Events in der Schweiz – 01.09. und 02.09.2007 Bergrennen Seebodenalp – Int. Bergrennen für historische Motorräder in Küssnacht am Rigi

22. August 2007

Ankündigung auf der Website:

Das historische Bergrennen
Küssnacht am Rigi liegt am Vierwaldstättersee im Kanton Schwyz. Auf der Bergstrecke von Küssnacht auf die Seebodenalp, auf halber Höhe auf den Rigi, haben bereits in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts Motorradrennen stattgefunden. Die Rennstrecke verlief vom Dorf über die Naturstrasse hinauf zur Seebodenalp  
 
Des heutige Rennen wird am Dorfrand in der Nähe der Gessler-Burg gestartet. Die Strecke ist asphaltiert und führt neben Wiesen und durch Wald zum Ziel. 
 
Länge der Rennstrecke: 5,1 km / Höhendifferenz: 596 m

Der Termin
Die Trainingsläufe werden am Samstag den 1. September durchgeführt und das eigentliche Rennen findet am Sonntag  
den 2. September statt. 
 
Das Fahrerlager
Das Fahrerlager wird auf der Seebodenalp aufgebaut. Übernachtet werden kann im eigenen Zelt, Wohnwagen oder in Hotels. Für die technische Vorbereitung und letzte Arbeiten an den Maschinen wird eine entsprechende Infrastruktur zur Verfügung gestellt.  
 
Das Rahmenprogramm
Am Abend soll auf der Seebodenalp für Musikunterhaltung sowie das leibliche Wohl gesorgt sein. Mit einer entsprechenden guten Musik kann man den Abend etwas ausdehnen.
 

Event: Int. Bergrennen für historische Motorräder in Küssnacht am Rigi

Termin: 01.09. und 02.09.2007

Website: www.bergrennen-seebodenalp.ch


Events in der Schweiz – 18.08. bis 19.08.2007 Internationale Bergrennen St-Ursanne – Les Rangiers (Reminder)

13. August 2007

Reminder Internationales Bergrennen St. Ursanne – Les Rangiers

Mit Freude kündigen wir Ihnen das nächste internationale Bergrennen St-Ursanne – Les Rangiers für den 18. und
19. August 2007 an.
Wir können jetzt schon, dies auf der sportlichen Seite, die Anwesenheit des Sportwagen Berg-Cups (zwischen 10
und 15 aus Deutschland kommende Rennwagen) bestätigen.
Auf der Kultur- und Animationsseite wird der Club der alten Wagen des Kanton Jura anwesend sein mit etwa 30
historischen Autos, dies im Rahmen ihres 25. Jubiläums. Eine Ausstellung in der Stadt St-Ursanne und ein
Umzug auf dem Rennparcours steht auf dem Programm.
Wir werden ebenfalls eine „Subaru“-Club aus dem Tessin empfangen, sowie der Verein der Ferrari-Besitzer, die
auch in Demonstration und Ausstellung da sein wird.
Ein Wagen, der an diesem im August geplanten Wochenende da sein wird, ist bis zum 31. März 2007 im Centre
de la Croisée des Loisirs in Delémont ausgestellt.

Zur Einstimmung ein kleines Video: 

Event: Internationales Bergrennen St-Ursanne – Les Rangiers

Termin: 18.08. bis 19.08.2007

Website: http://www.rangiers.ch/


Personal Reminder – 03.08. bis 05.08.2007 beo bike week

3. August 2007

Ich muss mein Töff putzen; denn die beo bike week steht an. Das Biker-Event des Jahres. Und das muss ich hin. Hang-loose!


