April, April, er weiss echt nicht was er will

11. April 2006

Es ist April. Am Samstag den 08.04.06 wolkenlos und Sonnenschein. Am Sonntag 09.04.06 Dauerregen (Zürimarathon) – man erinnert sich. Am Montag 10.04.06 schneit es ohne Ende.

Und am Morgen des 11.04.06, also Dienstag, liegt sogar im Flachland bis zu 8 cm Schnee.

Ich aber sage Euch: Es wird kommen ein heisser und trockener Sommer 2006!


Zürich-Marathon 2006 – Kalt und verregnet

9. April 2006

Heute – 9. April 2006 – startete zum 4. Mal der Zürich-Marathon. Kollegen von mir – Gaby, Steph, Miggi, Luca und Fercho – liefen die 42 Komma irgendwas bei diesen schlechten Verhältnissen durch. Am Samstag scheinte unter blauem Himmel noch die Sonne. Am Sonntag regnete es von Morgens bis Abends. Weniger als 10 Grad herrschten. Also härteste Bedingungen.

Der Fanclub verteilte sich über die Strecke und feuerte die Gladiatoren an.

Am Abend luden uns die Marathonis zum Spagettiplausch in das Restaurant "Commi-Halle". Gratulation zur tollen Leistung und Danke für den weltklasse Abend!


Schnee im April 2006 in Zürich

5. April 2006

Der Schnee kommt zurück. Gestern 04. April 2006 Sonnenschein und 16 Grad plus – Heute 05. April Schneefall und 1 Grad plus.

Auch die Palme in meiner Strasse kämft gegen die Schneelast an.


Wie wäre es mit einer Hausabwartung?

3. April 2006

In Regensburg hatte ich ja das kuriose Schild entdeckt: "Frauenstellplatz hier lang". Nun mal wieder etwas Spezielles aus der Schweiz: "Hausabwartungen". Also wenn ich auf ein Haus warte, dann wende ich mich an diese freundliche Firma, auf dessen Fahrzeug auch Fenster, Teppiche, Wohnungen, Restaurant und sogar Unterhalt(-szahlungen?) angeboten werden.

Das Haus warte ich ja noch ab – schliesslich wohne ich ja zur Miete, odrrr?

Übersetzung:

  • Abwart = Hausmeister


Neulich in meiner Strasse – Eine frisch gepflanzte Palme

3. April 2006

Ich bin ja scho Einiges gewöhnt in Zürich, z.B. Kühe im auf der Wiese (auf die Hunde nicht hindürfen) im Wohngebiet. Aber heute auf meinem Weg zurück vom "Pöstele", war ich doch etwas überrascht: Zwei frisch gepflanzte Palmen in meiner Wohnstrasse!?


27.03.2006 – Es wird Frühling – wieder einer weniger

27. März 2006

Am Samstag – bei einem Ausflug an den Zürisee. Es wird Frühling! Die Erpel gesellen sich um die Glucke (heisst das auch bei Enten so?). Weil wir bei Don Raul grad beim Thema „Frauen und Männer“ in der Paarungszeit sind. Kaum scheint die Sonne, kommen die Hormone durch.

Da sieht man es wieder: Die Erpel scheinen sich nur am Rande für das unscheinbare Weibchen zu kümmern. Dabei verfolgen beide Gattungen das selbe Ziel, odrrr? Paarung? Aber man tut einfach so, als ob einen das andere Geschlecht nicht im Geringsten interessieren würde. Aber vielleicht checken die Beiden nur die Lage. Wenn die Dame nun niest, hat sie verloren. Diagnose Vogelgrippe.

Aber beim Homo Sapiens (Erectus) kann es auch so enden! Der Jünglich hat noch gut lachen. Noch hat er nicht das Fangeisen an den Fingern. Noch feiert er mit seinen Kumpels ausgiebig den Junggesellenabschied. Ob er sich die aktuelle Scheidungsstatistik durchgelesen hat. Was soll`s. Wieder einer weniger. 😉 Auf dem Heiratsmarkt. Die glasigen Augen sagen eigentlich alles. Oder Don?


Ich aber sage Euch: Es wird kommen eine grosse Flut…

27. März 2006

Die Vorzeichen stehen auf Flut: Es hat in diesem Winter geschneit, wie schon lange nicht mehr. Die Böden in höheren Lagen sind noch tief gefroren. Nun, seit letztem Wochenende kommt auf einen Schlag schönstes Wetter mit Temperaturen um die 20 Grad. Heute Abend fängt es an zu Regnen. Daher fürchte ich: Es wird kommen eine grosse Flut…


DesperateBusinessMan – Blinddates eines Manager`s

26. März 2006

Gestern – Samstag – erhielt ich im Büro gegen 19 Uhr eine Anruf von "Don Raul". Er wäre im Nightflight im Niederdörfli und ob ich noch in den "Uusgang" gehen würde. Klar, ein Bier (oder zwei) hatte ich mir verdient, also vereinbarten wir uns dort gegen 20:30 Uhr zu treffen.

