Feinstaubursache erkannt – Hochdruckgebiete sind schuld

18. März 2006

„Ja etz hammas!“ (bayerisch) für „Jetzt ist alles klar!“ Die Hauptursache für die Feinstaubbelastung ist erkannt: Hochdruckgebiete sind schuld! Kaum kommt so eine böse Schönwetterlage auf die Schweiz zu, schon steigen die Belastungswerte für Feinstaub über die zulässige Grenze von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter.

Das bafu meldet und die NZZ berichtet heute, dass innerhalb der letzten 24 Stunden an sämtlichen Messstellen die Grenzwerte teils massiv überschritten wurden. Dieser Grenzwert darf nur einmal pro Jahr geknackt werden. Aber schon im Februar diesen Jahres klappte das an 9 Tagen durchgängig nicht. Dies veranlasste dann die Politiker in der Zentralschweiz die berühmte, nichts bringende Tempo80-Regelung auf Autobahnen einzuführen. Erst seit gestern steigen die Werte wieder an und halten sich auf hohem Niveau. Gestern scheinte die Sonne und das Termometer in Zürich stieg an die 10 Grad-Grenze. Auch heute sah man wenig Wolken am Himmel und es war richtig angenehm draussen an der frischen Luft, wenn da der Feinstaub nicht wäre.

Da die Hochdruckgebiete mit dem klaren Himmel, dem Sonnenschein und den warmen Temperaturen für die massive Feinstaubbelastung verantwortlich sind, fordere ich die Politik auf sofort mit extremen Massnahmen gegen diese gefährlichen Wetterlagen vorzugehen! Sturm und Regen muss ganzjährig täglich herrschen! 


Traumwetter weckt Motorradträume

18. März 2006

Ich aber sage Euch: Es wird kommen ein Traumsommer. Nach dem extrem kalten Winter mit fast durchgängig vier Monaten klirrender Kälte, bin ich davon überzeugt, dass es einen wunderbaren Frühling und einen heissen Sommer 2006 geben wird.

Schon allein durch die Bauernregeln „Im Februar Schnee und Eis, macht den Sommer heiß“,  und: „Fürchte nicht den Schnee im März, darunter wohnt ein warmes Herz.“ stehen die Chancen gut.

Ich geniesse die ersten warmen Sonnenstrahlen jetzt erst mal auf meinem Töff. Schon vor 3 Wochen hatte ich mein Schmuckstück in den Service gegeben und für die Saison fertig machen lassen. Auch wenn es nur eine kurze Ausfahrt wird. Die Mühle muss bewegt werden; denn sie stand „mit laufendem Motor“ schon zu lange in der kühlen, dunklen Tiefgarage.


Das Paradies der Kuscheltiere liegt in Mettmenstetten

17. März 2006

.. aber wie lange noch? Am letzten Samstag plante ich mit meinem Bruder einen Besuch der Wohga in Zug. Auf dem Weg dorthin führen wir durch Mettmenstetten. Eine Kollegin hatte mir erzählt: „Wenn Du mal in Mettmenstetten bist, dann musst Du Dir den Plüschtierzoo ansehen“. Also hielt ich die Augen offen und suchte die „grosse Schüür“. Und tatsächlich bei der „scharfen Kurve“ links abbiegen.

Gleich rechts ist eine grosse Scheune – und davor stehen und sitzen in Körben und Regalen an die Mauer gelehnt unzählige Plüschtiere. Stubenreine Hündchen sauber im Regal sortiert.

Schnell das Auto geparkt und als wir die Tür öffneten, empfing uns der „Amena Plüschtierzoo“. Jede Grösse und jedes Tier findet man dort zum Knuddeln und zum Kaufen.

Sogar ein ganzer Stall mit (fast) echtem Schweizer Fleckvieh findet man fein säuberlich dort.

Eine Schweizer Errungenschaft: Der Berner Sennerhund mit original Schnapsfass. Daneben ein Plüsch-Kampfhund ohne Maulkorbzwang.

Puppen und Plüschtiere im Amena Plüsch Zoo soweit das Auge reicht.

Eine ganze Löwenfamilie sitzt friedlich am Fenster.

Nette graue Elefanten in allen Grössen gibt’s auch.

Ich hab den Wolpertinger gefunden! Und das in der Schweiz – nicht zu fassen.