Events in der Schweiz – 18.08. bis 19.08.2007 Internationale Bergrennen St-Ursanne – Les Rangiers

6. Juli 2007

Aus der Pressemitteilung:

Mit Freude kündigen wir Ihnen das nächste internationale Bergrennen St-Ursanne – Les Rangiers für den 18. und
19. August 2007 an.
Wir können jetzt schon, dies auf der sportlichen Seite, die Anwesenheit des Sportwagen Berg-Cups (zwischen 10
und 15 aus Deutschland kommende Rennwagen) bestätigen.
Auf der Kultur- und Animationsseite wird der Club der alten Wagen des Kanton Jura anwesend sein mit etwa 30
historischen Autos, dies im Rahmen ihres 25. Jubiläums. Eine Ausstellung in der Stadt St-Ursanne und ein
Umzug auf dem Rennparcours steht auf dem Programm.
Wir werden ebenfalls eine „Subaru“-Club aus dem Tessin empfangen, sowie der Verein der Ferrari-Besitzer, die
auch in Demonstration und Ausstellung da sein wird.
Ein Wagen, der an diesem im August geplanten Wochenende da sein wird, ist bis zum 31. März 2007 im Centre
de la Croisée des Loisirs in Delémont ausgestellt.

Zur Einstimmung ein kleines Video: 

Event: Internationales Bergrennen St-Ursanne – Les Rangiers

Termin: 18.08. bis 19.08.2007

Website: http://www.rangiers.ch/


Events in der Schweiz – 01.07.2007 Bergrennen Reitnau – Die Boliden sind wieder unterwegs

28. Juni 2007

Aus der offiziellen Pressemeldung:

Jetzt kommen die Rennsportfans wieder direkt vor der Haustüre auf ihre Kosten: wie in Monza oder Indianapolis lockt ein aussergewöhnlicher Rennsportanlass mit Spannung, Motorengedröhne, hohen Tempi und Showeinlagen. Und zwar am Sonntag, 1. Juli 2007, in Reitnau bei Aarau. Das OK rechnet – bei schönem Wetter – mit über 12’000 Zuschauern.

1620 Meter Streckenlänge, 111 Meter Höhendifferenz von Reitnau Bergstrasse bis hinauf auf die Stockrüti, vorbei an 12’000 begeisterten Zuschauern. So wird sich am Sonntag, 1. Juli 2007, die 42. Austragung des Bergrennens Reitnau präsentieren. Und im Rampenlicht stehen einmal mehr die 240 startenden Fahrer, die um die heiss begehrten Punkte der Schweizer Meisterschaft kämpfen.

Wenn ein Schweizer Rennen positiv aus dem Rahmen fällt, dann ist es Reitnau. Das idyllische Dörfchen im Suhrental, wo sich Bauernhöfe und prächtige Villen aneinanderreihen, wird einmal mehr zum Rennsportmekka der Schweiz. Was 1965 klein begann, hat sich im Laufe der Zeit zu einem echten Grossanlass entwickelt. Heute ist „Reitnau“ bezüglich Zuschaueraufmarsch der grösste eintägige Sportanlass im Kanton Aargau.

Programm
Ab 07.00 Uhr finden die Trainingsläufe für alle Fahrer statt, bevor es zwischen 11.00 und 17.30 Uhr um den Tagessieg geht. Ob der Streckenrekord – endlich und ausgerechnet – im Jahr 2007 fällt, wird sich im Verlauf des Rennens zeigen. Potenzielle Anwärter gäbe es genügend dafür. So zum Beispiel den Vorjahressieger Eric Berguerand auf einem Formel 3000 oder Jean-Jacques Dufaux, ebenfalls auf einem speziell vorbereiteten Formel 2. Oder ist es vielleicht „Raketen-Bruno“ Ianniello auf seinem 500 PS starkem Lancia Delta S4? Die Siegerehrung geht um ca. 18.30 Uhr auf der Stockrüti über die Bühne.

Parking und Eintrittspreise
Es stehen genügend Parkplätze in Reitnau Unterdorf, Attelwil und Wiliberg bereit. Die Zuschauer können sich bei zahlreichen Verpflegungsständen erfrischen. Der Eintritt zum Rennen beträgt für Kinder CHF 7.00 und für Erwachsene CHF 15.00. Das Programmheft kostet CHF 2.00.

