Martina Hingis gibt Rücktritt bekannt – Kokain-Konsum angeblich nicht der Grund dafür

2. November 2007

Soeben bei ZDF-Sport gefunden:

Die glanzvolle Tennis-Karriere des einstigen Wunderkindes Martina Hingis hat ein von Dopingvorwürfen begleitetes unrühmliches Ende genommen. Die 27-jährige Schweizerin, Nummer 19 der Weltrangliste, gab in einem Züricher Hotel ihren Rücktritt bekannt.

Gleichzeitig räumte sie ein, unter Dopingverdacht zu stehen: „Ich werde beschuldigt, während Wimbledon Kokain eingenommen zu haben.“ 

und weiter:

Hauptgrund für den Rücktritt der einst weltbesten Tennisspielerin und jüngsten Nummer eins aller Zeiten ist die Kokain-Affäre aber angeblich nicht. „Tatsache ist: ich werde des Dopings verdächtigt“, sagte Hingis in Zürich: „Daneben haben die anderen Faktoren wie mein Alter und die Probleme, die ich diese Saison mit der Hüfte hatte, dazu beigetragen, dass ich mich entschieden habe, nicht mehr länger auf der Tour Tennis zu spielen.“ Außerdem habe sie keine Lust, „mich mit den Anti-Dopingbehörden zu streiten“.

Währenddessen kündigt V-Zug den Sponsor-Vertrag:

Der Haushaltgeräte-Hersteller V-Zug stoppt die Ausstrahlung des TV-Spots mit der ehemaligen Nummer 1 des Damentennis, Martina Hingis, nachdem diese gestern Abend mitgeteilt hat, sie sei positiv auf Kokain getestet worden.


FC Basel schickt Formel-Rennwagen in die Superleague-Formula

31. Oktober 2007

Der Schweizer Spitzenclub FC Basel ist damit der achte Fußballverein, der mit seinem Namen und Logo in der Superleague Formula vertreten ist. Bereits zuvor zugesagt hatten der AC Mailand, PSV Eindhoven, FC Porto, Olympiacos, Borussia Dortmund, RSC Anderlecht und Flamengo.

Befeuert wird der Formel-Rennwagen von einem 750 PS starken V12 Motor. Die Tour startet im August 2008 auf berühmten Circuits in England, Spanien, Deutschland, Frankreich, Belgien und Italien.

„Als Präsidentin des FC Basel 1893 freue ich mich auf die ehrenvolle Zusammenarbeit mit der Superleague Formula“, sagte Club-Präsidentin Gigi Oeri. „Rennsport und Fußball haben viele Gemeinsamkeiten. In beiden Sportarten geht es um Schnelligkeit, Präzision, Teamwork, Technology und Fokussiertheit. Deshalb freue ich mich, dass der FC Basel das einzige Schweizer Team in der Serie ist und dass unsere Clubfarben Blau und Rot noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.“


Formel-1-Star Lewis Hamilton zieht in die Schweiz

31. Oktober 2007

Formel-1-Pilot Lewis Hamilton kehrt seiner englischen Heimat den Rücken und zieht in die Schweiz. Damit zieht der 22-Jährige, der in seiner ersten Saison in der Königsklasse den Titel nur um einen Punkt verpasst hatte, die Konsequenz aus dem riesigen Interesse von Fans und Medien an seiner Person.

Auch Rekordweltmeister Michael Schumacher hatte seinerzeit seiner deutschen Heimat den Rücken gekehrt und war in die Schweiz übergesiedelt. Dort hat er mehr Ruhe für sein Privatleben gefunden. Auch der Mönchengladbacher Nick Heidfeld lebt mit seiner Familie in der Schweiz, nicht weit entfernt von der BMW Sauber F1 Team Fabrik in Hinwil. Formel-1-Weltmeister 2007 Kimi Räikkönen zieht ebenfalls in die Schweiz. Momentan befindet er sich lediglich für einen Kurz-Urlaub in Finnland.