Sogar eine echte Karrieresau versteckt sich verwirrt drein schauend zwischen den zahmen Viechern.

Nachdem ich mich für einen kleinen Bären für Mama-Pan und einen Plüsch-Skorpion entschieden hatte, bot uns Frau Meng einen sehr guten Kaffee an. Wir setzten uns an den gemütlichen, rustikalen Tisch und als mal etwas weniger an der Kasse davor los war, kamen wir ins Gespräch – ins „Pläuderlen“. Wie lange denn der Zoo schon existieren würde. Herr Meng meinte 13 – Frau Meng betonte 14 Jahre. Davor hätte man Lederhandtaschen produziert und verkauft. Nun wären beide schon über 70 Jahre alt (was man keinem der beiden ansieht) und man denke ernsthaft über eine Aufgabe des Geschäftes und über den wohlverdienten Ruhestand nach. Die „grosse Schüür“ möchte man verkaufen, denn man hätte viel zu wenig Zeit für die eigenen Wünsche und Träume. Ausserdem hätte man so ein schönes Haus gleich nebenan. Herr Meng winkte uns und zeigte uns die liebevoll restaurierten Räumlichkeiten der ehemaligen Dorfbeiz, was mein Bruder und ich als wirkliche Ehre empfanden.

Aber wie lange die beiden Hüter des Plüschtier Zoo`s noch den hübschen gemütlichen Laden haben werden, ist offen. Beide wünschen sich mal etwas mehr Ruhe und wollen einfach spontan Urlaub machen. Denn auch die Pflege eines Plüschtier-Zoo`s verlangt viel Zeit. Für das Bild leistete ich mit Herrn Meng starke Überzeugungsarbeit; denn Frau Meng lässt sich äusserst selten (wenn überhaupt) ablichten.

Somit sollte man sich beeilen, wenn man den wirklich beeindruckenden Amena Plüschtier-Zoo noch erleben möchte. Aber bitte nicht zu viele der kleinen und grossen possierlichen Plüschtiere mitnehmen; denn es gibt sicher noch genug kleine und grosse Kinder, die sich an der Vielfalt erfreuen möchten ;-). Der Plüschtier-Zoo in Mettmenstetten ist wirklich einen Stopp wert. Und ich wünsche den beiden noch viele gesunde Jahre und viel Spass mit den knuddeligen Tieren. Ich schaue sicherlich wieder bei den beiden auf einen Kaffee vorbei. Und ich kann mich sicherlich nicht zurück halten eines der Knuddeltiere mit zu nehmen; denn keiner der Kunden ging je mit leeren Händen aus der „grossen Schüür“. Der Zoo ist übrigens unter der Woche (Dienstag bis Freitag) von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 13.30 bis 18.30 Uhr, sowie am Samstag durchgehend von 9 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Füttern der Tiere leider verboten 😉


Restaurant Die Waid – Mit dem Service nicht weit her

12. März 2006

Manchmal denke ich, dass schlechter Service im Dienstleistungsbereich personenabhäng ist. Und das ist auch in der Mehrzahl der Fälle, z.B. bei Besuchen von Restaurants und Cafés, so. In der überwiegenden Mehrzahl der Besuche bin ich auch mit dem Service höchst zufrieden. Deshalb habe ich lange überlegt, ob ich auch mal über ein negatives Beispiel schreibe. Das heutige Erlebnis ist prädestiniert für erhöhten Nachholbedarf in einem bestimmten Lokal. 

Das Restaurant „Die Waid“ ist von der Lage her mit dem wunderschönen Blick über die Stadt Zürich, den Zürisee und die verschneiten Alpen im Hintergrund eines der am besten gelegenen Lokalen. Im April 2004 wurde das Restaurant frisch renoviert neu eröffnet. Brannte dann aber nach nur wenigen Wochen komplett ab (Juni 2004). Mit einem Provisorium – einem Zelt – nahm man Ende Juli 2004 erneut den Betrieb auf. In dieser Zeit – im Sommer 2004 – war ich viele Male dort und genoss die Aussicht und das gute Essen. Die Service-Crew war nett, zuvorkommend und freundlich.