Event: Bergrennen Reitnau

Termin: Sonntag 01.07.2007

Website: www.bergrennen-reitnau.ch


Schweizer Nationalrat diskutiert Wiederzulassung von Formel-1 Rennen in der Schweiz

10. Juni 2007

Die Schweizer schwärmen im Sport für zwei Dinge: Schweizer Nati und Schweizer Nati. Und wir erinnern uns: Die nächste Fussballeuropameisterschaft findet eben in der Schweiz (und a bisserl au in Öschtriich) statt. Fährt man über Schweizer Strassen und Autobahnen und denkt an die vielen Geschwindigkeitsbeschränkungen und Blitzautomaten, so stellt man im Gegensatz dazu überrascht fest, dass die Schweizer ein weiteres Hobby haben: Rennen fahren! Nirgends wird so schnell von 0-50 km/h (Innerorts) und 0-120 km/h (Autobahn) beschleunigt wie hierzulanden. Und die PS-Dichte pro Fahrzeug ist meiner Einschätzung nach auch nirgends in Europa so hoch wie hier. Bei Fahrzeugen mit unterdurchschnittlichen Pferdestärken wird dann eben äusserlich mit Designelementen nachgeholfen.

Etwas verwirrt nahm ich schon vor Monaten die Information am Rande auf, dass die Schweizer ernsthaft darüber nachdenken einen Formel-1-Grand-Prix auszutragen. Nein, nicht nur das. Es liegen schon bereits ernsthafte Pläne vor eine Formel-1-Rennstrecke zu bauen! Dafür muss aber erst ein Gesetz geändert werden. Wie das genau heisst, weiss ich nicht. Es ist von einem „Verbot von Rundstreckenrennen seit 1958“ die Rede. Deshalb gibt es nur Punkt-zu-Punkt-Rennen, wie „Bergrennen“. Das Verbot war die Folge eines Unfalls auf der Rennstrecke im französischen Le Mans, bei welchem 1955 ein Rennwagen in die Haupttribüne fuhr und über 80 Zuschauer ums Leben kamen.

Das erste Rundkursrennen in der Schweiz fand am 26. August 1934 ausgetragen. Gewonnen hat dies der Deutsche Hans Stuck, dessen Sohn Hans Joachim Stuck heute noch aktiv Rennen fährt.

Der letzte „Grosse Preis der Schweiz“ wurde am 22. August 1954 auf der extra 20 Jahre vorher angelegten Rundstrecke durch den Bremgartnerwald bei Bern statt. Gleichzeitig war das auch der letzte Formel-1-Auftritt. Das Rennen gewann der legendäre argentinische Rennfahrer J. M. Fangio auf einem Mercedes Silberpfeil.

Erinnerungen an den Berner Grand-Prix

Dauer: [01’34“] Schweizer Filmwochenschau

Anlässlich des Abbruchs der Tribüne zum Berner Automobil-Grand-Prix berichtet die Schweizer Filmwochenschau über die «glorreichen Zeiten» der Berner Autorennen: Fahrer wie Rudolf Caracciola,  Jean-Pierre Wimille, Alberto Ascari oder Juan-Manuel Fangio feierten auf dieser Strecke wichtige Erfolge.

Im September 2004 gab der Nationalrat mit 88 zu 75 Stimmen einer Initiative Folge, mit welcher der Aargauer SVP-Vertreters Ulrich Giezendanner die Wiederzulassung von Formel-1-Rennen verlangte. Die daraufhin von der Verkehrskommission (KVF) ausgearbeitete Gesetzesvorlage wurde nun nach mehrfacher Verschiebung vom Plenum angenommen.

