22.07.2010 – Radio Streetparade „on air“

23. Juli 2010

Die Zürcher Streetparade findet zum 19. Mal am 14.08.2010 statt. Vom 18.07. bis zum 15.08.2010 hat man jedoch im Grossraum Zürich, aber auch im Internet die Möglichkeit sich darauf einzustimmen. Die Frequenzen sind «on air» Stadt Zürich auf 96,9 MHz, Grossraum Zürich auf 104,1 MHz, Kabelfrequenz Cablecom Grossraum Zürich auf 100,0 MHz und weltweit im Internetstream.

Radio StreetparadeTune in


18.07.2010 – Ein WE in Regensburg: 100 Jahre Bayernhafen – Die Bilder und die Story

20. Juli 2010

Am Freitag fuhren wir am Abend los nach Regensburg; denn wir wollten uns bei der „100 Jahrfeier Bayernhafen“ mit den Ex-Kollegen von Mike treffen – und natürlich Mam nach langer Zeit wieder einmal treffen. Die A96 ist mittlerweile voll ausgebaut. Trotzdem benötigten wir 4 1/2 Stunden bis Regensburg; denn nach einem heissen Sommertag kam es zu schweren Gewittern rund um München. Schon von Weitem konnten wir die Blitze sehen. Und bei München waren wir mitten drin. Es regnete so stark, dass der Scheibenwischer das Wasser nicht mehr von der Scheibe brachte und die weissen Strassenmarkierungen nicht mehr zu sehen waren.

In Regensburg regnete es natürlich auch – vielleicht heisst es deshalb ja Regensburg. Wir kamen um kurz vor 1 Uhr nach Mitternacht in Regensburg an. Das Bild oben ist vom Samstag – es regnete immer noch. In Regensburg angekommen, schauten wir beim Westhafen vorbei. Doch dieser war bereits menschenleer. Nur Markus kam uns entgegen. Etwas übermüdet, aber er lud uns auf ein Bier in die Werkstatt ein. Daraus wurde dann doch eines mehr. Anschliessend fuhren wir zu Mam und legten uns nach einem kurzen Plausch in die Federn.


Am Samstag schliefen wir uns zuerst aus und fuhren gegen 18 Uhr zum Westhafen. Wie oben zu sehen ist, regnete es immer noch. Aber im grossen Festzelt fanden sich dann doch einige Besucher ein, um die Regensburger Band „Sacco & Manchetti“ (Myspace) zu sehen und zu hören. Die Jungs sind schon lange – über 20 Jahre – im Geschäft und hatten mit „Rainbow’s End“ überregional Erfolg. Die Interpretation von „Stayin‘ Alive“ oder „My Girl Rocks the Nation“ ist auch nicht ohne im WesternRockStyle. Keine Partymusik, sondern solide Rockhandwerkskunst in Eigenproduktion.

Wie in Regensburg üblich, endete die musikalische Darbietung sogar im Gewerbegebiet pünktlich um 22 Uhr. Anders als beim „Züri-Fäscht“. Dort knatterte die Altstadt bis um 5 Uhr morgens. Aber Regensburg ist ja auch eine Welterbestadt. In Regensburg denkt man leise darüber nach doch die „Musikzeit“ eventuell fast unmöglich in Ausnahmefällen falls keiner was dagegen hat im unwahrscheinlichen Fall doch in naher oder ferner Zukunft möglicherweise auf 23 Uhr zu verlängern.

Aber all diese Diskussionen hielten uns am Samstag nicht auf an einer kleinen Partyverlängerung teilzunehmen. Mit Genehmigung der Autoritäten natürlich. Somit wanderten wir irgendwann zur geschlossenen Bar und eröffneten diese privat neu. Anschliessend wechselten wir die Location in heimeligere trockene Gefilde und erfanden einen neuen Drink: „Den Oettl“ – bestehend aus ACE-Saft aus dem gekühlten Automaten und Chevas Regal aus der Asservatenkammer der Elektroabteilung des Hafens. Als der Morgen graute, nahmen wir das Mam-Taxi und beendeten diesen Teil bei einem Kaffee. Vorteil des „Oettl-Drinks“: Man bekommt keine Kopfschmerzen.