"Peter kommt zwar immer zu spät, aber er kommt": Ich traf erst um 21 Uhr im Nightflight ein. "Don Raul" sass am Tisch – zwei hübsche Mädels ebenso. Ich setzte mich dazu und wir unterhielten uns. Raul hörte aber immer wieder den beiden Mädels zu. Sie unterhielten sich natürlich "über Männer" – bzw. über den Freund der einen dunkelhaarigen neben mir.

Don Raul – der Mann mit den 3 Problemen – ist mittlerweile ein echter Frauenkenner – unzählige Dates (auch Blinddates) haben ihn in seiner aktuellen akuten Solophase so einiges gelehrt. Da wir grad beim Thema "Dating" waren, meinte ich "Äh, Don Raul… wie wäre es, wenn Du mal endlich einen Blog anfängst?" Denn, all die Stories, die Raul da erlebt, kann er sich schon langsam nicht mehr merken. Und er möchte die Dating-Erfahrungen (Themen wie: Partnervermittlungsagenturen, erstes Date, Sex ja/nein, etc. pepe) auch an das Volk der Singles weiter geben. Fast tägliche neue Dates ermöglichen einen stetig wachsenden Erfahrungsschatz. Wie macht er das nur?

Also: "Don Raul`s Blinddate-Erfahrungs-Blog" ist seit Samstag-Nacht online!

Viel Spass beim Lesen – und viel Zeit mitbringen – und wehe jemand verlässt den Don-Blog ohne Comment: An einem Tag hat der DesperateBusinessMan 20 (!) Blogeinträge geschrieben!

Er bekommt natürlich auch sofort einen Ehrenplatz in meiner Blogroll.


SVP und Ausländer – Positionspapier 2006

20. März 2006

Au weia.. und ich bin Ausländer. 😦 Weil ich gestern grad beim Thema "Märchen" war. Ich habe wieder eines beim Obwaldner Blog unter dem Titel "Die SVP dreht durch" gefunden.

Habt Ihr das neue "Positionspapier der SVP zur Asyl- und Ausländerpolitik – März 2006" schon gelesen?

Oder heisst "Unser Recht gilt für alle!", dass ich ab sofort nicht nur in der Schweiz arbeiten darf, in der Schweiz Steuern zahle, sondern bald auch bald in der Schweiz wählen darf? Das wäre toll! 🙂


Moderne Märchen – Oder mediale Volksverdummung

19. März 2006

Mal etwas Provokantes für den Sonntag: 

Thema Vogelgrippe:
Märchen: „Die Vogelgrippe ist ein Vogelvirus, der nur Vögel befallen kann und einfach so entstanden ist“.
Richtig? Also der Virus sprang schon häufiger auf andere Tiergattungen über. Warum nicht auch mal so richtig auf „den Menschen“? Hat schon mal jemand gefragt, ob danach geforscht wurde, wie sich dieser Virus entwickeln konnte? Wo der Ursprung dieses teuflischen Virus steckt? Warum grad Vögel? Vögel als Testobjekte in gentechnischen Labors? War es etwa ein gentechnisches Labor, dass den Virus entwickelt und verbreitet hat? Tamiflu ist der Renner des Pharmakonzerns Roche. Betreibt Roche gentechnische Labors?

Thema Feinstaub:
Märchen: „Der Feinstaub wird hauptsächlich durch den Strassenverkehr – durch Autos – verursacht. Daher sind Massnahmen die Fahrzeuge betreffend am wirkungsvollsten!“
Richtig? Also 13% des Feinstaubes werden durch den Individuellen Personenverkehr verursacht. Hingegen 37% durch die Land- und Forstwirtschaft und 29% durch Industrie und Gewerbe, 7% durch Haushalte (siehe Quelle). Vergessen wird dabei, dass im Personenverkehr Bus, Bahn, LKW und PKW zusammen gefasst wird. Wieviel ist davon nun tatsächlich der private Personenverkehr mit dem Auto? Es gibt ja noch den „firmenbezogenen Personenverkehr“ angefangen bei Werksbussen, Kleintransporter bis hin zu Vertriebsmitarbeitern. Auch die SBB hat eine Untersuchung mit entsprechenden Massnahmen schon recht früh durchgeführt. Man sollte mal testweise an einem Wochenende jeglichen Verkehr mit Verbrennungsaggregaten stilllegen. Natürlich bei einer Schönwetterlage. Dann könnte man sofort feststellen, was der Personenverkehr verursacht an Feinstaub.