Aussicht über die Stadt Zürich

Der 1. Aussetzer
Ein Jahr später – im Juli 2005 – eröffnete das Restaurant „Die Waid“ erneut und ich traf mich wenig später mit einem guten Freund dort zum Essen. Obwohl wir reserviert hatten, wurden wir nicht wie erwartet an der Fensterreihe platziert, sondern direkt neben dem Durchgang zur Toilette. Das Essen war sehr gut, aber zu teuer, wenn man dann bedenkt, dass die Bedienungen uns nach dem Essen einfach vergessen hatten. Wir wurden nicht mal mehr gefragt, ob wir einen Kaffee oder gar noch ein Getränk wünschen würden. Für das Servicepersonal waren wir schlichtweg nach dem Essen nicht mehr vorhanden. Viel schlimmer noch: Ab 11 Uhr wurden freudig Tische und Stühle um uns herum gerückt. Mit einer herrlichen Lautstärke – man konnte sich nicht mehr unterhalten. Mein Kollege ist eigenlich ein sehr ruhiger und gelassener Zeitgenosse. Aber das Tischerücken bewog ihn dann dazu aufzustehen, an die Rezeption zu gehen und sich massiv beim diensthabenden Oberservicemanager lautstark zu beschweren. Wir zahlten und gingen mit dem Vorsatz „Die sehen uns nicht mehr!“

Der 2. Aussetzer
Im Herbst letzten Jahres – etwa Oktober 2005 – hatte ich Besuch aus dem „grossen Kanton“. Ich dachte mir „Es wäre doch eine gute Idee es mal wieder mit „Der Waid“ zu versuchen…“. Ich rief beim Restaurant „Die Waid“ an. Bevor ich auch nur ein Wort sagen konnte, teilte mir die Stimme am Telefon sofort mit, dass alles ausgebucht sei. Dann fragte ich die Dame, ob sie nicht wissen möchte, wann ich denn überhaupt planen das Restaurant zu besuchen. Die Dame war verwirrt und meinte nur kurz „Nein“. Nach der Zeitangabe bekam ich dann doch noch einen Tisch.
Ich reservierte einen Tisch mit Aussicht – also an der Fensterreihe und begab mich zur vereinbarten Stunde gut gelaunt zum Restaurant. Ich ging in das Restaurant und wurde sofort von einem Servicemenschen darauf hingewiesen, dass alles ausgebucht sei. Darauf entgegnete ich „Das kann ja sein, aber ich hab` einen Tisch für mich reserviert.“ Der Servicemensch sah im Büchlein an der Theke nach, suchte meinen Namen und meinte, dass der Tisch noch besetzt sei – ich solle in der Launch platznehmen. Das tat ich dann. Mein Freund kam etwas später mit Begleitung und setzte sich zu mir. Ich erzählte von meiner ersten Erfahrung und von der Telefonaktion und wir lachten gemeinsam. Dann wurden wir an den Tisch geleitet, setzten uns und bestellten unser Mahl, sowie die Getränke. Aber siehe da, die Teller waren leer, die Gläser auch, trotzdem fragte uns keiner der Bedienungen, ob wir noch etwas zu uns nehmen wöllten. Nach angemessener Wartezeit stand ich auf und bat eine der Damen doch bitte die Rechnung zu bringen.

Der letzte Aussetzer
Mein Bruder Mike ist dieses Wochenende zu Besuch. Heute – am Sonntag Nachmittag gegen 16:30 Uhr – fuhr ich erneut, ein halbes Jahr später, zum Restaurant „Die Waid“. Das Wetter war aprilmässig wechselhaft, ab und zu kam die Sonne durch. Deshalb war die Aussicht über das teils verschneite Zürich ganz hübsch anzusehen. Wir betraten das Restaurant und wandten und nach rechts in den beiz-ähnlichen Bereich und gingen eben nicht in den Restaurationsbereich auf der linken Seite.