So verregnet sich der Samstag zeigte, so sonnig kam der Sonntag dann daher. Somit trafen wir uns gegen 15 Uhr mit Chris in der Altstadt zu dem ein oder anderen Kaffee. Wir plauderten über den aktuellen Stand der Deutschkurse bei den Mädels und definierten die Urlaubsplanung für Oktober. Nebenbei genossen wir die Aussicht auf das Touri-Volk, welches an uns vorbei flanierte.


Anschliessend wanderten Mike und ich an der Donau entlang zum Westhafen, sahen uns dort auf dem festlich eingerichteten Gelände um. Das schöne Wetter lockte deutlich mehr Gäste an, als an den beiden Tagen zuvor.

Auch der Aussenbereich des Festzeltes war deutlich besser belegt. Leider konnten wir nicht lange bleiben; denn der Weg nach Hause stand an. Somit starteten wir nach ausgiebiger Verabschiedung und einer Brotzeit wieder zurück in die Schweiz. Wir kamen allerdings auch diesmal wieder spät in der Nacht bzw. früh am Morgen an. Lustig war’s – auf der „100 Jahrfeier Bayernhafen“.


16.07.2010 – Ein WE in Regensburg – 100 Jahre Bayernhafen

16. Juli 2010

Nach langer, langer Zeit starten wir wieder einmal zu einem Wochenende in Regensburg. Dort ist Hafenfest im Osthafen Regensburg und das wollen wir uns ansehen. Bin mal gespannt, wie die Fahrt wird. Langsam fangen die Ferien in Deutschland an und es werden sicherlich einige Urlauber auf der Strasse sein.

Das Programm zu „100 Jahre Bayernhafen“ findet man hier.


14.07.2010 – POD – Picture of the Day: „Nach jedem schweren Unwetter folgt ein Regenbogen“

14. Juli 2010

Rainbow


13.07.2010 – Voilà! Überraschung! Rosie feiert Geburtstag

14. Juli 2010

Beim letzten Aufeinandertreffen am Zürifest plauderten wir locker über eine kleine Geburtstagsüberraschung für Rosie. Da ich weiss, dass sie Weisswurst und Marcel Weissbier mag, besorgte ich die Ware auf dem Nachhauseweg. Am Nachmittag telefonierte ich mit Marcel und Sandra und wir vereinbarten den abendlichen Termin. Rosie wusste von gar nichts. Marcel traf sich mit Ihr am Hauptbahnhof Zürich und fuhr nach Jonen. Mike entdeckte die beiden, als sie an unserem Ostfenster vorbei wanderten. Ich lief ihnen entgegen und die Überraschung war gelungen.

Mike heizte dem Grill ein und schliesslich trafen auch die Basler Sandra und Markus ein. Am feierlich dekorierten Tisch nahmen wir das Geburi-Mahl ein und plauderten bis tief in die Nacht. Ich denke die Geburi-Überraschung ist gelungen 🙂


12.07.2010 – Geht die Welt unter? Unwetter nach heissem Tag

12. Juli 2010

Schon beim Kundenbesuch orakelte ich (ganz ohne Tintenfisch im Glas)  zu einem Kollegen: „Heute kommt noch ein anständiges Gewitter“; denn es war extrem heiss bei Temperaturen um die 35 Grad und extrem „düppig“. Es roch förmlich nach einem Unwetter.

Als ich dann am späten Nachmittag nach Hause fuhr, sah ich sowohl im Norden wie auch im Südwesten hohe dunkle Wolken aufquellen. Und nun gegen 19 Uhr kommt eine Unwetterwarnung per SMS (Wetteralarm.ch) für den Kanton Uri und das Freiamt: „Sturmwarnung und Hagelwarnung – Fenster schliessen“.

Die Gewitterfront zieht von Süd/Süd/West her kommend quer über die Schweiz. Viel ausgedehnter scheint die Gewitterfront über Frankreich zu sein. Übrigens: Je „röter“, umso mehr Regen und je „weisser“, umso mehr Hagel.