Projekte für Rennstrecken in der Schweiz gibt es mehrere. Eines davon ist der Circuit Moudon-Lucens im Kanton Waadt. Das Konzept aus dem Jahre 2000 sieht eine Rundstrecke von 4,2 Kilometer Länge vor zwischen Lucens, Moudon und Curtilles. Weitere Projekte für Rundstreckenrennen gibt es im Wallis und im Kanton Jura. Nirgendwo ist die Finanzierung derart geklärt, dass man Sponsorennamen nennen könnte.

Wer die Genehmigungsphase eines solchen Projektes in der Schweiz kennt (Siehe Hardturmstadion), der weiss, welch langer Weg noch bis zum 1. Formel-1-Rennen der Neuzeit zu bewältigen ist.

Quellen:


Schöne Bikes und sauberer Rock – beo bike week vom 03.08. bis 05.08.2007

6. April 2007

Der Schnee ist weg, die Osterglocken leuchten, die Kühe muhen, die Mopeds rollen und der ALPAUFZUG auf den Gurnigel zur kürzesten Woche des Jahres kann erfolgen! Die beo bike week 2007 steht auf dem Programm!

Musik: Wie wir alle wissen, macht der Kolben die Musik. Und da darf man gespannt sein, wen das Committee auf die Bühne holen wird. Zur Zeit wird mit verschiedenen Bands verhandelt. Die Musikrichtungen reichen von gutem harten Rock bis hin zu deftigem Country. Life und natürlich immer eine Augen- und Ohrenweide.

Kulinarisches: Viel und vielfältig und zu fairen Preisen! Am Abend, den Tag durch und natürlich am Morgen! Das Bikerfrühstück ist nach einem deftigen Fest das Wichtigste überhaupt. Ein lukullisches Buffet erwartet alle hungrigen Party-Teilnehmer. Röschti, Speck, Eier, Brot und Züpfe werden jeden Kater vertreiben und für Unterlage sorgen.

Ausfahrten: Im wunderschönen Gebiet rund um den Gurnigel sind herrliche Ausfahrten zu machen. Ob noch tiefer in die Berge der Gantrisch Region hinein oder hinab zu den Badestätten von Thuner- und Brienzersee – an der beo bike week ist auch tagsüber für Abwechslung gesorgt.

Eintritt: Gratis ist heute auf der Welt fast nichts mehr. Ausser man fährt eine PRE-EVO-Harley. Diese Rider können nämlich gratis ans Fest und kriegen erst noch ein Sonderparkierfeld. Alle anderen zahlen 20 Franken für drei Tage inkl. Solidaritätspin; 10 Franken beträgt der Tageseintritt ohne Konzerte (5 Franken werden bei Verlassen des Geländes vor 20 Uhr zurückerstattet).

Übernachten: Wichtig: Der Campground ist klein und fein, die mögliche Zahl an Zelten also begrenzt. Hier gilt: wer zuerst kommt, malt zuerst. Wer nicht zelten mag, wendet sich an das Berghaus Gurnigel (www.gurnigel-berghaus.ch) , wo es 180 Betten gibt (diverse Massenlager aber auch Zimmer). Camping ist natürlich auch auf dem Hartplatz möglich, allerdings ist dann von grösseren nächtlichen Turnübungen Abstand zu nehmen, da die Zelte nicht im Boden verankert werden können…

Jetzt schellen euch hoffentlich die Ohren. Und wer das Datum noch immer nicht vorgemerkt hat, ist selber schuld. :O)


Schweizer Nati und das Thema Elfmeter

25. März 2007

Gerade läuft das Spiel „Schweiz – Kolumbien“ auf SF zwei. Kolumbien führ seit der 5. Minute mit 1:0. In der 40. Minute erhält die Schweiz einen Elfmeter zugesprochen. Frei legt sich den Ball zurecht, nimmt Anlauf, schiesst und der Kolumbianische Torhüter hält. Alex Frei schaut zum Himmel und hält sich dann die Augen zu.