(Quelle motorsport-total.com)


Events in Zürich – 01.11. – 04.11.2007 „Auto Zürich Car Show 2007“ mit vielen Promis aus der Motorsport-Szene

31. Oktober 2007

Die erfolgreiche Automobilmesse und grösste Mehrmarkenausstellung der Deutschschweiz wird auch in ihrer 21. Ausgabe in idealer Weise durch einen Mix aus Prominenz, Show-Elementen, Comedy und informativen Talks abgerundet.

Toni Liuzzi (Scuderia Toro Rosso, Samstag 3.11.07 ab 15:00 Uhr), Jarno Trulli (Toyota F1, Donnerstag 1.11.07 ab 10:30 Uhr) und BMW-Sauber-Pilot Nick Heidfeld (Sonntag, 4.11.07 ab 13:00 Uhr) haben ihr Kommen angekündigt.

BMW-Sauber Formel 1

Nick Heidfeld F1

In diesem Jahr dürfen die Besucher der grössten Mehrmarkenausstellung der Deutschschweiz sich ausserdem unter anderem über den Besuch von Fussball-Nationalcoach Köbi Kuhn (Donnerstag, 1.11.07 ab 18:30 Uhr), Moderatorin und Rennfahrerin Christina Surer (Freitag, 2.11.07, ab 17:00 Uhr).

Christina Surer

(Bilder mit freundlicher Genehmigung Wolfgang Lindner)

Mr. Schweiz Tim Wielandt (Samstag, 3.11.07, ab 13:15 Uhr), den Wintersportlern Sarah Meier, Didier Defago und Mike von Grüningen sowie der neuen Miss Schweiz Amanda Ammann (Sonntag, 4.11.07 ab 14:00 Uhr) freuen. Am Samstag, 3.11.07 findet mit den „Swiss Internationals 2007“ das traditionelle Stelldichein der Schweizer Motorsport-Elite statt, die Jahr für Jahr in verschiedenen internationalen Rennserien ihr eidgenössisches Talent unter Beweis stellen.

Besonders beliebt ist auch der Besuch der attraktiven weiblichen Motorsportprominenz aus der Schweiz. Die „Swiss Racing Ladies 2007“ treffen sich am Sonntag, 4.11.07 um 14:10 Uhr auf der Event Plaza. Und noch mehr holde Weiblichkeit ist an der «Auto Zürich Car Show» zu finden: Am Samstagnachmittag findet die Wahl zur «Miss Auto Zürich 2007» statt, ein Publikums- und Medienereignis der Sonderklasse.

Auto Zürich Car Show 2007 (Website)

Die „Auto Zürich Car Show“ in der Messe Zürich ist am Donnerstag und Freitag (1. und 2. November) von 10.00 bis 21.00 Uhr sowie am Samstag und Sonntag (3. und 4. November) von 10.00 bis 19.00 Uhr durchgehend geöffnet. Der Eintritt kostet 17 Franken. Schüler, Studenten, Lehrlinge bezahlen 10 Franken und AHV/IV-Bezüger 12 Franken. Neu gibt es zudem ein Abendticket, gültig am Donnerstag oder Freitag ab 18.00 Uhr, für 10 Franken.


26.03.2008 Fussball EM 2008 Testspiel: Schweiz gegen Deutschland

16. Oktober 2007

Diesen Termin sollte man sich schon heute im Kalender dunkelrot anstreichen: Am 26. März 2008 gibt es voraussichtlich in Basel ein Testspiel der Superlative. Der bereits als Gruppenerster gepunkteter Nachbar Deutschland gegen einen der Veranstalter der Fussball-Europameisterschaft 2008: Die Schweiz! Nun fehlt nur noch, dass der Schiedsrichter aus Österreich kommt 🙂


Porsche 911 GT2 Formel: Turbo plus 50 PS plus GT3 minus Allradantrieb

7. Oktober 2007

Die schwäbische Armbrust vorgespannt, feuert ein nach oben zuckender Kupplungsfuss den roten Pfeil wenige Zentimeter über dem Asphalt ab. Lauch Assistent nennt Porsche, was sich anfühlt, als sei man mit der Jacke an einem Voll-Tempo-ICE hängen geblieben.