Hinweisschild Restaurant Die Waid Zürich

Auf einem Schild stand mit grossen Lettern „Ab 17:30 Uhr Tische am Fenster reserviert„. Es war 10 Minuten vor 17 Uhr. Ein Tisch am Fenster war im beiz-bereich gerade frei geworden. Eine Serviertochter putzte den blanken ungedeckten Holztisch mit einem Lappen, wir setzten uns zwischenzeitlich. Die Dame kam wieder zurück mit einem Reservationstäfelchen in der Hand und teilte uns mit, dass ab 17:30 Uhr der Tisch bereits reserviert sei. Ich sah auf die Uhr, las 5 vor 5 ab und entgegnete, dass ich das Schild gelesen hätte und ob wir gleich wieder gehen sollten? Sie hatte offensichtlich den Tisch frisch sauber gemacht und wollte diesen 40 Minuten vor „Reservationszeit“ für jeglichen Verkehr sperren. Ich sagte ihr, dass wir nicht schmutzen würden und nur kurz einen Kaffee trinken wollten. Daraufhin nahm sie auch die Bestellung von meinem Bruder auf und liess von uns ab. Als sie den Kaffee auf den Tisch stellte, bezahlte ich sofort, um dann nicht warten zu müssen und um das Lokal nach dem Kaffee sofort wieder zu verlassen. Auch hatte ich genug von dem Laden und schwor mir, dass ich das letzte Mal in dieser Servicewüste aufkreuzen würde. Offensichtlich handelt es sich bei der Unfreundlichkeit des Personals nicht um ein personenbezogenes Defizit, sondern um chronisches Managementproblem. 

Übrigens: Die Gegend oberhalb des Restaurantes ist traumhaft schön. (Bilder von Michael Sengers). Man könnte es ja auch mal im Jägerhaus probieren.

Das extrem positive Beispiel am gleichen Abend:
Anschliessend fuhren wir noch ins Niederdörfli und besuchten die Weinschenke im Hotel Hirschen am Hirschenplatz. Das Ambiente ist sehr schön – helles Kellergewölbe. Der Wein war vorzüglich und die angebotene Linsensuppe sehr fein. Der Service der beiden Herren war zuvorkommend und aufmerksam. Das Lokal kann ich jederzeit empfehlen!


Was hinter so manchem Pressebildern steckt

12. März 2006

Heute -Samstag – stand ein Besuch auf der WOHGA in Zug und dort u.A. ein Fotoshooting auf dem Messestand der Nussbaumer Elektro AG an.

Pressebilder

Was man nicht alles tut, um ein schönes Pressebild zu bekommen.

Pressebilder

Ja, ich gebe zu, dass wir mit dem „Lollitrick“ arbeiten. Nein, bei dem Pressebild dreht es sich nicht um mich. 😉

Pressebilder

Sondern um das hüsche Nachwuchsmodell Lisa und die kinderleichte Bedienung der Gebäudetechnik im Wohnbau – auch „Intelligentes Wohnen“ genannt. Das Pressebild ist doch schön geworden, oder?


Züri.net sucht die besten Pix – Züri im Schnee

9. März 2006

Reto hat mich gestern angemailt, nachdem er meinen Bericht über „Der Jahrhundertschnee – Ein Spaziergang in Zürich 2006“ und speziell die Bilder gesehen hat. Reto ist der Betreiber von Züri.Net und hatte die spontante Idee die Pix-Aktion „Züri im Schnee“ auf seiner Plattform zu organisieren. Und da würden meine Bilder auch recht gut reinpassen.

Die auf die Plattform geladenen Bilder können dann anschliessend von den Besuchern bewertet werden. Die besten Bilder werden dann zusammen gefasst und daraus entsteht dann ein Bildband. Klasse Idee! Also meldete ich mich an und versuchte die ersten Bilder auf den Server zu laden. Das klappte aber nicht gleich. Deshalb bot mir Reto an, dass ich ihm die Bilder maile und er würde diese auf den Server laden. Herzlichen Dank! Heute habe die Bilder „beschriftet“ und nun wäre es weltklasse, wenn ich auch ein paar Bewertungen bekommen würde 😉

Besten Dank im voraus 🙂


BloxBox meldet: PeterPan`s Blick in die Welt „Blox des Tages“

7. März 2006

Gerade komme ich nach Hause und schaue wie immer sofort meine Mails durch. Da lese ich zuerst mit Überraschung, dann mit Freude folgende Zeilen:

Nachricht für „Peter Pan’s Blick in die Welt“ 
Wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass Ihr Blog „Peter Pans Blick in die Welt“ am 7.3.2006 Blox des Tages auf der Blog-Plattform BloxBox ist. 
Mit freundlichen Grüssen
Das BloxBox Team
http://www.bloxbox.net

Sofort klicke ich auf den angegebenen Link von Bloxbox und suche in der Navigation den Button „Blox des Tages„.

Und tatsächlich: Mein Beitrag über „Der Jahrhundertschnee – Ein Spaziergang durch Zürich“ ist nebst eines Bildes von meinem Blog genannt!