Das darf doch nicht wahr sein. Aber was ist das? Der Schiedsrichter hat Erbarmen mit Frei. Er lässt den Elfmeter wiederholen. Sehr mutig vom Schiri. Angeblich hätte sich ein Kolumbianischer Spieler zu früh in den 16er begeben. Alex Frei legt sich erneut den Ball zurecht, läuft an, schiesst und trifft! Es steht 1:1.  Wieder läuft ein Spieler zu früh in den 16er. Nur diesmal lässt der Schiri das Tor gelten.

Nachtrag: Schade! Die Schweiz verliert 3:1 gegen Kolumbien.


Lenzerheide for Ski-Weekend – Nebel, Regen, Schnee, Schneewandern, Fundue, Sonne und mehr

6. März 2007

 Letztes Wochenende ging es, wie bereits erwähnt, das erste Mal in dieser Saison zum Skifahren Snowboarden. Ziel Lenzerheide. Etwas später als geplant – gegen 17 Uhr – startete ich mit zwei Kollegen (Andi und „Gebi“) Richtung Chur. Von dort aus schlängelte sich eine herrliche Bergstrecke dem Zielort entgegen. Muss ich mir merken für den nächsten Töffausflug, der da hoffentlich bald kommen wird.

Wir erreichten kurz vor 19 Uhr das „Kurhotel Alpina Lenzerheide“ und checkten schnell ein; denn das gemeinsame Abendessen mit weiteren 20 Freunden und Kollegen im Hotelrestaurant stand an. Es schmeckte vorzüglich! Danach trafen wir uns in der gemütlich eingerichteten „Lärchenlounge“, nahmen noch die ein oder andere „Stange“ zu uns und lauschten der Live-Musik. Anschliessend sahen wir uns noch den Club „Cinema“ an und blieben dort bis zum bitteren Ende hängen.

Samstag: Am nächsten Tag mussten wir feststellen, dass die Wettervorhersage leider richtig war: Der Berg in Wolken gehüllt und der Himmel bedeckt. Aber die überwiegende Anzahl der Kollegen war bereits am Berg, als Andi und ich zum Frühstück gingen. Anschliessend zogen auch wir uns um und fuhren mit dem Sportbus zur Talstation, bestiegen den Sessellift und fuhren mutig ganz hinauf. Dort sah man grad mal 10 Meter weit. Der Rest der Gang hatte sich zum Aufwärmen in die Hütte zurück gezogen und wartete auf die Chance, dass sich der Himmel gnädig zeigen würde.

Nach einem Lumumba der plötzliche Aufbruch: „Man kann das Tal sehen“! Alle sprangen auf und spurteten zu den Brettern. Aber es dauerte nicht lange und die nächste Wolke verhüllte den Berg in schweren Nebel. Das Grau der Piste war nicht vom Grau des Nebels zu unterscheiden. Ich hangelte mich von einer Pistenbegrenzungsstange zur nächsten und es dauerte nicht lange bis ich auf der Nase lag. Ausgerechnet in einem flacheren Stück hatte ich einen zusammen geschobenen Schneehaufen übersehen – Ergebnis sauber ausgehoben. Mit unter dem Arm genommenen Brett wanderte ich zur nächsten Anhöhe und versuchte die Piste auszumachen. Dann schnallte ich das Board wieder an und fuhr langsam und vorsichtig nach markanten Punkten suchend weiter. Als der Himmel kurz aufriss, sah ich einen Schlepplift. Sauber! Habe mich verfahren. Ich nutzte die kurze Wolkenpause und fuhr unter die Wolkengrenze. Dann fing es leicht zu regnen an. Als ich die Mittelstation erreichte, hatte ich nicht nur meine Kollegen verloren, sondern auch erst mal die Nase voll. Ich warf das Brett in den nassen Pappschnee und setzte mich in die Hütte. Nachdem es zu regnen aufgehört hatte, begann es heftig zu schneien. Somit bestellte ich mir einen Kaffee und genoss die Wärme in der Hütte.