Allerdings scheint das Unwetter direkt an Jonen vorbeizuziehen. Schon beim Einzug meinte der benachbarte Bauer, dass er keine Gebäudeversicherung bzw. Unwetterversicherung abgeschlossen hat, da es im Jonental nie schlimm Hageln würde. Er behielt bisher recht. Dafür bekommt sicherlich Zürich einiges ab.


11.07.2010 – WM2010: Spanien gewinnt gegen Holland mit 1:0 – Rio’s, Gurkenspiel und Langstrasse

12. Juli 2010

Spanien ist zum ersten Mal Weltmeister! Holland zum dritten Mal im Finale nur Vizemeister. Wie war das Spiel? Es zog sich, bis, ja bis in die Verlängerung. Dann traf der Spanier nach einem glücklichen Gurkenpass-Abwehr-Querschläger-Kombination in der 116. Minute ins Tor. Gut, die Spanier waren die Besseren – leicht Besseren. Wie bei der Europameisterschaft „steigerte“ man sich von Spiel zu Spiel. Das erste Spiel in der WM2010 verloren die Spanier sogar 2:1 gegen die Schweizer, welche sich nun scherzhaft rühmen „den Weltmeister besiegt“ zu haben. Ich brech‘ zam. 🙂

Aber ein geordneter Spielfluss kam nur selten auf. Nur wenige Torchancen erarbeitete man sich auf beiden Seiten. Das aggressive Forechecking der Spanier hinderte den Spielaufbau der Holländer bereits in der gegnerischen Hälfte. Aber: Die Spanier fielen wie die Fliegen mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden, wenn auch nur ein Holländer in der Nähe war.

Häufige Unterbrüche, gelbe Karten auf beiden Seiten und sogar eine rote Karte auf Seiten der Holländer waren das Ergebnis. Mike und ich luden uns daraufhin in der Halbzeit einen Notretter-Sound aus dem Internet, welchen wir jedesmal, wenn ein Spanier am Boden lag laut abspielten, begleitend von einem „AuAuAu!“. Der totkranke Spieler fühlte sich aber immer sofort wieder besser, kämmte sich das Haar und sprintete sofort nach dem Freistoss weiter. Dies war sicher auf einen Woodoo-Zauber zurückzuführen. Früher warfen wir ausgediente Brillen aufs Spielfeld, wenn der Schiri schlecht sah oder warfen Mullbinden, wenn ein Spieler zu sehr den sterbenden Schwan spielte. Heute macht man das Digital. Die Zeiten ändern sich.

Wo wir „Public-Viewten“? Bei der „Rio Bar„, wie schon beim Spiel Diitschland gegen Spanien. Auch das war ein Gurkenspiel, das zugunsten von Spanien ausfiel. Die wenigen Spanier beim Rio’s konnten sich gar nicht richtig freuen; denn selbst sie zweifelten an der Rechtmässigkeit. Aber was soll’s. Es soll ja nicht missgünstig klingen. Präsident Zapato – ein Präsident, der ein Land am Rande der Pleite regiert – freut sich mit den Spielern über die gewonnene Weltmeisterschaft und die Ablenkung von den Staatsproblemen während der WM. Spanien ist nun auch Nummer 1 der Weltrangliste. Mit wenig Toren und seltsamen Siegen. Was wird uns in Erinnerung bleiben? Die Vuvuzela. Und die Krake Paul, die jedes Spiel richtig orakelte. Und die fröhlichen spanischen Kinder, die mit Ihren Eltern in der Langstrasse in Zürich noch spät in der Nacht feiern durften.

Ja, Moni, ich weiss. Die Spanier sind die Besten. Ich mag die Spanier, wirklich, speziell die Spanierinnen! Aber Fussball? Denke ich an Spanien, fällt mir Stierkampf als „Sport“ ein. Und da denkt man über ein Verbot nach. Die Holländer hätten es verdient, weil sie während der gesamten Weltmeisterschaft sauberen Angriffsfussball und neben dem Spielfeld echte Laune verbreitet haben. Egal, Hauptsache Bayern g’winn!


