist Hafenfest im Osthafen Regensburg und das wollen wir uns ansehen. Bin mal gespannt, wie die Fahrt wird. Langsam fangen die Ferien in Deutschland an und es werden sicherlich einige Urlauber auf der Strasse sein.
Das Programm zu „100 Jahre Bayernhafen“ findet man hier.
14.07.2010 – POD – Picture of the Day: „Nach jedem schweren Unwetter folgt ein Regenbogen“
14. Juli 201013.07.2010 – Voilà! Überraschung! Rosie feiert Geburtstag
14. Juli 2010Beim letzten Aufeinandertreffen am Zürifest plauderten wir locker über eine kleine Geburtstagsüberraschung für Rosie. Da ich weiss, dass sie Weisswurst und Marcel Weissbier mag, besorgte ich die Ware auf dem Nachhauseweg. Am Nachmittag telefonierte ich mit Marcel und Sandra und wir vereinbarten den abendlichen Termin. Rosie wusste von gar nichts. Marcel traf sich mit Ihr am Hauptbahnhof Zürich und fuhr nach Jonen. Mike entdeckte die beiden, als sie an unserem Ostfenster vorbei wanderten. Ich lief ihnen entgegen und die Überraschung war gelungen.
Mike heizte dem Grill ein und schliesslich trafen auch die Basler Sandra und Markus ein. Am feierlich dekorierten Tisch nahmen wir das Geburi-Mahl ein und plauderten bis tief in die Nacht. Ich denke die Geburi-Überraschung ist gelungen 🙂
12.07.2010 – Geht die Welt unter? Unwetter nach heissem Tag
12. Juli 2010Schon beim Kundenbesuch orakelte ich (ganz ohne Tintenfisch im Glas) zu einem Kollegen: „Heute kommt noch ein anständiges Gewitter“; denn es war extrem heiss bei Temperaturen um die 35 Grad und extrem „düppig“. Es roch förmlich nach einem Unwetter.
Als ich dann am späten Nachmittag nach Hause fuhr, sah ich sowohl im Norden wie auch im Südwesten hohe dunkle Wolken aufquellen. Und nun gegen 19 Uhr kommt eine Unwetterwarnung per SMS (Wetteralarm.ch) für den Kanton Uri und das Freiamt: „Sturmwarnung und Hagelwarnung – Fenster schliessen“.
Die Gewitterfront zieht von Süd/Süd/West her kommend quer über die Schweiz. Viel ausgedehnter scheint die Gewitterfront über Frankreich zu sein. Übrigens: Je „röter“, umso mehr Regen und je „weisser“, umso mehr Hagel.
Allerdings scheint das Unwetter direkt an Jonen vorbeizuziehen. Schon beim Einzug meinte der benachbarte Bauer, dass er keine Gebäudeversicherung bzw. Unwetterversicherung abgeschlossen hat, da es im Jonental nie schlimm Hageln würde. Er behielt bisher recht. Dafür bekommt sicherlich Zürich einiges ab.
11.07.2010 – Die Firma Semco: Die Befreiung der Arbeit: Das 7-Tage-Wochenende
11. Juli 2010Ganz so rosig ist es zwar nicht. Aber der Ansatz von Ricorado Semmler aus Brasilien scheint seit 25 Jahren erfolgreich zu sein.
„Es ist völlig verrückt, diese Idee, dass die Menschen immer noch so fixiert darauf sind, wie etwas gemacht wird. Bei uns sagt keiner: ‚Du bist fünf Minuten zu spät‘ oder ‚warum geht dieser Fabrikarbeiter schon wieder aufs Klo?‘ […] Wenn Du dich bei Semco im Büro umsiehst, sind da immer jede Menge leere Plätze. Die Frage ist: Wo sind diese Leute? Ich hab nicht die leiseste Idee und es interessiert mich auch nicht.
Es interessiert mich in dem Sinne nicht, dass ich nicht sicherstellen möchte, dass meine Mitarbeiter zur Arbeit kommen und der Firma eine bestimmte Anzahl Stunden pro Tag geben. Wer braucht eine bestimmte Anzahl Stunden pro Tag? Wir brauchen Leute, die ein bestimmtes Ergebnis abliefern. Mit vier Stunden, acht Stunden oder zwölf Stunden im Büro – sonntags kommen und Montags zu Hause bleiben. Es ist irrelevant für mich“, erklärt Semler seltsam einleuchtend.