Herzlichen Dank! Ich fühle mich wirklich geehrt!


Überwachung am Arbeitsplatz – Nicht nur in der Schweiz ganz einfach

7. März 2006

Jaja.. mit Computern lösen wir die Probleme, die wir ohne Computer nicht hätten. Mittlerweile ist man nicht nur von Kommunikationsmitteln umzingelt, die einem das Leben in der Arbeit und Privat deutlich erleichtern sollen – über diese Kommunikationsmittel kann der Arbeitgeber auch deutlich einfacher seine Mitarbeiter kontrollieren ,wenn er das will.

Aber auch beim Einkaufen ist es ganz simple das Geldausgabeverhalten des Homo Sapiens durch alle Altersklassen zu diagnostizieren: Man locke ihn mit Tupperware oder Markenpfannen und schon springt er auf die PayBackKarten auf. Über die Daten des Kartenbesitzers lässt sich nicht nur prachtvoll Massenwerbung verschicken, sondern auch grandiose und wertvolle Rückschlüsse über "wann wird was eingekauft" und "in welcher Gegend wohnt er denn" gezogen werden. Aber zurück zum Thema.

Man fühlt sich an den George Orwell Roman 1984 (tolle Musik übrigens) und die beliebte Sendereihe "Big Brother" (Untertitel: "Spannen bis der Arzt kommt") erinnert – wobei sich letzterer Begriff mittlerweile als Titel für die "totale Überwachung" eingebürgert hat.

Das Schweizer Magazin der Beobachter schreibt in seiner aktuellen Ausgabe über das Thema "Big Boss is watching you" über die einfachen Möglichkeiten der Firmen ihre wertvollstest Gut – die Beschäftigten – zu kontrollieren.

Ob Callcenter-Mitarbeiter nach den Richtlinien telefonieren und bei Fehlern Minuspunkte in ihre Bewertung bekommen oder zu lange brauchen, um ans Telefon zu gehen, ob die Mitarbeiter die Neuigkeiten im Intranet lesen oder um 7 Uhr schon die E-Mails lesen, ob das Internet privat oder geschäftlich genutzt wird, ob E-Mails "funny gimmicks" enthalten – all das überprüfen laut einer Umfrage bis zu zwei Drittel der Schweizer Firmen. Und den wenigsten der beschäftigten Arbeitnehmer ist das bekannt.

Durch die neuen Medien, wie Internet und E-Mail, sowie durch entsprechende Software «Orvell Monitoring» oder «Winston Monitoring», ist die totale Überwachung der Mitarbeiter nicht nur einfach, billig und effektiv, sondern auch sehr wirksam umzusetzen. Da tröstet auch die Aussage nicht, dass die Überwachung durch alle Ebenen der Organisation einer Firma eingesetzt wird.

(auf das Thema gestossen über Akte Surveillance) 


Cassandra, das Glück und Pornohefte für Mädchen

7. März 2006

Ich gratuliere Dir Cassandra! Endlich erfährst Du zu Deinem Beitrag zum "Worst-Blowjob-Contest" die Dir gebührende Ehre als fantastische Autorin! Eben dieser Artikel der kreativen Bloggerkollegin Cassandra wurde im ersten Deutschen Pornoheft – es nennt sich kurz und prägnant einfach "Glück" – abgedruckt.

Sogar die TAZ lobt das Pornoheft für Mädchen und speziell den klassischen Artikel von Cassandra "Statt über die ewig gleichen und ewig spießig-hohlen Magazinformeln für "den besten Sex" spricht in Glück eine Frau über ihre Erfahrungen mit den Lick-Jobs diverser Jungs."

Lasst Euch bitte nicht von dem flachbrüstigen Knaben mit der Achselbehaarung auf dem Titelfoto irritieren. Mit seinem geschwollenen Lidern und verwässerten Blick ist er meiner Meinung zwar nicht unbedingt der akute Mädchenschwarm, aber es kommt ja nicht auf die Form, sondern auf den Inhalt (des Heftes) an.

Wer das Pornoheft mit Namen "Glück" bestellen möchte, der kann es hier sofort online erledigen. Es ist sicherlich auch für Jungs/Männer interessant, wie das zielgruppenorientierte Marketing für Mädels aussieht.