11.07.2010 – Die Firma Semco: Die Befreiung der Arbeit: Das 7-Tage-Wochenende

11. Juli 2010

Ganz so rosig ist es zwar nicht. Aber der Ansatz von Ricorado Semmler aus Brasilien scheint seit 25 Jahren erfolgreich zu sein.

„Es ist völlig verrückt, diese Idee, dass die Menschen immer noch so fixiert darauf sind, wie etwas gemacht wird. Bei uns sagt keiner: ‚Du bist fünf Minuten zu spät‘ oder ‚warum geht dieser Fabrikarbeiter schon wieder aufs Klo?‘ […] Wenn Du dich bei Semco im Büro umsiehst, sind da immer jede Menge leere Plätze. Die Frage ist: Wo sind diese Leute? Ich hab nicht die leiseste Idee und es interessiert mich auch nicht.

Es interessiert mich in dem Sinne nicht, dass ich nicht sicherstellen möchte, dass meine Mitarbeiter zur Arbeit kommen und der Firma eine bestimmte Anzahl Stunden pro Tag geben. Wer braucht eine bestimmte Anzahl Stunden pro Tag? Wir brauchen Leute, die ein bestimmtes Ergebnis abliefern. Mit vier Stunden, acht Stunden oder zwölf Stunden im Büro – sonntags kommen und Montags zu Hause bleiben. Es ist irrelevant für mich“, erklärt Semler seltsam einleuchtend.

Weltweit starren Manager fassungslos auf die Firma Semco: Was dort passiert, widerspricht allem, an was sie glauben. Die 3000 Mitarbeiter wählen ihre Vorgesetzten, bestimmen ihre eigenen Arbeitszeiten und Gehälter. Es gibt keine Geschäftspläne, keine Personalabteilung, fast keine Hierarchie. Alle Gewinne werden per Abstimmung aufgeteilt, die Gehälter und sämtliche Geschäftsbücher sind für alle einsehbar, die Emails dafür strikt privat und wie viel Geld die Mitarbeiter für Geschäftsreisen oder ihre Computer ausgeben, ist ihnen selbst überlassen.

Hier der komplette Artikel.

„It is not important how long you stay on the playgroud – it is important how many goal you shot!“


10.07.2010 – Deutschland – Uruguay: 3:2, der heisseste Tag und ein Gewitter

11. Juli 2010

Heute fuhren wir zuerst zum Sihlcity. Es war brütend heiss! 35 Grad erreichte das Aussenthermometer, aber die Klimaanlage im Auto sorgte für angenehme 22 Grad im Innenraum vom Audi. Somit hatten wir heute in der Schweiz den heissesten Tag laut Meteorologen. Aber schon während der Fahrt rollten dunkle Wolken von Norden her auf die Stadt Zürich. Es war vollkommen windstill und „düppig“, als wir im Parkhaus ausstiegen. Kein gutes Zeichen.

Vom klimatisierten Auto wechselten wir in das klimatisierte Einkaufszentrum Sihlcity. Wir meldeten uns beim Friseur an an. Während Mike mit Muay telefonierte und ihr zum Geburtstag gratulierte, entspannte ich mich beim Haarewaschen und Haare-lassen. Nachdem ich abgefertigt war, wechselten wir: Mike nahm auf dem Friseursessel Platz und ich ging zum Café, um einen Cappuccino zu nehmen. Dabei las ich Zeitung und lächelte über den Artikel in welchem eine Junge Dame aus Eifersucht einen Hund verkehrt herum an den Kühlschrank klebte – sie begründete dies damit, dass sich ihr Freund mehr um den Hund kümmere, als um sie.