Nach einer Stunde Warten auf besseres Wetter entschloss ich gegen 15 Uhr mit dem Sessellift wieder talwärts zu fahren. Mit dem Sportbus fuhr ich zurück zum Hotel, duschte und zog mich um. Dann setzte ich mich in die „Lärchenlounge“ und wartete auf den Rest der Gang, welche nach und nach aus den Hotelzimmern oder vom Berg eintrafen; denn der nächste Fixpunkt stand an: Treffpunkt 17 Uhr vor dem Hotel. Claudia organisiert nicht nur dankenswerter Weise das Skiweekend, sondern auch jedes Mal ein „Spezial-Event“. Claudia verriet aber nur, dass man warme, feuchteresistente Bekleidung benötigen würde. Nach einem Gruppenbild sammelten wir uns vor dem Hotel und gingen die wenigen Meter zum Busbahnhof. Wir bestiegen den Bus und fuhren zwei Ortschaften weiter. Dort empfing uns „Andeas“ mit seiner Eventassistentin. Das Geheimnis wurde gelüftet: „Andreas“ hatte für jeden Schneeschuhe dabei. Kurz nachdem jeder mit den Schneeschuhen ausgerüstet war, riss plötzlich der Himmel auf.

Der Nebel verflog schlagartig und ein sternklarer Abend begann. Wir wanderten im Gänsemarsch durch Wald und Lichtung – so etwa eine Stunde lang. Dann wurden wir in 3 Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe sollte aus Schnee vier Tische bauen. Die zweite Gruppe ein Feuer entfachen, um Glühwein zu kochen und die dritte Gruppe Fondue anrichten. Die Ausrüstung hatte Andreas vorher deponiert. Nach anfänglichen Delegationversuchen, Konzepterstellungen und Organisationsfehlschlägen gingen wir zum guten alten „Try and Error“-Prinzip zurück und alle Gruppen waren erfolgreich. Es lag aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit daran, dass der Glühwein zuerst fertig war. Dann wurde das Fondue aufgetischt und mit Weisswein und Glühwein vertilgt. Gerade als der Vollmond aufzugehen versucht, zogen erneut Wolken auf und es begann leicht zu schneien. Aber das trübte das Vergnügen auch nicht.

Gegen 22 Uhr endete das Gelage – das Material wurde verräumt und die Schneeschuhe wieder angezogen. Die Bewegung nach dem Mahl tat gut. Das angepeilte Ziel ein Hotel in der Nähe der Rothorn-Bahn. Dort gab es dann zum Aufwärmen einen Apéro. Gegen 24 Uhr wanderten wir zurück zum „Kurhotel Alpina Lenzerheide“. In der „Lärchenlounge“ fand eine Modenschau eines Golfbekleidungsherstellers statt und das gesamte Erdgeschoss des Hotels war extrem gut besucht. So liessen wir uns in der Lobby nieder und nahmen noch einen „Schlummi“.

Sonntag: Eigentlich dachte ich: „Wenn das Wetter so mies ist, wie am Samstag, dann schlafe ich aus, gehe gemütlich Frühstücken, packe dann und fahre gegen Mittag zurück.“ Als ich gegen 9 Uhr die Augen öffnete und aus dem Fenster sah, glaubte ich noch zu träumen: Stahlblauer Himmel und bester Sonnenschein. Also aufgerappelt, geduscht, angezogen und zum Essen-fassen getorkelt. Nur noch einige der Kollegen waren anwesend. Einige seien schon seit dem Morgen am Berg und andere schon zurück nach Hause gefahren. Zimmergenosse Andi und ich frühstückten gemütlich, zogen uns dann gemütlich um, packten die Koffer gemütlich ins Auto, verabredeten uns mit Tina, Miri und Michi an der Mittelstation und fuhren mit dem Sportbus zur Talstation. Dann ging’s „Aufi aufn Berch!“