Weltweit starren Manager fassungslos auf die Firma Semco: Was dort passiert, widerspricht allem, an was sie glauben. Die 3000 Mitarbeiter wählen ihre Vorgesetzten, bestimmen ihre eigenen Arbeitszeiten und Gehälter. Es gibt keine Geschäftspläne, keine Personalabteilung, fast keine Hierarchie. Alle Gewinne werden per Abstimmung aufgeteilt, die Gehälter und sämtliche Geschäftsbücher sind für alle einsehbar, die Emails dafür strikt privat und wie viel Geld die Mitarbeiter für Geschäftsreisen oder ihre Computer ausgeben, ist ihnen selbst überlassen.
„It is not important how long you stay on the playgroud – it is important how many goal you shot!“
10.07.2010 – Deutschland – Uruguay: 3:2, der heisseste Tag und ein Gewitter
11. Juli 2010Heute fuhren wir zuerst zum Sihlcity. Es war brütend heiss! 35 Grad erreichte das Aussenthermometer, aber die Klimaanlage im Auto sorgte für angenehme 22 Grad im Innenraum vom Audi. Somit hatten wir heute in der Schweiz den heissesten Tag laut Meteorologen. Aber schon während der Fahrt rollten dunkle Wolken von Norden her auf die Stadt Zürich. Es war vollkommen windstill und „düppig“, als wir im Parkhaus ausstiegen. Kein gutes Zeichen.
Vom klimatisierten Auto wechselten wir in das klimatisierte Einkaufszentrum Sihlcity. Wir meldeten uns beim Friseur an an. Während Mike mit Muay telefonierte und ihr zum Geburtstag gratulierte, entspannte ich mich beim Haarewaschen und Haare-lassen. Nachdem ich abgefertigt war, wechselten wir: Mike nahm auf dem Friseursessel Platz und ich ging zum Café, um einen Cappuccino zu nehmen. Dabei las ich Zeitung und lächelte über den Artikel in welchem eine Junge Dame aus Eifersucht einen Hund verkehrt herum an den Kühlschrank klebte – sie begründete dies damit, dass sich ihr Freund mehr um den Hund kümmere, als um sie.
Als Mike eintraf und seinen Cappuccino fertig getrunken hatte, schauten wir noch beim Interdiscount und beim MediaMarkt vorbei. Bei Interdiscount hat es momentan eine Aktion. Es gibt 10% auf Nikon Fotoapperate. Zusammen mit dem 200 Franken Cashback lohnt es sich momentan extrem. Die D90 mit 18-105 Objektiv kostet 1190 CHF. Minus 120 CHF Rabatt ergibt sich 1070 CHF. Minus 200 CHF Cashback von Nikon kostet die Spiegelreflexkamera gerade mal 870 CHF. Ned schlecht. Nur hab ich schon eine.
In den MediaMarkt gehen wir immer gerne, um uns umzusehen. Und ab und zu etwas zu kaufen. Ich brauche schon länger eine neue Kameratasche; denn meine geht aus allen Nähten, auch wenn ich diese lieb gewonnen habe – eben weil es keine Kameratasche ist. Mike schaut immer in der Apple-Abteilung vorbei. Und siehe da: Es hat das iPad. Natürlich spielen drei Jungsters mit dem Teil herum. Der eine irgendein dämliches App-Spiel und der ander spielt ein App-Klavier. Der Dritte spielt einfach so herum und stellt erst einmal die Sprache auf „Russisch“. Logisch.
Währenddessen greift sich Mike eine WLAN-Tastatur. Glaubt er. Zuhause stellt er fest, dass er wieder eine USB-Tastatur gekauft hat. Nun hat er zwei. Umtauschen beim nächsten Besuch. Das iPad 64MB mit 3G oder G.3 wie ich immer sage, kostet übrigens 1049 CHF. Und ich warte immer noch auf mein vorbestelltes iPad. Angeblicher Liefertermin August 2010. Jetzt weiss ich wo meines steckt: Im MediaMarkt. Palettenweise eingekauft hat der Markt die Dinger. Ich glaub ich storniere die Vorbestellung und kaufe mir einen Laptop oder fahre in den Urlaub oder kaufe Aktien oder Zucker; denn Zucker erreicht derzeit sein 4 Monatshoch. Eine neue Zuckerblase nach der Goldblase.