Als Mike eintraf und seinen Cappuccino fertig getrunken hatte, schauten wir noch beim Interdiscount und beim MediaMarkt vorbei. Bei Interdiscount hat es momentan eine Aktion. Es gibt 10% auf Nikon Fotoapperate. Zusammen mit dem 200 Franken Cashback lohnt es sich momentan extrem. Die D90 mit 18-105 Objektiv kostet 1190 CHF. Minus 120 CHF Rabatt ergibt sich 1070 CHF. Minus 200 CHF Cashback von Nikon kostet die Spiegelreflexkamera gerade mal 870 CHF. Ned schlecht. Nur hab ich schon eine.

In den MediaMarkt gehen wir immer gerne, um uns umzusehen. Und ab und zu etwas zu kaufen. Ich brauche schon länger eine neue Kameratasche; denn meine geht aus allen Nähten, auch wenn ich diese lieb gewonnen habe – eben weil es keine Kameratasche ist. Mike schaut immer in der Apple-Abteilung vorbei. Und siehe da: Es hat das iPad. Natürlich spielen drei Jungsters mit dem Teil herum. Der eine irgendein dämliches App-Spiel und der ander spielt ein App-Klavier. Der Dritte spielt einfach so herum und stellt erst einmal die Sprache auf „Russisch“. Logisch.

Währenddessen greift sich Mike eine WLAN-Tastatur. Glaubt er. Zuhause stellt er fest, dass er wieder eine USB-Tastatur gekauft hat. Nun hat er zwei. Umtauschen beim nächsten Besuch. Das iPad 64MB mit 3G oder G.3 wie ich immer sage, kostet übrigens 1049 CHF. Und ich warte immer noch auf mein vorbestelltes iPad. Angeblicher Liefertermin August 2010. Jetzt weiss ich wo meines steckt: Im MediaMarkt. Palettenweise eingekauft hat der Markt die Dinger. Ich glaub ich storniere die Vorbestellung und kaufe mir einen Laptop oder fahre in den Urlaub oder kaufe Aktien oder Zucker; denn Zucker erreicht derzeit sein 4 Monatshoch. Eine neue Zuckerblase nach der Goldblase.

Egal. Ich besorgte mir eine anständige kleine Kameratasche für meine Nikon D90: Samsonite „TrekkingDLX 150“ produziert von Hama. Die ist zudem wetterfest und geräumig. Werde nie verstehen, wie man eine Tasche kaufen kann, in der die Kamera mit dem Objektiv nach unten schaut. Einmal falsch abgelegt – klack. Ausserdem passt da alles rein, was ich sonst so transportiere: Geldbeutel, Natel und Zigi-Packli.

Nur warum ist das Umhängeband so lang? Selbst bei kurzester Einstellung baumelt die Tasche unter der Gürtellinie – unkomfortabel. Empfehle diese Tasche aber bei Amazon zu kaufen, weil die Tasche beim MediaMarkt schlappe 119 CHF kostet. (Amazon 57,98 Euro ergibt irgendwas um die 85 CHF). Aber bei Amazon kann man die Kamera nicht am Monitor in die Tasche stecken zum Ausprobieren, ob alles passt. Die D90 passt mit 200er oder Tamron 18-270 tadellos und ist gut geschützt. Es hat ausreichend kleine Taschen vorne und an der Seite für Speicherkarten und Ersatzakku. Meinen restlichen Kram bekomme ich auch unter. Es sind sogar Gürtelschlaufen dran an der Tasche. Nur bleibt es für mich ein Rätsel, wie man 2 Kilogramm (also Äquivalent zwei 1 Liter Milchbeutel) am Gürtel tragen kann.

Mike machte neben der Schlappe mit der Apple-Tastatur aber noch ein Schnäppchen: Die Eye-Fi-Speicherkarte mit 8 MB kostete beim MediaMarkt 169 CHF. Bei Digitec fand ich zuvor die genau gleiche Karte für 199 CHF. 30 Stutz mehr. Amazon will für die Karte derzeit 131,85 Euro. Nun braucht er nur noch die passende Kamera. Nein, er hat eine Kompakte und probierte die Datenübertragung per WLAN gleich zu Hause aus. Mal sehen, ob er nun mehr fotografiert.