Der Jahrhundertschnee – Ein Spaziergang in Zürich 2006

6. März 2006

 

 Gestern – Sonntag – fuhr ich gegen Mittag vom Skiweekend in Davos nach Zürich zurück. Schon das ganze Wochenende verfolgten wir die Auswirkungen der heftigen Schneefälle in der Nordost-Schweiz. Auch Zürich war betroffen. Innerhalb von 24 Stunden fielen im Kanton Zürich bis zu 40 cm Schnee. In Davos hingegen stürmte es nur ganz oben am Berg. Die Sicht war „grau in grau“. Unten im „Dorf“ war von heftigen Schneefällen nichts zu spüren. Im Gegenteil am Samstag Abend genossen wir die herrliche Nacht von der Schatzalp aus mit Glühwein und Mondschein. Die Schlitteltour nach dem üppigen Mahl sorgte für die gewünschte Bewegung. Dennoch entschlossen sich alle schon gegen Mittag am Sonntag wieder nach Zürich zurück zu fahren.

Erst ab Rapperswil machten sich die Schneefälle der letzten beiden Tage auf der Autobahn bemerkbar. Die rechte Spur war nicht geräumt und der Schnee mittlerweile fest gefahren. Alle fuhren schön gemütlich auf der linken Spur, die geräumt und gesalzt war. Auch bei der Ausfahrt Brunau ging alles gemässigt und flüssig zu. Nur die Schneemenge hatte sich gleichmässig erhöht, je näher man Zürich kam.

Nach nur zwei ein halb Stunden zu Hause angekommen, gestaltete sich die Parkplatzsuche und das Finden eines solchen schwierig.

 

Der Räumdienst hatte nur die Strasse in der Breite eines Fahrzeugs freigemacht. Die Autos waren eingeschneit.

 

Also besorgte ich mir die hauseigene Schneeschaufel und räumte mir ein Stück der „blauen Zone“ frei. Beim Schaufeln schwitzte ich die letzten Reste des Caipirinha`s vom Samstag Morgen (Apré-Ski) aus dem Körper, trug dann anschliessend meine Skisachen in die Wohnung, schnappte mir die Kamera und ging durch den Ort.

 

Die Sonne kam nicht nur durch die Wolken, sondern auch meinem Fotoshooting entgegen.

Am Schulbergl rodelten einige Kinder den Hang hinunter, während die Eltern mit Schneeschaufeln bewaffnet Platz für ihre Fahrzeuge schafften.

 

Von den schwer beladenen Ästen der Bäume fiel der Schnee lawinenartig auf den Boden.

 

Eingeschneite Autos bildeten mit den Schneehaufen eine Einheit.

Auf Parkbänken ruhte sich der Schnee aus.

Und der Räumdienst war pausenlos im Einsatz.

Unterwegs stellte ich fest, dass mittlerweile die öffentlichen Verkehrsmittel wieder ihren Dienst aufgenommen hatten. Also besorgte ich mir ein Ticket und fuhr mit dem Bus zum Farbhof. Von dort aus mit der Tram zum Paradeplatz.

 

Die Bootsstege waren tief verschneit.

Auf dem Dach der leider geschlossenen Bar „Pier 7“ entdeckte ich eine leicht verschneite Deko-Kuh.

Über den Limmatquai ging ich mit der Kamera im Anschlag Richtung Bellevue und zum Zürisee.

Auf dem Brückengeländer beobachtete eine Möwe meine Fotografiererei – und ich beobachtete sie 😉

Über der Limmatstadt lag eine romantische winterliche Abendstimmung. 

Dann überquerte ich die Strasse und ging ein Stück am Zürisee entlang.

Die tief verschneite Seepromenade rahmte ein Gestell ein.

Auf dem Weg zum Bahnhof Stadelhofen entdeckte ich das wohl ungewöhnlichste Parkverbotschild inkl. ziemlich heftiger Parkversuch-Auto-Zerstörungs-Konstruktion, die ich jemals gesehen habe und überlegte mir, ob diese Stangen so das Strassenverkehrsamt abgenommen hat.

Der Bahnhof Stadelhofen – besonders die Dachkonstruktion war nicht das letzte Bild des Abends.

Denn das letzte Bild widme ich dem Räumdienst der Stadt Zürich für ihren unermüdlichen Einsatz.

Zuhause angekommen, kochte ich mir erst mal einen heissen Tee, wickelte mich in meine Decke ein und ging zur Lieblingsbeschäftigung einer Sofatomate über.