Die 200-km/h-Marke soll in 11,2 Sekunden fallen. Jenseits von 250 km/h, dort, wo der Schub eines normalen Turbos langsam in den Ruhestand geht, wird der GT2 dann zum Herrscher der Autobahn. Jeweils ein PS wirft nur 2,7 kg nach vorne. Der GT2 wiegt mit zwei Personen nur soviel wie ein Turbo ohne Besatzung. Erst bei 6750/min und 329 km/h endet der beeindruckende Vortrieb. Für Beifahrer mit geweiteten Augen zeigt die Tachonadel noch deutlich mehr an.

Ob Nummer zwei oder drei, beide entführen den in kohlefaserverstärkten Sportschalensitze gefühlsecht mit dem Elfer verbundenen Piloten in eine für Normalfahrer kaum fassbare Welt der Ein-G-plus-Querbeschleunigung, in der warme Cupreifen wie festgetretener Kaugummi haften und die Lenkung so präzise wie ein Laserskalpell an der Ideallinie entlang schneidet.

Es gibt sogar so etwas wie Restkomfort, wenn sich die elektronisch geregelten Dämpfer zumindest in der Normaleinstellung bemühen, auf kleinere Unebenheiten anzusprechen. Im strafferen Sport-Modus stanzen sich dafür die Prägungen von Gullydeckel-Aufschriften gut lesbar in den Po. Doch wer Chillis bestellt darf sich nicht über Schärfe beschweren.

(zitiert aus Auto, Motor und Sport Ausgabe 21/2007)


Dem Fussball zuliebe? Initiative österreichfreie EURO 2008

2. Oktober 2007

Ich werde mir jetzt sicher den Zorn des Volkes im benachbarten Alpenstaat zuziehen, wenn ich darüber berichte. Aber ich habe selten beim Lesen einer Website so gelacht. Warum? Moment mal. Auf den Seiten der Friends surfe ich eigentlich jeden Abend vorbei. Roger gehört zu den „täglich gelesenen“ Blogs bei mir. Er ist zwar FCZ-Fan, aber was soll’s. Wir stehen beide auf Federball und gute Rockmusik. Auch die Ironie und der schwarze Humor kommen nie zu kurz bei den Einträgen. Viel zu selten sieht man sich persönlich, aber es verbinden eben trotzdem einige Gemeinsamkeiten.

Aber warum habe ich so viel gelacht? Bei welcher Website war das? Ok, ich sag es Euch. Ich stiess bei Roger auf folgenden Beitrag. Beim Lesen der Website mit dem Titel: „Österreich zeigt Rückgrat – Initiative österreichfreie EURO 2008 – dem Fussball zuliebe….“

Initiative österreichfreie EURO 2008

Im Communiqué der Websitebetreiber rueckgrat.cc steht folgendes:

Schöner Fußball ist dir ein Anliegen.
Du schätzt den blind geschlagenen Pass, der auch ankommt.
Du schnalzt mit der Zunge über ein unwiderstehliches Dribbling.
Du springst entzückt auf, wenn ein Freistoß gekonnt ins Kreuzeck gezirkelt wird.
Kurz: du liebst all das Schöne an diesem großartigen Sport.

Das heißt aber auch: Du verfällst während eines Spieles unter Beteiligung der österreichischen Nationalmannschaft in tiefe Depressionen. Denn all diese Dinge geschehen auf Rasenvierecken die unser Team betritt, mit der Häufigkeit von Meteoriteneinschlägen.
Dafür kann niemand etwas.

Und, die Websitebetreiber fordern dazu auf eine entsprechende Petition zu unterschreiben mit folgendem Ziel:

Mit der Unterzeichnung der Petition forderst du den Österreichischen Fußballbund auf, freiwillig darauf zu verzichten, von der Teilnahme an der EM 2008 Gebrauch zu machen.

Wer die Aktion „Initiative österreichfreie EURO 2008“ unterstützen möchte und somit seine Solidarität offen zeigen möchte, der kann dies zusätzlich durch den Kauf und das Tragen von oben gezeigtem T-Shirt tun.