Egal. Ich besorgte mir eine anständige kleine Kameratasche für meine Nikon D90: Samsonite „TrekkingDLX 150“ produziert von Hama. Die ist zudem wetterfest und geräumig. Werde nie verstehen, wie man eine Tasche kaufen kann, in der die Kamera mit dem Objektiv nach unten schaut. Einmal falsch abgelegt – klack. Ausserdem passt da alles rein, was ich sonst so transportiere: Geldbeutel, Natel und Zigi-Packli.
Nur warum ist das Umhängeband so lang? Selbst bei kurzester Einstellung baumelt die Tasche unter der Gürtellinie – unkomfortabel. Empfehle diese Tasche aber bei Amazon zu kaufen, weil die Tasche beim MediaMarkt schlappe 119 CHF kostet. (Amazon 57,98 Euro ergibt irgendwas um die 85 CHF). Aber bei Amazon kann man die Kamera nicht am Monitor in die Tasche stecken zum Ausprobieren, ob alles passt. Die D90 passt mit 200er oder Tamron 18-270 tadellos und ist gut geschützt. Es hat ausreichend kleine Taschen vorne und an der Seite für Speicherkarten und Ersatzakku. Meinen restlichen Kram bekomme ich auch unter. Es sind sogar Gürtelschlaufen dran an der Tasche. Nur bleibt es für mich ein Rätsel, wie man 2 Kilogramm (also Äquivalent zwei 1 Liter Milchbeutel) am Gürtel tragen kann.
Mike machte neben der Schlappe mit der Apple-Tastatur aber noch ein Schnäppchen: Die Eye-Fi-Speicherkarte mit 8 MB kostete beim MediaMarkt 169 CHF. Bei Digitec fand ich zuvor die genau gleiche Karte für 199 CHF. 30 Stutz mehr. Amazon will für die Karte derzeit 131,85 Euro. Nun braucht er nur noch die passende Kamera. Nein, er hat eine Kompakte und probierte die Datenübertragung per WLAN gleich zu Hause aus. Mal sehen, ob er nun mehr fotografiert.
Nach dem Besuch im Sihlcity steuerten wir die Zürcher Innenstadt an. Die Gewitterwolken waren näher gekommen und Wetteralarm schickte eine Meldung auf’s Natel: „Hagel und Gewitter“. Also fiel „Public Viewing“ sicherheitshalber aus. Wir parkten nahe dem „Kaufleuten“ und wanderten dann aber zum Stammplatz: Rosenhof und „N8tFlug“. Dort hatte es eine grosse Leinwand im geschützten Inneren des Lokals.
Wir setzten uns beim „N8tFlug“ auf eine Bank und harrten der Dinge, die da dunkel aufziehen würden. Nein, ich meine nicht das bevorstehende „kleine Finale“ zwischen „Diitschland und Uruguay“, sondern das Gewitter; denn es war immer noch windstill, obwohl die dunklen Wolken die Stadt bereits erreicht hatten. Ich bin zwar kein Meteorologe, aber das ist kein gutes Zeichen.
Bei Spielbeginn wechselten wir ins Innere der Bar und beobachteten wie die „Diitschen“ in Führung gingen. Müller schob den Ball in Abstaubermanier nach einem brachialen 35 Meterschuss von Sebastian Schweinsteiger am Torwart vorbei (18. Minute). In der 28. Minute glich Uruguay aus und ging sogar in der 51 Minute durch einen Volleyschuss in Führung, ehe Jannsen zum 2:2 per Kopf ausglich (56. Minute) . Sami Khedira köpfte schliesslich zum glücklichen 3:2 in der 83. Minute ein.
Etwa zur Halbzeit brach das Gewitter los. Zuerst stürmte es nur. Dann regnete es wie aus Eimern – „waagrecht“, wie ich immer zu sagen pflege. So richtig tropisch. Das Wasser lief in Strömen über den Rosenhof und der Wind peitschte die Bäume. Da werden die Wehren sicher einige Keller auspumpen müssen und abgebrochene Äste von den Strassen räumen. Aber es kühlte wenigstens etwas ab. So fällt das Schlafen leichter.
Veröffentlicht von PeterPan 