Thema Irakkrieg:
Märchen: „Die Iraker sind deswegen der Feind, weil am 11. September zwei von Arabern gesteuerte Flugzeuge in die Twintowers in New York gekracht sind. Ausserdem musste der Krieg gegen den Irak geführt werden, da der Irak Atomwaffen hatte!“
Richtig? Also „Iraker“ waren sicherlich nicht beteiligt am Anschlag auf die TwinTowers. Keiner hat bis heute auch nur einen Hauch von Atomwaffen im Irak gefunden. Viel wahrscheinlicher ist, dass der Krieg deshalb geführt wurde, weil der Irak die drittgrössten Erdölvorkommen besitzt, welche vor dem Krieg nicht angetastet werden konnten. Rumsfeld holte sogar zu einem Nazivergleich aus. War es nicht Rumsfeld, dem nichts mehr einfällt?

Thema Arbeitslosigkeit:
Märchen: „Die Lohnnebenkosten und die Gewerkschaften sind hauptverantwortlich für die hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland!“
Richtig? Lohnnebenkosten machen 33% des Gesamtlohns aus. Die Gewerkschaften haben sich jahrelang „erpressen“ lassen von Politik und Wirtschaft die Tarifverträge zu lockern und Nullrunden hinzunehmen. Im Ausland lasse sich viel billiger produzieren, argumentieren die Firmen. Na denn zieht doch mal schnell mit einer Produktion in das Ausland um. Kostet ja nix. Zahlt ja der Steuerzahler. Wie auch die Ansiedlung einer grossen Firma. Dem stehen Rekordumsätze, Rekord-Ebits und Rekord-Aktienwerte der Unternehmen entgegen. Kennt jemand das Wort „Entlassungsproduktivität“?

Thema CO2 und Klimaerwärmung:
Märchen: „CO2 wird hauptsächlich durch den Strassenverkehr – durch Autos – verursacht. Daher sind Massnahmen die Fahrzeuge betreffend am wirkungsvollsten!“
Richtig? Also in der Schweiz sieht es folgendermassen aus:
Von insgesamt 52,2 Mio. Tonnen CO2 bringt der private Strassenverkehr (PKW) 11,2 Mio. Tonnen oder 21,46 Prozent. 62,9 Prozent entfallen aber auf den Brennstoffverbrauch von Heizanlagen im privaten und gewerblichen Sektor. 
In Deutschland ist die Verteilung wie folgt: Es ist nicht der Pkw-Verkehr mit 11,9 Prozent von insgesamt 19 Prozent für „Verkehr“, der Hauptverursacher der CO2-Gase in Deutschland, sondern die Kraft- und Fernheizwerke mit 43,2 Prozent! Dann folgen Industrie, Gewerbe und Handel mit gesamt 24,8 Prozent, sowie Privathaushalte (Heizungsanlagen) mit 13 Prozent. Anders als in der Schweiz mit 21,46 Prozent entfällt in Deutschland ein Anteil von 11,9 % auf den Bereich „PKW“.

Thema Schweinegrippe und Tamiflu:
Märchen: „Die Schweinegrippe wird zur Pandemie ausarten und Millionen von Menschen dahinraffen!“
Richtig? Panikmache und Geschäftemacherei:
Die Schweinegrippe wurde durch Medien und die Pharmaindustrie künstlich aufgebauscht. Zu diesem Schluss kommt die Organisation Transparency International. Die Gefahr durch die Schweinegrippe war nicht so groß, wie es die Industrie gerne gehabt hätte. Die Krankheit sei «katastrophenmässig aufgebauscht» worden und habe sich als «Papiertiger entpuppt», sagte Anke Martiny, Vorstandsmitglied der Anti-Korruptions-Organisation der deutschen Nachrichtenagentur DAPD. «Bei der Schweinegrippe habe ich den deutlichen Verdacht, dass es im Wesentlichen den Anbietern der Impfstoffe genützt hat», sagte Martiny. Damit werde das Vertrauen der Menschen in Impfungen ausgehöhlt, die ja grundsätzlich sinnvoll seien.

To be continued. Mir fällt da noch mehr ein: „Asylantenzuwanderung“, „Ausländer und Kriminalität“, „Raucher und Gesundheit“, „Die Renten sind sicher“, „Vertrauen und Banken“ ….