Hier noch ein Radiobetrag von DRS zur Initiative

Website: www.rueckgrat.cc 


28.08.2007 – FC Bayern gegen Grashoppers Zürich – Die Bilder vom Unentschieden

29. August 2007

 Zum Spiel gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, ausser: „Die Bayern wollten nicht und die Grashoppers hätten gerne, aber konnten nicht.“

Na gut: „Ohne Oliver Kahn, Klose, Franck Ribéry, Mark van Bommel, Luca Toni und Miroslav Klose kam die Auswahl von Trainer Ottmar Hitzfeld bei dem Schweizer Erstligisten nicht über ein 0:0 hinaus.“

Unter den knapp 16000 Zuschauern waren auf unserer Tribüne neben Günther Netzer auch der Trainer der Schweizer Nationalmannschaft Köbi Kuhn. Ansonsten war es mein erster und letzter Besuch im Hardturmstadion. Das Stadion wird abgerissen.

FC-Bayern-GC-Zuerich_01

FC-Bayern-GC-Zuerich_02

FC-Bayern-GC-Zuerich_06FC-Bayern-GC-Zuerich_04FC-Bayern-GC-Zuerich_05FC-Bayern-GC-Zuerich_03

FC-Bayern-GC-Zuerich_07

FC-Bayern-GC-Zuerich_08FC-Bayern-GC-Zuerich_09FC-Bayern-GC-Zuerich_10FC-Bayern-GC-Zuerich_11

FC-Bayern-GC-Zuerich_12FC-Bayern-GC-Zuerich_13FC-Bayern-GC-Zuerich_14FC-Bayern-GC-Zuerich_15

FC-Bayern-GC-Zuerich_16FC-Bayern-GC-Zuerich_17FC-Bayern-GC-Zuerich_18FC-Bayern-GC-Zuerich_19

FC-Bayern-GC-Zuerich_20FC-Bayern-GC-Zuerich_21

FC-Bayern-GC-Zuerich_22 Günther Netzer

FC-Bayern-GC-Zuerich_23FC-Bayern-GC-Zuerich_24FC-Bayern-GC-Zuerich_25FC-Bayern-GC-Zuerich_26

FC-Bayern-GC-Zuerich_27 Köbi Kuhn

FC-Bayern-GC-Zuerich_28FC-Bayern-GC-Zuerich_29FC-Bayern-GC-Zuerich_30


Na gut – und Deutschland gewinnt das erste Spiel im neuen Wembley-Stadion gegen England

22. August 2007

Nachdem Deutschland schon das letzte Spiel im alten Wembley-Stadion vor dem Abriss gegen England gewann, ging die Deutsche Mannschaft im neuen für 1,4 Milliarden Dollar gebauten Stadion heute auch siegreich vom heiligen grünen Rasen. Endergebnis 1:2. Torschützen der Debütant Christian Pander und der Stürmer und Torjäger Kevin Kuranyi. Der 5. Sieg der Deutschen Nationalmannschaft in Serie im Wembley-Stadion.

Und hier die Zusammenfassung mit sämtlichen Höhepunkten und Toren:


Ohne Holland fahr’n wir zur EM – Schweiz gewinnt gegen die Niederlande 2 zu 1

22. August 2007

Noch genau 290 Tage bis zur Europameisterschaft in der Schweiz und in Österreich. Mittwoch 22.08.2007 – es ist 22:22. Es sind noch 2 Minuten in der Nachspielzeit zu spielen. Und: die Schweiz führt im (wertfreien) Derby gegen die Niederländer mit 2 zu 1. Die Holländer rennen gegen die Abwehr der Schweizer Nationalmannschaft an ohne Ende. 30 Sekunden vor Schluss hält die Nation vor den Bildschirmen den Atem an. Clerence Seedorf nimmt im 16er den Ball direkt aus der Luft und…. drischt den Ball 2 Meter neben den Torpfosten ins Seitenaus. Wenige Augenblicke später ist es vollbracht. Völlig überraschend verdient gewinnt die Schweizer Nationalmannschaft gegen die in der Weltrangliste auf Platz 6 platzierten Holländer.

Nur zwei Stunden vorher endete das EM-Qualifikationsspiel der Damen weniger glückvoll erfolgreich. Die Schweiz verlor gegen Deutschland mit 0:7.