Aussicht von ganz oben – Traumhaftes Boarderwetter

Andi beim Extrem-Downhilling mit Snowboard

PeterPan is flying over the Snow 🙂

Oben angekommen zeigte sich die wahre Pracht der Schweizer Bergwelt. Aussicht bis zum Mittelmeer und zur Nordsee, weisser Schnee und relativ wenig Skifahrer auf der Piste. Board angeschnallt und dann ging es bergab. Nach drei oder vier Abfahrten trafen wir uns mit einem Teil der Gang auf der Terasse der Mittelstation und genossen die Sonne und den Lumumba.

Anschliessend rafften Andi und ich uns noch einmal auf und nahmen noch die ein oder andere Abfahrt. Gegen 16 Uhr trafen wir uns mit Michi vor der Schneebar, nahmen den Bus zurück zum Hotel, wechselten die Schuhe und fuhren zurück nach einem kurzen Abstecher zum McDonald zurück nach Zürich. Ein wirklich doch noch tolles Wochenende! Besten Dank Claudia!


Der Winter ist vorbei – Auf zum Ski-Weeckend in die Lenzerheide

1. März 2007

Morgen Nachmittags geht’s los. Zusammen mit weiteren 20 Kollegen fahre ich das erste Mal in dieser Saison zum Snowboarden. Ja, ich weiss. Ihr denkt nun „Jetzt lebt der in der Schweiz ganz nah an den Bergen und war nicht einmal beim Skifahren!“. Stimmt! Wir hatten den wärmsten Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Und irgendwie empfand ich eher Lust mit dem Töff auf die Reise zu gehen, aber das tat ich ja auch nicht. Die Wochen verfliegen momentan irgendwie schneller als sonst. Was soll’s.

Wohin wir fahren? Zum Skigebiet Lenzerheide. Etwa 140 km von Zürich entfernt quartieren wir uns ins „Hotel Kurhaus Lenzerheide“ ein.

Lenzerheide Ski Snowboard Wetter Schneebericht Wettervorhersage

Die Wettervorhersage prophezeit nichts gutes. Bewölkt, Regen, vereinzelt Schneefall aber angenehm warm 🙂 Aber: Es hat tatsächlich Schnee! Im Tal 20 cm und am Berg 150 cm. Neuschnee? Fehlanzeige. Eigentlich wollte ich zuerst gar keine Liftkarte kaufen, aber ich hab mir dann doch eine für Samstag reserviert. Es wird sicher den ganzen Tag stürmen, schneien, regnen und es wird sicherlich neblig sein – bei meinem Glück.

Lenzerheide Webcam Wetter Wettervorhersage Ski Schneebericht Snowboard

Seit gestern beobachte ich ab und zu die Webcams im Skigebiet – und meine Vorahnungen bestätigen sich. Der Berg hüllt sich in grauen Nebel.

Lenzerheide Pistenplan Wintersportbericht Ski Snowboard Schneehöhe

Blauen Himmel gibt es nur auf der Pistenübersicht. Aber ein Blick auf die Liftliste zeigt, dass (fast) alle Anlagen geöffnet sind. Leider lassen sich nicht alle Pisten befahren. Ich hab auf jeden Fall meinen „Apré-Ski-Anzug“ dabei 😉

Auf jeden Fall besitzt das „Kurhaus Hotel Lenzerheide“ ein paar Alternativen, sollte das Wetter nicht mitspielen.

Zur Entspannung steht die „Lärchenlounge“ mit Kamin, Bar und chilligen Tunes zur Verfügung. Und einen Club gibt es auch: „Music-Club Cinema„. Auch die Hotelzimmer sehen interessant aus. Die Beschreibung „Wir haben keine Mühen gescheut, die Zimmer im originalgetreuen „Sixties Look“ zu lassen„. Das kann ja interessant werden.

Die Digicam ist immer mit dabei, odrrr?