Nach dem Besuch im Sihlcity steuerten wir die Zürcher Innenstadt an. Die Gewitterwolken waren näher gekommen und Wetteralarm schickte eine Meldung auf’s Natel: „Hagel und Gewitter“. Also fiel „Public Viewing“ sicherheitshalber aus. Wir parkten nahe dem „Kaufleuten“ und wanderten dann aber zum Stammplatz: Rosenhof und „N8tFlug“. Dort hatte es eine grosse Leinwand im geschützten Inneren des Lokals.

Wir setzten uns beim „N8tFlug“ auf eine Bank und harrten der Dinge, die da dunkel aufziehen würden. Nein, ich meine nicht das bevorstehende „kleine Finale“ zwischen „Diitschland und Uruguay“, sondern das Gewitter; denn es war immer noch windstill, obwohl die dunklen Wolken die Stadt bereits erreicht hatten. Ich bin zwar kein Meteorologe, aber das ist kein gutes Zeichen.

Bei Spielbeginn wechselten wir ins Innere der Bar und beobachteten wie die „Diitschen“ in Führung gingen. Müller schob den Ball in Abstaubermanier nach einem brachialen 35 Meterschuss von Sebastian Schweinsteiger am Torwart vorbei (18. Minute). In der 28. Minute glich Uruguay aus und ging sogar in der 51 Minute durch einen Volleyschuss in Führung, ehe Jannsen zum 2:2 per Kopf ausglich (56. Minute) . Sami Khedira köpfte schliesslich zum glücklichen 3:2 in der 83. Minute ein.

Etwa zur Halbzeit brach das Gewitter los. Zuerst stürmte es nur. Dann regnete es wie aus Eimern – „waagrecht“, wie ich immer zu sagen pflege. So richtig tropisch. Das Wasser lief in Strömen über den Rosenhof und der Wind peitschte die Bäume. Da werden die Wehren sicher einige Keller auspumpen müssen und abgebrochene Äste von den Strassen räumen. Aber es kühlte wenigstens etwas ab. So fällt das Schlafen leichter.


08.07.2010 – PODs – Pictures of the Day: „Dinner beim Lüüchttürmli in Weggis“

9. Juli 2010

Das Lüüchttürmli in Weggis ist längst schon kein Geheimtipp mehr. Dort war ich schon länger nicht mehr. Heute nach der Arbeit fuhr ich seit langer Zeit mal wieder in Brunnen von der Axenstrasse ab und schlängelte mich an der gewundenen Uferstrasse am Vierwaldstätter-See entlang nach Weggis. Da ich den ganzen Tag noch nichts gegessen hatte, kam mir in den Sinn einen Abstecher in eben dieses kleine feine Lokal zu machen.

Ich parkte das Auto, wunderte mich, dass ich mit nur zwei Franken bis genau 2:00 Uhr morgens Parken könnte, obwohl nur zwei Stunden für zwei Franken zu haben wären und wanderte zur Theke des „Lüüchttürmli“. Man bestellt nämlich an der Theke und bekommt dann ein kleines Holzkunstwerk in der Form eines Leuchtturms in die Hand gedrückt.

Lüüchttürmli-Weggis_02

„Very Special“ ist einmal der Salat, den ich mit Pommes bestellte und, dass sich die Terrasse auf einem Schwimmponton befindet. Nur ein Tisch von etwa 8 Stück war besetzt. Somit fiel die Auswahl auf einen Tisch direkt mit Sonneneinstrahlung, um die Abendsonne bei flockigen 30 Grad im Schatten zu geniessen.

Lüüchttürmli-Weggis_01

Nach kurzer Zeit erhielt ich mein Panasch und dann meinen kleinen Salat mit Paprika-Pommes für zusammen 17,70 CHF. Ich genoss die Aussicht auf den kleinen Hafen und liess es mir schmecken.

Lüüchttürmli Bistro-Bar / Bootsvermietung (Map; Webcam)
Peach Kälin
Seestrasse 25 / PF 9
6353 Weggis
Telefon 041 390 04 04
luechttuermli@bluewin.ch